Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Spielplan Mai 2019

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel


Premieren im Mai


Premiere Tanz

Evolution

Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Musik von Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.

Premiere am Donnerstag, 23. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Weitere Vorstellung am 12. Juli

Wir empfinden unsere Zeit als hochentwickelt und ein Abebben des Fortschrittsverlangens ist nicht spürbar. Doch wie vollzieht sich Entwicklung? Kann sich ein Einzelner in völliger Isolation weiterentwickeln oder braucht der Wechsel die Provokation durch ein Gegenüber, lassen sich kreative Prozesse in einer Gemeinschaft leichter realisieren? Mit diesen Fragen setzt sich die portugiesische Choreografin Liliana Barros in ihrer Kreation für »Evolution« auseinander und erforscht sie in körperlicher Dimension. Stephan Thoss hingegen konzentriert sich in »bellulus« auf den Moment der Stagnation und wählt als Motiv den ewigen Kreislauf des Opernrepertoires: Ein Ensemble personifizierter Opernarien in schon etwas angeschimmelten Roben räkelt sich auf einem staubigen, überdimensionalen Sofa und schwelgt in altbekannten Melodien. Selbstverliebt haben die Figuren in ihrer überheblichen Art den Anschluss an eine neue Zeit verpasst und entgehen der aufregenden Möglichkeit, sich zu verändern, wach zu bleiben und neue Wege zu entdecken. Wer den »Bolero« im Spielplan vermisst, wird Stephan Thoss’ feinen Sinn für Humor in »bellulus« wieder finden.

Choreografie & Kostüme Liliana Barros / Stephan Thoss Bühne Liliana Barros / Arne Walther Licht Wolfgang Schüle / Stephan Thoss

Mit Tanzensemble des NTM


Premiere Schauspiel

Wir

nach dem Roman von Jewgenij Samjatin

Liebesgeschichte aus der Zukunft

Premiere am Freitag, 24. Mai 2019, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus

Die ferne Zukunft. Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des »Einzigen Staates« und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs »Integral«, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten.

Bis er sich in die mysteriöse Nummer I-330 verliebt. Mit einem Mal sind da alle diese Emotionen, diese aufregenden Geheimnisse. Entscheidet sich D-503 am Ende doch gegen den vorgegebenen Lebensentwurf?

Jewgenij Samjatin schrieb »Wir« bereits 1920, lange bevor Huxley, Bradbury oder Orwell mit ihren düsteren Zukunftsvisionen berühmt wurden. Roscha A. Säidow, derzeit Artist-in-Residence am Puppentheater Magdeburg, hat sich als formstarke Geschichtenerzählerin einen Namen gemacht und bringt Samjatins vergessenen Klassiker der Science-Fiction-Literatur als musikalische Mischung aus Schauspiel und zeitgenössischem Figurentheater auf die Bühne.

Regie Roscha A. Säidow Bühne & Kostüme Julia Plickat Musik Fabian Kalker Licht Björn Klaassen Dramaturgie Sascha Hargesheimer

Mit Rocco Brück, Sarah Zastrau, Viktoria Miknevich


Premiere Oper

Pelléas et Mélisande

Claude Debussy

Premiere am Samstag, 25. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Weitere Vorstellungen am 29. Mai und 2. Juni

In einem düsteren Wald trifft Golaud, der Enkel des Königs von Allemonde, auf die mysteriöse Mélisande, nimmt sie mit in seine Heimat und macht sie zu seiner Frau. Doch als sein Bruder Pelléas die geheimnisvolle Schönheit kennenlernt und sich beide ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen unheilvollen Lauf. Claude Debussys Vertonung des symbolistischen Theatertextes von Maurice Maeterlinck ist seine einzige vollendete Oper. Die von ihm geschaffene Klangwelt steht ganz im Dienst der märchenhaften Ereignisse und der vom Schicksal getriebenen Figuren. Regisseur Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, landete mit seiner Interpretation von Debussys Meisterwerk einen Inszenierungscoup, der nach Aufführungen in Berlin nun am NTM mit Mannheimer Ensemblemitgliedern neu einstudiert wird. Kosky übersetzt die Oper in ein psychologisch tiefenscharfes Kammerstück, das die erschütternde Zeitlosigkeit einer tragischen Beziehungskonstellation offenlegt.

Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

In Kooperation mit dem Institut français Mannheim.

Musikalische Leitung Alexander Soddy Regie Barrie Kosky Bühne & Licht Klaus Grünberg Co-Bühnenbildnerin Anne Kuhn Kostüm Dinah Ehm Dramaturgie Johanna Wall / Julia Warnemünde

Mit Raymond Ayers (Gast), Astrid Kessler, Joachim Goltz, Patrick Zielke, Marie-Belle Sandis, Ilya Lapich


Alphabet-Tage – Singen für alle!


Ladysmith Black Mambazo

Der beste Chor Südafrikas – ausgezeichnet mit 5 Grammys

Nur am Freitag, 3. Mai, 20.00 Uhr, Opernhaus

Stars im NTM: Weltweite Bekanntheit erreichte die Männer-a-capella-Gruppe aus dem südafrikanischen Township Ladysmith im Jahr 1986, als Paul Simon den Chor für sein Album »Graceland« gewann. Doch bereits seit 1964 pflegt diese herausragende Sängerformation die afrikanischen Gesangstraditionen des Mbube und des Isicathamiya. Im Laufe seiner beeindruckend langen Karriere beschäftigte sich der Chor immer wieder auch mit Werken der europäischen Klassik und der Popmusik.

Ihr einmaliger Sound brachte ihnen diverse Auszeichnungen ein, darunter fünf Grammys. Den letzten widmete die Gruppe dem ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela, den sie bereits 1993 zur Verleihung des Friedensnobelpreises begleiteten.

Mit Ladysmith Black Mambazo


Singen für alle!

Ein Tag des Gesangs mit Chorkonzerten, Workshops und Vorträgen

Nur am Samstag, 4. Mai, 11.00 bis 18.00 Uhr, Oberes Foyer & andere Orte

An diesem Tag sollen die Foyers und Bühnen des Nationaltheaters von Gesängen widerhallen – wir haben ausgewählte Chöre Mannheims eingeladen, Kostproben ihres Könnens zu geben. Daneben wird es Workshops und Vorträge geben: Wie geht gutes Einsingen? Was unterscheidet die verschiedenen musikalischen Stile und wie erlernt man sie? Kann man auch ohne Chorleiter gemeinsam singen? Die Liste der Fragen rund um das Thema »Singen« kann mit Sicherheit fortgesetzt werden, und wir werden an diesem langen Samstag nicht Antworten auf alle Fragen finden. Sicher ist aber auch: Es wird ein großer Spaß werden.

MITMACHEN
Ganz gleich, ob blutiger Anfänger oder erfahrenes Goldkehlchen, jede/r kann teilnehmen.

Eintritt: 5 €
Anmeldung unter: info@alphabet-oper.de

WORKSHOPS:

»Große Opernchöre«
Mit dem NTM-Opernchordirektor Dani Juris (Mannheim)

»Chorimprovisation und Bodypercussion«

Mit Uschi Krosch (Hamburg)»Orientalischer Chorgesang«
Mit Mehmet C. Ye?ilçay (München)

»Maestri piccolini«
Kinderchor NTM einmal anders
Mit dem NTM-Kinderchor und Leiterin Anke-Christine Kober

KONZERTE MIT:
Chor für Geistliche Musik Ludwigshafen, Junger Kammerchor Mannheim, Kammerchor des Stadtdekanates Ludwigshafen Coro Piccolo, JungerChor TakeFour, 4×4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Kammerchor der Musikschule Mannheim, Joyful Voices Das Rote Mikrofon, Jugend-KANTOREI Vogelstang, The Celebration Gospel Choir, Kammerchor Cantabile, Alphabet-Chor


Orchesterkaraoke

»Selten war der Befund, der Saal koche, so angebracht. Und selten verließ man ein Theater so uneingeschränkt gut gelaunt.« (Spiegel Online)

Nur am Samstag, 4. Mai, 19.00 Uhr, Opernhaus

Mit der Mannheimer »Orchesterkaraoke« wird der weltweit populäre Freizeitspaß neu definiert. Hier singen Unerschrockene in Begleitung des spätromantisch besetzten Mannheimer Stamitz-Orchesters und des 100-köpfigen Alphabet-Chores den Popsong ihrer Wahl. Eine Konzertshow, die nicht nur den einzelnen Sängern die begehrten »fünf Minuten Ruhm« verspricht, sondern auch die übrigen Zuschauer in derartig ekstatische Stimmung versetzt, dass selbst die verschämtesten »heimlich unter der Dusche-Sänger« aus voller Kehle mitsingen.

Diese ultimative Begegnung von Hoch- und Populärkultur hat zuletzt in der Elbphilharmonie in Hamburg über 3.000 Zuschauer begeistert. Am 4. Mai verwandelt sich das Opernhaus in eine Karaoke-Bar der Extraklasse.

Mit Alphabet-Chor, Stamitz-Orchester Mannheim, Jan Dvorak (Dirigat), Matthias von Hartz (Moderation), Jan Wulf (lebende Karaokemaschine), Joe Völker (Choreinstudierung)


Festlicher Opernabend


Don Carlo

Giuseppe Verdi

mit Marina Prudenskaja als Eboli und Ludovic Tézier als Posa

Nur am Samstag, 18. Mai, 19.00 Uhr, Opernhaus

Wenn Marina Prudenskaja eine Rolle übernimmt, tut sie das mit Haut und Haaren. In aller Welt macht die in St. Petersburg geborene Mezzosopranistin mit ihren Wagner- und Verdi-Interpretationen von sich reden. Jetzt ist sie als liebeskranke Prinzessin Eboli zu Gast am NTM. Als Marquis Posa tritt ihr der international gefragte Bariton Ludovic Tézier gegenüber. Mit diesen Ausnahmekünstlern ist Gänsehaut garantiert.

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank


Französisches Wochenende


Um Jacques Offenbachs Operette »Orpheus in der Unterwelt« und Debussys Opern »House of Usher« und »Pelléas et Mélisande« rundet ein Rahmenprogramm dieses thematisch dem Nachbarland Frankreich gewidmete Wochenende ab.

