Lockenhaus, Kammermusikfest 2021, 40jähriges Jubiläum – Sinneserwachen, IOCO Aktuell, 12.06.2021

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Burg und Kirche Lockenhaus - im abendlichen Nebel © a4grafik

Burg und Kirche Lockenhaus – im abendlichen Nebel © a4grafik

Kammermusikfest Lockenhaus

Kammermusikfest Lockenhaus  –  8. – 17. Juli 2021 

40-jähriges Jubiläum  –  „Sinneserwachen“

„Lockerer und innerlich wie äußerlich aufgeheiterter hat man ein so individualistisches Künstlervölkchen selten einmal erlebt. Showgebärden sind in Lockenhaus allemal verpönt“ schrieb im Gründungsjahr 1981 Die Zeit über das Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland von Österreich.

Das 40 Jahre Jubiläum des Kammermusikfest Lockenhaus wird,wie geplant, von 8. – 17. Juli 2021 stattfinden; allerdins im Rahmen der Corona-Vorgaben (Imopfung, Testung). Ein Präventivkonzept wird dafür Sorge tragen, dass auch das 40 Jahre Jubiläum des Kammermusikfest wieder erfolgreich über die Bühne gehen kann.

Kammermusikfest Lockenhaus / hier: künstlerischer Leiter und Cellist Nicolas Altstaedt © Niklas Schnaubelt

Kammermusikfest Lockenhaus / hier: künstlerischer Leiter und Cellist Nicolas Altstaedt © Niklas Schnaubelt

Zum 40-jährigen Jubiläums sendet Ö1 am 10.07.2021. um 10:05 Uhr einen Klassik Treffpunkt live aus der Ritterburg Lockenhaus, Foto oben. Helmut Jasbar moderiert die Sendung mit Nicolas Altstaedt, Festivalgründer Gidon Kremer und anderen. Auffällig, und nur in Lockehaus: Generalpassinhaber sind automatisch für diesen Termin auf ihren Stammplätzen gebucht!

IOCO Korrespondent HG  Melchior besucht das Kammermusikfest Lockenhaus seit vielen Jahren. Er  berichtete für IOCO über das Musikfest 2020, link HIER, und wird auch über das kommende Musifest Lockenhaus 2021 berichten

1981 von Gidon Kremer gegründet, entwickelte sich das Festival schnell zu einer international anerkannten Oase der Kammermusik. Die beeindruckende Ritterburg mit ihrem Rittersaal, der den Templern als geheimer Versammlungsort gedient haben soll, und die wunderschöne Barockkirche Lockenhaus bieten inmitten der Wälder des Mittelburgenlands bezaubernde Aufführungsorte. Das Festival dient seit jeher als Ort für Entdeckungen, Experimente, die Präsentation junger oder noch unbekannter Künstler, den Aufbau künstlerischer Partnerschaften und lebenslanger Freundschaften durch gemeinsames Musikmachen auf höchstem Niveau.

“Programm beim Kammermusikfest Lockenhaus ist, dass es vorab keine fest fixierten Programme gibt”. Die Konzertprogramme entstehen durch die Konstellation der Künstler und der Magie des Ortes. Um immer auf dem Neuesten Stand zu sein, sollte man den Newsletter beziehen!

Kammermusikfest Lockenhaus 2021 –  Programm HIER

Anlässlich der 100 Jahr Feierlichkeiten des Burgenlands lädt das Kammermusikfest Lockenhaus im Rahmen seines Jubiläums zu vier Konzerten fürs Burgenland

Die., 13.7., 18:00 Uhr: Gidon Kremer & Kremerata 
Mi., 14.7., 20:30 Uhr: Sir András Schiff
Do., 15.7., 21:30 Uhr: African Night 
Fr., 16.7., 22:00 Uhr: Pierrot Lunaire

Die verzaubernde St Nikolaus Kirche in Lockenhaus / 2020 auch Spielort des Kammermusikfest @ Alois Weber

Die verzaubernde St Nikolaus Kirche, Lockenhaus / Teil des Kammermusikfest @ Alois Weber

Die Liste erstrangiger Künstler, die beim Kammermusikfest Lockenhaus auftraten, um diese Ziele zu verwirklichen, ist lang und sehr beeindruckend. Eine ganze Generation von Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke oder Arvo Pärt wurde durch Aufführungen beim Kammermusikfest Lockenhaus dem westlichen Publikum bekannt. György Kurtág präsentierte hier seine Kompositionen, Nikolaus Harnoncourt dirigierte das Lockenhaus Festival Ensemble bestehend aus namhaften Solisten der jeweiligen Saison und Boris Pergamenschikow, Heinz Holliger, András Schiff, Heinrich Schiff, Martha Argerich, Oleg Maisenberg, Robert Holl sowie Dietrich Fischer-Dieskau waren ebenso Teil des Kammermusikfests wie das noch sehr junge Hagen Quartett, das von Lockenhaus aus seine ersten Schritte zur Weltkarriere machte, um nur einige zu nennen.

