Hamburg, Staatsoper Hamburg, Otello – Le Nozze di Figaro, Juni 2018

Juni 8, 2018 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

 

Aleksandra Kurzak, Olga Peretyatko, Maite Beaumont

In der Staatsoper Hamburg

An der Dammtorstraße gibt es ein Wiedersehen mit Aleksandra Kurzak, Olga Peretyatko und Maite Beaumont. Alle drei Sängerinnen zählen mittlerweile zu den gefragtesten ihres Faches und waren einmal Mitglieder im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Aleksandra Kurzak wird ab 5. Juni 2018 in Giuseppe Verdis Oper Otello als Desdemona an der Seite von Carlo Ventre in der Titelpartie zu erleben sein. Ab 14. Juni steht Mozarts Le Nozze di Figaro wieder auf dem Spielplan. Olga Peretyatko wird die Contessa d’Almaviva und Maite Beaumont den Cherubino singen und spielen.


Giuseppe Verdi –  Otello

Musikalische Leitung: Paolo Carignani, Inszenierung: Calixto Bieito, Bühnenbild: Susanne Gschwender, Kostüme: Ingo Krügler, Licht: Michael Bauer, Chor: Eberhard Friedrich
Dramaturgie: Ute Vollmar

Otello Carlo Ventre, Jago Franco Vassallo, Cassio Oleksiy Palchykov, Rodrigo Jürgen Sacher, Lodovico Denis Velev, Montano Shin Yeo/Bruno Vargas (5. und 9.06.), Un Araldo Michael Kunze/Michael Reder (9. und 20.06.), Desdemona Aleksandra Kurzak, Emilia Nadezhda Karyazina, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen am 5., 9., 15. und 20. Juni 2018 jeweils um 19.00 Uhr


Wolfgang Amadeus Mozart  –  Le Nozze di Figaro

Musikalische Leitung: Nathan Brock/Alexander Joël (21.06.), Inszenierung: Stefan Herheim
Bühnenbild: Christof Hetzer, Kostüme: Gesine Völlm, Licht: Phoenix (Andreas Hofer)
Video: fettFilm, Chor: Eberhard Friedrich, Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

Il Conte d’Almaviva Alexey Bogdanchikov, La Contessa d’Almaviva Olga Peretyatko, Susanna Hayoung Lee, Figaro Alin Anca, Cherubino Maite Beaumont, Marcellina Katharina Kammerloher, Don Basilio Thomas Ebenstein, Don Curzio Peter Galliard, Don Bartolo Alexander Roslavets, Antonio Roger Smeets, Barbarina Narea Son, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen am 14., 19. und 21. Juni 2018 jeweils um 19.00 Uhr sowie am 17. Juni um 18.00 Uhr


Biografien:

Aleksandra Kurzak
Die polnische Sängerin Aleksandra Kurzak studierte zunächst Violine, bevor sie in Breslau und Hamburg ihr Gesangsstudium absolvierte. Die mehrfache Preisträgerin debütierte 1999 an der Staatsoper in Breslau als Susanna in Mozarts „Le Nozze di Figaro“. 2001/02 wurde sie Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper und sprang in ihrer ersten Spielzeit bereits als Gilda in „Rigoletto“ und als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ ein. Von 2004 bis 2007 gehörte Aleksandra Kurzak zum Ensemble der Staatsoper und war hier in vielen Rollen zu erleben, darunter Susanna (Le Nozze di Figaro), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Musetta (La Bohème) und Fiorilla (Il Turco in Italia), Servilia, Marzelline (Fidelio), Nanetta (Falstaff), Ännchen (Der Freischütz), Adele, Gretel (Hänsel und Gretel), Maid (Powder her Face). Außerdem sang sie hier in den Neuinszenierungen von Giulio Cesare in Egitto die Cleopatra und von La Fille du Régiment die Marie.

Im Dezember 2004 feierte die Sängerin mit nur 27 Jahren ihren Einstand an der New Yorker Metropolitan Opera als Olympia in Les Contes d’Hoffmann und wurde umgehend für weitere Vorstellungen engagiert (unter anderem „Die Entführung aus dem Serail“, „Rigoletto“, „Die ägyptische Helena“). Im darauf folgenden Jahr debütierte Aleksandra Kurzak als Aspasia in Mozarts „Mitridate, Re di Ponte“ am Royal Opera House Covent Garden in London. Als Susanna, Norina (Don Pasquale), Adina (L’Elisir d’Amore) und Matilde (Matilde di Shabran) war sie dort seitdem zu erleben. 2010 debütierte Kurzak im Teatro alla Scala als Gilda in Verdi’s „Rigoletto“.

