Lyon, Opéra de Lyon, Guillaume Tell Gioachino Rossini, 05.-17.10.2019

Opéra de Lyon in Lyon © Stofleth

Opéra de Lyon in Lyon © Stofleth

Opéra de Lyon

Guillaume Tell Gioachino Rossini

Oper in vier Akten, 1829 (Pariser Oper)
Libretto von Victor Joseph Étienne de Jouy und Hippolyte Louis Florent Bis

Nach dem Theaterstück von Friedrich von Schiller
In französischer Sprache

Dauer: ca. 4 Stun
Ticketpreise von 10 bis 110€
Koproduktion mit dem Staatstheater Karlsruhe

Schwanengesang und Geburt einer Nation
Nach der Uraufführung von Guillaume Tell am 3. August 1829 zieht sich der „Schwan von Pesaro“ im Alter von 37 Jahren von der Opernbühne zurück. Das Libretto zu diesem Auftragswerk der Pariser Oper wurde von dem Königtreuen Etienne de Jouy nach Schillers Schauspiel (1804) bearbeitet, von dem Liberalen Hippolyte- Louis-Florent Bis vereinfacht und von dem Republikaner Armand Marrast nochmals leicht verändert. Wie bereits in der gleichnamigen Oper von Grétry aus dem Jahr 1791 bediente sich der legendäre Schweizer Held auch hier der französischen Sprache. Adolphe Nourrit sang den Arnold. Das Entstehen der Schweizer Eidgenossenschaft unter österreichischer Herrschaft am Ende des 13. Jahrhunderts bildet den tragischen Hintergrund einer einfachen Familien- und Liebesgeschichte, bei der das fiktive Trio Tell/Arnold/Mathilde zwischen den beiden historischen Lagern Schweiz/Österreich aufgerieben wird. Das Werk tritt vehement für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein und schließt mit einem mitreißenden Ruf nach Freiheit.

Wagners Einfluss auf Rossini
Trotz der Begeisterung von Presse, Publikum und seinen Auftraggebern (Charles X. verlieh dem Komponisten die Ehrenlegion) wurde kaum je ein Werk in der Musikgeschichte so stark verstümmelt wie Rossinis längste Oper. In der Pariser Oper singt Nourrit, der von Asile héréditaire überfordert ist, die Arie schon bei der dritten Aufführung nicht mehr. Die fünf Akte werden auf drei gekürzt und schließlich bleibt nur der zweite Akt („Was? Der ganze Akt?“, soll Rossini ironisch gefragt haben), aus dem man ein Ballett macht. Im Italien unter österreichischer Herrschaft wird Tell 1833 nach Schottland verlegt und in Mailand in Guglielmo Vallace umbenannt, in Rom in Rodolfo di Sterlinga (und sogar Giuda Maccabeo), während man in London als Titel Hofer or the Tell of Tyrol wählt und in Sankt Petersburg Karl der Kühne! 1831 wurde Guillaume Tell in italienischer Fassung in Lucca aufgeführt. Gilbert-Louis Duprez gab dort den Arnold, und den Anstoß zu einer von den Pro-Nourrit und den Pro-Duprez-Lagern angeheizten Rivalität. Diese gewaltige, überlange Oper, die große Ansprüche an Solisten, Choreographie und Chor stellt, hebt sich durch ihre getragenen Tempi von den sprühend leichten Werken ab, die den Ruf des Komponisten begründeten. Wagner bewunderte dieses einzigartige Werk und meinte zu Recht: „Sie haben da eine Musik für alle Zeiten geschrieben“, dessen beeindruckende
Länge schon auf Bayreuth vorauswies.

