Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Hoffmanns Erzählungen, 30.11.2018

November 15, 2018 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen /  Hoffmanns Erzählungen  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen /
Hoffmanns Erzählungen © Ronny Ristok

Opernpremiere „Hoffmanns Erzählungen“ am 30. November in Gera

Zum 200. Geburtsjahr von Jacques Offenbach hat Theater&Philharmonie Thüringen seine fantastische Oper „Hoffmanns Erzählungen“ auf dem Spielplan. Die Premiere ist am 30. November um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera. Duncan Hayler, bekannt für seine fantastisch-opulenten Ausstattungen, schafft auch diesmal wirkungsvolle Spielräume für den Regisseur Kay Kuntze. Die Musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Laurent Wagner. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer.

In den Partien:  Hugo Mallet (Hoffmann),   Miriam Zubieta (Olympia),  Anne Preuß (Antonia), Rebekka Reister (Giulietta),  Judith Christ (Stimme der Mutter), Madeline Hartig (Stella), Timo Rößner (Andreas/Cochenille/Pitichinaccio/Franz), Johannes Beck / Alejandro Lárraga Schleske (Lindorf/Coppelius/Dapertutto/Mirakel), Juliane Bookhagen ( Niklaus), Florian Neubauer (Nathanael),

 Rastislav Lalinský   (Hermann/Schlemihl),  János Ocsovai (Spalanzani), Ulrich Burdack (Crespel/Luther),  Andreas Veit (Wilhelm).

Die posthume Uraufführung von „Hoffmanns Erzählungen“ am 10. Februar 1881 in der Pariser Opera-Comique war ein kapitaler Erfolg. Bis heute erfreut sich Jacques Offenbachs (1819-1880) Meisterwerk anhaltender Beliebtheit.

Dem Dichter Hoffmann ist die ihn umgebende alltägliche Realität aus Schmutz, Armut und Hass unerträglich. Er flieht in die Kunstwelt des Theaters. Dort läuft Mozarts Don Giovanni mit der von ihm begehrten Sängerin Stella als Donna Anna. In der Vorstellungspause wird der unglückliche Dichter in einem Weinkeller zum Erzählen gedrängt. Und während nebenan die Oper weitergeht, erzählt Hoffmann Geschichten seines von Sehnsucht und Scheitern geprägten Verhältnisses zu Frauen: Da ist zunächst die scheinbar perfekte, zum Leben erweckte Puppe Olympia, dann die kranke, vom Singen besessene Künstlerin Antonia, schließlich die unwiderstehliche venezianische Kurtisane Giulietta. Alle Geschichten enden tragisch, ja sogar tödlich. Während Hoffmann sich immer mehr im Rausch aus Alkohol und Fantasie verliert, geht die Vorstellung zu Ende und die angehimmelte mozartsche Kunstfigur rückverwandelt sich in die „reale Person“, die Sängerin Stella, die der nun völlig betrunkene Hoffmann beleidigt und düpiert. Die Muse, ständiger Begleiter Hoffmanns durch seine fantastischen Welten, hat den Dichter nun für sich allein.

Hugo Mallet gestaltet als Gast die  Titelpartie. Als Hoffmann war er auch bereits in Zagreb zu erleben. Der in London geborene Tenor studierte Gesang zunächst in seiner Heimatstadt bei Helena Shenel. Nach gesanglicher Weiterbildung in Rom bei Maestro Paolo Silveri entstanden die ersten Kontakte zu Nicolai Gedda, der bis 2010 sein ständiger Lehrer und Berater war. Zeitweise studierte er am Royal Northern College bei Barbara Robotham, John Mitchinson und Nicholas Powell. Der Sänger absolvierte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Carlo Bergonzi, Alfredo Kraus und Hugues Cuénod.

Hugo Mallet bewies seinen Facettenreichtum in vielen Hauptrollen wie beispielsweise Andrea Chénier am Kroatischen Nationaltheater, Lohengrin in Würzburg und Siegfried beim Longborough Festival Opera in England. Der Tenor ist aber auch in zeitgenössischen Werken zu erleben, so zum Beispiel in Chemnitz in Péter Eötvös‘ „Love and other Demons“ oder in Paris und Dijon in Brittens „The Turn of the Screw“.

