Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, OPERNMACHER – Ein digitales Osterferienprojekt für Kinder, April 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

OPERNMACHER – DIE KURZFILMAUSGABE

Ein digitales Osterferienprojekt für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Am Montag beginnen die Osterferien, und fest steht: Sie verlaufen für die meisten anders als geplant. Kindern, die jetzt viel Zeit zu Hause verbringen müssen, bietet die Junge Oper am Rhein kurzfristig ein neues Kreativ­projekt an. „Opernmacher – die Kurzfilmausgabe“ ist der kleine Ableger des bereits gestarteten Musiktheaterprojekts „Opernmacher 2.0“: Kinder zwischen 8 und 12 Jahren können sich zu drei verschiedenen Digitalwerkstätten anmelden. In einer Erzähl-, einer Musik- und einer Kreativwerkstatt entstehen die Zutaten für einen aus eigenen Bildern animierten und mit eigenen Tönen unterlegten Film. Entwickelt wird er zu Hause – der Austausch erfolgt über Videokonferenzen unter professioneller Anleitung und ganz ohne Ansteckungsgefahr. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen nimmt die Junge Oper am Rhein über jungeoper@operamrhein.de entgegen.

Deutsche Oper am Rhein / De Opernacher © FOTO: Anna-Mareike Vohn, Bearbeitung: Elisa Kuzio

Deutsche Oper am Rhein / De Opernacher © FOTO: Anna-Mareike Vohn, Bearbeitung: Elisa Kuzio

Unter Anleitung von Sascha Pranschke – er ist Schriftsteller und Dozent für Kreatives Schreiben – überlegen sich die Teilnehmer der zweitägigen ERZÄHLWERKSTATT gemeinsam eine Fantasiegeschichte, ausgehend von der aktuellen Situation: Was passiert, wenn die Schulen noch länger geschlossen bleiben oder das Klopapier tatsächlich zur Neige geht? Witz, Fantasie und Ideen sind gefragt, wenn es darum geht, eine gute Story zu entwickeln. In der MUSIKWERKSTATT entsteht unter Anleitung des Komponisten und Kompositionslehrers David Graham eine Klangwelt zu der Geschichte: Ob mit Haushaltsgeräten oder dem Kinderchor der Deutschen Oper am Rhein – alles ist möglich. Wer lieber gestalterisch kreativ wird und die Geschichte bebildern möchte, kann sich zur KREATIVWERKSTATT unter Leitung der Illustratorin Elisa Kuzio anmelden. Aus den Werkstatt-Ergebnissen entsteht ein animierter Film, der mit der eigenen Musik unterlegt ist.

Die Erzählwerkstatt startet am Mittwoch, 8. April, um 11.00 Uhr, die Musikwerkstatt am Dienstag, 14. April, um 12.00 Uhr, die Kreativwerkstatt am Donnerstag, 16. April, um 11.00 Uhr. Über die Folgetermine verständigen sich die Gruppen untereinander. Die Teilnehmer*innen benötigen einen Computer, ein Tablet oder Smartphone mit Kamera- und Audiofunktion. Die Anmeldung zu einer der drei Werkstätten erfolgt über jungeoper@operamrhein.de. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils zehn Kinder begrenzt, die Teilnahme kostenfrei.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Zoltán Peskó : 1937 – 2020, 31.03.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Deutsche Oper am Rhein –  Trauer um Zoltán Peskó

Der ehemalige Generalmusikdirektor ist im Alter von 83 Jahren verstorben Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihren ehemaligen Generalmusikdirektor Zoltán Peskó. Der am 15. Februar 1937 in Budapest geborene Dirigent ist am 31. März 2020 in seiner ungarischen Heimatstadt verstorben.

Zoltán Peskó kam zu Beginn der Spielzeit 1996/97 zusammen mit Generalintendant Tobias Richter an den Rhein. Seine große internationale Erfahrung war vor allem beim Aufbau eines neuen Ensembles und der Entdeckung neuer junger Künstler gefragt. Unter Peskós musikalischer Leitung stand die Eröffnungsproduktion im Opernhaus Düsseldorf, Mozarts Don Giovanni, ebenso wie der erste Ballettabend mit zwei Choreographien des neuen Ballettdirektors Youri Vàmos zu Musik von Béla Bártok (Der holzgeschnitzte Prinz und  Der wunderbare Mandarin).

Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit in Düsseldorf und Duisburg zählten die großen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Così fan tutte in der Inszenierung von Tobias Richter in der Spielzeit 1998/99), Giuseppe Verdi (La traviata und Otello) und Richard Wagner (Tristan und Isolde). Darüber hinaus galt Zóltan Peskó als Spezialist für zeitgenössische Musik: „Bestens vernetzt und persönlich bekannt mit den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen Musikszene war ihm gerade die Musik des 20. Jahrhunderts ein besonderes Anliegen“, erinnert sich Tobias Richter. Im Opernhaus Düsseldorf dirigierte Peskó in der Saison 1997/98 die deutsche Erstaufführung von Giorgio Battistellis  Orchesterprobe in der Inszenierung von Chris Alexander.

