Graz, Musikverein für Steiermark, Belcanto-Gala mit PIOTR BECZALA , 25.06.2019

Juni 13, 2019 by  
Filed under Konzert, Musikverein Graz, Oper, Pressemeldung

Musikverein Graz

Musikverein Graz / Stephaniensaal © Robert Illemann

Musikverein Graz / Stephaniensaal © Robert Illemann

Belcanto-Gala mit  Maria Mudryak und Piotr Beczala

Am 25.06.2019 findet das große Saisonfinale statt, das im Rahmen einer Belcanto-Gala mit Starbesetzung gefeiert wird. Mit diesem Anlass wird auch unser Generalsekretär Dr. Michael Nemeth für sein 10-jähriges Jubiläum als künstlerischer Leiter des Musikvereins gewürdigt.

Musikverein Graz – Imagefilm
youtube Trailer Musikverein Graz
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Musikverein Graz / Grazer Philharmoniker © Robert Illemann

Musikverein Graz / Grazer Philharmoniker © Robert Illemann

10. FESTKONZERT
Di 25.06.2019 
Sempre libera! | Belcanto-Gala
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Stefaniensaal

FRANCESCO CIAMPA
GRAZER PHILHARMONIKER
MARIA MUDRYAK Sopran
PIOTR BECZALA Tenor
Arien und Duette von Verdi, Gounod, Puccini u.a.

Musikverein Graz / Maria Mudryak © Victor Santiago

Musikverein Graz / Maria Mudryak © Victor Santiago

Musikverein Graz / Piotr Beczala © Jean-Baptiste Millot

Musikverein Graz / Piotr Beczala © Jean-Baptiste Millot

Belcantofest zum Saisonfinale

Der Musikverein bietet zum Saisonschluss ein Glanzlicht auf. Die große Welt der Oper findet Einzug in den Stefaniensaal, wenn Arien und Duette von Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Giacomo Puccini u.a. erklingen werden. Gestaltet wird der Gala-Abend von der jungen, kasachisch-italienischen Sopranistin Maria Mudryak sowie Kammersänger Piotr Beczala, welcher Anfang des Jahres für sein Tosca-Debüt an der Wiener Staatsoper als„großer Gestalter im italienischen Repertoire“ (Kurier) bezeichnet wurde. Begleitet werden die Künstler von denGrazer Philharmonikern unter der Leitung des italienischen Dirigenten Francesco Ciampa.


VORSCHAU LIEDERABEND
mit Piotr Beczala am 13. Oktober 2019.
„Bei diesem Liederabend geht es um die Liebe, die auf mannigfaltige Art und Weise ausgedrückt werden kann. Helmut Deutsch und ich bringen Ihnen diese Emotionen durch die Musik aus unterschiedlichen Kulturkreisen und in verschiedenen Sprachen näher. Ich freue mich auf Sie!“ (Piotr Beczala)


TRADITION UND INNOVATION  
10 Jahre Generalsekretariat Dr. Michael Nemeth

„Seit 10 Jahren leitet Dr. Michael Nemeth als Generalsekretär den Musikverein und somit im Besonderen die Programmgestaltung und Gesamtorganisation dieser für unser Land so wichtigen Kulturinstitution. Es ist ihm und seinem kompetenten Team gelungen, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen und neue Bereiche entsprechend des Gründungszwecks von 1815 zu eröffnen.“

Dr. Franz Harnoncourt-Unverzagt
Präsident des Musikvereins

Musikverein Graz / Michael Nemeth © Oskar Schmidt

Musikverein Graz / Michael Nemeth © Oskar Schmidt


—| Pressemeldung Musikverein Graz |—

 

Graz, Styriarte, FELIX AUSTRIA – Bilanz styriarte 2018

Juli 25, 2018 by  
Filed under Pressemeldung, Steirische Festspiele

Steirische Festspiele

Steirische Festspiele / Die fidelen Hirtenfelder auf der Bühne ©  Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele / Die fidelen Hirtenfelder auf der Bühne © Werner Kmetitsch

