Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG - Richard Wagner, IOCO

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG - Richard Wagner, IOCO
Rheinoper in Düsseldorf, Foto: Jens Wegener

Erste Premiere der neuen Saison

Eine Aufführung in der Referenzklasse

Wir erleben heute, am 17.10.2026 in der Rheinoper Düsseldorf die erste Premiere der neuen Saison: Wagners Meistersinger. Eigentlich war die Premiere schon am 11. Oktober angesetzt. Unerwartete bauliche Probleme haben jedoch dazu geführt, dass die Premiere auf den 17.10. verlegt werden musste. Und daher waren viele in der Verlegenheit, ihre schon für diesen Termin bestellten Karten zu verschieben. Immerhin gab es mit dem Format der Opernwerkstatt schon erste Eindrücke vor der Premiere.

Die Meistersinger, Illustration Moritz Blumentritt

Die Meistersinger sind eine beliebte und oft aufgeführte Oper. Auf der Rückseite dieser Beliebtheit zeigen sich jedoch auch die gefährlichen Stolperfallen dieses Werks, die jeder Regisseur möglichst heil und ungeschoren in weitem Bogen umgehen will:

  • Das Werk ist zwar auch eine Komödie und doch keine "nur-Komödie". Es wird das Schicksal von eher handfesten Menschen dargestellt, es menschelt kräftig.
  • Und mittemang in all diesem behäbig bis komischen "Menscheln" werden gleichzeitig die großen Fragen der Kunst hineingeflochten.
  • So gut wie alle wissen, wie sehr diese Oper im Dritten Reich missbraucht worden ist. Eine betont nationale Inszenierung mit bebilderter Deutschtümelei scheidet somit aus.
  • In der Schluss-Szene wird das Publikum - fast unabhängig von der Handlung - mit großem Gestus direkt aufgerufen, die "deutsche Kunst" zu ehren. Mit dieser stark umstrittenen Szene ist heute nicht leicht umzugehen.

Daniel Kramer, Foto: Mats Backer

Angesichts dieser lauernden Stolperfallen darf man sich freuen, dass mit Daniel Kramer ein Regisseur am Werk ist, der schon 2 Mal überaus erfolgreich und innovativ in Düsseldorf inszeniert hat (die Tote Stadt und Prima la Mamma). Zu den Stolperfallen der Inszenierung äußerte sich der Regisseur in der Opernwerkstatt ausführlich. So zitierte er - noch in Überlegungen, ob er das Stück inszenieren will oder nicht - den Rat seines persönlichen Umfelds:

"Um Gottes willen, die Meistersinger - völlig unmöglich in Deutschland. Nimm das auf keinen Fall an".

Aber dann ist es doch anders gekommen. Er betont ausdrücklich, dass ihn der Nationalsozialismus, die deutsche Vergangenheit, ein Antisemitismus in seiner Inszenierung überhaupt nicht interessieren. Er zeigt vielmehr eine erstarrte Gesellschaft und ihren Umgang miteinander. Rückwärts gewandt und ideologisch. Die Festwiese im 3. Akt versteht er als Vision einer künftigen Gesellschaft, wie er betont. Zum Verständnis dieser Inszenierung müssen zunächst die Bühnenbilder pro Akt näher betrachtet werden.

Alle Meistersinger und Walther (Daniel Frank) auf dem Singstuhl, Beckmesser (Christoph Pohl) ganz rechts mit gefüllter Fehlertafel im 1. Akt, Foto: Sandra Then

Im 1. Akt zeigt die Bühne einen Blick auf eine etablierte Gesellschaft der Vergangenheit. Mit Ölgemälden an der Wand und gediegener Club-Atmosphäre, in der die Meister in trauter Heimeligkeit tagen und ihre Kunst mit gediegenem Brauchtum pflegen.

Die gediegene Vergangenheit, wo alles noch seine "gute Ordnung" hatte.

