Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, THE ROCKY HORROR SHOW – Richard O´Brien, 21.06.2019

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

THE ROCKY HORROR SHOW – Richard O‘Brien

Premiere: Freitag, 21. Juni 2019, um 19.30 Uhr   weitere Vorstellungen: Mo 24. Juni, Fr 28. Juni, So 30. Juni, Di 02. Juli Di 27. August, Sa 31. August, Mo 02. September, Sa 07. September, So 22. September

Der Brite Richard O’Brien schrieb Anfang der 1970er-Jahre mit seiner Rocky Horror Show Musik- und Theatergeschichte. Er erweiterte den Kosmos der Pop-Musik um Unvergessliches wie ‚The Time Warp‘ oder ‚Sweet Transvestite‘. Der auf dem Musical basierende Film aus dem Jahre 1975 vergrößerte den Kultstatus und durch die expliziten Verstöße gegen „sittliche“ Filmkonventionen drohte die Verbannung auf den Index. Inzwischen gilt die Show als legendär. Es gibt eine ganze Liste an Aktionen und Requisiten („Fanbags“), die das Publikum während der Vorstellungen aktiv mit einbinden.

Für die Inszenierung am Staatstheater geht das Team um Regisseur Robert Gerloff noch einen Schritt weiter: In einem eigens ausgewiesenen Bereich direkt vor der Bühne hat das Publikum die Möglichkeit, in der „Dancing Area“ das totale Konzerterlebnis zu bekommen und Teil der ekstatischen Inszenierung zu werden. Fanbags werden vor jeder Vorstellung beim Besucherservice zum Preis von 10 Euro angeboten

Regie: Robert Gerloff; Musikalische Leitung: Hajo Wiesemann; Bühne: Maximilian Lindner; Kostüme: Johanna Hlawica; Choreografie: Mirjam Klebel

Mit: Agnes Kammerer, Zoe Knights, Carina Leopold, Marije Louise Maliepaard, Antonia Rinkel, Katharina Shakina, Helen Wendt; Rajko Geith, Max Herlitzius, Fabian Kulp, Jens Ochlast, Alexander Prince Osei, Oriol Sanchez i Tula, Klaas Schramm, Johannes Schumacher

Band: Jan-Olaf Rodt/Martin Flindt, Michael Bohn/Lisa Wulff, Christin Neddens/Christian Schoenefeldt, Matthias Schinkopf/Oliver Poppe, Hajo Wiesemann, Cindy Weinhold, Bastian Kahrs,

Arrangement with BB Group GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere DIE WALKÜRE von Richard Wagner, 09.09.2017

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

DIE WALKÜRE  von Richard Wagner

Erster Tag des Bühnenfestspiels ,Der Ring des Nibelungen‘

Premiere:  Samstag 09. September 2017 17 Uhr, weitere  Vorstellung: Sa 16.09., 1.10., 8.10., 22.10., 28.10.2017 Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

Richard Wagner Haus am Canale Grande © IOCO

Richard Wagner Haus am Canale Grande © IOCO

Die spannende Familiensaga um Macht und Liebe geht weiter: Nachdem Fafner sich mit dem Nibelungenschatz auf und davon gemacht hat, sinnt Wotan über Mittel und Wege, den mächtigen Ring wieder in seinen Besitz zu bekommen. Teil des Plans sind seine Zwillinge Siegmund und Sieglinde, die mittlerweile erwachsen, aber seit Langem voneinander getrennt sind. Im Hause von Sieglindes Ehemann Hunding begegnen sie sich wieder und verlieben sich – einander zunächst nicht erkennend – ineinander. Mit dem Schwert Notung, das Siegmund aus dem Eschenstamm zieht, soll er Hunding töten und Fafner den Ring entwenden. Doch Fricka – auf eheliche Moral pochend – zwingt Wotan, dafür zu sorgen, dass im Zweikampf nicht Hunding, sondern Siegmund unterliegt. Schweren Herzens bittet Wotan seine Lieblingstochter Brünnhilde um Erfüllung dieses Auftrags. Als die Walküre jedoch Siegmund im Kampf beisteht, sieht sich Wotan gezwungen, den Sohn selbst zu Fall zu bringen, indem er dessen Schwert zerschlägt. Brünnhilde wird für ihren Ungehorsam von Wotan eine schwere Strafe auferlegt: An einem Feuerplatz soll sie so lange schlafen, bis ein freier Held sie erlöst.

