Essen, Theater und Philharmonie Essen, Erfreuliche Bilanz trotz Lockdown – Livestreams, November 2020

aalto_theater_essen.jpg

Theater und Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen / Der Schlagwerke Alexej Gerassimez war als Solist zu Gast im 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker. Am 12. Februar 2021, um 20 Uhr ist dieses Konzert in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ zu erleben. © Nikolaj Lund

Theater und Philharmonie Essen / Der Schlagwerke Alexej Gerassimez war als Solist zu Gast im 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker. Am 12. Februar 2021, um 20 Uhr ist dieses Konzert in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ zu erleben. © Nikolaj Lund

Erfreuliche Bilanz trotz Lockdown

 Neue-Musik-Festivals NOW! – Alle Konzerte konnten gerettet werden

Es war ein Jubiläum unter außergewöhnlichen Umständen – doch am Ende lässt sich ein erfreuliches Fazit ziehen: Die zehnte Ausgabe des Neue-Musik-Festivals NOW! konnte wie geplant stattfinden, und das trotz der verordneten Schließung der Spielstätten zum 2. November.

Streamings und Hörfunkaufnahmen ergänzten das Live-Angebot

Nach dem ersten Festival-Wochenende, das vom 30. Oktober bis 1. November noch vor Ort in der Philharmonie Essen, in der Folkwang Universität der Künste und bei PACT Zollverein zu erleben war, konnte das Publikum die zweite Festival-Woche über Konzert-Livestreams, YouTube-Videos und Hörfunk-Übertragungen verfolgen. Zwei spektakuläre Zugaben stehen dabei noch aus: Das 3. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker mit dem Titel „Ceremonial Dance“ wurde vom Westdeutschen Rundfunk aufgezeichnet und ist am 12. Februar 2021 in der Hörfunksendung „WDR 3 Konzert“ und anschließend weitere 30 Tage im WDR-Konzertplayer zu hören. Und auf den Auftritt des Ensembles „Splash – Perkussion NRW“ darf man sich in der kommenden Spielzeit im Rahmen der Philharmonie-Reihe „Sounds of Heimat“ freuen. Erfolgreich durchgeführt werden konnte darüber hinaus das diesjährige NOW!-Schulprojekt: Am 25. November präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Sound Lab“ ihre Ergebnisse in digitaler Form.

Hein Mulders, Intendant der Philharmonie Essen, zieht daher eine positive Bilanz: „Die Herausforderungen waren so gewaltig und die Entwicklungen so unvorhersehbar, dass ich selbst noch nicht richtig glauben kann, dass wir die Jubiläumsausgabe des NOW!-Festivals am Ende vollständig präsentieren konnten. Unser Planungsteam hat hier wirklich sehr flexibel reagiert: Im ersten Schritt musste das Programm in großen Teilen neu geplant werden, da fernreisende Künstlerinnen und Künstler, die wir vor dem Hintergrund des Mottos ‚Von fremden Ländern und Menschen‘ eingeladen hatten, ihre Mitwirkung pandemiebedingt abgesagt hatten. Und bei der Durchführung des Festivals selbst mussten wir dann noch auf die Veranstaltungsverbote mit digitalen Präsentationen reagieren. Mit einem positiven Effekt übrigens: Durch die YouTube-Videos haben wir wesentlich mehr Besucherinnen und Besucher erreicht, als dies in den Konzerten vor Ort der Fall gewesen wäre. Ausdrücklich danken möchte ich an dieser Stelle unseren Förderern – der Kunststiftung NRW, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft -, die uns auch in dieser schwierigen Situation unterstützt haben.“

Festival NOW! 2020 – Ensemble S 201 – „Inguz“
youtube Livestream Philharmonie Essen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

NOW!-Fans haben weiterhin die Möglichkeit, einige der aufgezeichneten Konzerte dauerhaft auf dem YouTube-Kanal der Philharmonie Essen abzurufen: die Auftritte des Ensembles S 201, des Organisten Bernard Haas sowie die Klanginstallation „Sound Scapes around the World“.

