Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe, Chopin Festival Hamburg, IOCO Aktuell, 20. – 25.6.2019

Juni 8, 2019 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung

Pere Lachaise / Frederic Chopin Grabstätte © IOCO

Pere Lachaise / Frederic Chopin Grabstätte © IOCO

Chopin Festival

Chopin-Festival Hamburg : 20. – 25.06.2019

– Klaviermusik neu erleben –

Geschichte und Gegenwart, Romantik und Neuzeit – das Programm des 2. Chopin Festivals Hamburg verbindet vom 20.06. bis 25.06.2019 die Klangwelten moderner und historischer Flügel zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis. International renommierte Pianisten wie Ragna Schirmer, Janusz Olejniczak, Tomasz Ritter, Hélène Tysman, Tobias Koch spielen im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und in der Hamburger Kunsthalle das Œuvre von Fryderyk Chopin sowie Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow und Sergei Prokofiew. Andreas Staier, einer der bedeutendsten Interpreten historisch informierter Aufführungspraxis, bestreitet mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert das Abschlusskonzert des Festivals. Dabei wird er von dem Geiger Daniel Sepec und dem Cellisten Roel Dieltiens begleitet.

Chopin Festival/ Pianistin Ragna Schirmer © Maike Helbig

Chopin Festival/ Pianistin Ragna Schirmer © Maike Helbig

Jeder Künstler wirft einen anderen Blick auf die Musik Chopins und der anderen Komponisten, und das gleich in doppelter Hinsicht, nämlich in der Auswahl des Werks und in der des Instruments. Im ersten Teil der Konzerte werden die Interpretationen von vergangener Klangfülle der original-historischen Klaviere aus der weltberühmten Musikinstrumente-Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe wie „Broadwood“, „Pleyel“, „Brodmann“ oder historischem „Steinway“ geprägt. Als Kontrapunkt zu den Instrumenten des 19. Jahrhunderts erklingen dann im zweiten Teil der Konzerte moderne Flügel von „Shigeru Kawai“ und „Steingraeber“. Dieser Klang-Vergleich sorgt für neue intensive Hörerlebnisse.

Der Intendant des Chopin-Festivals Prof. Hubert Rutkowski: „Beim 2. Chopin-Festival Hamburg 2019 treten brillante Pianistinnen und Pianisten auf. Einzigartig an diesem Klassik-Festival ist, dass sie Werke auf original historischen Instrumenten spielen und dazu im Vergleich – und in derselben Vorstellung – auch auf einem Flügel der Gegenwart. Es ist ein klanglicher Wettbewerb zwischen Historie und Moderne mit Abendkonzerten, Meisterkursen und Künstlergesprächen.“

Das Chopin-Festival Hamburg ist das erste und einzige Festival, das die Klangwelten historischer und moderner Flügel gegenüber stellt. An fünf Konzertabenden und in fünf Meisterkursen hat das Publikum die Gelegenheit, die kontrastierenden Klänge der originalgetreuen und zeitgenössischen Wiedergabe der Werke von Fryderyk Chopin zu erleben.

Das 2. Chopin Festival Hamburg wird von der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V. mit freundlicher Unterstützung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg und der Hamburger Kunsthalle sowie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg organisiert.

Einzelpreise bis 4 Personen, pro Abendkonzert: 45€, für jedes weitere Konzert: 40 €
Gruppen ab 5 Personen, pro Abendkonzert: 40 €, für jedes weitere Konzert: 35 €
Studierende: 10 Euro €, Freier Eintritt zu den Meisterkursen, E-Mail: karten@chopin-hamburg.de, Konzertkasse Gerdes und alle bekannten Vorverkaufsstellen

Weitere Informationen zum Festival unter: www.chopin-festival.de

—| IOCO Aktuell Chopin Festival |—

Dresden, Sächsische Staatskapelle, Palmsonntagskonzert – Omer Meir Wellber, IOCO Kritik, 20.04.2019

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

 Palmsonntagskonzert der Staatskapelle Dresden 

1827 entstandene Konzert – Tradition lebt

von Thomas Thielemann

Im Frühjahr 1827 erging von der Intendanz der königlichen Hoftheater an den Hofkapellmeister Francesco Morlacchi der Befehl, künftig an Palmarum ein Konzert zu veranstalten, dessen Erlös den Witwen, Waisen sowie in Not geratenen ehemaligen Musikern zu Gute kommen sollte. Ob das soziale Engagement im Vordergrund stand oder ob sich die katholisch geprägte Hofkultur von dem protestantisch orientierten bürgerlichen Kulturleben abheben sollte, bleibt offen. Zumindest haben sich die „Palmsonntagskonzerte der Staatskapelle“ bis dato tradionell im Konzertkalender etabliert.

Nun ist Palmarum der letzte Sontag vor dem Osterfest und damit mitten in den seit 2013 von der Sächsischen Staatskapelle ausgerüsteten Salzburger Oster-Festspielen. Damit befindet sich der größte Teil des Orchesters zum Termin in der Festspielstadt, so dass sich die von Herbert Blomstedt favorisierten Aufführungen von Beethovens Neunter oder der Matthäus-Passion bzw. des Brahms Requiem verbieten und man vorwiegend auf die zur Bespielung der Opernaufführungen verbliebenen Musiker und möglichst vielen Gästen sowie auf ein geeignetes Repertoire angewiesen ist.

Mit der musikalischen Leitung des als 9. Symphoniekonzert der Staatskapelle ausgeschriebenen Konzerts war der 1. Gastdirigent der Semperoper Omer Meir Wellber betraut worden. Der 1981 in Israel geborene Shootingstar ist in Dresden ausgezeichnet vernetzt und hat auch hier eine feste Wohnung.

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert - Dirigent Omar Meir Wellber, Cellist Steven Isserlis © Oliver Killig

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert – Dirigent Omar Meir Wellber, Cellist Steven Isserlis © Oliver Killig

Zu seiner Unterstützung hatte er den britischen Star-Cellisten Steven Isserlis und vor allem den Dresdner Kammerchor eingeladen. Dieser Chor, 1985 von seinem Leiter Hans-Christoph Rademann als gemischtes Ensemble aus Musikstudenten, ausgebildeten Sängern und qualifizierten Laiensängern ist der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ partnerschaftlich verbunden und ermöglicht Gesangs- und Dirigierstudenten bereits während der Ausbildung chorpraktische Erfahrungen zu sammeln.