Die Welt hat sich seitdem verändert, das Festival wurde von der New York Times zum Europäischen Kulturerbe ernannt und in der FAZ schreibt Eleonore Büning: „…das glaubt sowieso keiner, der nicht dabei gewesen ist.”

—| IOCO Aktuell Kammermusikfest  Lockenhaus |—


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Hamburg, Elbphilharmonie, Wiedereröffnung – mit „Song of America“, IOCO Kritik, 04.06.2021

Juni 3, 2021 by  
Filed under Elbphilharmonie, Hervorheben, Kritiken

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Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg

Elbphilharmonie – Konzert zur Wiedereröffnung

Song of America  –  A celebration of Black Music

Lebendig und beseelt  –  Wiedereröffnung  vor Live-Publikum

von Patrik Klein, IOCO, Andreas Schmidt, klassik-begeistert.de

Manchmal liegt es nahe, wenn zwei Medien, die mit leicht unterschiedlicher Philosophie aber sehr ähnlichen Vorlieben unterwegs sind, auch einmal ein Stück des Weges gemeinsam gehen. So wurde an diesem Freudentag der Wiedereröffnung der Elbphilharmonie Hamburg und dem vorherigen Besuch der Pressekonferenz der Staatsoper Hamburg, bei der das neue attraktive Programm der kommenden Saison vorgestellt wurde, ein gemeinsamer Abend im Block K des Hauses nebeneinander sitzend und miteinander plaudernd und gebannt zuhörend verbracht.

Der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, begrüßte dann auch die rund 700 Gäste voller Emotionen und brachte zum Ausdruck, dass er sich besonders darüber freue, dass denn nun dieses ungewöhnliche Programm an diesem Abend pandemiebedingt zum Wiedereröffnungsabend nach sieben Monaten wurde. „Herzlich Willkommen in der Elbphilharmonie – das habe ich schon lange nicht mehr gesagt“, sagte der gebürtige Wiener.

Song of America: A Celebration of Black Music – Einführung Thomas Hampson

youtube Trailer der Elbphilharmonie
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der durch Lied- und Operngesang weltweit bekannte Bariton Thomas Hampson mit dem Projekt Song of America, das sich dem vielfältigen amerikanischen Liedgut widmet.

Die Elbphilharmonie Hamburg plante im Angesicht der Pandemie ein dreiteiliges Live Stream Festival mit in Europa wenig bekannten afroamerikanischen Künstlern vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. So lag es denn nunmehr für die Veranstalter nahe, bei sinkenden Inzidenzen und ersten Öffnungsschritten in der Kultur, gerade mit diesem vernachlässigten Genre den Großen Saal des Hauses wieder zu eröffnen.

Kern des Projektes von Thomas Hampson mit der Sopranistin und Hochschulprofessorin Louise Toppin aus Michigan ist es, eine kritische Auseinandersetzung mit der amerikanischen Vergangenheit aus künstlerischer Sicht und ohne Fingerzeig musikalisch zu festigen. Man setzt sich ein für eine gemeinsame amerikanische Kultur, die es schafft, dass sich am Ende alle zusammenfinden können. Afroamerikanische Musik soll als amerikanische Musik endlich anerkannt werden.

Das Programm des dreiteiligen Festivals fokussiert Werke bedeutender afroamerikanischer KomponistInnen, die von Mut, Hoffnung, Abschied und Neubeginn erzählen.

Neben Thomas Hampson und Louise Toppin (Sopran) wurden die amerikanische Sopranistin Leah Hawkins und der Startenor Lawrence Brownlee, der in der Vergangenheit auch an der Staatsoper Hamburg sein Können unter Beweis stellte, engagiert. Unter der Leitung von Roderick Cox stand zudem ein Spitzenorchester aus der deutschen Musikszene auf dem Podium der Elbphilharmonie Hamburg, die „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen„.