House of Usher
Musiktheater nach Debussy und E.A. Poe von Anna Viebrock
Am Freitag, 31. Mai, 19.30 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Oberen Foyer
Anschließend Nachgespräch mit Mitgliedern des Teams im Oberen Foyer

Orpheus in der Unterwelt
Jacques Offenbach

Am Samstag, 1. Juni, 19.30 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Oberen Foyer
Anschließend Chansons und Häppchen im Theatercafé

Musikalische Matinée mit Elias Corrinth
zu »Pelléas et Mélisande« von Claude Debussy
Am Sonntag, 2. Juni, 11.00 Uhr, Theatercafé

Pelléas et Mélisande
Claude Debussy
Am Sonntag, 2. Juni, 18.00 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 17.30 Uhr im Oberen Foyer


Musiksalon


Musiksalon // Lied: »Das Buch der hängenden Gärten«

Liederabend mit Thomas Berau und Elias Corrinth

Am Samstag, 11. Mai 2019, 20.00 Uhr, Montagehalle Werkhaus

Ein junger Prinz betritt einen paradiesischen Garten und findet die Erfüllung seiner Sehnsüchte mit der Geliebten in einem Blumenbett. Doch die Geliebte verlässt den Jüngling und mit ihrem Weggang verfällt auch der Garten seiner Träume. 15 Gedichte aus dem »Buch der hängenden Gärten« des Dichters Stefan George wählte Arnold Schönberg für seinen Liedzyklus aus. Dabei fokussiert er sich nicht auf die detailreiche Beschreibung der Verwandlung der Liebenden und ihres Paradieses. Jedes Lied bringt vielmehr einen Gedanken, eine Atmosphäre zum Ausdruck. Und noch während Schönberg in den Jahren 1908 bis 1909 an seinem Zyklus arbeitete, war ihm bewusst, dass er eine neue Phase seines künstlerischen Schaffens beschritt: »Mit den George- Liedern ist es mir zum erstenmal gelungen, einem Ausdrucks- und Formideal nahezukommen, das mir seit Jahren vorschwebt.« Der beliebte Ensemblesänger Thomas Berau und Pianist Elias Corrinth nähern sich Schönbergs Liederzyklus mit großem Feingefühl für die besondere, fragile Architektur des Werkes.

Mit Thomas Berau (Bariton), Elias Corrinth (Klavier)


Musiksalon // Szene: Caspars Wolfsschlucht
Soloprogramm mit Patrick Zielke und Kapelle

Am Samstag, 18. Mai 2019, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

»Fort! Stürzt das Scheusal in die Wolfsschlucht!«, so heißt es am Ende des »Freischütz«, nachdem Caspar, von seinen eigenen Freikugeln getroffen, zu Boden gegangen ist. Was hat man ihm nicht alles angehängt: Er habe den braven Max zum Bösen verführt, stelle seiner Braut nach, gieße immer treffende Freikugeln, sei letztlich ein Teufelsanbeter. Das letzte, woran er sich erinnern kann, ist der Sturz in die verrufene Schlucht. Dann wurde es schwarz vor seinen Augen.

Nachdem er nach einer längeren Ohnmacht in unserem Theater-Casino wieder aufgewacht ist, bestellt er erst einmal einen Jägermeister an der Bar und beginnt seine Version der Geschichte zu erzählen. Und die weicht ziemlich vom Opernführer ab. Der charismatische Bass Patrick Zielke ist Protagonist in dieser One-Man-Show. Nachdem der ursprünglich geplante Premierentermin im November wegen Krankheit ausfallen musste, wird Zielke nun im April die Theaterkneipe zur Wolfsschlucht machen.

Mit Patrick Zielke (Gesang & Schauspiel), Jan Dvorak (Regie & Instrumente), Daniel Fritzsche (Cello), Robin Phillips (Klavier)


Musiksalon // Klassik: »Souvenir de Florence«
Streichsextette von Schönberg und Tschaikowsky

Nur am Sonntag, 26. Mai 2019, 20.00 Uhr, Oberes Foyer

Als Pjotr Tschaikowsky die Erinnerungen an seinen Aufenthalt in Florenz in Töne bannte, war er längst nach Russland heimgekehrt. Er hatte in Italien unbeschwert seine Oper »Pique Dame« komponiert und trotzdem beginnt sein einziges Streichsextett dramatisch, emotional aufgewühlt; es verkehrt sich bald ins Gespenstische, in romantisches Zwielicht. Der Selbstmord des Protagonisten seiner Oper versetzte Tschaikowsky derart in Aufregung, dass sein »Souvenir de Florence« ein echtes Nachtstück wurde.

Noch hitziger und noch düsterer ist Arnold Schönbergs Vertonung der Verse von Skandaldichter Richard Dehmel, der das Geständnis einer jungen Frau auf einem nächtlichen Spaziergang beschreibt. Während es das Publikum der Uraufführung spaltete, gehört das Sextett aus Schönbergs tonaler Phase heute zu seinen meistgespielten Werken. Das Ensemble um NTO-Solocellist Fritjof von Gagern und Solobratscher Julien Heichelbech finden darin den idealen Sound für eine der ersten schwülen Mannheimer Sommernächte.

Mit Covadonga Alonso (Geige), Fritjof von Gagern (Cello), Julien Heichelbech (Bratsche), Marie-Claudine Papadopoulos (Geige), Alexandre Vay (Cello), Baptiste Vay (Bratsche)


Schauspiel Extra


Besser Scheitern – Stücke aus dem Papierkorb
Lesung

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, 20.00 Uhr, Lobby Werkhaus

Scheitern als Chance: Zu Gast in dieser Ausgabe der Lesereihe ist der Autor, Musiker und Hörspielproduzent Dominik Busch mit seinem Text »Flugangst«.

In Kooperation mit dem Theaterhaus G7


Robert Seethaler – »Das Feld«
Lesung

Am Montag, 27. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Was bleibt von einem Leben? Eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl? Nach »Ein ganzes Leben« ein weiterer Bestseller von Robert Seethaler.
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er.

In Robert Seethalers neuem Roman »Das Feld« geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.


Casino Performance: Der Blockbuster Teil 4
Am Mittwoch, 29. Mai 2019, 22.00 Uhr, Casino Werkhaus

Die großen Kino-Mythen im kleinsten Raum! Schauspieler Robin Krakowski und weitere Ensemblemitglieder zeigen in Folge 4 der Serie einmal mehr, was die Essenz der großen Blockbuster ist. Wiedererkennungseffekt und großer Spaß garantiert!


Wiederaufnahmen im Mai


Oper

Don Carlo
Giuseppe Verdi

Wiederaufnahme am Sonntag, 5. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 10., 18., 20. und 24. Mai

Der spanische Infant Carlo und Elisabeth von Valois lieben sich. Doch König Philipp II. nimmt Elisabeth aus politischen Gründen selbst zur Frau und macht aus der Braut des Sohnes dessen Stiefmutter. Der Marquis von Posa versucht, seinen besten Freund Carlo für den Freiheitskampf der Provinz Flandern zu interessieren und ihm damit über den Liebeskummer hinwegzuhelfen. Doch das Wirken der Prinzessin Eboli, die Elisabeth aus vergeblicher Liebe zu Carlo beim König verleumdet, das gnadenlose Vorgehen der Inquisition und die aufwändige Intrige, die Posa für die Idee der Freiheit initiiert, verhindern eine Erfüllung der politischen und privaten Ziele.

Verdi hat nach der Vorlage von Schillers Drama eine seiner farbenreichsten Partituren geschaffen. In Jens-Daniel Herzogs Inszenierung aus dem Jahr 2013 treffen historische Zitate auf eine moderne Formen- und Farbwelt.

Mit Sung Ha (Philipp II.), Irakli Kakhidze (Don Carlo), Nikola Diskic (Rodrigo, Marquis von Posa), KS Thomas Jesatko (Großinquisitor), Miriam Clark (Elisabeth), Julia Faylenbogen (Prinzessin Eboli), Amelia Scicolone (Tebaldo), Koral Güvener (Graf von Lerma / Herold), Dominic Barberi (Mönch), Natalija Cantrak (Stimme)


Tosca
Giacomo Puccini

Wiederaufnahme am Donnerstag, 30. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 9., 19. und 29. Juni

Ein atemberaubender Thriller aus einer spannungsgeladenen Zeit: Rom um 1800. Die skrupellose Geheimpolizei unter Baron Vitello Scarpia schreckt bei der Verfolgung politischer Gegner vor Folter und Mord nicht zurück. Die Sängerin Floria Tosca gerät in die Fänge dieser Maschinerie, als ihr Geliebter, der Maler Cavaradossi, dem wegen Hochverrats eingekerkerten Angelotti zur Flucht verhilft. Der Polizeichef Scarpia bietet Tosca zynisch die Möglichkeit, das Leben ihres Geliebten zu retten, in dem sie sich ihm hingeben soll. Um sich vor den Zugriffen Scarpias zu retten, ersticht sie ihn und hofft, nach der »Scheinhinrichtung« mit dem totgeglaubten Cavaradossi entfliehen zu können. Doch dem Sog aus Macht und Gewalt kann sie nicht entkommen. Die als »Spiel« inszenierte Hinrichtung ihres Geliebten erweist sich als Wirklichkeit. Schockiert vom Tod ihres Geliebten, entsetzt über den teuflischen Betrug des Polizeichefs und gejagt von der Polizei, gibt es für sie nur noch einen Ausweg: den Sturz von der Engelsburg.

Renate Ackermann belässt in ihrer Inszenierung von 1994 die Handlung im historischen Rahmen, während das abstrahierte Bühnenbild Hans-Martin Scholders einen allegorischen Raum der Sinnbezüge schafft.

Mit Elisabeth Teige (Tosca), Adrian Xhema (Cavaradossi), Evez Abdulla / Jorge Lagunes (Scarpia), Dominic Barberi (Angelotti), Christopher Diffey (Spoletta), Marcel Brunner (Meßner), Junchul Ye (Sciarrone), Stephan Somburg / Chi Kyung Kim (Schließer) sowie Solisten des Kinderchores (Ein Hirte)


Zum letzten Mal in der Spielzeit 2018/2019


Die vier Jahreszeiten / Empty House
Choreografien von Giuseppe Spota und Johan Inger
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am Montag, 6. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Ein Abend, zwei äußerst individuelle Stücke: auf fesselnd bildstarke »Vier Jahreszeiten« folgt
choreografische Raffinesse zu ungarischen Geigenrhythmen in »Empty House«.

Zum letzten Mal
Der Elefantengeist
Lukas Bärfuss
Zum letzten Mal am Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundeskanzler prägte er 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Nun wird der Pfälzer zum letzten Mal zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit.


Don Carlo
Giuseppe Verdi
Zum letzten Mal am Freitag, 24. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Spanien zur Zeit der Inquisition: König Philipp II. heiratet die französische Königstocher Elisabeth von Valois und setzt damit ein Familiendrama mit politischen Konsequenzen in Gang. Denn Elisabeth ist die große Liebe seine Sohnes Don Carlo. Nach Schillers Vorlage schuf Verdi eine seiner farbenreichsten Partituren. In der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog treffen historische Zitate zum letzten Mal auf eine moderne Formen- und Farbwelt.