Mit dem „Amen für gemischten Chor a capella  op. 35“ des polnischen Komponisten Henryk Góretzki stellte der Kammerchor am Beginn des Konzertes bereits sein hohes Leistungsniveau unter Beweis. Da der Text des Werkes ein einziges Wort ist, bleibt als abstrakte Struktur der Darbietung eine Reihe von Atemzügen, nachhaltig, langsam strömend, wie eine Meditation vorgegeben. Nach einem Aufbau zu einem Höhepunkt wechselt die Musik zu Parallelbewegungen, wobei die unteren Stimmen die obere eine Oktave auseinander verdoppeln. Es folgt eine triumphale Passage bis die Klangfülle in modale Harmonie übergehend das 8-Minutenwerk abschließt. Góretzki schrieb das Werk zwischen 1972 und 1975 als eines von drei Stücken seiner Hommage an die Tradition des polnischen Kirchenliedes geschrieben.

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert - hier :  Dirigent Omar Meir Wellber © Oliver Killig

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert – hier : Dirigent Omar Meir Wellber © Oliver Killig

Für Darbietung Joseph Haydns  „Violoncello Konzert D-Dur“ hatte der britische Cellist mit russischen Wurzeln Steven Isserlis das ihm zur Verfügung gestellte Stradivari-Cello von 1726 Marquis de Corberon mit seinem berückend warmen und besonders sattem Bass  mitgebracht. Komponiert hat Haydn das Cellokonzert Nr. 2 im Jahre 1783. Haydn war 1781 mit Wolfgang Amadeus Mozart zusammen getroffen. Trotz der 24 Jahre Altersunterschied musizierten sie gemeinsam, tauschten Auffassungen aus und befreundeten sich. Man vermutet, dass der Ältere  die weiche, geschmeidige Melodik, das singende Allegro vom Jüngeren übernommen hat.

Steven Isserlis erweist sich immer wieder als hervorragender Musiker. Er ist Solist, Kammermusiker, Lehrer, Autor und Radiomoderator. Während seines Spiels kommuniziert er mit seinen Mitspielern: lächelt den Dirigenten an und scheint sich mit dem Konzertmeister zu verständigen. Dann schaut er wieder auf einen nur ihm bekannten fernen Punkt. Selbst bei den komplizierten Passagen schaut er nicht auf seine Finger. Seine Virtuosität ist unvergleichlich. Als Zugabe spielte er ein etwas schräges pizzicato-Stück: Chonguri von Sulkan Tsintsadze. Mit der Kraft seiner Technik und der Beherrschung seines Instruments führte uns Isserlis dabei vom Erhabensten zum Profansten, vom poetischsten zum  wildesten Ausdruck.

Strahlend und imposant, dabei auf fast kammermusikalische Weise interpretierte Omer Meir Wellber im zweiten Konzert-Teil mit dem souveränen Kammerchor und Musikern der Staatskapelle Haydns „Missa in Angustiis“– die Messe in Zeiten der Bedrängnis, die oft auch als „Nelson-Messe“ bezeichnet ist. Ihm zur Seite steht ein international erfahrenes Sängerquartett.

Eine Deutung der Nelsons-Zuordnung  kolportiert, dass Haydn während  der Komposition des Benedictus im August 1798 die Nachricht des Sieges der Flotte Nelsons über Napoleon  in der Seeschlacht vor Abukir erhielt und umgehend kompositorisch seine düstere Kriegsstimmung in Trompetenfanfaren und in den jubilierenden Abschluss der Messe umsetzte. Andere behaupten, der Kriegs- und Frauenheld sei 1800 beim Fürsten Esterházy zu Besuch gewesen und man habe ihm zu Ehren eine  Aufführung eben dieser Messe gegeben.

Bedeutungsvoller für den Charakter der Komposition war aber, dass der Fürst die Holzbläser seines Orchesters entlassen hatte und Haydn für eine umgehend anstehende Aufführung drei zusätzliche Trompeten in die Besetzung aufnehmen musste. Erst später wurden die Holzbläser und die Hörner der Komposition zugefügt, so dass die erlebte etwas ungewöhnliche Orchester-Besetzung entstanden ist.

Als  Gesamteindruck überzeugte Wellbers Interpretation mit ihrer Lebendigkeit. Er dirigierte mit weit ausholenden Armbewegungen extrem akzentuiert, spielte aber auch einige Passagen auf dem Cembalo selbst. Dem hervorragend vorbereiteten Chor gelang eine plastisch wirkende Gestaltung einer Landschaft in der sich lyrische Passagen mit solchen von expressiver Prägung wie Berge und Täler verbanden.

Die außergewöhnlich ausladenden Solopartien wurden engagiert dargeboten. Die Stimme der schwedischen Sopranistin Camilla Tilling klang klar, frisch und jugendlich. Ihre Interpretation war die einer reifen Künstlerin. Die ebenfalls aus Schweden stammende Katija Dragojevic bot uns die wunderbare Wärme ihres anschmiegsamen, wasserklaren wie berührenden Mezzosopran.

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert © Oliver Killig

Saechsische Staatskapelle / Palmsonntagskonzert © Oliver Killig

Bei dieser weiblichen Stimmpracht hatte es der noch junge portugiesische Tenor Luis Gomez schwer, ein männliches Pendant aufzubieten. Dem aus der Schweiz stammenden Bassbariton Milan Siljanov gelang das schon eher, zumal er von dem Ensemble Lamaraviglia reiche Erfahrungen mit der Interpretation von Kammermusik der Renaissance und des Barocks mitbrachte.

Mit den Musikern der Staatskapelle und dem Organisten Johannes Wulff-Woesten hielt Omer Meir Wellber die Mitwikenden sorgsam austariert zusammen und erreichte so eine strahlende und imposante Aufführung.

Zwei Anmerkungen:

– Aus Proben wird eigentlich nicht berichtet. Aber man hatte ob des Salzburger Orchestereinsatzes dem noch jungen Dirigenten nicht einmal einen Assistenten im Stammhaus belassen, so dass er während seiner Generalprobe mehrfach den Dirigentenplatz verlassen musste, um im Zuhörerbereich die Klangverteilung und Ausgewogenheit von Chor und Orchester zu überprüfen. Sein lockeres Erklimmen des Konzertpodiums erregte dabei ordentliche Bewunderung.

– Das wunderbare, von Steven Isserlis vorgestellte  Cello Nr. 40655 wurde 1726 in der Werkstatt Antonio Stradivari in Cremona gefertigt und gehörte bis 1789 dem jeweiligen Marquis de Corberon. Die Familie teilte aber nicht das Glück des Cellos und starb 1789 in den Wirren der Französischen Revolution. Das Instrument gelang in die Hände des Pariser Cellisten Loeb und später nach England zu Elizabeth Chapman und Audrey Melville. Letztere übergab das Instrument 1960 der Royal Academy of Music London. Es wurde seit dem bis 2002 von der legendären kanadischen Cellistin Zara Nelsova (1918-2002) gespielt, so dass es oft mit dem Zusatz „Nelsova“ bezeichnet ist. Der britische Instrumentenbauer Roger Hansell hat vom Cello einen Nachbau mit einem so guten Ergebnis versucht, dass der russische Musiker Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007) begeistert verlangte: „Ich will dieses Cello“.

