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Nordhausen, Theater Nordhausen, Berliner Stargeiger im 4. Sinfoniekonzert, 29.01.2012

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Theater Nordhausen

Berliner Stargeiger im 4. Sinfoniekonzert

Konzertmeister der Berliner Sinfoniker konzertiert mit dem Loh-Orchester

Ein Stargast ist im 4. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am kommenden Wochenende zu erleben: der sensationelle japanische Geiger Daishin Kashimoto, erster Konzertmeister der renommierten Berliner Philharmoniker. Seit dem zarten Alter von drei Jahren spielt Kashimoto die Geige, mit neun hatte er seinen ersten Soloabend – kurz darauf trat er bereits in New York auf, mit dem New Yorker Symphonic Ensemble.

Mit dem Loh-Orchester spielt er einen wunderbaren Höhepunkt der Geigenliteratur: Max Bruchs 1. Violinkonzert. Diese Perle unter den romantischen Violinkonzerten hat Bruch seinerzeit in Sondershausen vollendet. Seither wird es auf der ganzen Welt bejubelt.

Daishin Kashimoto, geboren in London, wuchs in Deutschland, Japan und den USA auf. 1986 kam er als Jungstudent ans Pre-College der berühmten Juilliard School of Music in New York und 1990 zunächst als Vorstudent, später als Vollstudent an die Musikhochschule Lübeck. Von 1999 bis 2004 studierte er an der Musikhochschule Freiburg bei Rainer Kussmaul. Kashimoto gewann schon als Teenager zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem Menuhin Junior International Competition 1993, dem Fritz Kreisler Wettbewerb Wien 1996 oder dem Concours International Long-Thibaud Paris 1996. Er trat als Solist bereits mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, den Symphonieorchestern des Bayerischen und Hessischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden und den St. Petersburger Philharmonikern auf. Er steht bei dem Label Sony unter Vertrag und hat bereits mehrere CDs veröffentlicht. Seit 2009 ist er erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Das Loh-Orchester mit seinem Generalmusikdirektor Markus L. Frank freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem Stargeiger.

Außer dem Violinkonzert stehen die 2. Sinfonie von Johannes Brahms und die Uraufführung des Werks „wave trip“ der jungen Schweizer Komponistin Cécile Marti auf dem Programm.

Das Sinfoniekonzert findet am 28. Januar 2012 um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 29. Januar um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Vor beiden Konzerten, jeweils um 18.45 Uhr im Foyer, geben Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Dorothea Krimm eine Einführung in das Konzertprogramm.

Karten für das 4. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Romantische Begegnungen“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

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Baden-Baden, Festspielhaus Baden – Baden, Ariadne auf Naxos: Die Proben haben begonnen, Januar 2012

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Festspielhaus Baden – Baden

„Ariadne auf Naxos“: Die Proben haben begonnen

Die Proben für die Neuproduktion der „Ariadne auf Naxos“  von Richard Strauss haben begonnen. Regisseur Philippe Arlaud arbeitet zunächst mit den Sängern der kleineren und mittleren Rollen wie dem Offizier oder dem Perückenmacher. Aber auch René Kollo ist schon mit von der Partie uns muss in seiner Rolle als Haushofmeister dem Musiklehrer, alias Eike Wilm Schulte, das Leben schwer macht.

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Berlin, Komische Oper Berlin, PREMIERE Die sieben Todsünden, 12.02.2012

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Komische Oper Berlin

Die sieben Todsünden … mit Dagmar Manzel

Ballett mit Gesang von Kurt Weill
Fassung für tiefe Frauenstimme (bearbeitet von Wilhelm Brückner-Rüggeberg)
Text von Bertolt Brecht

Musikalische Leitung … Kristiina Poska  Inszenierung … Barrie Kosky  Kostüme … Esther Bialas Choreographie … Otto Pichler  Dramaturgie … Bettina Auer  Licht … Franck Evin

Besetzung … Anna (Dagmar Manzel), Vater (Joska Lehtinen), Bruder (Adam Cioffari), Bruder (Matthias Siddhartha Otto), Mutter (Tim Klaski)

Einführungsmatinee … Sonntag, 29. Januar 2012, 12:00 Uhr

PremiereSonntag, 12. Februar 2012, 19:00 Uhr in der Komischen Oper Berlin

Nach dem sensationellen Erfolg von Cole Porters Musical Kiss me, Kate arbeiten Dagmar Manzel und Regisseur Barrie Kosky erneut an der Komischen Oper Berlin zusammen. Ganz fokussiert auf seine Protagonistin, die Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel, erzählt der künftige Intendant des Hauses die bittere Geschichte der Anna in Weills Die sieben Todsünden.