Eine Inszenierung für alle Zeiten
Tobias Kratzer, der nach einer erstaunlichen Götterdämmerung gerade vom Grünen Hügel zurückkommt, wo er den Tannhäuser inszenierte, verlegt dieses packende Manifest für die heutige Zeit, die auch vom Schrecken der Barbarei bedroht ist, in einen beinahe von jeglicher Folklore befreiten Rahmen. Das Werk wird in die Zeitlosigkeit einer Kulisse von Fotografien von Kohlezeichnungen einer erdrückenden und geschundenen Natur verlegt. Die Erwartungen an Tobias Kratzer, der den vierstündigen, in Originalversion gesungenen Guillaume Tell auf die Bühne bringt, sind hoch. Auch er ist wie Tell ein Günstling des Schicksals, ein Meister der Personenführung, der vor seiner großartigen Arbeit am Ring in Karlsruhe lautstark verkündete: „Der erste Fehler bestünde darin, sich vor der Länge des Werkes zu fürchten.“ Jean-Luc Clairet

Musikalische Leitung: Daniele Rustioni
Regie: Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Bettina Bartz
Chorleitung: Johannes Knecht
Guillaume Tell: Nicola Alaimo
Hedwige, seine Gattin: Enkeledja Shkoza
Jemmy, ihr Sohn: Jennifer Courcier
Arnold, Freier Mathildes:
John Osborn
Gesler, L andvogt: Jean Teitgen
Mathilde, Geslers Schwester: Jane Archibald
Rodolphe, Anführer der Bogenschützen: François Piolino
Walter Fürst: Patrick Bolleire
Ruodi, ein Fischer:
Philippe Talbot
Orchester und Chöre der Opéra de Lyon

Oktober 2019
Samstag 5. 19 Uhr
Montag 7. 19 Uhr
Mittwoch 9. 19 Uhr
Freitag 11. 19 Uhr
Sonntag 13. 15 Uhr
Dienstag 15. 19 Uhr
Donnerstag 17. 19 Uhr

Begleitveranstaltungen:
Go Maestro!

Eine Entdeckungsreise in die Welt der Opernmusik
2. Oktober um 18 Uhr
Amphitheater

Einführung:
7. Oktober um 17:30 Uhr
Amphitheater

—| Pressemeldung Opéra de Lyon |—

Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Giuseppe Spota – Neuer Ballettdirektor, IOCO Aktuell, 20.12.2018

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Giuseppe Spota – Neuer Ballettdirektor des MiR

Giuseppe Spota – derzeit Ballettmeister und choreografischer Assistent am Nationaltheater Mannheim – wird zur Spielzeit 2019.20 neuer Ballettdirektor des Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen. Er tritt damit die Nachfolge von Bridget Breiner an, die zum August 2019 das Staatsballett in Karlsruhe übernehmen wird.

Musiktheater im Revier / Giuseppe Spota - kommender Ballettdirektor des MiR © Christian Kleiner

Musiktheater im Revier / Giuseppe Spota – kommender Ballettdirektor des MiR © Christian Kleiner

In Bari geboren, erhielt Giuseppe Spota seine Ausbildung an der Scuola del Balletto del Sud und der Scuola del Balletto di Toscana. Ab 2002 tanzte der Italiener zunächst in den Ensembles des Balletto di Roma, der Gruppo Nuova Danza Treviso sowie beim Aterballetto, bevor er Mitglied der Gauthier Dance Company Stuttgart wurde.

Zur Spielzeit 2010/11 wechselte Spota in das Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er bis Sommer 2014 unter Stephan Thoss als Solist engagiert war. Er tanzte in Choreografien von Jirí Kylián, Ohad Naharin, Paul Lightfoot / Sol Leon, Christian Spuck, Itzik Galili, Hans van Manen, Medhi Walerski, Eric Gauthier, Martino Müller, Mauro Bigonzetti und Fabrizio Monteverde. 2011 wurde er dafür mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz” ausgezeichnet.

