Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Start in die Spielzeit 2020/21

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Start in die Spielzeit 2020/21
Oper und Ballett am Rhein präsentieren das Programm der ersten vier Monate (Sept.-Dez. 2020)

Am 11. September 2020 startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Spielzeit – aufgrund der Corona-Epidemie allerdings ganz anders als ursprünglich geplant. Innerhalb weniger Wochen hat Generalintendant Christoph Meyer mit seinem künstlerischen Team ein Programm kreiert, das verantwortungsvoll und zugleich mit großer künstlerischer Lust und Neugier mit den aktuellen Anforderungen umgeht. Auch der neue Ballettdirektor Demis Volpi war gezwungen, seine sorgfältig konzipierte erste Saison mit dem Ballett am Rhein noch einmal ganz neu zu denken. Fast jede der 13 Produktionen feiert sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg Premiere. Allein in den ersten vier Monaten der Spielzeit stehen rund 150 Vorstellungen auf dem Spielplan – knapp 100 im Opernhaus Düsseldorf, rund 50 im Theater Duisburg.

Den komplexen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen, denen speziell das Musiktheater durch COVID-19 unterworfen ist, will die Deutsche Oper am Rhein mit Kunst begegnen, die sinnlich, überraschend, intensiv ist. Die 23 kompakten Programme in Oper und Ballett – jeweils nicht länger als 90 Minuten –stehen deshalb bewusst nicht unter dem Vorzeichen der reinen Reduktion, sondern – im Gegenteil – für neue Erzähl­formen, Stücke und Formate. So versteht sich der szenisch-musikalische Abend „Vissi d’Arte“ von Johannes Erath als poetische Wiedereroberung des Bühnen­raums. Angesichts der erlebten Fragilität lotet er die unmöglichen Möglichkeiten der Bühnenkunst aus und konzipiert mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offen­bach und Nat King Cole eine vielstimmige Liebeserklärung an die Oper. Unter musikalischer Leitung von Wolfgang Wiechert kommt sie am 2. Oktober in Düsseldorf und am 26. November in Duisburg zur Premiere.

Opernbesucher treffen in der kommenden Spielzeit auf Protagonisten, die Nähe suchen und doch nicht zueinander finden können: Die Essenz der großen Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ kommt in einer Kammeroper von Boris Blacher auf die Bühnen in Duisburg (6. November) und Düsseldorf (19. Dezember). Richard WagnersTristan und Isolde“ lässt sich in einer intimen Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein realisieren. Mit Weltklasse-Solisten wie Michael Weinius (Tristan), Linda Watson (Isolde) und Hans-Peter König (König Marke) bringen Generalmusikdirektor Axel Kober und Regisseur Dorian Dreher das große Liebesepos an drei aufeinanderfolgenden Abenden zur Premiere in Düsseldorf (3.?6. Dez.) und Duisburg (17.–19. Dez.).

Für Bühnenkunst, die unter widrigsten Umständen entstanden ist, steht „Der Kaiser von Atlantis“, Victor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Die Musik des 20. Jahrhunderts ist im Spielplan stark vertreten: Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg spielt in seiner komischen Oper „Masel Tov! Wir gratulieren!“ bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln. Als Reminiszenz an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs eröffnet der moderierte Konzertabend „Comedian Harmonists in Concert“ in beiden Städten die Opernsaison. Und für Familien mit Kindern ab 6 Jahren tut sich die Deutsche Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Marionetten­theater zusammen: Manuel de Fallas Kammeroper „Meister Pedros Puppenspiel“ kommt als hinreißendes Stück „Theater auf dem Theater“ in einer Live-Video-Inszenierung von Torge Möller (fettFilm) auf die Bühnen in Düsseldorf (7. November) und Duisburg (4. Dezember).

Überraschende Begegnungen mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein versprechen Chorkonzerte und musikalische Blind Dates, die konzertante Offenbach-Operette „Salon Pitzelberger“, der Belcanto-Abend „Viva l’italianità!“ und ein Silvester-Überraschungskonzert.


