Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Naturbühne Greifensteine, Der Zigeunerbaron, 11.08.2018

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Der Zigeunerbaron -Anna Bineta Diouf als Czipra.© Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

Eduard von Winterstein Theater / Der Zigeunerbaron -Anna Bineta Diouf als Czipra.© Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

„Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß gibt sich die Ehre auf den Greifensteinen

Die beliebte Operette des Walzerkönigs hat am Samstag, dem 11. August 2018, um 18 Uhr Premiere auf der Naturbühne in Ehrenfriedersdorf.

Sándor Bárinkay, Sprössling einer wohlhabenden Familie, die vor Jahren ins Exil getrieben wurde, kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück, um sein Eigentum zurückzuholen. In den Ruinen des Schlosses leben jetzt Zigeuner und der reiche Schweinezüchter Zsupán von nebenan hat sich nach und nach die Ländereien der Bárinkays unter den Nagel gerissen. Er sieht die Rückkehr des rechtmäßigen Erben mit großem Unbehagen – bis Sándor um die Hand seiner Tochter Arsena anhält. Die aber liebt den mittellosen Ottokar und weist den fremden Freier ab. Ihr zukünftiger Mann müsse mindestens ein Baron sein, sagt sie. Bárinkay zieht sich zu den Zigeunern zurück, die ihn freundlich aufnehmen und zum Zigeunerbaron machen. In der Schlossruine seiner Vorfahren hält er nach Zigeunerbrauch Hochzeit mit Saffi. Diese träumt in ihrer Hochzeitsnacht von einem Schatz, der im Schloss vergraben sei. Und diesen Schatz gibt es wirklich!

In der letzten Premiere der diesjährigen Greifenstein-Festspiele führt Tamara Korber Regie, die Musikalische Leitung hat Dieter Klug. Bühnenbild und Kostüme wurden von Robert Schrag entworfen, die Choreographie von Sigrun Kressmann; Chöre Jens Olaf Buhrow. Als Sándor Bárinkay steht Frank Unger auf der Bühne, die Saffi gibt Bettina Grothkopf. In der Rolle des lebenslustigen Schweinezüchters Kálmán Zsupán ist László Varga zu erleben, seine Tochter Arsena spielt Madelaine Vogt. In weiteren Rollen sind Bettina Corthy-Hildebrandt, Anna Bineta Diouf, Michael Junge, Marcus Sandmann, Jason-Nandor Tomory und Olaf Kaden zu sehen. Weiterhin wirken mit: der Chor des Eduard-von-Winterstein-Theaters, das Extraballett, viele Kleindarsteller und die Greifenstein-Pferde.

Premiere: 11.8.2018, 18 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Mi 15.8.2018, 15 Uhr | Mi 22.8.2018, 15 Uhr | So 26.8.2018, 15 Uhr
Mi 29.8.2018, 15 Uhr | Sa 1.9.2018, 15 Uhr

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Spielplan September / Oktober 2018


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Spielplan 09/10-2018

Premiere 11.9.2018
DANTONS TOD  –  Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Anthony Bramall, Oleg Ptashnikov, Regie: Günter Krämer, Bühne: Herbert Schäfer, Kostüme: Isabel Glathar, Licht: Michael Heidinger, Video: Thomas Mahnecke, Raphael Kurig, Choreinstudierung: Felix Meybier, Dramaturgie: David Treffinger

Mit: Mária Celeng, Frances Lucey, Sona MacDonald, Ann-Katrin Naidu  I  Juan Carlos Falcón, Matthias Hausmann, Liviu Holender, Matija Mei?, Holger Ohlmann, Levente Páll, Daniel Prohaska, Christoph Seidl, Stefan Thomas, Alexandros Tsilogiannis

Chor und Extrachor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere am 11. Oktober 2018
Premierenmatinee DANTONS TOD am 30. September 2018


Wiederaufnahme
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical
Musik von Marc Schubring
Buch und Liedtexte von Wolfgang Adenberg
Nach dem Roman von Choderlos de Laclos
Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz, Regie: Josef E. Köpplinger, Choreografie und Co-Regie: Adam Cooper, Bühne: Rainer Sinell, Kostüme: Alfred Mayerhofer, Licht: Michael Heidinger / Josef E. Köpplinger, Video: Raphael Kurig / Thomas Mahnecke, Dramaturgie: Michael Alexander Rinz