FELIX AUSTRIA

Bilanz styriarte 2018

FELIX AUSTRIA ist die Quintessenz eines jahrhundertealten Verses, der dem Geschick der Habsburger huldigt, sich ein Weltreich zu erheiraten. Für die styriarte 2018 war dieses Motto Auftrag, den Glückszustand der hundertjährigen Republik Österreich zu erkunden und – vor allem – zu befördern. Dazu braucht es große sinnliche Erlebnisse, und das hat die styriarte einen großen Schritt weitergebracht in der Entwicklung festlicher Gesamtkunstwerke, von denen das große Fux.OPERNFEST den Maßstab setzte. Dabei bildete Fux’ Oper „Julo Ascanio“ in einer sängerischen Traumbesetzung, in der hinreißend feurigen Interpretation durch das Orchester Zefiro unter Alfredo Bernardini und in der aufregenden Lichtinstallation von OchoReSotto das Herzstück, um das herum ein Theaterabend mit Spielszenen und historischer Volksmusik ebenso aufgeboten wurde wie ein eigens angelegter Garten mit Gastronomie – verspielt, ironisch und prachtvoll ausgestattet wie das gesamte Fest von Lilli Hartmann, das Ganze erdacht von Karl Böhmer und in Szene gesetzt von Wolfgang Atzenhofer. Dieses Fux.OPERNFEST „Vol.1“ war der Beginn einer Reihe von Opern-Wiederentdeckungen des Steirers Johann Joseph Fux, des bedeutendsten österreichischen Barockkomponisten, dessen Werk damit eine Neubewertung erfahren wird.

Diesem Modell schlossen sich eine Reihe weiterer Feste an, die die Geschichte Österreichs immer wieder facettenreich beleuchteten und an spannenden Weichenstellungen besuchten: zum Beispiel „Ein Fest für Maria Theresia“ mit Glucks Oper „Le Cinesi“ als Zentrum. Oder das „Hochzeitsfest in Eggenberg“, bei dem man das wichtigste dynastische Ereignis der Habsburgermonarchie, das jemals in der Steiermark stattfand, tatsächlich am Originalort nachgespielt bekam: die Kaiserhochzeit zwischen Leopold I. und Claudia Felizitas.

Doch es war beileibe nicht nur monarchischer Glanz, den die styriarte 2018 zum Leuchten brachte. In einer ebenso hochgelobten wie kontrovers diskutierten Aufführung von Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ hatte Regisseur und Dramaturg Thomas Höft sieben AsylbewerberInnen, die ähnlich entsetzliche Erfahrungen machen mussten wie die Figuren in Beethovens Stück, von ihren Erlebnissen berichten lassen. Der vom hochenergetischen Dirigenten Andrés Orozco-Estrada mit einem herausragenden Solistenensemble und dem styriarte Festspiel-Orchester musikalisch gestaltete Abend, an dem auch ein Projektchor unter Beteiligung von MigrantInnen mitwirkte, stieß auch eine heiße Diskussion um die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Vergegenwärtigung von Kunst der Vergangenheit an.

Auch das weitere styriarte-Programm bot Reibungspunkte und sehr persönliche Sichtweisen auf Österreich. Immer wieder erinnerte Musik von Schönberg, Werbern und Berg an die österreichische Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert. Peter Simonischek mit „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth, Karl Markovics mit „Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter“ von Herzmanovksy-Orlando und Johannes Silberschneider mit Peter Roseggers „Waldschulmeister“ unternahmen seelische Tiefenbohrungen in die österreichische Mentalität. Und Franz Schuh bot schließlich ein radikal-subjektives Schmerzensbild der letzten „Hundert Jahre Österreich“.

Wie in den vergangenen Editionen der styriarte führten erlebnisreiche musikalische Ausflüge auch in die Landschaft und an entlegene Orte. Die „Reisen durch Österreich“ mit Ernst Krenek und Musik der Knaffl-Handschrift im Museumsdorf Stübing kamen dabei noch durchaus als Spaziergang daher, aber die Wanderungen ins Gesäuse, u. a. mit der Bläserfassung von Richard Strauss’ Alpensinfonie, war denn doch eine ebenso echte Herausforderung wie einmalige Erfahrung. Und dass nach einer Pause heuer wieder das kirchenmusikalische Highlight der styriarte in der Pfarrkirche Stainz anstand, mit dem Concentus Musicus Wien und dem Arnold Schoenberg Chor unter Andrés Orozco-Estrada, begeisterte nicht nur die Traditionalisten: In einer Klangwolke sendete der ORF dieses Ereignis, Schuberts As-Dur-Messe, live ins ganze Land und via 3sat ging es in weite Teile Europas.