Ballett am Rhein


Demis Volpi übernimmt ab der kommenden Spielzeit als Ballettdirektor die Leitung des Balletts am Rhein von Martin Schläpfer. Mit seinem Team aus Ballettmeister*innen und Dramaturg*innen stellt er ein Programm vor, das eine Brücke schlägt zwischen Kontinuität und Erneuerung, vertraute Fäden aufnimmt und eigene Sichtweisen zeigt. Auch die Compagnie mischt sich neu: Gut ein Drittel der derzeitigen Tänzer*innen begibt sich mit Demis Volpi auf neue Wege, hinzu kommen 27 Tänzer*innen aus anderen großen Compagnien und erstklassigen Schulen.

Demis Volpis erstes Programm heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein. Mario Galizzi und José Limón stellen ebenso wie Aszure Barton und Andrey Kaydanovskiy mit kurzen Kreationen weitere Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Die erste Episode aus „A First Date“ hat in Düsseldorf am 11. September und in Duisburg am 18. September Premiere.

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreografiert Demis Volpi zu Caroline ShawsPartita for 8 Voices“. Premiere in Düsseldorf ist am 15. Oktober, am 30. Oktober kommt das Programm auf die Duisburger Bühne.

Als „Entfernte Verwandte“ offenbaren sich Hans van Manen und Sharon Eyal erst auf den zweiten Blick. Es ist nicht ihr Stil, sondern ihr Bekenntnis zur Präzision, zur akkuraten, kompromisslosen Geste und ihre Verwurzelung im klassischen Ballett, die sie teilen. Mit „Dances for Piano“ und „Solo“ kommt Vertrautes auf die Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, „Salt Womb“ indes ist das erste Stück der renommierten israelischen Choreografin, das vom Ballett am Rhein gezeigt wird. Am 13. November hat der Abend in Duisburg Premiere, am 20. November in Düsseldorf.

Die erste abendfüllende Uraufführung von Demis Volpi steht am 12. Dezember im Opernhaus auf dem Spielplan. Volpi ist ein Künstler, der von Erzählungen fasziniert ist und der in seinen Balletten mit Körpern und mit Bewegungen Geschichten erzählt. Für sein erstes Handlungsballett mit dem Ballett am Rhein setzt er sich mit einem Schauspiel auseinander.

Über Grenzen – Prometheus aus Licht“ heißt die Kooperation des Ballett am Rhein mit der Tonhalle Düsseldorf, die den Grundstein legt für weitere Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturinstitutionen. Zu Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ entwickelt mit der jungen aufstrebenden Choreographin Virginia Segarra Vidal eine Künstlerin aus den eigenen Reihen ein Stück, zu dem die Medienkünstler Nick und Clemens Prokop (Trust Your Ears) den Raum mit einer spektakulären Lichtinszenierung bespielen.

Als weiteres Novum präsentiert sich der Vermittlungsbereich B*alle*tt am Rhein. Er lädt mit kreativen Angeboten Interessierte jeden Alters dazu ein, die Arbeit der Compagnie aktiv kennen zu lernen.


Das Spielzeitheft mit dem Programm von September bis Dezember 2020 ist ab 24. Juni im wiedereröffneten Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg erhältlich und online auf www.operamrhein.de zu finden (siehe https://www.operamrhein.de/de_DE/spielzeit-2020-21).

Für alle Vorstellungen sind schriftliche, telefonische und Online-Reservierungen möglich, die erst zu späteren Zeitpunkten in Buchungen umgewandelt werden können. So schafft die Deutsche Oper am Rhein die Voraussetzung, die Platzkapazität den jeweils geltenden Abstandsregelungen anzupassen.

Weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62-100), www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Digitale Fotoausstellung – Martin Schläpfer, Juni 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Digitale Fotoausstellung – Martin Schläpfer

Martin Schläpfer, Chefchoreograph und ehemaliger Künstlerischer Direktor des Ballett am Rhein wurde mit Beginn der Spielzeit 2020/21 zum Direktor des Wiener Staatsballett, der Compagnie der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien sowie der Wiener Ballettakademie berufen worden

Zum Abschluss seines elfjährigen Schaffens in Düsseldorf und Duisburg zeigt die Deutsche Oper am Rhein in Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln eine Retrospektive zu Choreographien von Martin Schläpfer. Gert Weigelt, der seit vielen Jahren die Arbeit des Choreographen und Ballettdirektors mit der Kamera begleitet, hat Augenblicke festgehalten, die die beeindruckende Vielfalt des Schläpferschen Oeuvres lebendig werden lassen.

Den Ausstellungsmachern ging es jedoch nicht nur darum, Impressionen aus verschiedenen Werken zu zeigen, sondern in der Kombination von Fotos und Zitaten Schläpfers choreographisches Denken sichtbar zu machen. Von den Kraftfeldern zwischen Mensch und Körper“ heißt die vom stellvertretenden Leiter des DeutschenTanzarchivs, Thomas Thorausch, und Ballettdramaturgin Anne do Paço kuratierte Ausstellung, die ursprünglich mit der Premiere von Schläpfers 43. Programm – b.43 – im Theater Duisburg gezeigt werden sollte, um zur b.44 Premiere ins Opernhaus Düsseldorf zu wandern. Durch die vorzeitige Saisonbeendigung wurde aus dem analogen Konzept ein digitales. Unter www.kraftfeld-mensch-koerper.de präsentiert sich die Ausstellung jetzt der Öffentlichkeit und lädt zu einer sinnlichen, mit vielen Zitaten kommentierten Reise durch elf Jahre Tanzkunst ein.

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Sinfonien – Alexander McKinnon, Marlúcia do Amaral, Alexandre Simões © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Sinfonien – Alexander McKinnon, Marlúcia do Amaral, Alexandre Simões © Gert Weigelt

Eine Choreographie als Bewegung gewordener Ausdruck trägt stets das Nachsinnen ihres Schöpfers über den Körper und dessen Ausdrucksmöglichkeiten in sich. Doch nur selten finden Gedanken und Betrachtungen eines Choreographen den Weg in die Öffentlichkeit. Die Ausstellung „Von den Kraftfeldern zwischen Mensch und Körper“ möchte dies versuchen: Martin Schläpfers Gedanken zum Tanz begegnen einer Auswahl von Bilderfolgen des Fotografen Gert Weigelt. Auf ganz eigene Art regt die Kombination zum Verständnis der Tanzkunst an und lässt gleichzeitig das Schaffen Martin Schläpfers für das Ballett am Rhein Revue passieren.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Mittsommer-Operngala – live im Autokino, 19.06.2020

Juni 5, 2020 by  
Filed under IOCO Aktuell, Konzert, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Mittsommer-Operngala –  live im Autokino

 Rheinoper feiert erstes große Opern-Event nach Corona-Lockdown

Premiere im Autokino Düsseldorf: Nach drei Monaten coronabedingter Spielpause feiert die Deutsche Oper am Rhein am Freitag, 19. Juni, um 22.00 Uhr das erste große Opern-Event auf dem Messeparkplatz P1 im Autokino Düsseldorf. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober präsentieren sieben Stars aus dem Opernensemble, die Düsseldorfer Symphoniker und Mitglieder des Chors der Deutschen Oper am Rhein eine stim­mungs­volle Mittsommernacht mit Arien und Ausschnitten aus beliebten Opern wie Carmen, Il barbiere di Siviglia, La traviata und Nabucco.

