Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Livestream Konzerte – online ab 22.05.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Auf der Bühne der Staatsoper wird bald wieder gespielt !

Am 22.5. starten Konzert-Streams mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Auf der Bühne der derzeit geschlossenen Staatsoper Unter den Linden wird wieder gespielt! Ab dem 22. Mai werden immer freitags um 19.00 Uhr spartenübergreifende Konzertprogramme mit Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, Sängerinnen und Sängern des Solistenensembles, Pianisten des Hauses sowie einer Reihe von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern auf der Staatsopern-Website ausgestrahlt. Hinzu kommen einige Sonderprogramme, die an ausgewählten Samstagen präsentiert werden. Die aufgezeichneten Programme bleiben immer einige Tage auf www.staatsoper-berlin.de verfügbar.

Auf dem Programm der insgesamt zehn Termine stehen u.a. Camille Saint-Saëns: Le carnaval des animaux unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim, mit Polina Semionova als Schwan und Christoph Waltz als Sprecher (Freitag, 12. Juni), eine Operngala mit u. a.
Olga Peretyatko, Anna Prohaska, Elsa Dreisig, René Pape und Charles Castronovo (Samstag, 20. Juni), Liederabende, Konzerte mit Werken von u. a. Beethoven, Mozart, Schumann, Strauss und Widmann in kammermusikalischer Besetzung sowie Jazz und brasilianische Lieder. Für Kinder wird es außerdem ein moderiertes Konzert mit Vivaldis Die vier Jahreszeiten geben.


Online-Spielplan – Staatsoper Unter den Linden


Freitag, 22. Mai: Beethoven
Ludwig van Beethoven: Sextett op. 81b für zwei Hörner und Streicher
Ludwig van Beethoven: Drei schottische Lieder für Tenor und Klaviertrio
Mit Stephan Rügamer und Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Freitag, 29. Mai: Brasilianische Lieder
Heitor Villa-Lobos: Suite für Sopran und Violine
Heitor Villa-Lobos und Waldemar Henrique: Stücke von für Sopran und sechs Kontrabässe sowie argentinische und finnische Tangos für vier Kontrabässe
Mit Adriane Queiroz, David Delgado und den Kontrabassisten der Staatskapelle Berlin

Freitag, 5. Juni: Musik von Mozart bis Jazz
Wolfgang Amadeus Mozart: Harmoniemusik zu »Così fan tutte«
sowie Musik von Richard Wagner, Richard Strauss und Frank Raschke
Mit Bläsern der Staatskapelle Berlin

Samstag, 6. Juni: Die vier Jahreszeiten (Kinderkonzert)
Antonio Vivaldi: »Le quattro stagioni« für Streicherensemble und Cembalo
Mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin
Moderation: Nadine Grenzendörfer und Anja Fürstenberg

Freitag, 12. Juni 2020: Karneval der Tiere
Camille Saint-Saëns: »Le carnaval des animaux« für Flöte, Klarinette, Streichquintett, Xylophon und zwei Klaviere
Mit Polina Semionova (Schwan)
Christoph Waltz (Sprecher)
Daniel Barenboim und Thomas Guggeis (Klavier)
und Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Freitag, 19. Juni: Liederabend
Musik von u. a. Mahler, Wolf, Schönberg, Tschaikowsky, Rachmaninow, Dvo?ák
Die Besetzung wird noch bekannt gegeben.

Samstag, 20. Juni: Opern-Gala
Arien von Mozart bis Puccini
Die Besetzung wird noch bekannt gegeben.