Die styriarte 2018 in Zahlen


42 Veranstaltungen aus 32 Projekten standen von 22. Juni bis 22. Juli auf dem Programm der styriarte 2018.

Die styriarte 2018 lief in einem Budgetrahmen von rund 2,8 Mio. EUR, wovon etwas weniger als 50 % durch Karten- und Sponsorerträge vom Festival selbst erwirtschaftet wurden. 28.600 BesucherInnen bescherten der styriarte ein Auslastungsergebnis von etwas mehr als 90 % und einen Brutto-Kartenertrag von EUR 1,2 Mio.

Unsere 308 aufgelegten Restplatzabos (175 à 5 Konzerte und 133 à 8 Konzerte) wurden komplett ausverkauft. Unser junges Kartenangebot, 50%-Preis für Leute U 27, spricht sich auch herum: Mehr als 470 BesucherInnen haben dieses Angebot angenommen.

Als Hauptsponsor ist der Raiffeisen-Landesbank Steiermark zu danken, als Subventionsgeber dem Land Steiermark, der Stadt Graz und dem Bundeskanzleramt, Sektion Kunst.

14 Veranstaltungen wurden vom ORF Hörfunk aufgezeichnet und ausgestrahlt und auch über die EBU in die ganze Welt (etwa nach China, Deutschland, Island, Norwegen, Polen, Tschechien, Serbien oder Spanien) geschickt. Die Klangwolke am 7. Juli, „Schubert in Stainz“, wurde in ORF III und in 3sat live zeitversetzt ausgestrahlt.

 

—| Pressemeldung styriarte |—

Graz, Styriarte, Osterfestspiele Psalm, ab 09.04.2017

Steirische Festspiele      |      Psalm

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Sonntag, 9. April 2017 (Palmsonntag)   Helmut List Halle, 19 Uhr

Rebekka Bakken   Erzählt ihre Geschichten zum Frau sein
Rebekka Bakken, Stimme, Rune Arnesen, Percussion, Jon-Willy Rydningen, Klavier &
Synthesizer

Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken verkörpert Weiblichkeit in ihrem ganzen Spektrum, von der lustvollen Sinnlichkeit über die liebevolle Mütterlichkeit hin zum spirituellen Verlangen. Doch ohne den männlichen Aspekt könnte sie ihre Weiblichkeit nicht ausdrücken, weder auf der Bühne noch in ihren Liedern. Erst in der Dualität entsteht die Spannung, der Unterschied, der Gegensatz. Doch die Sehnsucht des spirituellen Verlangens zielt auf die Überwindung der Gegensätze, zurück in die Einheit.
Rebekka Bakken hat für PSALM aus ihren Songs jene ausgewählt, die sich mit der Weiblichkeit auseinandersetzen, sie musikalisch ausdrücken. Und sie hat neue Songs zu diesem Thema geschrieben …

Nach einer Kindheit und Jugend in Norwegen zog es Rebekka Bakken, die Singer/Songwriterin mit der Drei-Oktaven-Stimme, nach New York, wo sie sich ganz ihrer Gesangskarriere widmete und von dort aus die Welt eroberte. Einzigartig, wie sie Emotionen transportieren und ihr Publikum jedes Mal aufs Neue in einen magischen Bann versetzen kann. Für ihr Debütalbum „The Art of How to Fall“ bekam sie 2003 zwei goldene Schallplatten in Deutschland und Österreich, dazu kamen später mehrere ECHO Jazz Nominierungen und der Amadeus Award. Zuletzt erschien 2016 ihr Album „Most personal“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Emma Kirkby © Bibi Basch

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Emma Kirkby © Bibi Basch

Montag, 10. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

The Virgin Queen  – Lautenlieder des Elisabethanischen Zeitalters
von John Dowland u. a., Gambenconsort-Musik von Anthony Holborne
bis John Dowland, Emma Kirkby, Sopran, Jakob Lindberg, Laute, Armonico tributo-Consort, Leitung: Lorenz Duftschmid, Viola da gamba