Weitere Veranstaltungen im Mai


Fortbildung: site specific
Am Samstag, 4. Mai 2019, 10.00 Uhr, Foyer Junges NTM

Benefizgala des Wagner-Verbandes

Am Samstag, 4. Mai 2019, 18.00 Uhr, Christuskirche
Die schönsten Opernarien von Verdi, Puccini und Wagner zu einem guten Zweck: Mit dem Erlös unterstützt der Mannheimer Wagner-Verband das Internationale Opernstudio des NTM.
Musikalische Leitung Alexander Soddy Mit Nikola Hillebrand, Jelena Kordic, Eunju Kwon, Evez Abdulla, Thomas Berau, Juraj Holly


4. Familienkonzert: »Karneval der Tiere«
Camille Saint-Saëns
5+

Am Sonntag, 5. Mai 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Wie klingt das eigentlich, wenn eine Schildkröte Cancan tanzt? Und welches Tier spielt auf der
Glasharmonika? Das alles gibt es beim Familienkonzert zu erleben – inklusive Schauspieler und
Live-Illustration.
Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Club der unmöglichen Fragen
»Starke Unternehmen ohne Frauen?«

Am Donnerstag, 9. Mai 2019, 17.30 Uhr, Lobby Werkhaus

Es gibt immer noch zu wenige Frauen in Führungspositionen. Die Politik hat mit einem Quoten-Gesetz den ersten Schritt zur Chancengleichheit unternommen. Was braucht Mannheim: Gezielte Frauenförderung oder eine Quotenregelung?


Einführungssoirée: Evolution
Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss
Musik von Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.
Am Donnerstag, 9. Mai 2019, 19.00 Uhr, Schauspielhaus


5. Familienkonzert: »Karneval der Tiere«
Camille Saint-Saëns
5+
Am Sonntag, 12. Mai 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Wie klingt das eigentlich, wenn eine Schildkröte Cancan tanzt? Und welches Tier spielt auf der
Glasharmonika? Das alles gibt es beim Familienkonzert zu erleben – inklusive Schauspieler und
Live-Illustration.
Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Kammerakademie
Musikalische Leitung: Sarah Christian (Violine)
Mit Julian Heichelbeck (Viola)

Am Sonntag, 12. Mai 2019, 19.30 Uhr, Opernhaus

Unter der Leitung der vielfach prämierten Geigerin Sarah Christian erklingen Mozarts »Maurerische Trauermusik«, die »Sinfonia concertante Es-Dur« und Schuberts Streichquartett »Der Tod und das Mädchen«.


Begegnung der Freunde & Förderer mit Dominic Barberi
Moderation: Albrecht Puhlmann
Am Mittwoch, 15. Mai 2019, 20.00 Uhr, Theatercafé


Workshop Liebe
Dokumentarisches Theater
Anmeldung: nationaltheater.stadtensemble@mannheim.de / Teilnahme 15 Euro
Vom 16. bis 18. Mai 2019, Probenraum, R4
Die Liebe! Im Mai, dem Monat dieses überwältigenden Gefühls, beschäftigen wir uns mit authentischem Material, wahren Objekten und Hinterlassenschaften der Liebe und bringen

sie in Kurzperformances auf die Bühne.


Extraschall: Spielraum
8+

Am Samstag, 18. Mai 2019, 15.00 Uhr, Studio Feuerwache
Was sind eigentlich Musikinstrumente? Vier Spielerinnen und Spieler erproben, wie es ist, einen ganzen Raum als Instrument zu begreifen.


Ballettabend der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Akademie des Tanzes

Am Sonntag, 19. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Lassen Sie sich nicht nehmen Ihre ganz persönlichen Favoriten zu entdecken und vielleicht eine Karriere zu verfolgen. Erleben Sie, wie junge individuelle Persönlichkeiten mit Energie, Hingabe, Ausstrahlung und großer Begeisterung sich in einem neuen, berührenden und mitreisenden Programm von Klassischem bis Modernem Tanz und eigenen Kurzchoreografien der Studierenden präsentieren.


Einführungssoirée mit Probenbesuch: Pelléas et Mélisande
Claude Debussy

Am Dienstag, 21. Mai 2019, 18.30 Uhr, Oberes Foyer


Reigen
Gastspiel der Musikhochschule Mannheim
Oper in zehn Dialogen    von Philippe Boesmans nach dem Drama von Arthur Schnitzler

Am Donnerstag, 30. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Zehn Personen und ihre sexuellen Verflechtungen: »Reigen« zeichnet ein Bild der Moral in der
Gesellschaft des Fin de siecle und durchwandert dabei alle sozialen Schichten vom Proletariat bis zur Aristokratie.


Ausblick Juni


Schauspiel

20. Internationale Schillertage

»Fieber«
Vom 20. bis 30. Juni 2019
u.a. mit:

Maria Stuart
Königinnendrama von Friedrich Schiller
Eröffnungspremiere am Donnerstag, 20. Juni 2019, Schauspielhaus

Tram 83

nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila
Deutsche Erstaufführung am Freitag, 21. Juni 2019, im Club »Disco Zwei«


Junges NTM


MonsterzottelMonsterburger
8+
Uraufführung am Freitag, 14. Juni 2019, Studio Feuerwache

Investiert Euch!
Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne
13+
Uraufführung am Sonntag, 23. Juni 2019, Stadtraum


—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

München, Bayerische Staatsoper, La Fanciulla del West – Giacomo Puccini, IOCO Kritik, 25.03.2019

März 25, 2019 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Hervorheben, Oper, Premieren

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

La Fanciulla del West  –  Giacomo Puccini

– Puccinis Sieg –

von Hans-Günter Melchior

Am Anfang will die Handlung keine Handlung sein. Sie kommt nicht vom Fleck. Die Musik reißt und zerrt an ihr und manchmal stößt sie das Geschehen ein wenig nach vorne, kleinteilig, fast abstrakt, funktional und stakkatohaft irrlichtert sie durch das soziale Milieu einer Goldgräberstadt, in der die Bar Polka so etwas wie eine Ersatzheimat darstellt. Die Arbeiter sitzen an einem runden, sehr niedrigen Tisch und spielen Karten, den Bühnenraum begrenzt links eine Bar. Man kommt über eine Art Empore, von der eine Treppe nach unten führt, in den schmucklosen Raum, der geradezu bevölkert ist von der Arbeitermenge, einfachen Leuten, ärmlich gekleidet und arm, einsam unter vielen Ihresgleichen, die ihre Familien schmerzlich entbehren.

La fanciulla del West  –  Giacomo Puccini
youtube Trailer der Bayerischen Staatsoper München – Einführung
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Das ist sehr treffend und genau vom Regisseur Andreas Dresen und seinem Bühnenbildner Mathias Fischer-Dieskau arrangiert. Unter Verzicht auf den üblichen Schnick-Schnack und Klamauk ihrer allzu oft intellektuell überforderten Kollegen, die glauben, die ganze Welt auf einmal erfassen und alle Welträtsel lösen zu müssen. Von Anfang an wird klar: dies hier ist keine Cowboy-Klamotte und federgeschmückte Indianer kommen auch nicht vor; und schon gar nicht wird wild herumgeballert, dass einem das Sehen und vor allem das Hören vergeht. Hier wird vielmehr ein Schlaglicht auf einen sozialen Sachverhalt geworfen, auf die Not von Männern, die um ihrer und ihrer Familien Existenz willen Entbehrungen auf sich nehmen und sich durchs Leben schlagen. Arme Teufel eben, wie Minnie, Barfrau und Herrscherin über Männer sagt. Und die sich, wie sich zeigen wird, ins Menschliche-Allzumenschliche und insbesondere auch ins Rechtliche verstricken, in den Konflikt zwischen Recht und Gerechtigkeit, dem sie letztlich nicht gewachsen sind (nebenbei: auch das Libretto nicht, das ins allzu Beliebige taumelt, damit die Sache ihren Fortgang nimmt. Was auch mit humanitärem Tiefsinn nicht zu retten ist, wie dies von manchen Kommentaren und Interpreten zuweilen versucht wird).

Beherrscht wird die Bar von der großartigen Anja Kampe als Minnie. Die einzige Frau unter vielen Männern, von diesen heimlich begehrt, aber unnahbar, kein Vamp, sondern eine Frau, die ihre Identität verteidigt, eine Art fürsorglicher Mutter, die die Kranken unter den Männern pflegt, und den Bedrückten Trost zuspricht. Und sie vor allem unter Zuhilfenahme der Bibel über die immer wieder einzufordernde Menschlichkeit unter den Menschen belehrt und ihnen diese beispielhaft vor Augen hält. Sie liest aus der Heiligen Schrift vor und fragt die Männer ab, wer war David und was hat er getan…, und so weiter, und wenn die Auskünfte unvollständig oder falsch sind, rügt sie mit einem milden Verweis ihren Schüler.

Bayerische Staatsoper / La fanciulla del West - hier : Anja Kampe als Minnie und Brandon Jovanovich als Johnson © W. Hoesl

Bayerische Staatsoper / La fanciulla del West – hier : Anja Kampe als Minnie und Brandon Jovanovich als Johnson © W. Hoesl

Von wegen Anja Kampes Sopran erreiche nur noch mit Mühe die Höhenlagen –; wie in einer Rezension stand. Das ist so falsch wie ungerecht. Diese Künstlerin ist hochpräsent und glaubwürdig, ihrer Partie mühelos gewachsen, schauspielerisch ist es ein Ereignis, wie sie über die Männerwelt herrscht, ohne sich auf die üblichen Machtmittel und Gewaltmaßnahmen stützen zu müssen. Wer könnte das besser? Anja Harteros könnte es genauso gut.

Minnie hat eine Menge zu schlichten und zu beschwichtigen. Einer der Männer zerfließt vor Heimweh, ein anderer (Sid: Alexander Milev) spielt falsch und kann vom Sheriff gerade noch vor der Lynchjustiz gerettet werden – und überhaupt: fast jeder der Männer stellt ihr heimlich oder durch Gebärden nach oder träumt zumindest von ihr.

Besonders der Sheriff Jack Rance (ein hervorragend kerniger Bariton ist John Lundgren, zuweilen dämonisch, manchmal, – rollengemäß – unbedarft und nicht auf der rechtlichen Höhe des Geschehens) macht sich Hoffnungen. Er ist zwar verheiratet, jedoch jederzeit bereit, seine Frau zu verlassen, wenn Minnie seinem Werben nachgibt.

