Mönchengladbach, Theater Krefeld Mönchengladbach, Christoph Roos – Neuer Schauspieldirektor, IOCO Aktuell, 17.3.2021

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Christoph Roos –  Neuer Schauspieldirektor

ab Spielzeit 2022/23

Das Schauspiel-Ensemble des Mehrsparten-Theater Krefeld Mönchengladbach hat in einem monatelangen Verfahren seinen neuen Chef gewählt, der 2022/23 anfängt.

Theater Krefeld Mönchengladbach / Christoph Roos, neuer Schauspieldirektor © Ken Werner

Theater Krefeld Mönchengladbach / Christoph Roos, neuer Schauspieldirektor © Ken Werner

Mit einem besonderen Verfahren wurde der neue Schauspieldirektor des Theater Krefeld und Mönchengladbach ermittelt: Die Schauspielsparte hat auf Vorschlag von Generalintendant Michael Grosse, der die demokratischen Strukturen am Stadttheater stärken möchte, seinen neuen Leiter selbst gewählt. Unter den 15 Bewerberinnen und Bewerbern konnte sich Christoph Roos durchsetzen, der am Gemeinschaftstheater be-reits zahlreiche Stücke auf die Bühne gebracht hat, darunter Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame, Molières Der Menschenfeind und zuletzt „Für immer schön“ von Noah Haid-le. Damit folgt auf Matthias Gehrt erneut ein Schauspieldirektor, der Regie führt. Christoph Roos ist seit der Saison 2014/15 Oberspielleiter am Landestheater Tübingen und nimmt seine neue Tätigkeit am Niederrhein in der Spielzeit 2022/23 auf – mit einer Perspektive bis 2025. Die Programmplanungen dafür beginnen bereits in den nächsten Wochen.

„Für die Wahl des neuen Schauspielchefs wurden Arbeitskontakte der vergangenen elf Jahre in den Blick genommen“, berichtet Generalintendant Michael Grosse. Indem er die Personal-entscheidung in die Hände des Schauspiels gelegt hat, setzt Grosse vor dem Hintergrund der Debatte um Machtmissbrauch an den Theatern ein ganz klares Zeichen. 16. März 2021

LTT hinter den Kulissen – hier Christoph Roos
youtube LTT – Landestheater Tübingen
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Ensemblesprecher des Schauspiels, Carolin Schupa und Paul Steinbach, haben gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen Fragebögen entwickelt, Bewerbungsgespräche geführt, debattiert und diskutiert. Der lange, oft auch mühsame Weg hat sich gelohnt, denn beide sind sich sicher, dass das Ensemble über diese Entscheidungsteilhabe viel gelernt hat und noch mehr zusammengewachsen ist. Besonders erfreulich: Dem Profil des Hauses entsprechend, das auf personelle Kontinuität setzt, wird das Schauspielensemble auch unter der neuen Leitung bestehen bleiben. Kein Künstler wird das Theater verlassen müssen, wenn Christoph Roos seine Tätigkeit aufnimmt. Für Matthias Gehrt, der 2022 nach 12 Jahren aufhört, ist der Abschied kein endgültiger: Er wird die Reihe Außereuropäisches Theater, die er ins Leben gerufen hat, bis auf Weiteres kuratieren. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir seine internationale Vernetzung mit Theater-schaffenden dadurch weiter nutzen können“, so Generalintendant Michael Grosse.

—| IOCO Aktuell Theater Krefeld Mönchengladbach |—

Theaterschule COBI: Theaterluft – auch für reales Leben, IOCO Interview, 27.02.2021

Februar 27, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Interview, Schauspiel

Theaterschule COBI / Jugendliche üben Theaterspiel © Theaterschule COBI

Theaterschule COBI / Jugendliche üben Theaterspiel © Theaterschule COBI

Theaterschule COBI – Theaterluft für Kinder, Jugendliche, Erwachsene

– Improvisation – Bewegung – Sprache –

von Viktor Jarosch

Theaterschule COBI / hier Nicole Strehl © Nicole Strehl

Theaterschule COBI / hier Nicole Strehl © Nicole Strehl

IOCO besuchte Nicole Strehl, Leiterin der privaten Theaterschule COBI im oberfränkischen Coburg, um über die Ziele ihrer Theaterschule, über Theater AGs, integratives Klassentheater, Kulturwerkstätten zu hören. Nach Strehls Motto „Theater macht Spaß“ werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Theaterspielen begeistert. Doch die vielseitigen Übungen in Schauspiel, Theater, Tanz in der  Theaterschule COBI sollen nicht nur auf der Bühne wirken, sie sollen auch in unserem Alltag zu „freundlichen“ Lebenshelfern werden.