—| IOCO Kritik Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan Mai 2019

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen


Spielplan Mai 2019


Do. 02.05.2019           09:00 + 10:30 Uhr / Großes Haus
Das singende klingende Bäumchen
Musikalisches Märchen für Schauspiel, Kinderchor und Orchester
Von Babette Bartz und Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren


Fr. 03.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus / Premiere
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
War’n Sie schon mal in mich verliebt?
Maximilian Nowka singt Max Hansen


Sa. 04.05.2019           11:00 Uhr / Großes Haus
OZ-Theaterwerkstatt
Das Tanztheater

19:30 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke


20:00 Uhr / Ateliertheater
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


So. 05.05.2019           11:00 + 16:00 Uhr / Yachthafenresidenz Hohe Düne / Ausverkauft
5. Classic Light
„Wo die Zitronen blüh’n“
James J. Kee, Tenor
Leitung: Martin Hannus

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier: Richard, der stärkste Rabe der Welt
Nach einem Buch von Helme Heine
Tandera-Theater
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
War’n Sie schon mal in mich verliebt?
Maximilian Nowka singt Max Hansen


Mo. 06.05.2019           09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier: Richard, der stärkste Rabe der Welt
Nach einem Buch von Helme Heine
Tandera-Theater
Ab 4 Jahren


Di. 07.05.2019           17:30 + 20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Li.Wu. in Warnemünde: Die brillante Mademoiselle Neila
ro-cine e.V.


Mi. 08.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Utopie 3: Öffne dein Herz Ich will den Champagner kaltstellen
Uraufführung von Juri Sternburg


Do. 09.05.2019           20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


Fr. 10.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack

20:00 Uhr / St.-Nikolai-Kirche
Eröffnungskonzert des 94. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft e.V.
Mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock u.a.
Leitung: Markus Johannes Langer


Sa. 11.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Eintritt frei
Quizbühne
Der theatrale Rätselabend

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


So. 12.05.2019           15:00 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

16:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Mo. 13.05.2019           11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren


Di. 14.05.2019           20:00 Uhr / St.-Nikolai-Kirche
Dvoráks Requiem mit Marcus Bosch
Konzert zum 94. Bach-Fest
Michaela Maria Mayer (Sopran), Takako Onodera (Mezzosopran),  Tilman Lichdi (Tenor), Simon Bailey (Bass), Chor der vocapella, Vokalwerk Nürnberg, Norddeutsche Philharmonie Rostock
Leitung: Marcus Bosch


Do. 16.05.2019           09:00 Uhr / Rostocker Freizeitzentrum / Ausverkauft
Kindermusikfest
„Basteln mit Bach“
Mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und Studierenden des Pädagogischen Kollegs

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


Fr. 17.05.2019           16:00 + 19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Gregor Gysi: Ein Leben ist zu wenig
Live-Talk: Moderator Hans-Dieter Schütt spricht mit Gregor Gysi über dessen Autobiografie

18:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Family Issues // Das Grüne Ungeheuer
Doppelpremiere mit dem Theaterclub der Offenen Bühne und dem StudentInnenclub

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


Sa. 18.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Rote Rosen und Skandale
Musikalische Zeitreisen / Folge 2
Mit Petra Gorr und Christian Kuzio


So. 19.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Rote Rosen und Skandale
Musikalische Zeitreisen  / Folge 2
Mit Petra Gorr und Christian Kuzio


Do. 23.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 24.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 25.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


So. 26.05.2019           17:30 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

18:00 Uhr / Großes Haus  
9. Philharmonisches Konzert
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 82 C-Dur Hob. I:82 „Der Bär“
Richard Strauss: Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
Sergej Prokofjew: Musik aus „Romeo und Julia“ op. 64
Viola Wilmsen, Oboe
Leitung: Marcus Bosch

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo. 27.05.2019           19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
9. Philharmonisches Konzert
Programm s. 26.05.!


Di. 28.05.2019           19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
9. Philharmonisches Konzert
Programm s. 26.05.!

ca. 21:30 Uhr / Foyer
Philharmonische Lounge
Im Anschluss an das Konzert


Do. 30.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 31.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Premieren und Spielplan Februar – März 2019

Februar 13, 2019 by  
Filed under Theater Dresden Landesbühne Sachsen

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Die Mitte der Welt - Johannes Krobbach © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Die Mitte der Welt – Johannes Krobbach © Martin Reißmann


Höhepunkte im März 2019:


2 Premieren und eine Ausstellungseröffnung am 10. März  2019:

Schülertheaterwochen im Kulturhaus Freital und im Kulturhaus Böhlen

Wir sind dabei bei der Langen Nacht der Dresdner Theater am 30.3.2019

„Der aufhaltsame Untergang des Arturo Ui“ gastiert zu den Landesbühnentagen in Tübingen am 29. März 2019

WINTERLOUNGE 2019- B L U E S – F O L K  – G O S P E L – S O U L

vom 22. FEBRUAR – 2. März 2019 im Theater Radebeul

22.2. | 19.00 UHR | «Winterreise» Konzert mit Triozean und dem DegeleQuartett

23.2. | 19.00 UHR | «Hot Club D‘Allemagne», Gypsy-Swing-Jazz Quartett mit Pariser Swing der 30er und 40er Jahre

24.2. | 19.00 UHR | «Der Karneval von Venedig – Unterhaltungsmusik um 1900» mit Joachim Schäfer, Trompete

1.3.| 19.00 UHR | «Von Scarlatti bis Piazzolla», Orgel trifft Bandoneón – mit Tango Amoratado

2.3. | 19.00 UHR | «Tschaikowski bei Klezmer, Tango, Jazz, Klassik und mehr», Duo Kratschkowski

2 Premieren

MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER, Stück für junge Menschen von Sibylle Berg (ab 9)

Premiere am Sonntag, 10..3.2019, 16.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Lisa ist fast neun Jahre alt und meistens allein. Seit ihre Eltern arbeitslos geworden sind, bewegen sie sich eigentlich nur noch vom Bett auf das Sofa, hören merkwürdige Musik und trinken Wein. Die meiste Zeit muss Lisa sich um sich selbst kümmern, sich auf ihrem Schulweg gegen Pseudo-Rapper wehren und in der Schule tanzen ihr die anderen Schüler auf der Nase herum oder beachten sie erst gar nicht. Selbst die Lehrerin kann Lisa nicht leiden. Kein Wunder, dass sich Lisa in andere Galaxien träumt und sich einen Freund wünscht, der, ein bisschen wie sie selbst, von einem anderen Stern kommt…

