Baden – Baden, Festspielhaus, Konzert – Elina Garanca – Aus Lettland um die Welt, 03.02.2017

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Elina Garanca –  Aus Lettland um die Welt

Für ein hohes Maß an Perfektion bekannt: Mezzosopranistin Elina Garanca gastiert an den bedeutendsten Opernhäusern rund um den Globus. Die Bühnen sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: am Freitag, 03. Februar 2017, um 19 Uhr kommt sie mit Arien aus Opern von Tschaikowsky bis Mascagni ins Festspielhaus Baden-Baden – begleitet wird sie von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karel Mark Chichon.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

[Von Elina Garanca wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.]

So mancher Mezzo wäre gerne Sopran, um auf der Bühne Tenören zu verfallen und noch im Sterben Triumphe zu feiern. Elina Garanca hingegen liebt ihre Stimmgattung. Ihr Mezzo ermöglicht es ihr, die reiferen, interessanten, auch mal bösen Frauen zu spielen – und dazu noch all die Hosenrollen – also die Partien, in denen eine Sängerin einen Mann verkörpert. Meilensteine ihrer steilen Karriere hat die lettische Sopranistin im Festspielhaus Baden-Baden erreicht. Großes Aufsehen erregte sie in Baden-Baden im Jahr 2005 als Adalgisa in einer konzertanten Produktion von Vincenzo Bellinis Norma an der Seite von Edita Gruberová. Die Silvester-Gala 2008 mit ihr und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie die Baden-Baden Gala 2013 an der Seite von Jonas Kaufmanns hat ebenfalls für Furore gesorgt.

Wieder einmal kehrt sie am Freitag, 3. Februar 2017, um 19 Uhr zurück auf die Festspielhaus-Bühne mit ihrem Lieblingsrepertoire: Arien von Tschaikowsky, Darzins, Saint Saens, Verdi, Cilea, Ponchielli und Mascagni, sowie neapolitanische Lieder.

Die aus Riga stammende Elina Garanca wurde 1976 in eine musikalische Familie geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ihrer Heimatstadt. Nach ersten Engagements am Staatstheater Meiningen und der Oper Frankfurt begann ihre große Karriere. Heute singt die mit einem Exklusiv-Vertrag der Deutschen Grammophon ausgestattete Künstlerin an den großen Opernhäusern der Welt. 2007 und 2009 wurde sie mit dem ECHO Klassik als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt sie für ihr Album „Romantique“ erneut einen ECHO Klassik und wurde 2013 von der Wiener Staatsoper als eine der jüngsten Titelträgerinnen zur Kammersängerin ernannt. Der Titel ihres neuen Arienalbums lautet „Revive“, also „Wiederbeleben“ oder „Wiederaufleben lassen“: Es geht um „starke Frauen in schwachen Momenten“, erklärt die Sängerin.

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Festspielhaus Baden Baden / Elina Garanca © Holger Hage, DG

Neben der Mezzo-Partie der Fürstin Bouillon wird Elina Garanca im Festspielhaus Baden-Baden unter anderen auch die Primadonnen-Rolle aus Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur“ singen. Ihr sonores Timbre glänzt besonders in Rollen wie der „Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky. Mit dramatischen Tiefen, expressiven Höhen und ausdrucksstarken Phrasierungen ist sie in der Arie „D’amour l’ardente flamme“ von Camille Saint- Saëns „Samson et Dailila“ zu erleben.

Begleitet wird Elina Garanca an diesem Abend von der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung ihres Ehemannes Karel Mark Chichon. Chichon, der unter anderem Assistent bei Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev war, ist seit 2009 Chefdirigent des Lettischen Nationalorchesters.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

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