HIER:  Das Badische Staatstheater Karlsruhe – Fünf neue Direktorinnen – Unter ihnen auch Bridget Breiner –

Seit 2013 ist er als freischaffender Choreograf tätig und kreiert regelmäßig Stücke für Tanzkompanien im In- und Ausland, u. a. am Staatstheater Mainz, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Ulm und Regensburg sowie für das Aterballetto und das Junior Balletto di Toscana. Seit 2015/16 ist er dem Nationaltheater Mannheim verbunden. In dieser Spielzeit übernimmt er Regie und Choreografie der Oper Echnaton von Philip Glass im Theater Dortmund.

The Vital Unrest – Ballett von Bridget Breiner
Youtube Trailer des Musiktheater im Revier
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Generalintendant Michael Schulz:Es freut mich sehr und ich bin stolz, wieder einen hochkarätigen Choreografen für den Tanz am MiR gefunden zu haben. Giuseppe Spota wird die erfolgreiche Arbeit von Bridget Berliner fortführen und mit neuen ästhetischen Impulsen und Ideen weiter entwickeln. Der Tanz als eine zentrale MiR-Sparte wird durch ihn weiterhin große Ausstrahlung und Bedeutung haben. Eine Entdeckung!

Giuseppa Spota wird sich im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Januar 2019 um 14 Uhr im Hans-Sachs-Haus erstmals in Gelsenkirchen vorstellen.

—| Pressemeldung Musiktheater im Revier |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Sanierung und Erweiterung – Kosten 230 Mio, Juli 2017

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Kommende Sanierung des Badischen Staatstheaters

Entwurf der Architekten Delugan Meissl wird fortgeführt

Der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters (BST) hat sich in seiner Sitzung am 21. Juli 2017 dafür ausgesprochen, dass der Vorentwurf der Architekten Delugan Meissl zur Sanierung und Erweiterung des BST fortgeführt und die Umsetzung mit einem projektbegleitenden Kostencontrolling begleitet wird. Im Mai 2017 lagen erstmals nach der Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses aus dem Jahr 2014 Zahlen zu den voraussichtlichen Gesamtkosten der Sanierung und Erweiterung des BST in Karlsruhe vor. Diese bilden neben den Gesamtbaukosten von 200 bis 230 Millionen Euro auch die Bauherrenrisiken ab sowie nutzerspezifische Kosten (z.B. Ausstattung), zusätzliche bauliche Maßnahmen wie die Gestaltung des Theatervorplatzes, die Baupreissteigerung seit der Wettbewerbsauslobung bis zur geplanten Umsetzung und die während der Bauzeit erforderlichen Kosten zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Insgesamt ergibt sich daraus ein Kostenrahmen von 270 bis 325 Millionen Euro (Vollkosten).

Badisches Staatstheater Karlsruhe / Außenansicht © Architekt Delugan Meissl / Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe / Außenansicht © Architekt Delugan Meissl / Badisches Staatstheater Karlsruhe

Ein externes Gutachten hat nun bestätigt, dass diese seit Mai vorliegende Kalkulation verlässlich und die Planung für ein Staatstheater angemessen ist. „Wir sind uns einig, dass wir das Projekt mit der notwendigen Sorgfalt weiter voranbringen werden“, sagten Kunstministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, am Freitag (21. Juli) in Karlsruhe.

Auf Vorschlag der städtischen Mitglieder des Verwaltungsrats steht der heutige Beschluss des Verwaltungsrates unter dem Vorbehalt der Entscheidung im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe, der für Ende September 2017 geplant ist. Aus den Reihen des Gemeinderats gibt es noch viele offene Fragen und es besteht noch ein intensiver Diskussionsbedarf über mögliche Einsparungen.

Badisches Staatstheater Karlsruhe / Außenansicht © Architekt Delugan Meissl / Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe / Außenansicht © Architekt Delugan Meissl / Badisches Staatstheater Karlsruhe

„Die Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters ist eine lohnende Zukunftsinvestition – für die ganze Gesellschaft, für Stadt und Land und für das Theater. Ich sehe im heutigen Beschluss eine wichtige Grundsatzentscheidung, die es uns erlaubt, konzentriert die weiteren Klärungen herbeizuführen“, sagte die Vorsitzende des Verwaltungsrates, Kunstministerin Theresia Bauer. „Der Vorentwurf der Architekten wurde inzwischen durch ein externes Gutachten hinsichtlich Programm, Standards und Kosten plausibilisiert. Im Ergebnis stellt das Gutachten fest, dass die Planungsaufgabe aus künstlerischer, funktionaler und technischer Sicht gut gelöst wurde“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. Zudem seien die für die Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters angesetzten Bauwerkskosten und Kostenkennwerte plausibel und vergleichbar mit anderen Referenzprojekten.