Nach der Hinrichtung ihrer Stiefmutter 1542 beschloss die achtjährige Elizabeth Tudor, nie zu heiraten. Dass die spätere Elizabeth I. dabei auch Jungfrau geblieben sei, war Teil ihrer Selbststilisierung zur „Virgin Queen“. Jungfräulich klingen zumindest die Lautenlieder ihrer Epoche, wenn sie von Emma Kirkby mit makelloser Stimme gesungen werden. Wie Queen Elizabeth scheint auch Dame Emma ewig jung zu bleiben. Ihre süßen Gesänge ergänzt Lorenz Duftschmid um die Gamben- Tränen des John Dowland. Emma Kirkby ist die Grande Dame der Alten Musik, die auch nach jahrzehntelanger Konzert- und Aufnahmetätigkeit nichts von ihrer Faszination verloren hat. Ungebrochen ist der Zauber, der in ihren Konzerten von ihrer silberhellen Stimme und ihren klugen Interpretationen ausgeht. Mit dem schwedischen Lautenisten Jakob Lindberg verbindet sie eine jahrelange  Zusammenarbeit.

Der österreichische Gambenvirtuose Lorenz Duftschmid erforscht mit seinem Ensemble ein breit gefächertes Repertoire von keltischer Musik bis zur Wiener Klassik auf Weltklasseniveau


Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Dienstag, 11. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

Magnificat – Mittelalterliche Lieder für Maria aus Italien, Portugal und Deutschland
mit Fidel, Glocken, Virginal und Gesang, (Cantigas de Santa Maria, Liederbuch der
Anna von Köln, Laude), Texte über die Jungfrau Maria im Jahreskreis, Ars Choralis Coeln, Leitung: Maria Jonas, Gesang, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Um zum reinen Gefäß für die Geburt des Gottessohnes zu werden, musste die Jungfrau Maria selbst unbefleckt empfangen sein – befreit von der Erbsünde. Dieser tiefe Glauben führte zur Kindheitsgeschichte Marias. Ihre eigene Schwangerschaft prägt den Jahreslauf der Kirche bis heute: von Mariae Verkündigung am 25. März bis zu Jesu Geburt genau neun Monate später. In den Evangelien ist die Geschichte der jungen Frau Maria, die durch den Heiligen Geist den Erlöser empfängt, eng mit der Schwangerschaft ihrer Cousine Elisabeth verknüpft. Als sich die beiden Frauen begegnen, stimmt Maria ihr „Magnificat“ an. Leuchtend wie Madonnenbilder sind die Mariengesänge des Mittelalters, die Ars Choralis Coeln singt. Mavie Hörbiger liest die heiligen Texte um Anna, Maria und Elisabeth.

Das Frauenensemble Ars Choralis Coeln mit seiner Leiterin Maria Jonas, 2004 in Köln gegründet, hat sich längst in der Alte-Musik-Szene etabliert. Es ist zu Gast bei internationalen Festivals, regelmäßig auch bei der styriarte und bei PSALM. Sie ist der Spross einer großen Schauspiel-Familie: Mavie Hörbiger. 1996 startete sie ihre filmische Schauspielkarriere und brachte es bis heute auf zig Engagements in Kino und Fernsehen. Zahlreiche Rollen an deutschen, österreichischen und Schweizer Theatern gipfelten ab 2011 in der fixen Ensemblemitgliedschaft am Wiener Burgtheater.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - La Venexiana © Michael Baumgartner

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – La Venexiana © Michael Baumgartner

Donnerstag, 13. April 2017 (Gründonnerstag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Freuden des Frühlings – Ein Frühlingsfest in Florenz
Madrigale, Frottole, Canzonetten aus dem Florenz der Renaissance von Philippe Verdelot, Luca Marenzio,, Francesca Caccini, Sigismondo d’India, Biagio Marini,
Claudio Monteverdi u. a., La Venexiana, Leitung: Claudio Cavina, Cembalo
Preise: EUR 39 / 23

„Ecco la Primavera“. Unzählige Male haben die Meister der italienischen Renaissance den Frühling besungen und hatten dabei Botticellis Gemälde vor Augen. „La Venexiana“ singt eine Blütenlese der schönsten Frühlingsmadrigale von Marenzio bis Monteverdi. Im Zentrum steht eine Grazerin in Florenz: Erzherzogin Maria Magdalena, die jüngste Tochter Karls II., hatte 1609 allen Grund, den Frühling zu feiern. An der Seite ihres Medici-Gemahls wurde sie Großherzogin der Toskana und stellte ihre frühlingshafte Fruchtbarkeit alsbald durch die Geburt des Thronfolgers unter Beweis.