I/A: Alexandra Wilke

„Die Mitte der Welt“, Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel, Dramatisiert von Gisela Kahl

Premiere am Sonntag, 10. März 2019, 19.00 Uhr  in den Landesbühnen Sachsen

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee …

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

Inszenierung: Manuel Schöbel

Ausstattung: Barbara Blaschke


Plan März 2019  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Fr            01.03.2019           19:00     Winterlounge: «Von Scarlatti bis Piazzolla» Orgel trifft Bandoneón – mit Tango Amoratado

        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Sa            02.03.2019           19:00     Winterlounge: «Tschaikowski bei Klezmer, Tango, Jazz, Klassik und mehr» Duo Kratschkowski

        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Fr    08.03.2019 19:30               Willi`s Rumpelkammer – Hits, Ufa-Schlager, Von Frech bis Frivol                                                 Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


So   10.03.2019 16:00               Premiere  Mein ziemlich seltsamer Freund Walter, Stück für Junge Menschen von Sibylle Berg (Ab 9)         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   10.03.2019 17:30               Vernissage zu «Kunstspuren Radebeul»                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   10.03.2019 19:00               Premiere Die Mitte der Welt, Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel    Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo  11.03.2019 09:00+11:15  Macbeth, englisches Gastspiel                                                                                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo  11.03.2019 17:00               Kochen Kunterbunt


Mo  11.03.2019 18:00               Schulprojekt                                                                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di    12.03.2019 10:00               Mein ziemlich seltsamer Freund Walter                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   13.03.2019 10:00               Mein ziemlich seltsamer Freund Walter                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   14.03.2019 09:50               Musik im Klassenzimmer                                                  Landesbühnen Sachsen – Orchesterprobenraum


Do   14.03.2019 11:00               Der Frosch muss weg                                                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   14.03.2019 11:30               Musik im Klassenzimmer                                                                                                                       Landesbühnen Sachsen – Orchesterprobenraum


Fr    15.03.2019 19:30               Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, Schauspiel von Bertolt Brecht                                     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    15.03.2019 20:00               Coppélia – Android Q1, Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16)                                                                                                                                          Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    16.03.2019 19:30               Die Mitte der Welt                                                                                                                                 Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa    16.03.2019 20:00               Draußen vor der Tür, Schauspiel von Wolfgang Borchert                                                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   17.03.2019 18:30               Einführung 3. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                              Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   17.03.2019 19:00               3. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                                                  Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do   21.03.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul! Tschick, Road Opera von Ludger Vollmer , Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do   21.03.2019 20:00               Theatersport                                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 10:00               König sein, Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9),                                  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 19:30               Draußen vor der Tür                                                                                                                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 20:00               Pariser Leben,  Operette von Jacques Offenbach,                                                                           Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa    23.03.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui                                        Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So   24.03.2019 19:00               CANALETTO  QUARTETT- Konzert                                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Di    26.03.2019 10:00               Theatersport                                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   27.03.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   27.03.2019 18:00               Theatersport, Improvisationsshow aus Kanada                                                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   28.03.2019 10:00               Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

        Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    29.03.2019 19:30               Coppélia – Android Q1 , Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16),                                                                                                                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Lange Nacht der Dresdner Theater 


Sa    30.03.2019 17:00 – 17:30 Hirsch Heinrich                                                                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    30.03.2019 18:00 – 18:30 Ich hab‘ geweint heut Nacht                                                                                                                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


Sa    30.03.2019 19:00 – 19:30 Coppélia – Android Q1                                                                                                                           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    30.03.2019 20:00 – 20:30 Ich hab‘ geweint heut Nacht                                                                                                                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


Sa    30.03.2019 21:00 – 21:30 Coppélia – Android Q1                                                                                                                           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   31.03.2019 11:00               Matinee zu «Freie Radikale»                                                                                                                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   31.03.2019 15:00               Zum letzten Mal in Radebeul! Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Unterwegs: Alle Abstecherorte


Mo  04.03.2019 10:00               Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Clowneskes Puppenspiel (Ab 4)                                   Grundschule Friedrich Schiller


Mo  04.03.2019 10:00 +12.00             Faust I – Der Tragödie erster Teil, Klassenzimmerstück von Thilo Schlüssler ,Nach Johann Wolfgang Goethe (Ab 14)   Oberschule Kötzschenbroda


Di    05.03.2019 10:00+12.00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Schiller Gymnasium Pirna


Mi   06.03.2019 10:00+12:00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Oberschule Coswig Kötitz


Mi   06.03.2019 10:00                           Ladsch und Bommel gehen ins Theater                                                                                 Grundschule Oberlößnitz


Mi   06.03.2019 10:00                           Erste Stunde,  Klassenzimmerstück von Jörg Menke-Peitzmeyer (Ab 14)                         Oberschule Kötzschenbroda


Mi   06.03.2019 19:30                           Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                  Lausitzhalle Hoyerswerda


Do   07.03.2019 10:30                           Erste Stunde                                                                                                                                Marie-Curie Oberschule Dohna


Do   07.03.2019 12:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Gymnasium Coswig


Fr    08.03.2019 10:30                           Erste Stunde                                                                                                                                Marie-Curie Oberschule Dohna


Sa    09.03.2019 16:00                           Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft»           Kulturhaus Torgau


Mo  11.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Odysseus, Schauspiel von Kim Nørrevig (Ab 10)                                                                    Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Erste Stunde                                                                                                                                Oberschule Kötzschenbroda


Mi   13.03.2019 10:00                           Der Frosch muss weg, Kinderoper nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Text) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)                               Kulturhaus Freital


Mi   13.03.2019 10:00                           heimWeh, Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (Ab 14)                                     Kulturhaus Freital


Mi   13.03.2019 10:00+12:00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Schiller Gymnasium Pirna


Do   14.03.2019 10:00                           Einer für alle,  Von Katrin Eppler nach Alexandre Dumas (Ab 10),                                      Kulturhaus Freital


Do   14.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 10:00                           Hirsch Heinrich, Figurentheater mit Flachfiguren nach Fred Rodrian (Ab 4)                   Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 10:00                           Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (Ab 14)                                                            Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 19:30                           Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                 König Albert Theater Bad Elster


So   17.03.2019 17:30               Einführung „Pariser Leben“                                                                                                                  Großenhain Schloss


So   17.03.2019 18:00                           Pariser Leben,, Operette von Jacques Offenbach                                                                Großenhain Schloss


Mo  18.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Mo  18.03.2019 10:00                           König sein, Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9)                        Kulturhaus Freital


