Essen, Theater und Philharmonie Essen, Erfreuliche Bilanz trotz Lockdown – Livestreams, November 2020

aalto_theater_essen.jpg

Theater und Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen / Der Schlagwerke Alexej Gerassimez war als Solist zu Gast im 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker. Am 12. Februar 2021, um 20 Uhr ist dieses Konzert in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ zu erleben. © Nikolaj Lund

Theater und Philharmonie Essen / Der Schlagwerke Alexej Gerassimez war als Solist zu Gast im 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker. Am 12. Februar 2021, um 20 Uhr ist dieses Konzert in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ zu erleben. © Nikolaj Lund

Erfreuliche Bilanz trotz Lockdown

 Neue-Musik-Festivals NOW! – Alle Konzerte konnten gerettet werden

Es war ein Jubiläum unter außergewöhnlichen Umständen – doch am Ende lässt sich ein erfreuliches Fazit ziehen: Die zehnte Ausgabe des Neue-Musik-Festivals NOW! konnte wie geplant stattfinden, und das trotz der verordneten Schließung der Spielstätten zum 2. November.

Streamings und Hörfunkaufnahmen ergänzten das Live-Angebot

Nach dem ersten Festival-Wochenende, das vom 30. Oktober bis 1. November noch vor Ort in der Philharmonie Essen, in der Folkwang Universität der Künste und bei PACT Zollverein zu erleben war, konnte das Publikum die zweite Festival-Woche über Konzert-Livestreams, YouTube-Videos und Hörfunk-Übertragungen verfolgen. Zwei spektakuläre Zugaben stehen dabei noch aus: Das 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker mit dem Titel „Ceremonial Dance“ wurde vom Westdeutschen Rundfunk aufgezeichnet und ist am 12. Februar 2021 in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ und anschließend weitere 30 Tage im WDR-Konzertplayer zu hören. Und auf den Auftritt des Ensembles „Splash – Perkussion NRW“ darf man sich in der kommenden Spielzeit im Rahmen der Philharmonie-Reihe „Sounds of Heimat“ freuen. Erfolgreich durchgeführt werden konnte darüber hinaus das diesjährige NOW!-Schulprojekt: Am 25. November präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Sound Lab“ ihre Ergebnisse in digitaler Form.

Hein Mulders, Intendant der Philharmonie Essen, zieht daher eine positive Bilanz: „Die Herausforderungen waren so gewaltig und die Entwicklungen so unvorhersehbar, dass ich selbst noch nicht richtig glauben kann, dass wir die Jubiläumsausgabe des NOW!-Festivals am Ende vollständig präsentieren konnten. Unser Planungsteam hat hier wirklich sehr flexibel reagiert: Im ersten Schritt musste das Programm in großen Teilen neu geplant werden, da fernreisende Künstlerinnen und Künstler, die wir vor dem Hintergrund des Mottos ‚Von fremden Ländern und Menschen‘ eingeladen hatten, ihre Mitwirkung pandemiebedingt abgesagt hatten. Und bei der Durchführung des Festivals selbst mussten wir dann noch auf die Veranstaltungsverbote mit digitalen Präsentationen reagieren. Mit einem positiven Effekt übrigens: Durch die YouTube-Videos haben wir wesentlich mehr Besucherinnen und Besucher erreicht, als dies in den Konzerten vor Ort der Fall gewesen wäre. Ausdrücklich danken möchte ich an dieser Stelle unseren Förderern – der Kunststiftung NRW, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft -, die uns auch in dieser schwierigen Situation unterstützt haben.“

Festival NOW! 2020 – Ensemble S 201 – „Inguz“
youtube Livestream Philharmonie Essen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

NOW!-Fans haben weiterhin die Möglichkeit, einige der aufgezeichneten Konzerte dauerhaft auf dem YouTube-Kanal der Philharmonie Essen abzurufen: die Auftritte des Ensembles S 201, des Organisten Bernard Haas sowie die Klanginstallation „Sound Scapes around the World“.

Festival NOW! 2020 Bernhard Haas – „Órganos“
youtube Livestream Philharmonie Essen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das für das Museum Folkwang geplante Konzert mit Klassikern der Neuen Musik wurde bereits im Sommer mit leicht geändertem Programm in der Folkwang Universität aufgenommen und ist ebenfalls nachzuhören. Der Philharmonie- YouTube-Kanal ist erreichbar über die Webseite www.philharmonie-essen.de. Das Konzert mit dem Radio Filharmonisch Orkest ist in der Mediathek des niederländischen Radiosenders NPO Radio 4 nachzuhören (https://www.nporadio4.nl/concerten/9527-muziek-uit-oosterse-sferen). Folgende Konzerte wurden vom Deutschlandfunk bzw. vom Westdeutschen Rundfunk aufgezeichnet und werden später gesendet: „Afro-Modernism“ mit dem Ensemble Modern und „Cosmigimmicks“ mit dem Ensemble Musikfabrik (Deutschlandfunk 20.12., 21:05 Uhr) sowie „Ceremonial Dance“ mit Alexej Gerassimez und den Essener Philharmonikern (WDR 12.02.2021, 20 Uhr).