Gastauftritte führten die Sängerin zudem an die Staatsoper Unter den Linden Berlin (Königin der Nacht), das Teatro Regio in Parma und das Théâtre du Capitole in Toulouse (Gilda), die Bayerische Staatsoper (Cleopatra, Adele, Rosina, Donna Fiorilla, Adina und Rachel), die Wiener Staatsoper, Teatro Regio in Torino (Violetta), den Palau de les Arts in Valencia (Adina), die Wiener Staatsoper (Rosina, Adina, Susanna, Marie, Violetta, Gilda), das Teatro Real in Madrid (Susanna, Marie), das Teatro Massimo in Palermo (Norina), Teatro Massimo di Bellini in Catania, das Lyric Opera House in Chicago (Blonde) und zu den Salzburger Festspielen (Mozart-Matinee, Ännchen und Donna Anna), das Mozart Festival in A Coruña und an die Welsh National Opera in Cardiff (Aspasia), die National Oper in Helsinki (Gilda), National Oper in Warschau (Gilda, Violetta, Lucia), das Teatro La Fenice in Venedig (Donna Anna), das Theater an der Wien (Donna Anna und Amenaide), die Seattle Opera (Lucia), San Francisco Opera (Gilda), Los Angeles Opera (Fiordiligi), die Arena di Verona (Rosina, Juliette, Gilda, Verdi-Gala), das Opernhaus in Zürich (Gilda, Norina, Nedda), die Opera de Paris (Adina, Micaela), das Teatro alla Scala (Susanna, Adele in „Le Comte Ory“), die Staatsoper Berlin (Mimi) und die Deutsche Oper Berlin (Adina). Zudem kehrte sie wiederholt an die Metropolitan Opera (Blondchen, Gilda, Gretel und Adina) und das Royal Opera House (Norina, Adina, Susanna, Matilde, Donna, Fiorilla, Rosina, Gilda, Lucia und Liu) zurück. Im Konzertbereich arbeitete sie mit den Essener Philharmonikern, Hamburger Symphonikern, Hamburger Philharmonikern, mit dem NDR Orchester und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia zusammen. Sie hat mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Bruno Campanella, James Conlon, Sir Andrew Davis, Christoph von Dohnanyi, Riccardo Frizza, Rafael Frühbeck de Burgos, René Jacobs, Fabio Luisi, Nicola Luisotti, Sir Charles Mackerras, Ingo Metzmacher, Daniel Oren, Antonio Pappano, Carlo Rizzi, Ralf Weikert und Simone Young gearbeitet.

2006 wurde Aleksandra Kurzak mit dem Oberdörffer-Preis der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet. Zudem war sie die Preisträgerin zweier Preise beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona und der Auszeichnung „Young Talent“ bei der Mirjam Helin International Singing Competition.

Olga Peretyatko
In St.Petersburg geboren, ist Olga Peretyatko heute eine der international gefragtesten Koloratur-Sopranistinnen. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Hanns Eisler
Hochschule in Berlin, war sie zunächst Mitglied des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und Gast der Staatsoper Wien, Metropolitan Oper in New York, Opéra Bastille in Paris, des Festivals in Aix-en-Provence der Mailänder Scala, der Deutschen Oper Berlin, Staatsoper Berlin, des Festpielhauses Baden-Baden, des Teatro Real in Madrid, New National Theatre Tokyo und beim Rossini Opera Festivals. Weitere Debüts erwarten sie unter anderem an der Opéra in Montecarlo, beim Festival des Chorégies in Orange sowie am Royal Opera House in London.

Ihr Repertoire umfasst neben vielen Rollen des Rossini-Repertoires, Donna Anna (Don Giovanni), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Gilda (Rigoletto), Violetta (La Traviata), Elvira (I Puritani), Amina (La Sonnambula), Adina (L’Elisir d’amore), Lucia di Lammermoor, Leila in Bizets „Die Perlenfischer“, alle vier weiblichen Rollen in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“, aber auch Raritäten des russischen Repertoires wie Marfa (Die Zarenbraut) und Stravinsky’s „Le Rossignol“.

In den nächsten Spielzeiten stehen weitere Debüts als Contessa (Le Nozze di Figaro), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Norina (Don Pasquale), Mathilde (Guillaume Tell) sowie die Titelrolle in Donizettis „Anna Bolena“ und die Hauptrolle in Massenets „Manon“ auf dem Programm. Im Rahmen ihres Vertrags mit Sony Classical hat Olga Peretyatko bisher vier Solo-CDs veröffentlicht, von denen das dritte Album „Rossini!“ mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde.