Zudem ist Hugo Mallet als Kammermusiker, Lied- und Konzertsänger unter anderem in Singapur, im Konzerthaus Berlin oder in der Laeiszhalle Hamburg tätig. Er arbeitet mit namhaften Regisseuren und Dirigenten wie Dietrich Hilsdorf, Jean-Claude Auvray, Anthony Negus, Frank Beermann, Christof Loy, Ralf Nürnberger, Jeffrey Tate und Oswald Sallaberger.

Am 25. November, knapp eine Woche vor der Premiere, lädt Dramaturgin Nastasia Tietze um 11:00 Uhr zur MATINEE in den Konzertsaal in Gera  ein. Der Eintritt ist frei. Im Gespräch mit dem Inszenierungsteam und SängerInnen können Interessierte vorab mehr erfahren und musikalische Kostproben genießen.

Weitere Vorstellungen:

2.12. 14:30 Uhr, 14.12. 19:30 Uhr, 26. 12. 18.00 Uhr und 19.01. 19.30 Uh

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Erfurt, Theater Erfurt, Thüringer Staatsballett – GISELLE, 10.11.2018

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Theater Erfurt

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

 Thüringer Staatsballett – Premiere GISELLE in Erfurt

Zum ersten Mal findet eine Premiere des Thüringer Staatsballetts nicht in Gera, sondern in Erfurt statt. Giselle ist die erste Koproduktion des Theaters Erfurt mit dem Thüringer Staatsballett von Theater&Philharmonie Thüringen. In Erfurt musiziert das Philharmonische Orchester Erfurt,  in Gera und Altenburg das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Bühnenbild und Kostüme entwirft Verena Hemmerlein.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Am 10. November um 19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Adaption des fantastischen Balletts mit der Musik von Adolphe Adam ihre Premiere im Theater Erfurt. Die Geraer Premiere von Giselle  wird am 25. Januar 2019 die Ballettfestwoche eröffnen. Erstmalig treten die 22 Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts gemeinsam mit den 12 Eleven auf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte  Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

 

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Sein Libretto von Théophile Gautier (1811–1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835): dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit seiner vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adolphe Adam (1803–1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Einführungsmatinee – Ensemble und Regieteam stellen sich in Erfurt vor am  So, 28.10.2018 11 Uhr  Rang frei! Einführung und Probenbesuch am  Di, 06.11.2018 18.30 Uhr

Aufführungen im Theater Erfurt: 10. Nov. 14. Nov., 16. Nov., 30. Nov., 8. Dez., 29. Dez. jeweils 19.30 Uhr, 13.1. 15 Uhr, 20.1. 18 Uhr – Tel: +49 (0) 361 22 33 155, online unter www.theater-erfurt.de

Aufführungen im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera: 25. 1.19.30 Uhr, 23. März 19.30 Uhr, 24. März 14.30 Uhr und 19. April 19.30 Uhr – Tel: +49(0)365 8279105, online unter www.tpthueringen.de

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die verkaufte Braut, 27.05.2018

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut - Anne Preuß ist Marie, „Die verkaufte Braut“ © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Anne Preuß ist Marie, „Die verkaufte Braut“ © Ronny Ristok

Die verkaufte Braut  –  Beddrich Smetana

1866 in Prag uraufgeführt, gilt Die verkaufte Braut als eine der beliebtesten Buffo-Opern überhaupt. Sie ist so komödiantisch wie doppelbödig. Das Meisterwerk Bedrich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine böhmische Volkstümlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation. Bei Theater&Philharmonie Thüringen inszeniert jetzt Generalintendant Kay Kuntze das Werk in der Ausstattung von Irene Suhr. Premiere ist am Sonntag, 27. Mai, 18:00 Uhr, Landestheater Altenburg. In Ostthüringen ist Die verkaufte Braut damit erstmals seit 1984 wieder zu sehen.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause. In den Partien: Kruschina Alejandro Lárraga Schleske · Ludmilla Béela Müller · Marie Anne Preuß · Micha Kai Wefer · Hata Michaela Mehring · Hans János Oscovai · Wenzel Timo Rösner · Kezal Ulrich Burdack · Zirkusdirektor Günter Markwarth · Esmeralda Miriam Zubieta ·Muff Johannes Beck