Pogner (Hans-Peter König) und Eva (Anke Krabbe) zum Beginn des 2. Akts in der Bahnhofshalle vor dem Geschäft von Sachs, Foto: Sandra Then

Der 2. Akt zeigt keine winkeligen Gassen im alten Nürnberg, sondern eine höchst profane Gegenwarts-Szenerie in einem Bahnhof. Mit Neon-Werbung, kleinen Läden für den Reisebedarf und Passanten, einige sogar in Burka, die wir alle jeden Tag sehen. Auch Sachs muss eine auffällige Werbung für seinen Schuh- und Schlüsseldienst machen. Eine große Anzeigetafel zeigt den Zugverkehr und abwechselnd aufdringliche, grelle Werbung.

Die Gegenwart also, so wie sie heute ist.

Die Festspielweise 2035: Alle Meistersinger, Chor und Extrachor in Militäruniform im 2. Bild des 3. Akts, Eva (Anke Krabbe) im Brautkleid davor, Foto: Sandra Then

Die beiden Bühnenbilder des 3. Aktes zeigen folgendes:

  • Zunächst die gleiche, inzwischen aber heruntergekommene und halb zerstörte Bahnhofshalle. Sie ist zusätzlich voll von Elendsfiguren, die am Rand Platz nehmen.
  • Danach zeigt das Bühnenbild anstelle der traditionellen Festwiese den Militäraufzug einer völlig geänderten Gesellschaft mit dem übergroßen Plakat "Festspielwiese 2035". Auch die Meistersinger werden alle mit Offiziersrang gezeigt und einzeln vorgestellt, Sachs und Pogner (Hans-Peter König) gar als Generäle vor einer aufgestellten Menschenmenge in Uniform. Das gute Ergebnis: Für ein agitatorisches deutsches Heilsversprechen oder NS-Geschichte bleibt so wirklich keinerlei Raum. Und es ist definitiv nicht festlich auf der Festwiese, vielmehr düster, eng, bedrohlich.

Offenbar wird hier eine düstere Vision der Zukunft gezeigt, wohin eine uniformierte Gesellschaft sich verirrt hat.

Damit legt Kramer noch eine neue, zusätzliche Schicht über die schon vorhandenen komplexen Ebenen der Oper. Es wird also zusätzlich gezeigt, wie sich eine Gesellschaft entwickelt (Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft). Wohl im Sinne einer Warnung vor einer bedrohlichen Zukunft unserer Gesellschaft.

Der Abend beginnt, bevor der Vorhang aufgeht, zunächst mit einer Ansage. Diese ist heute Abend aber nicht so schlimm: Martin Gantner in der Rolle des Hans Sachs ist leicht indisponiert und hofft, heil durch den Abend zu kommen. Ihm steht eine der längsten und am meisten fordernden Rollen der gesamten Opernliteratur bevor. So viel sei vorweg gesagt: Er teilt sich seine Kraft gut ein und erreicht das Ende des Stücks gut.

Die Reihe der vom Publikum besonders geliebten Wagner-Juwelen, die wie immer freudig erwartet werden, ist in diesem Stück besonders lang. Schauen wir uns doch an, wie eine kleine Auswahl davon heute Abend gelingt (wer alle Juwelen vollständig sehen möchte, muss das Opernhaus aufsuchen).

Die Ouvertüre

Christoph Gedschold, Foto: Alexandra Winter

Feierlich, mit gemäßigtem Schritt und in C Dur führen uns die die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Christoph Gedschold zunächst hinein in das Stück. Weiter über sehr gehalten und ausdrucksvoll, bewegt, leidenschaftlich, feurig, bis sehr gewichtig - ein sehr verheißungsvoller, guter Auftakt für den langen, 5-stündigen Opernabend.

Die großen Auftritte von Hans Sachs

Es ist schon ein wenig merkwürdig, Hans Sachs (gesungen von Martin Gantner) vor einem Mister-Minit-Laden singen zu hören. Aber es soll ja ein Schusterladen der Gegenwart sein.

