FATUM  -  hr-Sinfonieorchester

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Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Wojciech Kilar | Krzesany,  Jennifer Higdon | Mandolinenkonzert,  Peter Tschaikowsky | 4. Sinfonie

von  Ljerka Oreskovic Herrmann

Es kommt nicht oft vor, dass ein Dirigent mit einem Mikrofon an das Dirigentenpult tritt und sich an das Publikum wendet. Auf Englisch gibt der Dirigent eine prägnante Einführung in das Werk seines Landsmannes Wojciech Kilar. Krzysztof Urbanski tut dies mit einer Selbstverständlichkeit und Souveränität, hat er doch hier bereits vor zwei Jahren von Kilar Orawa, das abschließende Werk seines losen vierteiligen Zyklus, präsentiert. Heute steht mit Krzesany, eine 1974 entstandene Sinfonische Dichtung für Orchester, der erste Teil auf dem Programm. Kilar ist im Ausland vor allem, aber nicht nur bei Cineasten, als Filmkomponist bekannt: Zu seinen berühmten Filmmusiken gehören Bram Stoker’s Dracula (Francis Ford Coppola), Portrait of a Lady (Jane Campion), Der Tod und das Mädchen oder auch Der Pianist (Roman Polanski) – um nur einige zu nennen, die Liste umfasst mehr als 150 Filme! Gleichwohl hat er später trotz – oder auch vielleicht wegen – seiner Erfolge im Filmgeschäft Distanz zu diesem gesucht, um sich stärker seinem Konzert- und kirchenmusikalischen Werk zu widmen.

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Dresden, Semperoper,  Dialogues des Carmélites - F. Poulenc, IOCO

Dresden, Semperoper, Dialogues des Carmélites - F. Poulenc, IOCO

Jetske Mijnssen inszenierte und Marie Jacquot leitete die Premiere von Francis Poulenc Erfolgsoper Die Französische Revolution war mit ihrem Werkzeug, der Entwicklung des Arztes Joseph-Icnace Guillotin (1738-1814), zu einem der Sinnbilder geworden, wie krude ideologische Entwicklungen aus dem wirkungsgeschichtlich bedeutsamen Anliegen der Proklamierung der Bürgerrechte Schatten auf die kulturellen Leistungen

By Thomas Thielemann