Basel, Theater Basel, La Bohème – Giacomo Puccini, IOCO Kritik, 22.01.2020

Januar 22, 2020 by  
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Theater Basel

Theater Basel © Sandra Then

Theater Basel © Sandra Then

La Bohème  –   Giacomo Puccini

– Sprayer unterwegs – vom Weihnachtsmarkt zum Autowrack –

von Julian Führer

La Bohème gehört zum Kernrepertoire auch kleinerer Musiktheater. Auch wenn die Intendanz eine ambitionierte Stückeauswahl aufs Programm setzt, dürfen manche ‚Renner‘ doch nicht fehlen: Zauberflöte, Aida, Carmen und eben La Bohème. Das Stück ist nicht zu lang, mit einem mittleren Orchester gut zu machen, und Puccini hat weder Wasserfluten noch Weltuntergänge noch übermäßig komplizierte Umbauten vorgeschrieben. In Zürich wurde 2015 von Ole Anders Tandberg eine teilweise überraschende Deutung präsentiert, 2018 verlegte Frank Hilbrich in Freiburg die Szenerie (insgesamt verblüffend schlüssig) in eine Studenten-WG. Im gleichen Jahr verlegte Matthew Wild die Oper Bern mit einer Werkretrospektive Andy Warhols und entwickelte daran eine bemerkenswert tüftelige und beeindruckende Werksicht (IOCO berichtete aus Freiburg und Bern, link HIER!). Als viertes Haus der Region zeigte nun das Theater Basel eine Neudeutung, diesmal aus der Sicht des Regisseurs Daniel Kramer.

La Boheme – Giacomo Puccini
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Nachdem das sinfonieorchester Basel die Instrumente gestimmt hat und das Publikum ruhig geworden ist, kommen Hiphop-Fetzen aus Lautsprechern. Zum Glück sind sie nicht zu laut. Nach einer Weile hören sie auf, das Orchester setzt ein. Der von Puccini sehr kunstvoll komponierte Auftakt des Orchesters, der unmittelbar in die kurzen Gesangsphrasen der Protagonisten übergeht, geht hier unter. Warum dieser Soundeffekt? Auf der Bühne (Annette Murschetz) sehen wir ein paar verpackte Weihnachtsbäume, die Künstler stehen draußen, sie sind Sprayer unseer Gegenwart. Soweit, so gut, kann man auf diese Weise doch glaubhaft machen, dass es tatsächlich kalt ist, und wir hören also vor dem Orchestereinsatz gewissermaßen ihre Musik.

 Theater Basel / La Boheme - hier : Cristina Pasaroiu als Mimi, Davide Giust als Rodolfo  © Theater Basel / Priska Ketterer

Theater Basel / La Boheme – hier : Cristina Pasaroiu als Mimi, Davide Giust als Rodolfo  © Theater Basel / Priska Ketterer

Im Libretto wirft der Jungautor Rodolfo sein Werkmanuskript ins Feuer, um es etwas warm zu haben, dies wird man im Zeitalter von großen Altpapiercontainern nur noch schwer überzeugend auf die Bühne bringen können. Gleichwohl handelt es sich eigentlich um einen existenziellen Moment, da der Künstler sein Werk opfern muss, um nicht zu erfrieren, und diese Notsituation ist hier aufgehoben. Unsere Sprayer wärmen sich an einer Tonne bzw. einem Ölfass, das zum Ofen umfunktioniert wurde. Wir sind im Freien, es ist kalt, doch gemäß Libretto klopft es an der Tür, und der Vermieter Benoit (adäquat heruntergekommen und etwas schmierig: Alexander Vassiliev) steht vor der Tür und kann nur mit Mühe davon abgelenkt werden, dass die jungen Leute kein Geld für die Miete haben. Dramaturgisch ‚hängt‘ diese Passage etwas, kann man doch mit etwas Geschick seinen Vermieter wieder aus der Wohnung hinauskomplimentieren; deutlich weniger plausibel ist es jedoch, ihn quasi von der Spraywand wegzuschicken. Unsere Bohemiens sind deutlich interessanter angezogen als ihr Vermieter – zwar nicht elegant, doch haben sie alle ein Accessoire, das ihnen Individualität verleiht (Kostüme: Esther Bialas).