Sachs (Martin Gantner) in der Bahnhofshalle vor seinem Schuhladen im 2. Akt, Foto: Sandra Then
  • In seiner Flieder-Arie zeigt er die weichen, warm-melodischen Seiten seines mächtigen Baritons, nimmt uns bestens mit in seine gesungene Gedankenwelt. Und ist ein Vorbild an Textverständlichkeit.
  • In der Szene mit Eva (Anke Krabbe) wird es schon ein wenig rauer und doppelbödiger, er will sich von Eva nicht in die Karten schauen lassen.
  • Bei der Szene mit Beckmesser steigert er sich noch weiter, wenn er fast böswillig am Faden des Wahns zieht. Auch derb und spottend kann er heute singen, wenn er die Schuhe im Takt zu Beckmessers Preislied grob besohlt. Die Bühne ist völlig von seiner Präsenz gefüllt.
  • In seiner Arie zu Beginn der 3. Akts (Wahn, überall Wahn) findet er wieder zu den weichen, farbigen Stimmlagen zurück, lässt uns in großer Innigkeit seinen Weltschmerz mitfühlen.
  • Und das Fortissimo bei Chor und vollem Orchester beherrscht er hörbar auch.

Insgesamt verkörpert Martin Gantner die Riesen-Rolle sängerisch und schauspielerisch sehr beeindruckend.

Sachs (Martin Gantner) und Eva (Katrin Krabbe) vor dem Schusterladen im 2. Akt, Foto: Sandra Then

Die meisterhafte Komik des Sixtus Beckmesser

Sixtus Beckmesser wird heute von Christoph Pohl gesungen. Aber auch mit Inbrunst gespielt. Üblicherweise stolpert der Beckmesser in allen Meistersinger-Inszenierungen durch die reichlich bereitstehenden Fettnäpfchen und blamiert sich unsterblich mit seinem misslungenen Preislied. Aber heute ist Christoph Pohl noch etwas zusätzliches gelungen, das ihn fast in den Rang eines Charlie Chaplin oder einer weltbekannten tollpatschigen Comicfigur erhebt.

Beckmesser (Christoph Pohl) erscheint mit seinem Gipsbein im 3. Akt vor dem Laden von Sachs, Foto: Sandra Then

Schon allein sein Auftritt im Schusterladen im 3. Akt ist das Eintrittsgeld wert: Er erscheint mit Rollstuhl, Krücke und übergroßem Gipsbein, das er sich in der nächtlichen Prügelei zugezogen hat. Kaum erschienen, misslingt ihm alles nacheinander in grotesk-komischer Weise:

  • Er will eine leichte Rampe in dem Schusterladen mit seinem Rollstuhl hinauffahren, was jedes Mal kabarettreif misslingt.
  • Da er an das Preislied nicht herankommt, angelt er mit seiner Krücke danach.
  • Nachdem er das Preislied von Sachs erhalten hat, reißt er sich das Gipsbein vom Leibe, balanciert es glückstrunken herum, schenkt es Sachs und hüpft mehr oder weniger einbeinig hinfort.

Mit dieser Sequenz hätte Charlie Chaplin im Stummfilm auftreten können. Oder man fühlt sich sehr stark erinnert an eine Comic-Figur, der grundsätzlich immer alles urkomisch misslingen muss (für die versierten Comic-Fans: z.B. Donald Duck oder Isnogud der Großwesir).

Sachs (Martin Gantner) vor seinem Laden und Beckmesser (Christoph Pohl) mit seinem Instrument für das Ständchen für Eva, Foto: Sandra Then

Beim Singen wird er noch von einem besonderen Instrument begleitet, der sog. Beckmesser-Harfe (gespielte von Fabiana Trani). Diese Harfe produziert zwar leider keine Comic-Geräusche (wie "Spotz" und "Boing"), aber jede Menge ultra-komisch-schräger Töne, die genauso wirksam sind. Man wäre vielleicht gerne bei den Proben dabei gewesen, wie sich diese schaurig-komischen Sequenzen gefunden haben. Wer Viva la Mamma gesehen hat (auch von Daniel Kramer inszeniert), wird sich gerne an Ähnliches erinnern.