Mit: Nazide Aylin, Gisela Ehrensperger, Carin Filip?i?, Anja Haeseli, Julia Klotz, Evita Komp, Anna Montanaro, Katja Reichert, Susanne Seimel, Anna Thorén  I  Stefan Bischoff, Florian Hackspiel, Armin Kahl, Peter Neustifter, Florian Peters, Christian Schleinzer, Erwin Windegger u.a.

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
ab 17. Oktober 2018,  zum letzten Mal am 23. Oktober 2018

 


Repertoire


DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
ab 16. September 201

LA STRADA
Ballett von Marco Goecke
ab 18. September 2018

MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
ab 21. September 2018

DIE LUSTIGE WITWE
Operette nach Franz Lehár
ab 29. September 2018

DER WILDSCHÜTZ
Oper von Albert Lortzing
ab 24. Oktober 2018

PUMUCKL
Musical von Franz Wittenbrink und Anne X. Weber
ab 26. Oktober 2018

DON GIOVANNI
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
ab 28. Oktober 2018


Extras


LIEDERABEND »Von Einem und Anderen«
Lieder von Gottfried von Einem, Victor Ullmann u.a.

Mit: Anna-Katharina Tonauer, Christoph Seidl
und Oleg Ptashnikov
03. Oktober 2018  15.00 Uhr

KAMMERKONZERT »Alle 50 Jahre«
Charles Koechlin
Trio G-Dur op. 92 für Flöte, Klarinette und Fagott
Nikolai Rimski-Korsakow
Streichsextett A-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquintett F-Dur op. 88
11. November 2018  11.00 Uhr

ANTON AUS DEM OPERNHAUS
Konzert für junges Publikum
von Fritz Winter und Hannes Mück
Mit Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Modest Mussorgsky, Engelbert Humperdinck u. a.
Arrangiert für drei Trompeten und drei Posaunen von Hannes Mück
Musiker des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz
und Susanne Seimel als Erzählerin
16. / 17. / 18. Oktober jeweils 10.30 Uhr


September


So 16.09.
DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
18.00


Di 18.09.
LA STRADA
Ballett von Marco Goecke
19.30


Mi 19.09.
DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
19.00


Fr 21.09.
MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
19.30


Sa 22.09.
MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
19.30


So 23.09.
LA STRADA
Ballett von Marco Goecke
18.00


Sa 29.09.
DIE LUSTIGE WITWE
Operette von Franz Lehár
19.30


So 30.09.
Premierenmatinee
DANTONS TOD
Oper von Gottfried von Einem
11.00

DIE LUSTIGE WITWE
Operette von Franz Lehár
18.00


Oktober


Di 02.10.
MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
19.30


Mi 03.10.
LIEDERABEND »Von Einem und Anderen«
15.00

MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
18.00


Sa 06.10.
LA STRADA
Ballett von Marco Goecke
19.30


So 07.10.
KAMMERKONZERT »Alle 50 Jahre«
11.00

DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
18.00


Do 11.10.
Premiere
DANTONS TOD
Oper von Gottfried von Einem
19.30


Fr 12.10.
MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
19.30


Sa 13.10.
DANTONS TOD
Oper von Gottfried von Einem
19.30


So 14.10.
MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
18.00


Mo 15.10.
DANTONS TOD
Oper von Gottfried von Einem
19.30


Di 16.10.
ANTON AUS DEM OPERNHAUS
Konzert für ein junges Publikum
10.30


Mi 17.10.
ANTON AUS DEM OPERNHAUS
Konzert für ein junges Publikum
10.30

Wiederaufnahme
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
19.30


Do 18.10.
ANTON AUS DEM OPERNHAUS
Konzert für ein junges Publikum
10.30

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
19.30


Fr 19.10.
DANTONS TOD
Oper von Gottfried von Einem
19.30


Sa 20.10.
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
19.30


So 21.10.
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
18.00


Di 23.10.
Zum letzten Mal
GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
19.30


Mi 24.10.
DER WILDSCHÜTZ
Oper von Albert Lortzing
19.30


Fr 26.10.
PUMUCKL
Musical von Franz Wittenbrink und Anne X. Weber
18.00


Sa 27.10.
PUMUCKL
Musical von Franz Wittenbrink und Anne X. Weber
18.00


So 28.10.
DON GIOVANNI
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
18.00


Di 30.10.
DON GIOVANNI
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
19.00


Mi 31.10.
DIE LUSTIGE WITWE
Operette von Franz Lehár
19.30


Der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis einschließlich 30. November läuft bereits
—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Saison 2017/18: Rekorde – Highlights, IOCO Aktuell


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

 Erfolreiche Saison 2017|2018 – Highlights

Theater am Gärtnerplatz – Erste Spielzeit voller Rekorde

  • Über 4 ½ Mio. EUR Einnahmen aus dem Kartenverkauf
  • Auslastung 96%
  • 148.659  Zuschauern, die 221 Vorstellungen besuchten – davon 23.029 Schüler- und Studentenkarten
  • Abo-Steigerung von 96,90% zum Vorjahr
  • 3.200 Besucher kamen bereits am ersten Tag, dem 8. Oktober 2017 ins Gärtnerplatztheater zum Tag des offenen Zuschauerraums und zur Premierenmatinee DIE LUSTIGE WITWE.
  • Das Gärtnerplatztheater hat sich im europäischen Raum als Uraufführungshaus positioniert.
Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

In allen Sparten konnte das Gärtnerplatztheater Zuwachs verzeichnen. Besonders gefragt waren wunderbare Opern-Klassiker wie DIE ZAUBERFLÖTE oder HÄNSEL UND GRETEL, aber auch die Jugendoper WEISSE ROSE. Ein Höhepunkt war zweifellos Donizettis Oper MARIA STUARDA. Die Operette DIE LUSTIGE WITWE wurde als Eröffnungspremiere stürmisch gefeiert, ein Operetten-Highlight war in diesem Jahr Peter Konwitschnys Inszenierung DER TAPFERE SOLDAT. Die Sing-Along-Vorstellung IM WEISSEN RÖSSL war ein so großer Erfolg, dass wir sie in der kommenden Spielzeit wiederholen werden. Das Musical PRISCILLA – KÖNIGIN DER WÜSTE als deutsche Erstaufführung landete mit immer ausverkauften Vorstellungen und einem unglaublich begeisterten Publikum einen Hit, nicht zu vergessen die legendäre MY FAIR LADY, ebenfalls vom Publikum unendlich gefeiert. Für die Uraufführung des Musicals PUMUCKL konnte es wohl kaum einen passenderen Ort als das Gärtnerplatztheater geben. Alt und Jung ließen sich gleichermaßen von dem Kobold mit den roten Haaren verzaubern. Ballett-Höhepunkte waren ein experimentierfreudiger NUSSKNACKER, Marco Goeckes umwerfende Choreographie LA STRADA und die kultige Dance Soap MINUTEMADE. Und nicht zuletzt konnte das Junge Gärtnerplatztheater mit dem stets ausverkauften mobilen Musiktheater RITTER ODILO in zahlreichen Grundschulen in und um München Schüler und Lehrer beglücken, und die Gärtnerplatz Jugend zeigte ihr Können mit dem Musiktheaterstück JE SUIS FAUST.

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Zum Saisonendspurt präsentieren wir bis 27. Juli die legendäre Rockoper JESUS CHRIST SUPERSTAR in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger und am 28. Juli die Abschlusspräsentation »Frei zur Uraufführung!« des MUT-Autorenwettbewerbs 2018.

Die Saison 2018|2019 startet mit Mozarts Oper DIE ZAUBERFLÖTE am 16. September. Als Eröffnungspremiere zeigt das Gärtnerplatztheater die Oper DANTONS TOD von Gottfried von Einem in der Inszenierung von Günter Krämer und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall am 11. Oktober. Der Vorverkauf läuft.