Maite Beaumont
Mit ihrem unverwechselbaren, warmen Timbre und ihrer großen Ausdrucksfähigkeit gehört die spanische Mezzosopranistin Maite Beaumont zu den wichtigen Sängerinnen ihres Fachs. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Partien des Barockrepertoires und der Wiener Klassik und reicht hin bis zu Rollen des französischen Repertoires und der Opern von Richard Strauss. Dazu gehören unter anderem Partien wie Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare in Egitto), Irene (Tamerlano) und Flavius (Flavius Bertardidus, König der Langobarden), Angelina (La Cenerentola), Dorabella (Così fan tutte) , Cherubino (Le Nozze di Figaro) und Oktavian (Der Rosenkavalier). Mit großem Erfolg interpretiert sie auch Partien wie Donna Elvira (Don Giovanni), Romeo (I Capuleti e I Montecchi), Siebel (Faust), Elisabetta (Maria Stuarda), Iphigénie (Iphigénie en Tauride), Margarethe (La Damnation de Faust), Didon (Les Troyens), Medée (Medée), Tancredi (Tancredi) und Komponist (Ariadne auf Naxos). Kommende Engagements umfassen Partien wie Isabella (L’Italina in Algeri) und Ariodante.

Jüngste Erfolge gelangen Maite Beaumont unter anderem als Ruggiero in der Neuproduktion von Alcina am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Romeo (I Capuleti e I Montecchi) und als Dorabella in einer Neuproduktion von „Così fan tutte“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie in Tokio. Am Theater an der Wien sang sie Lisetta in Haydns „Il Mondo della Luna“, außerdem war sie als Melibea in „Il Viaggio a Reims“ an der Mailänder Scala und in der Titelpartie von Rossinis „La Cenerentola“ in einer Neuproduktion an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben, eine Rolle, die sie auch an der Semperoper Dresden und an der Opéra National du Rhin interpretierte.

Hervorragende Kritiken erhielt sie auch für ihre gesangliche Leistung in der Titelpartie von Georg Philipp Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ unter der Leitung von Alessandro De Marchi bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. 2005 debütierte Maite Beaumont bei den Salzburger Festspielen als Dorabella in „Così fan tutte“, später folgte eine Serie mit Mozart- Partien als Cherubino und Dorabella an der Nederlandse Opera in Amsterdam. Ihr Amerika-Debüt gab die Mezzosopranistin als Sesto (Giulio Cesare in Egitto) an der Lyric Opera of Chicago 2007.

Auch als Konzertsängerin ist Maite Beaumont international gefragt. Ihr Konzertrepertoire reicht von der Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Sie arbeitete unter anderem mit der Academy of Ancient Music, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg, Il Complesso Barocco, dem Mozarteum Orchester, dem Ensemble Intercontemporain und mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Alessandro de Marchi, Michael Hofstetter, Christopher Hogwood, Ingo Metzmacher, Sir Roger Norrington, Christophe Rousset, Emmanuelle Haim und Nikolaus Harnoncourt zusammen.

Maite Beaumont wurde in Pamplona (Spanien) geboren, wo sie ein Gesangs- und Geigenstudium an der Musikhochschule Pablo Sarastre und parallel dazu ein Soziologiestudium an der Universität Navarra absolvierte. Im Anschluss studierte sie bei Hanna Schwarz und war von 2000 bis 2003 Mitglied im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Internationales Aufsehen erregte sie 2002 mit einem Einspringer als Ruggiero in der Hamburger Neuproduktion von Händels „Alcina“ unter der Leitung von Ivor Bolton. Bei der Premiere hörte die Krimiautorin Donna Leon die junge Sängerin und empfahl sie kurz darauf für zwei CD-Einspielungen. Bis heute unterstützt und fördert Donna Leon, die eine große Verehrerin von Händels Musik ist, Maite Beaumont. Von 2003 bis 2006 war die Mezzosopranistin Mitglied im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper, seither ist sie freischaffend tätig.