Als zu Beginn der Spielzeit 1998/99 John Fiore das Amt des Generalmusikdirektors übernahm, blieb Zoltán Peskó der Deutschen Oper am Rhein als Gastdirigent verbunden. Tobias Richter, der noch 2011 als Intendant des Grand Théâtre de Genève mit ihm zusammenarbeitete, würdigt die große Leidenschaft und Neugier des engagierten Künstlers und sagt: „Die Erinnerung an einen großzügigen, gescheiten und liebenswerten Weggefährten wird mir immer lebendig bleiben.“

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Xerxes im Wohnzimmer, April 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

„Xerxes“: Deutsche Oper am Rhein im Wohnzimmer

Gute Nachricht für alle, die ihre Opernbesuche vermissen: Die Deutsche Oper am Rhein stellt ab sofort auf der Online-Plattform operavision.eu Georg Friedrich HändelsXerxes“ in der gefeierten Inszenierung von Stefan Herheim als kostenlosen Stream zur Verfügung. Aufgezeichnet wurde die Aufführung – eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin – im Januar 2019 im Opernhaus Düsseldorf. Zu erleben sind die hochkarätige Premierenbesetzung mit Valer Sabadus in der Titelpartie und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung des Barockexperten Konrad Junghänel. Außerdem hat die Deutsche Oper am Rhein auf operavision.eu mehrere Backstage-Videos zu „Xerxes“ bereitgestellt, die spannende Einblicke in die komplexe Produktion bieten.

Mit Unterstützung aus dem Creative Europe Programme der EU vereint OperaVision kostenlos für alle Internet-Nutzer Live-Streams und Video-on-demand aus Opernhäusern und Festivals aus ganz Europa und ist mit seiner großen Bibliothek eins der größten Online-Kulturvermittlungsforen. Der Plattform gehören 29 Partnerinstitutionen an, darunter u.a. die Opernhäuser in Brüssel, Antwerpen, Madrid, Helsinki, Venedig und Stockholm und das Festival d’Aix-en-Provence. Aus Deutschland sind die Deutsche Oper am Rhein und die Komische Oper Berlin vertreten. „Xerxes“ war bereits 2019 für sechs Monate ausgestrahlt worden und avancierte mit über 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu einer der fünf beliebtesten Produktionen auf OperaVision. „Wir freuen uns, dass es uns in Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern möglich ist, diese äußerst beliebte Opernproduktion erneut für unser Publikum ausstrahlen zu können – und danken ausdrücklich allen Beteiligten, dass Sie sich spontan und unbürokratisch bereiterklärt haben, dieses Projekt zu unterstützen“, so Generalintendant Prof. Christoph Meyer.

Neben dem Streaming-Angebot von „Xerxes“ gibt es zahlreiche weitere digitale, kreative Angebote der Deutschen Oper am Rhein zum Überbrücken der Zwangspause: Auf operamrhein.de erklärt die Kostümabteilung, wie man selber Mundschutzmasken näht, die Junge Oper am Rhein bastelt mit der ganzen Familie eine eigene Oper, und Tanzinteressierte können an einer Live-Class des Balletts teilnehmen. Auf den Social-Media-Kanälen der Jungen Oper am Rhein gibt es jeden Tag neue Tipps und Aktionen gegen Corona-Langeweile. Weitere Online-Angebote sind in Vorbereitung. Ab Montag steht auf operamrhein.de zudem ein Podcast von Chefdramaturgin Anna Melcher mit einer Werkeinführung zu „Xerxes“ bereit.

Zu „Xerxes“:

Was mit der berühmten Xerxes-Arie „Ombra mai fu“ beginnt, endet nach einem verwirrenden Liebes- und Intrigenspiel mit der Einsicht, dass das Leben ein Theater ist, in dem man sich seine Rolle nicht immer aussuchen kann. Auf der Bühne entspinnt sich ein rasantes Spektakel in opulenten Kulissen, die ganz in barocker Manier für das Publikum sichtbar per Hand geschoben und gedreht werden. Mit viel Witz und Raffinesse hat Regisseur Stefan Herheim das Stück in Szene gesetzt, auf die Bühne gebracht hat es die Deutsche Oper am Rhein in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin. Auf dem eigenen Bildschirm können Opernfans nun das barocke Juwel in der Düsseldorfer Original-Premierenbesetzung erleben – Counterstar Valer Sabadus ist Serse alias Xerxes, Terry Wey ist Arsamene, Katarina Bradic ist Amastre, Torben Jürgens ist Ariodate, Heidi Elisabeth Meier ist Romilda, Anke Krabbe ist Atalanta, Hagen Matzeit ist Elviro. Außerdem zu erleben sind der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Konrad Junghänel.

Georg Friedrich Händel: „Xerxes“

Ab sofort kostenlos auf operavision.eu

Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, Mihkel Kütson bleibt bis 2027, IOCO Aktuell, 14.03.2020

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

 Generalmusikdirektor Mihkel Kütson bleibt bis 2027

Das Theater Krefeld und Mönchengladbach hat gemeinsam mit den beiden Städten als Gesellschafter den Vertrag des Generalmusikdirektors Mihkel Kütson vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Kütson am Gemeinschaftstheater und führt als Generalmusikdirektor die Niederrheinischen Sinfoniker. In dieser Spielzeit dirigiert er unter anderem Salome von Richard Strauss, Giuseppe Verdis Rigoletto und Francis Poulencs Die Gespräche der Karmeliterinnen.

Die Oberbürgermeister der beiden Städte zeigen sich zufrieden mit der frühzeitigen Verlängerung. „Dank der engagierten und künstlerisch anspruchsvollen Arbeit von Mihkel Kütson haben die Niederrheinischen Sinfoniker ein klares Profil, das weit über die Region hinaus Anerkennung findet. Nach dem Finanzierungspaket ‚Theater mit Zukunft III‘ und der Vertragsverlängerung von Generalintendant Michael Grosse bis 2025 (link hier) ist dies der nächste wichtige Schritt, unser Theater für die nächsten Jahre gut aufzustellen“, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. Sein Mönchengladbacher Amtskollege Hans Wilhelm Reiners betont: „Ich freue mich sehr, dass Mihkel Kütson sich entschieden hat zu bleiben. Die Niederrheinischen Sinfoniker haben in den Jahren unter seiner Leitung eine erstaunliche Entwicklung genommen. Schön, dass der gemeinsame Weg noch nicht zu Ende ist.“

Theater Krefeld und Mönchengladbach / Generalmusikdirektor Mihkel Kütson © Matthias Creutziger

Theater Krefeld und Mönchengladbach / Generalmusikdirektor Mihkel Kütson © Matthias Creutziger

Auch Generalintendant Michael Grosse freut sich darauf, die langjährige Zusammenarbeit fortsetzen zu können: „„Die Vertragsverlängerung unseres allseits geschätzten und verehrten Generalmusikdirektors Mihkel Kütson ist ein wertvoller Glücksumstand für die Niederrheinischen Sinfoniker und das Theater Krefeld und Mönchengladbach: Sie würdigt die bisherige herausragende künstlerisch und konzeptionelle Arbeit von Herrn Kütson und eröffnet der Weiterentwicklung bisher durch ihn nachdrücklicher gesetzter Schwerpunkte und Impulse neue zeitliche Horizonte. Wir freuen uns auf weitere Spielzeiten mit unserem Generalmusikdirektor, den wir auch in der alltäglichen Konzert-und Theaterarbeitals sensiblen, aufgeschlossenen, hoch engagiert kompetenten und humorvollen Kollegen und Mitstreiter überaus zu schätzen gelernt haben.“

Salome – hier Dirigat Mihkel Kütson
youtube Trailer des Theater Krefled Mönchengladbach
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Geboren in Tallinn (Estland), studierte Mihkel Kütson zunächst in seiner Heimatstadt und dann als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in der Dirigierklasse von Prof. Klauspeter Seibel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Meisterkurse bei Kurt Sanderling, Fabio Luisi und Kurt Masur prägten seinen Werdegang. Mit 27 Jahren wurde er zum Generalmusikdirektor des Theaters Vanemuine und des Vanemuine Sümfooniaorkester in Estland berufen. Von 2001 bis 2006 war er eng mit der Niedersächsischen Staatsoper Hannover verbunden, zunächst als Gastdirigent und von 2002 an als Erster Kapellmeister. Dort hatte er die Möglichkeit, sein breites Repertoire weiter auszubauen. Mittlerweile umfasst es über 60 Bühnenwerke.2002 wurde Mihkel Kütson ins Förderprogramm „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates aufgenommen und erhielt im Oktober 2006 als erster Dirigent den Deutschen Dirigentenpreis.

Von 2007 bis 2012 war er Generalmusikdirektor am Landestheater Schleswig-Holstein.Gastverträge führten ihn unter andereman die Semperoper Dresden,an die Komische Oper Berlin, an die Estnische Nationaloper und die Deutsche Oper am Rhein. Als Gastdirigent arbeitete er mit zahlreichen Orchestern wie der Staatskapelle Dresden, dem WDR-Sinfonieorchester, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem NDR-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern, den Nürnberger und Stuttgarter Philharmonikern, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, dem National Symphony Orchestra of Ireland, dem Warsaw Philharmonic und der Philharmonia Taiwan zusammen.

—| IOCO Kritik Theater Krefeld Mönchengladbach |—

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