Freitag, 26. Juni: Mendelssohn
Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett für Streicher Es-Dur op. 20
Mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Samstag, 27. Juni: Solostücke von Elliott Carter für verschiedene Instrumente
Mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Freitag, 3. Juli: Schumann, Widmann, Strauss
Robert Schumann: 1. Satz aus der Violinsonate a-Moll op. 105
Widmann: »Fieberphantasie« für Klarinette, Streichquartett und Klavier
Richard Strauss: Violinsonate Es-Dur op. 18
Mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Änderungen vorbehalten. Alle aktuellen Informationen und Besetzungen finden Sie unter: www.staatsoper-berlin.de

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Kultur: Die Systemrelevanz der Kulturkritik – ein Essay, IOCO Aktuell, 13.05.2020

Mai 13, 2020 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell

 Ludwig van Beethoven - so ganz anders © Peter M. Peters

Ludwig van Beethoven –  Gefürchteter Provokateur und Systemkritiker – hier   eine Hauswand in Paris © Peter M. Peters

 Die Nöte der Künstler in dieser Zeit

– Die Systemrelevanz der Systemkritik –

von Hans-Günter Melchior

Kunst ist ihrer Natur nach subversiv. Ihre Sehnsucht will hinaus in die grenzenlose Freiheit. Und ihr Misstrauen gilt der Form. Und gleichzeitig droht sie im Formlosen unterzugehen. Im Chaos. Denn die Form ist Begrenzung und Halt. So ist die Form oder, um einen anderen Begriff zu gebrauchen, das System der Form, Rettung und Untergang zugleich.

Und dieser Widerspruch ist unauflösbar, geradezu die Bedingung der Kunst. Ludwig van Beethovens formsprengende Musik, die die Zeitgenossen zuweilen in „Angst und Schrecken“ versetzte (s. der Schlusssatz der 8. Sinfonie) . Von der Modernen mit ihrer Verachtung der Tonarten als Einengung und Reglementierung, gar nicht zu sprechen.

Und Mozarts, ach, der liebe, glühend verehrte Mozart, war und ist angeblich ein Liebling des Bürgertums.  Das freilich selten seine „heitere Melancholie“ zu begreifen scheint, diese über den Dingen schwebende Musik, der man den Schmerz über den Verlust der absoluten Freiheit anhört –; und dann an manchen Stellen sich zugleich geradezu zufrieden und nur scheinbar harmlos räkelt in der ironisch gebrochenen Gewissheit, in einer Form aufgehoben zu sein.

Die Oper macht da keine Ausnahme

Von der bildenden Kunst gar nicht  zu reden. Ihre Geschichte ist die eines einzigen Abenteuers, einer Systeme, Anschauungen und Formen geradezu umstürzenden Dauerrevolution.

Kaum anders verhält es sich, wenn auch nicht so drastisch wie in der bildenden Kunst, in der Literatur, von Schillers Räuber über die sogenannte Entliterarisierung der Theaterkunst im 20. Jahrhundert bis zum postdramatischen Theater und der Perfomance der Neuzeit.

Dabei ist es nicht nur der Widerspruch zwischen Form und Freiheit, es sind auch die inhaltlichen Widersprüche. Am deutlichsten ausgesprochen noch in der Literatur, die nicht gerade selten gegen die gesellschaftlichen Zustände anrennt wie gegen Gefängnismauern.

Die Kritik an den Verhältnissen und die Forderung nach Erneuerung, zur Veränderung der Gesellschaft gehören geradezu zum Credo der modernen Literatur.

Liegt es – vielleicht unbewusst – gerade daran, am immanenten revolutionären Impetus, dass die Sachwalter und  (ebenfalls ihrer Natur nach) die Bewahrer der Macht- und Herrschaftsverhältnisse von Hilfsprogrammen für die Wirtschaft in der Corona-Krise geradezu schwärmen und dabei, wenn überhaupt, die Kultur eher kleinlaut und pflichtschuldig nur am Ende erwähnen? Es ist mehr eine Selbstermahnung der Politik. Aber es fehlt ihr die Empathie, das Mitgefühl, das im Gegensatz dazu den vom Scheitern bedrohten Teilnehmern am Handels– und Wirtschaftsverkehr entgegengebracht wird, diese stirnrunzelnde Sorge um die Arbeitsplätze,  die Wachstumsraten und die Dividenden. Kunst ist kein originärer Wirtschaftszweig, über die Kunst lässt sich Krisenbewältigung wirtschaftlich nicht mobilisieren.