OB Dr. Frank Mentrup betonte, dass die geplante Sanierung des Badischen Staatstheaters eine Notwendigkeit für den Erhalt der Qualität der Kulturstadt Karlsruhe sei: „Das ist mir wichtig und das hat auch der Verwaltungsrat heute anerkannt. Die Erweiterung definiert zudem die städteräumlichen Beziehungen an dieser Stelle neu und setzt architektonische Akzente. Theater und Platz rücken dichter an die Innenstadt heran, die Verbindung zur Südstadt wird aufgewertet.“ Kultur stehe hier „als Motor für die städtebauliche Entwicklung.“ Es gehe dabei aber auch „um akzeptable Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf und hinter der Bühne und in den Werkstätten.“

Das Gutachten empfiehlt, die Ansätze für die Baunebenkosten und die Vorsorge für Baupreis- und Bauherrenrisiken nochmals zu betrachten sowie die Fassaden und Dachkonstruktionen und die Proportionen der Foyerflächen mit Blick auf mögliche Optimierungen und Einsparpotenziale zu überprüfen. Mögliche Optimierungen sollen in die Planung eingearbeitet und die Kostenansätze gegebenenfalls nochmals angepasst werden. Die derzeitigen Planungen für die Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters sehen einen zeitlichen Rahmen von rund 12 Jahren vor.

—| Pressemeldung Badisches Staatstheater Karlsruhe |—

 

Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Karlsruhe Ort im Land der Ideen 2012, Januar 2012

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Staatstheater Karlsruhe Ort im Land der Ideen 2012

Das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE ist mit der Recyclingoper Robin Hood Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ 2012. Die Preisverleihung erfolgt am 4.7.12 im Rahmen einer Vorstellung.

Auch bei Wahl der Bundessieger wurde das STAATSTHEATER KARLSRUHE zu einem der drei Nominierten in der Kategorie Kultur ernannt. Der Bundessieger Kultur wird im Herbst 2012 bekannt gegeben.

Staatstheater Karlsruhe / Robin Hood © Staatstheater Karlsruhe

Staatstheater Karlsruhe / Robin Hood © Staatstheater Karlsruhe

Staatstheater Karlsruhe / Robin Hood © Staatstheater Karlsruhe

Staatstheater Karlsruhe / Robin Hood © Staatstheater Karlsruhe

Mit der Recylingoper Robin Hood von Frank Schwemmer gehört das STAATSTHEATER KARLSRUHE zu den 365 „Ausgewählten Orten 2012“. Damit wird gleich im ersten Jahr der neuen Generalintendanz unter Peter Spuhler das STAATSTHEATER KARLSRUHE in der neu gegründeten Sparte des JUNGEN STAATSTHEATERS mit dem prestigeträchtigen Innovationspreis ausgezeichnet. Die Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ gehen kreative Wege, setzen Ideen erfolgreich um und fördern so Innovationen in Deutschland. Die Auszeichnung wird gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank vergeben.