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, 2018: Gräfin Mariza von Emmerich Kalman, Juli 2018

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

GRÄFIN MARIZA von Emmerich Kalman

12. Juli – 25. August 2018

Die größte Geige der Welt begeisterte die Premierengäste am 12. Juli 2018. Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann bringt in seiner ersten Mörbisch-Saison den beliebten Operettenklassiker Gräfin Mariza auf die Seebühne.

Apropos Bühne: In diesem Jahr bildet eine gigantische Geige von 45 Metern Länge und 14 Metern Höhe die Kulisse. Die technischen Raffinessen der Geige und ihr „Innenleben“ brachten das Premierenpublikum zum Staunen. Die unsterblichen Melodien von Emmerich Kálmán und ein begeistertes Ensemble auf der Bühne sorgten für großen Beifall und bleibende Eindrücke bei den Besuchern.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Janevska (Manja), Ondrej Janoska (Geiger), Vida Mikneviciute (Gräfin Maiza) Statisterie © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Janevska (Manja), Ondrej Janoska (Geiger), Vida Mikneviciute (Gräfin Maiza) Statisterie © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah – das war ein wichtiger Gedanke bei der Auswahl dieses Wunderwerkes von Emmerich Kálmán für meine erste Saison als Künstlerischer Direktor“, so Peter Edelmann. Der Ort der Handlung liegt im Original in der ungarischen Puszta und fügt sich somit perfekt in die pannonische Landschaft rund um die Seebühne. Dazu passend stammen die Bilder auf den ins Bühnenbild integrierten Videowänden aus dem Archiv des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Rinnat-Moriah (Lisa, Tassilos Schwester) und Christoph Filler (Kolomán Zsupán) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Rinnat-Moriah (Lisa, Tassilos Schwester) und Christoph Filler (Kolomán Zsupán) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Die Produktion ist fast ausschließlich „Made in Austria“. Regisseur Karl Absenger ist Grazer, Bühnenbilder Manfred Waba Burgenländer, der musikalische Leiter Guido Mancusi ist Wiener, genauso wie Peter Edelmann. Die Choreografin Johanna Bodor kommt von der Staatsoperette Budapest und hat somit den Csárdás im Blut.

Prominente Gratulanten
Auch zahlreiche prominente Besucher freuten sich mit dem Künstlerischen Direktor Peter Edelmann über die gelungene Premiere. Dabei waren die Bundesministerinnen Margarete Schramböck und Karin Kneissl, die Landeshauptleute Hans Niessl und Erwin Schützenhofer, Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig, Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz und Franz Schnabl, Landesrat und Festspielpräsident Hans-Peter Doskozil, Landesrätin Astrid Eisenkopf, Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky, Landesräte Norbert Darabos und Alexander Petschnig, Harald Serafin mit Gattin, Mirjana Irosch, Sigrid Martikke, Guggi Löwinger, Richard Lugner, Eva Maria Marold, Alfons Haider u.v.a.

Inszenierung: Mörbisch geigt auf!
„Höre ich Zigeunergeigen, wird es mir ums Herz so eigen, wachen alle Wünsche auf“, singt Gräfin Mariza in ihrem Auftrittslied und bringt so die Sehnsucht zum Ausdruck, einmal das Glück der Liebe kennenzulernen.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

„In keinem anderen Stück steht die Geige so im Mittelpunkt wie in Emmerich Kálmáns mitreißender Operette Gräfin Mariza. Mit feurigen Csárdás-Rhythmen und melancholischen Zigeunerklängen verbindet dieses Instrument das weite Feld zwischen Lachen und Weinen und beschert uns ein Wechselbad der Gefühle“, so Regisseur Karl Absenger über das Stück.