Zahlreiche Preise für ihre hochgelobten CDs unterstreichen die internationale Anerkennung von La Venexiana als eines der führenden italienischen Ensembles im Bereich der Alten Musik. In langjähriger Zusammenarbeit hat das Ensemble einen besonderen Stil entwickelt: eine warme, mediterrane Mischung aus Textdeklamation, rhetorischer Kraft und harmonischer Raffinesse. Claudio Cavina, selbst einer der führenden Countertenöre seiner Generation, gründete La Venexiana 1998 und leitet die Gruppe bis heute.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Freitag, 14. April 2017 (Karfreitag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Bharatanatyam – Kalasri Tanz- und Musikensemble, Sumitra Keshava, Tänzerin, Vidwan D. Keshava, Tänzer & musikalischer Leiter, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Die mythische Welt Indiens ist geprägt von Göttern und Dämonen, die in ständigem Ringen miteinander verbunden sind. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Göttin Durga, die einen männlichen Dämon in der Gestalt eines Büffels besiegt. Diese und andere Episoden der Hindu-Mythologie werden nicht nur in Worten, sondern auch im Tanz erzählt – im Bharatanatyam, was wörtlich übersetzt der „Tanz Indiens“ heißt. Gemeint ist eine besonders kunstvolle Variante des Tempeltanzes, der seit vielen Jahrhunderten in Südindien gepflegt wird. Die Familie Keshava lebt diese spirituelle Kunstform mit Hingabe und erzählt im PSALM von den übermächtigen Frauen und Müttern, deren Opfertaten
im Hinduismus verehrt werden.

Der mit verschiedenen Auszeichnungen geehrte indische Tanzmeister, Choreograph und Yogalehrer Vidwan D. Keshava stammt aus Mysore, Südindien. 1969 bis 1975 absolvierte er an der dortigen Universität ein sechsjähriges Studium in Tanz, Musik und Schauspiel und erhielt als erster Mann im Staate Karnataka den Titel „Natyavisharada“ und eine Goldmedaille. Er feierte Erfolge in der Schweiz, Indien, Deutschland, Österreich, England, den USA, in Italien, Frankreich und Kuwait. D. Keshava lebt seit 1976 in Basel und gründete und leitet dort das Kalasri Tanzensemble, dem auch seine Tochter Sumitra angehört. Das Ensemble tritt regelmäßig in Indien und der Schweiz auf und gibt reichhaltige farbige Tanzprogramme mit klassischem Bharatanatyam-Tanz, Tanztheatern, fröhlichen Volkstänzen aus verschiedenen Regionen Indiens, innovativen Choreographien
und Bollywood-Darbietungen zum Besten.


Sonntag, 16. April 2017 (Ostersonntag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Mutter Erde  –  Lieder und Geschichten aus Simbabwe, Vokalensemble „Nobuntu“ (Simbabwe):, Zanele Manhenga, Thandeka Moyo,, Duduzile Sibanda, Heather Dube &
Joyline Sibanda, Mavie Hörbiger, Lesung, Preise: EUR 39 / 23

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Nobuntu © Werner Puntigam

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Nobuntu © Werner Puntigam

Man kann diese Erzählung aus Simbabwe als Metapher für die Suche nach der eigenen Kultur verstehen. Aber sie ist auch eine ganz traditionelle Geschichte aus einer Gesellschaft, in der an Frauen ganz ursprüngliche Erwartungen gestellt werden: Sie sollen fruchtbar sein und gebären. Nobuntu erzählt die Geschichte einer Frau, die das nicht kann, denn sie ist unfruchtbar. Wir begleiten die Frau auf einer Reise, von der sie sich Heilung verspricht, einer Reise zu alten afrikanischen Ritualen und zum Glauben. Hier erfährt sie schließlich „Mutter Erde“, die ihr schenkt, wonach sie sich immer gesehnt hat: Mutterschaft, Fruchtbarkeit, eigene Kultur und Religion. Nobuntu erzählt diese Geschichte in Gesang, Tanz, Spiel und Poesie. Nobuntu kommen aus Bulawayo, der „Kulturhauptstadt Simbabwes“.

