Mainz, Staatstheater Mainz, MANON LESCAUT – Giacomo Puccini, 25.01.2020

Januar 10, 2020 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

MANON LESCAUT –  Giacomo Puccini

Premiere 25. Januar 2020,  19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03, 8.4.12.04.2020

Leidenschaftliche Liebe oder Luxusleben – Manon kann sich nicht entscheiden. Sprunghaft wirft sich die eigensinnige junge Frau von einem Extrem ins andere. Um einer Verbindung mit dem reichen Geronte zu entgehen, flüchtet sie in die Arme des geliebten, aber mittellosen Des Grieux. Des einfachen Lebens bald überdrüssig, zieht es sie zurück zu Geronte, bei dem sie für den ausschweifenden Lebensstil mit ihrem Körper bezahlt.
Ein erneuter Ausbruch bringt Manon ins Gefängnis und zwingt sie schließlich zu einem verhängnisvollen Leben auf der Flucht.

Abbé Prévosts berühmte Romanfigur Manon Lescaut inspirierte zahlreiche Autor*innen, Komponist*innen und Filmregisseur*innen. Mit eingängigen Melodien und geschickt gesetzten dramatischen Effekten gelingt es Giacomo Puccini, diesen faszinierend widersprüchlichen Charakter zum Leben zu erwecken.

2018 gewannen Gerard Jones und Cécile Trémolières den Europäischen Opernregie-Preis. Ihr preisgekröntes Konzept, in dem Manons Leben als unerbittlich voranschreitende Reise erfahrbar wird, setzt das junge Team nun mit dem Mainzer Ensemble um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Gerard Jones, Ausstattung: Cécile Trémolières, Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez, Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

MIT:  Manon Lescaut: Nadja Stefanoff, Lescaut, ihr Bruder: Michael Dahmen, Chevalier René des Grieux, Student: Eric Laporte, Geronte de Ravoir, Kgl. Steuerpächter: Stephan Bootz /  Derrick Ballard, Edmond, Student/ Ein Leuchttumwärter: Johannes Mayer, Wirt /, Kommandant eines Kriegsschiffes: Doheon Kim, Tanzmeister: Daniel Tilch,, Ein Musiker: Sissi Qi Wang, Ein Sergeant der Bogenschützen: Dennis Sörös, Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am 25. Januar 2020,  19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03,  8.4.12.04.2020

—| IOCO Kritik Staatstheater Mainz |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Neujahrskonzert: Midnight in Vienna, 01.01.2020

Dezember 31, 2019 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Neujahrskonzert: Midnight in Vienna

Generalmusikdirektor Cornelius Meister dirigiert das Neujahrskonzert des Staatsorchesters Stuttgart am 1. Januar 2020 im Opernhaus; Beate Ritter (Sopran) singt den Frühlingsstimmen-Walzer von Johann Strauss (Sohn)

Staatsoper Stuttgart / Neujahrskonzert - Cornelius Meister © Marco Borggreve

Staatsoper Stuttgart / Neujahrskonzert – Cornelius Meister © Marco Borggreve

Willkommen 2020: Generalmusikdirektor Cornelius Meister dirigiert erstmals das festliche Neujahrskonzert des Staatsorchesters Stuttgart im Opernhaus am Mittwoch, 1. Januar 2020, um 17 Uhr mit Werken von Johann Strauss (Vater und Sohn) und Josef Strauss. Die aus Österreich stammende Sopranistin Beate Ritter, seit der vergangenen Spielzeit Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart, wirkt als Solistin mit. In dieser Spielzeit sang sie an der Staatsoper Stuttgart Musetta (La Bohème) und wird als Norina (Don Pasquale), Olympia (Les Contes d?Hoffmann), Gilda (Rigoletto) und als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) zu erleben sein.

Staatsoper Stuttgart / Neujahrskonzert - Beate Ritter © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart / Neujahrskonzert – Beate Ritter © Matthias Baus

Das Konzert ist bereits ausverkauft. Restkarten sind eventuell an der Abendkasse erhältlich.