Marie und Wenzel sollen gemäß dem Wunsch ihrer Väter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Außenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer hübschen Summe ein und sagt sich von der Enttäuschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser obszöne Handel wird von der empörten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekränkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung gerät ins Wanken …

Zum Theaterfrühstück lädt Chefdramaturg Felix Eckerle diesmal am Pfingstmontag, 21. Mai, um 11:00 Uhr ins Lindenau-Museum Altenburg ein; denn dort wird bis zum 30. Mai  die Ausstellung „Im Land Kalevas. Irene Suhr – Malerei und Reisen“ zu sehen sein. Die Bühnenbildnerin und Künstlerin Irene Suhr (geb. 1965) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Architektur und Malerei an der Universität der Künste begleitete sie zahlreiche Bühnenprojekte, u. a. an der Semperoper Dresden und dem Radialsystem Berlin. Ihre Kunst wurde im In- und Ausland gezeigt.

Jeder Mensch ist ein Reisender, ein Sammler und ein Spieler. Irene Suhr begibt sich auf den Spuren Humboldts in Finnland, dem Land Kalevas, auf die Suche nach der unfassbaren Natur – und der Natur des Menschen. So entstanden Bilder und Installationen, in denen die Vergänglichkeit des Lebendigen aufscheint und die Natur sich selbst malt.

Weitere Vorstellungen: 31. Mai und 17. Juni, jeweils um 14.30 Uhr.

Geraer Premiere: 19. Okt. 19.30 Uhr

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 12.11.2017

Oktober 23, 2017 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater&Philharmonie Thüringen AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Christel Loetzsch (Leokadja Begbick) © Sabina Sabovic

Theater&Philharmonie Thüringen AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Christel Loetzsch (Leokadja Begbick) © Sabina Sabovic

 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 

Bertold Brecht / Kurt Weill

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny steht ab 12. November auf dem Spielplan des Landestheaters Altenburg. Die Premierenvorstellung im Großen Haus beginnt um 18.00 Uhr. Weitere Vorstellungen am

Die 1930 in Leipzig uraufgeführte Oper thematisiert die Auswüchse von Kapitalismus, übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Songs, mal schmissig, mal sentimental, machte Anleihen bei der klassischen Musik von Bach bis Wagner, integrierte europäische und amerikanische Populärmusik, verschachtelte die Elemente gekonnt und schuf eine ganz eigene, bis heute gültige und eingängige Musik.

Die musikalische Leitung übernimmt Takahiro Nagasaki. Roland Schwab inszenierte in der Ausstattung von Christl Wein-Engel. In den Partien: Leokadja Begbick: Christel Loetzsch, Fatty: Timo Rößner / Paul Kroeger, Dreieinigkeitsmoses: Kai Wefer, Jenny Hill: Anne Preuss,  Jim Mahoney: Hans-Georg Priese, Jack O‘Brien: Peter Koppelmann/ Alexander Voigt, Bill: Johannes Beck,  Joe: Ulrich Burdack , Tobby Higgins: Florian Neubauer. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

 Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY - von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Mitte vorn: Anne Preuß (Jenny Hill) Paul Kroeger (Fatty) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY – von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Mitte vorn: Anne Preuß (Jenny Hill) Paul Kroeger (Fatty) © Sabina Sabovic

Der Witwe Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses ist im Leben nur wenig geglückt. Wegen verschiedener Vergehen steckbrieflich verfolgt, suchen sie ihr Heil in der Gründung der Stadt Mahagonny mitten in der Wüste. Schnell verbreitet sich der Ruf, dass hier alles erlaubt sei, was andernorts verboten ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur ein Verbrechen wird in dieser Stadt verfolgt: kein Geld zu haben.

Roland Schwab inszenierte bei Theater&Philharmonie Thüringen bereits Jules Massenets Oper „Werther“ und Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“.

