Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, MUSIKTHEATER IM MAI 2018

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

MUSIKTHEATER IM MAI


PREMIEREN


DIE DREIGROSCHENOPER
von Bertolt Brecht | Musik von Kurt Weill

Jonathan Peachum, Kopf eines Bettler-Unternehmens und Macheath, Boss einer Gangsterbande sind charismatische Gegenspieler. Alle Werte, die hinderlich wären im Existenzkampf, lassen sie außer Acht und definieren die Regeln des Marktes neu: Für den einen ist das Elend längst zu einer Ware geworden. Für den anderen ist sein verbrecherisches Geschäft nur eine alternative Spielart bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert seine Bettlermassen für eine Demonstration des Elends und droht so, den Krönungszug der Königin zu stören, falls sich der korrupte Polizeichef weigert, Macheath zu verhaften, der Peachums Tochter Polly erobert hat…

Das Künstlerduo Brecht/Weill feiert die Schönheit des Vermischten: Jazz, Oper und Operette sind mit Schauspiel zu einer neuen Form politischer Unterhaltung verschmolzen.

Regie Philip Tiedemann Bühne und Kostüme Norbert Bellen Musikalische Leitung Michael Nündel Dramaturgie Karoline Hoefer

Premiere am 31. Mai | Großes Haus


Zum letzten mal! CODE

Zweiteiliger Abend mit dem Musiktheater „EvE&ADINN“ von Sivan Cohen Elias und dem Ballett „Love Radioactive: Eidolons Beginning“ von Ramon John

Hier treffen zwei Zukunftsvisionen als Oper und Tanz aufeinander: „EvE&ADINN“ ist ein Schöpfungsmythos, der die Frage stellt, was passiert, wenn wir unsere eigenen Götter erschaffen. In „Love Radioactive: Eidolons Beginning“ tastet sich das Hessischen Staatsballett an eine Endzeit-Vision heran: Was kann entstehen, wenn alles andere zerstört scheint?

Letzte Vorstellungen am 05. und 06. Mai | Kammerspiele


FIASKO (UA)
Eine Film-Oper | mit Kompositionen von Hans-Joachim Hespos (UA), Wojtek Blecharz (UA), Giuseppe Verdi u.a.

Eine Opernsängerin verliert ihre Stimme und macht sich auf die Reise durch ein verlassenes Europa, um sie wiederzuerlangen. Ihr Verlust wird zur Krise für die Oper. Allein zurückgelassen übernimmt der Opernchor das Geschehen auf der Bühne, während sich die Solistin auf der Leinwand ans Ende Europas verbannt.

Letzte Vorstellung am 10. Mai im Anschluss an die Vorstellung DIE SACHE MAKROPULOS | Großes Haus

 


IM SPIELPLAN


AUS TRADITION ANDERS – DAS LILIENMUSICAL
Musical von Martin G. Berger und Jasper Sonne

Aufstiegseuphorie in Darmstadt? „Alles schon mal da gewesen!“, knoddert Fräulein Heiner. Die ehemalige Betreiberin des Darmstädter Cabarets „Las Vegas“ war schon beim ersten Bundesligaaufstieg der Lilien 1978 dabei und lädt das Publikum auf eine Zeitreise in die legendäre „Feierabend-Saison“ ein.

Vorstellungen am 05., 21., 26. und 30. Mai | Großes Haus


COSÌ FAN TUTTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Eine Wette zwischen dem alten Skeptiker Don Alfonso und den beiden Idealisten Ferrando und Guglielmo soll die Treue ihrer Verlobten auf die Probe stellen. Erreichen sie ihr Ziel und verführen, verkleidet und über Kreuz, die Braut des anderen, verlieren sie die Wette und die Treue ihrer eigenen Frau.

Vorstellungen am 19. und 26. Mai | Kleines Haus


DIE FLEDERMAUS

Operette in drei Aufzügen von Johann Strauß | Text nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Innerhalb einer vertrackten Intrigenhandlung, in der jeder vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist, werden der langweiligsittsame bürgerliche Alltag und der Traum einer moralisch freizügigen Theaterwelt genüsslich gegeneinander ausgespielt.

Vorstellungen am 04. und 25. Mai | Großes Haus


DIE SACHE MAKROPULOS
Oper in drei Akten von Leoš Janá?ek nach der Komödie von Karel ?apek

Wie wäre es, ewig zu leben? Leoš Janá?eks Oper von 1926 beginnt wie ein Film Noir: Eine enigmatische Schönheit kommt in eine Anwaltskanzlei, um mysteriöse Angaben zu einem Erbschaftsprozess zu machen. Mit allen Mitteln versucht sie an ein 300 Jahre altes Dokument zu kommen – das Rezept jenes alchemistischen Lebenselixirs, das ihr Vater an ihr getestet hatte und dessen Wirkung nun nachzulassen beginnt…

Vorstellung am 10. Mai | Großes Haus


EVERYBODY KNOWS (UA)
Spartenübergreifendes Projekt von Rui Horta

Alles hatte sich so schnell verändert, aber wir machten weiter wie zuvor. Aber nichts wird so bleiben, wie es ist, und jeder weiß das. Everybody knows it. Herausgefordert durch das Spielzeitmotto „Wer ist Wir?“ sucht Rui Horta nach Zukunft in einer Gesellschaft, die dieser Herausforderung nicht ins Auge blicken mag.

Vorstellungen am 11. und 25. Mai | Kleines Haus

 


FOOTLOOSE

Bühnenfassung von Dean Pitchford und Walter Bobbie |

Musik von Tom Snow | Songtexte von Dean Pitchford

Der Junge, Ren McCormack, muss mit seiner Mutter aus Chicago in die Kleinstadt Bomont ziehen. Hier herrscht Tanzverbot – für Ren etwas Unvorstellbares. Mit der Hilfe seiner neuen Freunde kämpft er gegen dieses Verbot: Alle Jugendlichen sollen tanzen dürfen!

Vorstellung am 18. Mai | Großes Haus


SIMON BOCCANEGRA
Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Giuseppe Verdi |

Libretto von Francesco Maria Piave / Arrigo Boito

„Frieden! Liebe!“ ruft Simon Boccanegra den Menschen zu. Der Doge von Genua will keinen Krieg mit Venedig. Doch Liebe und Macht sind unvereinbar, Machtspiele setzen dem Menschenleben zu: Sterbend erst kommt der Doge einer Erkenntnis näher.

Vorstellungen am 12. und 20. Mai | Großes Haus

Pressemeldung Staatstheater Darmstadt

Wien, Wiener Staatsoper, Dmitri Hvorostovsky gestorben, 22.11.2017

November 22, 2017 by  
Filed under Hervorheben, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Zum Tod von Dmitri Hvorostovsky

Die Wiener Staatsoper ist tief betroffen vom Tod Dmitri Hvorostovskys, der am heutigen Mittwoch, 22. November 2017 im Kreis seiner Familie nahe London nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Wiener Staatsoper / Dmitri Hvorostovsky in La Traviata © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Dmitri Hvorostovsky in La Traviata © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

„Heute ist ein sehr, sehr trauriger Tag für uns alle in der Wiener Staatsoper. Wir haben mit Dmitri Hvorostovsky einen herausragenden Sänger und echten Freund verloren. Mit Wehmut erinnern wir uns an seine unvergesslichen Auftritte am Haus – als Jago, Posa, Eugen Onegin, Rigoletto, Simon Boccanegra etwa. Oder an seine letzte Vorstellung in der Traviata im November letzten Jahres, als er den Vater Germont so berührend und schönstimmig gesungen hat – er war so stark, obwohl er schon von der Krankheit gezeichnet war. Überhaupt habe ich bewundert, wie würdevoll er seine schwere Erkrankung ertragen hat“, so Staatsoperndirektor Dominique Meyer„Dima hinterlässt eine unbeschreibliche Lücke. Er wird uns im Gedächtnis bleiben als ei Ausnahmekünstler, der immer hundert Prozent gegeben hat – und als Mensch, der uns mit seinem Lachen, seiner Freude, seiner Warmherzigkeit, seiner Positivität und seiner Großzügigkeit bereichert hat. Seiner Frau Florence und den Kindern drücken wir, die gesamte Staatsopernfamilie, unsere tief empfundene Anteilnahme aus.“