Vor ihrer Flucht in die USA schrieben Kurt Weill und Bertolt Brecht im Exil ein letztes gemeinsames Werk: Die sieben Todsünden, uraufgeführt 1933 in Paris. Es schildert die Odyssee zweier Schwestern, die beide Anna heißen und eigentlich zwei Seelen eines Wesens sind, die eine »schön, die andere praktisch«. Anna wird von ihrer Familie in die großen Städte geschickt, um Karriere als Tänzerin zu machen und damit Geld zu verdienen für den Bau eines neuen Häuschens »in Louisiana, wo die Wasser des Mississippi unterm Monde fließen«. Sieben Stationen muss Anna durchwandern und ihre Haut zu Markte tragen. Dabei deutet Brecht die klassischen Todsünden wie Faulheit, Stolz, Unzucht oder Neid zu Tugenden um. Allerdings können sich in ungerechten Ver­hältnissen nur reiche Menschen so etwas wie Stolz leisten – Anna muss ihre Blöße zeigen, wenn die Leute dafür bezahlen. Weill kontrastiert seinen unnachahmlich verführerischen Songstil mit dem parodistisch gesetzten Männerquartett der Familie.

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Wien, Wiener Staatsoper, Andrea Chénier, 28./31.01. und 3./6.02.2012

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Wiener Staatsoper

Andrea Chénier an der Wiener Staatsoper

Vier Vorstellungen von Umberto Giordanos Andrea Chénier stehen ab 28. Jänner 2012 auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper.

KS Johan Botha ist in der Titelpartie zu erleben, Norma Fantini als Maddalena. Die Partie des Carlo Gérard singt anstelle des erkrankten Sergey Murzaev Marco di Felice (28. und 31. Jänner – Rollendebüt) bzw. Franco Vassallo (3. und 6. Februar – Rollendebüt). Weitere Rollendebüts im Haus am Ring geben Zoryana Kushpler als Bersi, Maria José Montiel als Madelon, Aura Twarowska als Contessa di Coigny, Marco Caria als Roucher, Marcus Pelz als Pietro Fléville und Dan Paul Dumitrescu als Dumas. Als Haushofmeister gibt James Roser sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper.

Pinchas Steinberg dirigert erstmals Andrea Chénier im Haus am Ring.

Reprisen: 31. Jänner, 3. und 6. Februar

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Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Konzertabsage: Klavierkonzerte, 31.01.2012

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Konzertabsage: Klavierkonzerte am 31. Januar, 19.30 Uhr im Großen Saal der HfMDK

Leider müssen wir folgende Veranstaltung absagen:

Dienstag 31. Januar 19.30 Uhr Großer Saal
Klavierkonzerte
Studierende der Klasse Prof. Irina Edelstein

Den neuen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Das Opernensemble stellt sich vor, Januar 2012

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Das Opernensemble und seine Gäste präsentieren sich in einer Broschüre

Das Opernensemble des Hessischen Staatstheaters stellt sich vor

In einer frisch erschienenen Broschüre des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden stellen sich das gesamte Opernensemble und seine Gäste vor: Vom Sopran, Mezzosopran über Alt, Tenor und Bariton bis zum Bass – in allen Stimmlagen finden Sie in der Broschüre Informationen und Biographien zu den jeweiligen Sängern des Opernensembles. Selbstverständlich werden auch unsere Regisseure, Dirigenten, Pianisten sowie Bühnen- und Kostümbildner vorgestellt – alle diejenigen, die fürs Staatstheater Wiesbaden unvergessliche Hör- und Seherlebnisse schaffen.