Henri Murger Paris © IOCO

Henri Murger Paris © IOCO

Noch einmal wesentlich interessanter ist natürlich der Auftritt der Mimì. Ihr ist die Kerze ausgegangen, meint sie, und sehr schnell entsteht zwischen Rodolfo und ihr eine erotische Spannung. Die anderen Sprayer verziehen sich schon diskret ins Café… Rodolfo meint bei Puccini nun seinerseits, dass ihm das Licht ausgegangen sei, während in Basel noch die Tonne brennt – vielleicht unterstreicht aber gerade dieser Widerspruch das Knistern zwischen den beiden Menschen (in der Romanvorlage von Henri Murger treibt Mimì selbst mit einem solchen Kniff die erotische Begegnung sehr aktiv voran). Der erste Akt abstrahiert also von der tatsächlichen materiellen Not der Vorlage und fokussiert eher auf die Beziehung zwischen den Menschen. Im Klassiker „O soave fanciulla“ bringt Cristina Pasaroiu ihren Sopran zum Leuchten – sichere Höhen, eine ohne Verzögerung ansprechende Stimme, schlank geführt und immer gut zu hören. Der Rodolfo des Davide Giusti verfügt zwar über sichere Spitzentöne, ist jedoch in der Mittellage nicht immer frei, sein Tenor hört sich dort etwas belegt an, auch die Artikulation ist im mittleren Register nicht sehr deutlich. Die Hauptrolle spielt in diesem Akt eigentlich das sinfonieorchester Basel unter Kristiina Poska, stets präsent, flexibel und sehr klangschön.

Während des Umbaus zum zweiten Bild dröhnt es wieder aus den Lautsprechern: Hiphop, aber nun auch mehr: Stimmengewirr, Budenmusik, diverse Rhythmen, die sich überlappen. Das Publikum lässt sich von der Beschallung leider ablenken und unterhält sich noch lange Zeit sehr angeregt, als der Vorhang schon längst wieder offen ist. Akustisch wurden wir auf die nun folgende Szene vorbereitet: eine Weihnachtsmarktszenerie mit großen Glitzerbaum, einem SUV auf einem Podest als Hauptgewinn bei einer Lotterie, viele Kinder und deren gestresste Eltern, die eine Hand voller Einkaufstaschen, die andere Hand am Smartphone. Zum Gewusel auf der Bühne passen die vielen und schnell wechselnden Passagen des Chors. Von leicht morbider Romantik und Festtagsstimmung im positiven Sinn, wie sie Götz Friedrich vor vielen Jahren an der Deutschen Oper Berlin inszeniert hat (diese Produktion ist immer noch zu sehen), ist hier keine Spur. Parpignol (Donovan Elliot Smith) im übergroßen Weihnachtsmannkostüm zieht die Kinder in seinen Bann.

Theater Basel / La Boheme - hier: in der Studentenbude mit Vermieter Benoit © Theater Basel / Priska Ketterer

Theater Basel / La Boheme – hier: in der Studentenbude mit Vermieter Benoit © Theater Basel / Priska Ketterer