Von Maite Beaumont liegt eine umfangreiche Diskografie vor: 2003 erschien ihre erste CD mit Arien von Georg Friedrich Händel, „ La Maga Abbandonata“ (BMG). Außerdem liegen Einspielungen von Händels „Radamisto“ (Virgin Classics) und „Alcina“ (Deutsche
Grammophon), die Solo-CD „Dolce mio ben“ mit italienischen Kantaten und Opernarien um 1700, Vivaldis „Montezuma“ (deutsche harmonia mundi), Georg Philipp Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langboraden“ (deutsche harmonia mundi) und Jörn Arneckes „Das Fest im Meer“ (NCA) vor. Auf DVD sind mit ihr „L’Incoronazione di Poppea“ und „Giulio Cesare in Egitto“ aus dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, „Il Mondo della Luna“ aus dem Theater an der Wien, Mozarts „Così fan tutte“, „Le Nozze di Figaro“ aus der Nederlandse Opera Amsterdam und „Alcina“ aus dem Théâtre de la
Monnaie in Brüssel erschienen.

 

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Wien, Oper in der Krypta, Die Winterreise – Franz Schubert, IOCO Kritik, 10.04.2018

April 12, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Konzert, Kritiken, Peterskirche

 Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche Wien

Die Winterreise von Franz Schubert  

Von Marcus Haimerl

Die Peterskirche, ist im Zentrum von Wien, im 1. Bezirk gelegen. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins 4. Jahrhundert, als im dort gelegenen römischen Lager Vindobona eine Kaserne in ein Kirchengebäude umgebaut wurde. Der Bau der heutigen Peterskirche begann 1701, unter Kaiser Leopold I., Fertigstellung und Weihung war 1733. Die Peterskirche war der erste Kuppelbau im barocken Wien. Seit 2014 finden in der Krypta der Peterskirche wunderbare Opernproduktionen statt.  80 Besucher sitzen dort in unmittelbarer Nähe der Sänger, immer mit dem intensiven Gefühl, Teil der Aufführung zu sein.


Franz Schubert führte seinen Zyklus „schauerlicher Lieder“ im Herbst 1827 im engsten Freundeskreis im Hause Franz von Schobers erstmalig auf. In einem ebenso intimen Rahmen konnten die Besucher der Krypta der Wiener Peterskirche die Interpretation der Winterreise des Liedduos Matthias Spielvogel und Andreas Mersa erleben.

Oper in der Krypta / Matthias Spielvogel, Tenor und Andreas Mersa © Marcus Haimerl

Oper in der Krypta / Matthias Spielvogel, Tenor und Andreas Mersa © Marcus Haimerl

Der Tiroler Pianist Andreas Mersa, Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien studierte im Anschluss Liedbegleitung am Konservatorium Privatuniversität Wien. Der im deutschen Wittlich geborene Tenor Matthias Spielvogel erhielt in seiner Jugend ersten Gesangs-, Klavier- und Orgelunterricht. Es folgten Studien an den Musikhochschulen in Weimar und Wien. Er tritt als Chorsänger an der Wiener Staatsoper auf und gestaltet auch eine Vielzahl an Rollen bei Oper in der Krypta, u.a. Tony in der West Side Story, Don Ottavio in Don Giovanni oder Basilio in Le nozze di Figaro. Die beiden jungen Künstler verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich des romantischen Liedrepertoires. Gemeinsam vertiefen sie ihre interpretatorischen Studien beim Staatsopernsänger Hans Peter Kammerer.

Was sich nun dem Zuhörer bietet, ist wahrlich außergewöhnlich. Von Beginn gelingt es den Künstlern die spezielle beklemmende, dem Liederzyklus innewohnende Atmosphäre zu schaffen und das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Matthias Spielvogel zeigt hier die große Bandbreite seines stimmlichen Ausdrucks: von leichtgeführten, kopfstimmigen Passagen (Der Leiermann) über aufblühend dramatische Fortestellen (Der stürmische Morgen) bis hin zu starren, scheinbar leblosen Tönen (Der greise Kopf) reicht sein stimmliches Ausdrucksvermögen, welches er wohlüberlegt einsetzt.

Franz Schubert Grabstätte in Wien © IOCO

Franz Schubert Grabstätte in Wien © IOCO

Andreas Mersa bewies sich als herausragender Liedbegleiter. Einfühlsam trägt er den Sänger durch den gesamten Liederzyklus und beherrscht das Wechselspiel zwischen seiner Rolle als Begleiter und Solist perfekt. Als ein Beispiel sei hier das Lied Nr. 21 „Das Wirtshaus“ genannt, in welchem Andreas Mersa seine klangliche Vielfalt unter Beweis stellt.