Kurz: Dem Staat und seinen Organen ist die Kunst nicht geheuer. So sehr sie auch das Gegenteil behaupten. Sie scheuen sich oder nehmen es nicht einmal wahr, verdrängen es: dieses Hemmungslose und Ausufernde und schwer zu Bändigende, das der Kunst elementar eigen ist, es macht die Handelnden unsicher, ist ihnen, den auf Sicherheit und Stabilität Bedachten wesensfremd –, und wenn sie es sich doch einmal bewusst machen, ist ihr Bekenntnis von dieser schwankenden Unsicherheit, ein Bekenntnis zur Kultur ganz allgemein, als gebe es dies: eine von den Künsten abgespaltene Sonderdisziplin, die sich Kultur nennt.

Wenn man befreundete Künstler fragt, wie ihnen konkret geholfen wird, kommt ein Schulterzucken.

Früher, vor der Krise, so die Klage, hieß es, sollte nur eine neue Kita aufgemacht werden: wir haben kein Geld.  Und jetzt auf einmal ist von hunderten von Milliarden die Rede, vor allem für die lautesten wie VW und Lufthansa (die sich außerdem vom Steuerzahler, der ihnen hilft, nicht hineinreden lassen wollen und auf den Dividenden und Boni bestehen), aber bei den Künstlern weiß man nicht so genau, wie man ihnen helfen könnte oder schiebt Entscheidungen vor sich her.

Das Schlagwort der Krise ist „Systemrelevanz“. Banken sind systemrelevant, die wirtschaftsbeherrschenden Industrien.

Nur von der Kunst oder den Künsten hört man nichts dergleichen

Dabei ist gerade das seiner Natur nach Systemkritische systemrelevant. Nur am Widerstand wächst das Neue. Alle Entwicklung im Sinne von Fortentwicklung und Verbesserung ist dialektisch, das Neue muss sich am Alten abarbeiten, bevor es sich etablieren kann. Um das zu begreifen, muss man nicht unbedingt Hegelianer sein. Nur unter der kritischen Reflexion des Alten und zwangsläufig mit der Zeit Veralteten wächst der Wille zur Korrektur und Erneuerung. Zur zeitgemäßen Ausrichtung.

Nirgends also mehr als gerade in und durch die Kunst, die die Methode der kritisch-dialektischen Erneuerung geradezu zu ihrem Prinzip erhebt, ist letztlich die Zukunftssicherung zu erwarten. Und zwar im Sinne einer kontinuierlichen Entwicklung und Fortentwicklung. So ist gerade die Kunst das Paradigma des Fortschritts.

Dass die Erkenntnisse der Künste erst in einem vergleichsweise langen Prozess Eingang in das öffentliche Bewusstsein finden und zum Allgemeingut werden, begründet zwar keinen Einwand, ist aber ein weitere Grund für das zögerliche Verhalten der Politik, wenn es um die Unterstützung der Künste geht.

Generell sind die Künste und die Kunstschaffenden ihrer Zeit voraus. Meist auch die Philosophen. An einer Diskussion über Kants kategorischem Imperativ kommt heutzutage eine Ethiktagung ebenso wenig vorbei wie ein Historikerkongress an Hegels dialektischem Geschichtsverständnis. Und dass die vernunftkritischen Ansätze der modernen Philosophie sich insbesondere mit den Auswüchsen und Widersprüchen der ökonomischen Vernunft auseinandersetzen müssen, ist unbestritten.

Dies alles und natürlich noch weit mehr an Innovativem greift die moderne Kunst in allen ihren Sparten auf, verdeutlicht, erweitert es und weist auf die Anwendbarkeit im täglichen Leben hin (füllt es geradezu mit konkretem Leben), setzt es in kritischen Kunstprodukten um, die zwar langsam, jedoch mit der Zeit Eingang ins öffentliche/gesellschaftliche Bewusstsein finden. Kunst ist nicht nur schön, sie ist notwendig.