Festival NOW! 2020 Bernhard Haas – „Órganos“
youtube Livestream Philharmonie Essen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das für das Museum Folkwang geplante Konzert mit Klassikern der Neuen Musik wurde bereits im Sommer mit leicht geändertem Programm in der Folkwang Universität aufgenommen und ist ebenfalls nachzuhören. Der Philharmonie- YouTube-Kanal ist erreichbar über die Webseite www.philharmonie-essen.de. Das Konzert mit dem Radio Filharmonisch Orkest ist in der Mediathek des niederländischen Radiosenders NPO Radio 4 nachzuhören (https://www.nporadio4.nl/concerten/9527-muziek-uit-oosterse-sferen). Folgende Konzerte wurden vom Deutschlandfunk bzw. vom Westdeutschen Rundfunk aufgezeichnet und werden später gesendet: „Afro-Modernism“ mit dem Ensemble Modern und „Cosmigimmicks“ mit dem Ensemble Musikfabrik (Deutschlandfunk 20.12., 21:05 Uhr) sowie „Ceremonial Dance“ mit Alexej Gerassimez und den Essener Philharmonikern (WDR 12.02.2021, 20 Uhr).

Veranstalter des Festivals NOW! sind die Philharmonie Essen, die Folkwang Universität der Künste, die Stiftung Zollverein, PACT Zollverein und der Landesmusikrat NRW.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Essen |–

Hamburg, Elbphilharmonie, LEERER SAAL, VOLLES ROHR Konzert mit Wayne Marshall, 02.11.2020

Oktober 30, 2020 by  
Filed under Elbphilharmonie, Konzert, Livestream, Pressemeldung

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung der Elphi © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg

LEERER SAAL, VOLLES ROHR

Konzert mit Orgelvirtuose Wayne Marshall

2. November in der Elbphilharmonie wird live gestreamt

 Am Montag, den 2. November, hätte der grandiose britische Organist Wayne Marshall zwei ausverkaufte Solokonzerte in der Elbphilharmonie spielen sollen. Leider fällt der erste Geltungstag des jüngst beschlossenen neuerlichen bundesweiten Lockdowns auf den 2. November, Konzerte vor Publikum sind untersagt. Aber Wayne Marshall spielt und improvisiert trotzdem an diesem Abend auf der 4765 Pfeifen starken Klais-Orgel des Konzerthauses: Volles Rohr, vor leerem Saal, bei laufenden Kameras. Das Konzert wird im Livestream auf www.elbphilharmonie.de übertragen. Beginn: 21 Uhr.

Wayne Marshall zählt zu den führenden Konzertorganisten weltweit. Er hat ein ausgesprochenes Faible für die US-amerikanische Musik des 20. Jahrhunderts, insbesondere für Gershwin und Bernstein. Der Tradition des Instruments folgend, spielt die Improvisation bei seinen Konzerten eine große Rolle. In seinem Livestream-Konzert wird Wayne Marshall über Themen von Bernstein und Beethoven improvisieren, die Sinfonie Nr. 6 des französischen Orgelpapstes Charles-Marie Widor aufführen sowie zwei Stücke der zeitgenössischen Komponisten George Baker und Andrew Ager. Das Community-Management für die Zuschauer des Livestreams auf Facebook macht Thomas Cornelius, mit der Titularorganistin der Elbphilharmonie Iveta Apkalna der beste Kenner des Instruments.

Weitere Informationen sowie das digitale Programmheft zum Konzert finden Sie unter: https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/livestream-wayne-marshall/15435

—| Pressemeldung Elbphilharmonie Hamburg |—

Baden-Baden, Festspielhaus, ECHO Rising Star – Diana Tishchenko, 25.10.2020

Oktober 8, 2020 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

logo_baden_baden

Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

 ECHO Rising Star – Diana Tishchenko

spielt im Festspielhaus Baden-Baden

„Es macht mir Freude, eine Geschichte durch die Musik mit dem Publikum zu teilen. Ich glaube, dass das Herausfinden der Essenz der Ideen des Komponisten, meine persönliche Vision mir die beste Möglichkeit gibt, um das Herz der Menschen zu erreichen. Es gibt kein besseres Gefühl, als einen Zuhörer bewegen zu können, mit einer Geschichte, die ich erzählen kann“ beschreibt Diana Tishchenko ihre Konzertmotivation. Zu tragen kommt diese im Festspielhaus Baden-Baden in der Sonntags-Matinee am 25. Oktober 2020, 11 Uhr.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Andrej-Grilc

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Andrej-Grilc

In dem Kammerkonzert, das die Violinistin gemeinsam mit dem ungarischen Pianisten Zoltán Fejérvári bestreitet, stellt sie Klassikern des Repertoires zwei Entdeckungen gegenüber: Die Klassiker sind Schuberts C-Dur-Violinphantasie und Ravels „Tzigane“. Zu entdecken gibt es den „Seiltänzer“ der Komponistin Sofia Gubaidulina sowie die Erstaufführung einer Komposition für Solovioline des portugiesischen Komponisten Vasco Mendonça.