Das geht so eine Weile hin und her im ersten Akt –, bis die Rede auf den Banditenanführer Ramerrez kommt. Er treibt sein Unwesen in der Gegend, es wird nach ihm gefahndet, bringt er doch das fragile soziale Gefüge in Unordnung, nicht zuletzt deshalb, weil er es auf das mühsam genug geschürfte Gold der armen Männer abgesehen hat. Der Sheriff ist schon lange hinter ihm her, hat aber keinen Erfolg.

Mitten in die Unruhe und den Fragenwirrwarr hinein tritt Brandon Jovanovich als Johnson auf: wie der Ritter im Lohengrin aus dem Nichts. Ein Fremdling, der langsam und jeden Schritt abmessend die Treppe herunterkommt – und Rätsel aufgibt. Von den ängstlichen, psychisch aneinander ausgelieferten Männern reflexartig wie ein die Ordnung ins Wanken Bringender abgelehnt und nur kraft Minnies Einfluss geduldet. Ein gut aussehender Mann. Dem die Frau sofort erliegt, ohne es zunächst zugeben zu können. Brandon Jovanovichs Tenor ist von geradezu überrumpelnder Strahlkraft.

Johnson darf Minnie als erster Mann in ihrem Leben küssen. Dass sich hinter ihm der Banditenführer Ramerrez verbirgt, erfährt man erst im zweiten Akt. Aber da ist es bereits zu spät, jedenfalls für Minni, ihre Liebe ist stärker als all die auf der Hand liegenden Einwände es sein können. Sie nimmt ihn in ihrem Haus auf, einem einfachen Holzgebäude, eine Art Hütte. Hier dienen radebrechend die Haushälterin Wowkie (Noa Beinart) und Billy Jackrabbit (Oleg Davydov), die in einer einzigen Anspielung auf den „wilden Westen“ als Indianer auftreten.

Ein Opernsteckbrief zu La fanciulla del West
youtube Trailer der Bayerischen Staatsoper München
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Indessen bleibt der Regisseur Dresen seiner Idee treu: er verzichtet auf jeden Pomp, auf jede Wild-West-Romantik, auf die Idylle des unechten und ständig gefährdeten und die Spannung unnötig aufladenden Heimeligen, die in so manchen Western mit ihren wattierten Plüschwohnungen stört. Minnie ist eine einfache Frau wie die Männer einfache Männer sind, arm, jedoch nach den höheren Weihen der Bildung und zivilisatorischen Ordnung strebend, die eine Gesellschaft erst zur menschlichen machen.

Als der Sheriff Rance, unterstützt von dem Goldgräber Sonora (Tim Kuypers) und anderen nach dem Banditenchef in Minnies Haus sucht, verbirgt sie den Geliebten. Ach ja –, und dann kommt dieses unsägliche Kartenspiel: Minnie schlägt dem Sheriff vor, mit ihr um das Leben des Banditen zu spielen. Gewinnt er, soll ihm nicht nur Ramerrez, sondern auch sie gehören. Sie betrügt den Sheriff und gewinnt. Dieser verzichtet – pflichtwidrig – auf die Festnahme des Banditen und zieht ab.

Man muss das einfach mal hinnehmen, so unglaubwürdig und überdies albern wie es auch ist. Von juristischer Korrektheit soll hier gar nicht die Rede sein. Irgendwie muss es ja weitergehen, werden sich wohl die Librettisten Guelfo Civinini und Carlo Zangarini in Anlehnung an das Schauspiel The Girl of the Golden West von David Belasco gedacht haben, als sie sich in so einen allzu künstlichen Kunstgriff verstiegen.

Bayerische Staatsoper / La fanciulla del West - hier : Ensemble © W. Hoesl

Bayerische Staatsoper / La fanciulla del West – hier : Ensemble © W. Hoesl

Die Handlung schleppt sich dann ein wenig beschwert von fantastischen Schlauheiten in den dritten Akt. Ramerrez, alias Johnson, wird nun doch gefangen genommen. Die Bühne ist fast vollkommen dunkel. Schemenhaft ragt im Vordergrund ein Telegrafenmast auf, an dem der Bandit aufgehängt werden soll. Schon ist ihm die Schlinge um den Hals gelegt –, als Minnie wie eine dea ex machina auftaucht. Mit ihrer ganzen emotionalen Kraft stemmt sie sich dem Gewaltakt der Lynchjustiz entgegen. Sie wendet sich jedem einzelnen der Goldgräber zu, hält diesen vor Augen, was sie Gutes an ihm gewirkt hat. Und droht damit, diese zu verlassen, sollten sie ihren, Minnies, Geliebten aufhängen.

Die Drohung verfehlt nicht ihre Wirkung. Das Risiko, Minnie um der Exekution an einem Banditen willen zu verlieren, erscheint den Männern zu groß, untragbar. Sie geben Ramerrez / Dick Johnson frei und in die Arme der Geliebten fallen. Schwamm drüber. Das gesetzte Recht wird hier zweifelsfrei verletzt. Das Libretto schert sich nicht um solche Kleinigkeiten. Wie auch immer: freilassen durften die Arbeiter einen Tatverdächtigen jedenfalls nicht. Ausgerechnet auch noch in Anwesenheit des Ordnungshüters, des Sheriffs.

Aber wir befinden uns ja nicht in einem juristischen Seminar. Wir befinden uns in der Traumfabrik Oper, wo Wunder geschehen.

Die Musik emanzipiert sich immerhin, besonders am Ende des zweiten und dann im dritten Akt vom Dienst an der Handlung, wirft die Fesseln der Funktionalität ab. Wunderschön schwingt sie sich zu jenen melodischen Höhen auf, die man von Puccini kennt, stürzt jedoch keineswegs ins Kitschige ab wie zuweilen in den Reißern, die diesen Komponisten als Belcanto-Meister berühmt machten. Hier ist ein wahrer Könner am Werk: Puccinis Sieg! Über manche Ungereimtheiten der Handlung. Die Komposition übernimmt die Führung, steht über dem Text.

Das Publikum dankt am Ende mit begeistertem Beifall, feiert das riesige Ensemble. Der Bericht muss sich jedoch mit Hervorhebungen einzelner Namen begnügen.

Aber das wahrhaft großartige, bis in die Nuancen hochsensible Orchester unter der Leitung von James Gaffigan darf keinesfalls vergessen werden. Der Dirigent hatte Partitur und Orchester meisterhaft im Griff. Mit Feuer und wahrer Leidenschaft überzeugte er selbst in manchen ziemlich lautstarken Steigerungen, die die Grenzen des schmerzfrei Hörbaren ausloteten.

Eine mehr als empfehlenswerte Aufführung, inszenatorisch und musikalisch bereichernd

La fanciulla del West am Nationaltheater München; die weiteren Termine 26.3.; 30.3.; 2.4.; 26.7.; 27.7.2019 und mehr

—| IOCO Kritik Bayerische Staatsoper München |—

 

München, Bayerische Staatsoper München, La fanciulla del West – Giacomo Puccini, 16.03.2019

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

  La fanciulla del West – Giacomo Puiccini

Premiere Samstag, 16. März 2019

Bei der nächsten Premiere an der Bayerischen Staatsoper steht ein selten gespieltes Stück auf dem Programm: Giacomo Puccinis La fanciulla del West wurde in München 1934 erstmals gespielt und stand nach dem Zweiten Weltkrieg nie wieder auf dem Spielplan. Jetzt kommt das Stück erstmals in italienischer Sprache an die Staatsoper – Anja Kampe singt die Titelpartie. Filmregisseur Andreas Dresen führt zum vierten Mal bei einer Opern-Inszenierung Regie. Der aus New York stammende Dirigent James Gaffigan gab 2016 sein Staatsopern-Debüt mit Don Giovanni und leitet nun seine erste Münchner Premiere.

Zum Werk und zum Komponisten

Nach der Uraufführung von Madama Butterfly (1904) vergingen fast sieben Jahre, bevor Puccinis nächste Oper La fanciulla del West aus der Taufe gehoben wurde. Als er sich 1907 anlässlich der Met-Premieren von Manon Lescaut und Madama Butterfly in New York aufhielt, lernte er David Belasco kennen, der mit seinem Schauspiel The Girl of the Golden West (1905) die textliche Grundlage für die Oper in drei Akten lieferte. Erst 1909 fand Puccini die nötige Ruhe, sich kontinuierlich La fanciulla del West zu widmen. Am 6. August 1910 teilte er schließlich seinem Musikverleger Tito Ricordi die Vollendung der Oper mit: La fanciulla del West ist mir von allen Opern am besten gelungen.“ Die lyrische Arie mit ihrer gefühlsbetonten Melodik lässt er völlig in den Hintergrund treten – und spitzt mit avancierter, hochemotionaler Klangdramaturgie die Oper auf die Frage zu, was stärker ist: Recht oder Liebe?

Mit dieser Oper betrat Puccini, sowohl was Schauplatz als auch soziologische Perspektive betrifft, ein vollkommen neues Terrain: Der Stoff ist in den Jahren des größten amerikanischen Goldrausches in der Mitte des 19. Jahrhunderts angesiedelt. In einer Reihe von Genreszenen wird ein außerordentlich farbiges und kontrastreiches Bild vom Leben im Lager entworfen. Die dramaturgische Grundkonstellation, eine „klassische“ Dreiecksbeziehung zwischen zwei Männern und einer Frau, erinnert dabei an Puccinis Tosca (1895): Die beiden männlichen Protagonisten sind nicht nur Rivalen, sondern vertreten auch gegensätzliche Positionen in der Gesellschaft. La fanciulla del West allerdings nimmt ein glückliches Ende.

Inszenierung

Andreas Dresen gehört zu den renommiertesten deutschen Filmregisseuren der Gegenwart mit Filmen wie Halbe Treppe, Sommer vorm Balkon oder Halt auf freier Strecke. Im Juli 2015 eröffnete seine Inszenierung von Richard Strauss´ Arabella die Münchner Opernfestspiele.

Dresen sieht viele Parallelen zum heutigen Weltgeschehen: „Menschen aus armen Regionen der Welt suchen in wohlhabenden Regionen Arbeit und Glück, um ihrer Familie zu Hause ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Goldgräbercamps der Neuzeit sind die Baustellen von Katar oder die Bergwerke in Südafrika.“ Aus diesem Grund entschied sich Dresen für eine soziale Sicht jenseits von „Cowboyromantik und Folklore“ und verortet das Bühnengeschehen in der heutigen Arbeitswelt der Bergleute. Minnie wirkt dabei wie eine Lichtgestalt inmitten der zwischen Melancholie, Verzweiflung und Aggression schwankenden Arbeitergestalten und Glückssuchenden. Ihre Hoffnung nährt sich aus dem Glauben und der Sehnsucht nach ewiger, romantischer, alles errettender Liebe – eine Utopie, die auf knallharte Realität prallt.