Menschliche Kommunikation findet von Geburt an in der gesprochenen Sprache, der Körpersprache und deren „Zusammenspiel“ statt: „Persönliche Einstellungen und „Lebens“-Erfahrungen„, so Nicole Strehl, „zeigen sich hier ebenso wie die Einflüsse der in Corona-Zeiten zunehmenden Digitalisierung. Kinder, Jugendliche wie Erwachsene: alle suchen ihr persönliches Selbstverständnis in Ausdruck und Sprache; sensibilisieren so ihre Wahrnehmung und üben soziale Kompetenz“.

Theater, Bewegung, Sprache, Tanz, Gesang kann einseitiger, ungewollter Entwicklung entgegenwirken. Sensorik, Koordination, Körper- und Sinneswahrnehmung werden in der Theaterschule COBI spielerisch gefördert. Rollenspiele wirken gezielt sprachunterstützend und vertiefen zugleich  kommunikative Fähigkeiten. Kinder wie Erwachsene lernen, ihre Sinne zu sensibilisieren, Wahrnehmungen zu verbalisieren, auf andere zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Mehr als eine Liebesgeschichte – Albert und Victoria der Theaterschule COBI
youtube Trailer ITV Coburg
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Bereits im Alter ab 4 Jahren können die Kleinsten in der  Theaterschule COBI  Theaterluft schnuppern und unter professioneller Anleitung das Theaterspielen erlernen. Neben dem Spaßfaktor werden menschliche Kompetenzen und Soft Skills gefördert.

Nicole Strehl studierte zunächst Theaterwissenschaften und Pädagogik bevor sie als Betriebswirtin und Marketingplanerin abschloss. In ihrer Diplomarbeit „Relationship Theater Marketing“ beschäftigt sie sich intensiv mit dem Kinder- und Jugendtheater. Sie arbeitete an verschiedenen Theatern und unterrichtete an einer Schweizer Privatschule. Nach fast zehnjährigem Aufenthalt in der Schweiz erfüllte sich die gebürtige Coburgerin im April 2012 mit der Theaterschule COBI ihren persönlichen Traum.

Das anfänglich reine Kindertheater entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer erfolgreichen Theaterschule, die weit über Coburgs Grenzen bekannt ist. In normalen Zeiten spielen über 250 Kinder, Jugendliche und mittlerweile auch Erwachsene jede Woche in den eigenen Theaterräumen sowie in Schulen und Kindergärten begeistert Theater. Das Angebot umfasst Theater AGs, integratives Klassentheater, Kulturwerkstätten sowie zahlreiche Workshops. Im Laufe der Zeit hat die Theaterschule ein umfangreiches Repertoire an Stücken aufgebaut und kann bei deren Ausstattung auf einen eigenen Kostüm- und Requisitenfundus zurückgreifen. Dabei schreibt Nicole Strehl die Theaterstücke entweder selbst oder passt sie individuell und altersgerecht an. So führte sie u.a. mit Grundschülern eine Fassung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ auf.

Theaterworkshop im Museum: Martin Luther der Theaterschule COBI
youtube Trailer Kunstsammlungen der Veste Coburg
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Im Frühjahr 2015 übernahm Nicole Strehl zusätzlich die künstlerische Leitung für „Theater ohne Grenzen“, ein integratives Großprojekt des Kultur- und Schulservices der Stadt und des Landkreises Coburg.

Die private Theaterschule ist Kooperationspartner der Veste Coburg, siehe Trailer oben, und des Naturkundemuseums Coburg sowie der Kantorei Evangelische-Lutherische Kirchengemeinde Coburg St.Moritz. Als mehrfacher Finalist von „Kinder zum Olymp“ ist die Theaterschule COBI zudem bundesweit Praxisbeispiel für vorbildliche Kooperationsprojekte zwischen Schule und Kultur.