Grüne Oper
Mit Robin Hood bringt das STAATSTHEATER KARLSRUHE das Thema Umweltschutz für ein junges Publikum auf die Theaterbühne. Die Kinderoper sensibilisiert das Publikum für Nachhaltigkeit in seiner ganzen Bandbreite. Behutsam wird in der Inszenierung dabei der Umgang mit der Natur verdeutlicht. Das Bühnenbild besteht aus recycelten und recyclebaren Materialien, die Kostüme stammen aus einer Sammelaktion in der Bevölkerung. Im Theaterfoyer weisen Schautafeln auf die unterschiedlichen Faktoren der Energieverwendung im Theater hin. Ein umfassendes Begleitprogramm wird das Theatererlebnis ergänzen. Neben den Sammelaktionen für gebrauchte Kleider, werden beispielsweise auch spezifische Abfallprodukte wie alte CDs gesammelt und im Bühnenbild wiederverwendet

Mit dem Stück wird der Nachhaltigkeitsgedanke ins Bewusstsein gerufen und dem jungen Publikum auf anschauliche Weise vermittelt.

Im Rahmen einer Vorstellung von Robin Hood wird Generalintendant Peter Spuhler am 4.7.12 die Auszeichnung entgegen nehmen und so gemeinsam mit dem Publikum den Ideenreichtum Deutschlands erlebbar machen.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE gehört neben den Staatstheatern Stuttgart und dem Nationaltheater Mannheim zu den drei größten Bühnen des Landes Baden-Württemberg mit einer wichtigen Leuchtturmfunktion für die Region. Neben der Oper vereint das Haus die Sparten Schauspiel, Ballett und Konzert unter einem Dach. Mit Beginn der Generalintendanz von Peter Spuhler wurde 2011 mit dem JUNGEN STAATSTHEATER eine neue Sparte ins Leben gerufen. Damit geht das Haus auf ein junges und zukünftiges Publikum zu. Das JUNGE STAATSTHEATER produziert mit seinen Hauptsparten Opern, Schauspiele, Ballette und Konzerte für ein jugendliches Publikum mit einer professionellen, theaterpädagogischen Begleitung für kleine Kinder ab 2 Jahren, Schüler und für Lehrer. Auch Robin Hood ist eine Produktion des JUNGEN STAATSTHEATERS. Für das Gesamthaus gehören Nachhaltigkeit und Sorgfalt im Umgang mit Energie zu einem wesentlichen Leitgedanken.

Innovationen in allen gesellschaftlichen Bereichen
Aus über 2.000 Bewerbungen hat die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern Robin Hood für die Kategorie Kultur ausgewählt. Die 365 Preisträger des Wettbewerbs sind Indikatoren für die ausgeprägte Innovationskultur Deutschlands und Spiegelbild bedeutender Zukunftstrends: Die „Ausgewählten Orte“ geben in allen gesellschaftlichen Bereichen zuverlässig Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit.
„Der Wettbewerb ‚365 Orte im Land der Ideen‘ steht stellvertretend für die vielfältige Innovationskraft hierzulande. Die ‚Ausgewählten Orte 2012‘ sind Ideen, die begeistern, von Menschen, die echtes Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt und Zukunft in Deutschland“, so Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bank.

Bundessieger und Publikumssieger 2012
Im Laufe des Jahres wird es noch einmal für alle Preisträger spannend: Aus den 365 „Ausgewählten Orten 2012“ kürt die Jury für jede Wettbewerbskategorie jeweils einen Bundessieger. Diese stehen als Leuchttürme für die inhaltliche Qualität des Wettbewerbs und die Innovationskraft Deutschlands. 18 „Ausgewählte Orte 2012“ wurden für diese zusätzliche Auszeichnung nominiert. Das STAATSTHEATER KARLSRUHE wurde von der Wettbewerbsjury zu einem der drei Nominierten in der Kategorie Kultur ernannt. Zudem stellen sich im Sommer wieder alle 365 Orte der Wahl zum Publikumssieger, an der sich ganz Deutschland im Rahmen einer Online-Abstimmung beteiligen kann. Die sechs Bundessieger und der Publikumssieger werden im Herbst auf einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet und geehrt.

Über den Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“
Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird seit 2006 gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank realisiert. Die Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Deutsche Bank prämieren jährlich 365 herausragende Projekte und Ideen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

—| Pressemeldung Badisches Staatstheater Karlsruhe |—