Die Wiener Staatsoper hat zum Zeichen der Trauer die schwarze Fahne gehisst und wird Dmitri Hvorostovsky vor der heutigen Vorstellung eine Gedenkminute widmen.

An der Wiener Staatsoper debütierte Dmitri Hvorostvsky am 2. Mai 1994 als Riccardo Forth (I puritani) und sang hier noch Posa (Don Carlo), Rigoletto, Simon Boccanegra, Jeletzki (Pique Dame), Eugen Onegin, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Otello, Ankarström (Un ballo in maschera) sowie Giorgio Germont (La traviata). Insgesamt war er an 72 Abenden in 10 verschiedenen Partien zu erleben. Den Giorgio Germont verkörperte er auch bei seiner letzten Vorstellung im Haus am Ring am 29. November 2016, weitere geplante Auftritte musste er auf Grund seines Gehirntumors absagen. PM  Wiener Staatsoper

On the passing of Dmitri Hvorostovsky

The Vienna State Opera is deeply affected by the loss of Dmitri Hvorostovsky, who passed away close to London this morning, Wednesday 22 November 2017, among his family, following a long and serious illness.

„This is a very, very sad day for all of us at the Wiener Staatsoper. With Dmitri Hvorostovsky we lost an outstanding singer and a real friend. It is with great wistfulness that we remember his memorable Wiener Staatsoper performances – as Jago, Posa, Eugen Onegin, Rigoletto and Simon Boccanegra i.a.. Or his last performance in La Traviata in November 2016, when he sang the role of Giorgio Germont so touchingly and beautifully – he was so strong, even though he was already suffering under this disease. I especially admire the wonderful way in which he carried himself during this terrible illness” says Vienna State Opera Director Dominique Meyer “Dima leaves a great void behind. He will stay in our memories as an exceptional artist who always gave a hundred percent – and as a person who enriched us with his laughter, his joy, his warm-heartedness, his positive manner and his generosity. To his wife Florence and to his children we, the entire Wiener Staatsoper family, express our deepest sympathy.”

The Wiener Staatsoper has hissed the black flag in mourning and will dedicate Dmitri Hvorostovsky a minute of silence before today’s performance.

Dmitri Hvorostvsky debuted at the Wiener Staatsoper on 2 May 1994 as Riccardo Forth (I puritani); his roles at the Staatsoper include Posa (Don Carlo), Rigoletto, Simon Boccanegra, Jeletzki (Pique Dame), Eugen Onegin, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Otello, Ankarström (Un ballo in maschera) as well as Giorgio Germont (La traviata). Overall he sang 10 different roles in 72 performances. Giorgio Germont was the role he sang on his last evening at the Wiener Staatsoper, on 29 November 2016; he had to cancel all his further planned performances due to his brain tumour.

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Wiederaufnahme Simon Boccanegra, 15.10.2017

Oktober 10, 2017 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Hamburg

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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Simon Boccanegra wieder an der Staatsoper Hamburg

Die Staatsoper Hamburg präsentiert ab 15. Oktober 2017 in fünf Vorstellungen wieder Giuseppe Verdis Oper Simon Boccanegra in der vielbeachteten Inszenierung von Claus Guth (2006).

Es gibt ein Wiedersehen mit der chinesischen Sängerin Guanqun Yu, die zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation gehört. Sie ist regelmäßig an internationalen Opernhäusern zu Gast und war zuletzt an der Staatsoper Hamburg als Mathilde in Gioachino Rossinis Guillaume Tell zu erleben.

In weiteren Rollen singen in Simon Boccanegra Claudio Sgura, Alexander Vinogradov, Alexey Bogdanchikov, Alin Anca, Massimo Giordano, Sascha Emanuel Kramer und Soomin Lee sowie der Chor der Hamburgischen Staatsoper.

Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters steht Christoph Gedschold.

Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Chor: Eberhard Friedrich
Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Wolfgang Göbbel

Mit: Simon Boccanegra Claudio Sgura, Jacopo Fiesco Alexander Vinogradov, Paolo Albiani Alexey Bogdanchikov, Pietro Alin Anca, Amelia Grimaldi Guanqun Yu, Gabriele Adorno Massimo Giordano (Rollendebut), Capitano dei Balestrieri Sascha Emanuel Kramer, Ancella di Amelia Soomin Lee, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Vorstellungen am 15. Oktober um 15.00 Uhr sowie am 18., 24., 27. Oktober und 2. November jeweils um 19.00 Uhr, Informationen unter: www.staatsoper-hamburg.de

Pressemeldung Staatsoper Hamburg

Sydney, Opera House, SIMON BOCCANEGRA, 04.08. – 13.08.2016

August 4, 2016 by  
Filed under Musical, Opera House Sydney, Pressemeldung

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Sydney / Opera House © IOCO

Sydney / Opera House © IOCO

www.opera-australia.org.au

SIMON BOCCANEGRA
AUGUST 2016

AUGUST : Thu 04 Aug 16 7:30pm – Sat 06 Aug 16 7:30pm – Mon 08 Aug 16 7:30pm – Wed 10 Aug 16 7:30pm – Sat 13 Aug 16 1:00pm

Personal sacrifice meets political thriller in this vast opera by a master of the genre. No composer rivals Verdi in his ability to draw the audience into complex political landscapes by telling intimate, personal stories. The opera’s extraordinary musical demands and sprawling story make it a rarity on the opera stage. Subscriptions on sale now at Opera Australia. Performed in Italian with English surtitles.

PERFORMANCE DATES : Running Time: Approximately 2 hours and 30 minutes including one 20-minute interval

ARTIST INFORMATION
Under the baton of conductor Renato Palumbo (who conducts without a score), a major cast including Barbara Frittoli, Diego Torre, George Petean and Giacomo Prestia come together to bring this masterpiece to the Sydney Opera House stage.

Conductor Renato Palumbo
Director Matthew Barclay
Based on an original production by Moffatt Oxenbould
Set Designer Peter England
Costume Designer Russell Cohen
Lighting Designer Nigel Levings

Amelia Grimaldi Natalie Aroyan
Gabriele Adorno Diego Torre
Simon Boccanegra George Petean
Jacopo Fiesco Giacomo Prestia
Paolo Warwick Fyfe
Pietro Adrian Tamburini
Maidservant Rebecca Currier
Captain Stuart Haycock

Opera Australia Chorus
Australian Opera and Ballet Orchestra

PRICING INFORMATION
Prices correct at the time of publication and subject to change without notice. Exact prices will be displayed with seat selection. Children aged 15 and under must be accompanied at all times.

The authorised ticket sellers for this Event are Sydney Opera House and Opera Australia. Please be aware that the Sydney Opera House has no obligation to honour tickets purchased via unauthorised re-sellers. If you attend the Event with a ticket purchased via an unauthorised re-seller such as Ticketmaster Resale, Viagogo, Ticketbis, eBay, Gumtree, Tickets Australia or otherwise, you may be refused entry to the Event.

Standard : $44 – $330.00
Concession* : $44 – $330.00
Booking fee applies per transaction
$8.50 – Contact Centre
$8.50 – Internet
$5.00 – Box Office Counter

Pressemeldung Sydney Opera House

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