Mo  18.03.2019 10:30                           Fluchtwege                                                                                                                                  Oberschule Meißen Triebischtal


Di    19.03.2019 10:00                           Mein ziemlich seltsamer Freund Walter, Stück für junge Menschen von Sibylle Berg (Ab 9)       Kulturhaus Freital


Di    19.03.2019 10:00                           Die Geschichte von Lena, Von Michael Ramløse und Kirstin Elhauge (Ab 9)                    Kulturhaus Freital


Di    19.03.2019 10:00                           Der Frosch muss weg, Kinderoper nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Text) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)                  Böhlen Kulturhaus


Di    19.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Böhlen Kulturhaus


Di    19.03.2019 12:15                           Erste Stunde                                                                                                                                St. Benno Gymnasium Dresden


Di    19.03.2019 19:00               Einführung                  Boléro                                                                                                                  Lausitzhalle Hoyerswerda


Di    19.03.2019 19:30               Boléro, Tanzabend von Carlos Matos und Gastchoreografen, Musik von Maurice Ravel            Lausitzhalle Hoyerswerda


Mi   20.03.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Oberschule Merzdorfer Park Riesa


Mi   20.03.2019 10:00               Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (Ab 14)                                                                         Böhlen Kulturhaus


Mi   20.03.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Böhlen Kulturhaus


Mi   20.03.2019 11:00               Tschick, Road Opera von Ludger Vollmer,Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf                Kulturhaus Freital


Mi   20.03.2019 20:00               Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer                                  Theaterkahn Dresden


Do   21.03.2019 10:00               Fluchtwege, Schauspiel von Nick Wood (Ab 14)                                                                                Kulturhaus Freital


Do   21.03.2019 10:00               Die Kuh Rosmarie, von Andri Beyeler (Ab 8)                                                                                      Böhlen Kulturhaus


Do   21.03.2019 10:30+12:30  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Marie-Curie Oberschule Dohna


Fr    22.03.2019 10:00               Die Kuh Rosmarie                                                                                                                                    Kulturhaus Freital


Fr    22.03.2019 10:00               Hirsch Heinrich, Figurentheater mit Flachfiguren nach Fred Rodrian (Ab 4)                                 Böhlen Kulturhaus


Fr    22.03.2019 19:00               Die Mitte der Welt                                                                                                                                 Kulturhaus Freital


So   24.03.2019 17:00               Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                             Neustadthalle Neustadt


Di    26.03.2019 10:00               Hirsch Heinrich                                                                                                                                         Kulturhaus Freital


Mi   27.03.2019 10:00               Die Geschichte von Lena                                                                                                                        Kulturhaus Freital


Do   28.03.2019 10:15+12:30  Die Geschichte von Lena                                                                                                                        Goethe-Gymnasium Bischofswerda


Fr    29.03.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Oberschule am Sportzentrum Riesa


Fr    29.03.2019 19:30               Der Vetter aus Dingsda, Operette von Eduard Künneke                                                                 Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


Fr    29.3.2019 20.00                Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui                                                                                            Landestheater Tübingen zu den Landesbühnentagen


Sa    30.03.2019 19:30               Der Vetter aus Dingsda                                                                                                                          Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


So   31.03.2019 16:00               Der Frosch muss weg                                                                                                                             Zentralgasthof Weinböhla

Plan Februar  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Fr    01.02.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul!! Der Besuch der alten Dame, Oper von Gottfried von Einem   Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    01.02.2019 20:00               Premiere  Coppélia – Android Q1, Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16) – Uraufführung –                                                                          Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    02.02.2019 19:30               Kammerkonzert mit dem Ensemble SERENATA SAXONIA                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 11:00               Mit Märchen durch die Welt – Lesung                                                                                               Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 18:30               Einführung ins 2. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 19:00               2. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen: Das Himmlische Leben       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

                                                                       Programm: Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden, Konzert-Overtüre Op. 26
Walter Braunsfels: Schottische Fantasie Op. 47 Für Bratsche Und Orchester

Gustav Mahler: 4. Sinfonie G-Dur

                                                      Solisten: Johanna Knauth- Sopran; Manuel Vioque-Judde – Viola

                                                      Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm


Sa    09.02.2019 16:00               Kammerkonzert des Bläserensembles des Freundeskreises der Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    09.02.2019 19:30               Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare                                                       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So   10.02.2019 19:00               Coppélia – Android Q1                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    16.02.2019 19:30               Bühnenball der Landesbühnen Sachsen: PARISER LEBEN                                                               Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    22.02.2019 19:00               Winterlounge: «Winterreise», Konzert mit Triozean und dem Degelequartett                       Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Sa    23.02.2019 19:00               Winterlounge: «Hot Club d’Allemagne», Gypsy–Swing–Jazz Quartett mit Pariser Swing der 30er und 40er Jahre        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   24.02.2019 19:00               Winterlounge: «Der Karneval von Venedig – Unterhaltungsmusik um 1900» mit Joachim Schäfer, Trompete        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Unterwegs: Alle Abstecher im Februar 2019


Fr    01.02.2019 19:00               Draußen vor der Tür , Schauspiel von Wolfgang Borchert                                                               Klosterkirche Riesa

Fr    01.02.2019 19:30               Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler                                  Kulturhaus Freital


Sa    02.02.2019 19:00               Draußen vor der Tür                                                                                                                               Klosterkirche Riesa


So   03.02.2019 16:00               Romeo und Julia, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer De Matos, nach William Shakespeare           Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg


So   03.02.2019 19:00               Dantons Tod, Drama von Georg Büchner                                                                                             König Albert Theater Bad Elster


Mo  04.02.2019 10:00               Dantons Tod                                                                                                                                             König Albert Theater Bad Elster


Di    05.02.2019 09:45               heimWeh


Mi   06.02.2019 09:30 +11:30 Faust I – Der Tragödie erster Teil, Klassenzimmerstück von Thilo Schlüssler ,Nach Johann Wolfgang Goethe (Ab 14)        Goethe Oberschule Pirna


So   10.02.2019 15:00               Premiere  Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                          König Albert Theater Bad Elster


So   10.02.2019 16:00               Premiere  König sein,  Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9)                Stadtmuseum Riesa


So   10.02.2019 18:00               we are family oder warum nicht, Komödie von Murray Schisgal                                                  Großenhain Schloss


Mo  11.02.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Stadtmuseum Riesa


Di    12.02.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                          Siegfried Richter Oberschule Gröditz


Di    12.02.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Stadtmuseum Riesa


Mi   13.02.2019 10:30               Romeo und Julia                                                                                                                                      Theater Döbeln