Schuberts virtuose „Phantasie für Violine und Klavier“ wurde 1827 vollendet. Sie zählt wie seine achte Sinfonie, und das Streichquintett zu Schuberts Spätwerk. Gemein ist diesen Werken, dass sie alle in C-Dur komponiert wurden. Die klassische Tonart ist überraschend – insbesondere bei der Violin-Phantasie, die überaus eindrucksvoll mit mystischen Nebelklängen anhebt. Denn ganz so werden viele Jahrzehnte später Bruckners Sinfonien beginnen.

Ravels Rhapsodie „Tzigane“ von 1924 zählt zu den virtuosesten Werken der Violinliteratur: Eine wilde, effektvolle Phantasie, die das Publikum regelrecht in Rausch zu versetzen vermag. Der französische Komponist hat diese Musik, die ursprünglich für Violine und Luthéal entstand (eine zusätzliche mechanische Ausrüstung für Konzertflügel) auch für Violine und Orchester gesetzt. Das Luthéal kommt nur äußerst selten zur Anwendung, meistens – so auch im aktuellen Fall – wird das Stück in der Kammerfassung von einem unpräparierten, also ‚normalen‘ Konzertflügel gespielt.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Ein präpariertes Klavier hingegen verlangt die russische Komponistin Sofia Gubaidulina für ihren „Seiltänzer“ von 1993. Der Pianist muss die Saiten des Flügels mit Wasserglas und Fingerhüten verfremden und auch der Violine werden ungewöhnliche Klänge entlockt. Dennoch oder gerade deswegen: Sofia Gubaidulina zählt zu den erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart. Die Effekte in ihrer Musik stehen im Dienste eines Ausdrucks, der sich ganz unmittelbar dem Publikum mitzuteilen vermag.

Das Programm wird ergänzt um eine Erstaufführung für Solovioline des Komponisten Vasco Mendonça. Er schrieb es für Diana Tishchenko im Rahmen ihres ECHO-Rising-Star-Stipendiums, beauftragt von der Casa da Música Porto, der Cité de la Musique-Philharmonie de Paris und der European Concert Hall Organisation. Mit der Reihe Rising Stars haben jedes Jahr ausgezeichnete Nachwuchstalente die Möglichkeit, durch die großen europäischen Konzerthäuser zu touren, um ihre außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Die ukrainische Geigerin Diana Tishchenko erweist sich als eine der aufregendsten Nachwuchskünstlerinnen der letzten Jahre. Sie wurde 1990 auf der Krim in der Ukraine geboren und begann als Sechsjährige mit dem Geigenspiel. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Lysenko Spezialmusikschule in Kiew und an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin. Mit 18 wurde sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und später die jüngste Konzertmeisterin in dessen Geschichte. Sie ist Preisträgerin zahlreicher bedeutender Wettbewerbe ausgezeichnet; darunter als Finalistin beim Musikwettbewerb der ARD, beim Oistrach-Violinwettbewerb in Moskau sowie dem Isaac Stern-Wettbewerb in Shanghai. 2017 gewann sie beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin und 2018 beim renommierten Internationalen Violinwettbewerb Long Thibaud Crespin den ersten Preis sowie dem Spezialpreis des Labels Warner Classics. Zu ihren Verpflichtungen zählen Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, Orchestre national d’Île-de-France, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Shenzhen Symphony Orchestra und Festivals wie dem Verbier Festival. Sie arbeitetet mit Dirigenten wie Lahav Shani, Joshua Weilersteinund Christian Ehwald.

In der Sonntags-Matinee am 25. Oktober begleitet sie am Klavier Zoltan Fejérvári. Der ungarische Pianist, geboren 1986 in Budapest, studierte bei an der Franz-Liszt-Akademie in seiner Heimatstadt und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. 2017 ging er als Sieger aus dem „Concours musical international de Montréal“ hervor undwä Sir András Schiff hlte ihn für sein Projekt „Building Bridges“ aus, das hochbegabte junge Pianisten vorstellt. Konzerte führten ihn in den Münchner Gasteig, den Palau de Música Valencia, nach Turin und Buenos Aires- Auch in den Vereinigten Staaten ist er schon zu hören gewesen und spielte in der New Yorker Carnegie Hall, im Kimmel Center in Philadelphia oder in der Library of Congress in Washington D.C. Als Solist arbeitete Zoltán Fejérvári mit dem Budapest Festival Orchestra, dem Ungarischen Nationalorchester, dem Verbier Festival Orchestra und dem Concerto Budapest zusammen.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Oper in der Stadt – Juni und Juli 2020

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

 Staatsoper Stuttgart spielt wieder

  70 Vorstellungen – Liederhalle, im Stadtraum, in und vor Opernhaus

·       Ein Auszug:

Der Bayreuther Ring-Regisseur Valentin Schwarz inszeniert ein      „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“

2x Operette am Stuttgarter Hafen: Die Blume von Hawaii  und Trouble in Tahiti

Der Operntruck mit Die Geschichte vom Soldaten ist in der Stadt unterwegs

Salon mit Intendant Viktor Schoner und Gästen im Opernhaus

Dritter Teil des Orpheus Instituts vor dem Opernhaus

 Wandelkonzerte im Mercedes-Benz Museum

Neben den bereits angekündigten Projekten wie dem Theaterparcours Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind,  einer Reihe von Sinfonie-, Kammer-, Lied- und Familienkonzerten in der Liederhalle sowie den Aufführungen auf dem Kulturwasen stellt die Staatsoper Stuttgart ihr Programm bis zum Ende der laufenden Saison vor. Rund 70 Aufführungen an den unterschiedlichsten Orten der Stadt beinhalten die kommenden Wochen – Experimentelles steht hier neben Familienfreundlichem, Sinfonisches neben Kammermusikalischem, Theatrales neben Filmischem.

Intendant Viktor Schoner: „Innerhalb kürzester Zeit haben die Künstler*innen und Mitarbeiter*innen der Staatsoper gemeinsam mit verschiedensten Kooperationspartnern in der Stadt in einem kreativen und logistischen Kraftakt ein wahres Festival-Programm auf die Beine gestellt – vieles ist familienfreundlich, manches nachdenklich, anderes leichtgängig; aber immer wurde es entwickelt mit der kompromisslosen Vorgabe, dass alle Inspiration in Einklang steht mit dem Schutz der Gesundheit der Mitwirkenden und des Publikums. Mit Enthusiasmus und Herzblut für unser Metier, kombiniert mit einer großen Sehnsucht nach der Interaktion mit dem Publikum, entstanden Projekte in ungewöhnlichen Konstellationen, frei nach dem für uns eigentlich unüblichen Motto ‚quick and dirty‘. Möge sich diese Liebe zum Spiel allen Besucher*innen mitteilen!“

Beteiligt sind Künstler*innen wie die Dirigenten Cornelius Meister und Thomas Guggeis, die Regisseure Valentin Schwarz und Marco Štorman, Sänger*innen wie Okka von der Damerau, Ks. Matthias Klink, Beate Ritter, Johannes Kammler, Kai Kluge oder Josefin Feiler – und noch viele weitere Künstler*innen mehr.

Alle Veranstaltungsformate richten sich nach den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln – zum Schutz des Publikums, aber auch der Künstler*innen und Mitarbeiter*innen des Hauses. Für jeden Veranstaltungsort wurden basierend auf den Hygienerichtlinien der Staatstheater eigene Konzepte für Platzierung und Einlasssituation entwickelt. Alle Veranstaltungen sind pausenlos, viele kürzer als eine Stunde. Für einige wenige Veranstaltungen stehen noch die behördlichen Genehmigungen aus. Im Spielplan der Website www.staatsoper-stuttgart.de ist letztendlich gültige Stand zu finden.


Übersicht: Aufführungen im Juni / Juli 2020


Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind
Ein Theaterparcours mit den Ensembles von Staatsoper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart
In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett und dem Schauspiel Stuttgart
Noch bis 15. Juni 2020


Kammerkonzert- und Liedkonzert-Festival
Mit Ensemblesänger*innen der Staatsoper und Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
ab 07. Juni 2020 im Mozartsaal der Liederhalle


Staatsoper Stuttgart / Die Geschichte vom Soldaten © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Die Geschichte vom Soldaten © Martin Sigmund

Die Geschichte vom Soldaten auf dem Operntruck  –  Igor Strawinsky
In Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart
Strawinskys Märchen von Teufel und Soldat ist auf einer mobilen Bühne zuerst auf dem Kulturwasen und anschließend an verschiedenen Orten in der Stadt zu Gast.
Premiere: 08. Juni 2020 auf dem BW-Bank Kulturwasen
Weitere Spielorte: vor dem GAZi-Stadion auf der Waldau, Vorplatz der Phönixhalle im Römerkastell, Vorplatz des Kunstvereins Wagenhallen, vor dem Mercedes-Benz Museum, Vorplatz Opernhaus


Beethoven-Zyklus  –  Staatsorchester Stuttgart
Generalmusikdirektor Cornelius Meister dirigiert Beethovens Sinfonien 1-8
im Beethovensaal der Liederhalle – auf Abstand und doch ganz nah.
ab 13. Juni 2020


