Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Der Nussknacker, 09.12.2018

November 23, 2018 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker © Sabina Sabovic

Das Thüringer Staatsballett zeigt in Altenburg
Der Nussknacker

Das Thüringer Staatsballett zeigt in diesem Jahr in der Weihnachtszeit im Landestheater Altenburg den Ballettklassiker Der Nussknacker in einer Inszenierung von Gastchoreografin Prof. Birgit Scherzer. Die Premiere ist am Sonntag, 9. Dezember, um 18:00 Uhr im Großen Haus.

Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einem Märchen des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann. Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet …

1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis berühmter Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten.

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker - Stefania Mancini als Clara © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker – Stefania Mancini als Clara © Sabina Sabovic

Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat von Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet. Auch der Kinderchor unter der Leitung von Chordirektor Gerald Krammer und Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts unter der Leitung von Claudia Kupsch sind an der Inszenierung beteiligt. Für die Ausstattung der Bühne zeichnet Manfred Gruber verantwortlich. Die Kostüme entwarf Gera Graf.

Die Choreografin und Regisseurin Prof. Birgit Scherzer absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden und tanzte am Landestheater Halle und an der Komischen Oper Berlin. Als Direktorin und Chefchoreografin arbeitete sie mit den Ballettcompagnien des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und des Landestheaters Innsbruck. Zuletzt war sie Intendantin des Allee Theaters in Hamburg. Ihre Choreografien, u. a. Keith, Requiem!! und Winterreise, wurden mehrfach ausgezeichnet und auch von internationalen Ballettensembles in Großbritannien und den USA aufgeführt. In Gera inszenierte Birgit Scherzer zuletzt in der Spielzeit 2010/11 das Ballett Warum Frauen klüger sind, und Männer es nicht wahr haben wollen nach Shakespeares Viel Lärm um Nichts.

Weitere Vorstellungen: 20. Dezember 18.00 Uhr, 21. Dezember 19.30 Uhr, 22. Dezember 18.00 Uhr, 27. Dezember 19.30 Uhr – Achtung! Für einige Vorstellungen gibt es nur noch wenige Restkarten!

Karten sind an den Theaterkassen, unter der Telefonnummer 03447 585 160 sowie online unter www.tpthueringen.de erhältlich.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Essen, Philharmonie Essen, KlassikLounge mit Musik aus Frankreich, 08.10.2018

Oktober 8, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen /  Federico Aluffi © Saad Hamza

Philharmonie Essen / Federico Aluffi © Saad Hamza

KlassikLounge mit Musik aus Frankreich
Essener Philharmoniker laden am Montag, 8. Oktober 2018, um 20 Uhr ein

„Bienvenue!“ lautet das Motto der nächsten KlassikLounge der Essener Philharmoniker am Montag, 8. Oktober 2018, um 20 Uhr im Café Central International im Grillo-Theater. Dass die Musiker das Publikum diesmal auf Französisch willkommen heißen, hat seinen Grund: Auf dem Programm stehen Werke französischer Komponisten, unter anderem von Maurice Ravel, Eric Satie, Jean Françaix und Francis Poulenc. Und hier heißt es vor allem: Weg mit Schwere und intellektuellem Überbau! Bitte kein triefendes Pathos und übermäßigen Schwulst! Die französische Musik will traditionellerweise klar, einfach und charmant sein und damit direkt ins Herz der Zuhörer treffen. Kein Wunder, dass die Kammermusik der anderen Rheinseite da insbesondere die Holzbläser für sich entdeckte, die nicht nur mit Eleganz, sondern mit einer Fülle an virtuoser Klangraffinesse aufwarten können. Somit sind es an dieser Stelle die Doppelrohrblattinstrumente, die sich hier die Ehre geben. Mitwirken werden unter anderem Solo-Oboistin Sandra Schumacher, Solo-Fagottist Federico Aluffi und Aalto-Pianist Christopher Bruckman. Und wie immer sorgt ein DJ für die passende Lounge-Atmosphäre.

