Essen, Philharmonie Essen, Sonntagsmatinee mit Pianistin Polina Leschenko, 24.03.2013



Eisiges Lachen, Machtgier und Albtraum: Warlikowskis packende Macbeth-Inszenierung in Salzburg offenbart mit Sulimsky und Grigorian die zerstörerische Kraft des Bösen – ein Opernabend von berührender Wucht.
Große Bild-Formate mit starkem Bezug zum politischen Weltgeschehen Im Düsseldorfer K21 wird die bisher größte Überblicksausstellung der äthiopisch-amerikanischen Künstlerin Juli Mehretu (geb. 1970, Addis Abeba) in Deutschland gezeigt. Sie gehört zu den bedeutendsten Malerinnen der Gegenwart. Eindringlich sind vor allem ihre sehr großformatigen Gemälde, die das Weltgeschehen reflektieren, sogar bis
Matthias Davids zeigt in Bayreuth Wagners Meistersinger als lebendiges Drama zwischen Tradition und Erneuerung. Mit detailreicher Regie, starken Solisten, präzisem Chor und Gattis farbenreichem Orchester entfaltet sich ein Abend, der Publikum und Werk neu berührt.
Händels „Giulio Cesare“ in Salzburg: Statt barocker Pracht ein klaustrophobischer Bunker. Dmitri Tcherniakovs radikales Festspieldebüt, vier hohe Männerstimmen und Emmanuelle Haïm am Pult machen die Oper zu einem elektrisierenden Machtspiel aus Liebe, Verrat und Überlebenskampf.