Wenn hier einerseits diverse Klischees ironisiert oder kritisiert werden, schneit es dennoch kräftig aus dem Bühnenhimmel, wie es sich für eine Weihnachtsoper wohl irgendwie gehört (Schnee gab es zu Weihnachten in Paris allerdings schon länger nicht mehr…). Die eigentliche Handlung des zweiten Aktes wird dann aber recht konventionell und verlässlich am Libretto entlangerzählt: Die Freunde (stimmlich allesamt zuverlässig: Gurgen Baveyan als Schaunard und Paull-Anthony Keightley als Colline) gehen bei Momus essen, Mimì steht im Zentrum, Rodolfo ist sehr um sie bemüht; die flamboyant-kapriziöse Musetta kommt mit ihrem täppischen und lächerlichen Liebhaber Alcindoro (Alexander Vassiliev in einer Doppelrolle, die er auch darstellerisch gut meistert) hinzu, zieht alle Blicke auf sich und wälzt die gesalzene Rechnung für den ganzen Tisch bei ihrem derzeitigen Partner ab. Selbst der Aufzug des Tambourmajors wird ganz konventionell inszeniert. Musetta (Valentina Mastrangelo) ist, wie man es bei La Bohème erwartet, elegant und teuer angezogen, sowohl mit aktuellen (Alcindoro) als auch mit verflossenen Liebhabern (Marcello) zickig, stets im Zentrum, hat doch aber ein Herz für Menschen in Not. Sie singt dabei mühelos und kantabel mit langem Atem die langen Linien von Quando m’en vo. Marcello (Domen Križaj) reagiert sowohl im Café als auch vor dem Club im dritten Bild einigermaßen genervt, ist ihr aber doch verfallen und kommt ebensowenig von ihr los wie Rodolfo von Mimì. Sein Bariton ist jugendlich, viril, flexibel, eine wirklich adäquate Besetzung für diese Rolle.

Das dritte Bild, eigentlich im Niemandsland an einem Stadttor von Paris angesiedelt, spielt auf der Bühne von Annette Murschetz (und nach der obligaten Beschallung mit Hiphop aus den Lautsprechern) auch in einer Art liminalem Raum, nämlich vor einem Club. Wir sehen Türsteher, eine Schlange, leere Getränkekisten, insgesamt ein schäbiges Ambiente und dazu noch einen Junggesellinnenabschied mit Gummipenis, den es nicht unbedingt gebraucht hätte, um die Szenerie deutlich zu machen. Rodolfo und Marcello beklagen sich beide über ihre konfliktgeprägten Beziehungen. Nicht ganz schlüssig ist, dass Mimì auf einmal zwischen Mauerlöchern auftaucht und das Gespräch belauscht, in dem Rodolfo seinem Freund von ihrer unheilbaren Krankheit berichtet, von der sie nichts ahne.

Theater Basel / La Boheme © Theater Basel / Priska Ketterer

Theater Basel / La Boheme © Theater Basel / Priska Ketterer

Vor dem vierten Bild gibt es wieder Rhythmen aus dem Lautsprecher; zu sehen ist dann eine Art Umkehrung des zweiten Bildes: statt einem großen Weihnachtsbaum mehrere kleine Tannen, statt einem prächtigen SUV ein umgekipptes Autowrack, auf dem Rodolfo und Marcello sitzen und mit Spielzeugpistolen auf Bierdosen schießen (als Gegenbild zur Weihnachtsmarktszenerie). Überbleibsel des Kaufrausches des zweiten Bildes ist nun eine nackte Schaufensterpuppe, von den beiden mit Zielscheiben garniert. In der Tat, sie haben mit den Frauen so ihre Probleme. Dem musikalischen Eindruck nicht eben förderlich ist, dass in dieser Szene auch mit Bierdosen geworfen wird. Beim Auftritt Mimìs mit Mütze wird deutlich, dass sie wohl an einer Krebserkrankung leidet – ein beklemmendes Bild, das allerdings in Bern sehr viel konsequenter inszeniert wurde. Es ist nicht ganz klar, warum Mimì scheinbar als letzte von der Krankheit erfahren haben soll. Auf jeden Fall ist sie nun sehr geschwächt und friert (ähnlich wie im ersten Bild nicht vollends plausibel). Sie wird auf einem aus ausgebauten Autositzen notdürftig zusammengeschobenen Sofa hingelegt, wo sie schließlich stirbt. Musetta hat sich noch um sie bemüht; scheinbar als Dank besorgt ihr Marcello einen großen Strauß rote Rosen – eine schöne Geste, doch fragt man sich angesichts des Kontextes, woher Marcello eigentlich das Geld dafür genommen hat.