Veranstalter des Festivals NOW! sind die Philharmonie Essen, die Folkwang Universität der Künste, die Stiftung Zollverein, PACT Zollverein und der Landesmusikrat NRW.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Essen |–

Köln, Philharmonie Köln, Dezember-Konzerte – Philharmonie, 10.11.2020

November 12, 2020 by  
Filed under Konzert, Livestream, Philharmonie Köln, Pressemeldung


Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Dezember-Konzerte in Kölner Philharmonie

Benefizkonzert an Allerheiligen bringt 15.500 Euro

Am 11. November startetete die Kölner Philharmonie den Vorverkauf für die Mehrzahl der geplanten Konzerte im Dezember. Da die Veranstaltungen nur mit Vorlauf geplant werden können, geht die Philharmonie diesen Schritt in der optimistischen Annahme, dass sie ab 1. Dezember wieder Konzerte für 250 Zuhörer anbieten darf, selbst wenn die Entscheidung darüber durch die Bundes- und Länderregierungen frühestens Anfang kommender Woche ansteht. Um dann möglichst vielen Interessierten den sicheren Zugang zu Philharmonie-Konzerten ermöglichen zu können, werden wie schon im Oktober einige Konzerte gedoppelt, darunter die des Mahler Chamber Orchestra, der MCO Academy und Daniele Gatti am 13. Dezember, von Anna Vinnitskaya am 20. und 21. Dezember, l‘arte del mondo und Nils Mönkemeyer am 1. Weihnachtsfeiertag, dem Quatuor Modigliani am 2. Weihnachtsfeiertag sowie Repercussion featuring Frank Dupree am 29. Dezember.

Details zu den Konzertdaten und Uhrzeiten sind auf der Website der Kölner Philharmonie verfügbar:

https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/01-12-2020

Als letztes Konzert vor dem erneuten kulturellen Lockdown stellte die Kölner Philharmonie kurzfristig am 1. November ein Benefizkonzert für die Freie Szene Köln auf die Beine. Das WDR Sinfonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, das Ensemble Musikfabrik und Concerto Köln wollten ein Zeichen der Solidarität setzen, um auf die existenziellen Nöte vor allem der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler hinzuweisen. Alle Musikerinnen und Musiker brauchen die Unterstützung der Politik durch klare Perspektiven und finanzielle Hilfen, damit das Musikleben in Köln nach Überstehen der Pandemie genauso vielfältig und reich sein kann wie zuvor.

Durch den Verkauf der 250 Konzertkarten und der Solidaritäts-Tickets kam inzwischen ein Betrag von 15.500 Euro zusammen. Dieser wird dem Kölner Kulturrat für seine Kölner Kultur Hilfe übergeben, aus dem Musikprojekte der Freien Szene Köln realisiert werden sollen.

Das Soli-Ticket ist weiterhin über die Website der Kölner Philharmonie zu erwerben: https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/zusammen-sind-wir-stark-benefizkonzert-fur-die-freie-szene-koln/1984

Das Benefizkonzert kann noch auf philharmonie.tv geguckt werden: https://www.philharmonie.tv/veranstaltung/75/

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Der Freischütz – Video-on-Demand, November 2020

November 9, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Der Freischütz – Carl Maria von Weber
6. – 13. November 2020  als Video-on-Demand

Achim Freyers legendäre Inszenierung von Carl Maria von Webers Der Freischütz ist wieder da – pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag! Gezeigt wird eine selten zu sehende Aufzeichnung des ZDF aus dem Jahr 1981, die längst vergriffen ist und nun endlich wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden kann.

#OpertrotzCorona: Der Freischütz
youtube Trailer Staatsoper Stuttgart
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

„Oh mein herrliches deutsches Vaterland, wie muss ich dich lieben, wie muss ich für dich schwärmen, wäre es nur, weil auf deinem Boden der Freischütz entstand“, schrieb Richard Wagner 1841 in Paris und arbeitete damit kräftig am Mythos vom Freischütz als deutscher Nationaloper. Achim Freyers mittlerweile legendäre Skandalinszenierung von 1980 legt das Albtraumhafte frei, das sich so oft unter dem verharmlosend Volkstümlichen verbirgt – damals wie heute.

Das Stück in Kürze
Am Tag vor der Hochzeit muss der Jäger Max einen Probeschuss absolvieren, um seine geliebte Agathe heiraten zu dürfen. Aus Angst zu versagen, trifft er seit Tagen überhaupt nicht mehr. Sein Kamerad Kaspar, Agathes Ex-Freund und erst vor kurzem aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückgekehrt, verhilft ihm zu Zauberkugeln, die man in der Wolfsschlucht gießen muss – im Zentrum der Angst.