Programm
Johann Strauss (Sohn): Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus
Johann Strauss (Sohn): Im Krapfenwaldl Polka française op. 336
Johann Strauss (Sohn): Accelerationen Walzer op. 234
Josef Strauss: Moulinet-Polka Polka française op. 57
Johann Strauss (Sohn): Éljen a Magyár! Polka schnell op. 332
Johann Strauss (Sohn): Bauern-Polka Polka française op. 276
Josef Strauss: Die Libelle Polka Mazur op. 204
Johann Strauss (Sohn): Frühlingsstimmen Walzer für Sopran und Orchester op. 410
Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss: Pizzicato-Polka Polka française
Josef Strauss: Plappermäulchen Polka schnell op. 245

Musikalische Leitung Cornelius Meister
Sopran Beate Ritter
Staatsorchester Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, BORIS – Modest Mussorgski – Sergej Newski, 02.02.2020

Dezember 19, 2019 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

 BORIS –  Modest Mussorgski / Sergej Newski

Premiere  02. Februar 2020, 18 Uhr, Weitere Vorstellungen, 07. / 16. / 23. Februar 2020, 02. März 2020, 10. / 13 . April 2020

Der Blick zurück nach vorn

 Am Sonntag, den 02. Februar 2020, feiert zum Auftakt des Frühjahrsfestivals ein außergewöhnlicher Opernabend Premiere an der Staatsoper Stuttgart: BORIS. Das künstlerische Team um Dirigent Titus Engel, Regisseur Paul-Georg Dittrich und Dramaturg Miron Hakenbeck verzahnt darin Modest Mussorgskis Historien-Drama Boris Godunow mit der Uraufführung von Sergej Newskis Secondhand-Zeit, einem Auftragswerk der Staatsoper Stuttgart.

Sergej Newskis Secondhand-Zeit basiert auf Texten der Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, die in ihrem gleichnamigen „Roman der Stimmen“ die Lebenserfahrung unzähliger Einzelner in Zeiten politischer Wirren nach der Perestroika zu Literatur verdichtete. Stimmen aus der jüngeren Vergangenheit tauchen auf und stellen neue Fragen an die Geschichtsschreibung, die Gegenwart und unsere Idee von der Zukunft. Mussorgskis Boris Godunow wird ungekürzt in der Urfassung und in russischer Originalsprache gespielt, Newskis musikthetralische „Erinnerungssplitter“ erklingen zwischen den einzelnen Mussorgski-Tableaus in deutscher Sprache.

Auch diese Neuproduktion wird wieder wesentlich vom Staatsopernchor Stuttgart und dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart getragen: Adam Palka debütiert als Boris Godunow, Ks. Matthias Klink singt Fürst Schuiski. Goran Juric ist erstmals als Pimen zu erleben. Sechs Sänger*innen verkörpern Figuren aus beiden Partituren und haben so quasi parallele Existenzen, darunter Elmar Gilbertsson, der neben seinem Rollendebüt als Grigori den Jüdischen Partisanen singt sowie Maria Theresa Ullrich als Xenias Amme und Die Mutter des Selbstmörders.

Ausblick: Frühjahrsfestival 2020 – FUTUR II

Der „Blick zurück nach vorn“ ist auch Thema des zweiten Frühjahrsfestivals der Staatsoper Stuttgart, das mit der Premiere von BORIS am 02.02.2020 eingeläutet wird. Unter dem Motto „Wer wollen wir gewesen sein?“ geht es dieses Frühjahr unter anderem um die Subjekte der Geschichte und darum, wieviel Potenzial der Blick auf die Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft enthält bzw. wieviel Zukunft es in der Vergangenheit (wieder) zu finden gibt.

Neben BORIS stehen zwei weitere Opernpremieren im Fokus des Frühjahrsfestivals: Hans Zenders kompositorische Übermalung von Schuberts Winterreise (Premiere am 01.03.2020) legt offen, was unser heutiges Selbstverständnis vom Individuum mit dem der frühen Romantik zu tun hat. Zum Abschluss der Festwochen stellt Antonio Vivaldis Juditha triumphans (Premiere am 22.03.2020) die Konstruktion einer Sieger-Identität aus einem biblischen Stoff zur Debatte. Eine Reihe von Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerten, Die lange Nacht der wiedergefundenen Zukunft mit außergewöhnlichen Konzerten zum Phänomen der Zeit, der Kongress Futur II im Württembergischen Kunstverein und zwei Performance-Premieren des Orpheus Instituts widmen sich intensiv der Frage nach unserer Position im Gefüge des Zeitgeschehens (weitere Informationen folgen).