Und die Kunst ist nicht nur hilfsbedürftig, es ist auch staatliche Pflicht, ihr zu helfen. Die verfassungsrechtlichen Postulate dürfen keine leeren Formeln bleiben.

Die Bayerische Verfassung fordert in ihrem Artikel 140 ausdrücklich:

„(1) Kunst und Wissenschaft sind von Staat und Gemeinde zu fördern.

(2) Sie haben insbesondere Mittel zur Unterstützung schöpferischer Künstler, Gelehrter und Schriftsteller bereitzustellen, die den Nachweis ernster künstlerischer oder kultureller Tätigkeit erbringen.

(3) Das kulturelle Leben und der Sport sind von Staat und Gemeinden zu fördern.“

Kriterium ist freilich die Selbständigkeit. „Selbständig“, so die Auskunft der KSK auf Google, „ist die künstlerische oder publizistische Tätigkeit nur, wenn sie keine abhängige Beschäftigung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses darstellt.“ Gemeint sind also die besonders unsicheren Einkommensverhältnisse von Künstlern, die keine Ensemblemitglieder in einem Haus mit festen Gehältern sind, sondern von Auftrag zu Auftrag honoriert werden. Und gemeint sind damit vor allem nicht die Stars, die Rücklagen haben, sondern gemeint ist die Masse derer, die gleichsam von der Hand in den Mund leben.

Machen wir uns nichts vor. Die Lage der Künstler ist rechtlich wie tatsächlich fatal. Es gibt zwar eine KünstlerSozialkasse (KSK) und sogar ein Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG), das für Verdienstausfälle eintritt.

Die KSK tritt aber für Verdienstausfälle nur ein, wenn der Verdienstausfall – so die Auskunft einer Künstlerin –, monatlich den Betrag von 3000 Euro erreicht oder übersteigt. Für die Mehrzahl der Künstler ist ein solcher Grenzbetrag eine reine Wunschvorstellung. Was sie brauchen sind Zuschüsse für die monatliche Miete (etwa eines Ateliers) oder die Lebenshaltungskosten. Die Kosten dafür unterschreiten den Betrag von 3000 Euro regelmäßig, so dass diese Künstler leer ausgehen.

Die Bundesregierung, vertreten durch die Staatsministerin Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien, kündigt zwar baldige Hilfsmaßnahmen an, Zahlungen sind indessen noch nicht eingegangen.

Baldige Entscheidungen sind dringend erforderlich. In der Zwischenzeit verarmt die Kunst. Viele Künstler wandern in Nebenbeschäftigungen ab, wo ihr Talent verkümmert. Ob sie je zurückfinden, ist fraglich.

Schlechte Aussichten. Die Krise zwingt ohnehin schon jetzt zu Notbehelfen. Die fest angestellten Künstler suchen Alternativen. Kirill Petrenko lässt mit wenigen Orchestermitgliedern der Berliner Philharmoniker Mahlers 4. Symphonie spielen, Daniel Barenboim führt mit einem Teil seines Orchesters die Kleine Nachtmusik auf. Es ergeben sich zwar überraschende Effekte. Skelettartig werden die Strukturen der Werke verdeutlicht, wenn auf einen opulenten Orchesterklang verzichtet wird. Andererseits fehlt es an den Valeurs, der Farbigkeit und der Dynamik des großen Orchesters.

Schlimme Zeiten. Votieren wir für die Künstler, machen wir politischen Druck.

