Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, RIGOLETTO – Giuseppe Verdi, 18.10.2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

 RIGOLETTO  –  Giuseppe Verdi

Premiere 18. Oktober 2019

Der durch seine provokanten Äußerungen unbequeme Spaßmacher Rigoletto versucht mit allen Mitteln, seine fanatisch geliebte Tochter vor den Übergriffen des zügellosen Herzogs von Mantua und dessen leichtlebiger Entourage abzuschirmen und schreckt dabei auch vor Mord nicht zurück – mit tragischen Folgen!

Giuseppe Verdis 1851 in Venedig uraufgeführtes Meisterwerk Rigoletto begründete den Weltruhm des Komponisten und gilt bis heute als Inbegriff der italienischen Oper – und dies nicht nur durch Bravour-Nummern wie die berühmte Canzone „La donna è mobile“. Vielmehr verstand es der Opernmaestro mit großem psychologischem Einfühlungsvermögen emotionale Ausnahmesituationen und seelische Abgründe bis in die Tiefe musikalisch auszuloten.

Die Premiere – 18.10.2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus

RIGOLETTO    –  Oper von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti, Dirigate: Andrea Sanguineti, Michael Ellis Ingram, Inszenierung: Alexandra Liedtke, Ausstattung: Malte Lübben, Choreographie: Paul Blackman, Dramaturgie: Peter Larsen

Mit:  Der Herzog von Mantua: Matheus Pompeu, Rigoletto: Yoonataek Rhim, Gilda,   Anna Rabe, Graf von Monterone: Sebastian Kroggel, Graf von Ceprano: Igor Storozhenko, Die Gräfin, seine Gemahlin: Gahyeon Lee / Kaori Okita, Marullo, ein Kavalier: Cornelius Lewenberg, Borsa, Höfling: Paul Kroeger, Sparafucile: Artem Kuscnetsow, Maddalena, seine Schwester: Itziar Lesaka, Giovanna, Gildas Gesellschafterin: Daniela Sieveke / Kathrin Voß

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Samson et Dalila – Camille Saint-Saëns, 18.10.2019

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Samson et Dalila – Camille Saint-Saëns

Saison 2019/20 – Erste Neuproduktion im Opernhaus Düsseldorf

Am Freitag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr wird im Opernhaus Düsseldorf eine Premiere in doppelter Hinsicht gefeiert: Als erste Neuproduktion der Spielzeit kommt Camille Saint-Saëns‘ französische Oper Samson et Dalila auf die Bühne, und das zum ersten Mal seit Gründung der Deutschen Oper im Jahr 1956. Joan Anton Rechi, der hier zuletzt sehr erfolgreich Madama Butterfly inszenierte, setzt das Stück über die in Sklaverei gefallenen Hebräer und ihren verführbaren Helden Samson in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober über­nimmt die musikalische Leitung und übergibt im November an Marie Jacquot, die neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein.

Deutsche Oper am Rhein / Samson et Dalila - Michael Weinius (Samson), Ramona Zaharia (Dalila), Chor der Deutschen Oper am Rhein © Jochen Quast

Deutsche Oper am Rhein / Samson et Dalila – Michael Weinius (Samson), Ramona Zaharia (Dalila), Chor der Deutschen Oper am Rhein © Jochen Quast

Für Joan Anton Rechi (Foto unten) hat das Stück im Wesentlichen zwei Aspekte: „Auf der einen Seite steht die Frage, wie sehr uns Religionen und Großmächte manipulieren können. Andererseits geht es um Manipulation auf emotionaler Ebene: Wie benutzen wir Gefühle, um Menschen zu steuern, so wie es Dalila hier tut?

IOCO / A. Schneider wird über die Produktion ausführlich berichten

Joan Anton Rechi, Regissuer © IOCO

Joan Anton Rechi, Regissuer © IOCO

Camille Saint-Saëns hatte Samson et Dalila ursprünglich als Oratorium angelegt. Dessen klare sakrale Formensprache verbindet er mit der Opulenz exotisch wirkender Rhythmen und Klänge, aber auch mit typischen Opernelementen des 19. Jahrhunderts: Gerade in den Duetten Dalilas mit dem Oberpriester oder Samson geht es um ganz große Gefühle.

In den Titelpartien debütieren Ramona Zaharia (Dalila) und Michael Weinius (Samson), der gefeierte Siegfried im neuen Düsseldorfer Ring des Nibelungen. Mezzosopranistin Ramona Zaharia, die im Frühjahr erstmals an der New Yorker MET gastierte und dort 2020 als Carmen zu erleben ist, freut sich auf die Rolle der großen Verführerin: „Die Arie ‚Mon coeur s’ouvre à ta voix‘ ist wie ein magisches Wiegen­lied, das Samson unwiderstehlich in seinen Bann zieht.“ Neben weiteren Solisten wie Simon Neal (Oberpriester des Dagon), Sami Luttinen (Ein alter Hebräer) und Luke Stoker (Abimélech) übernimmt der Chor der Deutschen Oper am Rhein eine zentrale Rolle in dem von den Düsseldorfer Symphonikern orchestral begleiteten Stück.


