Paris, Opéra-Comique, Recital Julie Roset - Susan Manoff, IOCO
05.05.2026
L’AMOUR DU CHANT OPUS 4…
M’a dit Amour: garde de te prendre è tes filets, la Belle,
M’a dit Amour; Belle, garde toi, garde toi de tomber dans ton piege...
M’a dit Amour : garde que le fleche ne se tourne vers toi,
Belle, m’a dit Amour; Garde-toi de toi-même.
(Nach einem englischen Gedicht „Love said to me“ (1830) von Caleb Campbell ( 1808-1861)
„M’a dit Amour…“
Die Opéra-Comique setzt ihre Zusammenarbeit mit einem ihrer aufstrebenden Stars fort. Die französische Sopranistin Julie Roset, begleitet von der amerikanischen Pianistin Susan Manoff, entführt uns in die Essenz der französischen Melodie. Ein Höhepunkt an Anmut und Virtuosität, eingeleitet von einem Vorspiel zwischen New York und Paris.
Das pulsierende Herzstück dieses Abends bildet zweifellos die Begegnung zweier außergewöhnlicher Künstlerinnen. Roset, deren kristallklare Stimme kürzlich die Metropolitan Opera New York und den Salle Favart - Opéra-Comique Paris – verzauberte, präsentiert gemeinsam mit Manoff einen Liederabend mit sehr seltenen interpretierten Gedichts-Vertonungen. Inspiriert von ihrem gemeinsamen CD-Album „M’a dit Amour“ entführt dieser magische Moment das Publikum in eine Welt voller Märchen und Träume. Anhand von Werken u.a. von Claude Debussy (1862-1918), Francis Poulenc (1899-1963) Lili Boulanger (1893-1918) und Isabelle Aboulker (*1938) entfaltet das Duo eine poetische Fantasie, in der die Präzision des Textes mit vollkommener musikalischer Harmonie verschmilzt.
Als Auftakt präsentiert die Opéra-Comique einen Dialog junger Talente. Zur Einführung dieses prestigeträchtigen Events unterstreicht die Opéra-Comique die Dynamik des kulturellen Austauschs. Der erste Teil wird Künstlern der Opéra-Comique Academy und der Juilliard School anvertraut, die im Rahmen eines internationalen Austauschs mit der Villa Albertine zusammengebracht wurden. Dieses Vorspiel bietet eine musikalische Reise zwischen französischem und amerikanischem Repertoire. Ein lebhafter Austausch, der die Bühne für die beiden etablierten Solisten bereitet und auf elegante Weise die Übergabe des Staffelstabs zwischen der nächsten Generation und der etablierten Exzellenz illustriert.
Im Jahr 2026 initiierte die Opéra-Comique gemeinsam mit der Juilliard School und der Villa Albertine eine französisch-amerikanische Bildungs- und Kulturpartnerschaft.
Dieses Programm ist Teil des Campus Favart, einem Projekt unter der Leitung des bekannten französischen Dirigenten Louis Langrée - Direktor der Opéra-Comique -, das die Vermittlung und Ausbildung von Wissen in den Mittelpunkt der institutionellen Mission stellt. Es bringt junge Künstler der Opéra-Comique Academy und des Marcus Institute for Vocal Arts an der Juilliard School für Meisterkurse, Workshops und Konzerte in Paris und Ney York zusammen.
Diese Partnerschaft, die als ein wahres internationales künstlerisches Labor konzipiert ist, fördert die Begegnung von Praktiken, Repertoires und Generationen und bietet Künstlern gleichzeitig konkrete Bühnenerfahrung und die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit.