„Es ist wunderbar zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln. Anfangs überwiegt die Schüchternheit, viele kommen noch nicht aus sich heraus, können eine Rolle noch nicht annehmen. Im Laufe der Zeit können sie sich dann richtig in eine Rolle hineinversetzten,“ erklärt Nicole Strehl gegenüber IOCO stolz und ergänzt: “Die Fortgeschrittenen können sich richtig in eine Rolle fallen lassen.“ Dazu braucht es natürlich viel Vertrauen in sich selbst, aber auch in die Arbeit von Strehl und ihrem Team, zu dem neben ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auch Alexandra Kraft als Mitarbeiterin und „Mädchen für alles“ gehört. „Zudem helfen geeignete Personen aus meinem persönlichen Umfeld  oft mit“, verrät Strehl, „anders würden wir die umfangreiche Arbeit wohl gar nicht bewerkstelligen können.“ Dabei geht es um die ganzheitliche Theaterarbeit mit Schauspiel, Inspizienz, Technik, Kostüme und Maske sowie Dramaturgie. „Da steckt sehr viel Zeit und noch mehr Liebe drin, das muss man leben“, ergänzt Strehl und lacht: „Wir haben zu fünft auch schon mal über 15 Stunden die Wartburg als detailgetreues Modell für einen zehn Sekunden Auftritt in unserem Martin Luther Stück gebaut.“

Natürlich trifft auch die Corona-Krise die Theaterschule hart: viele Kurse und Auftritte konnten nicht stattfinden. Die Theaterschule COBI befindet sich zeitweise in einer Art Dornröschenschlaf, den sie mit Filmprojekten unter strengen Hygieneauflagen und Online-Kursen überbrückt. Dazu gehört auch das Projekt COltur (Coburgs Kulturszene im Netz). „Die wertvollen Filmerfahrungen, die wir in dieser Zeit gemacht haben, möchten wir auch zukünftig mitnehmen“, erklärt Nicole Strehl, die „ihr“ Theater vermisst und sich über die aktuelle Kultursituation sehr besorgt zeigt: „Fast 260`000 Unternehmen mit 1,2 Mio. Kernerwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig und leisten einen wichtigen Beitrag zur deutschen Volkswirtschaft! Wir alle brauchen zum Überleben Unterstützung, ansonsten wird die Kulturlandschaft auseinanderfallen!“

Ihr Lieblingszitat hat Nicole Strehl von Max Reinhardt: „Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters. Es ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.“

„Und so wird die Theaterschule COBI hoffentlich noch lange für das Leben wie die Bühne bereichern“, hofft Nicole Strehl

—| IOCO Interview |—

München, Münchner Kammerspiele, Flüstern in stehenden Zügen – Live-Film, IOCO Kritk, 11.02.2021

Münchner Kammerspiele @ Gabriela Neeb

Münchner Kammerspiele @ Gabriela Neeb

Münchner Kammerspiele

Flüstern in stehenden Zügen – Theater-Live-Film von Visar Morina

– Notrufe ins All –

von Hans-Günter Melchior

Kahlköpfe haben es gut. Denn die Friseure sind allenthalben im Gespräch, die sie, die Kahlköpfe, nicht brauchen.

Wenn nur die Friseure wieder öffnen könnten, heißt es landauf landab und manche nehmen eine Reise von 140 km in Kauf. nur der Haartracht wegen. Und dann kommen sie zurück und man sieht ohnehin nur die Haare, darunter die Maske im Seeräubergesicht und das wars wieder einmal. War ja auch Zeit. Als hätte die Welt allein oder vor allem auf diese Zu-richtung des Kopfes gewartet.

Verdammt – wo leben wir eigentlich? In welcher Scheinwelt der Scheinwichtigkeiten?
Und die armen Theater?!   Die Theater, die wir brauchen.

Münchner Kammerspiele / Flüstern in stehenden Zügen © Katarina Sopcic

Münchner Kammerspiele / Flüstern in stehenden Zügen © Katarina Sopcic

Da rennt eine einsamer Mann (Bekim Lahiti) in diesem Behelfsstück, das sich Theater-Live-Film nennt, Flüstern in stehenden Zügen in einem dürftig beleuchteten Bühnenraum, einem Zimmer, von einer Ecke in die andere, hakelt sich turnerisch an einer Art Deckenlampe (?) in die Höhe und redet und redet wie nur Einsame reden: unzusammenhängend, sich selbst mit gutturalen Lauten unterbrechend und man versteht: der Typ sucht Anschluss. Telefonisch. Hallo, hallo, ist da jemand? Ein Notruf in der Not. Der Theaternot. Und manchmal antwortet ihm eine stilisierte Puppe, die eigentlich eine Frau ist (Leoni Schulz), aus einer Plastikhülle heraus mit gestanzten Sprüchen.