Besetzung

Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies • Regie, Bühnenbild und Kostüme: Achim Freyer • Licht: Hans-Joachim Haas • Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr • Chor: Ulrich Eistert

Ottokar: Wolfgang Schöne • Kuno: Fritz Linke • Agathe: Catarina Ligendza • Ännchen: Raili Viljakainen • Kaspar: Wolfgang Probst • Max: Toni Krämer • Kilian: Helmut Holzapfel • Eremit: Roland Bracht • Samiel: Wolfram Raub • Jäger: Raimund Ade, Kurt Zeiher • Brautjungfer: Astrid Burden, Nicole Schneider, Alexandra Turni, Christina Wächtler, Margot Wohlers, Heidi Brunig, Petra Kollakowsky

Orchester und Chor der Württembergischen Staatsoper Stuttgart

Digitalpartner der Staatsoper Stuttgart


Ihre Spende für Künstler*innen
Viele Sänger*innen und Musiker*innen sind von der Corona-Krise existentiell bedroht: Auch freie Künstler*innen, die eng mit der Staatsoper Stuttgart und dem Staatsorchester Stuttgart verbunden sind, haben durch die Absage aller Aufführungen und Konzerte bis zum 19. April ihre Einkünfte verloren. Die Mitarbeiter*innen der Staatstheater Stuttgart engagieren sich bereits in verschiedenen Initiativen zur Förderung von Künstler*innen, die derzeit keine Einkünfte haben.

Seien auch Sie dabei und helfen Sie, die Kulturlandschaft nach Ende der Corona-Krise wieder erstrahlen zu lassen wie zuvor! Die folgenden Initiativen empfehlen wir, um einen Beitrag zu leisten:

Künstler*innen Soforthilfe Stuttgart
Spendenkonto: Kultig e. V
GLS Bank
IBAN: DE21 4306 0967 7005 4549 00
Betreff: „Künstlersoforthilfe“

Deutsche Orchester-Stiftung
Spendenkonto: Deutsche Orchester-Stiftung
Kennwort: Nothilfefonds
IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05
BIC: COBADEFFXXX

Förderverein der Staatstheater Stuttgart e.V.
Der Förderverein unterstützt verschiedene Projekte der Staatstheater Stuttgart – und fördert auch die jungen Sänger*innen des Opernstudios.

Vereinskonto Nr. 2 413 004
Verwendungszweck: Zu Gunsten des Opernstudios
IBAN: DE66 6005 0101 0002 4130 04
BIC: SOLADEST600

DAS STAATSORCHESTER FOLGT DEM AUFRUF!

„Die Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Stuttgart haben in den letzten Wochen bereits vielfach in den Nothilfefonds des Deutschen Orchesterverbands eingezahlt – als Privatpersonen. Als Zeichen der Solidarität haben wir uns als Vorstand nun dazu entschieden, die Orchesterkasse als Ganzes aufzulösen und im Namen des gesamten Staatsorchesters einen Betrag i.H.v. insgesamt 15.000 € für den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung zu spenden. Diese Summe soll allen freischaffenden Kolleg*innen zu Gute kommen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Wir schließen uns damit der Initiative anderer Orchester an und hoffen, damit auch andere Institutionen zur Nachahmung motivieren zu können, auf dass wir auch in Zukunft gemeinsam Musik machen können!“

Der Orchestervorstand des Staatsorchester Stuttgart

 

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Hamburg, Elbphilharmonie, LEERER SAAL, VOLLES ROHR Konzert mit Wayne Marshall, 02.11.2020

Oktober 30, 2020 by  
Filed under Elbphilharmonie, Konzert, Livestream, Pressemeldung

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung der Elphi © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg

LEERER SAAL, VOLLES ROHR

Konzert mit Orgelvirtuose Wayne Marshall

2. November in der Elbphilharmonie wird live gestreamt

 Am Montag, den 2. November, hätte der grandiose britische Organist Wayne Marshall zwei ausverkaufte Solokonzerte in der Elbphilharmonie spielen sollen. Leider fällt der erste Geltungstag des jüngst beschlossenen neuerlichen bundesweiten Lockdowns auf den 2. November, Konzerte vor Publikum sind untersagt. Aber Wayne Marshall spielt und improvisiert trotzdem an diesem Abend auf der 4765 Pfeifen starken Klais-Orgel des Konzerthauses: Volles Rohr, vor leerem Saal, bei laufenden Kameras. Das Konzert wird im Livestream auf www.elbphilharmonie.de übertragen. Beginn: 21 Uhr.

Wayne Marshall zählt zu den führenden Konzertorganisten weltweit. Er hat ein ausgesprochenes Faible für die US-amerikanische Musik des 20. Jahrhunderts, insbesondere für Gershwin und Bernstein. Der Tradition des Instruments folgend, spielt die Improvisation bei seinen Konzerten eine große Rolle. In seinem Livestream-Konzert wird Wayne Marshall über Themen von Bernstein und Beethoven improvisieren, die Sinfonie Nr. 6 des französischen Orgelpapstes Charles-Marie Widor aufführen sowie zwei Stücke der zeitgenössischen Komponisten George Baker und Andrew Ager. Das Community-Management für die Zuschauer des Livestreams auf Facebook macht Thomas Cornelius, mit der Titularorganistin der Elbphilharmonie Iveta Apkalna der beste Kenner des Instruments.

Weitere Informationen sowie das digitale Programmheft zum Konzert finden Sie unter: https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/livestream-wayne-marshall/15435

—| Pressemeldung Elbphilharmonie Hamburg |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung