Basel, Theater Basel, Premieren und Sonderveranstaltungen – Februar 2018

Januar 9, 2018 by  
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Theater Basel

Theater Basel © Sandra Then

Theater Basel © Sandra Then

Premieren, Sonderveranstaltungen im Februar

Am Do 8. Februar 2018 feiert um 19.30 Uhr das wohl bekannteste Schauspiel von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill auf der Grossen Bühne Premiere: Die Dreigroschenoper. Gemeinsam mit dem Schauspielensemble des Theater Basel untersucht der Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy zusammen mit dem Dirigenten Johannes Kalitzke «Die Dreigroschenoper» auf ihre nicht zu leugnende Aktualität. Es spielt die Basel Sinfonietta.

Das Ballett Peer Gynt von Johan Inger mit Musik von Edvard Grieg, Pjotr I. Tschaikowsky und Georges Bizet wird ab 15. Februar um 19.30 Uhr für drei Termine auf der Grossen Bühne wiederaufgenommen. Es tanzt das Ballett Theater Basel.

Am Di 6. und Mi 7. Februar findet auf der Kleinen Bühne um jeweils 19 Uhr der jährlich stattfindende Meisterkurs für die Mitglieder von OperAvenir statt. In diesem Jahr wird die irische Mezzosopranistin Ann Murray ihr Erfahrung an die jungen Sänger_ innen weitergeben. Das Publikum ist herzlich eingeladen, mitzuerleben, wie Ann Murray mit dem jungen Ensemble arbeitet.

Die dritte Ausgabe der Diskussionsreihe über Demokratie «Lasst uns reden» ist dem Thema der Eidgenössischen Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» gewidmet. Am 13. Februar diskutieren Expert_innen mit Daniel Binswanger um 19.30 Uhr im Foyer Grosse Bühne.

Mit dem Konzert «when stars make a revolution real» des bildenden Künstlers Filip Markiewicz verabschiedet sich der Klub Roter Oktober am 15. Februar um 21 Uhr aus der Monkey Bar und beendet die künstlerische Auseinandersetzung mit dem 100jährigem Jubiläum der Oktoberrevolution.


PREMIERE IM FEBRUAR


DO 8. Februar 2018, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
Premiere   DIE DREIGROSCHENOPER
Schauspiel von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill

Nach John Gays The Beggar’s Opera, Übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann

Musikalische Leitung: Johannes Kalitzke, Inszenierung: Dani Levy, Bühne & Video: Jo Schramm, Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes

Mit Jonas Anders, Elias Eilinghoff, Vincent Glander, Paula Hans, Pia Händler, Florian Jahr, Thomas Reisinger, Myriam Schröder, Cathrin Störmer,Thiemo Strutzenberger, Ingo Tomi Es spielt die Basel Sinfonietta. Eine Produktion von Schauspiel und Oper

Mit der Moritat von Mackie Messer und weiteren legendären Songs eröffnet «Die Dreigroschenoper» ein neues Genre des musikalischen Theaters. Kurt Weill verbindet Elemente aus Tango, Jazz und Jahrmarktsmusik und erschafft eine musikalische Sprache, die mit Mitteln der Unterhaltung Kritik an sozialen Verhältnissen übt. In Bertolt Brechts rasanter Bearbeitung der «Beggar’s Opera» stehen einander zwei Prototypen einer kapitalistischen Ordnung gegenüber: Macheath, genannt Mackie Messer, Chef eines Londoner Gangsterunternehmens, und Jonathan Peachum, Besitzer der Firma Bettlers Freund. Der Mensch als Produkt sozialer und ökonomischer Verhältnisse ist bestechlich und der Liebe zum Trotz sich selbst der Nächste. Brecht zeigt die bürgerliche Gesellschaft als verbrecherisch und die unbedingte Notwendigkeit ihrer Veränderung. Der Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy untersucht gemeinsam mit dem Dirigenten und Komponisten Johannes Kalitzke «Die Dreigroschenoper» auf ihre nicht zu leugnende Aktualität.


WIEDERAUFNAHME IM FEBRUAR


DO 15. Februar 2018, 19.30-21.50 Uhr, Grosse Bühne
PEER GYNT,  Ballett von Johan Inger. Musik von Edvard Grieg, Pjotr I. Tschaikowsky, Georges Bizet,   Uraufführung

Choreografie: Johan Inger, Bühne: Curt Allen Wilmer, Kostüme: Catherine Voeffray, Licht: Tom Visser,  Es tanzt das Ballett Theater Basel

Mit Musik vom Tonband (Tonaufnahme des Budapest Symphony Orchestra)

In diesem Ballett werden Ibsens Figuren zu Protagonisten der Tanzwelt. Johan Ingers Peer begegnen auf seiner Reise allerhand kuriose Gestalten: Ballerinen auf Spitze, expressive Trolle, ein biegsamer Krummer und der Ikea-Mann.


UNSERE EXTRAS IM FEBRUAR


Neuer Termin: SO 4. Februar 2018, 11 Uhr, Foyer Grosse Bühne

MATINÉE ZU « DIE DREIGROSCHENOPER

Mit der legendären «Moritat von Mackie Messer» und 21 weiteren Songs eröffnet «Die Dreigroschenoper» ein neues Genre des musikalischen Theaters. In Bertolt Brechts rasanter Bearbeitung der «Beggar’s Opera» stehen zwei Prototypen einer kapitalistischen Ordnung einander gegenüber: Mackie Messer, charismatischer Chef eines Londoner Gangsterunternehmens, und Jonathan Peachum, Besitzer der Firma Bettlers Freund. Vor der Premiere gibt das künstlerische Team Einblicke in die Konzeption und Mitglieder des Ensembles werden das Foyer mit Kurt Weills Ohrwürmern zum Klingen bringen.


DI 6. & MI 7.Februar 2018, jeweils 19 Uhr, Kleine Bühne

OperAvenir  MEISTERKURS – ANN MURRAY

Einer der Höhepunkte der Saison ist für die Mitglieder von Oper-Avenir der jedes Jahr stattfindende Meisterkurs. In diesem Jahr wird die irische Mezzosopranistin Ann Murray ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die jungen Sänger_ innen weitergeben. Sie ist weltweit – von Hamburg bis New York – auf allen namhaften Opernbühnen zu Hause und wurde 1998 von der Bayerischen Staatsoper mit dem Titel Bayerische Kammersängerin ausgezeichnet. Das Publikum ist herzlich eingeladen, hautnah mitzuerleben, wie Ann Murray mit dem jungen Ensemble an der Weiterentwicklung seines eigenen Klangs, seiner Partieninterpretation und seiner Bühnenpräsenz arbeitet.


DI 13. Februar 2018, 19.30 – 21 Uhr, Foyer Grosse Bühne

LASST UNS REDEN!    Diskussionsreihe über Demokratie
Moderation: Daniel Binswanger

Die Eidgenössische Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» löste in den letzten Wochen heftige Diskussionen aus. Ist sie das Ende des Service public und der unabhängigen Berichterstattung? Oder werden damit lediglich die sogenannten «Zwangsgebühren» abgeschafft? Wir möchten zwei Wochen vor dem Abstimmungssonntag mit Ihnen sowie mit Expert_innen, Befürworter_innen und Gegner_innen über die Absichten und die Konsequenzen dieser Initiative debattieren. Diskutieren Sie mit uns, denn auch Ihre Stimme zählt!


MO 26. Februar 2018, 20 Uhr, Monkey Bar, Klosterberg 6

OPERETTENCOUCH

Die Jiddische Operette: Abraham Goldfaden (1840 – 1908) und seine Folgen

Musikalische Leitung & Klavier: Stephen Delaney, Konzept & Moderation: Pavel B. Jiracek Mit Solist_Innen des Opernensembles
Die jiddische Operettentradition ist fast in Vergessenheit geraten – und ist doch ein wichtiger Baustein der Gattung Operette! Als einer ihrer Gründerväter gilt der «jiddische Shakespeare» Abraham Goldfaden mit seinen biblischen Operetten, darunter «Bar Kochba», «Shulamit» und «Die Opferung Isaaks». Zum Auftakt des Purimfestes 2018 begibt sich die Operettencouch auf Spurensuche: sie zeichnet den Weg der jiddischen Operette vom Schtetl zum Broadway nach und stellt in der lockeren Atmosphäre der Monkey Bar einige der Werke Abraham Goldfadens und seiner Nachfolger_ innen vor – darunter Autoren und Komponisten wie Joseph Rumshinsky, Abraham Ellstein, Alexander Olshanetsky und Sholom Secunda.


MONKEY BAR KLUB ROTER OKTOBER

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution steht die Monkey Bar am Klosterberg 6 noch bis Februar im Licht des roten Sterns.


MO 5. Februar 2018, 19.30 Uhr

SAWINKOW UND SCHKLOWSKIJ

In der letzten Ausgabe des Lesezimmers mit Prof. Dr. Thomas Grob vom Slavischen Seminar der Uni Basel stehen zwei Autoren im Mittelpunkt, die nicht nur zunächst glühende Befürworter der Revolution waren, sondern auch amtierende Vertreter der provisorischen Regierung nach dem Sturz des Zaren. Während der Terrorist Boris Sawinkow schliesslich gegen die Bolschewiki in den Krieg zog, war Schklowskij in der jungen Sowjetunion Professor für Kunstgeschichte, bevor er als Sozialrevolutionär in Ungnade fiel.


MI 7. Februar 2018, 21 Uhr

IRAN 1917: SENTIMENTALE REISE
Von Viktor Schklowskij
Szenische Einrichtung: Anne-Kathrine Münnich, Ausstattung: Birte Wallbaum
Mit: Florian von Manteuffel

Die Grossmacht Russland hält den Norden des Iran besetzt und spielt die verschiedenen Volksgruppen der Region gegeneinander aus. Ein Szenario, das wir heute unter veränderten Vorzeichen kennen. Viktor Schklowskijs Bericht seiner Erlebnisse als Kommissar der russischen Armee führt uns eindringlich die Willkür und Absurdität, den «Missklang der Kriege und Revolutionen», wie Majakowskij schreibt, vor Augen. Ausgehend von diesem Tatsachenbericht von 1917 begeben wir uns in den vergangenen hundert Jahren auf Spurensuche.


DO 15. Februar 2018, 21 Uhr

WHEN STARS MAKE A REVOLUTION REAL

Der bildende Künstler Filip Markiewicz, der vergangene Spielzeit die Performance «Fake Fiction» im Schauspielhaus gezeigt hat, kommt mit dem neuen Album seines Musik-Alter-Egos Raftside zurück nach Basel: «Empty Star» entstand im Sommer 2017 nach den gewaltsamen Protesten während des G20-Gipfels in Hamburg. Er verbindet Songwriting der 60er-Jahre und Electro Synth Pop der 80er-Jahre, Surfrock-Gitarren und Electro Sampling.


UNSER REPERTOIRE


AMPHITRYON
Schauspiel nach dem Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Inszenierung: Julia Hölscher, Bühne: Paul Zoller, Kostüme: Janina Brinkmann, Musik: Martin Gantenbein
Mit: Mario Fuchs, Urs Peter Halter, Pia Händler, Florian Von Manteuffel, Nicola Mastroberardino, Leonie Merlin Young
Was passiert, wenn man plötzlich seinem Doppelgänger Auge in Auge gegenübersteht und dieser einem die Identität abspricht? Sosias, der Diener des thebanischen Feldherrn Amphitryon, reagiert auf diese Begebenheit mit selbstbewusstem Pragmatismus. Er ist sich seiner selbst sicher. Weniger selbstbewusst reagiert der Feldherr, als er siegreich von der Schlacht gegen die Athener heimkehrt und von seiner Gattin Alkmene vernehmen muss, dass sie die vergangene Nacht vermeintlich zusammen verbracht haben. Die Eheleute geraten in eine tiefe Vertrauenskrise, die für Amphitryon in einer Identitätskrise kulminiert.


DAS ENDE VON EDDY
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Édouard Louis
Inszenierung: Thiemo Strutzenberger; Bühne: Marion Menziger, Choreografie: Javier Rodríguez Cobos
Mit: Vincent Glander, Javier Rodríguez Cobos
«Das Ende von Eddy» erzählt die Geschichte einer Sozialisation in prekären, bildungsfernen Verhältnissen, die von Brutalität geprägt ist. Am Ende aber steht eine zarte Utopie, die die Möglichkeit eines Ausbruchs aus sozialen Zuschreibungen und einer Emanzipation aufzeigt.


DAS RECHT DES STÄRKEREN
Schauspiel von Dominik Busch
Uraufführung/Auftragswerk
Entstanden im Rahmen des Autor_innenförderprogramms «Stück Labor»

Inszenierung: Felicitas Brucker, Bühne: Viva Schudt, Kostüme: Katrin Wolfermann, Video: Arved Schultze
Mit: Carina Braunschmidt, Nicola Fritzen, Steffen Höld, Orlando Klaus, Lisa Stiegler

Fieberhaft arbeitete die junge Dokumentarfilmerin Nadja Studer an ihrem neuesten Projekt: Zwischen Kolumbien und der Schweiz versucht sie, filmisch die verschlungenen Praktiken eines multinationalen Rohstoffkonzerns nachzuvollziehen.


DER REVISOR ODER: DAS SÜNDENBUCH
Komödie von Lukas Linder nach Nikolai Gogol
Uraufführung/Auftragswerk
Inszenierung: Cilli Drexel, Bühne: Christina Mrosek; Kostüme: Janine Werthmann, Musik: Elia Rediger
Mit: Andrea Bettini, Mario Fuchs, Vincent Glander, Franziska Hackl, Barbara Horvath, Katja Jung, Chor: Verena Bossard, Tina Glauser, Esther Meier, Karin Ochsner, Sibil Rossi, Meret Zimmermann
Aus Angst, den gewohnten Wohlstand zu verlieren, schotten sich die Bürger_innen im reichen und pittoresken Dorf, das der Schweizer Dramatiker Lukas Linder für sein neustes Stück erfindet, konsequent ab. Zudem gaukeln sie allen Neuankömmlingen – und seien es noch so ahnungslose Touristen – den desolaten und verwahrlosten Zustand ihrer Gemeinde vor. Eine bewusste Taktik, um die «Fremden» schon bei der Ankunft freiwillig zur Abreise zu bewegen.


DIE SCHWARZE SPINNE
Schauspiel nach der Novelle von Jeremias Gotthelf
Inszenierung: Tilmann Köhler, Bühne: Karoly Risz, Kostüme: Susanne Uhl,
Musik: Jörg-Martin Wagner
Mit: Urs Peter Halter, Steffen Höld, Martin Hug, Myriam Schröder, Lisa Stiegler, Cathrin Störmer, Simon Zagermann; Camille Émaille (Musikerin)
Gotthelf vereint in seiner berühmten Novelle biedermeierliche Moralpredigten mit futuristischen Horrorszenarien. An welche Werte die Erzählung heute appelliert, untersucht der Regisseur Tilmann Köhler in seiner Adaption für die Bühne und die Jetztzeit.


ELEKTRA
Oper von Richard Strauss
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Erik Nielsen, Inszenierung: David Bösch, Bühne: Patrick Bannwart, Maria Wolgast, Kostüme: Meentje Nielsen, Licht: Michael Bauer, Chor: Michael Clark,
Mit: Ursula Hesse von den Steinen, Rachel Nicholls, Pauliina Linnosaari, Rolf Romei, Michael Kupfer-Radecky, Domen Križaj, Evelyn Meier, Matthew Swensen, José Coca Loza, Mona Somm, Sofia Pavone, Anastasia Bickel, Kristina Stanek, Sarah Brady, Hailey Clark Chor des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Eine Produktion der Opera Vlaanderen und des Aalto Theater Essen, Neueinstudierung für das Theater Basel
Was geschieht mit Kindern, die in einer schuldbeladenen Familie aufwachsen und deren Vater von der eigenen Mutter und ihrem Geliebten ermordet wurde? Während Chrysothemis die Augen vor der Vergangenheit verschliesst, denkt Elektra nur an eines: Rache. Doch dafür braucht sie ihren Bruder Orest. Mit beklemmenden und hochemotionalen Bildern lässt der deutsche Regisseur David Bösch die Traumata einer Familie sichtbar werden. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Musikdirektors Erik Nielsen.


ESTHER. EINE GESCHICHTE VOM BRUDERHOLZ
Uraufführung
Ein Monolog nach dem Roman «Der barmherzige Hügel» von Lore Berger in einer Fassung von Katrin Hammerl
Inszenierung & Ausstattung: Katrin Hammerl, Video: Tabea Rothfuchs

Mit: Leonie Merlin Young
Die Basler Autorin Lore Berger stürzte sich im Alter von 21 Jahren vom Wasserturm auf dem Bruderholz in den Tod. Hinterlassen hat sie ihren ersten und einzigen Roman «Der barmherzige Hügel», welcher 1944 postum veröffentlicht wurde. Ein erschütterndes und zugleich berührendes Zeugnis einer selbstbestimmten jungen Frau, die mit kühnem Blick das Gesellschafts- und Studentenleben in Basel zwischen 1938 und 1943 seziert.


LA CENERENTOLA (ASCHENPUTTEL)

Oper von Gioachino Rossini in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Daniele Squeo, Inszenierung: Antonio Latella, Bühne: Antonella Bersani, Kostüme: Graziella Pepe, Choreografie: Francesco Manetti, Licht: Simone De Angelis, Chor: Michael Clark, Mit: Vasilisa Berzhanskaya, Juan José de León, Vittorio Prato, Tassos Apostolou, Andrew Murphy, Sarah Brady, Anastasia Bickel

Chor des Theater Basel

Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

In seiner komischen Oper «La Cenerentola» erzählt Gioachino Rossini die berühmte Geschichte vom Aschenputtel, das von seinen boshaften Stiefschwestern tagein, tagaus gedemütigt wird und sich trotzdem vom «hässlichen Entlein» zum schönen Schwan entwickelt. Der italienische Regisseur Antonio Latella, Theaterintendant der Biennale Venedig und mit seinen Arbeiten bereits mehrfach am Theater Basel zu sehen, setzt sich mit einem der italienischen Opernklassiker schlechthin auseinander.


LA TRAVIATA
Oper von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Titus Engel, Inszenierung: Daniel Kramer, Choreografie: Teresa Rotemberg, Bühne: Lizzie Clachan, Kostüme: Esther Bialas, Licht: Charles Balfour, Chor: Michael Clark

Mit: Corinne Winters (Violetta Valéry), Pavel Valuzhin (Alfredo Germont), Ivan Inverardi (Giorgio Germont), Karl-Heinz Brandt (Gastone), Kristina Stanek (Flora Bervoix), Anastasia Bickel (Annina), Domen Križaj (Barone Doupholl), José Coca Loza (Marchese D’Obigny), Andrew Murphy (Dottore Grenvil), Matthew Swensen (Giuseppe), Marco Pobuda (Domestico Di Flora), Vladimir Vassilev (Commissionario)
Chor des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Eine Koproduktion des Theater Basel mit der English National Opera


Presenting Sponsor: IWB
Rausch, Glamour, Leichtsinn und pures Vergnügen bestimmen das Leben der Edelprostituierten Violetta Valéry. Wäre da nicht der Tod, der im Gewand der Schwindsucht wie ein Damoklesschwert über ihr hängt. Und wäre da nicht Alfredo, dessen Liebe sie nicht nur ihr bisheriges Dasein überdenken lässt, sondern auch einen möglichen Neuanfang für ihr kurzes Leben aufscheinen lässt. Diese Träume jedoch zerplatzen im Angesicht der engstirnigen bürgerlichen Moralvorstellungen. Inszeniert hat Verdis beliebteste Oper der künstlerische Leiter der English National Opera, Daniel Kramer. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Schweizers Titus Engel.


LEONCE UND LENA
Schauspiel von Georg Büchner
Inszenierung & Bühne: Thom Luz, Musikalische Leitung: Mathias Weibel, Kostüme & Licht: Tina Bleuler, Mit: Carina Braunschmidt, Annalisa Derossi, Elias Eilinghoff, Martin Hug, Daniele Pintaudi, Lisa Stiegler
Hausregisseur Thom Luz bahnt sich einen eigenen, musikalischen Weg durch Büchners verzweifelten, heiteren Kosmos und macht zum ersten Mal einen klassischen Theatertext zum Kompass der Reise.


SCHWANENSEE
Ballett von Stijn Celis. Musik von Pjotr I. Tschaikowsky
Choreografie: Stijn Celis, Musikalische Leitung: Thomas Herzog, Bühne: Jann Messerli, Kostüme: Catherine Voeffray, Licht: Fred Pommerehn, Video: Philipp Contag-Lada
Es tanzt das Ballett Theater Basel.
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.
Partner des Ballett Theater Basel: Basellandschaftliche Kantonalbank
Dass man einen der grössten und bekanntesten Klassiker der Ballettliteratur auch mit Humor erzählen kann, beweist der «Schwanensee» des Belgiers Stijn Celis. Bildgewaltig in Szene gesetzt, mit federgeschmückten Tänzerinnen, die vom Bühnenhimmel herabschweben, und mit grosser Lust an expressiver Zuspitzung erzählt der Choreograf die Geschichte des Prinzen und seiner verzauberten Schwanenliebsten als Emanzipationsgeschichte eines jungen Mannes von seiner dominanten Mutter.


VOR SONNENAUFGANG
Schauspiel von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Uraufführung/Auftragswerk
Inszenierung: Nora Schlocker, Bühne & Kostüme: Marie Roth, Musik: Marcel Blatti, Mit: Pia Händler, Steffen Höld, Myriam Schröder, Cathrin Störmer, Thiemo Strutzenberger, Michael Wächter, Simon Zagermann
Ewald Palmetshofer schält Hauptmanns zentrale Motive aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und untersucht in seinem Familienpanorama die Deformationen und Krankheitsbilder einer neoliberalen Gesellschaft, um an individuellen Krisen grössere gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar zu machen.


WOYZECK
Schauspiel von Georg Büchner
Inszenierung und Bühne: Ulrich Rasche, Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder, Kostüme: Sara Schwartz, Musik: Monika Roscher, Chorleitung: Toni Jessen
Mit: Franziska Hackl, Barbara Horvath, Toni Jessen, Florian von Manteuffel, Nicola Mastroberardino, Justus Pfankuch, Max Rothbart, Thiemo Strutzenberger, Michael Wächter, Musik: Theo Evers, Sebastian Hirsig, Katelyn King/Nicolas Wolf, Alexander Maschke, Lucas Rössner/Gordon Fantini
Mit freundlicher Unterstützung des Theaterverein Basel
In seinem weltberühmten Dramenfragment «Woyzeck» untersucht Georg Büchner unsere Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die Wirkmächtigkeit sozialer Verhältnisse, individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Pressemeldung Theater Basel

Coburg, Landestheater Coburg, DER NUSSKNACKER – Ballett von Mark McClain, 09.12.2017

Dezember 7, 2017 by  
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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

 DER NUSSKNACKER von Peter I. Tschaikowsky

Ballett von Mark McClain

Ein Weihnachtsklassiker kehrt zurück auf die Bühne des Landestheaters: Ballett Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky

Am Samstag, 9. Dezember um 18.00 Uhr kehrt Tschaikowskys Nussknacker zurück auf die Bühne des Landestheaters Coburg. Denn: Was wäre Weihnachten ohne den „Nussknacker“, der sowohl die Künstler als auch das Publikum begeistert? So wurde entschieden, dass dieser Winter-und-Weihnachtsklassiker des Balletts im Repertoire des Landestheaters bleibt.

Landestheater Coburg / Der Nussknacker © Henning Rosenbusch

Landestheater Coburg / Der Nussknacker © Henning Rosenbusch

Wer kennt ihn nicht, den magischen Tanz der Zuckerfee oder den wundervoll opulenten Blumenwalzer? Seit Generationen gehört Tschaikowskys Nussknacker ebenso untrennbar zu Weihnachten, wie Kerzen, Glühwein oder Lebkuchen und entführt uns mit wirbelnden Schneeflocken in ersehnte verschneite Landschaften und verheißt im Traum die Düfte exotischer Welten. Obwohl Tschaikowsky es noch während der Komposition für vollkommen unmöglich hielt, „die Zuckermandel-Fee in Töne zu malen“, schuf er mit dem Nussknacker eine seiner schönsten, an Klangfarben reichsten Ballettmusiken.

Mit seiner zweiten Wiederaufnahme (nach der Premiere in der Spielzeit 2012/13 und der Wiederaufnahme 2014/15) hat Mark McClains Nussknacker fast schon das Zeug zum Evergreen. Die Kostüme wurden nach den alten Vorlagen von Ingomar von Margareta Gulich und Anna Rudi für die neue Besetzung neu geschneidert.

DER NUSSKNACKER – Ballett von Mark McClain; Musik von Peter I. Tschaikowsky

Choreografie Mark McClain, Musikalische Leitung Johannes Braun / Roland Fister, Bühnenbild und Kostüme nach Entwürfen von Ingomar, Dramaturgie Susanne von Tobien, Ballett Landestheater Coburg, Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg, Kinderchor, Kinderballett, Statisterie des Landestheaters Coburg

Wiederaufnahme   Samstag, 9. Dezember 2017,  18.00 Uhr, Großes Haus, weitere Vorstellungen, Dienstag, 12. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Freitag, 15. Dezember 2017, 11.00 Uhr, Donnerstag, 21. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Samstag, 23. Dezember 2017, 15.00 Uhr, Montag, 25. Dezember 2017, 18.00 Uhr, Freitag, 29. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Samstag, 6. Januar 2018, 19.30 Uhr (Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)

Karten – Theaterkasse Di bis Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.00 Uhr
AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg; PMLThCo

 

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Dezember 2017

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

 


Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff  © Giorgia Bertazzi Favorit

Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi Favorit

Star-Duo Christian Tetzlaff und Lars Vogt mit Brahms-Sonaten im Robert-
Schumann-Saal
So, 03.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!

CHRISTIAN TETZLAFF Violine | LARS VOGT Klavier

Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Mit Lars Vogt, einem der führenden Pianisten seiner Generation, spielte er 2016 das heutige Konzertprogramm in eine von der Fachpresse umjubelte CD ein. Christof Jetzschke (Klassik Heute) etwa urteilte: „Was Christian Tetzlaff und Lars Vogt präsentieren, ist nicht weniger als eine glückliche Synthese aus leuchtkräftiger Klangfülle, Innerlichkeit, emotionaler Dringlichkeit und rhetorischem Feinschliff.“
Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 G-Dur op. 78 „Regenliedsonate“
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 100
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll op. 108
Dauer: ca. 1 Stunde, 40 Minuten inklusive Pause

Karten: 28/24/19/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.
Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

Christian Tetzlaff, Violine
Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. „The greatest performance of the work I’ve ever heard“, schrieb Tim Ashley im Guardian über seine Interpretation des Beethoven-Violinkonzerts mit Daniel Harding. Und Hans-Klaus Jungheinrich sprach in derFrankfurter Rundschau geradezu von einer „Neugewinnung“ dieses vielgespielten Werks.

Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt er den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, und versucht, wirklich gehaltvolle neue Werke wie das von ihm uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann im Repertoire zu etablieren. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte pro Jahr. Christian Tetzlaff war „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern, hat eine mehrereSpielzeiten umfassende Konzertserie mit dem Orchester der New Yorker Met unter James Levine bestritten und gastiert regelmäßig u.a. bei den Wiener und den New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und den großen Londoner Orchestern. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski zusammen.

Was den 1966 in Hamburg geborenen und inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebenden Musiker so einzigartig macht, sind – neben seinem großen geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was so selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein ganz ungewöhnlicher Ansatz.

Wenn Christian Tetzlaff den Notentext so tief wie möglich zu erfüllen versucht – ohne Rücksicht auf die „Aufführungstradition“ und ohne sich die oft üblichen geigentechnischen Erleichterungen zu gönnen –, dann zeigen sich die altbekannten großen Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell.

Zum zweiten „spricht“ Christian Tetzlaff mit seiner Geige, sein Spiel umfasst, wie die menschliche Sprache, eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und ist nicht allein auf Wohlklang und virtuosen Glanz ausgerichtet. Vor allem aber versteht er die Meisterwerke der Musikgeschichte als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. In ihrer Musik haben die großen Komponisten intensivste Gefühle, höchstes Glück und tiefte Krisen, verarbeitet, und so begibt sich auch Christian Tetzlaff als Musiker in die Grenzbereiche der Gefühle – und der musikalischen Gestaltung. In vielen Stücken geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod. Das dem Publikum zu vermitteln, ist Christian Tetzlaffs Ziel. Voraussetzung für diesen Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. Bezeichnenderweise hat Christian Tetzlaff viele Jahre in Jugendorchestern gespielt, in Uwe-Martin Haiberg hatte er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrer, für den die musikalische Interpretation der Schlüssel zur Geigentechnik war – nicht umgekehrt. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester.

Lars Vogt, Klavier
Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in
Düren geboren, zog er erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. In den letzten 25 Jahren hat Lars Vogt eine weltweite Karriere als Pianist erreicht. Zunehmend begann er vor einigen Jahren sich neben seiner Solistentätigkeit dem Dirigieren zu widmen. Seit der Saison 2015/16 ist er der Künstlerische Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle England. In seiner Pianistenlaufbahn gastierte Lars Vogt u.a. beim Royal Concertgebouw Orchester, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic wie dem London Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem NHK Symphony Orchestra sowie beim Orchestre de Paris. Eine besonders enge Verbindung besteht zu den Berliner Philharmonikern, wo er in der Saison 2003/04 der erste „Pianist in Residenz“ war. Lars Vogt arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Claudio Abbado und Andris Nelsons.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind eine erste Asientournee mit der Royal Northern Sinfonia; als Solist gastiert Lars Vogt u.a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Tonkünstlerorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Sinfonieorchester Basel, beim Santa Cecilia sowie dem Philharmonia Orchestra. Die enge Zusammenarbeit mit Christian Tetzlaff findet in dieser Saison ihren Niederschlag in einer ausgedehnten USA Tournee, im Trio mit Tanja und Christian Tetzlaff sind Konzerte in Europa geplant. Außerdem gibt er zusammen mit Ian Bostridge Liederabende in Hamburg, London, Wien sowie bei der Schubertiade.

Lars Vogt erfreut sich eines internationalen Renommées als Solist und Kammermusikpartner.1998 gründete er sein Festival „Spannungen“ in Heimbach/Eifel. Dieses Festival hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte entwickelt. Partner wie Christian und Tanja Tetzlaff, Gustav Rivinius sowie Antje Weithaas wirken regelmäßig mit. Die Festivalkonzerte sind bei EMI und CAvi als Livemitschnitte erschienen. Neben den genannten Partnern verbindet Lars Vogt eine langjährige Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer und Konrad Beikircher. Für EMI Classics hat Lars Vogt fünfzehn CDs eingespielt, u.a. mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado; außerdem Konzerte von Beethoven, Schumann und Grieg mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle. Neuere Aufnahmen umfassen eine Einspielung mit Solowerken von Schubert, Mozart Konzerten mit dem Mozarteum Orchester Salzburg sowie mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Paavo Järvi. Eine Solo CD mit Werken von Liszt und Schumann erschien bei Berlin Classics, des Weiteren bei Ondine Duo CDs mit Christian Tetzlaff mit Werken von Mozart und Schumann, Bachs Goldberg Variationen sowie zuletzt eine Aufnahme mit Werken von Schubert. Lars Vogt ist Initiator des Schulprojektes „Rhapsody in School“, das zu einem sehr angesehenen Bildungsprojekt in ganz Deutschland geworden ist. 2012 präsentierte sich „Rhapsody in School“ erstmals mit zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin. Seit 2012 bekleidet Lars Vogt eine Professur für Klavier an der HMTM Hannover.


Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Skandinavischer Jazz mit Viktoria Tolstoy, Håkan Broström und der WDR
Big Band
Mi, 6.12.2017, 20 Uhr

VIKTORIA TOLSTOY voc | HÅKAN BROSTRÖM ld, arr, sax | WDR BIG BAND
Scan Jazz

Der schwedische Musiker Håkan Broström arbeitet schon seit den späten 1990er-Jahren mit der Sängerin Viktoria Tolstoy zusammen. Dabei ist im Laufe der Jahre ein gemeinsames und ganz persönliches „Songbook“ entstanden. Es enthält einen Querschnitt durch die populäre Musik des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Standards
von Duke Ellington und George Gershwin bis hin zu Songs von Paul McCartney und Stevie Wonder. Den zweiten Konzertteil bilden Auftragsarrangements, die Håkan Broström der WDR Big Band und der Gastvokalistin maßangefertigt hat: Es geht um Jazz-Adaptionen schwedischer Volkslieder. Mit diesem Programm präsentiert sich die ausdrucksstarke und wandlungsfähige Sängerin aus Schweden zum ersten Mal mit der WDR Big Band.
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten

Karten: 29 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, freie Platzwahl,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ interpretiert
von Pianist Nikolai Tokarev mit Bildern von Kandinsky
So, 10.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
NIKOLAI TOKAREV Klavier

Russische Seele

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Der 1983 geborene Weltklasse-Pianist Nikolai Tokarev entstammt einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau und trat bereits mit 6 Jahren, als Wunderkind gefeiert, als Solist mit Orchester öffentlich auf. Inzwischen zählt der mit Preisen überhäufte Tastenkünstler zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Die Größe und Weite Russlands präge „die Seele, diese große Seele, die wir haben“, sagte er einmal in einem Interview. Auch wenn das Fundament aller russischen Pianisten eigentlich sehr deutsch sei und ohne Bach und Beethoven nichts gehe, sei er am Klavier auf der Suche nach genau so einem Klang – „groß und weit soll er sein.“ Modest Mussorgsky / Wassily Kandinsky Bilder einer Ausstellung – eine abstrakte Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky nach der Musik von Modest Mussorgsky, multimedial mit Bildprojektionen in Szene gesetzt und live am Klavier interpretiert

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Die Jahreszeiten, op. 37a
Dauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten, ohne Pause

Karten: 25/21/17/10 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens als musikalischszenische
Adventslesung mit „Tatort“-Kommissaren Nemec und Wachtveitl
So, 17.12.2017, Doppelvorstellung 17 und 20 Uhr

Konzertreihe Zweiklang! Wort und Musik
Miroslav Nemec Rezitation / Udo Wachtveitl Rezitation
Streichquintett des Radio-Sinfonieorchesters des SWR
„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens

Die beiden Münchner „Tatort“-Kommissare Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl stehen in der Bearbeitung des Charles-Dickens-Klassikers „Eine Weihnachtsgeschichte“ erstmals in einer aufwendigen Inszenierung mit Ton- und Lichteffekten gemeinsam auf einer Bühne.

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Sie ist – neben der Geburt Jesu – das vermutlich meisterzählte Literatursujet der Adventszeit: Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“, die sozialkritische Erzählung über den alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird und daraufhin seine Menschlichkeit wiederentdeckt. Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl holen diesen Klassiker der Weihnachtsliteratur mit
einer szenischen Lesung auf die Bühne. Für diese Adventslesung hat der renommierte
Komponist Libor Šima eigens eine „Weihnachtsgeschichten“-Suite für ein Streichquintett komponiert, die unmittelbar mit der Rezitation des Schauspielerpaares korrespondiert. Zeitlos und gerade auch heute aktuell erscheint die 1843 veröffentlichte Novelle, die den Wert der Nächstenliebe und eines empathischen Umgangs miteinander betont. Und in der Interpretation von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl ist die Erzählung, trotz des moralischen Grundtons, überaus lebendig und unterhaltsam, humorvoll und menschlich. Beiden gelingt es im Zusammenspiel mit der Bühnenmusik den typischen, skurrilen britischen Humor auf anrührende Weise herauszuarbeiten.

Ein Adventsabend, der die Zuschauer auf das nahende Weihnachtsfest einstimmt.
Dauer: ca. 2 Stunden inklusive Pause

Karten: 33/28/22/13 € (Schüler/Studenten 20/15/12/10 €) zzgl. Servicegebühren,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de


Robert Schumann Saal / Schumann Quartett ©  Kaupo Kikkas

Robert Schumann Saal / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Sie lieben Brahms
Am 2. Weihnachtstag zu Gast im Robert-Schumann-Saal: Schumann Quartett
mit Streicherkollegen
Di, 26.12.2017 (2. Weihnachtstag), 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
SCHUMANN QUARTETT | ALEXANDER ZEMTSOV Viola | MAXIMILIAN HORNUNG
Violoncello

Die beiden Streichsextette im Zentrum des Programms waren die ersten Kammermusikwerke für Streicher, die Johannes Brahms veröffentlichte, und verhalfen ihm trotz aller Skepsis seiner Verleger wegen der damals ungewöhnlichen Besetzung ebenso zum Durchbruch wie das „Deutsche Requiem“ und die „Ungarischen Tänze“. Verstärkung erhält das in der Reihe „erstKlassik!“ seit langem fest etablierte und inzwischen auch international hochgeschätzte Schumann Quartett mit dem Bratschisten Alexander Zemtsov und Maximilian Hornung, der von DIE ZEIT als Cellist „von einem anderen Stern“ bezeichnet wurde.

Arvo Pärt Fratres für Streichquartett
Johannes Brahms Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 und Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Schumann Quartett: Erik Schumann Violine | Ken Schumann Violine
Mark Schumann Violoncello | Liisa Randalu Viola
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten inklusive Pause

Karten: 30/26/21/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren , erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

Pressemeldung Museum Kunstpalast / Robert Schumann Saal

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Programm November 2017

September 22, 2017 by  
Filed under Pressemeldung, Robert Schumann Saal, Spielpläne

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

 

Robert-Schumann-Saal
Programm November 2017


So, 5.11.2017, 17 Uhr
Zweiklang! Wort und Musik
Hannelore Hoger Rezitation | Siegfried Gerlich Klavier

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Hannelore Hoger, © Weverinck-Management, Münster

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Hannelore Hoger, © Weverinck-Management, Münster

„Briefe und andere Geschichten über die Liebe“ Hannelore Hoger nimmt das Publikum mit auf eine witzige, ironische, aber auch nachdenklich-melancholische literarische Reise rund um das ewig junge Thema „Liebe“. Dabei rezitiert die Grande Dame der Schauspielkunst u. a. Abschiedsbriefe von Simone de Beauvoir, Agnes von Kurowsky, Marlene Dietrich, Alma Mahler-Werfel und Erzählungen wie „Fifi “von Alexander Kluge und Kurt Tucholskys „Colloquium in utero“ und „Das Lottchen“. Musikalisch umrahmt wird das Programm mit Klavierwerken von Schumann, Gershwin und Debussy. „Wenn Hoger spricht, entstehen englische Landschaften, Hügel und Felder, eine untergehende Sonne. Wenn sie liest, geht die Sonne auf.“ Münstersche Zeitung

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal
33/28/22/13 € (Schüler/Studenten 20/15/12/10 €) zzgl. Servicegebühren


Sa, 11.11.2017, 21 Uhr
440Hz – Klassik & Soul
Mikis Takeover! Ensemble feat. Joy Denalane
Einzigartige Soulstimme mit klassischem Ensemble

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Joy Denalane, © Eva Baales

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Joy Denalane, © Eva Baales

Joy Denalane ist die unumstrittene Königin des Soul in Deutschland. Mit dem Song „Mit Dir“ schaffte sie 1999 im Duett mit dem Freundeskreis-Frontmann und späteren Ehemann Max Herre den Durchbruch. Seitdem eroberte sie nach Deutschland auch die USA, kehrte zurück und veröffentlichte mit dem Album „Maureen“ ein sehr persönliches Werk, auf dem sie ihre unterschiedlichen Facetten auslebt – ungeschminkt, reflektiert und nahbar. Derzeit stürmt sie mit „Gleisdreieck“, ihrem aktuellen Studioalbum, die Charts und erregt damit großes mediales Interesse. Mit ihr wird die großartige Zusammenarbeit mit Miki Kekenj und seinem Takeover! Ensemble nach drei sensationellen Konzerten mit Max Mutzke in 2015 und 2016 fortgesetzt. Wieder einmal wagen die Musiker den Spagat zwischen Klassik und Soul: fesselnd, intensiv, spannungsreich, handmade und vor allem unplugged.

Im Anschluss Party im Foyer
Mikis Takeover! Ensemble: Miki Violine, Konzeption und Arrangements | Maryana Brodskaya Klavier | Marlies Klumpenaar Klarinette | Markus Beul Violoncello | Max Dommers Kontrabass

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal
32 € (Schüler/Studenten 18 €) zzgl. Servicegebühren, freie Platzwahl


Di, 14.11.2017, 20 Uhr
Comedy
Herbert Knebel
Im Liegen geht’s!

Nach zahlreichen erfolreichen Abenden in der beliebten Comedy-Konstellation „Herbert Knebels Affentheater“ steht dieses Mal Herbert Knebel mit einem neuen Solo-Programm auf der Bühne des Robert-Schumann-Saals, begleitet von Knebels bewährten Wegbegleiter Ozzy Ostermann an der Gitarre.

Zum Programm sagt der Comedian in unverkennbar Knebel’scher Manier: „Wer kennt dat nich, dat viele Tätigkeiten, die man im Stehen verrichten muss, einem zunehmend schwerer fallen, gerade im Alter! Und da kommt auch mein Motto ins Spiel, wat auch der Titel von mein neues Programm is: Im Liegen geht’s!“

Veranstalter: Junge Aktionsbühne
32/29/27 € zzgl. Servicegebühren


Do, 16.11.2017, 19 Uhr
New Fall Festival
Die Höchste Eisenbahn

Erwachsene Popmusik, die endlos verspielt ist – so lässt sich die Musik von „Die Höchste Eisenbahn“ passend beschreiben. Bereits zu ihrem Debüt-Album im Jahr 2013 befand Die Zeit: „Geht zu Herzen wie sonst fast nichts in dieser Sprache.“ Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „dürfte es eine Weile her sein, dass im deutschsprachigen Pop eine Band auf den Plan trat, die mit einem solchen Händchen für Melodien, für kluge universelle Geschichten, vor allem aber für große Refrains gesegnet ist.“ Ihr neues Album. „Wer bringt mich jetzt zu den Anderen“ bietet eine Mischung aus der Zurückgelehntheit von Fleetwood Mac, der kindlichen Verrücktheit der Talking Heads und des ruhigen Folk-Funk der Allman Brothers.