Und Christoph Pohl lässt sich bei der "lustvollen Kunst des Misslingens" auch nicht lumpen: Wahrscheinlich hat er mit einem Slapstick-Trainer zusammengearbeitet und stellt sich uns heute so als wahrer Meister(singer) des Grotesken dar.

Die Prügelfuge

Diese wilde Szene, die musikalisch von einer Fuge begleitet wird, und die in einer allgemeinen Prügelei endet, wird von fast allen heiß geliebt. Doch diesmal ist es anders. Hier kommt es nicht zu harmlosen Raufereien, wo schlimmstenfalls nur die Nachtmützen heruntergerissen werden, sondern zu wirklich Bedrohlichem. Extreme Gruppen der Gesellschaft, wie bewaffnete Jugend-Gangs und Männer mit Anonymus-Masken, zerfleischen wahllos alle anderen im plötzlich ausgebrochen Wahn. Waren das eben nicht noch ehrbare Bürger?

Auch die Nachtwächter-Szene am Ende der Prügelei ist heute anders. Anstelle eines sich die Augen reibenden, verdutzten Nachtwächters sehen wir einen entschlossen eingreifenden Wachdienst, der gut eingespielt im Dunklen mit bösartig vorgehaltenen Maschinenpistolen agiert. Das sonst übliche Schmunzeln über den trotteligen Nachtwächter weicht einer Bedrückung, die den Atem verschlägt. Vor dieser entgleisenden Gewalt und einigen herumliegenden Opfern singt der Nachtwächter (Beniamin Pop): "Bewahrt euch vor Gespenstern und Spuk, dass kein böser Geist eur Seel beruck! Lobet Gott, den Herrn." Mehr opernhafter Nebeneinander-Ausdruck geht nicht.

Dem Dirigent Christoph Gedschold gelingt es darüber hinaus, diese überaus schwierige Prügel-Szene zusammenzuhalten, wo allesmögliche gleichzeitig passiert, alle scheinbar gleichzeitig im sich steigernden Durcheinander fortissimo singen und wie im Wahn spielen.

Der uniformierte Chor auf der Festwiese 2035 im 3. Akt, Foto: Sandra Then

Die Schluss- Szene auf der Festwiese

Die Meistersinger sind natürlich auch eine große Chor-Oper. Dazu hat sich der Chor der Deutschen Oper am Rhein (geleitet von Albert Horne) mit einem Extra-Chor verstärkt. Es stehen fast 90 Choristen auf der Bühne. Das vom Chor und auch allen anderen Stimmen mitgesungen "Wach auf" im Fortissimo vor dem Hintergrund einer in der Zukunft offenbar entgleisten, aufmarschierten Gesellschaft ist einer der magischen Opern-Momente heute Abend. Werden wir im Publikum hier höchst eindringlich gewarnt?

Alle bis auf Eva in Uniform im 2. Bild des 3. Akts: Beckmesser (Christoph Pohl) vor seinem gleich missglückenden Preislied, Eva (Anke Krabbe), alle Meistersinger und Chor, Foto: Sandra Then

Das Preislied des Walther von Stolzing (gesungen von Daniel Frank) gelingt ihm natürlich - im Gegensatz zum kläglich versagenden Beckmesser - und er erringt seine Eva (gesungen von Anke Krabbe). Endlich, nach 3 großen, glanzvollen Arien von Walther - und tatsächlich ohne Arie von Eva - kommen sie zusammen. Aber Anke Krabbe kann auch ohne große, eigene Arie heute mit ihrem geschmeidigen Sopran und sehr spielstarken Szenen voll überzeugen. Immerhin, bei dem Quintett ("Selig wie die Sonne") hat sie einen entscheidenden Part, in dem es ihr ergriffen und bewegt gelingt, uns in den Zustand der musikalischen Entrücktheit zu entführen.