Die Mitte der Welt

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel

Dramatisiert von Gisela Kahl

Am Sonntag, 10. März 2019, 19.00 Uhr  in den Landesbühnen Sachsen

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee …

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

Inszenierung: Manuel Schöbel

Ausstattung: Barbara Blaschke

Darsteller:  Phil – Johannes Krobbach;  Glass – Sophie Lüpfert; Dianne/Annie/Pascal – Cordula Hanns a.G.;

Kat/Frl. Tröht – Hannah Hupfauer a.G.;  Teresa/Kora – Sandra Maria Huimann; Gable/ Henndricks- Michael Heuser;  Wolf/Denise/ Polizist  –  Jens Bache a.G.;  Michael/Thomas- Alexander Wulke; Nicolas  –  Christian Miebach A.G.;  Lehrer Händel –Dirk Girschik a.G.;  Tröht/Brocken – Mirko Warnatz

Band:  Alexander Wulke, Mirko Warnatz, Dirk Girschik


COPPÉLIA – ANDROID Q1 -UA , Tanz-Theater-Abend zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews

Premiere am 1. Februar 2019 , 20.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage unvorstellbar. Im Ballett «Coppélia» bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment, die Puppe Coppélia, plötzlich nicht mehr beherrschbar ist und sich gegen ihn wendet.

In einer Welt, in der Effi zienz und Leistung im Vordergrund stehen und Emotionen sich unterzuordnen haben, stellen sich die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

Choreografie: Wencke Kriemer de Matos; Inszenierung: Sandra Maria Huimann; Ausstattung: Irina Steiner


KÖNIG SEIN, Figurentheater nach dem Kinderbuch LE PETIT GUILI von Mario Ramos (ab 9) Deutsch von Alexander Potyka

Premiere am 10. Februar 2019, 16.00 Uhr im Stadtmuseum Riesa

Der frisch gekrönte König Leo entwickelt sich im Tierreich zu einem grausamen Herrscher. Er drangsaliert seine Untertanen, bis ein kleiner lebenslustiger Vogel namens Gilli ihm seine Krone stibitzt. Denn Gilli sieht nicht ein, warum die Tiere sich von einem Tyrannen regieren lassen. Voller Mut und Lust auf die Zukunft macht er es sich zur Aufgabe, die Absichten der anderen Tiere zu erforschen. Er setzt ihnen die Königskrone auf und beobachtet, was passiert.

Das Kinderbuch KÖNIG SEIN wird mit Flachfi guren in der magischen Theatermaschine von «Cie. Freaks und Fremde» als unausweichliche Fabel erzählt, die Fragen weckt: Was macht einen König zum König? Wie wärst du als König?

Inszenierung und Ausstattung: Heiki lkkola


„PARISER LEBEN“, OPERETTE VON JACQUES OFFENBACH

Am Sonntag, 10. Februar 2019, 15.00 Uhr im König Albert Theater Bad Elster

Den 200. Geburtstag Jacques Offenbachs feiern wir 2019 mit PARISER LEBEN. Die Operette zählt neben ORPHEUS IN DER UNTERWELT und der SCHÖNEN HELENA zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten, der hier mit seinen Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy einen spöttischen Blick wirft auf das Klischee, das die Touristen aller Welt von Paris haben als einer Metropole des Champagner-Rausches und der lockeren Sitten.

Anders als ein reicher Mexikaner, der sein Geld jedes Jahr in der Stadt an der Seine verjubelt, reisen ein wohlhabender schwedischer Baron und seine Gattin aus dem kühlen Norden erstmals nach Paris, um sich – wie sie heimlich planen – durchaus nicht immer gemeinsam zu vergnügen!

Als Fremdenführer bieten sich ihnen die mittellosen Lebemänner Gardefeu und Bobinet an: Um an Geld und die hübsche Schwedin heranzukommen, erklärt Gardefeu kurzerhand seine Wohnung zu einer Filiale des «überbuchten» Grandhotels und einen Tag später verwandelt sich Freund Bobinet in einen «Admiral», um in den Räumlichkeiten einer verreisten Tante ein großes Fest zu geben – mit der verkleideten Dienerschaft als «Hautevollee». Natürlich fliegt der Schwindel auf, doch schließlich verzichtet der schwedische Baron auf ein Duell mit seinen Gastgebern: Denn wie der Mexikaner seinen Maskenball, hat auch er das «Paris seiner Träume» finanziell mitinszeniert und sich wie alle Beteiligten beim Feiern zur Musik dieser berauschenden Offenbachiade prächtig amüsiert!

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Musikalische Leitung: GMD Florian Merz (Bad Elster)/ Karl Bernewitz

Inszenierung und Choreografie: Christopher Tölle

Ausstattung: Stefan Wiel

Besetzung:

Baronin Christine von Gondremark- Anna Erxleben;  Baron von Gondremark -Michael König / Hagen Erkrath;  Raoul De Gardefeu- Sebastjan Podbregar; Gabrielle – Kirsten Labonte;

Jean Frick – Kay Frenzel ; Métella – Katarzyna Wlodarczyk ;  Pompa Die Matadores – Andreas Petzoldt; Pauline – Iris Stefanie Maier;  Bobinet Chicard- Edward Lee; Mme Quimper-Karadec – Stephanie Krone;  Urbain – Johannes Leuschner; Gontram – Fred Bonitz

Es singt der Opernchor der Landesbühnen Sachsen


DRAUSSEN VOR DER TÜR.,SCHAUSPIEL VON WOLFGANG BORCHERT

Premiere am Sonnabend, 12.01.2019 , 19.00 Uhr auf der Studiobühne der LANDESBÜHNEN SACHSEN –

Der junge Unteroffizier Beckmann kehrt drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Hinkend, weil ihm die Kniescheibe weggeschossen wurde, gehüllt in einen Heeresmantel und auf der Nase immer noch die Brille, die er unter der Gasmaske trug, hat er doch überlebt und hofft, dem Schrecken entkommen zu sein. Aber der Albtraum geht weiter.

Traumatisiert vom Krieg und an der eigenen Schuld leidend, sucht er in seiner Heimatstadt nach Menschlichkeit und Geborgenheit. Seine Frau lebt jedoch inzwischen mit einem anderen Mann und seine Eltern haben sich als einst überzeugte Nationalsozialisten das Leben genommen. Die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung und die Türen schlagen vor ihm zu. Wie im Fieber wandert er verloren durch das zerstörte Hamburg und findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Leben und Tod.

Selbst die Elbe, in der er sich zu ertränken versucht, will ihn nicht haben und spuckt ihn wieder aus. Vom Krieg möchte keiner mehr etwas hören, die Geschichte soll weitergehen, als wäre nie etwas gewesen. Für Beckmann gibt es keinen Platz.