Titus Engel dirigiert; Paul-Georg Dittrich inszeniert; Uraufführung nach Texten von Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, Bühne Joki Tewes, Jana Findeklee
Kostüme Pia Dederichs, Lena Schmid, Video Vincent Stefan, Licht Reinhard Traub, Chor Manuel Pujol, Dramaturgie Miron Hakenbeck

Mit:  Boris Godunow Adam Palka, Fjodor / Die Aktivistin Alexandra Urquiola*, Xenia/Die Geflüchtete  Carina Schmieger*, Xenias Amme / Die Mutter des Selbstmörders Maria Theresa Ullrich, Fürst Wassili Schuiski Matthias Klink, Pimen Goran Juric, Grigori Otrepjew / Der jüdische Partisan Elmar Gilbertsson, Warlaam  Friedemann Röhlig
Missail / Ein Leibbojar Charles Sy*, Eine Schenkwirtin / Die Frau des Kollaborateurs Stine Marie Fischer, Ein Gottes Narr / Der Obdachlose Petr Nekoranec, Mikititsch (Aufseher) / Offizier der Grenzwache Ricardo Llamas Márquez, Mitjucha Matthias Nenner / Heiko Schulz, Andrei Schtschelkalow Pawel Konik, Bariton (Alter Ego des Jüdischen Partisanen) Urban Malmberg, Kind (Alter Ego des Jüdischen Partisanen) Ramina Abdulla-zadè
* Mitglieder des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart
Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart


Begleitveranstaltungen

Öffentliche Probe
Montag, 13. Januar 2020, 18.30 Uhr bis 20 Uhr. Kostenlose Platzkarten sind ab sofort im Theatershop erhältlich.

Einführungsmatinee
Sonntag, 19. Januar 2020, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt Einblicke in die Konzeption der Neuinszenierung.

Opern-LAB
Samstag, 25. Januar 2020, 14 Uhr – 17 Uhr im JOiN

In diesem dreistündigen Labor untersuchen wir gemeinsam mit dem Komponisten Sergej Newski und mit dem Dramaturgen der Produktion, wie sich individuelle Lebensgeschichten und kollektives musikalisches Kunstwerk begegnen können. Oral History goes Opera. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter join@staatstheater-stuttgart.de

Einführungen
Eine Einführung vor jeder Vorstellung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang, statt.

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Münster, Theater Münster, Konzertvorschau Januar  2020

Dezember 16, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk


Konzertvorschau Januar  2020
Sinfonieorchester Münster


NEUJAHRSKONZERT
»Go West«
Mittwoch, 1. Januar, 16.00 und 19.30 Uhr
Freitag, 3. Januar ,19.30 Uhr
Mit Götz Alsmann und der Götz Alsmann Band
Sinfonieorchester Münster | Dirigent: Golo Berg


3. ERBDROSTENHOFKONZERT
Montag, 6. Januar,  20.00 Uhr
Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven
Kammermusik im Festsaal des Erbdrostenhofs


4. SINFONIEKONZERT
Dienstag, 14. Januar, 19.30 Uhr
Mittwoch, 15. Januar, 19.30 Uhr
Sonntag, 19. Januar, 18.00 Uhr
Werke von John Corigliano, Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven
Solist: Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello
Sinfonieorchester Münster | Dirigent: Golo Berg


HÖRT, HÖRT! – GESPRÄCHSKONZERT
Samstag, 18. Januar, 11.30 Uhr, Martinikirche
Ausschnitte aus der Sinfonie Nr. 7 A-Dur von Ludwig van Beethoven
Sinfonieorchester Münster
Dirigent und Moderation: Golo Berg


 3. RATHAUSKONZERT
Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr
Werke von Jan Dismas Zelenka, Georg Philipp Telemann und Ignaz Pleyel
Kammermusik im Rathausfestsaal


—| Pressemeldung Theater Münster |—

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