Bemerkenswert auch die formale Dramaturgie des Abends, über die sich die Interpreten merklich Gedanken gemacht haben. Lieder, die inhaltlich und musikalisch zusammenhängen, folgen gruppiert rasch aufeinander (beispielsweise die Nummern 2-4), andere stehen einzeln für sich (Der Lindenbaum, Nr. 5; ,Rast, Nr. 10). Dieses Wechselspiel verleiht dem Abend eine übergeordnete Struktur, die dem Zuhörer das Verstehen dieses komplexen Zyklus‘ erleichtert. Die kurze Pause nach dem zwölften Lied ist ein Verweis auf die kompositorische Entstehungsgeschichte der Winterreise. Schubert hatte im Februar 1827 zuerst die Lieder 1-12 und später dann, im Oktober desselben Jahres, die Nummern 13-24 komponiert und damit den Zyklus zweiteilig angelegt.

Interessant auch die Wahl der Tonarten: bei der für gewöhnlich im Konzert dargebotenen Fassung der Winterreise, wie sie in der Erstausgabe (Haslinger, Wien, 1828) erschienen ist, wird außer Acht gelassen, dass Schubert bei einigen Liedern ursprünglich andere Tonarten vorgesehen hatte. Ein Beispiel: Die Künstler lassen auf das vorletzte Lied ,Die Nebensonnen‘, das in A-Dur endet, den finalen Leiermann im ursprünglich vorgesehen h-Moll anstatt üblichen a-Moll erklingen, was die Szenerie des armen Bettlers, der barfuß auf dem Eis seine Leier spielt, auch tonal noch entrückter erscheinen lässt.

Nachdem der letzte Ton des Leiermanns verklungen war, herrschte ein langer Augenblick Stille, ehe der Jubel des Publikums anhob. Ein neuerliches Highlight in der Zusammenarbeit der beiden jungen Künstler stellt die Aufführung von einem weiteren Liederzyklus Schuberts, Die schöne Müllerin, am 05. Und 09. Mai 2018 am gleichen Ort, in der Krypta der Peterskirche in Wien dar.

München, Bayerische Staatsoper, Figaros Hochzeit von W. A. Mozart, IOCO Kritik, 07.11.2017

November 7, 2017 by  
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Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart

 „Schwierige Türen“

Von Hans-Günter Melchior

Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Alle kennen Figaros Hochzeit. Alle Männer. Sei es als Traum, sei es als Realität. Ein junge Frau, die man auch gerne mal in den Armen hielte, heiratet ihren Geliebten/Verlobten. Und man hält an seinem Traum fest. Bei manchen erfüllt er sich sogar: als außereheliche Beziehung.  Und alle Frauen kennen Figaros Hochzeit. Sie heiraten zwar, könnten sich aber ganz gut vorstellen, in den Armen dessen, der sie so heiß begehrt, ein wenig zu ruhen – und so weiter.

Das ist es, was Mozart wusste!

Und deshalb kennen – fast – alle die Geschichte, die Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte daraus gemacht haben. Vor allem Mozarts wunderbare, erotisierende Musik, die zwischen die Zeilen des Librettos schlüpft und ins Seelenleben der Protagonisten und der Zuhörer eindringt. Dass man am Ende sagt: So ist es, genau so. Als wäre es ich.

Ganz kurz und zur Erinnerung:

Susanna (Olga Kulchynska), Kammermädchen der Gräfin Almaviva (Federica Lombardi) heiratet Figaro (Alex Esposito), den Kammerdiener des Grafen Almaviva (Christian Gerhaher). Letzterer stellt aber der schönen Susanna nach, pocht zwar nicht ausdrücklich, aber doch faktisch auf dem ius prima noctis (Recht der ersten Nacht), einem „Gesetz“, das er gerade, offenbar in einer aufklärerischen Anwandlung, abgeschafft hat. Er verletzt dabei die Gefühle seiner Gattin auf das Nachhaltigste. Diese schmiedet mit ihrem Kammermädchen Susanna einen Plan: Susanna lockt den Grafen am Hochzeitsabend in den Park. Dort trifft er aber auf die als Kammermädchen Susanna verkleidete eigene Frau, während Susanna als Gräfin verkleidet ihren eifersüchtigen Ehemann Figaro narrt und erotisch reizt. Als der Schwindel auffliegt, zerfließen die männlichen Hauptpersonen, insbesondere der Graf, vor Reue und richten sich in der „gottgewollten“ Ordnung ein.

