Salzburg, Salzburger Landestheater, Premiere WERTHER und 18 TAGE…, 09.03. und 16.03.2013

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Salzburger Landestheater

Salzburger Landestheater © www.digitalimage.at - Christina Canaval

Salzburger Landestheater © www.digitalimage.at – Christina Canaval

Premiere „WERTHER“ und „18 TAGE…“

Salzburger Landestheater / 18 Tage... © Christina Canaval

Salzburger Landestheater / 18 Tage… © Christina Canaval

Im Salzburger Landestheater stehen im März zwei besondere Opernpremieren auf dem Programm: Mit Massenets  Werther (9.3., 19 Uhr) kommt seit längerer Zeit wieder das große französische Repertoire zu seinem Recht, mit „18 Tage…..“ (16.3., 19 Uhr) wird eine zeitgenössische Oper des Komponisten Hossam Mahmoud uraufgeführt, die die Revolution in Ägypten zum Thema hat.

 
Massenets Drame lyrique konzentriert die Handlung von Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ auf das Schicksal der Protagonisten Charlotte und Werther. Das spätromantische Seelendrama um deren unerfüllte Liebe erzählt der holländische Regisseur Jim Lucassen mit einem sehr gegenwärtigen Ansatz. Er inszenierte in der Spielzeit 2009/2010 am Landestheater bereits mit großem Erfolg „Arianna“ und wird im kommenden Herbst die Spielzeit der Frankfurter Oper eröffnen.
 
In den Hauptrollen sind die Operalia-Preisträgerin Nadezhda Karyazina und der baskische Tenor Andeka Gorrotxategui zu hören. Am Pult des Mozarteumorchesters Salzburg steht der 1. koordinierte Kapellmeister Adrian Kelly.
 
Die ägyptische Revolution von 2011 ist Titel gebend für die Oper von Hossam Mahmoud: Sie dauerte 18 Tage und die fünf Punkte danach stehen für einen Prozess, der längst noch nicht abgeschlossen ist. Der in Kairo geborene Komponist verdichtet in „18 Tage…..“ die persönlichen Schicksale mehrerer an diesem politischen Umbruch beteiligten Menschen musikalisch und verfasste auch das Libretto. Seine eigenen Erlebnisse auf dem Tahir-Platz waren der Beweggrund, die Umwälzungen in Ägypten in Worte und Töne zu kleiden. Hossam Mahmoud lebt seit 1990 in Österreich, als Komponist und Instrumentalist verbindet er die orientalische Klangwelt mit der europäischen Musiktradition. Seine Kompositionen wurden u. a. vom stART Festival in Salzburg, beim Festival d’Automne in Paris und bei den Klangspuren in Schwaz sowie bei der Salzburger Biennale 2009 uraufgeführt. Musikalische Leitung: Peter Ewaldt; Inszenierung: Agnessa Nefjodov; mit Hubert Wild, Karolina Plicková, Franz Supper, Tamara Gura
 
 
Pressemeldung Salzburger Landestheater

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