Die Inszenierung von Daniel Kramer hat einige schöne, auch sehr schlüssige Momente, an anderen Stellen verliert sie sich in Details, denen es an Relevanz oder Konsequenz fehlt. Der Abend gehörte eindeutig den Frauen, der Musetta der Valentina Mastrangelo, der mit sehr viel Beifall bedachten Cristina Pasaroiu als Mimì und Kristiina Poska, die dem Orchester eine breite Klangpalette entlockte und mit vielen kleinen Temporückungen und Schattierungen stets musikalische Spannung erzeugte. Das Theater Basel kann sich glücklich schätzen, sie als Musikdirektorin zu haben. Der Besuch der Produktion ist zu empfehlen.

Besprochene La Boheme Vorstellung  – 18. Dezember 2019

La Boheme am Theater Basel; die weiteren Termine 27.1.; 16.2.; 18.2.; 20.2.; 24.2.; 8.3.; 15.3.; 21.3.2020 und mehr

—| IOCO Kritik Theater Basel |—

Wien, Wiener Staatsoper, Opernball 2020 – Fest der Oper und der Künste, IOCO Aktuell,

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Opernball 2020 – 16. Februar 2020

Ein Fest der Oper und der Künste

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von Donizettis L’elisir d’amore am Sonntag, 16. Februar 2020 alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 20. Februar 2020 zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum vierten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer und gleichzeitig zum zehnten und letzten Mal von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet.

Imagespot – zum Wiener Opernball
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
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Die künstlerische Eröffnung

Hochkarätig besetzt ist auch in diesem Jahr das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum zweiten Mal (nach 2015) am Wiener Opernball – die international erfolgreiche Sopranistin Aida Garifullina und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Startenor KS Piotr Beczala („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca von Giacomo Puccini sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Spitzendirigent Daniel Harding (Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit Ballettdirektor Manuel Legris sowie den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Masayu Kimoto und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zum Abendblätter-Walzer von Jacques Offenbach in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Staatsballett-Solotänzer Eno Peci, der damit zum zweiten Mal die Eröffnung gestaltet.

144 Debütantenpaare ziehen ein

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus elf verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum zweiten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Das Geschwisterpaar Maria und Christoph Santner choreographiert den Eröffnungstanz des Komitees zur Bauern-Polka, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn). Die Tanzschule Santner ist erstmals auch für den Einzug des Komitees zur Polonaise A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin und den Eröffnungswalzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) verantwortlich. Der Eröffnungswalzer endet traditionell mit den Klängen des Donauwalzers und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik

Auch der 64. Wiener Opernball folgt dem Leitgedanken „Alles Oper!“, dem Gesamtkonzept von Opernballorganisatorin Maria Großbauer, das sich bereits in den drei Jahren zuvor als roter Faden von Opern-Zitaten durch den Ballabend zog. Beim Wiener Opernball 2020 wird die „sternflammende“ Königin der Nacht aus Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte omnipräsent sein. In Anlehnung an ihren Nachtgarten taucht sich die Oper in dunkle Violett-Töne.

Viele Dekorationen und Ideen aus 2017, 2018 und 2019 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu: Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll wurde inspiriert durch den nächtlichen Garten der Königin der Nacht und wird vervollständigt durch zwei ausladende Blumenarrangements mit Mond-Skulpturen der Bühnenbildnerin Agnes Hasun. Das Opernballplakat 2020 sowie der Opernball-Fächer wurden vom international renommierten österreichischen bildenden Künstler Hubert Schmalix entworfen.