Und so geht es immer weiter, der Mann ruft an und bittet um Antwort, und manchmal wird ein Passwort von irgendwoher von ihm verlangt. In einer gestanzten Welt mit gestanzten Wichtigkeiten braucht man Passwörter. Und Sicherheitscodes, die sich vor die persönliche Kontaktaufnahme stürzen, als gelte es, sie zu verhindern.

Und ganz am Ende, o Wunder, tritt die Frau als lebendige Person auf und redet ein wenig mit ihm –, aber das Stück schon zu Ende. Gerade hat der Mann noch Zeit zu fragen, ob man das bemerkt habe: in stehenden Zügen fangen die Leute auf einmal an, miteinander zu flüstern.

Da ist richtig beobachtet. Und richtig ist auch, dass der Mann die Not des Theaters in Corona-Zeiten verkörpert: den Wegfall der Kommunikation. Denn Theater ist ein lebendiger Organismus. Autor, Schauspieler und Zuschauer sind eine Einheit.. Die einen sagen etwas und die anderen nehmen es in sich auf, denken darüber nach und überdenken es und atmen schneller oder belästigt, dass der Darsteller sich bald bestätigt fühlt, bald abgelehnt und in einen stummen Dialog gezwungen wird.

Corona lässt das nicht zu. Und so ist der einsame Telefonierer in diesem Stück die Verkörperung des gegenwärtigen Notfalls. Und man leidet mit ihm, freilich nur ein wenig, weil man nicht bei ihm ist im Theater, sondern nur bei ihm im Live-Film, und deshalb leidet man so wenig, wie man beim Anschauen eines alten traurigen Films leidet. Denn Theater ist leibliche Gegenwart, man muss dabei sein, lachen oder das Gesicht verziehen können, immer ist Theater auch ein Versuch der Überredung, der sugges-tiven Beeinflussung.

Münchner Kammerspiele / Flüstern in stehenden Zügen © Katarina Sopcic

Münchner Kammerspiele / Flüstern in stehenden Zügen © Katarina Sopcic

Ach ja, die Zeiten sind nicht so. Der Soziologe Armin Nassehi, der an LMU in München lehrt, sagt in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung: „Und die Belastung für viele Gruppen der Gesellschaft, Eltern, Kinder, psychisch Kranke, Hilfsbedürftige, ist dramatisch. Aber diese Diag-nose sagt ja nicht gleichzeitig, dass das Virus dadurch ungefährlicher ist.“

Das ist so richtig wie verhängnisvoll. Er hat die Theater vergessen. Sicher aber auch gemeint. Er vertritt ein „systemtheoretisches Gesellschaftsmodell“, wohl in Anspielung auf Niklas Luhmann, nach dessen Theorie jede gesellschaftliche Gruppe ein spezifisches, in sich geschlos-senes System darstellt und Gesellschaft erst durch die Interaktion zwi-schen den Systemen entsteht. Der junge und recht forsche Philosoph Markus Gabriel zeichnet in seinem Werk „Fiktionen“ nicht unähnlich eine Wirklichkeit, die lediglich aus sogenannten „Sinnfeldern“ besteht, die Welt an sich, das heißt als Ganzes, gibt es für ihn gar nicht.

Gerade sie aber will das Theater wiederherstellen. Den Kosmos der An-schauungen und Gefühle in der unmittelbaren Gegenwart der Zeugenschaft durch anwesende Zuschauer Die Welt als Ganzes, mag sie auch eine Fiktion sein. Weil wir gerade in dieser Welt leben. Ein wenig hat die ersatzweise gebotene Konfektionsware etwas von einer Speise, die vor sich hin verdirbt.

Dennoch: es ist der Versuch, den Kopf oben zu behalten. Im stehenden Zug ist das Flüstern ein Lebenszeichen. Immerhin.