Wolfgang Borchert kehrte mit 26 verwundet und schwer gezeichnet nach vier Kriegsjahren zurück nach Deutschland und schrieb DRAUSSEN VOR DER TÜR innerhalb weniger Tage unter dem Eindruck seiner Erfahrungen. Er gab mit seinem Stück einer von Verzweiflung gelähmten und verstummten Generation eine Stimme.

Die Eindringlichkeit seiner Schilderung und die Fragen, die Borchert seine Hauptfigur stellen lässt, verleihen dem Text – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – eine bestürzende Aktualität.

Besetzung:

Beckmann- Felix Lydike; Elbe/Mädchen/Frau Kramer/Tod – Julia Vincze; Der Andere/Kabarettdirektor – Grian Duesberg; Oberst/Einbeiniger/Gott – Marcus Staiger

Musiker (Xylofon) : Prof. Hendrik Gläßer / Stefan Köcher

Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Tom Böhm; Regiemitarbeit: Ute Raab; Dramaturgie:  Uta Böhme-Girod


„heimWEH“ , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14),

Achtung Premiere verschoben auf Mi., 24.10.10.00 Uhr in der Oberschule Radebeul Kötzschebroda

(Premiere war geplant im Lößnitzgymnasium Radebeul am 4.10.2018, 10.00 Uhr)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen,

um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel


„WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …“, Komödie von Murray Schisgal

Premiere am Sonnabend, 12. Oktober 2018, 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert

und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück

in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft

Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen …

Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner |


„DANTONS TOD“ Drama von Georg Büchner,

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten

Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden

soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint?

In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm |


HIRSCH HEINRICH,  Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor.

Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend

auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian

liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfiguren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck


“ROMEO UND JULIA”, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur

neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Weil;


DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg!

ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota; A: Irina Steiner


FIDELIO , Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen


DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz;


STÜCKINDEX


MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG, K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG, M: MUSIK, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL: PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG,

UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

S P I E L P L A N 9 | 10 | 11

Bühnenball DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: PARISER LEBEN

16.2.2019, Theater Radebeul

KARTEN

AB Deutschsprachige Erstaufführung:

„DAS LICHT AUF DER PIAZZA

Buch: Craig Lucas, Musik und Gesangstexte: Adam Guettel, Deutsche Fassung: Roman Hinze, Produziert mit freundlicher Genehmigung der Turner Entertainment Company, Inhaber des Originalfilms «Light in the Piazza» nach dem Roman von Elizabeth Spencer

Jede Mutter kennt sie: Die Sorge um ihr Kind, wenn es erwachsen zu werden beginnt und die erste Liebe seines Lebens womöglich sofort heiraten will. Und wie alle Mütter dieser Welt möchte auch die Amerikanerin Margaret Johnson ihre Tochter Clara vor Unglück bewahren und zugleich glücklich wissen. Allerdings handelt es sich bei Clara um einen Sonderfall.

Wegen eines Unfalls geistig zurückgeblieben, scheint Clara mit ihren 26 Jahren noch ein Kind zu sein und entsprechend fürsorglich ist Margaret um ihre Tochter bemüht.

Gemeinsam mit Clara auf Reisen in Italien, verliebt sich nun plötzlich ein junger Florentiner namens Fabrizio in ihre hübsche Tochter und diese sich in ihn. Vergeblich versucht Margaret, Fabrizios Familie das Problem ihres Kindes zu erklären und das Paar zu trennen, bis sie schließlich erkennt: Die Liebe, die ihre Tochter aufblühen lässt und in eine Frau verwandelt, ist wichtiger für Clara, als ihr mütterlicher Behütungsanspruch.

Im Vertrauen auf Fabrizio gibt Margaret ihr Kind endlich frei …

Das psychologisch feinfühlige Musical, produziert 2003 in Seattle, 2005 erfolgreich am Broadway aufgeführt und ausgezeichnet mit sechs Tony Awards u. a. für die beste Originalmusik (Musik und Gesangstexte), basiert auf der Erzählung von Elizabeth Spencer THE LIGHT IN THE PIAZZA aus dem Jahr 1960 und dem gleichnamigen US-amerikanischen Film von 1962.

An den Landesbühnen Sachsen wird das Werk 2018 seine deutschsprachige Erstaufführung erleben.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

MUSIKALISCHE LEITUNG: Hans-Peter Preu; INSZENIERUNG, AUSSTATTUNG, LICHT: Sebastian Ritschel

ERHÄLTLICH

DAS LICHT AUF DER PIAZZA – DSEA –; Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze

In dem romantischen Musical gerät die Amerikanerin Margaret Johnson – gemeinsam mit ihrer volljährigen, aber geistig leicht behinderten Tochter Clara auf Reisen in Italien – in einen Gewissenskonflikt: Darf sie zulassen, dass sich ein nichtsahnender junger Italiener ernsthaft um die Hand der hübschen Clara bemüht? Wäre es nicht ihre Pflicht, das Paar zu trennen? Oder sollte sie ihre Tochter doch endlich loslassen?

ML: Hans-Peter Preu; I/A/L: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

heimWEH , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel

WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …, Komödie von Murray Schisgal

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen … Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner |

DANTONS TOD , Drama von Georg Büchner

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm |

HIRSCH HEINRICH Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfi guren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck

ROMEO UND JULIA, Tanztheater nach William Shakespeare Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage. CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Wiel

DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg! ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota;

A: Irina Steiner |

FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen |

DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz

DAS JAHRMARKTSFEST ZU KÖTZSCHENBRODA; von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe, Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

In Kötzschenbroda ist Jahrmarkt und eine fahrende Schauspieltruppe will für Vergnügen sorgen. Doch bevor das Spektakel, auf das alle warten, losgehen kann, wird der Markt selbst zur Bühne: kuriose Typen treten auf, deftige Zoten werden gesungen, Moralpredigten erteilt, mannstolle Madames hinters Licht geführt und Gendarmen ausgetrickst. Doch dann ist es endlich soweit: Der Vorhang hebt sich, das Intrigenspiel am Hof des persischen Königs Ahasveros kann beginnen: Haman, der Berater des Königs, will seinen Konkurrenten Mardochai aus dem Weg schaff en. Doch da greift Esther, die kluge Königin, zu den Waffen einer Frau …

I/A: Peter Dehler; K: Marlit Mosler | |

DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)

Zauberer Rotbart hat die schöne Prinzessin Odette fest in seiner Hand. Von ihm in einen Schwan verwandelt, kann der Fluch einzig durch eine große Liebe gebannt werden. Choreografin Wencke Kriemer de Matos erzählt in der modernen Tanzproduktion die märchenhafte Geschichte des berühmten Tschaikowski-Balletts für junges Publikum – mit mutiger Erzählerin und ohne Tutu.

