Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Le sacre du printemps - Igor Strawinsky, 15.03.2020

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Le sacre du printemps - Igor Strawinsky, 15.03.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold
Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Le sacre du printemps

Ballettabend von Bryan Arias und Edward Clug,  Musik Igor Strawinsky und Dmitri Savchenko-Belski

Premiere am 15. März 2020 um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungstermine: 20. März und am 1. April 2020 jeweils 19.30 Uhr

Igor Strawinskys Le sacre du printemps stellt eines der Skandalstücke in der europäischen Tanzgeschichte dar. Das Hessische Staatsballett nimmt sich in der Spielzeit 2019/20 des Stoffes rund um das heidnische Ritual des „Frühlingsopfers“ in einem Doppelabend an, wobei der moderne Blick auf das archaische Thema zum Motor beider Arbeiten wird.

 Igor Stravinski auf den Toteninsel bei Venedig © IOCO
Igor Stravinski auf den Toteninsel bei Venedig © IOCO

Im ersten Teil mit dem Titel »29 May 1913« setzt sich der aus Puerto Rico stammende Choreograf Bryan Arias in einem Auftragswerk mit dem skandalumwitterten Ereignis der Pariser Uraufführung in der choreografischen Version von Vaslav Nijinsky auseinander. Dabei befragt Arias nicht nur die Perspektive des historischen Zuschauers, sondern entwickelt zugleich einen multidisziplinären Blick auf die Konditionen unserer Kulturreflexion.

Edward Clug schuf demgegenüber mit seiner 2012 in Maribor uraufgeführten Choreografie eine feinsinnige Symbiose von archaischer Grundthematik und hypnotischer Hingabe des Tanzes an die Musik. In dieser von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeierten Werkinterpretation schwingt neben dem bewussten Umgang mit Tradition gleichzeitig eine Reflexion der vielschichtigen Rezeptionsgeschichte des Stoffes mit.

Le sacre du printemps

29 May 1913«

Choreografie Bryan Arias, Projektionen / Bühne Tabea Rothfuchs, Kostüme Bregje van Balen, Licht Yu-Chen (Nick) Hung, Musik Dmitri Savchenko-Belski, Dramaturgie Lucas Herrmann

Teil 2:

Choreografie Edward Clug, Licht Tomaz Premzl, Bühne Marko Japelj, Kostüme Leo Kulaš,  Ensemble des Hessischen Staatsballetts

---| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |---

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