—| IOCO Kritik Münchner Kammerspiele |—

Dortmund, Theater Dortmund, Weihnachtsprogramm – Online,24.12.2020 – 01.01.2021

Dezember 21, 2020 by  
Filed under Konzert, Livestream, Oper, Pressemeldung, Theater Dortmund

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund  –  Frohe Kunde: Weihnachten findet statt!
Weihnachtsprogramm – 24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021

Damit Weihnachten in Zeiten des Lockdown nicht allzu melancholisch ausfällt, startet das Theater Dortmund vom 24. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 das große Online-Weihnachtsprogramm. Große Opern, bezaubernde Ballette, majestätische Konzerte, extravagante Schauspiele und anarchisches Kinder- und Jugendtheater können kostenlos und gemäß der Corona-Schutzbestimmungen unter www.theaterdo.de/weihnachten gestreamt werden.

Das Publikum kann dieses Jahr sogar mitmachen – und zwar als Weihnachtsmann. Beschenkt wird in diesem Jahr die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ Spenden können auf das Konto des Theater Dortmund unter IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX, Sparkasse Dortmund, eingezahlt werden.

Mit dem traditionellen Heiligabendkonzert der Dortmunder Philharmoniker, mit Werken u.a. von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart, beginnt am 24. Dezember 2020 um 14 Uhr das Online-Weihnachtsprogramm des Theater Dortmund. Noch kurz vor der Bescherung präsentiert das Kinder- und Jugendtheater das diesjährige Weihnachtsmärchen DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

Besonders festlich wird die große WEIHNACHTSGALA am 25. Dezember 2020 um 17 Uhr. Zu sehen sind u.a. Daniel Behle mit der Gralserzählung aus der Oper Lohengrin von Richard Wagner, gefolgt von einer klassisch weihnachtlichen Ensemble-Szene aus dem Ballett  Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky. Zusammen mit dem Opernchor bringen die Dortmunder Philharmoniker die Weihnachtsouvertüre Vom Himmel hoch von Otto Nicolai. Das Kinder- und Jugendtheater schickt alle Ensemble-Mitglieder ins Weltall, um sich vor dem Corona-Virus zu verstecken und die Akademie stellt unterschiedliche Projekte ihrer Fellows vor. Um 19 Uhr offenbart das Schauspiel einen weiteren Einblick in das Leben und Wirken der Kunstsparte mit der Filmreihe „Abgedreht“.

Das Theater Dortmund lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ zu spenden. Spenden für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ werden erbeten auf das Konto des Theater Dortmund: Sparkasse Dortmund, Stichwort: „Weihnachtsspende“
IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX


Das Gesamtprogramm stellt sich wie folgt dar:


24.12.2020

–        14 Uhr:        Heilig-Abend-Konzert (Philharmoniker)
–         16 Uhr:         Weihnachtsmärchen „Die Schöne und das Biest“ (Kinder-    und Jugendtheater)


25.12.2020

–        11 Uhr:         Chorprobe zum Mitmachen (Oper)
–        17 Uhr:         Weihnachtsgala
•        Oper: Daniel Behle in „Lohengrin“ (Gralserzählung)
•        Oper: Opernchor mit „Va pensiero“ aus „Nabucco
•        Ballett: Pas de deux aus „Der Nussknacker
•        Ballett: Ensemble-Szene aus „Der Nussknacker“
•        Philharmoniker: Weihnachtsouvertüre „Vom Himmel hoch
•        Schauspiel: Weihnachtslieder auf der Ukulele
•        KJT: Einzelsequenzen aller Ensemble-Mitglieder
•        Akademie: Projekte der Fellows

–        19 Uhr:        „Abgedreht“ (Schauspiel)


26.12.2020

–        11 Uhr:         „Tschaikowsky“ aus „Rachmaninow I Tschaikowsky”   (Ballett)
–        17.00 Uhr:         „Exsultate, jubilate“ von W.A. Mozart  (Philharmoniker / Oper)


 27.12.2020

–        11.00 Uhr:         Hörspiel „Das Gespenst von Canterville“ (KJT)
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         „Madama Butterfly“ – Ausschnitte G. Puccini (Oper)


28.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Opernchor
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Hörspiel „Fighting Depression“ (Schauspiel)


29.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Ensemble der Oper
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Symphonie KV 319 B-Dur von W.A. Mozart (Philharmoniker)


30.12.2020

–        11.00 Uhr:         5 aus „17×1“ (Schauspiel)
–        17.00 Uhr:         „Schwanensee“ von P.I. Tschaikowsky (Ballett)
–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)


31.12.2020

–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        20.00 Uhr:         „Ein Mittsommernachtstraum“ von Alexander Ekman (Ballett)


01.01.2020

–        19.00 Uhr:         „Abgedreht“ (Schauspiel)


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