Das Live-Erlebnis wird von der Bühne auf die große Kino-Leinwand, der Klassik-Sound ins Autoradio übertragen. Die Deutsche Oper am Rhein realisiert diesen Opernabend dank der Unterstützung ihres Freundeskreises und in Zusammenarbeit mit D.LIVE als städtischem Betreiber des Autokinos. Mehr als 70 Mitwirkende sind auf der Bühne und im Orchester dabei – 500 Autos mit maximal fünf Personen finden Platz. Tickets für 50 € pro Auto sind ausschließ­lich online über www.autokino-duesseldorf.de und www.operamrhein.de erhältlich. Sollte es regnen, findet das Konzert trotzdem statt – mit einer Schlechtwetter-Variante ist vorgesorgt.

Deutsche Oper am Rhein / Autokino Düsseldorf @ DLIVE

Deutsche Oper am Rhein / Autokino Düsseldorf @ DLIVE

Sieben Stars aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein präsentieren ein „Best of“ der Opernliteratur, darunter die große Arie der Violetta aus Verdis La traviata, gesungen von Adela Zaharia, Szenen aus Bizets leidenschaftlicher Carmen mit Ramona Zaharia, Eduardo Aladrén und Bogdan Baciu und virtuose Höhepunkte aus Rossinis Il barbiere di Siviglia und Donizettis Linda di Chamounix mit Maria Kataeva, Elena Sancho Pereg und Bogdan Talo. Schließlich stimmt der Chor der Deutschen Oper am Rhein VerdisVa, pensiero“ und gemeinsam mit Eduardo Aladrén das berühmte „Nessun dorma“ von Puccini an.

„Die Idee zur ‚Operngala im Autokino‘ kam mir spontan, als ich vor kurzem als Besucher im Autokino war“, sagt Generalinten­dant Christoph Meyer, „eine außergewöhnliche Location mit toller Atmosphäre! Für uns alle sicher eine völlig neue, spannende Erfahrung und Herausforderung, aber in diesen besonderen Zeiten gilt es auch Neues zu wagen, und wir freuen uns sehr darauf, auf diese Weise gemeinsam mit den Zuschauern unsere Solisten, unseren Chor und die Düsseldorfer Symphoniker wieder live mit großer Oper erleben zu können.“

Solange eine Rückkehr auf die Bühne des Opernhauses noch nicht möglich ist, wird die Zeit dort unter anderem für die Erneuerung der Bühnentechnik und der Inspi­zienten­anlage genutzt. Das der aktuellen Situation ange­pass­te Programm zum Saisonstart im September stellt die Deutsche Oper am Rhein in der letzten Juni-Woche vor.


Mittsommer-Operngala live im Autokino Düsseldorf am 19. Juni 2020


Musikalische Leitung: Axel Kober
Maria Kataeva, Elena Sancho Pereg, Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Eduardo Aladrén, Bogdan Baciu, Bogdan Talo  //  Chor der Deutschen Oper am Rhein  //  Düsseldorfer Symphoniker

Georges Bizet (1838-1875)
CARMEN  –  Vorspiel 1. Akt  –  Düsseldorfer Symphoniker

Habanera der Carmen  –  „L’amour est un oiseau rebelle“
Ramona Zaharia, Chor der Deutschen Oper am Rhein

Arie des Escamillo  –  „Votre toast, je peux vous le rendre”
Bogdan Baciu, Ramona Zaharia (Carmen), Elena Sancho Pereg (Frasquita), Maria Kataeva (Mercedes), Chor

Finale 2. Akt  –  „Non, tu ne m’aimes pas!…Que dis-tu?”  –  Ramona Zaharia (Carmen), Eduardo Aladrén (Don José), Elena Sancho Pereg (Frasquita), Maria Kataeva (Mercedes), Chor

Gioachino Rossini (1792-1868)
Il barbiere di Siviglia  –  Cavatina des Figaro  –  „Largo al factotum”
Bogdan Baciu

Duett Rosina – Figaro  –  „Dunque io son… Tu non m’inganni”
Maria Kataeva, Bogdan Baciu

