Hannover, Staatsoper Hannover, Schostakowitsch, Prokofjew und Bartók beim 4. Sinfoniekonzert, 24. u. 25.02.2019

Februar 21, 2019 by  
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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Schostakowitsch, Prokofjew und Bartók beim 4. Sinfoniekonzert

Beim 4. Sinfoniekonzert der Saison am 24. und 25. Februar 2019 stehen Komponisten auf dem Programm, die von den politischen Krisen des 20. Jahrhunderts persönlich und künstlerisch beeinflusst wurden. Béla Bartók flüchtete 1940 ins Exil nach Amerika und gab dort zeitweise das Komponieren auf, bis er vom Boston Symphony Orchestra beauftragt wurde, das »Konzert für Orchester« zu komponieren. Entstanden ist ein höchst virtuoses Werk, in dem einzelne Instrumente des Orchesters solistisch in Erscheinung treten.

Ebenfalls im Exil, allerdings in Frankreich, entstand der 1. Satz von Sergei Prokofjews 2. Violinkonzert. Der Komponist begab sich zudem auf die Suche nach einer neuen musikalischen Heimat und fand diese in der „Neuen Einfachheit“. Interpretiert wird die anspruchsvolle, virtuose Solopartie des Violinkonzerts von dem russischen Violinisten Boris Brovtsyn.

In einem inneren Exil befand sich in den 1940er Jahren Dmitri Schostakowitsch, dessen drei Ballette „Das goldene Zeitalter“, „Der helle Bach“ und „Der Bolzen“ inhaltlich zwar unverfänglich waren, doch galt deren Musik unter Stalin als westlich-dekadent und formalistisch.

Unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Ivan Repuši? musiziert das Niedersächsische Staatsorchester Hannover.

Tickets für das 4. Sinfoniekonzert sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Konzerte im März 2019

Februar 15, 2019 by  
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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 

3. KAMMERKONZERT in der Rostocker Kunsthalle

„Aus Erfahrung gut“
Mit dem Morgenstern Quartett

Drei Streichquartette aus drei Jahrhunderten erklingen beim 3. Kammerkonzert. Die vier Mitglieder des 1987 vom Primarius Bert Morgenstern gegründeten Morgenstern Quartetts beleuchten innerhalb der „Nahaufnahmen Russland“ das Streichquartett Nr. 2 von Alexander Borodin und das vierte von Dmitri Schostakowitsch – dessen Quartette immer wieder im Programm des ambitionierten Ensembles stehen. Außerdem heben die Musiker das 2006 geschriebene Quartett ihres ehemaligen Kollegen, des Violinisten Malte Hübner „aus der Taufe“.

Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer - Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer – Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

TERMIN
Sonntag, 10. März 2019, 16:00 Uhr, Kunsthalle Rostock
Malte Hübner: Streichquartett (2006) Uraufführung
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 4 op. 83
Alexander Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Violine: Bert Morgenstern, Bettina Goffing
Viola: Martin Poetsch
Violoncello: Henning Ladendorf


Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer - Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer – Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

7. PHILHARMONISCHES KONZERT
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock spielt Schubert und Prokofjew
Solistin ist die Violinistin Sophia Jaffé

Neben Sergej Prokofjew widmet sich Marcus Bosch diesmal Franz Schubert und damit zwei Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die berühmte „unvollendete“ Symphonie des Wieners entstand 1822 mit nur zwei Sätzen. Musikwissenschaftler streiten sich bis heute, ob Schubert das Werk als vollendet ansah oder sich mit den Skizzen des dritten Satzes zu sehr an Beethovens 2. Symphonie annäherte und die Komposition deswegen abbrach.

Gegenübergestellt wird der „Unvollendeten“ die 3. Symphonie, die er sieben Jahre zuvor für ein Liebhaberorchester geschrieben hatte, in dem Schubert selbst als Bratscher mitwirkte.

Bei der Aufführung des 2. Violinkonzertes von Sergej Prokofjew kommt es zu einer Wiederbegegnung mit der renommierten und preisgekrönten Violinistin Sophia Jaffé. Geschrieben 1935 auf seinen Konzertreisen in mehreren Ländern, repräsentiert Prokofjews Konzert den Stil einer „neuen Einfachheit“.

Vor den Philharmonischen Konzerten bieten wir eine Konzerteinführung an. In ca. 15 Minuten wird Wissenswertes und Interessantes über die Komponisten sowie die Entstehung und Rezeption der gespielten Werke präsentiert. Die Einführung findet eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Ateliertheater statt.

TERMINE
Sonntag, 18. März 2019, 18:00 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Montag, 19. März 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Dienstag, 20. März 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“ / Symphonie Nr. 3 D-Dur D200
Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
Leitung: Marcus Bosch
Violine: Sophia Jaffé

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Linz, Landestheater Linz, Premiere POLNISCHE HOCHZEIT BLACKBOX MUSIKTHEATER, 16.03.2019

Februar 13, 2019 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

POLNISCHE HOCHZEIT | OPERETTE IN DREI AKTEN UND EINEM VORSPIEL VON JOSEPH BEER
INSZENIERUNG GREGOR HORRES
PREMIERE SA 16. MÄRZ 2019, 20.00 UHR, BLACKBOX MUSIKTHEATER

Operettenpremiere „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer am 16. März 2019 in der BlackBox des Musiktheaters. Regie führt Gregor Horres. Martin Braun dirigiert das Bruckner Orchester Linz.