In der etablierten Weinbar, für die der offizielle Opernball-Sommelier Adi Schmid gemeinsam mit Maria Großbauer die Weine ausgewählt hat, servieren erstmals Winzer der Österreichischen Traditionsweingüter beste Weine aus sechs Weinbaugebieten. Aus dem Kamptal sind die Weingüter Bründlmayer, Fred Loimer und Schloss Gobelsburg. vertreten. Aus dem Kremstal finden sich die Weingüter Stadt Krems, Malat und Nigl am Ball, die Weingüter Bernhard Ott und Fritsch sind aus Wagram. Das Traisental wird durch das Weingut Markus Huber, Wien durch das Weingut Wieninger und die Region Carnuntum durch die Weingüter Dorli Muhr und Gerhard Markowitsch repräsentiert. Weine dieser Regionen werden in Logen und Bars angeboten.

Mit Adi Schmids Bruder Herbert Schmid gibt es erstmalig am Wiener Opernball einen Opernball-Käsesommelier. In der Weinbar können zu Weiß- bzw. Rotwein passende Käseteller – das Angebot umfasst acht österreichische Käsespezialitäten –, begleitet von Feigen-Delikatessen von Wiener Feige, genossen werden.

Mit der Negroni Secret Bar findet sich erstmals eine versteckte Bar im Herzen der Wiener Staatsoper. Im Stil der 20er-Jahre wird dort das neue Jahrzehnt im Takt von Swing eingeläutet. Sämtliche Erlöse der Negroni Secret Bar gehen an die Caritas Gruft und Superar. Mindestspende pro Drink 20 Euro.

Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2020 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Für den Ball 2020 wurde neuerlich der Schlumberger Sparkling Brut Klassik gewählt, eine Cuvée aus ausgesuchten Welschriesling-, Chardonnay- und Weißburgunder-Trauben aus dem nördlichen Weinviertel ausgewählt.

Roberto Pavlovic-Hariwijadi und sein Team der Roberto American Bar kreierten auch den diesjährigen Opernball-Drink, der in der Opernball-Disco angeboten wird: „Magic Nectar – The Flower’s Force“, inspiriert von Benjamin Brittens auf Shakespeare gleichnamiger Komödie basierender Oper A Midsummer Night’s Dream.

Ströck Feierabend wird auf der Hinterbühne heuer – neben weiteren kulinarischen Klassikern – erstmals ein Frühstück mit Pierre Croissants und Sonnentor-Katertee anbieten. Weitere Kulinarik-Partner 2020 sind: Café Oper Wien, Gerstner Catering, Gösser, Kremslehner Hotels Wien, Buero de Martin, Falstaff, Zum Schwarzen Kameel, Vöslauer, Wetter. Die Caterer sind gerüstet mit rund 52.600 Gläsern, 9.200 Besteckteilen und 1000 Sektkübeln. Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2020 bereits zum vierten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Ball-Musik

Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal das Bernd Bernd Fröhlich Orchester & Andie Gabauer, Tini Kainrath sowie als Special Act Jazz-Superstar Nils Landgren.

Am Balkon rechts (Zum schwarzen Kameel) treten erstmals am Wiener Opernball Maria Happel und Nina Proll auf; in der Wolfsschlucht gastiert erstmals die bayerische Kult-Band LaBrassBanda.

Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza Quintett, Erwin Schmidt Trio, Markus Gaudriot, Clemens Schaller Trio, Duo Italiano feat. Erik Arno&Domenico Limardo, Electric Beat Club, Frantisek Drafi, The Pillers, Josef Burchartz Quartett feat. Stella Jones, Wiener Glacis Ensemble, Eddie Luis und die Gnadenlosen, Max the Sax, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Joschi Schneeberger Gipsy Swing Trio, Trio Sandor Rigo, The Schick Sisters, Johann Turek.  In der Disco legt außerdem Radio Wien mit DJ Johannes Willrader auf.