Die Reihe „KlassikLounge“ startete im Sommer 2015 und kam von Anfang an beim Publikum hervor-ragend an. Klassische Musik mal anders genießen, in entspannter, lockerer Atmosphäre außerhalb des Konzertsaals – unter dieser Prämisse steht das ungewöhnliche Format. Dabei hat jeder Abend ein eigenes Motto. Die KlassikLounge findet viermal pro Spielzeit statt.

Eintritt frei. Zählkarten beim Einlasspersonal erhältlich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, 225 Jahre Theater Rudolstadt, September 2018

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Theater Rudolstadt

225 Jahre  Theater Rudolstadt

Buntes Theaterfest, Filmkomödie „Schtonk!“, Starpianist und mehr

1793, vor 225 Jahren, öffneten sich während des Vogelschießens erstmals die Türen der Komödie am Anger in Rudolstadt. Kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe ließ während der ersten Spielzeiten seine Truppe aus Weimar in der Saalestadt gastieren und versorgte das Publikum mit dem Neuesten und Aufregendsten, was das Theater seinerzeit zu bieten hatte. Mit Beginn dieser Saison gilt es, diese 225-jährige Geschichte des Theaters Rudolstadt zu feiern!

Theater Rudolstadt / Theater fest © Friederike Lüdde

Theater Rudolstadt / Theater fest © Friederike Lüdde

Am 9. September lädt das Theater ab 15 Uhr zu einem großen Eröffnungsfest unter freiem Himmel in den Park auf dem Platz der OdF ein. „Geschichte wird gemacht – es geht voran“ lautet der Slogan für einen bunten Nachmittag mit Programm auf mehreren Bühnen, bei dem es auch ein Wiedersehen mit bekannten Persönlichkeiten aus 225 Jahren Rudolstädter Theatergeschichte geben wird. Platzkonzerte der Thüringer Symphoniker, lustige Showeinlagen der Schauspieler, eine Versteigerung, Kinderschminken und mehr versprechen Spiel, Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein. Auch für Speis und Trank ist gesorgt. „Rampenfieber III“ heißt es dann am Abend um 19.30 Uhr im Stadthaus. In einer einmaligen, improvisierten wie überraschenden Show offenbaren die Theatermitarbeiter ihre versteckten Talente oder geheimen Leidenschaften, welche sonst auf keiner Bühne Platz haben.

Theater Rudolstadt / Schtonk mit Seidensticker und Ostberg © Lisa Stern

Theater Rudolstadt / Schtonk mit Seidensticker und Ostberg © Lisa Stern

Schtonk!, die gefeierte deutsche Filmkomödie von Helmut Dietl und Ulrich Limmer, eröffnet am 22. September im Theater im Stadthaus den Premierenreigen. 1992 kam die Satire über den Skandal um die vermeintlichen Hitler-Tagebücher in der Hamburger Illustrierten Stern mit Stars wie Uwe Ochsenknecht und Götz George in die Kinos und wurde für den Oscar nominiert. Das Theater Rudolstadt bringt die Komödie als eines der ersten Häuser auf die große Bühne. Regie führt Reiner Heise (bekannt von „Es war nicht die Fünfte, es war die Neunte“). In den Hauptrollen spielen Markus Seidensticker und Marcus Ostberg.

Theater Rudolstadt / 1. Sinfonie KonzertLukas Vondracek © Irene Kim

Theater Rudolstadt / 1. Sinfonie Konzert Lukas Vondracek © Irene Kim

Eine Woche später gibt es beim 1. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker am 28. und 29. September im Meininger Hof Saalfeld die Virtuosität und Ausdruckskraft des Weltklassepianisten Lukás Vondrácek zu bestaunen. Der gebürtige Tscheche, der 2003 als 16-Jähriger bereits in der Carnegie Hall in New York zu hören war, gewann 2016 den Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, einer der Höhepunkte seiner glanzvollen Karriere. Im Meininger Hof Saalfeld interpretiert er das 3. Klavierkonzert d-Moll von Rachmaninow, das sogenannte „Elefantenkonzert“, mit welchem er in Brüssel Jury und Publikum gleichermaßen euphorisierte.

Neben diesen Höhepunkten stehen im September bereits weitere Aufführungen an. Ob Kinderliederkonzerte für die Kleinsten, „3käsehoch“, ein „Klassik Open Air“ in Bad Blankenburg, die beliebte Rateshow „MMM-Was bin ich?“ oder die erste Schminkkasten-Premiere „Der dressierte Mann“ – der erste Theatermonat gibt den Auftakt für eine vielfältige Jubiläumssaison mit nicht weniger als insgesamt 22 Premieren, 8 Sinfoniekonzerten und unzähligen weiteren Veranstaltungen.

Der Eintritt für das Theaterfest ist frei. Für alle anderen Veranstaltungen sind Karten an den üblichen Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, Gräfin Mariza – Größte Geige der Welt, 2018

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Das Sensationspaar des Festspielsommers 2018

  Gräfin Mariza und die größte Geige der Welt

Mit der Vorstellung vom 25. August ist die 61. Saison der Seefestspiele Mörbisch zu Ende gegangen. Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann brachte in seiner ersten Mörbisch-Saison den beliebten Operettenklassiker Gräfin Mariza auf die Seebühne.

In diesem Jahr bildete eine gigantische Geige von 45 Metern Länge und 14 Metern Höhe die Kulisse. Eine Geige, die sich durch ein ausgeklügeltes mechanisches System öffnete und sich, gespickt mit technischen Raffinessen, in die verschiedenen Schauplätze des Stücks verwandelte. An 23 Abenden sorgten die kolossale Geige, die unsterblichen Melodien von Emmerich Kálmán und ein begeisterndes Ensemble für Furore bei den 121.700 Besuchern. Gegenüber 2017 bedeutet dies eine Steigerung von knapp 10%. „Die Publikumsreaktionen waren phantastisch“, freut sich der Künstlerische Direktor Peter Edelmann,besser hätte meine erste Saison nicht laufen können. Besonders glücklich macht mich die mehr als positive Besucherbilanz. Eine schöne Bestätigung dafür, dass wir am richtigen Weg sind und viele neue Besucher gewinnen und ehemalige Besucher überzeugen konnten, wieder einen Operettenabend in Mörbisch zu verbringen.“ Die erfolgreiche Inszenierung wurde auf DVD festgehalten. Erhältlich ist diese bei den Seefestspielen Mörbisch und im Fachhandel.

In der Saison 2019 laden die Seefestspiele Mörbisch zu einer Reise ins ferne China ein. Mit Das Land des Lächelns von Franz Lehár folgt Peter Edelmann seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne zu bringen. „Das Land des Lächelns ist die vielleicht emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, macht der Mörbisch-Direktor Geschmack auf die kommende Saison. „Jetzt gilt es, den neuen Schwung ins nächste Jahr mitzunehmen, wir arbeiten bereits intensiv an Bühnenbild und Inszenierung. Und es wird mindestens so spektakulär wie heuer“, gibt sich Edelmann euphorisch. „Der Kartenvorverkauf läuft bereits, das Interesse der Besucher ist enorm: zwei Vorstellungen sind bereits verkauft!“

Premiere ist am 11. Juli 2019. Aufführungen von Donnerstag bis Samstag bis inkl. 24. August. Karten sind ab sofort im Büro der Seefestspiele Mörbisch (T: 02682/66210, E: tickets@seefestspiele.at) sowie im Online-Shop (www.seefestspiele.at) erhältlich. Für Kartenkäufe bis 30.09.2018 gilt ein Frühbucher-Bonus von 15% auf alle Kategorien ausgenommen Logenkarten.

—| Pressemeldung Seefestspiele Mörbisch |—

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