Peter und der Wolf
Sergej Prokofjew
Staatsorchester Stuttgart, Cornelius Meister
Erzähler Guido Hammesfahr alias Fritz Fuchs aus der Sendung Löwenzahn
am 14. / 21. Juni 2020 im Mozartsaal der Liederhalle


Ceci n’est pas une première
Klanginstallationen vor dem Opernhaus
In Kooperation mit dem Campus Gegenwart der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Die jungen Komponist*innen Ui-Kyung Lee und Carlos Hernández bringen mit ihren Klanginstallationen die Stimmung einer Premierenfeier für Passanten vor das Opernhaus.
Klanginstallation I: ab 17. Juni 2020 immer 21-22 Uhr
Klanginstallation II: ab 03. Juli 2020 immer 21-22 Uhr


Bei Max Littmann zu Hause
Ein Salon mit Gesprächen und Musik
Intendant Viktor Schoner begrüßt Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur im Opernhaus zu einer musikalischen Soiree. Mit dabei: Ministerpräsident Wilfried Kretschmann, Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant des SWR, und weitere Gäste.
ab 21. Juni 2020 im Opernhaus


Das Wandelkonzert im Mercedes-Benz Museum
In Kooperation mit dem Mercedes-Benz Museum
Auf musikalischen Pfaden durch die Ausstellungsräume des Mercedes-Benz Museums, musikalisch geleitet von den Mitgliedern des Opernstudios.
ab 23. Juni 2020 im Mercedes-Benz Museum


Die Zauberflöte auf dem Wasen
Wolfgang Amadeus Mozart
In einer szenischen und musikalischen Fassung von Rebecca Bienek und Thomas Guggeis
für alle ab 6 Jahren
Musikalische Leitung, Klavier und Synthesizer: Thomas Guggeis; Regie: Rebecca Bienek
Die Zauberflöte zwischen Live-Hörspiel und Autokino auf dem Kulturwasen als Oper für die ganze Familie, adaptiert für Klavier und Sythesizer.
ab 27. Juni 2020 auf dem BW-Bank Kulturwasen


Ex Machina – Eine audiovisuelle Reise
Regie: Philine Rinnert und Johannes Müller
Hinter das versteckte Räderwerk der Oper blicken und mit Kopfhörern den verborgenen Stimmen des Opernbetriebs lauschen, zwischen Opernhaus und Eckensee im dritten Teil des Orpheus Instituts.
Premiere: 30. Juni 2020 auf dem Opernvorplatz


Die Blume von Hawaii
Paul Abraham
Musikalische Leitung und Klavier: Rita Kaufmann, Regie: Marco Štorman
Marco Štorman inszeniert Paul Abrahams Operette am Stuttgarter Hafen. In der Hauptrolle: Tenor Matthias Klink.
Premiere: 03. Juli 2020 am Hafen Stuttgart


Trouble in Tahiti
Leonard Bernstein
Musikalische Leitung: Vlad Iftinca, Regie: Anika Rutkowsky
Pawel Konik und Alexandra Urquiola als Ehepaar in Leonard Bernsteins Kurzoper – inszeniert von Anika Rutkowsky am Stuttgarter Hafen!
Premiere: 10. Juli 2020 am Hafen Stuttgart


Radioshow Nr. 6
Moderation: Miron Hakenbeck und Barbara Eckle
Das kleine Format auf der großen Bühne – diesmal zum Thema Sound of Silence.
am 11. Juli 2020 im Opernhaus


Demo(kratie) mit dem Staatsopernchor
Staatsopernchor Stuttgart
Konzept und Idee: Valentin Schwarz, Chor: Manuel Pujol
Valentin Schwarz hätte dieses Jahr bei den Bayreuther Festspielen Wagners Ring des Nibelungen inszeniert. Stattdessen bringt er nun ein „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“ auf die Straßen Stuttgarts.
ab 12. Juli 2020 im Stuttgarter Stadtraum


Sechs Madrigalfilme
Claudio Monteverdi, Tarquino Merula, Carlo Milanuzzi u.a.
Filme von Matthew Anderson, Tobias Dusche, Manuela Hartel, Lukas Rehm, Rebecca Riedel, Vincent Stefan
Musikalische Leitung: Alan Hamilton, Vlad Iftinca
Sechs Videokünstler*innen haben mit dem Sängerensemble der Staatsoper kurze Musikfilme zu frühbarocken Madrigalen gedreht – an abrupt verwaisten, scheinbar erstarrten Orten Stuttgarts.
Preview: 19. Juli 2020 im Opernhaus

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung