Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Der Kaiser von Atlantis – Viktor Ullmann, 19.09.2020

September 17, 2020 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

  Der Kaiser von Atlantis  – Viktor Ullmann

Einezeitlose Parabel über die Rolle des Widerstands in einem totalitären System.

Mit zwei Premieren und sehr kontrastreich beginnt am Wochenende die Opernsaison im Düsseldorfer Opern­haus. Am Freitag, 18. September, 19.30 Uhr, erweisen fünf Gesangssolisten der Deutschen Oper am Rhein den Comedian Harmonists ihre Referenz. Zusammen mit Patrick Francis Chestnut am Flügel und Dirk Weiler (Moderation) lassen sie die Musik und die Erfolgsgeschichte des international gefeierten Ensembles aufleben.

Deutsche Oper am Rhein / der Kaiser von Atlantis © Serg Dav / shutterstock

Deutsche Oper am Rhein / der Kaiser von Atlantis © Serg Dav / shutterstock

Nur einen Tag später, am Samstag, 19. September, 19.30 Uhr, hat Der Kaiser von Atlantis im Opernhaus Düsseldorf Premiere. Ilaria Lanzino inszeniert Viktor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht und ihre Überwindung. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die 1943-44 im Konzentrations­lager Theresienstadt entstanden und als eindringliches Zeugnis des künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Der Kaiser von Atlantis – link HIER – zu einer Produktion der Oper Köln 2018

In der maschinisierten Tötungsindustrie des Kaiser Overall von Atlantis sind Harlekin und Tod nur noch Zaun­gäste in einer Welt, „die verlernt hat, am Leben sich zu freuen und des Todes zu sterben“. Als Overall den Krieg Aller gegen Alle verkündet, sieht sich der Tod endgültig zu einem kleinen Handwerker des Sterbens degradiert und verweigert dem Kaiser fortan den Dienst.

Deutsche Oper am Rhein / der Kaiser von Atlantis - Ilaria Lanzino © Daniel Senzek

Deutsche Oper am Rhein / der Kaiser von Atlantis – Ilaria Lanzino © Daniel Senzek

Ilaria Lanzino, die im Januar 2020 mit dem renommierten EOP (Europäischer Opernregie-Preis) ausgezeichnet wurde,  sieht in UllmannsKaiser von Atlantis“ einen Diskurs über die Rolle des Widerstands in einem totali­tären System: „Der politische Bezug zur Entstehungszeit ist klar erkennbar, trotzdem weist das Stück weit über seine Zeit hinaus.“ Emmett O’Hanlon, neu im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, ist Overall, der Kaiser von Atlantis, der den Lautsprecher (Thorsten Grümbel) und den Trommler (Kimberley Boettger-Soller) für seine Propaganda instrumentalisiert. Ein Mädchen (Anke Krabbe) und ein Soldat (Sergej Khomov) stehen sinnbildlich zwischen dem Leben (David Fischer als Harlekin) und dem Tod (Luke Stoker).

Weitere Informationen und Tickets für alle Aufführungen sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62 100) und über www.operamrhein.de erhältlich.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premieren – Comedian Harmonists – Der Kaiser von Atlantis, 11. & 18.09.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Comedian Harmonists in Concert  –  Der Kaiser von Atlantis

Erste Premieren der Saison 2020/21

am 11. September startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Saison – wir freuen uns auf die ersten Premieren. Comedian Harmonists in Concert, unsere Hommage an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs, hat am Freitag, 11. September, im Theater Duisburg und schon eine Woche später, am 18. Sep­tem­ber, im Opernhaus Düsseldorf Premiere. In einem von Dirk Weiler moderierten Konzertabend präsentiert ein hochkarätiges Solisten­ensemble unter der Leitung von Patrick Francis Chestnut die beliebtesten Lieder der Comedian Harmonists.

Victor Ullmann Stolperstein © IOCO

Victor Ullmann Stolperstein © IOCO

Am Samstag, 19. September, kommt im Opernhaus Düsseldorf Der Kaiser von Atlantis auf die Bühne, Viktor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino, die unlängst mit dem renommierten EOP – Europäischer Opernregie-Preis ausgezeichnet wurde, inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Der Kaiser von Atlantis – hier eine 2018 Produktion der Oper Köln

Die Premieren sind der Auftakt zu einem Opernprogramm, das vorerst bis zum 31. Dezem­ber 2020 mit vielen neuen Stücken, Erzählformen und Formaten auf die aktuelle Situation reagiert. Weil die Gesund­heit der Mitarbeiter*innen und Gäste oberste Priorität hat und die Deutsche Oper am Rhein weiterhin einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten will, finden alle Vorstellungen nach den geltenden Schutz-und Hygienemaßnahmen statt. Hier finden Sie dazu alle Informationen.


Comedian Harmonists in Concert

Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink mit zusätzlichen Arrangements des Gustav Bosse Verlags und Cornel Frey. Dauer ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause.

In der funkelnden Glitzerwelt der nachkriegsbewegten 1920er Jahre strahlte der Ruhm der Comedian Harmonists besonders hell: Nach dem Vorbild des amerikanischen Vokal-Quartetts „The Revelers“ begeisterte das sechsköpfige Ensemble mit einer in Deutschland bis dahin unbekannten Mischung aus frechen Unterhal­tungs­schlagern am musikalischen Puls der Zeit und lupenreinem Harmoniegesang. Mit Hits wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ eroberte es die Konzertsäle Europas. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendete die Erfolgsgeschichte der zur Hälfte jüdisch besetzten Formation. 1935 trennten sich die Comedian Harmonists, doch ihre Musik lebt bis heute fort.

Musikalische Leitung: Patrick Francis Chestnut
Kostüme: Ronja Reinhardt
Beleuchtung: Volker Weinhart
Choreographie: Michal Matys
Dramaturgie: Heili Schwarz-Schütte
Moderation: Dirk Weiler
Ari: Cornel Frey

Erich: Luis Fernando Piedra
Harry: Florian Simson
Roman: Dmitri Vargin
Robert: Günes Gürle / Sami Luttinen
Erwin: Patrick Francis Chestnut

Premiere: 

Freitag, 11. September, 19.30 Uhr, Theater Duisburg

Freitag, 18. September, 19.30 Uhr, Opernhaus Düsseldorf

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Start in die Spielzeit 2020/21

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Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Start in die Spielzeit 2020/21
Oper und Ballett am Rhein präsentieren das Programm der ersten vier Monate (Sept.-Dez. 2020)

Am 11. September 2020 startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Spielzeit – aufgrund der Corona-Epidemie allerdings ganz anders als ursprünglich geplant. Innerhalb weniger Wochen hat Generalintendant Christoph Meyer mit seinem künstlerischen Team ein Programm kreiert, das verantwortungsvoll und zugleich mit großer künstlerischer Lust und Neugier mit den aktuellen Anforderungen umgeht. Auch der neue Ballettdirektor Demis Volpi war gezwungen, seine sorgfältig konzipierte erste Saison mit dem Ballett am Rhein noch einmal ganz neu zu denken. Fast jede der 13 Produktionen feiert sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg Premiere. Allein in den ersten vier Monaten der Spielzeit stehen rund 150 Vorstellungen auf dem Spielplan – knapp 100 im Opernhaus Düsseldorf, rund 50 im Theater Duisburg.

Den komplexen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen, denen speziell das Musiktheater durch COVID-19 unterworfen ist, will die Deutsche Oper am Rhein mit Kunst begegnen, die sinnlich, überraschend, intensiv ist. Die 23 kompakten Programme in Oper und Ballett – jeweils nicht länger als 90 Minuten –stehen deshalb bewusst nicht unter dem Vorzeichen der reinen Reduktion, sondern – im Gegenteil – für neue Erzähl­formen, Stücke und Formate. So versteht sich der szenisch-musikalische Abend „Vissi d’Arte“ von Johannes Erath als poetische Wiedereroberung des Bühnen­raums. Angesichts der erlebten Fragilität lotet er die unmöglichen Möglichkeiten der Bühnenkunst aus und konzipiert mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offen­bach und Nat King Cole eine vielstimmige Liebeserklärung an die Oper. Unter musikalischer Leitung von Wolfgang Wiechert kommt sie am 2. Oktober in Düsseldorf und am 26. November in Duisburg zur Premiere.

Opernbesucher treffen in der kommenden Spielzeit auf Protagonisten, die Nähe suchen und doch nicht zueinander finden können: Die Essenz der großen Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ kommt in einer Kammeroper von Boris Blacher auf die Bühnen in Duisburg (6. November) und Düsseldorf (19. Dezember). Richard WagnersTristan und Isolde“ lässt sich in einer intimen Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein realisieren. Mit Weltklasse-Solisten wie Michael Weinius (Tristan), Linda Watson (Isolde) und Hans-Peter König (König Marke) bringen Generalmusikdirektor Axel Kober und Regisseur Dorian Dreher das große Liebesepos an drei aufeinanderfolgenden Abenden zur Premiere in Düsseldorf (3.?6. Dez.) und Duisburg (17.–19. Dez.).

Für Bühnenkunst, die unter widrigsten Umständen entstanden ist, steht „Der Kaiser von Atlantis“, Victor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Die Musik des 20. Jahrhunderts ist im Spielplan stark vertreten: Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg spielt in seiner komischen Oper „Masel Tov! Wir gratulieren!“ bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln. Als Reminiszenz an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs eröffnet der moderierte Konzertabend „Comedian Harmonists in Concert“ in beiden Städten die Opernsaison. Und für Familien mit Kindern ab 6 Jahren tut sich die Deutsche Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Marionetten­theater zusammen: Manuel de Fallas Kammeroper „Meister Pedros Puppenspiel“ kommt als hinreißendes Stück „Theater auf dem Theater“ in einer Live-Video-Inszenierung von Torge Möller (fettFilm) auf die Bühnen in Düsseldorf (7. November) und Duisburg (4. Dezember).

Überraschende Begegnungen mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein versprechen Chorkonzerte und musikalische Blind Dates, die konzertante Offenbach-Operette „Salon Pitzelberger“, der Belcanto-Abend „Viva l’italianità!“ und ein Silvester-Überraschungskonzert.


Ballett am Rhein


Demis Volpi übernimmt ab der kommenden Spielzeit als Ballettdirektor die Leitung des Balletts am Rhein von Martin Schläpfer. Mit seinem Team aus Ballettmeister*innen und Dramaturg*innen stellt er ein Programm vor, das eine Brücke schlägt zwischen Kontinuität und Erneuerung, vertraute Fäden aufnimmt und eigene Sichtweisen zeigt. Auch die Compagnie mischt sich neu: Gut ein Drittel der derzeitigen Tänzer*innen begibt sich mit Demis Volpi auf neue Wege, hinzu kommen 27 Tänzer*innen aus anderen großen Compagnien und erstklassigen Schulen.

Demis Volpis erstes Programm heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein. Mario Galizzi und José Limón stellen ebenso wie Aszure Barton und Andrey Kaydanovskiy mit kurzen Kreationen weitere Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Die erste Episode aus „A First Date“ hat in Düsseldorf am 11. September und in Duisburg am 18. September Premiere.

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreografiert Demis Volpi zu Caroline ShawsPartita for 8 Voices“. Premiere in Düsseldorf ist am 15. Oktober, am 30. Oktober kommt das Programm auf die Duisburger Bühne.

Als „Entfernte Verwandte“ offenbaren sich Hans van Manen und Sharon Eyal erst auf den zweiten Blick. Es ist nicht ihr Stil, sondern ihr Bekenntnis zur Präzision, zur akkuraten, kompromisslosen Geste und ihre Verwurzelung im klassischen Ballett, die sie teilen. Mit „Dances for Piano“ und „Solo“ kommt Vertrautes auf die Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, „Salt Womb“ indes ist das erste Stück der renommierten israelischen Choreografin, das vom Ballett am Rhein gezeigt wird. Am 13. November hat der Abend in Duisburg Premiere, am 20. November in Düsseldorf.

Die erste abendfüllende Uraufführung von Demis Volpi steht am 12. Dezember im Opernhaus auf dem Spielplan. Volpi ist ein Künstler, der von Erzählungen fasziniert ist und der in seinen Balletten mit Körpern und mit Bewegungen Geschichten erzählt. Für sein erstes Handlungsballett mit dem Ballett am Rhein setzt er sich mit einem Schauspiel auseinander.

Über Grenzen – Prometheus aus Licht“ heißt die Kooperation des Ballett am Rhein mit der Tonhalle Düsseldorf, die den Grundstein legt für weitere Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturinstitutionen. Zu Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ entwickelt mit der jungen aufstrebenden Choreographin Virginia Segarra Vidal eine Künstlerin aus den eigenen Reihen ein Stück, zu dem die Medienkünstler Nick und Clemens Prokop (Trust Your Ears) den Raum mit einer spektakulären Lichtinszenierung bespielen.

Als weiteres Novum präsentiert sich der Vermittlungsbereich B*alle*tt am Rhein. Er lädt mit kreativen Angeboten Interessierte jeden Alters dazu ein, die Arbeit der Compagnie aktiv kennen zu lernen.


Das Spielzeitheft mit dem Programm von September bis Dezember 2020 ist ab 24. Juni im wiedereröffneten Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg erhältlich und online auf www.operamrhein.de zu finden (siehe https://www.operamrhein.de/de_DE/spielzeit-2020-21).

Für alle Vorstellungen sind schriftliche, telefonische und Online-Reservierungen möglich, die erst zu späteren Zeitpunkten in Buchungen umgewandelt werden können. So schafft die Deutsche Oper am Rhein die Voraussetzung, die Platzkapazität den jeweils geltenden Abstandsregelungen anzupassen.

Weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62-100), www.operamrhein.de.

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Digitale Fotoausstellung – Martin Schläpfer, Juni 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

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Digitale Fotoausstellung – Martin Schläpfer

Martin Schläpfer, Chefchoreograph und ehemaliger Künstlerischer Direktor des Ballett am Rhein wurde mit Beginn der Spielzeit 2020/21 zum Direktor des Wiener Staatsballett, der Compagnie der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien sowie der Wiener Ballettakademie berufen worden

Zum Abschluss seines elfjährigen Schaffens in Düsseldorf und Duisburg zeigt die Deutsche Oper am Rhein in Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln eine Retrospektive zu Choreographien von Martin Schläpfer. Gert Weigelt, der seit vielen Jahren die Arbeit des Choreographen und Ballettdirektors mit der Kamera begleitet, hat Augenblicke festgehalten, die die beeindruckende Vielfalt des Schläpferschen Oeuvres lebendig werden lassen.

Den Ausstellungsmachern ging es jedoch nicht nur darum, Impressionen aus verschiedenen Werken zu zeigen, sondern in der Kombination von Fotos und Zitaten Schläpfers choreographisches Denken sichtbar zu machen. Von den Kraftfeldern zwischen Mensch und Körper“ heißt die vom stellvertretenden Leiter des DeutschenTanzarchivs, Thomas Thorausch, und Ballettdramaturgin Anne do Paço kuratierte Ausstellung, die ursprünglich mit der Premiere von Schläpfers 43. Programm – b.43 – im Theater Duisburg gezeigt werden sollte, um zur b.44 Premiere ins Opernhaus Düsseldorf zu wandern. Durch die vorzeitige Saisonbeendigung wurde aus dem analogen Konzept ein digitales. Unter www.kraftfeld-mensch-koerper.de präsentiert sich die Ausstellung jetzt der Öffentlichkeit und lädt zu einer sinnlichen, mit vielen Zitaten kommentierten Reise durch elf Jahre Tanzkunst ein.

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Sinfonien – Alexander McKinnon, Marlúcia do Amaral, Alexandre Simões © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Sinfonien – Alexander McKinnon, Marlúcia do Amaral, Alexandre Simões © Gert Weigelt

Eine Choreographie als Bewegung gewordener Ausdruck trägt stets das Nachsinnen ihres Schöpfers über den Körper und dessen Ausdrucksmöglichkeiten in sich. Doch nur selten finden Gedanken und Betrachtungen eines Choreographen den Weg in die Öffentlichkeit. Die Ausstellung „Von den Kraftfeldern zwischen Mensch und Körper“ möchte dies versuchen: Martin Schläpfers Gedanken zum Tanz begegnen einer Auswahl von Bilderfolgen des Fotografen Gert Weigelt. Auf ganz eigene Art regt die Kombination zum Verständnis der Tanzkunst an und lässt gleichzeitig das Schaffen Martin Schläpfers für das Ballett am Rhein Revue passieren.

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