Arie des Don Basilio  –  „La calunnia“  –  Bogdan Talo


Gaetano Donizetti (1797-1848)
LINDA DE CHAMOUNIX

Arie der Linda
„O luce di quest’anima“
Elena Sancho Pereg

Giuseppe Verdi
LA TRAVIATA  –   Arie der Violetta  –  „È strano… Sempre libera“
Adela Zaharia (Violetta), Eduaro Aladrén (Alfredo)

Giuseppe Verdi (1813-1901)
NABUCCO  –  Ouvertüre

Szene des Zaccaria
„Sperate, o figli“  –  Bogdan Talo (Zaccaria), Eduardo Aladrén (Ismaele), Chor der Deutschen Oper am Rhein

Gefangenenchor  –  „Va, pensiero, sull‘ ali dorate“
Chor der Deutschen Oper am Rhein

Léo Delibes (1836-1891)
Lied „Les Filles de Cadiz“  –  Adela Zaharia

Ruperto Chapí y Lorente (1851-1909)
Las hijas del Zebedeo  –  Romanze „Las Carceleras“  –  Maria Kataeva

Giacomo Puccini (1858-1924)
TURANDOT  –  Arie des Calaf  –  „Nessun dorma”
Eduardo Aladrén, Damenchor der Deutschen Oper am Rhein

Giuseppe Verdi
LA TRAVIATA  –  Brindisi „Libiamo ne’ lieti calici”  –  alle

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Duisburg, Ballett am Rhein, Forellenquintett – Punk trifft Romantik, IOCO Aktuell, 27.05.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Ballett am Rhein – Das Forellenquintett – online

 Punk trifft Romantik, Franz Schubert trifft die Libertins 

von Hanns Butterhof

Der kommende Wiener Ballettdirektor Martin Schläpfer zeigt noch einmal seinen Publikumserfolg Forellenquintett zur gleichnamigen Komposition von Franz Schubert, gespielt von  Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und Christoph Altstaedt am Klavier;  noch bis 13. Juni  2020 über operamrhein.de (link hier) kostenlos abrufbar.

Das Forellenquintett – getanzt
youtube Trailer Ballett am Rhein
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Schläpfer fügt mit dem Ballett am Rhein in der Aufführung klassisches Ballett und Tanztheater fugenlos zusammen, beim intensiven Tanz treffen Heiterkeit und Leichtigkeit auf Melancholie und manche Skurrilität. Roger Bisson hat die wunderbare Aufführung im September 2012 im Theater Duisburg (siehe Video oben) aufgezeichnet. Dass sich die Kameras mit den Tänzerinnen und Tänzern auf der Bühne bewegten, erzeugt das Gefühl von unmittelbarer Teilnahme an einem Fest reiner Tanzlust, das die mediale Vermittlung fast völlig vergessen lässt.

ZDF – 3sat zeigen das Forellenquintett des Ballett am Rhein – HIER!

Martin Schläpfers Forellenquintett, das sich erst nach einem mitreißenden Vorspiel zu Don’t be shy von The Libertines (siehe Video) romantisch entfaltet, spielt in einer Märchenwelt, die an Shakespeares Sommernachtstraum erinnert (Bühne: Keso Dekker). An einem geheimnisvoll schimmernden Ort, an dem sich Liebespaare treffen, die in rasantem Tempo die Partner wechseln, treten Sonderlinge, Kobolde und Elfen auf. Erst gegen Ende entspinnt sich die titelgebende Beziehung zwischen einem Angler und seiner Forelle, voll brutaler Zärtlichkeit und Komik, wenn immer wieder der Dichter Christian F. D. Schubart ansetzt, sein Gedicht Die Forelle zu Ende zu schreiben.

Selbst wer die Gelegenheit hatte, 2010  Martin Schläpfers Forellenquintett in der Deutschen Oper am Rhein live zu erleben, sollte sich das bis 13. Juni 2020 bestehende Angebot der operamrhein.de nicht entgehen lassen.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

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