ROSET und MANOFF: „Jedes dieser Melodien ist eine Welt für sich…“
„Wo liegt der Ausgangspunkt dieses Albums, das den Hörer so einladend auf Entdeckungsreise mitnimmt?“
Roset: „Ich habe dieses Repertoire während meines Studiums in New York kennengelernt und mich sofort in es verliebt. Daher war es für mich naheliegend, es für mein erstes CD-Album auszuwählen. Ich wollte Debussys: „La Fille aux cheveux de lin“ (1909/10) und die „Romance d’Ariel“ (1880/84) sowie aus dem Zyklus „Chansons pour les oiseaux“ (1950): „L’Oiseau bleu“ von Louis Beydts (1895-1953) aufnehmen. Abgesehen davon war ich für alles offen. Ich wollte die Zuhörinnen und Zuhörer auf eine Reise durch eine Vielzahl von Emotionen mitnehmen, die mit der Idealisierung der geliebten Frau zu tun haben, und gleichzeitig ein Programm zusammenstellen, das meiner Persönlichkeit entspricht – verträumt, aber immer positiv, enthusiastisch und neugierig auf alles. Dieses Album ist für mich wie eine innige Umarmung“.
Manoff: „Die Begegnung zwischen uns beiden kam auf Initiative von Didier Martin zustande, und es war Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns über Debussy und meine seit Langem bestehende Begeisterung für die Melodien von Beydts sozusagen wiedererkannt“.
„Wie sind Sie bei Ihrer Zusammenarbeit vorgegangen?“
Roset: „Wir haben uns fast ein Jahr lang gemeinsam mit vielen Melodien beschäftigt und dabei sehr flexibel und ohne vorgefasste oder feststehende Ideen gearbeitet. Jedes Stück war für Susan, die über eine immense Erfahrung mit diesem Repertoire verfügt, eine Inspiration für weitere Melodien. Wir haben viel ausprobiert, ganze Zyklen durchgesungen, um manchmal nur ein Stück auszuwählen, und sind von einer Melodie auf die nächste gekommen. Die Lieblingslieder, die wir im Verlauf dieser Suche entdeckt haben, ergaben schließlich eine lange Wunschliste mit Stücken, die uns beide am meisten begeisterten. Schritt für Schritt, indem wir unserer Intuition und unseren Emotionen vertrauten, gelangten wir zu diesem äußerst facettenreichen Programm, das sich durch seine stimmliche und emotionale Vielfalt auszeichnet. Dass Susan und ich uns so gut verstehen, liegt daran, dass wir die gleiche Arbeitsweise haben: Wenn ich singe, bin ich ganz bei mir und versuche ständig, in meinem Körper wiederzufinden, was ich während der Proben gefühlt habe“.
Manoff: „Uns verbindet die Fähigkeit, Musik körperlich und emotional zu empfinden. Für mich als Pianistin stehen Technik, Denken und Körpergefühl in einem permanenten Dialog. Ich lasse mich von Geschichten, von anderen Menschen und von den Schwingungen ihres Wesens inspirieren. Julie und ich suchten beide nach Stücken, die uns unendlich inspirieren würden, Werken, die uns aufgrund unseres gemeinsamen Empfindens für ihre Worte, ihre Harmonien und ihren Rhythmus unverzichtbar erschienen. Die Verbindungen ergaben sich von selbst, wir mussten sie nur noch zu einem Programm verknüpfen. Es ist von Liebe durchdrungen, die eher zum Träumen neigt und niemals zur Desillusionierung. Dieses Album ist optimistisch!“
„Die Solo-Klavierstücke sind in diesem Programm im Übrigen sehr träumerisch!“
Manoff: „Der Melodie „La fille aux cheveux de lin“ von Debussy musste einfach das gleichnamige Prélude für Klavier, L 125 (117) N° 8 (1911) aus dem ersten Band vorausgehen. Ich spiele es in dem Kontext dieser anderen Welten, die jedes dieser Melodien heraufbeschwört, übrigens auch ganz anders. Ich habe auch Reynaldo Hahns (1874-1947) „Le Banc songeur“ aus „Le Rossignol éperdu“, N° 49 (1910) aufgenommen, das natürlich eine Hommage an diesen herausragenden Komponist für Melodien ist, aber vor allem eine Pause, eine Art impressionistisches Aquarell über einem Bass-Ostinato, das zwischen Georges Enescos (1881-1955) Melodie „Languir me fais“ aus „Sept Chansons“ (1908) und Debussys: „Romance d’ Ariel“ für einen Moment zum Durchatmen sorgt“.
Wie ist es Ihnen gelungen, all diese Stücke miteinander zu verbinden?
Roset: Wir haben die ausgewählten Melodien in Kategorien eingeteilt und herausgearbeitet, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Mir gefällt die sanfte Nostalgie von „La Princesse au petit pois“ (2018) von Aboulker, die mit der letzten Melodie „L’ Oiseau bleu“ aus „Chansons pour le oiseau“ von Beydts harmoniert. Auf ähnlicher Weise passt „Elle était desendue au bas de la prairie“ aus „Clairières dans le ciel“ (1913/14) von Boulanger zu „La Fille aux cheveux de lin“ von Debussy und zur „Romance d’Ariel“.
Manoff: „Unsere Lieblingstücke haben sich ganz natürlich zu einem Ganzen zusammengefügt „M’a dit Amour“ von Charles Koechlin (1867-1950), die erste Melodie aus der Sammlung den „Sept chansons pour Gladys“? Op. 151 (1935), war eine wunderschöne und passende Einleitung, um in diesen besonderen Raum zu gelangen, den wir auf dem ganzen Album entstehen lassen. Jede dieser Melodien ist ein Welt für sich! Als Echo auf dieses quasi gregorianische Incipit, dass aus der Stille auftaucht, bildet Mel Bonis‘ (1858-1937) „Songe vers le amour“ aus „Trois Mélodies“ (1912) den perfekten Abschluss unserer Reise, die von Liebesspiel, Betrug, Abwesenheit, Unbeständigkeit, Träumereien und Prinzessinnen geprägt ist. Und im Mittelpunkt steht die fulminante Liebeserklärung „Je t’aime“ – vocalise amoureuse pour soprano éperdue – (2007) von Aboulker“.
„Aboulker ist die einzige zeitgenössische Komponistin in diesem Programm. Warum gerade sie?“
Roset: „Ich bin Susan sehr dankbar dafür, dass sie mir diese wunderschöne Musik gezeigt hat, die zusammen mit Debussy den Kern des Albums bildet. Ich liebe es, wie Aboulker ihre Fantasie mit Geschichten, Klängen und unglaublichen Harmonien bereichert. Es ist eine Musik, in der ich Dinge versuchen kann, die mich zum Lachen bringen, die so noch nie umgesetzt wurden oder die Konventionen sprengen und mit denen ich mich manchmal in extreme Bereiche begebe“.
Manoff: „Ich hatte schon lange Lust darauf, Aboulkers Musik aufzunehmen. Ich bin daher sehr froh, dass Julie meine Begeisterung teilt. Diese Musik sprüht vor Leben, Fantasie, Bedeutung, Humor, Verspieltheit, Mut und Verträumtheit, und die sorgfältig ausgewählten Texte sprechen uns mit ihrer Offenheit an. Die drei Stücke, die wir ausgewählt haben, lassen auch ein neues Licht auf Debussys Musik erscheinen, die man so vielleicht aus einer anderen Perspektive hören kann“.
„Schließlich gibt es noch diese völlig unbekannten Melodien von Beydts, den einzigen Zyklus, der vollständig aufgenommen wurde…“
Roset: „Es handelt sich um vier sehr unterschiedlichen Melodien, die sich gegenseitig ergänzen. „La Colombe poignardée“ ist eine Liebeserklärung an die Menschheit mit all ihren schönen grausamen Seiten, die in „Le Petit Pigeon bleu“ auf intimere Weise zwischen zwei Menschen wieder aufgegriffen wird. „L’Oiseaux bleu“ ist mein Lieblingsstück, eine wahre Ode an die Weiblichkeit. Das letzte Stück, „Le Petit Serin en cage“, alle aus dem Zyklus „Chansons pour les oiseaux“, ist mit „La Princesse au petite pois“ von Aboulker vergleichbar. Diese vier Melodien haben uns alle gleichermaßen berührt, daher haben wir beschlossen, sie nicht auseinanderzureißen“.