Mit der ‚Walküre‘ setzt Paul Esterhazy seine Inszenierung von Wagners Ring-Vierteiler fort, in der die allzu menschliche Handlung in ihrer Dramatik auf eine fast filmische Art gezeigt wird: Die Drehbühne ermöglicht schnelle Szenenwechsel mit immer neuen Räumlichkeiten. Während Fricka und vor allem die acht Walküren, die sich zu ihrem legendären Ritt sammeln, mit Ensemblemitgliedern besetzt sind, gastieren in den großen Partien international bekannte Wagnersängerinnen und -sänger, von denen viele in Oldenburg ihr Rollendebüt geben.

Regie: Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann; Inszenierung: Paul Esterhazy; Bühne und Kostüme: Mathis Neidhardt; Dramaturgie: Stephanie Twiehaus
Mit: Zdravka Ambric, Martyna Cymerman, Marija Jokovic, Annekatrin Kupke, Melanie Lang, Sooyeon Lee, Hagar Sharvit, Yulia Sokolik, Nadja Stefanoff, Sarah Tuttle, Nancy Weißbach; Michael Kupfer-Radecky/ Renatus Mészár, Zoltan Nyári, Pavel Shmulevich Oldenburgisches Staatsorchester,   PM Oldenburgisches Staatstheater

„Lachen, weinen und verstehen!“ — ‚Die Walküre‘
Gastspiel So 03.09.2017 | 18 Uhr | Großes Haus

Eine Woche vor der ‚Walküre‘-Premiere haben Eingeweihte und Einsteiger die Chance, die komplexe Handlung und die meisterhafte Musik dieses Wagner-Werkes auf unterhaltsame Weise zu ergründen:
Der Pianist, Dirigent und Musikwissenschaftler Richard Vardigans genießt mit seiner improvisationsfreudigen Virtuosität und seinem kenntnisreichen Entertainment vielerorts längst Kultstatus: „Eine packende One-Man-Show mit original britischem Humor“, lobte u. a. die Dresdner Presse.

Premiere:  Samstag 09. September 2017 17 Uhr, weitere  Vorstellung: Sa 16.09., 1.10., 8.10., 22.10., 28.10., 19.11.2017; Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

 

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere DAS RHEINGOLD, 04.02.2017

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Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

DAS RHEINGOLD
Vorabend des Bühnenfestspiels – Der Ring des Nibelungen

Premiere Samstag 04. Februar 2017 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Mi 15.02. 19.30 Uhr, Sa 25.02. 19.30 Uhr, Sa 04.03. 19.30 Uhr, Fr 10.03. 19.30 Uhr, So 19.03. 18 Uhr, Do 30.03. 19.30 Uhr, Sa 08.04. 19.30 Uhr, Mi 26.04. um 19.30 Uhr.  Soiree: Di 31. Jan., 18.15 Uhr, Foyer, Großes Haus; Eintritt frei.

Die Liebe verfluchend, verschafft sich der Nibelung Alberich den (Rhein-)Goldschatz und schmiedet daraus einen Ring, der seinem Besitzer „maßlose Macht“ schenkt. Als Wotan und Loge ihm das wertvolle Stück trickreich entwenden, verflucht er ihn: Fortan soll der Ring seinen Besitzer knechten und mit Sorge, Neid und Furcht erfüllen. Erstes Opfer des Fluchs ist der Riese Fasolt, der von seinem Bruder Fafner im Kampf um das Gold erschlagen wird. Fafner rafft Gold und Ring und zieht sich damit zurück, um den Hort drachengleich zu bewachen. Schweren Herzens lässt Wotan ihn entschwinden.

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann; Regie: Paul Esterhazy; Bühne und Kostüme: Mathis Neidhardt, Dramaturgie: Stephanie Twiehaus

Mit: Melanie Lang, Sarah Tuttle, Ann-Beth Solvang, Sooyeon Lee, Anna Avakian/ Martyna Cymerman, Julia Faylenbogen; Daniel Moon, Aarne Pelkonen, Philipp Kapeller, Timothy Oliver, Johannes Schwärsky, Timo Schabel, Randall Jakobsh/ Alexey Birkus , Ill-Hoon Choung, Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

Seit Gründung der Oldenburger Opernsparte im Jahre 1921 wurden immer wieder Versuche unternommen, Richard Wagners gesamte Ring-Tetralogie zu produzieren, doch es blieb bei unvollständigen Zyklen oder gar Einzelinszenierungen:

Bereits in einer der ersten Opernspielzeiten inszenierte niemand Geringerer als Wolfram Humperdinck, Sohn des Hänsel und Gretel-Komponisten und Patensohn Cosima Wagners Das Rheingold und Die Walküre. Nach mehreren Einzelaufführungen wäre es Mitte der 1970er-Jahre fast zu einem vollständigen Zyklus gekommen, wenn nicht der Generalmusikdirektor Fritz Janota…..

Nun wagt sich das Oldenburgische Staatstheater an den ganzen ‚Ring‘, der jährlich wachsen und im Jubiläumsjahr 2021 als vollständiger Zyklus gefeiert werden wird. Regie führt der österreichische Regisseur Paul Esterhazy, der es in seinen Arbeiten stets auf frappierende Weise schafft, eine präzise Werkanalyse mit einem völlig neuen Blickwinkel auf die Stücke zu vereinen und dafür bereits eine Nominierung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST erhielt.

Während in den drei folgenden Teilen des Ring des Nibelungen zunehmend ausgewiesene Wagnerstimmen gefragt sind, konnten viele Partien des Rheingold mit Ensemblemitgliedern des Oldenburgischen Staatstheaters besetzt werden. Sie werden als Götter, Rheintöchter oder Nibelung in die Mythologie des Ring-Zyklus‘ einführen. Viele von ihnen geben damit ihr Rollen- oder sogar Wagner-Debüt. Für einige Partien wurden Gäste gewonnen, die bereits im Wagnerfach große Erfolge gefeiert haben und in Oldenburg nun ihr Repertoire erweitern: So singt Timothy Oliver, der dem Oldenburger Publikum auch als Gandhi in Satyagraha bekannt ist und bereits mehrfach in kleineren Partien in Bayreuth auf der Bühne stand, den windigen Gott Loge. Der Bass-Bariton Johannes Schwärsky, der sich dem Oldenburger Publikum bereits als Falstaff vorgestellt hat, wird als Titelheld Alberich debütieren und die norwegische Mezzosopranistin Ann-Beth Solvang, die bereits als Rheintochter, Walküre und Blumenmädchen (‚Parsifal‘) auf der Bühne stand, wird in Oldenburg ihr Rollendebüt als Erda geben.

Sa 04. Februar 2017 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Mi 15.02. 19.30 Uhr, Sa 25.02. 19.30 Uhr, Sa 04.03. 19.30 Uhr, Fr 10.03. 19.30 Uhr, So 19.03. 18 Uhr, Do 30.03. 19.30 Uhr, Sa 08.04. 19.30 Uhr, Mi 26.04. um 19.30 Uhr.

 

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, 1. Tanzpremiere Das Blaue, 26.12.2012

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

1. Tanzpremiere am Oldenburgischen Staatstheater: Das Blaue

Das Blaue ist die erste Arbeit der renommierten belgischen Choreografin Ann Van den Broek mit einem deutschen Ensemble.

Das Blaue ist ein Tanzstück, das ästhetisch an die Atmosphäre von Eishotels erinnert. Man sieht eine Hotellobby, die ebenso unpersönlich wie unheimlich wirkt. Die Tänzerinnen und Tänzer bilden gleichsam das emotionale Mobiliar. Sie treffen sich, berühren sich aber nicht. Alle scheinen für sich allein zu sein, ohne Kontakt. So werden aus Duetten doppelte Soli, aus Gruppensequenzen ›Gruppen-Soli‹. Alle scheinen kalt in ihren Emotionen, aber unter der Oberfläche brodelt es.

Ann Van den Broek gilt als mutig, kompromisslos und stilbildend. Nachdem sie 2010 für ihre Chroeografien mit dem renommierten Frankfurter Mouson Award ausgezeichnet wurde, arbeitet die belgische Künstlerin in Oldenburg erstmals auch mit einem deutschen Ensemble.
Menschliche Verhaltensweisen, Bewusstseinszustände und Eindrücke, die aus der Konfrontation mit unterschiedlichen Umgebungen gespeist werden, sind Inspirationsquellen für die Antwerpenerin. Mit jedem neuen künstlerischen Prozess versucht sie Gefühle und Handlungen zu verstehen, die sie selbst faszinieren. Beeinflusst von sehr unterschiedlichen Tanzstilen und nicht zuletzt den neuen Medien entwickelt Van den Broek ihren eigenwilligen Mix aus Analyse und Emotionen. Rauh, expressiv, formal, filmisch, temperamentvoll, detailliert, realistisch: Ihre Arbeiten sind in jeder Hinsicht ein Produkt unserer Zeit.

Das Blaue (UA)
von Ann Van den Broek

Premiere am So 16. Dezember um 20 Uhr in der Exerzierhalle

Choreografie und Kostüm: Ann Van den Broek
Bühne: Brix Quellmalz und Ann Van den Broek; Musik: Arne Van Dongen
Mit: Pin-Chieh Chen, Alessandra Corti, Gili Goverman, Vivienne Hötger,Cordelia Lange, Antonia Zagel; Felix Berner, Miquel G. Font, Rubén Albelda Giner, Rober Gómez, Marin Lemic

Weitere Vorstellungen: Mi 19. und Sa 22. Dezember sowie Do 3., Sa 5., Do 10. und Sa 12. Januar (zum letzten Mal in Oldenburg)

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