Veranstalter: SSC Festivals GmbH
29,90/26,90 /23,90 € zzgl. Servicegebühren


Fr, 17.11.2017, 19 Uhr
New Fall Festival
Alice Merton

Top 10 der Offiziellen Deutschen Charts, Nummer 1 bei Spotify Global Viral und iTunes, und insgesamt mehr als 10 Millionen Streams: Alice Merton hat mit ihrer Debüt-Single direkt einen Hit vorgelegt. „No Roots“ fasst Alice Mertons Geschichte zusammen. Alice ist im kanadischen Oakville aufgewachsen, wohnte zwischendurch unter anderem in Amerika und England. Mit ihren 23 Jahren ist sie schon mehr als zehnmal umgezogen und wohnte in vier verschiedenen Ländern. In „No Roots“ singt sie davon, dass sich ihr Zuhause nicht auf Orte beschränkt – vielmehr sind es die Beziehungen zu Menschen, die zu ihren Wegbegleitern wurden.

Veranstalter: SSC Festivals GmbH
25,90 € zzgl. Servicegebühren


Sa, 18.11.2017, 20 Uhr
New Fall Festival
Kensington

Wenn eine Band fünf Konzerte an fünf aufeinander folgenden Tagen im Ziggo Dome in Amsterdam innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft, spricht das nicht nur für diese Band – es schreit förmlich nach ihr. Kensington aus dem niederländischen Utrecht sind auf dem besten Weg sich im globalen Rock-Olymp breit zu machen.

2015 erschien das lang erwartete dritte Album der Band – „Rivals“. Ein Album, welches ausverkaufte Hallen, mehrere Auszeichnungen sowie Platin für die Single „Streets“ und Doppel-Platin für den Song „War“ zufolge hatte. Ihre nahezu majestätischen Rock- Hymnen werden sie beim New Fall Festival im Robert-Schumann-Saal präsentieren.

Veranstalter: SSC Festivals GmbH
29,90 € zzgl. Servicegebühren

 


Fr, 24.11.2017, 20 Uhr
Sonderkonzert
im Rahmen des Gitarrenfestivals VIVA LA GUITARRA! der Robert Schumann

Hochschule Düsseldorf
Mit Flamenco-Star Vicente Amigo
„Vicente is the greatest guitarist alive.” Pat Metheny

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Vicente Amigo, © Juan Perez-Fajardo

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Vicente Amigo, © Juan Perez-Fajardo

Der vielfach ausgezeichnete Flamenco-Gitarrist Vicente Amigo gilt als legitimer Nachfolger von Paco de Lucia. Geboren und aufgewachsen in Andalusien, der Wiege des Flamencos, wurde der damals 15-jährige Gitarrist bekannt, als er in die Flamenco- Formation von Manolo Saluncar eintrat und weltweit gefeiert wurde. Als Solist spielte er
mit allen Größen des Flamencos – darunter Paco de Lucia, „El Pele“, „Camarón de la Isla“ – aber auch in Projekten mit Künstlern wie Sting, John McLaughlin, Al Di Meola und Leo Brouwer. Zu erleben ist der erklärte Lieblingsgitarrist von Paco de Lucia im Robert – Schumann-Saal in seinem in diesem Jahr einzigen Deutschland-Konzert.

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit der Robert Schumann Hochschule 45/36/27/17 € (Schüler/Studenten 32/25/18/12 €) zzgl. Servicegebühren


So, 26.11.2017, 17 Uhr
Zweiklang! Wort und Musik
Rufus Beck Rezitation | Klavierduo Anna & Ines Walachowski

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Rufus Beck, © Christian Kaufmann

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Rufus Beck, © Christian Kaufmann

„Die Reise nach Petuschki“ – der Kultroman von Wenedikt Jerofejew

Der großartige russische Roman zeichnet das groteske Bild einer sozial und seelisch verwahrlosten Gesellschaft zu Sowjetzeiten. Im Zug nach Petuschki sitzend, mit Schnaps und Geschenken für die Geliebte und den Sohn im Gepäck, erzählen sich der Protagonist und sein hochprozentiger „Dunstkreis“ von Mitreisenden traurige und tragisch-komische Geschichten voller politischer Anspielungen. Die Erzählung wird gelesen und gespielt von Rufus Beck, einem der erfolgreichsten Schauspieler Deutschlands. Das renommierte Geschwisterpaar Walachowski spielt dazu vierhändig auf dem Klavier Werke von Chopin, Rachmaninow, Tschaikowsky und Brahms.

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal
33/28/22/13 € (Schüler/Studenten 20/15/12/10 €) zzgl. Servicegebühren


Mo, 27.11.2017, 20 Uhr
Talente entdecken
Lukáš Vondrá?ek Klavier

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Lukáš Vondrá?ek, © Irene Kim

Robert Schumann Saal Düsseldorf / Lukáš Vondrá?ek, © Irene Kim

Gewinner des 1. Preises beim Concours Reine Elisabeth Brüssel 2016 In der neuen Konzertreihe „Talente entdecken“ werden im Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit Heinersdorff Konzerte und dem „Steinway Prize Winner Concerts Network“ an vier Abenden die Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe präsentiert.
Das Publikum ist eingeladen, junge hoch talentierte Pianisten in einem frühen Stadium ihrer Karriere kennenzulernen und dazu beizutragen, dass sie sich gerne an Düsseldorf erinnern und an den Rhein zurückkehren, wenn sie zu Weltstars geworden sind.

Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviersonate Nr. 8 a-Moll KV310

Johannes Brahms
Vier Klavierstücke op.119

Robert Schumann
Arabeske op.18
Carnaval op. 9

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit
Heinersdorff Konzerte


Pressemeldung Museum Kunstpalast / Robert Schumann Saal

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