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro - hier Olga Kulchynska als Susanna und Alex Esposito als Figaro © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro – hier Olga Kulchynska als Susanna und Alex Esposito als Figaro © Wilfried Hösl

Dazwischen ereignet sich allerlei komödiantischer Schnickschnack, ein wenig überdrehte Komik. Marcellina (Anne Sofie von Otter, die sehr schön Mozarts  in den musikalischen Fluss eingebautes Lied „Abendempfindung an Laura“ in deutscher Sprache vorträgt), eine gräfliche Angestellte, erhebt Rechte auf Figaro, beruft sich auf einen Vertrag, der ihr eine von Figaro zu zahlende Mitgift oder die Heirat mit diesem zuspricht. Sie wird von Bartolo (Manuel Günther), einem Arzt aus Sevilla, bei dem sie früher angestellt war, unterstützt. Als sie ihren vertraglichen Anspruch einklagen will, stellt sich heraus, dass sie Figaros Mutter und Bartolo dessen Vater ist. Na ja.

Durch die gesamte Oper irrlichtert – dies allerdings eine überaus wichtige Figur (eine Frauenrolle) –: Cherubino (Solenn´Lavanant-Linke) als lebendes Beispiel unerfüllter Sexualität. Die Gräfin und Susanna ordnen ihm zunächst die Aufgabe zu, als Mädchen verkleidet, den Grafen zu verführen. Als der argwöhnische Graf die Verkleidungszeremonie stört und zum Scheitern bringt, flüchtet Cherubino mit einen Sprung durchs Fenster in Garten. Er wird von dem Gärtner Antonio (Milan Siljanov) dabei beobachtet, was zu komischen Verwicklungen führt, weil Figaro behauptet, er sei es gewesen, der aus Angst vor dem wütenden Grafen aus dem Fenster gesprungen sei.

Don Curzio (Dean Power), ein stotternder Richter (gibt es sowas wirklich?!), soll das Urteil vollziehen, durch das Figaro zur Heirat mit Marcellina oder zur Zahlung einer Mitgift verpflichtet werden soll. Eine kleine Partie. Babarina (Anna El-Khashem), Tochter des Gärtners Antonio, war dem Grafen bereits zu Liebesdiensten, sie stellt ihn vor der Gräfin bloß, indem sie ihre Gelegenheitsbeziehungen offenbart.

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro - hier Alex Esposito als Figaro © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro – hier Alex Esposito als Figaro © Wilfried Hösl

In der Aufführung der Bayerischen Staatsoper sind alle Personen nicht das, was sie sind. Der Graf ist kein richtiger, autoritärer und über den Dingen stehender Herrscher, sondern ein eher Getriebener, ziemlich triebgesteuerter Wicht. Und Figaro und Susanna sind nicht so richtig geduckte Untergebene, sondern selbstbewusste Angestellte, die mit dem Grafen umspringen als befänden sie sich mit ihm auf Augenhöhe. Auch die Gräfin hat so ihre Mucken, sie macht sich mit ihrem Kammermädchen gemein und man hat den Eindruck, dass sie Figaro ganz gern sieht. Und Marcellina und ihre Helfer sind echte und moderne Bürger, die in Auftreten und Reden durchaus in der Lage sind, ihre Rechte zu verteidigen.

Alle eint so etwas wie unerfüllte Liebe. Vor allem aber ein sexuelles Bedürfnis, das quer durch die Standesränge – und durch die tradierten Ordnungscodices geht. Nicht nur der Graf verzehrt sich in einem Begehren, das ihn im Grunde erniedrigt. Selbst von Susanna hat man, folgt man dem Regisseur Christof Loy, durchaus den Eindruck, dass sie sich einer Liaison mit dem Grafen nicht besonders nachhaltig widersetzen würde. Die beiden turteln miteinander und kommen sich gefährlich näher. Das ist durchaus kein Fall von #Me Too, von missachteter sexueller Selbstbestimmung der Frau, nein, das alles geschieht durchaus gesetzeskonform, weil freiwillig, in beiderseitiger Übereinstimmung. Und wie Figaro seiner Susanna, die er ja für die Gräfin hält (!), an die Wäsche geht, offenbart mehr als geheime Wünsche –, Wünsche, die aus der gerade verbindlich gemachten Beziehung zur Angetrauten streben.