CH: Wencke Kriemer de Matos; A: Tom Böhm |

DER VETTER AUS DINGSDA Operette von Eduard Künneke

Die Berliner Erfolgsoperette von 1921 empfiehlt sich durch ihre Ohrwürmer und den musikalischen Einfallsreichtum ihrer Partitur. Der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront» soll Julias Küsse zu ihrem Roderich nach Dingsda in Indien tragen, doch da erscheint August, verkündet «Ich bin nur ein armer Wandergesell‘» und verdreht Julia seinerseits den Kopf.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Katharina Lorenz

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

DER VORNAME, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Ein gemütlicher Abend bei Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth entwickelt sich zu einer wahren Familienschlacht, als Elisabeths Bruder Vincent der Runde den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes enthüllt: Adolphe.

I: Dietrich Kunze; A: Stefan Wiel |

DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der mit Hilfe der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze

DIE KUH ROSMARIE Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)

Alles könnte so schön sein auf dem Bauernhof, wenn die Kuh Rosmarie mit ihrer penetranten Besserwisserei nicht alle Tiere und sogar den Bauern nerven würde. Der schickt Rosmarie kurzerhand nach Afrika. Kurz darauf tauchen auf dem Bauernhof verzweifelte Tiere aus Afrika auf … Eine turbulente Geschichte über Respekt und Toleranz im Umgang miteinander und mit fremden Kulturen.

I: Klaus-Peter Fischer; A: Irina Steiner |

DIE TROERINNEN  Nach Jean Paul Sartre

Zehn Jahre tobte der Trojanische Krieg, bis Troja fi el.  Die «Beute», die überlebenden trojanischen Frauen, werden als Sklavinnen von den Griechen in die Fremde verschleppt. Nach SALOME – EIN ELECTRODRAMA stellt Sandra Maria Huimann in DIE TROERINNEN erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte und investigativer  Hintergrundberichterstattung über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in einen aktuellen Zusammenhang. Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wann werden sie zu Akteurinnen?

I: Sandra Maria Huimann; ML: Jörg Schittkowski, Sandra Maria Huimann (Machine de Beauvoir); A: Irina Steiner |

DIE VERMESSUNG DER WELT, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann,  Bühnenfassung von Dirk Engler

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und spannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny |

EINE NACHT IN VENEDIG   Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel; MI: Ralf Herzog; Es spielt die Elbland Philharmonie; Sachsen |

FISCH ZU VIERT, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden

Seit 30 Jahren ist Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler, Christian Schöbel;

FLY SEIN – UA –, Tanzabend junger ChoreografInnen (ab 13)

Ein Song kann fly sein, ein Gefühl, aber auch materielle Dinge … Fly ist, was angesagt ist! Wenn eine Person fl y ist, gilt sie als cool, hebt sich von anderen – der Masse – ab. Fly heißt fliegen, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen. Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografi eren und tanzen in FLY SEIN für junge Menschen und erzählen so im drive der Bewegungen von ihren Ängsten, Frustrationen, Verletzungen aber auch von ihren Träumen und Sehnsüchten auf der schwierigen Suche nach sich selbst.

CH: Leonardo Germani, Anita Suzanne Gregory, Brian Scalini;

A: Tom Böhm |

GRÄFIN COSEL – UA –, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart

In ihrem Tanzabend lassen uns Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos teilhaben an dem außergewöhnlichen Schicksal der Gräfin Cosel. Einst heiß geliebte Mätresse August des Starken, musste sie schließlich fast 50 Jahre lang eingesperrt auf Burg Stolpen leben. Nichts als ihre Erinnerungen sind ihr geblieben von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Doch war die Gräfin tatsächlich nur «ein Opfer von Intrigen»?

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Annett Hunger;

HEUTE ABEND: LOLA BLAU, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hofft nach dem Krieg auf einen beruflichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr dort nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner |

LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde. Doch als Bommel unbedingt ins Theater gehen will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und  Bergmonstern eintauchen.

I: Maik Evers; A: Jens Hellwig

PANDORA – UA – Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14)

Paul lebt allein mit seinem Vater – eher aneinander vorbei als miteinander. Warum will sein Vater auch nicht kapieren, dass er eigene Vorstellungen von seinem Leben hat? Doch Paul meidet die Konfrontation und flüchtet sich in virtuelle Sphären. Kommunikation findet online statt und die digitale Welt scheint mit der realen zu verschwimmen. Eines Tages ist Paul plötzlich spurlos verschwunden … Ohne moralischen Zeigefi nger stellt das Stück Fragen nach Internetkonsum und Medienkompetenz.

I: Alexandra Wilke |

PHILEMON UND BAUCIS Marionettenoper von Joseph Haydn / Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Jupiter verhängt, um die Menschen zu prüfen und zu strafen, ein Unwetter über die Welt. Ein Blitz tötet an ihrem Hochzeitstag die Braut Narcissa und Aret, den geliebten Sohn des alten Ehepaares Philemon und Baucis. Jupiter will an den Reaktionen der Menschen auf dieses Unwetter erkennen, wer ihm sein Vertrauen schenkt und treu ist. Er reist mit Merkur zur Erde und kehrt – als Pilger verkleidet – in die karge Hütte von Philemon und Baucis ein.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Therese Thomaschke; A: Eberhard Keienburg; Es spielt das «Ensemble Charpentier» der Elbland Philharmonie Sachsen;

TSCHICK, Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

TSCHICK ist – vom Bestsellerroman über das Schauspiel und den Film bis hin zur Oper – eine Erfolgsgeschichte. Zwei 14jährige Außenseiter, unterwegs in einem gestohlenen Auto, sehen die Welt mit völlig neuen Augen: Diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen, ist Ludger Vollmer in seiner jüngsten Gegenwartsoper auf beeindruckende Weise gelungen.

ML: Hans-Peter Preu; I/A: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. |

VOM NUTZEN DES WEINS ODER GENUSS PASSIERT IM KOPF – UA –, Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

Die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher plaudert über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen Siebener Weinverkostung ohne Wein!

I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler |

WILLI´S RUMPELKAMMER – HITS, 

In der Rumpelkammer haben sich illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die vor allem sich selbst und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfilm-Schlagers.

ML: Thomas Tuchscheerer / Hans-Peter Preu; KL: Michael König; A: Irina Steiner |

KOCHEN KUNTERBUNT, eine Begegnung von Mitarbeitern der Landesbühnen Sachsen, Radebeuler Bürgern und geflüchteten Menschen, wo geplaudert, gesungen, gespielt und gekocht wird.


STÜCKINDEX

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG,

K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG, KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG,

L: LICHT, M: MUSIK, MI: MIMOGRAFIE, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL:

PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG, UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER

JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND

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—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

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