Nobuntu steht für innovative Frauenpower in ihrer männerdominierten Welt. Die fünf Sängerinnen einer neuen Generation zelebrieren die Schönheit und den Reichtum ihrer Kultur. Sie kombinieren traditionelle simbabwische Musik, Gospel, Afro-Jazz und mehr. Mit eigenen Kompositionen und Texten setzen sie wichtige Impulse für Veränderung, werben für Solidarität, Gemeinschaft, Lebensmut und Bescheidenheit. Schon ihr Name steht für diese Werte: In „Nobuntu“ steckt das Zulu-Wort „Ubuntu“ – übersetzt etwa „Mutter der Menschlichkeit“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Stefan Gottfried © Tschida

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Stefan Gottfried © Tschida

Montag, 17. April 2017 (Ostermontag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

La Gloria di Primavera – Festmusik zur Geburt eines Thronfolgers
Alessandro Scarlatti: Ausschnitte aus „La Gloria di Primavera“, Serenata (Neapel 1716)
Antonio Vivaldi: Sinfonia in G (aus „La fida Ninfa“) / Concerto in E, op. 8/1 „La Primavera“ aus den „Vier Jahreszeiten“, Cornelia Horak, Sopran (Estate), Sophie Rennert, Mezzosopran (Primavera), Bernhard Landauer, Countertenor (Autunno), Johannes Chum, Tenor (Inverno), recreationBAROCK, Leitung: Stefan Gottfried, Cembalo, Preise: EUR 39 / 23

Welche Jahreszeit hat den größten Anteil an der Geburt eines Thronfolgers, der im Sommer gezeugt wurde und im Frühling zur Welt kam? Natürlich „la Primavera“. Alessandro Scarlatti widmete diesem Wettstreit der vier Jahreszeiten seine schönste „Serenata“ für die Stimmvirtuosen Neapels und ein reich besetztes Orchester. Nach der Uraufführung 1716 wurde sie auch in Wien gespielt, schließlich ging es um Kaiserin Elisabeth Christine und den leider zu früh verstorbenen Bruder von Maria Theresia. Stefan Gottfried dirigiert Scarlattis Serenata mit Einlagen von Vivaldi als Barockoper über den Frühling.

Das Wiener Multitalent Stefan Gottfried (er studierte Cembalo, Klavier, Komposition und Musikpädagogik sowie Generalbass und historische Tasteninstrumente, daneben Horn und Mathematik) ist der Nachfolger Nikolaus Harnoncourts als Leiter des Orchesters
Concentus Musicus. Auch mit dem erfolgreichen Grazer Alte-Musik-Orchester recreationBAROCK hat er bereits zusammengearbeitet. Diesmal nimmt er sich mit Cornelia Horak, der jungen Steirerin Sophie Rennert, Bernhard Landauer und Johannes Chum noch zauberhafte Gesangssolisten hinzu.


Karten und Informationen:
styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, 8010 Graz
Tel.: 0043.316.825 000 (Fax: -15)
tickets@styriarte.com
www.psalm.at

—| Pressemeldung styriarte |—

Trier, Theater Trier, 7. Sinfoniekonzert, 16.05.2013

Mai 13, 2013 by  
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Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

7. Sinfoniekonzert – Schattierungen

 

Theater Trier / Andrew von Oeyen  © Theater Trier

Theater Trier / Andrew von Oeyen © Theater Trier

Zu Beginn und am Schluss stehen zwei Kompositionen von Maurice Ravel: zuerst die ALBORADA DEL GRAZIOSO und als Abschluss die berühmte RAPSODIE ESPAGNOLE mit ihren mitreißenden iberischen Rhythmen. Als Solokonzert des Abends können sich Freunde des russischen Komponisten Sergej Rachmaninoff auf sein 2. Klavierkonzert in c-Moll, op. 18 freuen, das der weltweit gefeierte US-amerikanische Ausnahmepianist Andrew von Oeyen gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier unter Leitung von GMD Victor Puhl musizieren wird. Nach der Pause kann man dann noch die Suite BACCHUS ET ARIANE, op. 43 von Albert Roussel erleben. An musikalisch-schillernden Schattierungen wird an diesem Konzertabend also kein Mangel sein.
 
16.05.2013 // 20.00 Uhr // Großes Haus
 
 
Pressemeldung Theater Trier

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