Wer war Joseph Beer? 1937, als „Polnische Hochzeit“ mit riesigem Erfolg uraufgeführt wurde, war er für einige Monate die große Hoffnung der Operette. Im Jahr darauf erstarkte der Einfluss der Nationalsozialisten aber so weit, dass er als Jude Österreich verlassen musste und seine Werke nicht mehr aufgeführt werden durften. Beer konnte und wollte nach 1945 an diese Erfolge nicht anknüpfen, sodass seine Werke heute Geheimtipps sind, die jedoch schnell verführen und ihre lustvoll-krea­tive Umsetzung erwarten.


POLNISCHE HOCHZEIT
OPERETTE IN DREI AKTEN UND EINEM VORSPIEL VON JOSEPH BEER
Text von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
In deutscher Sprache
Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios

Premiere Samstag, 16. März 2019, 20.00 Uhr
BlackBox Musiktheater

Musikalische Leitung Martin Braun
Inszenierung Gregor Horres
Bühne und Kostüme Jan Bammes
Dramaturgie Anna Maria Jurisch

Kinderchoreinstudierung Ursula WincorBaron Mietek Oginsky Philipp Kranjc, Jadja Svenja Isabella Kallweit, Graf Staschek Zagorsky Michael Wagner, Graf Boleslav Zagorsky Rafael Helbig-Kostka, Suza Florence Losseau, Casimir Timothy Connor, Hauptmann Korrosoff Dominik Nekel, Stasi Etelka Sellei, Stani Seunggyeong Lee, Zdenka Martha Matscheko, Wladek Florens Matscheko

Kinder- und Jugendchor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

Polnische Hochzeit erzählt eine beinahe universelle Operettengeschichte: Der polnische Freiheitskämpfer Boleslav kehrt inkognito in die Hei­mat zurück, um seine Jugendliebe Jadja zu finden. Diese ist aber dem Schwerenöter Staschek versprochen, der die zünftige polnische Hoch­zeit schon plant. Die komischen, dramatischen und haarsträubenden Verwicklungen hüllt Beer in Musik, die zwischen Operettenglanz und Moderne oszilliert, sich unverhohlener Romantik hingibt und dabei Ausflüge zu Volksmusik, Klezmer und Jazz unternimmt.

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Musical-Premiere: GRIMM!, 10.02.2019

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard-von-Winterstein-Theater / Grimm © Christian-Dageförde

Eduard-von-Winterstein-Theater / Grimm © Christian-Dageförde

Musical-Premiere: GRIMM!

Am Sonntag, dem 10. Februar 2019, hat um 19 Uhr das Musical GRIMM! von Thomas Zaufke und Peter Lund, das DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON ROTKÄPPCHEN UND IHREM WOLF erzählt, Premiere im Eduard-von- Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

Rotkäppchen ist fünfzehn und hat den Spitznamen aus Kindertagen satt; ab jetzt will sie Dorothea genannt werden, so, wie sie nämlich tatsächlich heißt! Dorothea lebt in einem Dorf direkt am Wald, und im Wald haust der böse Wolf, wie wir das aus Grimms Märchen ja zuverlässig wissen. – Das heißt, angeblich haust er dort, Dorothea selbst hat ihn noch nie gesehen. Aber alle Dorfbewohner haben schon viele schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht – wenigstens sagen sie das: Mutter Geiß mit ihren sieben Geißlein, die drei Schweinchen, der alte Hofhund Sultan und sein Sohn Rex. Sie alle warnen Rotkäppchen, aber Dorothea geht trotzdem in den Wald und dort stellt sich heraus, dass der junge Wolf namens Grimm nicht nur nicht böse, sondern im Gegenteil
ausgesprochen nett, gutaussehend und überhaupt sehr interessant ist! Dorothea nimmt Grimm kurzerhand mit ins Dorf, um den bösartigen Gerüchten endgültig ein Ende zu setzen. Allerdings sieht es bald so aus, als wollten sich die Dorfbewohner gar nicht von ihren Vorurteilen über den bösen Wolf verabschieden!

Eduard-von-Winterstein-Theater / Grimm © Christian-Dageförde

Eduard-von-Winterstein-Theater / Grimm © Christian-Dageförde

Thomas Zaufke und Peter Lund bürsten in dieser witzigen und frechen Neuinterpretation das alte Märchen von Gut und Böse kräftig gegen den Strich. Das Musical GRIMM!, das seit seiner Uraufführung 2014 in Graz landauf landab gespielt wird, ist ein unterhaltsames und kluges Stück über Wahrheit und Lüge und über eine große Freundschaft – mit Musik, die vom Ohr direkt ins Herz geht.

In der Inszenierung von Tamara Korber spielt Kerstin Maus das Rotkäppchen, das eigentlich Dorothea heißt; als Grimm steht Nick Körber auf der Bühne; in weiteren Rollen sind unter anderen Isa Etienne Flaccus, Marie-Louise von Gottberg, Marie-Luis Kießling, Elisabeth Markstein, Phillip Adam, Maurice Daniel Ernst, Marvin Thiede und Nenad Žani? zu erleben. Die Musikalische Leitung über die Live-Band hat Markus Teichler. Ensemble und Extraballetttanzen in der Choreographie von Stefan Haufe. Bühnenbild und Kostüme entwarf Robert Schrag.

Premiere: Sonntag, 10. Februar 2019, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Mi, 13.02.2019, 19.30 Uhr | Sa, 16.02.2019, 19.30 Uhr | So, 03.03.2019, 15.00
Fr, 08.03.2019, 19.30 Uhr | Sa, 16.03.2019, 19.30 Uhr | Do, 21.03.2019, 19.30
So, 31.03.2019, 19.00 Uhr | Sa, 27.04.2019, 19.30 Uhr | So, 05.05.2019, 19.00

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

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