Komitee-, Damen- und Herrenspenden

Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat auch heuer ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed von Monsieur Christian Lacroix inklusive Style-Guide, eine Sonderausgabe der Duftkerze „Wohlfühlzeit“ von Looops, ein Spitzentaschentuch von Zur Schwäbischen Jungfrau und Opernball-Ballerinas von Humanic. Die Debütanten werden mit Sterling Silber-Manschettenknöpfen von Juwelier Heldwein, Frack-Stecktuch und Frackmasche von der Hemdenmanufaktur Gino Venturini, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie und einer Opernball-Edition von Happy Socks ausgestattet.

Alle Debütantinnen und Debütanten erhalten außerdem ein Reinigungs- und Pflegeöl sowie ein Sonnenschutz-Puder von Croma Pharma/Yuvell, einen Humanic Friendship Voucher, eine Übernachtungsermäßigung im Hotel Bristol, eine Ausgabe des Valid-Magazins sowie Ermäßigung auf Fotos von Foto Fayer.

Der Look der Debütantinnen 2020 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert von Steinmetz-Bundy Privatsalon passend zur Swarovski Tiara 2020.

Die Damenspende 2020 beinhaltet ein Swarovski Remix Armband, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie in Anlehnung an Mozarts Die Zauberflöte und einen „Katertee“ von Sonnentor.

Die Herrenspende besteht aus Happy Socks in einer exklusiven Opernball-Edition, Wiener Seife „Föhrengold“ im praktischen Täschchen, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2020 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Gesamtkunstwerk Wiener Staatsoper“ mit einem Rückblick auf die zehnjährige Direktionszeit von Dominique Meyer und zahlreichen spannenden Einblicke hinter die Kulissen des Opernhauses.

Für eine noch komfortablere Abholung der Ballspenden wird am Wiener Opernball 2020 eine 3. Ballspendenausgabe im Garderobenbereich neben dem Café Oper Wien (Erdgeschoss) eingerichtet.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionsjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden der von Hubert Schmalix gestaltete und von Living De Luxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Der Wiener Opernball für den guten Zweck

Seit drei Jahren unterstützt der Wiener Opernball im Rahmen der Ballveranstaltung mit unterschiedlichsten Benefizaktionen die Caritas Gruft und Superar. Bisher konnten Spenden in der Höhe von über 100.000 Euro gesammelt werden. Auch 2020 gehen die Reinerlös aller Aktionen zu gleichen Teilen an die Gruft der Caritas Wien und an Superar.

Eine eigens kreierte Wiener Opernball-Edition des Kartenspiels ‚Schwarzer Peter‘ wird sowohl im Vorfeld des Balls als auch am Ballabend in der Wiener Staatsoper gegen eine Mindestspende von 10 Euro pro Kartenset angeboten. Handgezeichnete Illustrationen von Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel zeigen berühmte Paare aus Opern und Ballettstücken. Die Original-Zeichnungen der elf Opernpaare, inkl. des Schwarzen Peters – verkörpert durch einen dirigierenden Maestro – werden im Rahmen einer Dorotheum-Onlineauktion zwischen 9. Jänner und 21. Februar 2020 versteigert. Verkaufsstellen der Kartenspielsets (9. Jänner bis 21. Februar 2020): im Vorfeld des Balles: Arcadia Opera Shop, Ballettstudio Elisabeth Kobel, Gino Venturini, Hotel Bristol, Hotel Sacher, Juwelier Heldwein, Pirker am Stephansplatz, Privat Bank der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, Steinmetz Bundy Privatsalon, Tanzschule Santner und in ausgewählten Filialen des Dorotheums. Am Ball: beim Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus und bei DebütantInnen, die mit Kartenspielen durchs Haus flanieren.

Am Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus von Pirker können gegen eine Mindestspende von 5 Euro Lebkuchenherzen erworben werden; in der Negroni Secret Bar trinken Ballgäste für den guten Zweck. Teil der Online-Auktion von Dorotheum ist außerdem Hubert Schmalix’ Original-Entwurf des Wiener Opernball-Plakats 2020. Neu ist eine Fotobox von Camerad am Wiener Opernball, in der sich BallbesucherInnen gegen eine Mindestspende von 5 Euro pro Fotostreifen mit Opern-Kostümen und –Requisiten fotografieren lassen können.

Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen ebenfalls der Caritas Gruft und Superar zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote

Zum vierten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Die international arbeitende Wiener Top-Visagistin Alma Milcic steht erstmals gemeinsam mit ihrem Team im Boudoir (Dirigentenzimmer im Erdgeschoß, 21.30 bis 3.00 Uhr) für ein Make-up-Fresh-up bereit, wo auch wieder StylistInnen von Steinmetz-Bundy Privatsalon allen Ballgästen unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, auf den Balkon rechts und links, in den Gustav Mahler-Saal, den Annex des Gustav Mahler-Saals, den Marmorsaal, den Annex des Marmorsaals, den Einsingraum, beim Würstelstand, in das Foyer (links), das Gerstner Foyer, das Schwindfoyer, die Crystalbar und die Loggia sowie auf die Galerie, die Seitenbühne und die Hinterbühne übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

Karten, Kleiderordnung, Einlass

Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2020 kostet 315,- Euro, eine Loge zwischen 13.300,- und 23.600,- Euro; ein Tischanteil für zwei Personen ab 210,- Euro; ein Tisch zwischen 420,- und 1.260,- Euro. Stehplatzkarten für die Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 35,- und 70,- Euro.

Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen

Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 20. Februar 2020 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Trends im ¾ Takt“. Als ModeratorInnen des ORF-Ballabends sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und erstmals Teresa Vogl dabei, für den launigen Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Eröffnungsprogramm im Detail

FANFARE von Karl Rosner
Markus Henn – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

EUROPAHYMNE von Ludwig van Beethoven
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

POLONAISE A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

ABENDBLÄTTER, Walzer, Jacques Offenbach
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean Christophe Lesage
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Wiener Staatsballett

Manuel Legris; Olga Esina – Jakob Feyferlik, Ketevan Papava – Roman Lazik,
Nina Poláková – Masayu Kimoto, Maria Yakovleva – Robert Gabdullin,
Nikisha Fogo – Davide Dato, Natascha Mair – Denys Cherevychko;

Rebecca Horner – Mihail Sosnovschi, Alice Firenze – Géraud Wielick,
Ioanna Avraam – Andrey Teterin, Madison Young – Dumitru Taran,
Elena Bottaro – Richard Szabó
Halbsolistinnen und Halbsolisten sowie Corps de ballet des Wiener Staatsballetts
Ballettakademie der Wiener Staatsoper

Ouvertüre zu DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester

E LUCEVAN LE STELLE aus TOSCA von Giacomo Puccini
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Piotr Becza?a

SEMPRE LIBERA aus LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Beczala

TANZEN MÖCHT’ ICH aus DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN von Emmerich Kálmán
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Becza?a

BAUERN-POLKA, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Maria Santner und Christoph Santner
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee
Eröffnungswalzer:
An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Mainz, Staatstheater Mainz, MANON LESCAUT – Giacomo Puccini, 25.01.2020

Januar 10, 2020 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

MANON LESCAUT –  Giacomo Puccini

Premiere 25. Januar 2020,  19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03, 8.4.12.04.2020

Leidenschaftliche Liebe oder Luxusleben – Manon kann sich nicht entscheiden. Sprunghaft wirft sich die eigensinnige junge Frau von einem Extrem ins andere. Um einer Verbindung mit dem reichen Geronte zu entgehen, flüchtet sie in die Arme des geliebten, aber mittellosen Des Grieux. Des einfachen Lebens bald überdrüssig, zieht es sie zurück zu Geronte, bei dem sie für den ausschweifenden Lebensstil mit ihrem Körper bezahlt.
Ein erneuter Ausbruch bringt Manon ins Gefängnis und zwingt sie schließlich zu einem verhängnisvollen Leben auf der Flucht.