Viele unserer hochkarätigen Ensemblemitglieder können Sie in der nächsten Produktion Simon Boccanegra erleben! Die Verdi-Oper in einer Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf trumpft mit einer Starbesetzung auf. Freuen Sie sich auf das einmalige Sängerfest – mit Kiril Manolov in der Titelrolle des Simon Boccanegra, Luciano Batini? als sein Widersacher Jacopo Fiesco, Thomas de Vries als Paolo Albiani, Tatiana Plotnikova in der Rolle der Amelia Grimaldi, Felipe Rojas Velozo als Gabriele Adorno und vielen mehr.

Die Broschüre zum Opernensemble liegt kostenlos an den Kassen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden aus. Informieren Sie sich darüber, wer bei uns große Oper schafft – hinter, auf und vor der Bühne.

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Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, PREMIERE Die Nachtigall, 03.02.2012

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Deutsche Oper am Rhein

Große Oper für junges Publikum: „Die Nachtigall“ im Theater Duisburg

Große Bühne, große Ausstattung – große Oper für Kinder. Diesem Anspruch stellt sich die Deutsche Oper am Rhein nun bereits im dritten Jahr in Folge. In dieser Spielzeit ist es „Die Nachtigall“ von Igor Strawinsky, mit der Zuschauer ab 6 Jahren die Kunstform Oper entdecken können. Am Freitag, dem 3. Februar, um 11.30 Uhr ist Premiere im Theater Duisburg.

Die Vertonung des Andersen-Märchens „Die Nachtigall“ von Igor Strawinsky bringt die schönsten Seiten einer Oper zusammen: Die Geschichte der spannenden Jagd nach dem kleinen Vogel wird verknüpft mit dem berührenden, koloraturreichen Gesang der Nachtigall. Im prachtvollen Reich des chinesischen Kaisers erfreut sie alle Menschen. Auch der mächtige Herrscher hat von ihrem glockengleichen Gesang gehört und seine Hofleute fangen das Vögelchen ein, damit es für ihn singt. Doch als die Nachtigall vom Hof entkommt und wieder in die Freiheit der Wälder zurückkehrt, ersetzt sie der wütende Kaiser durch eine künstliche Nachtigall. Von nun an herrschen Dunkelheit und Tod in seinem Reich. Niemand kann sich mehr freuen – bis die Nachtigall zurückkehrt
und mit ihrem Gesang sogar den Tod bezwingt.

Andersens Märchen erzählt etwas über die Wirkung der Musik, die bezaubernde  Schönheit und heilende Kraft des Gesangs. Meisterhaft hat Strawinsky die Stimmen von Menschen, Tieren und künstlichen Gegenständen vertont und lässt uns hören und fühlen, welche Wirkung Musik entfalten kann. Wen-Pin Chien leitet die Duisburger Philharmoniker,
das 10-köpfige Sängerensemble und den Chor der Deutschen Oper am Rhein. Svenja Tiedt (Regie) und Tatjana Ivschina (Bühne und Kostüme), die bereits mit „Robin Hood“ und „Der gestiefelte Kater“ ihr gutes Gespür für wirkungsvolles Musiktheater bewiesen haben, bringen „Die Nachtigall“ in poetischen und traumhaft schönen Bildern auf die Bühne. Amélie Jalowy hat die Choreographien für sechs Tänzer und den Chor entwickelt.

Aufführungen im Theater Duisburg: Fr 03.02. – 11.30 Uhr (Premiere), So 05.02. – 11.30 Uhr, Do 23.02. – 18.00 Uhr, So 18.03. – 15.00 Uhr, So 15.04. – 11.00 Uhr, Fr 27.04. – 11.00 Uhr

Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf: Do 21.06. – 11.00 Uhr (Premiere), Di 26.06. – 11.00 Uhr, Do 28.06. – 11.00 Uhr, Do 05.07. – 11.00 Uhr, So 08.07. – 15.00 Uhr

Tickets und Informationen in den Opernshops Duisburg (Telefon 0203.9 40 77 77) und Düsseldorf (Telefon 0211.89 25 211) sowie online über www.operamrhein.de.