Hauptpartien

Nach ihren Auftritten in Fidelio, Die Walküre, Der fliegende Holländer und Lady Macbeth von Mzensk kehrt Anja Kampe in der Rolle der Minnie zurück an die Bayerische Staatsoper. Neben ihr vervollständigen der Tenor Brandon Jovanovich als Dick Johnson sowie der Bariton John Lundgren als Jack Rance das klassische „Liebes- und Eifersuchtsdreieck“.

Premierenmatinee zu La fanciulla del West, So, 10. März 2019, 11.00 Uhr, Nationaltheater: In der Premierenmatinee geben Intendant Nikolaus Bachler und Mitwirkende der Produktion Einblicke in Motive und Hintergründe der Inszenierung.

 

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Premieren und Spielplan Februar – März 2019

Februar 13, 2019 by  
Filed under Theater Dresden Landesbühne Sachsen

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Die Mitte der Welt - Johannes Krobbach © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Die Mitte der Welt – Johannes Krobbach © Martin Reißmann


Höhepunkte im März 2019:


2 Premieren und eine Ausstellungseröffnung am 10. März  2019:

Schülertheaterwochen im Kulturhaus Freital und im Kulturhaus Böhlen

Wir sind dabei bei der Langen Nacht der Dresdner Theater am 30.3.2019

„Der aufhaltsame Untergang des Arturo Ui“ gastiert zu den Landesbühnentagen in Tübingen am 29. März 2019

WINTERLOUNGE 2019- B L U E S – F O L K  – G O S P E L – S O U L

vom 22. FEBRUAR – 2. März 2019 im Theater Radebeul

22.2. | 19.00 UHR | «Winterreise» Konzert mit Triozean und dem DegeleQuartett

23.2. | 19.00 UHR | «Hot Club D‘Allemagne», Gypsy-Swing-Jazz Quartett mit Pariser Swing der 30er und 40er Jahre

24.2. | 19.00 UHR | «Der Karneval von Venedig – Unterhaltungsmusik um 1900» mit Joachim Schäfer, Trompete

1.3.| 19.00 UHR | «Von Scarlatti bis Piazzolla», Orgel trifft Bandoneón – mit Tango Amoratado

2.3. | 19.00 UHR | «Tschaikowski bei Klezmer, Tango, Jazz, Klassik und mehr», Duo Kratschkowski

2 Premieren

MEIN ZIEMLICH SELTSAMER FREUND WALTER, Stück für junge Menschen von Sibylle Berg (ab 9)

Premiere am Sonntag, 10..3.2019, 16.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Lisa ist fast neun Jahre alt und meistens allein. Seit ihre Eltern arbeitslos geworden sind, bewegen sie sich eigentlich nur noch vom Bett auf das Sofa, hören merkwürdige Musik und trinken Wein. Die meiste Zeit muss Lisa sich um sich selbst kümmern, sich auf ihrem Schulweg gegen Pseudo-Rapper wehren und in der Schule tanzen ihr die anderen Schüler auf der Nase herum oder beachten sie erst gar nicht. Selbst die Lehrerin kann Lisa nicht leiden. Kein Wunder, dass sich Lisa in andere Galaxien träumt und sich einen Freund wünscht, der, ein bisschen wie sie selbst, von einem anderen Stern kommt…

I/A: Alexandra Wilke

„Die Mitte der Welt“, Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel, Dramatisiert von Gisela Kahl

Premiere am Sonntag, 10. März 2019, 19.00 Uhr  in den Landesbühnen Sachsen

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee …

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

Inszenierung: Manuel Schöbel

Ausstattung: Barbara Blaschke


Plan März 2019  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Fr            01.03.2019           19:00     Winterlounge: «Von Scarlatti bis Piazzolla» Orgel trifft Bandoneón – mit Tango Amoratado

        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Sa            02.03.2019           19:00     Winterlounge: «Tschaikowski bei Klezmer, Tango, Jazz, Klassik und mehr» Duo Kratschkowski

        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Fr    08.03.2019 19:30               Willi`s Rumpelkammer – Hits, Ufa-Schlager, Von Frech bis Frivol                                                 Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


So   10.03.2019 16:00               Premiere  Mein ziemlich seltsamer Freund Walter, Stück für Junge Menschen von Sibylle Berg (Ab 9)         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   10.03.2019 17:30               Vernissage zu «Kunstspuren Radebeul»                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   10.03.2019 19:00               Premiere Die Mitte der Welt, Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel    Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo  11.03.2019 09:00+11:15  Macbeth, englisches Gastspiel                                                                                                              Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo  11.03.2019 17:00               Kochen Kunterbunt


Mo  11.03.2019 18:00               Schulprojekt                                                                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di    12.03.2019 10:00               Mein ziemlich seltsamer Freund Walter                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   13.03.2019 10:00               Mein ziemlich seltsamer Freund Walter                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   14.03.2019 09:50               Musik im Klassenzimmer                                                  Landesbühnen Sachsen – Orchesterprobenraum


Do   14.03.2019 11:00               Der Frosch muss weg                                                                                                                             Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   14.03.2019 11:30               Musik im Klassenzimmer                                                                                                                       Landesbühnen Sachsen – Orchesterprobenraum


Fr    15.03.2019 19:30               Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, Schauspiel von Bertolt Brecht                                     Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    15.03.2019 20:00               Coppélia – Android Q1, Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16)                                                                                                                                          Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    16.03.2019 19:30               Die Mitte der Welt                                                                                                                                 Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa    16.03.2019 20:00               Draußen vor der Tür, Schauspiel von Wolfgang Borchert                                                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   17.03.2019 18:30               Einführung 3. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                              Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   17.03.2019 19:00               3. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                                                  Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do   21.03.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul! Tschick, Road Opera von Ludger Vollmer , Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf         Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do   21.03.2019 20:00               Theatersport                                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 10:00               König sein, Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9),                                  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 19:30               Draußen vor der Tür                                                                                                                               Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    22.03.2019 20:00               Pariser Leben,  Operette von Jacques Offenbach,                                                                           Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa    23.03.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui                                        Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So   24.03.2019 19:00               CANALETTO  QUARTETT- Konzert                                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Di    26.03.2019 10:00               Theatersport                                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   27.03.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi   27.03.2019 18:00               Theatersport, Improvisationsshow aus Kanada                                                                                   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do   28.03.2019 10:00               Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

        Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr    29.03.2019 19:30               Coppélia – Android Q1 , Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16),                                                                                                                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Lange Nacht der Dresdner Theater 


Sa    30.03.2019 17:00 – 17:30 Hirsch Heinrich                                                                                                                                         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    30.03.2019 18:00 – 18:30 Ich hab‘ geweint heut Nacht                                                                                                                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


Sa    30.03.2019 19:00 – 19:30 Coppélia – Android Q1                                                                                                                           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    30.03.2019 20:00 – 20:30 Ich hab‘ geweint heut Nacht                                                                                                                Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe


Sa    30.03.2019 21:00 – 21:30 Coppélia – Android Q1                                                                                                                           Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   31.03.2019 11:00               Matinee zu «Freie Radikale»                                                                                                                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So   31.03.2019 15:00               Zum letzten Mal in Radebeul! Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Unterwegs: Alle Abstecherorte


Mo  04.03.2019 10:00               Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Clowneskes Puppenspiel (Ab 4)                                   Grundschule Friedrich Schiller


Mo  04.03.2019 10:00 +12.00             Faust I – Der Tragödie erster Teil, Klassenzimmerstück von Thilo Schlüssler ,Nach Johann Wolfgang Goethe (Ab 14)   Oberschule Kötzschenbroda


Di    05.03.2019 10:00+12.00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Schiller Gymnasium Pirna


Mi   06.03.2019 10:00+12:00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Oberschule Coswig Kötitz


Mi   06.03.2019 10:00                           Ladsch und Bommel gehen ins Theater                                                                                 Grundschule Oberlößnitz


Mi   06.03.2019 10:00                           Erste Stunde,  Klassenzimmerstück von Jörg Menke-Peitzmeyer (Ab 14)                         Oberschule Kötzschenbroda


Mi   06.03.2019 19:30                           Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                  Lausitzhalle Hoyerswerda


Do   07.03.2019 10:30                           Erste Stunde                                                                                                                                Marie-Curie Oberschule Dohna


Do   07.03.2019 12:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Gymnasium Coswig


Fr    08.03.2019 10:30                           Erste Stunde                                                                                                                                Marie-Curie Oberschule Dohna


Sa    09.03.2019 16:00                           Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft»           Kulturhaus Torgau


Mo  11.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Odysseus, Schauspiel von Kim Nørrevig (Ab 10)                                                                    Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Di    12.03.2019 10:00                           Erste Stunde                                                                                                                                Oberschule Kötzschenbroda


Mi   13.03.2019 10:00                           Der Frosch muss weg, Kinderoper nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Text) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)                               Kulturhaus Freital


Mi   13.03.2019 10:00                           heimWeh, Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (Ab 14)                                     Kulturhaus Freital


Mi   13.03.2019 10:00+12:00              Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Schiller Gymnasium Pirna


Do   14.03.2019 10:00                           Einer für alle,  Von Katrin Eppler nach Alexandre Dumas (Ab 10),                                      Kulturhaus Freital


Do   14.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 10:00                           Hirsch Heinrich, Figurentheater mit Flachfiguren nach Fred Rodrian (Ab 4)                   Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 10:00                           Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (Ab 14)                                                            Kulturhaus Freital


Fr    15.03.2019 19:30                           Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                 König Albert Theater Bad Elster


So   17.03.2019 17:30               Einführung „Pariser Leben“                                                                                                                  Großenhain Schloss


So   17.03.2019 18:00                           Pariser Leben,, Operette von Jacques Offenbach                                                                Großenhain Schloss


Mo  18.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Kulturhaus Freital


Mo  18.03.2019 10:00                           König sein, Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9)                        Kulturhaus Freital


Mo  18.03.2019 10:30                           Fluchtwege                                                                                                                                  Oberschule Meißen Triebischtal


Di    19.03.2019 10:00                           Mein ziemlich seltsamer Freund Walter, Stück für junge Menschen von Sibylle Berg (Ab 9)       Kulturhaus Freital


Di    19.03.2019 10:00                           Die Geschichte von Lena, Von Michael Ramløse und Kirstin Elhauge (Ab 9)                    Kulturhaus Freital


Di    19.03.2019 10:00                           Der Frosch muss weg, Kinderoper nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Text) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)                  Böhlen Kulturhaus


Di    19.03.2019 10:00                           Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                            Böhlen Kulturhaus


Di    19.03.2019 12:15                           Erste Stunde                                                                                                                                St. Benno Gymnasium Dresden


Di    19.03.2019 19:00               Einführung                  Boléro                                                                                                                  Lausitzhalle Hoyerswerda