Das Spiritual von William Levi Dawson „Hope in the Night“ war das Motto des Wiedereröffnungsabends mit Musik der KomponistInnen Valerie Coleman, William Grant Still, George Walker, Hale Smith, Margaret Bonds und William Levi Dawson, die das Thema Hoffnung, Stärke und Widerstandskraft musikalisch verarbeiteten.

Elbphilharmonie / Wiederöffnung mit SONG OF AMERICA hier Dirigent, Orchester, Solist*innen © Daniel Dittus

Elbphilharmonie / Wiederöffnung mit SONG OF AMERICA hier Dirigent, Orchester, Solist*innen © Daniel Dittus

Musikalisch geriet der Abend zu einem Erlebnis. Besonders eindrucksvoll spielte das Orchester der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter dem jungen, aufstrebenden Star am Pult, dem Amerikaner Roderick Cox. Die vier SolistInnen, an sich starke Stimmen in der Lied- und Opernszene, hatten es trotz guter bis sehr guter individueller Intonation nicht leicht, sich gegen das stark auftrumpfende Orchester durchzusetzen. Zudem wurden sie an der vorderen Rampe positioniert mit Blick auf die niedrig eingestellten Notenlaptops, so dass ihre feinfühligen Vorträge mit nach unten gerichteten Köpfen singend gelegentlich kaum zu hören waren. Bei den leisen Orchesterpassagen konnte man hingegen die Vorzüge ihrer vortrefflichen Gestaltungskunst genießen.

Aber das Publikum war nach beiden Konzertteilen außer Rand und Band und bedankte sich bei allen Aufführungen frenetisch. Für eine Zugabe nach dem ersten Gesangsteil reichte es dennoch nicht – die Noten dafür lagen bereits auf den Pulten der Bremer Musiker. Sie waren in allen Orchesterteilen der Star des Abends – vor allem die Posaunisten und die Trompeter. So ein wahres Spitzenorchester würde auch der Freien und Hansestadt Hamburg guttun.

Der Dirigent Roderick Cox fiel durch unprätentiöse, sehr weiche und gefühlvolle Bewegungen auf. Ihm gehört die Zukunft. Bravo!  „Umoja – Anthem for Unity“ (2019) von Valerie Coleman war ein wunderzarter Anfang aus der nahen fernen Neuen Welt. Die Bremer Streicher waren schon hier in Höchstform – wie auch beim zweiten Teil, der „Negro Folk Symphony“ (1934 / 1952) von William Levi Dawson.

Der Tenor Lawrence Brownlee hatte es immer wieder schwer, sich gegen das Orchester durchzusetzen. Er hat ein tolles Timbre mit großem Wiedererkennungswert, könnte aber noch ein wenig an einer selbstverständlichen Strahlkraft arbeiten.

Der Bariton Thomas Hampson, der exzellent Deutsch spricht, hat eine wunderbar viril-männliche Stimme, die in Ihrer Amerikanität vor allem im tiefsten Register voll und berührend zum Ausdruck kommt. Es präsentierte sich ein ausgeruhter Sänger mit unverwechselbarem Timbre, allerdings ist seit Jahren zu hören, dass Hampson mit den höchsten Tönen seines Fachs immer wieder ein klein wenig auf Kriegsfuß steht.

 Elbphilharmonie / Wiederöffnung mit SONG OF AMERICA hier Dirigent Roderick Cox und die Kammerphilharmonie Bremen © Daniel Dittus

Elbphilharmonie / Wiederöffnung mit SONG OF AMERICA hier Dirigent Roderick Cox und die Kammerphilharmonie Bremen © Daniel Dittus

Die Sopranistin Louise Toppen hatte ihren stärksten Part, als sie mit ihrer Stimmenkollegin Leah Hawkins das geniale Duett „There is a Balm in Gilead“ (ca. 1990) von Hale Smith sang. Insgesamt sang sie an diesem Abend eine Spur zu defensiv. Mit ihrem Engagement setzt sich die US-Amerikanerin für Gleichberechtigung und Diversität ein. So sang sie etwa im US-Kapitol vor Barack Obama und dem Kongress anlässlich der 150-Jahr-Feier des 13. Zusatzartikels in der amerikanischen Verfassung, der das Ende der Sklaverei einläutete.