Manoff: „Ich finde es besonders erwähnungswert, wie großartig Beydts für das Klavier komponiert. Die erste und dritte Melodie erinnert mich mit ihrer klassischen und zugleich volkstümlichen Schreibweise sehr an Richard Strauss (1864-1949). Ich finde es wunderbar, wie Beydts zwischen den beiden Registern hin- und herwechselt. Die erste Melodie erinnert an den Anfang des Albums, das dritte lässt an Strauss‘: „Mädchenblumen“, Op. 22, N° 3 (1888) denken. Während die beiden anderen einen eher populären Stil haben, die eine zärtlich, die andere verspielt und lustig, ganz wie bei Aboulker. Hier kommt es vor allem darauf an, die Texte und die Musik ohne jede Affektiertheit, so natürlich wie möglich klingen zu lassen. Ich höre in diesem Werk einen Schrei nach Menschlichkeit und einen Aufruf zum Leben!“
Dieses Interview wurde im Mai 2025 geführt.
Der Liederabend in der Opéra-Comique im Rahmen der Serie L ’Amour du Chant am 5.Mai 2026:
Die Geheimnisse der französischen Melodie…
Nachdem Roset 2023 in der Oper Zémir et Azor (1771) von André Grétry (1741-1813) ihre erste große Rolle erhielt, begrüßt nun die Opéra-Comique sie zu einem Liederabend mit Stücken aus ihrem ersten Solo-CD-Album (2025), gemeinsam mit der Pianistin Manoff. Das Programm dieses CD-Album ist betitelt: „M’a dit Amour“ und hat schon ein begeistertes ein Publikum gefunden.
Dem Liederabend von Roset und Manoff ging ein Programm mit jungen Künstlern der Opéra-Comique Academy und der Juillard School in New York voraus, die kürzlich eine kulturelle Partnerschaft eingegangen sind. Die französische Sopranistin Deborah Salazar, deren silbriges Timbre von einem Hauch Metall und einem leichten Vibrato durchzogen ist, beweist bereits beachtliches Interpretations-Talent, wie ihre wunderschöne Darbietung von Jules Massenets (1842-1912): „Elegie“ (1901) zeigt. Der französische Bariton Paul-Louis Barlet besticht durch ein sehr feines, leuchtendes und volles Timbre, fast tenorhaft, mit dem charakteristischen Merkmal ausschließlich gerade, vibratolose Töne zu singen. Besonders hervorzuheben ist seine Diktion in Maurice Ravels (1875-1937) „Le Martin-pêcheur“ aus dem Zyklus „Histoire naturelles“ (1906) und seine Sensibilität in Ned Rorems (1923-2022) Sonnet II. „Hymne à la paix“ aus dem Zyklus „Poèmes pour la paix (1953) nach einem Gedicht von Pierre de Ronsard (1524-1585). Auf amerikanischer Seite : Der amerikanische Tenor Nathan Romportis mit seiner leichten und flexiblen Stimme ist in Samuel Barbers (1910-1981) Zyklus „Mélodies passagères“ (1951) einfach wunderbar, und es ist ein Genuss, ihn in Ravels: „Le Paon“ aus dem Zyklus „Histoires naturelle“ und auch noch Leonard Bernsteins (1918-1990) skurriler Zyklus „La Bonne Cuisine“, quatre recettes pour voix et piano (1947) so unbeschwert auftreten zu sehen. Die französische Mezzo-Sopranistin Fantine Douilly, die in New York studiert, verfügt über eine volle Stimme, ein solides Fundament in der Tiefe und eine souveräne Lautstärke, doch es ist ihre Bühnenpräsenz, die wirklich heraussticht.

Das Programm war raffiniert gestaltet worden, um auf subtile Weise die französisch-amerikanische Freundschaft zu evozieren, insbesondere durch Rorems Melodien zu Texten von der Pléiade und die brillanten Exzentrizitäten, die Bernstein aus Emile Dumonts (1829-1887) „Manuel guide de la cuisinère et de la maîtresse de maison“ (1873) entnahm.
Nach einer Pause kehrten Roset und Manoff auf die Bühne! Die Pianistin hatte bereits über dreißig Jahre zuvor Elizabeth Vidals (*1960) Lieder-Album „Romances et chants d’oiseaux“ (1994) begleitet, dass einige ähnliche Stücke enthielt und auch eine vielversprechende junge Sopranistin präsentierte. Das heutige Duo spielt fast das gesamte Programm ihres Albums, mit einigen wenigen Änderungen.
Roset ist ein überwältigendes Wunder an Frische, Leichtigkeit und Ausdruckskraft, mit der sie die schöne Tradition des hellen Soprans fortführt. Koloraturen scheinen ihr momentan nicht so sehr zu liegen, doch es ist offensichtlich, dass „Lakmé“ von Léo Delibes (1836-1891) sie ruft – vielleicht an der Opéra-Comique? -: Man darf nicht vergessen, dass sie den Wettbewerb an der Metropolitan Opera mit dem Air des clochettes „Ou va la jeune Hindoue“ gewann!
Das Programm bot den Vorteil, Raritäten wie Beydts „Chansons pour les oiseaux“ und Koechlins: „M’a dit Amour“, das den Abend eröffnete – eine Melodie, die nur spärlich vom Klavier begleitet wurde und ganz die Reinheit dieser kristallklaren Stimme zur Schau stellte. Den Höhepunkt der Schönheit erreichte Debussys besonders bezauberndes „La Fille aux cheveux de lin“, das mit einer grandiosen Vokalise von wunderbarer Reinheit begann. Unserer Meinung nach enthielt das Programm etwas zu viele verträumte und ätherische Melodien, die zwar gut zu dieser Stimme passen, ihr aber nicht erlauben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Gefahr laufen, sehr eintönig zu werden. Vielleicht auch, weil die Hinzufügung einer ohnehin schon umfangreichen ersten Hälfte den Abend unnötig verlängert hatte, ertappte man sich mitunter beim Abschweifen. Kurzum man fand es deshalb mitunter langweilig und eintönig: Und sah auf die Uhr! Glücklicherweise wurde der Abend durch einige humorvolle Glanzstücke aufgelockert, vor allem von der Komponistin Aboulkar, die am Ende selbst auf die Bühne kam, um sich unter dröhnendem Applaus zu verbeugen. „L’ Inconstante“ (2003) ist ein beschwingtes, fast jazziges Werk, das Roset in ihrer charmanten Art vollends zur Geltung bringt. Neben der wunderschönen „La Princesse au petite pois“ sticht „Je t’aime“ besonders hervor, eine ironische Vokalise, die Opernstrukturen parodiert: Die Sopranistin ist unsterblich verliebt, fühlt sich verlassen, ist unglücklich und wechselt zwischen übertriebenen Gesangspassgen – Rollen und Koloraturen, einer klagend langgezogenen Trauer -, die Roset mit sichtlichem Vergnügen und grandioser Übertreibung darbietet.
Manoff ist eine ideale Partnerin in diesem Programm. In Debussys: Prélude „La Fille aux cheveux de lin“ – einem Prélude, das lange nach der gleichnamigen Melodie entstand und veröffentlicht wurde, einer frühen Komposition, die zu Lebzeiten des Komponisten nicht publiziert wurde – zeigt sie viel Feingefühl und Emotionen. Sie begleitet die Sopranistin in einem träumerischen Dialog in „En sourdine“ (1882) von Gabriel Fauré (1845-1924) und beweist dabei auch einen ausgeprägten Sinn für Humor.
Auskunft und Karten unter: www.opera-comique.com/fr/billetterie & + 33 / (0)1 70 23 01 31