Di    19.03.2019 19:30               Boléro, Tanzabend von Carlos Matos und Gastchoreografen, Musik von Maurice Ravel            Lausitzhalle Hoyerswerda


Mi   20.03.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Oberschule Merzdorfer Park Riesa


Mi   20.03.2019 10:00               Pandora, Schauspiel von Christopher Weiss (Ab 14)                                                                         Böhlen Kulturhaus


Mi   20.03.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Böhlen Kulturhaus


Mi   20.03.2019 11:00               Tschick, Road Opera von Ludger Vollmer,Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf                Kulturhaus Freital


Mi   20.03.2019 20:00               Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer                                  Theaterkahn Dresden


Do   21.03.2019 10:00               Fluchtwege, Schauspiel von Nick Wood (Ab 14)                                                                                Kulturhaus Freital


Do   21.03.2019 10:00               Die Kuh Rosmarie, von Andri Beyeler (Ab 8)                                                                                      Böhlen Kulturhaus


Do   21.03.2019 10:30+12:30  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Marie-Curie Oberschule Dohna


Fr    22.03.2019 10:00               Die Kuh Rosmarie                                                                                                                                    Kulturhaus Freital


Fr    22.03.2019 10:00               Hirsch Heinrich, Figurentheater mit Flachfiguren nach Fred Rodrian (Ab 4)                                 Böhlen Kulturhaus


Fr    22.03.2019 19:00               Die Mitte der Welt                                                                                                                                 Kulturhaus Freital


So   24.03.2019 17:00               Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                                             Neustadthalle Neustadt


Di    26.03.2019 10:00               Hirsch Heinrich                                                                                                                                         Kulturhaus Freital


Mi   27.03.2019 10:00               Die Geschichte von Lena                                                                                                                        Kulturhaus Freital


Do   28.03.2019 10:15+12:30  Die Geschichte von Lena                                                                                                                        Goethe-Gymnasium Bischofswerda


Fr    29.03.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                        Oberschule am Sportzentrum Riesa


Fr    29.03.2019 19:30               Der Vetter aus Dingsda, Operette von Eduard Künneke                                                                 Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


Fr    29.3.2019 20.00                Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui                                                                                            Landestheater Tübingen zu den Landesbühnentagen


Sa    30.03.2019 19:30               Der Vetter aus Dingsda                                                                                                                          Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen


So   31.03.2019 16:00               Der Frosch muss weg                                                                                                                             Zentralgasthof Weinböhla

Plan Februar  Landesbühnen Sachsen in Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Glashaus, Goldne Weintraube


Fr    01.02.2019 19:30               Zum letzten Mal in Radebeul!! Der Besuch der alten Dame, Oper von Gottfried von Einem   Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    01.02.2019 20:00               Premiere  Coppélia – Android Q1, Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann, mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews (Ab 16) – Uraufführung –                                                                          Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    02.02.2019 19:30               Kammerkonzert mit dem Ensemble SERENATA SAXONIA                                                             Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 11:00               Mit Märchen durch die Welt – Lesung                                                                                               Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 18:30               Einführung ins 2. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen                        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   03.02.2019 19:00               2. Philharmonisches Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen: Das Himmlische Leben       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

                                                                       Programm: Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Hebriden, Konzert-Overtüre Op. 26
Walter Braunsfels: Schottische Fantasie Op. 47 Für Bratsche Und Orchester

Gustav Mahler: 4. Sinfonie G-Dur

                                                      Solisten: Johanna Knauth- Sopran; Manuel Vioque-Judde – Viola

                                                      Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm


Sa    09.02.2019 16:00               Kammerkonzert des Bläserensembles des Freundeskreises der Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    09.02.2019 19:30               Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare                                                       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So   10.02.2019 19:00               Coppélia – Android Q1                                                                                                                            Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa    16.02.2019 19:30               Bühnenball der Landesbühnen Sachsen: PARISER LEBEN                                                               Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Fr    22.02.2019 19:00               Winterlounge: «Winterreise», Konzert mit Triozean und dem Degelequartett                       Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Sa    23.02.2019 19:00               Winterlounge: «Hot Club d’Allemagne», Gypsy–Swing–Jazz Quartett mit Pariser Swing der 30er und 40er Jahre        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So   24.02.2019 19:00               Winterlounge: «Der Karneval von Venedig – Unterhaltungsmusik um 1900» mit Joachim Schäfer, Trompete        Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Unterwegs: Alle Abstecher im Februar 2019


Fr    01.02.2019 19:00               Draußen vor der Tür , Schauspiel von Wolfgang Borchert                                                               Klosterkirche Riesa

Fr    01.02.2019 19:30               Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler                                  Kulturhaus Freital


Sa    02.02.2019 19:00               Draußen vor der Tür                                                                                                                               Klosterkirche Riesa


So   03.02.2019 16:00               Romeo und Julia, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer De Matos, nach William Shakespeare           Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg


So   03.02.2019 19:00               Dantons Tod, Drama von Georg Büchner                                                                                             König Albert Theater Bad Elster


Mo  04.02.2019 10:00               Dantons Tod                                                                                                                                             König Albert Theater Bad Elster


Di    05.02.2019 09:45               heimWeh


Mi   06.02.2019 09:30 +11:30 Faust I – Der Tragödie erster Teil, Klassenzimmerstück von Thilo Schlüssler ,Nach Johann Wolfgang Goethe (Ab 14)        Goethe Oberschule Pirna


So   10.02.2019 15:00               Premiere  Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach                                                          König Albert Theater Bad Elster


So   10.02.2019 16:00               Premiere  König sein,  Figurentheater nach «Le Petit Guili, De Mario Ramos» (Ab 9)                Stadtmuseum Riesa


So   10.02.2019 18:00               we are family oder warum nicht, Komödie von Murray Schisgal                                                  Großenhain Schloss


Mo  11.02.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Stadtmuseum Riesa


Di    12.02.2019 10:00+12:00  Faust I – Der Tragödie erster Teil                                                                                                          Siegfried Richter Oberschule Gröditz


Di    12.02.2019 10:00               König sein                                                                                                                                                 Stadtmuseum Riesa


Mi   13.02.2019 10:30               Romeo und Julia                                                                                                                                      Theater Döbeln


Die Mitte der Welt

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel

Dramatisiert von Gisela Kahl

Am Sonntag, 10. März 2019, 19.00 Uhr  in den Landesbühnen Sachsen

Glass war siebzehn Jahre alt und im neunten Monat schwanger, als sie das Schiff bestieg, das im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bereitlag. Schneidende Kälte empfing sie, als sie acht Tage später, mittags, die alte Welt betrat. Nachts hatte sie ihr Ziel fast erreicht: Visible, das Haus ihrer Schwester, außerhalb der Stadt am Waldrand, auf dieser Seite des Flusses gelegen. Mitten im Wald bekam sie Wehen, und ein Mädchen und ein Junge verließen ihren Körper und fielen auf den verkrusteten Schnee …

Siebzehn Jahre später sucht Phil, der Junge, zwischen Familiengeheimnissen und dem eigenen Erwachsenwerden seinen Platz in der Welt. Denn ein normales Leben, was auch immer das sein mag, hat Phil nie kennengelernt. So ungewöhnlich seine Geburt war, so ungewöhnlich ist auch das verfallene Haus, in dem er lebt und sind die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter, die einen merkwürdigen Zauber auf Menschen ausüben kann, Gable, der Seefahrer, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die rothaarige Juristin Tereza und deren Freundin Pascal. Die Leute auf der anderen Seite des Flusses beobachten Phil und seine Familie mit Argwohn, aber auch mit Neid. Und schließlich ist da noch Nicolas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt. Doch dann entscheidet sich Phil, den umgekehrten Weg seiner Mutter zu gehen. Er bricht auf nach Amerika.

Andreas Steinhöfel erzählt von der großen Liebe. Mit dem ihm eigenen magischen Realismus hat er ein heutiges Märchen über die Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken geschaffen. Ein Stück pralles Leben, heiter und sentimental, voller Hoffnung, Zauber und Zuversicht – für Jugendliche und Erwachsene.

Inszenierung: Manuel Schöbel

Ausstattung: Barbara Blaschke

Darsteller:  Phil – Johannes Krobbach;  Glass – Sophie Lüpfert; Dianne/Annie/Pascal – Cordula Hanns a.G.;

Kat/Frl. Tröht – Hannah Hupfauer a.G.;  Teresa/Kora – Sandra Maria Huimann; Gable/ Henndricks- Michael Heuser;  Wolf/Denise/ Polizist  –  Jens Bache a.G.;  Michael/Thomas- Alexander Wulke; Nicolas  –  Christian Miebach A.G.;  Lehrer Händel –Dirk Girschik a.G.;  Tröht/Brocken – Mirko Warnatz

Band:  Alexander Wulke, Mirko Warnatz, Dirk Girschik


COPPÉLIA – ANDROID Q1 -UA , Tanz-Theater-Abend zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews

Premiere am 1. Februar 2019 , 20.00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage unvorstellbar. Im Ballett «Coppélia» bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment, die Puppe Coppélia, plötzlich nicht mehr beherrschbar ist und sich gegen ihn wendet.

In einer Welt, in der Effi zienz und Leistung im Vordergrund stehen und Emotionen sich unterzuordnen haben, stellen sich die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

Choreografie: Wencke Kriemer de Matos; Inszenierung: Sandra Maria Huimann; Ausstattung: Irina Steiner


KÖNIG SEIN, Figurentheater nach dem Kinderbuch LE PETIT GUILI von Mario Ramos (ab 9) Deutsch von Alexander Potyka

Premiere am 10. Februar 2019, 16.00 Uhr im Stadtmuseum Riesa

Der frisch gekrönte König Leo entwickelt sich im Tierreich zu einem grausamen Herrscher. Er drangsaliert seine Untertanen, bis ein kleiner lebenslustiger Vogel namens Gilli ihm seine Krone stibitzt. Denn Gilli sieht nicht ein, warum die Tiere sich von einem Tyrannen regieren lassen. Voller Mut und Lust auf die Zukunft macht er es sich zur Aufgabe, die Absichten der anderen Tiere zu erforschen. Er setzt ihnen die Königskrone auf und beobachtet, was passiert.

Das Kinderbuch KÖNIG SEIN wird mit Flachfi guren in der magischen Theatermaschine von «Cie. Freaks und Fremde» als unausweichliche Fabel erzählt, die Fragen weckt: Was macht einen König zum König? Wie wärst du als König?