Das wird auch musikalisch deutlich. Schon im ersten Akt kommt es nur schwer zum Duett zwischen Susanna und Figaro. Während er das Zimmer vermisst und die Maße vor sich hinbrummelt, schwärmt sie von ihrem neuen Hut. Erst nach und nach kommen die beiden musikalisch zusammen. Und so geht es durch die ganze Oper weiter, es überwiegt zwischen den beiden das Streitbar-Dialogische. Ganz offen bekennt sich freilich nur die exemplarische Figur Cherubino zur bindungsfreien sexuellen Lust –, ein allgegenwärtiger Kobold, dem Mozart die herrlichsten Arien zuordnete (Non so più cosa son, cosa faccio…, ich weiß nicht, was ich bin, was ich tue…; und Voi che sapete… Sagt holde Frauen…).

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro - hier Olga Kulchynska als Susanna und Anne Sofie von Otter als Marcelline © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Le nozze di Figaro – hier Olga Kulchynska als Susanna und Anne Sofie von Otter als Marcelline © Wilfried Hösl

Mit der erotischen Färbung des Werks haben Mozart und Da Ponte die politisch-kämpferische Vorlage Beaumarchais entschärft und ins Psychologische transponiert. Einzig in Figaros Arie: „Se vuol ballare, signor Contino…Will der Herr Graf den Tanz mit mir wagen…“, flammt der sozial- und gesellschaftskritische Kern des ursprünglichen Stoffes auf, eine Schlüsselszene. Die einzig wirklich Kampfansage von unten nach oben.

Stilgebendes Element der Inszenierung sind die Türen. Im ersten Akt sind sie so niedrig, dass man nur in gebückter Haltung eintreten kann. Dann werden sie immer größer. Im dritten Akt ist die Türklinke so hoch angebracht, dass man sich auf die Zehenspitzen stellen muss, um sie zu erreichen. Und im vierten Akt füllt eine riesige Tür bis unter die Decke den Bühnenraum aus, wo zuvor der Ausschnitt eines Gemäldes von Fragonard dominierte. Ganz klein sind die Personen vor diesem wie aus einem Vergrößerungsglas herausgefallenen Monstrum, das nur einen kleinen Spalt offen lässt, hinter dem die Schwärze der Nacht obskure Handlungen verschlingt.

Assoziationen an Kafka drängen sich auf. In der „Verwandlung“ ist ständig von Türen die Rede, die schwer zu öffnen und grundsätzlich immer verschlossen zu halten sind. Und in der Erzählung „Vor dem Gesetz“ bewacht ein Türsteher lauter offene Türen zum Gesetz hin, durch die zu gehen der einzige Besucher sich nicht traut und schließlich gleichsam unerlöst wartend stirbt. Vielleicht weil er weiß, dass er dem Gesetz nicht gewachsen wäre. Es sind bewusst schwierige Türen in dieser Aufführung. Hindernisse. Barrieren vor der Überwindung der Ordnung, vor dem, was sich hinter ihr an sie sprengenden Sehnsüchten verbirgt. Und doch lassen sie Schlupfwinkel offen. Ein philosophisch kluger Einfall der Regie, der die Ambivalenz des Geschehens verdeutlicht.

Constantinos Carydis leitet das hervorragend disponierte Staatsorchester (die Bläser!)  mit anfeuernder Gestik. Die straffen Tempi schaffen es, dass die Musik ins Blut geht. Und sie treiben die Darsteller zu Höchstleistungen an. Großer und anhaltender Jubel.

Le nozze di Figaro an der Bayerischen Staatsoper, weitere Vorstellungen: 10.11.2017; 15.7.2018, 17.7.2018

—| IOCO Kritik Bayerische Staatsoper München |—

 

 

 

Leipzig, Oper Leipzig, Spielplan Oktober 2017 – Tosca, My fair Lady und mehr, Oktober 2017

August 18, 2017 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Spielplan OKTOBER 2017 –  Oper Leipzig

01 Oktober 2017  SONNTAG  
11:00 Familienführung | Opernhaus
14:00 Oper zum Mitmachen Brüderchen, komm tanz mit mir | Probebühne Opernhaus
15:00 Die lustige Witwe – Lehár | Musikalische Komödie
18:00 ToscaPuccini – WIEDERAUFNAHME | Opernhaus


02 Oktober 2017  MO
19:30 Die Schoff – Baumann & Clausen (Gastspiel) | Opernhaus


03 Oktober 2017
15:00 My Fair Lady –  Loewe / Lerner | Musikalische Komödie
18:00 Lobgesang (Ballett) Schröder / Mendelssohn Bartholdy | Opernhaus


04 Oktober 2017
11:00 Knusper, knusper, Knäuschen … Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus
14:00 Familienführung (Schulferien) | Opernhaus
20:00 Nachhall Musikalische Komödie im Museum | Museum der bildenden Künste