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Leipzig, Oper Leipzig, DIE GROSSE MESSE vorerst zum letzten Mal, 28.01.2012

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Oper Leipzig

„DIE GROSSE MESSE“ VORERST ZUM LETZTEN MAL IN LEIPZIG

 Uwe Scholz’ Choreografie „Die Große Messe“ ist eines der bedeutendsten Werke seiner Leipziger Schaffenszeit. Mario Schröder, Ballettdirektor und früherer Scholz-Solist hat „Die Große Messe“ in der letzten Spielzeit mit großem Erfolg wieder aufgenommen. Sie bleibt Teil des Repertoires des Leipziger Balletts, wird aber in den nächsten Spielzeiten nicht mehr an der Oper Leipzig zu sehen sein. Die vorerst letzte Vorstellung findet am kommenden Samstag, 28. Januar 2012 um 19 Uhr statt.

Die großen Glaubensfragen sind bis heute die großen Fragen der Menschheit. Uwe Scholz hat sie in seiner „Großen Messe“ eindrücklich mit Tanz verwoben und damit einen Ballettabend geschaffen, der aufwühlt, mitreißt und tief bewegt.

Für Mario Schröder, der die Uraufführung 1998 tanzte, ist „Die Große Messe“ bis heute ein Herzstück im Schaffen seines Mentors und wohl auch eine seiner persönlichsten Arbeiten. Deshalb hat Schröder das Werk in seiner ersten Spielzeit als Ballettdirektor und Chefchoreograf wieder in den Spielplan aufgenommen. Es zählt zum festen Repertoire der Company.

Anfang dieser Spielzeit ist das Leipziger Ballett mit der „Großen Messe“ in Bogotá (Kolumbien) und Sao Paulo (Brasilien) auf Tournee gewesen. Vom kolumbianischen Feuilleton ist das Ballett als „Beste Gastspielproduktion 2011“ ausgezeichnet worden.

Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012, gibt es vorerst zum letzten Mal die Möglichkeit „Die Große Messe“ auf der Opernbühne zu sehen. Danach wird die Inszenierung für die nächsten Spielzeiten nicht mehr auf dem Plan der Oper Leipzig stehen. Zwar bleibt sie im Repertoire der Company, wird aber vorerst nur im europäischen Ausland als Gastspiel zu sehen sein. Unter anderem wird das Leipziger Ballett im Februar 2013 mit der „Messe“ in Spanien in Bilbao, Pamplona, Madrid und Valladolid gastieren.

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Bonn, Theater Bonn, Kinderkonzert PROFESSOR FLORESTAN UND MAESTRO EUSEBIUS PACKEN AUS: MAJESTÄT UND DIE MUSIK, 28.01.2012

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Theater Bonn

Kinderkonzert PROFESSOR FLORESTAN UND MAESTRO EUSEBIUS PACKEN AUS: MAJESTÄT UND DIE MUSIK

Samstag, 28. Januar 2012, 16 Uhr, Opernhaus

Am 28. Januar 2012 ist es endlich wieder soweit: Der sympathische Professor Florestan und sein quirliger Begleiter Maestro Eusebius packen wieder ihre Koffer im Bonner Opernhaus aus. Dieses Mal entdecken Sie die musikalischen Hinterlassenschaften des berühmten Preußenkönigs Friedrich II. Denn dieser war nicht nur Staatsmann und Politiker, sondern auch ganz besonders leidenschaftlicher Musiker und Literat, der in seiner Kindheit sehr darum kämpfen musste, diesen musischen Neigungen nachkommen zu dürfen. Später versammelte er dann an seinem Hof eine ganze Reihe berühmter Musiker. Und so erfahren wir Spannendes und höchst Erstaunliches aus der Kindheit des Kronprinzen und gewinnen Einblicke in die Musikwelt des Preußischen Königshofes in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Publikum in der Bonner Oper wird an diesem Nachmittag u.a. Musik von Johann Sebastian Bach, von Friedrich II. selbst sowie Werke von Carl Heinrich Graun und dem berühmten Flötisten Johann Joachim Quantz zu Gehör bekommen.