Inszenierung und Ausstattung: Heiki lkkola


„PARISER LEBEN“, OPERETTE VON JACQUES OFFENBACH

Am Sonntag, 10. Februar 2019, 15.00 Uhr im König Albert Theater Bad Elster

Den 200. Geburtstag Jacques Offenbachs feiern wir 2019 mit PARISER LEBEN. Die Operette zählt neben ORPHEUS IN DER UNTERWELT und der SCHÖNEN HELENA zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten, der hier mit seinen Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy einen spöttischen Blick wirft auf das Klischee, das die Touristen aller Welt von Paris haben als einer Metropole des Champagner-Rausches und der lockeren Sitten.

Anders als ein reicher Mexikaner, der sein Geld jedes Jahr in der Stadt an der Seine verjubelt, reisen ein wohlhabender schwedischer Baron und seine Gattin aus dem kühlen Norden erstmals nach Paris, um sich – wie sie heimlich planen – durchaus nicht immer gemeinsam zu vergnügen!

Als Fremdenführer bieten sich ihnen die mittellosen Lebemänner Gardefeu und Bobinet an: Um an Geld und die hübsche Schwedin heranzukommen, erklärt Gardefeu kurzerhand seine Wohnung zu einer Filiale des «überbuchten» Grandhotels und einen Tag später verwandelt sich Freund Bobinet in einen «Admiral», um in den Räumlichkeiten einer verreisten Tante ein großes Fest zu geben – mit der verkleideten Dienerschaft als «Hautevollee». Natürlich fliegt der Schwindel auf, doch schließlich verzichtet der schwedische Baron auf ein Duell mit seinen Gastgebern: Denn wie der Mexikaner seinen Maskenball, hat auch er das «Paris seiner Träume» finanziell mitinszeniert und sich wie alle Beteiligten beim Feiern zur Musik dieser berauschenden Offenbachiade prächtig amüsiert!

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Musikalische Leitung: GMD Florian Merz (Bad Elster)/ Karl Bernewitz

Inszenierung und Choreografie: Christopher Tölle

Ausstattung: Stefan Wiel

Besetzung:

Baronin Christine von Gondremark- Anna Erxleben;  Baron von Gondremark -Michael König / Hagen Erkrath;  Raoul De Gardefeu- Sebastjan Podbregar; Gabrielle – Kirsten Labonte;

Jean Frick – Kay Frenzel ; Métella – Katarzyna Wlodarczyk ;  Pompa Die Matadores – Andreas Petzoldt; Pauline – Iris Stefanie Maier;  Bobinet Chicard- Edward Lee; Mme Quimper-Karadec – Stephanie Krone;  Urbain – Johannes Leuschner; Gontram – Fred Bonitz

Es singt der Opernchor der Landesbühnen Sachsen


DRAUSSEN VOR DER TÜR.,SCHAUSPIEL VON WOLFGANG BORCHERT

Premiere am Sonnabend, 12.01.2019 , 19.00 Uhr auf der Studiobühne der LANDESBÜHNEN SACHSEN –

Der junge Unteroffizier Beckmann kehrt drei Jahre nach der Schlacht um Stalingrad zurück nach Deutschland. Hinkend, weil ihm die Kniescheibe weggeschossen wurde, gehüllt in einen Heeresmantel und auf der Nase immer noch die Brille, die er unter der Gasmaske trug, hat er doch überlebt und hofft, dem Schrecken entkommen zu sein. Aber der Albtraum geht weiter.

Traumatisiert vom Krieg und an der eigenen Schuld leidend, sucht er in seiner Heimatstadt nach Menschlichkeit und Geborgenheit. Seine Frau lebt jedoch inzwischen mit einem anderen Mann und seine Eltern haben sich als einst überzeugte Nationalsozialisten das Leben genommen. Die Daheimgebliebenen begegnen ihm mit Desinteresse und Ablehnung und die Türen schlagen vor ihm zu. Wie im Fieber wandert er verloren durch das zerstörte Hamburg und findet sich nicht mehr zurecht zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, Leben und Tod.

Selbst die Elbe, in der er sich zu ertränken versucht, will ihn nicht haben und spuckt ihn wieder aus. Vom Krieg möchte keiner mehr etwas hören, die Geschichte soll weitergehen, als wäre nie etwas gewesen. Für Beckmann gibt es keinen Platz.

Wolfgang Borchert kehrte mit 26 verwundet und schwer gezeichnet nach vier Kriegsjahren zurück nach Deutschland und schrieb DRAUSSEN VOR DER TÜR innerhalb weniger Tage unter dem Eindruck seiner Erfahrungen. Er gab mit seinem Stück einer von Verzweiflung gelähmten und verstummten Generation eine Stimme.

Die Eindringlichkeit seiner Schilderung und die Fragen, die Borchert seine Hauptfigur stellen lässt, verleihen dem Text – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – eine bestürzende Aktualität.

Besetzung:

Beckmann- Felix Lydike; Elbe/Mädchen/Frau Kramer/Tod – Julia Vincze; Der Andere/Kabarettdirektor – Grian Duesberg; Oberst/Einbeiniger/Gott – Marcus Staiger

Musiker (Xylofon) : Prof. Hendrik Gläßer / Stefan Köcher

Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Tom Böhm; Regiemitarbeit: Ute Raab; Dramaturgie:  Uta Böhme-Girod


„heimWEH“ , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14),

Achtung Premiere verschoben auf Mi., 24.10.10.00 Uhr in der Oberschule Radebeul Kötzschebroda

(Premiere war geplant im Lößnitzgymnasium Radebeul am 4.10.2018, 10.00 Uhr)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen,

um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel


„WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …“, Komödie von Murray Schisgal

Premiere am Sonnabend, 12. Oktober 2018, 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert

und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück

in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft

Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen …

Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner |


„DANTONS TOD“ Drama von Georg Büchner,

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten

Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden

soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint?

In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm |


HIRSCH HEINRICH,  Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor.

Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend

auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian

liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfiguren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck


“ROMEO UND JULIA”, Tanztheater nach William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur

neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Weil;


DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg!

ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota; A: Irina Steiner


FIDELIO , Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen


DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz;


STÜCKINDEX


MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG, K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG, M: MUSIK, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL: PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG,

UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

S P I E L P L A N 9 | 10 | 11

Bühnenball DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: PARISER LEBEN

16.2.2019, Theater Radebeul

KARTEN

AB Deutschsprachige Erstaufführung:

„DAS LICHT AUF DER PIAZZA

Buch: Craig Lucas, Musik und Gesangstexte: Adam Guettel, Deutsche Fassung: Roman Hinze, Produziert mit freundlicher Genehmigung der Turner Entertainment Company, Inhaber des Originalfilms «Light in the Piazza» nach dem Roman von Elizabeth Spencer

Jede Mutter kennt sie: Die Sorge um ihr Kind, wenn es erwachsen zu werden beginnt und die erste Liebe seines Lebens womöglich sofort heiraten will. Und wie alle Mütter dieser Welt möchte auch die Amerikanerin Margaret Johnson ihre Tochter Clara vor Unglück bewahren und zugleich glücklich wissen. Allerdings handelt es sich bei Clara um einen Sonderfall.

Wegen eines Unfalls geistig zurückgeblieben, scheint Clara mit ihren 26 Jahren noch ein Kind zu sein und entsprechend fürsorglich ist Margaret um ihre Tochter bemüht.

Gemeinsam mit Clara auf Reisen in Italien, verliebt sich nun plötzlich ein junger Florentiner namens Fabrizio in ihre hübsche Tochter und diese sich in ihn. Vergeblich versucht Margaret, Fabrizios Familie das Problem ihres Kindes zu erklären und das Paar zu trennen, bis sie schließlich erkennt: Die Liebe, die ihre Tochter aufblühen lässt und in eine Frau verwandelt, ist wichtiger für Clara, als ihr mütterlicher Behütungsanspruch.

Im Vertrauen auf Fabrizio gibt Margaret ihr Kind endlich frei …

Das psychologisch feinfühlige Musical, produziert 2003 in Seattle, 2005 erfolgreich am Broadway aufgeführt und ausgezeichnet mit sechs Tony Awards u. a. für die beste Originalmusik (Musik und Gesangstexte), basiert auf der Erzählung von Elizabeth Spencer THE LIGHT IN THE PIAZZA aus dem Jahr 1960 und dem gleichnamigen US-amerikanischen Film von 1962.

An den Landesbühnen Sachsen wird das Werk 2018 seine deutschsprachige Erstaufführung erleben.

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

MUSIKALISCHE LEITUNG: Hans-Peter Preu; INSZENIERUNG, AUSSTATTUNG, LICHT: Sebastian Ritschel

ERHÄLTLICH

DAS LICHT AUF DER PIAZZA – DSEA –; Buch Craig Lucas / Musik und Gesangstexte Adam Guettel Deutsche Fassung von Roman Hinze

In dem romantischen Musical gerät die Amerikanerin Margaret Johnson – gemeinsam mit ihrer volljährigen, aber geistig leicht behinderten Tochter Clara auf Reisen in Italien – in einen Gewissenskonflikt: Darf sie zulassen, dass sich ein nichtsahnender junger Italiener ernsthaft um die Hand der hübschen Clara bemüht? Wäre es nicht ihre Pflicht, das Paar zu trennen? Oder sollte sie ihre Tochter doch endlich loslassen?

ML: Hans-Peter Preu; I/A/L: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

heimWEH , Klassenzimmerstück von Thomas B. Hoffmann (ab 14)

Gewalt und Schläge sind bei Sebastian daheim an der Tagesordnung. Für seine Eltern sind das legitime Erziehungsmethoden. Er müsse stark sein, sich wehren, meint der Vater. Er solle funktionieren und dürfe die Ordnung nicht gefährden, meint seine Mutter. In Unkenntnis anderer Konfliktlösungsstrategien lässt Sebastian auch unter Gleichaltrigen das Gesetz des Stärkeren regieren und wird zunehmend selbst gewalttätig, um sich zu behaupten. Auf schonungslose Weise erzählt Thomas B. Hoffmann von elterlicher Gewalt gegen Kinder und gibt mit seinem Stück die Möglichkeit, genau hinzusehen, um einen Ausweg aus der Gewaltspirale zu finden.

I: Tine Josch; A: Stefan Wiel

WE ARE FAMILY ODER WARUM NICHT …, Komödie von Murray Schisgal

Sam Kogan, ein erfolgreicher Bühnenautor, erklärt nach enttäuschenden Erfahrungen die Mann-Frau-Beziehung für gescheitert und beschließt, schwul zu werden. Er überredet Billy, seinen alten Collegefreund, zu einem homoerotischen Experiment, bis der zurück in die Arme seiner Frau Laura flieht. Sam muss nun auf Mario zurückgreifen, der schon immer für ihn schwärmte. Doch unverhofft trifft Sam auf Laura, mit der er als Teenager eine Affäre hatte. Das Chaos scheint perfekt. Aber Billy hat bereits ein Auge auf Mario geworfen … Eine turbulente Beziehungskomödie, die pointenreich mit gängigen Klischees jongliert.