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Walther (Daniel Frank) bei dem Preislied und Eva (Katrin Krabbe) am Ziel ihrer Wünsche zum Schluss des 3. Akts, Foto: Sandra Then

Das "Ehret eure deutschen Meister" gelingt Martin Ganser stimmlich auch bestens, er ist nach 5 Stunden immer noch voll bei Stimme und enorm stark im Ausdruck. Aber es scheint so, dass er hier eher ein einsamer Rufer mit einer Warnung vor einer grauenhaften Fehlentwicklung ist, und nicht der Künstler-Guru, dem rauschhaft alle folgen wollen. Und in der Inszenierung muss er, und das ist höchst ungewöhnlich, ganz zum Schluss sterben - er wird zu "Heil-Hans-Sachs-Rufen" feierlich aufgebahrt. Ein Fort-Leben in dieser uniformierten Gesellschaft ist Sachs nicht vergönnt. Ist er am Wahn des Volkes, das ihn doch eigentlich ehren will, zugrundgegangen?

Sachs (Martin Gantner) im 2. Akt, Foto: Sandra Then

Mit großer Spannung wird das heutige Urteil des Premieren-Publikums erwartet. Wie wird es auf all das reagieren?

  • Der 1. Akt wurde schlicht mit freundlichem Applaus versehen.
  • Nun, am Ende des 2. Akts gab es einen sehr stimmgewaltigen, hoch-entschlossenen einzelnen Buh-Rufer. Und Applaus natürlich auch.
  • Das wurde beim Schluss-Applaus leider nicht viel besser. Zwar gab es großen und anhaltenden Applaus für alle Sänger, die Mitwirkenden und den Dirigenten. Aber sobald das Regieteam um Daniel Kramer erschien, änderte sich das schlagartig. Ein beträchtlicher Teil des sonst geneigten Publikums schwenkte rasant in ein großes, gemeinschaftliches Buh ein. Sicher nicht die Mehrzahl, aber eben doch viele. Neben dem wacker fortgeführten Applaus für das Regieteam vom anderen Teil des Publikums. Das Wort "unverständlich" wurde öfters knurrend gemurmelt, begleitet von heftigem Gestikulieren. Es kann ein wenig trösten, dass viele Aufführungen, die in späteren Jahren "heiliggesprochen" wurden, auch so angefangen haben.

Star des Abends ist bei dieser Oper normalerweise immer der Sänger des Hans Sachs. Doch diesmal muss der Preis zweigeteilt und anders vergeben werden:

  • Die großartige, enorm bühnenwirksame Komik von Christoph Pohl in der Rolle des Beckmessers ist nicht mehr zu übertreffen und in der Lage, einen 5-stündigen Abend bestens zu füllen. Das allein ist schon einen Besuch der Oper wert.
  • Daniel Kramer und sein Team erhalten die Co-Auszeichnung für die mutige, innovativ-schwierige, aber auch packende Inszenierung.

Zweifellos haben wir heute eine Referenz-Aufführung gesehen, die sängerisch und musikalisch über alle Zweifel erhaben ist. Leider können hier nicht alle Mitwirkenden genannt werden - ihnen soll aber ein Generallob ausgesprochen werden: Eine geschlossene, hervorragende Leistung des gesamten Ensembles. Und diese Aufführung von musikalisch beispielhafter Qualität ist mit einer Inszenierung verbunden, die zugegeben anspruchsvoll, aber vielleicht doch richtungsweisende ist. Was kann man mehr wollen von großer Oper in Düsseldorf? Unbedingt ansehen! Die weitere Termine finden Sie hier .

Zusätzlich soll auf das Format "Nachgefragt" verwiesen werden, das am 1.11. nach der Aufführung stattfindet. Es soll mit den beteiligten Künstlern diskutiert werden und es besteht Raum für Fragen und für das persönliche Erlebnis des Publikums.

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