06 Oktober 2017
10:00 Peter und der Wolf – Prokofjew | Venussaal Musikalische Komödie
11:00 Knusper, knusper, Knäuschen … Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus


07 Oktober 2017
11:00 Knusper, knusper, Knäuschen … Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus
14:00 Öffentliche Hausführung | Opernhaus
19:00 Der Freischütz –  Weber | Opernhaus
19:00 My Fair Lady –  Loewe / Lerner | Musikalische Komödie


08 Oktober 2017
11:00 Knusper, knusper, Knäuschen … Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus
11:00 Peter und der Wolf –  Prokofjew | Venussaal Musikalische Komödie
15:00 My Fair Lady –  Loewe / Lerner | Musikalische Komödie
18:00 Don Carlo –  Verdi | Opernhaus


9 Oktober 2017
14:00 Oper zum Mitmachen spezial:   Nussknacker und Mäusekönig |
Probebühne Opernhaus


10 Oktober 2017
14:00 Oper zum Mitmachen spezial –   Nussknacker und Mäusekönig |
Probebühne Opernhaus
18:00 MuKo Werkstatt zu »Die große Sünderin« | Musikalische Komödie


11 Oktober 2017
14:00 Oper zum Mitmachen spezial –   Nussknacker und Mäusekönig |
Probebühne Opernhaus


12 Oktober 2017
14:00 Oper zum Mitmachen spezial –   Nussknacker und Mäusekönig |
Probebühne Opernhaus
19:00 Le nozze di Figaro  –  Mozart | Opernhaus


13 Oktober 2017
19:30 Tosca  –  Puccini | Opernhaus


14 Oktober 2017
11:00 Enoch Arden Strauss – STRAUSS-WOCHENENDE | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Salome Strauss – STRAUSS-WOCHENENDE | Opernhaus
19:00 Die große Sünderin  –  Künneke – PREMIERE | Musikalische Komödie


15 Oktober 2017
11:00 Master Class mit Brigitte Fassbaender zu Richard Strauss –
STRAUSS-WOCHENENDE | Opernhaus
15:00 Die große Sünderin –  Künneke | Musikalische Komödie
18:00 Don Carlo  – Verdi | Opernhaus


17 Oktober 2017
19:30 Die große Sünderin  –  Künneke | Musikalische Komödie


18 Oktober 2017
10:00 Babykonzert | Konzertfoyer Opernhaus
18:30 Leipziger Ballett Werkstatt zu »Johannes-Passion« | Opernhaus


20 Oktober 2017
10:00 Babykonzert | Konzertfoyer Opernhaus
19:30 Salome –  Richard Strauss | Opernhaus
21:30 Nachtführung | Opernhaus


21 Oktober 2017
15:00 Muko Plauderei mit Chefdirigent Stefan Klingele | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Die Piraten –  Gilbert & Sullivan | Musikalische Komödie
20:00 41. Leipziger Jazztage An Evening with Pat Metheny | Opernhaus


22 Oktober 2017
11:00 Jürgen-Hart-Satire-Matinee Lachmesse Leipzig 2017 (Gastspiel) | Opernhaus
15:00 Die Piraten –  Gilbert & Sullivan | Musikalische Komödie
16:30 Ur-Krostitzer-Lachmesse-Gala Lachmesse Leipzig 2017 (Gastspiel) | Opernhaus
20:00 Ur-Krostitzer-Lachmesse-Gala Lachmesse Leipzig 2017 (Gastspiel) | Opernhaus


24 Oktober 2017
10:00 Babykonzert | Venussaal Musikalische Komödie


27 Oktober 2017
19:30 Johannes-Passion (Ballett) Schröder / J. S. Bach – PREMIERE | Opernhaus


28 Oktober 2017
15:00 Musikalischer Salon Pièces de Salon | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Le nozze di Figaro  –  Mozart | Opernhaus
19:00 Kleine Komödie Frank Wedekind-Abend | Venussaal Musikalische Komödie


29 Oktober 2017
11:00 Familienführung | Opernhaus
15:00 Feuer, Wasser, Sturm (Kinderchor) | Konzertfoyer Opernhaus
18:00 Der Freischütz  –  Weber | Opernhaus


31 Oktober 2017
15:00 Johannes-Passion (Ballett) Schröder / J. S. Bach | Opernhaus
15:00 Die große Sünderin  –  Künneke | Musikalische Komödie
18:30 Halloween-Gruselführungen Viertelstündliche Führungen | Musikalische Komödie


Änderungen vorbehalten!

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

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