I: Marcus Staiger; A: Irina Steiner |

DANTONS TOD , Drama von Georg Büchner

1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Sie entzweit die Frage, mit welchen Mitteln der Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit fortgeführt werden soll. Wie lassen sich die einstigen Ideale mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? In seinem kraftvollen Drama untersucht Büchner die Motive politischen Handelns und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden.

I: Peter Kube; A: Tom Böhm |

HIRSCH HEINRICH Figurentheater nach Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke (ab 4)

Nach langer Reise aus dem weit entfernten China kommt Hirsch Heinrich in einem Zoo an. Nach seiner Ankunft ist alles ganz anders als zuvor. Heinrich hat viele spannende Begegnungen in seinem neuen Zuhause aber trotzdem Sehnsucht nach seiner Heimat. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, beschließt Hirsch Heinrich auszubüxen. Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfi guren für eine weitere Generation lebendig werden.

I: Steffi Lampe; A: Wolf-Dieter Gööck

ROMEO UND JULIA, Tanztheater nach William Shakespeare Musik von Sergej Prokofj ew

Zu der leidenschaftlichen Musik Sergej Prokofjews erzählt das Tanztheater die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur neu. Wie bei Shakespeare hoff en Romeo und Julia, dass ihre Liebe den blutigen Zwist ihrer Familien beenden kann. Doch ihre Liebe scheitert an den gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage. CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Stefan Wiel

DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen DER FROSCHKÖNIG von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik)

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfi ndet, macht Krach: Der Frosch muss weg! ML: Thomas Tuscheerer, Uwe Zimmermann; I: Rebekah Rota;

A: Irina Steiner |

FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

ML: Hans-Peter Preu I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;    Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen |

DORNRÖSCHEN, Märchen nach den Brüdern Grimm von Peter Ensikat (ab 6)

Von Neugier durch das Schloss getrieben, triff t Dornröschen auf eine alte Frau an einem Spinnrad. Die Prinzessin sticht sich mit der Spindel in den Finger und schläft ein. Mit ihr versinkt das ganze Schloss in einen tiefen Schlaf, bis auf den Küchenjungen, der aus Angst vor einer Ohrfeige davon gelaufen ist. Der Angsthase nun wird es sein, der dem mutigen Prinzen hilft, die Dornenhecke zu überwinden.

I: Steffen Pietsch; A: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz

DAS JAHRMARKTSFEST ZU KÖTZSCHENBRODA; von Peter Hacks nach Johann Wolfgang von Goethe, Originaltitel: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

In Kötzschenbroda ist Jahrmarkt und eine fahrende Schauspieltruppe will für Vergnügen sorgen. Doch bevor das Spektakel, auf das alle warten, losgehen kann, wird der Markt selbst zur Bühne: kuriose Typen treten auf, deftige Zoten werden gesungen, Moralpredigten erteilt, mannstolle Madames hinters Licht geführt und Gendarmen ausgetrickst. Doch dann ist es endlich soweit: Der Vorhang hebt sich, das Intrigenspiel am Hof des persischen Königs Ahasveros kann beginnen: Haman, der Berater des Königs, will seinen Konkurrenten Mardochai aus dem Weg schaff en. Doch da greift Esther, die kluge Königin, zu den Waffen einer Frau …

I/A: Peter Dehler; K: Marlit Mosler | |

DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)

Zauberer Rotbart hat die schöne Prinzessin Odette fest in seiner Hand. Von ihm in einen Schwan verwandelt, kann der Fluch einzig durch eine große Liebe gebannt werden. Choreografin Wencke Kriemer de Matos erzählt in der modernen Tanzproduktion die märchenhafte Geschichte des berühmten Tschaikowski-Balletts für junges Publikum – mit mutiger Erzählerin und ohne Tutu.

CH: Wencke Kriemer de Matos; A: Tom Böhm |

DER VETTER AUS DINGSDA Operette von Eduard Künneke

Die Berliner Erfolgsoperette von 1921 empfiehlt sich durch ihre Ohrwürmer und den musikalischen Einfallsreichtum ihrer Partitur. Der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront» soll Julias Küsse zu ihrem Roderich nach Dingsda in Indien tragen, doch da erscheint August, verkündet «Ich bin nur ein armer Wandergesell‘» und verdreht Julia seinerseits den Kopf.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Katharina Lorenz

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

DER VORNAME, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Ein gemütlicher Abend bei Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth entwickelt sich zu einer wahren Familienschlacht, als Elisabeths Bruder Vincent der Runde den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes enthüllt: Adolphe.

I: Dietrich Kunze; A: Stefan Wiel |

DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der mit Hilfe der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze

DIE KUH ROSMARIE Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)

Alles könnte so schön sein auf dem Bauernhof, wenn die Kuh Rosmarie mit ihrer penetranten Besserwisserei nicht alle Tiere und sogar den Bauern nerven würde. Der schickt Rosmarie kurzerhand nach Afrika. Kurz darauf tauchen auf dem Bauernhof verzweifelte Tiere aus Afrika auf … Eine turbulente Geschichte über Respekt und Toleranz im Umgang miteinander und mit fremden Kulturen.

I: Klaus-Peter Fischer; A: Irina Steiner |

DIE TROERINNEN  Nach Jean Paul Sartre

Zehn Jahre tobte der Trojanische Krieg, bis Troja fi el.  Die «Beute», die überlebenden trojanischen Frauen, werden als Sklavinnen von den Griechen in die Fremde verschleppt. Nach SALOME – EIN ELECTRODRAMA stellt Sandra Maria Huimann in DIE TROERINNEN erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte und investigativer  Hintergrundberichterstattung über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in einen aktuellen Zusammenhang. Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wann werden sie zu Akteurinnen?

I: Sandra Maria Huimann; ML: Jörg Schittkowski, Sandra Maria Huimann (Machine de Beauvoir); A: Irina Steiner |

DIE VERMESSUNG DER WELT, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann,  Bühnenfassung von Dirk Engler

Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treffen sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art definieren und leben. Ein höchst vergnügliches und spannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!

I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny |

EINE NACHT IN VENEDIG   Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel; MI: Ralf Herzog; Es spielt die Elbland Philharmonie; Sachsen |

FISCH ZU VIERT, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden

Seit 30 Jahren ist Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler, Christian Schöbel;

FLY SEIN – UA –, Tanzabend junger ChoreografInnen (ab 13)

Ein Song kann fly sein, ein Gefühl, aber auch materielle Dinge … Fly ist, was angesagt ist! Wenn eine Person fl y ist, gilt sie als cool, hebt sich von anderen – der Masse – ab. Fly heißt fliegen, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen. Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografi eren und tanzen in FLY SEIN für junge Menschen und erzählen so im drive der Bewegungen von ihren Ängsten, Frustrationen, Verletzungen aber auch von ihren Träumen und Sehnsüchten auf der schwierigen Suche nach sich selbst.

CH: Leonardo Germani, Anita Suzanne Gregory, Brian Scalini;

A: Tom Böhm |

GRÄFIN COSEL – UA –, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart

In ihrem Tanzabend lassen uns Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos teilhaben an dem außergewöhnlichen Schicksal der Gräfin Cosel. Einst heiß geliebte Mätresse August des Starken, musste sie schließlich fast 50 Jahre lang eingesperrt auf Burg Stolpen leben. Nichts als ihre Erinnerungen sind ihr geblieben von ihrer glanzvollen Vergangenheit. Doch war die Gräfin tatsächlich nur «ein Opfer von Intrigen»?

CH: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Annett Hunger;

HEUTE ABEND: LOLA BLAU, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hofft nach dem Krieg auf einen beruflichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr dort nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner |

LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde. Doch als Bommel unbedingt ins Theater gehen will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und  Bergmonstern eintauchen.

I: Maik Evers; A: Jens Hellwig

PANDORA – UA – Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14)

Paul lebt allein mit seinem Vater – eher aneinander vorbei als miteinander. Warum will sein Vater auch nicht kapieren, dass er eigene Vorstellungen von seinem Leben hat? Doch Paul meidet die Konfrontation und flüchtet sich in virtuelle Sphären. Kommunikation findet online statt und die digitale Welt scheint mit der realen zu verschwimmen. Eines Tages ist Paul plötzlich spurlos verschwunden … Ohne moralischen Zeigefi nger stellt das Stück Fragen nach Internetkonsum und Medienkompetenz.

I: Alexandra Wilke |

PHILEMON UND BAUCIS Marionettenoper von Joseph Haydn / Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Jupiter verhängt, um die Menschen zu prüfen und zu strafen, ein Unwetter über die Welt. Ein Blitz tötet an ihrem Hochzeitstag die Braut Narcissa und Aret, den geliebten Sohn des alten Ehepaares Philemon und Baucis. Jupiter will an den Reaktionen der Menschen auf dieses Unwetter erkennen, wer ihm sein Vertrauen schenkt und treu ist. Er reist mit Merkur zur Erde und kehrt – als Pilger verkleidet – in die karge Hütte von Philemon und Baucis ein.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Therese Thomaschke; A: Eberhard Keienburg; Es spielt das «Ensemble Charpentier» der Elbland Philharmonie Sachsen;

TSCHICK, Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

TSCHICK ist – vom Bestsellerroman über das Schauspiel und den Film bis hin zur Oper – eine Erfolgsgeschichte. Zwei 14jährige Außenseiter, unterwegs in einem gestohlenen Auto, sehen die Welt mit völlig neuen Augen: Diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen, ist Ludger Vollmer in seiner jüngsten Gegenwartsoper auf beeindruckende Weise gelungen.

ML: Hans-Peter Preu; I/A: Sebastian Ritschel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. |

VOM NUTZEN DES WEINS ODER GENUSS PASSIERT IM KOPF – UA –, Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

Die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher plaudert über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen Siebener Weinverkostung ohne Wein!

I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler |

WILLI´S RUMPELKAMMER – HITS, 

In der Rumpelkammer haben sich illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die vor allem sich selbst und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfilm-Schlagers.

ML: Thomas Tuchscheerer / Hans-Peter Preu; KL: Michael König; A: Irina Steiner |

KOCHEN KUNTERBUNT, eine Begegnung von Mitarbeitern der Landesbühnen Sachsen, Radebeuler Bürgern und geflüchteten Menschen, wo geplaudert, gesungen, gespielt und gekocht wird.


STÜCKINDEX

A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG,

K: KOSTÜME, KGL: KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG, KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG,

L: LICHT, M: MUSIK, MI: MIMOGRAFIE, ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL:

PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG, UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO

MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER

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—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

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