Samson et Dalila  –  Opernhaus Düsseldorf: Fr 18.10. – 19.30 / So 20.10. – 18.30 / Mi 23.10. – 19.30 / Sa 26.10. – 19.30 / Fr 01.11. – 18.30 / Mi 06.11. – 19.30 / Sa 09.11. – 19.30 / Sa 16.11. – 19.30 / So 24.11. – 15.00 / Mi 27.11. – 19.30 / So 01.12.2019

Tickets und weitere Informationen gibt es im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg und online über www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Premiere Ein Maskenball, 29.11.2019

Oktober 9, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Ein Maskenball © Ronny Ristok

Opernpremiere „Ein Maskenball“ in Gera

Giuseppe Verdis große italienische Oper „Ein Maskenball“ (Un ballo in maschera) fasziniert das Publikum bis heute mit scharfen Kontrasten in Handlung und Musik. Darin steht eine tragische Liebesbeziehung im Gegensatz zur strahlenden Atmosphäre am Hofe.

Nun feiert die neue Inszenierung von Regisseur Jörg Behr am Freitag, 29. November 2019 um 19.30 Uhr im Theater Gera Premiere. Die Musikalische Leitung hat GMD Laurent Wagner. Bühne und Kostüme gestaltet Anna Brandstätter.

Im Mittelpunkt von Giuseppe Verdis Oper, die 1859 in Rom uraufgeführt wurde, steht eine Liebesbeziehung, die den Keim des Verhängnisses bereits in sich trägt. Der Liebe zwischen Riccardo und Amelia steht nicht nur die gültige Moral, sondern auch die Freundschaft zwischen Riccardo und Renato entgegen. Auch die durch Ulrika verkörperten okkulten Mächte bringen keine Erlösung.

Bei der morgendlichen Audienz erhalt Graf Riccardo von Oscar die Gästeliste des Maskenballs. Auf dieser findet sich auch Amelia. Mit der Gattin Renatos unterhält Riccardo eine heimliche Liebesbeziehung. Renato, eigentlich Riccardos Freund, der nichts von der Liaison ahnt, warnt diesen vor einer politisch motivierten Verschwörung. Als man dem Grafen ein Verbannungsurteil gegen die Wahrsagerin Ulrica zur Unterschrift vorlegt, beschließt Riccardo, sie zunächst heimlich aufzusuchen. Er möchte sie nach seinem Schicksal befragen.

In den Rollen spielen und singen Isaac Lee als Riccardo,  Alejandro Lárraga Schleske als Renato, Anne Preuß als Amelia, Eva-Maria Wurlitzer als Ulrica, Miriam Zubieta als Oscar, Johannes Beck als Silvano, Kai Wefer als Samuel, Ulrich Burdack als Tom sowie Florian Neubauer und alternierend Timo Rößner als Richter und Diener.

Zur Matinee am Sonntag, 24. November um 11.00 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters gibt Chefdramaturg Felix Eckerle zusammen mit dem Inszenierungsteam und SängerInnen Einblicke in die Szenische und musikalische Umsetzung. Der Eintritt dazu ist frei.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:

So. 01.12.2019, 14.30 Uhr / Fr. 27.12.2019, 19.30 Uhr / So. 15.03.2020, 14.30 Uhr

Vorstellungen im Theaterzelt Altenburg:

So. 24.05.2020, 18.00 Uhr (Premiere) / Fr. 05.06.2020, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Wien, Wiener Staatsoper, Staatsoper trauert – Marcello Giordani, 05.10.2019

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Wiener Staatsoper trauert  –  Marcello Giordani

Die Wiener Staatsoper trauert um den italienischen Tenor Marcello Giordani, der am Samstag, 5. Oktober 2019 zuhause in Augusta (Provinz Syrakus, Sizilien) im Alter von 56 Jahren einem Herzinfarkt erlegen ist. Die Staatsoperngemeinschaft drückt seiner Frau und den beiden Kindern ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Der 1963 in Augusta, Sizilien, geborene Marcello Giordani gewann 1986 den Gesangswettbewerb in Spoleto und debütierte im selben Jahr ebendort als Rigoletto-Herzog. Er avancierte bald zu einem der international gefragtesten Tenöre seines Fachs mit Auftritten an den bedeutendsten Häusern der Welt, so an der Mailänder Scala, der New Yorker Met, dem Royal Opera House Covent Garden in London, an der Pariser Oper, in San Francisco, Chicago, Barcelona, an der Dresdner Semperoper, der Arena di Verona u. v. a. m. A

n der Wiener Staatsoper gab Giordani bereits 1992 sein Debüt als Sänger im Rosenkavalier, es folgten Hauptpartien u. a. in I puritani, Rigoletto, La traviata, La Bohème, Roméo et Juliette, La forza del destino oder Aida. 2016 gab er seine Staatsopern-Rollendebüts als Calaf in Turandot und als Des Grieux an der Seite Anna Netrebkos in Manon Lescaut. Insgesamt gestaltete Marcello Giordani 14 verschiedene Partien in 72 Vorstellungen im Haus am Ring. Sein letzter Auftritt auf dieser Bühne war Radames (Aida) am 2. Oktober 2016. Marcello Giordani war auch sehr um den Sängernachwuchs bemüht: 2010 gründete er die Marcello Giordani Foundation mit dem Ziel, junge Sängerinnen und Sänger zu Beginn ihrer professionellen Karriere zu unterstützen; 2011 fand der erste Marcello Giordani Gesangswettbewerb auf Sizilien statt.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

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