Roland Schwab, geboren 1969 in Saint Cloud/Paris, wuchs in München auf. Nach Studiensemestern in Germanistik und Physik begann er 1992 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Studium der Musiktheater-Regie unter Prof. Götz Friedrich. Noch während des Studiums war er Assistent am Opernstudio Karlsruhe und an der Opéra National du Rhin, Strasbourg, bei Prof. Renate Ackermann. Weitere Assistenzen bei Götz Friedrich, Harry Kupfer und Ruth Berghaus führten ihn an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, sowie an die Oper Zürich. Besonders Ruth Berghaus, deren Meisterschüler er 1994 wurde, verdankte er wichtige Impulse. 1997 führte ihn ein Gastspiel an das Berliner Ensemble, an dem er FRANK ALERT MEETS BRECHT inszenierte. Nach seinem Studium in Hamburg, das er mit Auszeichnung abschloss, war Roland Schwab von 1998 an Assistent von Christine Mielitz am Meininger Theater (DER RING DES NIBELUNGEN), an welchem er schließlich, ab 2002, als Oberspielleiter wirkte. Am Meininger Theater inszenierte er zwei Mozart-Produktionen, COSI FAN TUTTE (2001) und LE NOZZE DI FIGARO (2002), die für großes Aufsehen sorgten. In den darauffolgenden Jahren war Roland Schwab als Gastregisseur an den Theatern Münster (PARISER LEBEN), dem Theater Freiburg (LUCIA DI LAMMERMOOR), dem Tiroler Landestheater Innsbruck (ROMEO ET JULIETTE), dem Musiktheater im Revier (AIDA von Giuseppe Verdi und MERLIN von Isaac Albeniz, Deutsche Erstaufführung 2011), der Opera Bergen, Norwegen (TURANDOT), dem Landestheater Linz (MANON, GESPRÄCHE DER KARMELITINNEN), dem Anhaltischen Theater Dessau (EIN MASKENBALL), dem Theater Augsburg (LA FINTA GIARDINIERA), der Oper Bonn (LA SONNAMBULA), der Oper Dortmund (THE RAKE’S PROGRESS), am Staatstheater Braunschweig (FARNACE) und am Internationalen Brucknerfest Linz 2014 (ULENSPIEGEL von Walter Braunfels) tätig. 2007 widmete er sich der Barockoper mit zwei Versionen des Rasenden Roland, ORLANDO FURIOSO von Antonio Vivaldi und ORLANDO von Georg Friedrich Händel am Niederbayerischen Landestheater sowie am Theater Biel Solothurn.

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Johannes Beck (Bill, genannt Sparbüchsenbill) links Mitte:Anne Preuß (Jenny Hill) und Hans-Georg Priese (Jim Mahoney) Ulrich Burdack (Joe, genannt Alaskawolfjoe) rechts Damen und Herren des Opernchors Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Johannes Beck (Bill, genannt Sparbüchsenbill) links Mitte:Anne Preuß (Jenny Hill) und Hans-Georg Priese (Jim Mahoney) Ulrich Burdack (Joe, genannt Alaskawolfjoe) rechts Damen und Herren des Opernchors Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki © Sabina Sabovic

Wichtige und viel besprochene Arbeiten der letzten Zeit waren seine drei Produktionen für die Deutsche Oper Berlin, MOZART-FRAGMENTE (2006 zum Mozartjahr), TIEFLAND (2007) und DON GIOVANNI (2012 zum Opernfestival Peralada/Spanien eingeladen) sowie Mefistofele von Arrigo Boito an der Bayerischen Staatsoper München (2015).

Neben seinen Regieprojekten widmet er sich auch der szenischen Lehrtätigkeit, so 2014 an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ (Ensembleunterricht) und 2015 als Mentor der Berliner Regiewerkstatt.

Das Theaterfrühstück zur Inszenierung findet bei freiem Eintritt am Sonntag, 5. November, um  11:00 Uhr im Heizhaus statt. Chefdramaturg Felix Eckerle stellt die Konzeption vor. Sänger geben musikalische Kostproben.  Zwei weitere Vorstellungen sind geplant: 19. Nov. 18 Uhr mit TheaterJOKER = 20,- Euro auf jedem Platz; Schüler, Studenten, Azubis 10,- Euro sowie am 8. Dez. 19.30 Uhr.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

 

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