Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, JOiN: Rotkäppchen - Georges Aperghi, 04.05.2019

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, JOiN:  Rotkäppchen - Georges Aperghi, 04.05.2019

Oper Stuttgart Junge Oper im Nord

Oper Stuttgart /  Spielstätte JOiN © Matthias Baus.
Oper Stuttgart / Spielstätte JOiN © Matthias Baus.

Rotkäppchen - Georges Aperghi

Musiktheater für Kinder ab 6 Jahren und ihre Familien, Eine Produktion von ACHT BRÜCKEN / Musik für Köln, gemeinsam mit JOiN

Samstag, 4. Mai 2019, 14 Uhr im JOiN, weitere Vorstellungen : 5. / 7. / 16. / 18. / 21. / 22. / 24. / 26. / 28. Mai 2019

Es war einmal…

Georges Aperghis‘ Rotkäppchen feiert am Samstag, 4. Mai 2019, Premiere im JOiNGuillaume Hulot und Elena Tzavara verantworten Choreografie und Regie, Elisabeth Vogetseder entwirft die Ausstattung

Staatsoper Stuttgart / Rotkäpchen © Martin Sigmund
Staatsoper Stuttgart / Rotkäpchen © Martin Sigmund

Am Samstag, 4. Mai 2019, lädt das JOiN, die „Junge Oper im Nord“, um 14 Uhr Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien zur Premiere von Georges Aperghis‘ märchenhaftem Musiktheater Rotkäppchen ein. Inszeniert und choreografiert wird die Neuproduktion von Guillaume Hulot und Elena Tzavara. Bühne und Kostüme entwirft Elisabeth Vogetseder. Aperghis‘ Musiktheateradaption des Märchens von Charles Perrault, eine Vorlage der hierzulande bekannteren Version der Brüder Grimm, wurde 2001 in Köln uraufgeführt. Am 11. Mai 2019 kehrt das Musiktheater in der Neuinszenierung des JOiN im Rahmen des Acht Brücken-Festivals Köln an den Ort seiner Uraufführung zurück.

In der Geschichte um Rotkäppchen, Großmutter und den Wolf findet Aperghis‘ von musikalischem Witz und Esprit sprühende Komposition immer wieder neue überraschende Konstellationen. Das sechsköpfige Instrumentalensemble erzählt, spielt, singt und begleitet die Handlung und entwickelt so aus dem bekannten Märchen ein hochvirtuoses musiktheatrales Kammerstück. Das Bühnengeschehen oszilliert dabei zwischen choreografiertem Konzert und fantasievoller Märchenerzählung, in dem die Musikerinnen und Musiker häufig ihre Rollen wechseln und Szenen in immer neuen Variationen wiederholen, ganz wie Kinder es oft tun, wenn sie sich selbst eine Geschichte erspielen. Die Handlung setzt sich so erst nach und nach zusammen und steuert am Ende auf ein überraschendes Finale zu: Was ist gut? Was ist böse?

Choreografie und Regie Guillaume Hulot, Elena Tzavara Bühne und Kostüme Elisabeth Vogetseder Klavier Olga Wien, Markus Hein Klarinette und Bassklarinette Andrea Nagy, Adam Ambarzumjan Sopran- und Baritonsaxophon Mark Lorenz Kysela Violine Lisa Kuhnert

Über das JOiNDie Staatsoper Stuttgart gehört seit der Gründung der Jungen Oper Stuttgart 1997 zu den wichtigsten Akteuren der Kulturvermittlung in der internationalen Opernlandschaft. Als eigenständige Institution unter dem Dach der Staatsoper Stuttgart hat die Junge Oper Stuttgart mit zahlreichen Uraufführungen zur Entwicklung des Musiktheater-Repertoires für junges Publikum wesentlich beigetragen und bei der Entwicklung von Musik-Vermittlungskonzepten Maßstäbe gesetzt. Diesen Weg wird die Staatsoper Stuttgart fortsetzen und die Junge Oper weiter entwickeln. Die Junge Oper bezog zu Beginn dieser Spielzeit mit dem Nord eine eigene Spielstätte, aus der sich ihr neuer Name ableitet: JOiN ist das Akronym von „Junge Oper im Nord“, versteht sich inzwischen aber zugleich als Einladung und als Aufforderung für Menschen jeglichen Alters zum Mitmachen. Das JOiN ist im gleichen Haus beheimatet wie das Probenzentrum der Staatsoper Stuttgart. Somit ist das JOiN nicht nur Schnittstelle von jungem Publikum zur „Großen Oper“, sondern auch Begegnungs- und Aktionsort aller Altersstufen und Künste.

---| Pressemeldung Oper Stuttgart |---

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