Abbé Prévosts berühmte Romanfigur Manon Lescaut inspirierte zahlreiche Autor*innen, Komponist*innen und Filmregisseur*innen. Mit eingängigen Melodien und geschickt gesetzten dramatischen Effekten gelingt es Giacomo Puccini, diesen faszinierend widersprüchlichen Charakter zum Leben zu erwecken.

2018 gewannen Gerard Jones und Cécile Trémolières den Europäischen Opernregie-Preis. Ihr preisgekröntes Konzept, in dem Manons Leben als unerbittlich voranschreitende Reise erfahrbar wird, setzt das junge Team nun mit dem Mainzer Ensemble um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Gerard Jones, Ausstattung: Cécile Trémolières, Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez, Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

MIT:  Manon Lescaut: Nadja Stefanoff, Lescaut, ihr Bruder: Michael Dahmen, Chevalier René des Grieux, Student: Eric Laporte, Geronte de Ravoir, Kgl. Steuerpächter: Stephan Bootz /  Derrick Ballard, Edmond, Student/ Ein Leuchttumwärter: Johannes Mayer, Wirt /, Kommandant eines Kriegsschiffes: Doheon Kim, Tanzmeister: Daniel Tilch,, Ein Musiker: Sissi Qi Wang, Ein Sergeant der Bogenschützen: Dennis Sörös, Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am 25. Januar 2020,  19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03,  8.4.12.04.2020

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Essen, Aalto Theater, La Bohème – Giacomo Puccini, ab 20.12.2019

Dezember 10, 2019 by  
Filed under Aalto Theater Essen, Oper, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / La Boheme - Jessica Muirhead als Mimì © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / La Boheme – Jessica Muirhead als Mimì © Saad Hamza

  La Bohème – Giacomo Puccini

Vorstellungen: 20. + 28. Dezember 2019, 31. Januar 2020

Jahr für Jahr gehört Giacomo Puccinis La Bohème zu den am häufigsten aufgeführten Opern an deutschen Theatern. Auch am Essener Aalto-Theater erfreut sich das Meisterwerk des italienischen Komponisten größter Beliebtheit. Im Dezember und Januar hat das Publikum jetzt drei Mal die Gelegenheit, La Bohème zu erleben: Unter der musikalischen Leitung von Giuseppe Finzi feiert die Oper am Freitag, 20. Dezember 2019, um 19:30 Uhr Wiederaufnahme (weitere Vorstellungen am 28. Dezember 2019 und 31. Januar 2020). „Ich liebe die kleinen Dinge, und ich kann und will nur die Musik der kleinen Dinge machen, wenn sie wahr, leidenschaftlich und menschlich sind, zu Herzen gehen“, bekannte Puccini einmal. Getreu diesem Credo wählte er 1896 mit Henri Murgers Roman „Das Leben der Bohème“ eine Stoffvorlage, die kleine Geschichten von kleinen Leuten erzählt: Das Schicksal der schwindsuchtkranken Näherin Mimì (gesungen von Jessica Muirhead) steht im Zentrum der Handlung, ihre Liebe zu dem Dichter Rodolfo (Carlos Cardoso), der sie verlässt, als ihm klar wird, dass sie unheilbar krank ist, und der zu spät begreift, dass ein Leben ohne Verantwortung für andere Menschen kein Leben ist. „In dem Buch war alles, was ich suche und liebe: Die Frische, die Jugend, die Leidenschaft, die Fröhlichkeit, die schweigend vergossenen Tränen, die Liebe mit ihren Freuden und Leiden“, so Puccini. In den weiteren Hauptrollen sind Martijn Cornet als Schaunard, Heiko Trinsinger als Marcello, Baurzhan Anderzhanov als Colline und Maartje Rammeloo als Musetta zu erleben. Die Inszenierung stammt von Silviu Purcarete.

Karten (€ 11,00 – 55,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

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