Pforzheim, Theater Pforzheim, Doktor Schiwago – Ein Musical, 28.09.2018

September 19, 2018 by  
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Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

 Doktor Schiwago – Ein Musical

Tränen voller Leidenschaft

Eine der berühmtesten tragischen Liebesgeschichten der russischen Literatur kommt erstmals als deutschsprachiges Musical nach Pforzheim: Doktor Schiwago. Renommierte Musical-Darsteller spielen und singen gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Stamatia Gerothanasi, Natasha Sallès und Paul Jadach sowie Chor und Extrachor des Theaters die vielen Rollen des Epos. In der Hauptrolle des dichtenden Arztes Jurij Schiwago konnte der junge Nachwuchs-Musicaldarsteller Kurosch Abbasi engagiert werden. Als Luigi Lucheni in Elisabeth tourte er bereits weltweit durch alle großen Musicalspielstätten. Zurzeit singt er außerdem in der Jubiläumsproduktion „Anatevka“ an der Komischen Oper Berlin. Seine Inspiration und Geliebte Lara singt und spielt Femke Soetenga, die in Pforzheim seit Dracula ein Publikumsliebling ist und in der letzten Spielzeit die Zuschauer in der Reihe „Musical CLASSICS“ mit jedem Auftritt euphorisierte. Außerdem kehrt Julian Culemann als Pawel Antipov/Strelnikow zurück, der dem Pforzheimer Publikum noch als Toni in „West Side Story“ und in Sugar – Manche mögen’s heiß als Joe bzw. Josephine bestens im Gedächtnis geblieben ist.

Das Musical beruht auf dem gleichnamigen Roman Doktor Schiwago von Nobelpreisträger Boris Pasternak. Die imposante Verfilmung mit Omar Sharif in der Hauptrolle wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet. Einer davon ging an Maurice Jarre in der Kategorie „Beste Filmmusik“. Die Melodie der leidenschaftlichen Lara, „Laras Theme“, ist seitdem weltberühmt und immer wieder neu vertont worden u.a. von James Last („Somewhere, my love“) und Karel Gott („Weißt du, wohin“). Natürlich wird sie auch im Musical angestimmt. Weitere Balladen, angelehnt an die russische Klangsprache, erzählen von der Liebe in allen Facetten. Jurij Schiwago hat das Medizinstudium abgeschlossen und seine Jugendliebe Tonia geheiratet. Heimlich schreibt er Gedichte, und sein Leben könnte ruhig und glücklich verlaufen. Doch es weht ein neuer Wind durch Russland und in den Wirren der Revolution und des Ersten Weltkrieges begegnet er immer wieder einer unbekannten und faszinierenden Frau: Lara. Unversehens gerät Jurij zwischen die Fronten – in der Politik und der Liebe.

Die deutsche Erstaufführung in Leipzig im Januar dieses Jahres bejubelten Zuschauer und Presse stürmisch. Der „Klassiker der großen Gefühle“ der amerikanischen Komponistin Lucy Simon („Der geheime Garten“) wird nun erstmals in Pforzheim im Großen Haus von Regisseur Tobias Materna neu inszeniert. Dieses Musical ist eine tragische Liebesgeschichte, die zu Herzen geht – voller Poesie und Lebenskraft.

„Doktor Schiwago“
Musical von Lucy Simon (Musik) und Michael Weller (Buch), Gesangstexte von Michael Korie und Amy Powers, Nach dem Roman von Boris Pasternak,  Deutsch von Sabine Ruflair (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch)

Mit Kurosch Abbasi a.G., Julian Culemann a.G., Klaus Geber, Stamatia Gerothanasi, Lilian Huynen, Paul Jadach, Spencer Mason, Natasha Sallès, Femke Soetenga a.G., Ingo Wagner u.a.

Chor, Extrachor und Statisterie des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

Musikalische Leitung Philipp Haag
Inszenierung Tobias Materna
Bühne Jörg Brombacher
Kostüme Ruth Groß
Kostümassistenz Melinka Pixi
(R)Einblicke – Die öffentliche Probe am Samstag, 22. September um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere am Freitag, 28. September um 19.30 Uhr im Großen Haus
Weitere Vorstellungen am Do, 4., So, 7., Do, 11. und So, 21. Oktober sowie an vielen weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit


(R)Einblicke – Die öffentliche Probe

In der Reihe (R)Einblicke bietet sich allen Musicalfans am Samstag, 22. September um 11.30 Uhr die Gelegenheit, eine „Doktor Schiwago“-Probe unter Leitung des Regisseurs Tobias Materna zu erleben.

Die Premierenfeier wird von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis e.V. (DRG) mitgestaltet: Mit Tee aus dem Samowar und russischen Süßigkeiten lädt die DRG im Anschluss an die Premiere das Publikum ein, mit den Darstellern zu feiern.

 

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Wiederaufnahme: AUS TRADITION ANDERS – DAS LILIENMUSICAL, 14.09.2018

September 11, 2018 by  
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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Wiederaufnahme: AUS TRADITION ANDERS – DAS LILIENMUSICAL

von Martin G. Berger und Jasper Sonne | frei nach dem Dokumentarfilm „Darmstadt und der große Fußball“ von Hannes Karnick und Wolfgang Richter am Staatstheater Darmstadt

Die Geschichte der Lilien noch einmal live miterleben? Ein Muss für eingefleischte Lilienfans und Darmstädter Heiner! Ab 14. September geht das gefeierte Musical „AUS TRADITION ANDERS – Das Lilienmusical“ zum 120-jährigen Bestehen des SV Darmstadt 98 am Staatstheater Darmstadt in die zweite Runde. Lilienfans begeben sich gemeinsam mit Fräulein Heiner auf eine Zeitreise in die legendäre „Feierabend“-Saison. Als ehemalige Betreiberin des Darmstädter Cabarets „Las Vegas“ erinnert sie sich an die Zeit zurück, als Trainer Lothar Buchmann, Torwart Rudolf und Kapitän Bechtold noch bei ihr zu Gast waren.

Martin G. Berger (Buch, Liedtexte und Regie) und Jasper Sonne (Musik) gehen in ihrem Stück der Frage nach, inwieweit Spielfreude und Kommerz, traditionelle Beziehungsbilder und Gleichberechtigung, Liebe und Leidenschaft, Zukunft und Vergangenheit in Einklang zu bringen sind und schlagen eine Brücke ins Jetzt.

Traditionelle Stadionstimmung kommt dabei nicht zu kurz. Ein Abend für Fußballfans im Allgemeinen, Lilienfans im Speziellen und alle Neugierigen!

Mit Frederike Haas, Dorothea Maria Müller, Jasmin Eberl, Frank Bahrenberg, Alexander von Hugo, Alen Hodzovic, Markus Schöttl, Dirk Witthuhn, Dennis Weißert, Annette Potempa, Cindy Walther, Frank Wöhrmann, Sascha Stead, Miriam Neumaier, Nico Went, Lisa Maria Hörl, Stefan Reil, Stephan Luethy, Robert Schmelcher

Musikalische Leitung Bartholomew Berzonsky/Christian Köhler   Regie und Buch Martin G. Berger   Musik Jasper Sonne    Orchestrierung Stefan Wurz   Bühne Sarah Katharina Karl   Kostüme Rebekka Zimlich   Choreografie Yvonne Braschke   Video Roman Rehor   Musikalische Assistenz/Nachdirigat Bartholomew Berzonsky Einstudierung Chor Alessandro Zuppardo, Elena Beer   Dramaturgie Gernot Wojnarowicz

Wiederaufnahme am Freitag, 14. September 2018, 19.30 Uhr | Großes Haus
AUS TRADITION ANDERS –  Das Lilienmusical
von Martin G. Berger und Jasper Sonne | frei nach dem Dokumentarfilm „Darmstadt und der große Fußball“ von Hannes Karnick und Wolfgang Richter

Vorstellungen am 15., 21., 22. September, 12., 13., 25. Oktober und 6. Dezember (zum letzten Mal!)

Karten 13 € bis 59,50 €

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Die Planeten – Raumstation – Titan, Oktober 2018

Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

 Veranstaltungen der Tonhalle im Oktober 2018

Ein gewaltiger Oktober steht der Tonhalle bevor: Neben Holsts Planeten spielt das Jugendsinfonieorchester gemeinsam mit seinem norwegischen Gastorchester Mahlers Titan, das Concertgebouw Oktett gibt Auszüge aus „Don Giovanni“ mit voller Bläserkraft zum Besten und in der #IGNITION wird es magisch.

Sternzeichen: Holst „Die Planeten“
In der Tonhalle, dem „Planetarium der Musik“, erklingt am 5., 7. und 8. Oktober unter der Leitung von Mario Venzago das Meisterwerk von Gustav Holst: „Die Planeten“. In jeweils einem Satz beschreibt der englische Komponist die (damals nur sieben entdeckten) Planeten, die neben der Erde um unsere Sonne kreisen – vom Kriegsbringer Mars bis zum Mystiker Neptun. Außerdem spielen die Düsseldorfer Symphoniker Werke von Max Bruch und dem rheinischen Komponisten Bernd Alois Zimmermann – Letzterer wäre in diesem Jahr 100 geworden.

Raumstation: Concertgebouw Oktett
Am 6. Oktober statten acht Bläsersolisten des niederländischen Royal Concertgebouw Orchestra der Tonhalle einen Besuch ab. In der Kammermusik-Reihe Raumstation spielen sie Werke von Mozart und Beethoven. Das renommierte Amsterdamer Orchester, dem die Solisten entstammen, wurde 2015 von Musikkritikern als weltweit zweitbestes Orchester ausgezeichnet. Auch das Kammerensemble, das sich daraus gebildet hat, überzeugt durch herausragende Qualität, perfektes Timing und brillierende Virtuosität.

Big Bang: Mahler – Titan
Am 7. Oktober bringen das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle und das norwegische Gastorchester VUSO Mahlers 1. Symphonie, auch Titan genannt, auf die Bühne. In der Reihe „Big Bang“ stehen junge Menschen auf der Bühne des Mendelssohn-Saals und zeigen ihren Spaß und ihre unbedingte Leidenschaft an der sogenannten ernsten Musik.

Na hör’n Sie mal!
Am 12. Oktober widmet sich die Reihe „Na hör’n Sie mal!“ der Neuen Musik und ihren Komponisten aus Düsseldorf. In der Kammermusikreihe des notabu.ensemble neue musik mutiert der Helmut-Hentrich-Saal zur Experimentierstube. Mal still und meditativ, mal bombastisch-mitreißend – ganz nah an den Musikern erlebt das Publikum die Grenzenlosigkeit zeitgenössischer Klangsprachen.

Frau Luna – Das Café-Konzert
Musik aus den Caféhäusern der Welt: Am 21. Oktober erklingen in der Tonhalle Melodien aus der Blütezeit von Kur- und Caféhäusern. Das Tea Time Ensemble präsentiert dann ein in liebevoller Entdeckungsarbeit zusammengestelltes Repertoire, das einst in Caféhäusern weltberühmt wurde. Ein weiter Bogen der Unterhaltungsmusik wird gespannt – mit einem vielseitigen Programm von Musik aus Wien bis zum Musical von heute.

#IGNITION – Harry Potter
Am 30. Oktober zaubert die #IGNITION einen großen Soundtrack auf die Bühne der Tonhalle: Harry Potter. Im Film verzauberte er seine Fans, und kein anderer als Altmeister John Williams hätte einen besseren Grundstein legen können, um der Bildgewalt von Hogwarts musikalisch gerecht zu werden. #IGNITION-Dirigent Jesko Sirvend öffnet das Zauberbuch von John Williams‘ Musik und lüftet das Geheimnis mancher magischen Momente.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Theater und Musik in Pücklers Park, 26.08.2018

August 25, 2018 by  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Theater und Musik in Pücklers Park
Szenische Miniaturen und großes Konzert zur Spielzeit 2018/ 2019

In schöner Tradition lädt das Staatstheater Cottbus Besucher aus Nah und Fern am letzten Augustsonntag in den Branitzer Park ein. Am Sonntag, 26. August 2018, ab 15.00 Uhr, präsentiert die Mehrspartenbühne zum nunmehr 16. Mal „Theater und Musik in Pücklers Park“ Der Eintritt ist frei.

Staatstheater Cottbus / Theater und Musik - Branitz 2017 © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Theater und Musik – Branitz 2017 © Marlies Kross

Für die Vorschau auf die Projekte der Spielzeit 2018/19 verwandelt sich die vertraute Parklandschaft hinter jeder Biegung in eine ungewöhnliche Theaterkulisse. Allerorten ertönt Kammermusik. Schauspieler, Opernsänger und Tänzer bieten an romantischen Plätzen szenisch-musikalische Miniaturen zu Stücken der beginnenden Spielzeit. Wer erkennt, aus welchen Werken die gezeigten Szenen, Couplets, Arien und Tänze stammen, kann beim beliebten Quiz mitmachen und wie immer attraktive Preise gewinnen.

Das Theaterfest im Grünen endet wie immer mit einem fulminanten Abschlusskonzert um 17.00 Uhr hinter dem Branitzer Schloss mit Solisten des Opernensembles, dem Ballettensemble, dem Opernchor und dem Philharmonischen Orchester. Schauspielerin Lisa Schützenberger führt durch das Programm und stellt Höhepunkte der neuen Theaterspielzeit vor. Es erklingen Ausschnitte unter anderen aus dem Musical „My Fair Lady“, den Operetten „Die Csárdásfürstin“ und „Frau Luna“ sowie der Oper „Macbeth“. Wer das Konzert vor der einmaligen Kulisse des Schlosses genießen möchte, kann sich Decke oder Sitzkissen mitbringen und am Seeufer Platz nehmen, denn die bereitgestellten Sitzplätze sind heiß begehrt.

Staatstheater Cottbus / Theater und Musik - Branitz 2017 © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Theater und Musik – Branitz 2017 © Marlies Kross

Um das leibliche Wohl kümmern sich die Theatercaterer der Familie Ziegenbalg. Weitere gastronomische Angebote gibt es im Parkrestaurant „Cavalierhaus“ und im Pückler-Café „Goldene Ananas“.

Besucherhinweis:
Parkflächen stehen in der Kastanienallee ausreichend zur Verfügung.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

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