—| IOCO Aktuell |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Cellokonzert im Fokus, 22.,23.,24.01.2020

Dezember 4, 2019 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Marie-Elisabeth Hecker © Harald Hoffmann

Theater Altenburg Gera / Marie-Elisabeth Hecker © Harald Hoffmann

Cellokonzert im Fokus

Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera gibt sein 5. Philharmonisches Konzert der Saison am Mittwoch, 22. und Donnerstag, 23. Januar 2020 jeweils 19.30 Uhr im Konzertsaal des Geraer Theaters sowie am Freitag, 24. Januar 2020 um 19.30 Uhr in der Brüderkirche Altenburg. Am Pult steht diesmal Ektoras Tartanis, der sich mit dem Dirigat als Bewerber um die Stelle des GMD präsentiert. Derzeit ist er 1. Kapellmeister am Theater Freiburg.

Im Fokus des Programms steht das Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 von Robert Schumann. Die aus Schumanns Heimatstadt Zwickau stammende Cellistin Marie-Elisabeth Hecker wird dabei als Solistin auftreten. Sie gewann 2005 den renommierten Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris; heute ist sie als Konzertsolistin und Kammermusikerin international gefragt.

Zu Beginn des Konzertes erklingt Hans Pfitzners Scherzo für Orchester c-Moll. Die Leidenschaft des Komponisten galt der Fortführung der spätromantischen Musik. Im zweiten Konzertteil ist dann die 3. Sinfonie b-Moll von Albéric Magnard zu hören. Diese Sinfonie spiegelt wunderbar Magnards typischen Stil im Spannungsfeld zwischen dem Erbe der Romantiker, den harmonischen Raffinessen moderner Tendenzen und dem Hang zur klanglichen Größe Mahlers und Bruckners wider.

Jeweils 18.45 Uhr gibt Dramaturgin Birgit Spörl eine Einführung.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg), online unter www.theater-altenburg-gera.de sowie an allen eventim-Vorverkaufsstellen.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Mendelssohn Bartholdy und Mahler – Geigerin Noa Wildschut, 15.09.2019

August 22, 2019 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Volkstheater Rostock

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 Norddeutsche Philharmonie Rostock

Konzertsaison 2019/20 – Beginn mit Mendelssohn Bartholdy und Mahler

Der Symphoniker Gustav Mahler kommt bei der Philharmonischen Saisoneröffnung 2019/20 in der Halle 207 wieder zu Wort. Nach den Symphonien Nr. 4 und Nr. 1 in den vergangenen Jahren steht diesmal Mahlers Neunte auf dem Programm. Entstanden in Toblach und New York, handelt es sich bei dieser großdimensionierten Symphonie um das letzte vollendete Werk Mahlers. Der damalige New Yorker Chefdirigent thematisiert darin wehmütigen Rückblick, Abschied und visionäres Scheitern. Damit war ihm ein Jahr vor seinem Tode ein beeindruckendes und kühnes klangliches Gebäude gelungen, mit dem er mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eine Welt baut – und letztlich die Schwelle zur Moderne erreicht.

Volkstheater Rostock / 1.-Philharmonisches Konzert - Violinistin Noa Wildschut © Simon van Boxtel

Volkstheater Rostock / 1.-Philharmonisches Konzert – Violinistin Noa Wildschut © Simon van Boxtel

Solistin – Die 18-jährige Geigerin Noa Wildschut

Marcus Bosch dirigiert Mahlers Neunte als Philharmonischen Auftakt seiner zweiten Saison als Rostocks Conductor in Residence. Zu Beginn der drei Abende erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll. Dabei darf man sich auf die Interpretation der erst 18-jährigen niederländischen Violinvirtuosin Noa Wildschut freuen, deren vielversprechende Karriere sie bereits auf die großen Konzertpodien der Welt führte.

TERMINE
Sonntag, 15. September 2019, 18:00 Uhr, Halle 207  –  mit „Philharmonischer Lounge“ im Anschluss an das Konzert.
Montag, 16. September 2019, 19:30 Uhr, Halle 207
Dienstag, 17. September 2019, 19:30 Uhr, Halle 207

Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur
Leitung: Marcus Bosch,  Violine: Noa Wildschut

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

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