 Elbphilharmonie / hier die Autoren Patrik Klein ,r, und Andreas Schmidt ,l, © Patrik Klein

Elbphilharmonie / hier die Autoren Patrik Klein ,r, und Andreas Schmidt ,l, © Patrik Klein

Leah Hawkins hat eine beeindruckend volle, weibliche Stimme. Ihr tiefstes Register ist für eine Sopranistin atemberaubend und sucht seinesgleichen. Auch höchste Töne gibt sie sicher, schön und mit voller Inbrunst. Die aktuelle Saison eröffnete sie an der Bayerischen Staatsoper in der Partie der Desdemona in Marina Abramovics  7 Deaths of Maria Callas – eine Rolle, die sie im September auch an die Opéra national de Paris führt.

—| IOCO Kritik Elbphilharmonie Hamburg |—


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München, Staatstheater am Gärtnerplatz, das Staatstheater live erleben, Januar 2021

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Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Im Januar das Staatstheater am Gärtnerplatz live erleben

Im Januar 2021 wird das Gärtnerplatztheater mit drei weiteren Live-Streams seine große Bandbreite präsentieren. Den Anfang macht am 16. Januar das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz mit »La Strada« in der Choreografie von Marco Goecke. Mit Paul Abrahams »Viktoria und ihr Husar« in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger folgt am 23. Januar eine Operette. Den Abschluss der Live-Streams im Januar bildet am 31. Januar das Konzert »Don Juan« aus der Reihe Sinfonische Lyrik mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und Sprecherin Jutta Speidel. Alle Streams werden live auf der Website des Theaters übertragen.


Staatstheater am Gärtnerplatz / LA STRADA © Marie-Laure Briane

Staatstheater am Gärtnerplatz / LA STRADA © Marie-Laure Briane

Live-Stream »La Strada«
Samstag, 16. Januar um 19.00 Uhr
Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina, die er wie eine Sklavin behandelt, quer durchs ganze Land. Als Gelsomina eines Tages den wagemutigen Seiltänzer Matto kennenlernt und sich die beiden weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit.
Star-Choreograf Marco Goecke verwandelte Federico Fellinis Film-Klassiker aus dem Jahr 1954 zur Musik von Nino Rota in ein mitreißendes Handlungsballett.

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter I Choreografie: Marco Goecke

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz


Live-Stream »Viktoria und ihr Husar«
Samstag, 23. Januar um 19.00 Uhr
Der ungarische Husarenrittmeister Stefan Koltay befindet sich nach dem Ersten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft und wartet auf seine Hinrichtung. Doch es gelingt ihm die Flucht, und über Japan will er zurück in seine Heimat und zu seiner Geliebten Viktoria gelangen. Viktoria, die Koltay tot glaubt, ist mittlerweile jedoch die Gattin des amerikanischen Gesandten Cunlight, mit dem sie in Tokio lebt. Dort trifft das einstige Liebespaar wieder aufeinander.

Musikalische Leitung: Tobias Engeli I Regie: Josef E. Köpplinger I Choreografie: Karl Alfred Schreiner

Mit: Katja Reichert, Alexandra Reinprecht, Julia Sturzlbaum I Alexander Bambach, Josef Ellers, Gunther Gillian, Peter Lesiak, Daniel Prohaska, Uwe Thomsen, Erwin Windegger, Florian Wolf

Ballett und Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz


Live-Stream »Sinfonische Lyrik – Don Juan«
Sonntag, 31. Januar um 19.00 Uhr
Seit seinem Auftauchen auf der Bühne des 17. Jahrhunderts mit dem Drama »Don Juan« von Tirso de Molina hat der Mythos des rastlosen Frauenhelden Don Juan zahllose Schriftsteller, Komponisten und andere Künstler zu immer neuen Versionen angeregt. So komponierte Christoph Willibald Gluck die Musik zu einer 1761 in Wien uraufgeführten Ballettpantomime, deren Handlung »höchst traurig, grausig und schrecklich« ist, wie ein Zeitgenosse schrieb. Kernstück der Partitur ist vor allem Don Juans Höllenfahrt, die hochdramatisch im Orchester dargestellt wird. Aber auch Don Juans Duell mit dem Komtur, sein rauschendes Fest, auf dem er hofft, diverse Schönheiten zu verführen, und nicht zuletzt der Auftritt der Statue des Komturs, die Don Juans Einladung zum Gastmahl folgt, können für Gänsehaut sorgen.
Ausgewählte Passagen aus Don Juan-Texten von Molière, E. T. A. Hoffmann u. a. runden das Konzert stimmungsvoll ab.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall
Sprecherin: Jutta Speidel
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Alle Live-Streams sind kostenfrei auf www.gaertnerplatztheater.de zu sehen.