„Die Aufgabe war ein Bühnenbild zu schaffen, das den See zur Geltung bringt, in die Landschaft passt und natürlich dem Stück gerecht wird. So suchten wir nach einem poetischen Stimmungsbild mit hoher Symbolkraft und sehr schnell war die Idee einer Geige als Bühnenbild geboren. Um der riesigen Seebühne gerecht zu werden ist daraus nichts Geringeres als die größte Geige der Welt geworden: 45m lang und 12m hoch. Durch ein ausgeklügeltes mechanisches System lässt sich das Bühnenbild aufbrechen und verwandelt sich so in die verschiedenen Schauplätze, die das Stück benötigt“, lässt Manfred Waba, bekannt für seine fantastischen Bühnenbilder, hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses dieses imposanten Bühnenbildes blicken.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

„Besonders das Aufeinandertreffen zweier Welten, einmal der ungarischen Folklore und zum Zweiten der dekadenten Städter machen den besonderen Reiz der Kostümausstattung aus. Federn, Boas, Seide, Pelz, Pailletten und edelste Perlstickereien auf der einen und Plissee, Rüschen, Bänder, bestickte Westen und Mieder in wunderschönen Farbkombinationen auf der anderen Seite. Echte Highlights werden natürlich die Kostüme der Gräfin Mariza – feinst aus Seide, Strass, Tüll und Federn gearbeitet. Daneben opulent, die Gräfin Božena im schrägen Texaslook. Und dann die besonderen Auftritte des Balletts. Von LED-Kostümen und großen Revueauftritten bis hin zur Folklore bilden die Auftritte einen reizvollen Bilderbogen“, macht Kostümbildnerin Karin Fritz Lust auf den Besuch in Mörbisch.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Melanie Holliday (Fürstin Božena Cuddenstein zu Clumetz) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Melanie Holliday (Fürstin Božena Cuddenstein zu Clumetz) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

„Es ist sehr wichtig für mich, dass die Choreografie mit der Aussage und der Seele des Stückes zusammen atmet: die Energie und Leidenschaft, das Spiel, die Vielseitigkeit, Lebenslust und Glück, Reichtum an Stilen, Weiblichkeit und Männlichkeit muss sich in den Tänzen widerspiegeln. Ich arbeite für das Publikum und deshalb muss die Choreografie über die Unterhaltung hinaus auch Freude bereiten. Und hoffentlich manchmal auch die Herzen des Publikums berühren“, so Choreografin Johanna Bodor.

„Emmerich Kálmán ist ein als ernsthafter Musiker sehr unterschätzter Komponist, dem man gerne nachsagt, die leichte Muse kitschig darzustellen. Die Wahrheit ist aber, dass seine Partituren wahre kompositorische Meisterwerke sind, die sich ganz nebenbei auch noch weltweit als Gassenhauer ins Kollektiv einprägen. Er schafft es, volkstümliche Musik in ein symphonisches Korsett zu bringen und es manchmal auch zu sprengen. Durch ihn ist Zigeunermusik auf die Bühnen der Welt gekommen und hat Weltstatus erreicht. In der Folge wurde seine Musik verkitscht, verzerrt und ins volkstümliche verdreht. Das gilt es wieder gut zu machen und zu berichtigen“, sieht der Musikalische Leiter Guido Mancusi die große Herausforderung für ihn und das Orchester der Seefestspiele Mörbisch.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Julian Looman (Karl Stefan Liebenberg) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Julian Looman (Karl Stefan Liebenberg) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Premieren-Besetzung
Vida Mikneviciute als Gräfin Mariza, Horst Lamnek als Fürst Populescu, Christoph Filler als Baron Kolomán Zsupán, Roman Payer als Graf Tassilo, Rinnat Moriah als Lisa, Julian Looman als Karl Stefan Liebenberg, Melanie Holliday als Fürstin Božena, Franz Suhrada als Penižek, Peter Horak als Tschekko, Mila Janevska als Manja, Verena Te Best als Ilka von Dambössy.

Inhalt
Die ebenso reiche wie schöne Gräfin Mariza kann sich ihrer Verehrer und Mitgiftjäger kaum erwehren. Deshalb erfindet sie einen Verlobten, nur leider gibt es tatsächlich einen Baron mit diesem Namen, der zu Marizas Entsetzen nicht abgeneigt ist, sie zu heiraten. Und das just in dem Moment, wo sie auf ihrem Landgut den neuen Verwalter Tassilo kennen gelernt hat, der ihr – Standesunterschied hin oder her – viel besser gefällt als alle Verehrer zuvor.

—| Pressemeldung Seefestspiele Mörbisch |—

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