Der berühmte Preußenkönig Friedrich II. wollte schon als Knabe eigentlich viel lieber Musik machen und Bücher lesen, als sich militärisch ausbilden zu lassen. Da er sich jedoch seinem königlichen Vater und dem strengen preußischen Protokoll zu beugen hatte, musste er sowohl das Querflötenspiel als auch den Ausbau seiner Privatbibliothek zunächst heimlich betreiben. Später, als er selber König war, verkehrte er mit vielen bedeutenden Musikern und Denkern, schrieb und komponierte gar selber. Professor Florestan und Maestro Eusebius berichten von dieser glanzvollen Zeit, der wir heute u.a. Bachs MUSIKALISCHES OPFER und die Kartoffel verdanken.

Professor Florestan: Christian Firmbach
Maestro Eusebius: Thomas Honickel
Beethoven Orchester Bonn

Idee, Konzeption und Skript: Stephanie Twiehaus

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Bonn, Theater Bonn, Premiere LAKMÉ, 29.01.2012

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Theater Bonn

Premiere LAKMÉ

von Léo Delibes
am Sonntag, 29. Januar 2012, 18.00 Uhr, Opernhaus

Auch das neue Jahr 2012 beginnt wieder mit einer ausgesprochenen Opernrarität: LAKMÉ von Léo Delibes wird an der Oper Bonn am 29. Januar in einer Inszenierung des belgischen Regisseurs Paul-Emile Fourny zu sehen sein. Dieser war in den Jahren 2001 bis 2009 Künstlerischer Direktor der Oper von Nizza und ist seit April 2011 Künstlerischer Leiter der Oper in Metz. Delibes LAKMÉ ist reich an orientalischen Anklängen, die im Paris des 19. Jahrhunderts äußerst beliebt waren. Nicht umsonst ist das Werk durch die sogenannte „Glöckchenarie“ der Lakmé im zweiten Akt – ein Koloratur-Paradestück –  berühmt geworden. Bereits die Uraufführung am 14. April 1883 wurde an der Opéra-Comique zu einem riesigen Erfolg. In Deutschland wird das Werk selten auf die Bühne gebracht und gilt daher als Rarität. In der Titelrolle der jungen Inderin Lakmé ist an der Oper Bonn Miriam Clark zu erleben. Die deutsch-amerikanische Sopranistin debütierte an der Oper Frankfurt als Königin der Nacht, ist seit 2011/12 Ensemblemitglied der Oper Bonn und gab in dieser Saison außerdem ihr Debüt als Norma am Theater Dortmund. Mit der Rolle des englischen Offiziers Gérald stellt sich der transsilvanische Tenor Alexandru Badea an der Oper Bonn vor. Auftritte führten ihn bisher u.a. zu den Salzburger Festspielen sowie an das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Es begleitet das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Blunier, auf dessen Initiative LAKMÉ am THEATER BONN inklusive des orientalisch reizvollen Balletts im zweiten Akt aufgeführt wird.

Lakmé, Tochter des Brahmanen Nilakantha, wohnt mit ihrem Vater in einem heiligen Hain, in dem die mythische Lotosblume wächst. Fremden ist der Zutritt strengstens untersagt. Daher ist Lakmé entsetzt, als sie den englischen Offizier Gérald versteckt im Blumenhain bemerkt. Dieser ist betört von der orientalischen Blütenpracht und gesteht der scheuen Lakmé schließlich seine Liebe. Als Nilakantha merkt, dass der heilige Ort entweiht worden ist, schwört er Rache: Auf dem Markt zwischen Bajaderen, indischen und chinesischen Kaufleuten soll Lakmé mit ihrem Gesang den Frevler in den Tod locken.
Orientalische Opernstoffe waren im Europa des 19. Jahrhunderts große Mode. Auch Delibes ließ sich vom fernen Orient bezaubern und kolorierte in seiner Oper LAKMÉ ein exotisches Indien, wie es der europäischen Vorstellung Ausdruck verlieh. Die Pariser Uraufführung am 14. April 1883 ging mit einem überwältigenden Publikumserfolg über die Bühne der Opéra-Comique.
Die Bonner Neuinszenierung des in Deutschland selten aufgeführten Werkes übernimmt der belgische Regisseur Paul-Emile Fourny, am Pult des Beethoven Orchesters steht GMD Stefan Blunier.

Musikalische Leitung Stefan Blunier | Inszenierung Paul-Emile Fourny | Bühne Benoit Dugardyn | Kostüme Giovanna Fiorentini | Choreinstudierung Sibylle Wagner |