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—


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Salzburg, Stiftung Mozarteum, Mozartwoche – hochkarätiges Streaming-Programm, Januar 2021

Dezember 22, 2020 by  
Filed under Hervorheben, Konzert, Livestream, Mozarteum, Pressemeldung

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Stiftung Mozarteum

Mozarteum Salzburg © Christian Schneider

Mozarteum Salzburg © Christian Schneider

 Mozartwoche 2021 erklingt online  – Mozarts 265. Geburtstag

  Feier Ende Jänner  –  hochkarätiges Streamingprogramm

Wir bedauern sehr, so kurz vor Start, die Mozartwoche 2021 nicht in ihrer geplanten Form durchführen zu können. Mit viel Optimismus hatten wir – Intendant Rolando Villazón und das Team der Stiftung Mozarteum – bis zuletzt die Hoffnung, dass das Festival in Salzburg Ende Jänner in vollem Umfang stattfinden kann. Die aktuellen Regelungen der Bundesregierung bzgl. der Öffnungen in der Kultur ab dem 18. Jänner sind ein positives Signal, jedoch für die Mozartwoche mit 56 Veranstaltungen an elf Tagen leider nicht praktikabel. Trotz der theoretischen Möglichkeit der Durchführung von Veranstaltungen mit Publikum während des Tages ist es uns mit Blick auf die vielfältigen organisatorischen und rechtlichen ungeklärten Fragen bis dato nicht möglich, eine Planungssicherheit für unsere in- und ausländischen BesucherInnen und KünstlerInnen zu gewährleisten. Nach all den Monaten der Planungen und Umplanungen, erneuten finanziellen Kraftanstrengungen sowie unzähligen Gesprächen mit KünstlerInnen, Ensembles und Orchestern und auch dem positiven Feedback, das nach der Bekanntgabe des adaptierten Programms im November eingetroffen ist, schmerzt die Absage der Mozartwoche in ihrer zuletzt geplanten Form sehr.

Dennoch wird es 2021 eine Mozartwoche geben, erstmals in einer Variante, die mit Sicherheit durchführbar ist: Die Mozartwoche blickt auf eine lange Tradition zurück, seit 1956 feiert die Stiftung Mozarteum mit diesem Festival den Geburtstag des Komponisten rund um den 27. Jänner. Mozarts 265. Geburtstag wird nun Ende Jänner 2021 mit renommierten KünstlerInnen, Ensembles und Orchestern in verkürzter Form online zelebriert.

„Ich bin untröstlich, es tut mir so leid für unser hoch geschätztes Publikum, für unsere KünstlerInnen und für unser Team, aber es gibt aufgrund der aktuellen Umstände leider keine andere Möglichkeit. Umso mehr freut es mich, dass wir mit allen Mozart-FreundInnen in der ganzen Welt den 265. Geburtstag des großen Komponisten im Jänner gemeinsam feiern können, die Mozartwoche kommt zu Ihnen nach Hause„, kündigt Rolando Villazón an und fügt hinzu: „Wir krempeln erneut die Ärmel hoch und werden ein komprimiertes, aber gewohnt hochkarätiges Programm zusammenstellen, die Mozartwoche findet im Streaming statt.“

Die Mozartwoche erklingt nur online 
youtube Trailer Stiftung Mozarteum Salzburg
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Ausgewählte Konzerte und Veranstaltungen der Mozartwoche werden Ende Jänner digital und in bester Qualität aus dem Mozarteum übertragen. Das genaue Programm wird in Kürze bekannt gegeben. Wir analysieren die Entwicklungen weiter, sollten die offenen Fragen zur Publikumsbeteiligung Mitte Jänner geklärt sein, wird die Möglichkeit geprüft, einzelne Veranstaltungen tagsüber mit getestetem Publikum durchzuführen.

Alle KundInnen werden zudem umgehend über die Rückabwicklung der gekauften Karten informiert, das Kartenbüro der Stiftung Mozarteum steht unseren Kunden telefonisch (Montag bis Freitag 10 bis 13 Uhr, Telefon +43 (0) 662 87 31 54 oder per Email unter tickets@mozarteum.at) zur Verfügung.

—| Pressemeldung Mozarteum Salzburg |—


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