Duisburg, Mercatorhalle, Klavierfestival Ruhr 2010, Lang Lang 13.6.2010

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Klavier-Festival Ruhr 2010

Klavierfestival

Mercatorhalle Duisburg

Mercatorhalle Duisburg © IOCO

Mercatorhalle Duisburg © IOCO

Lang Lang und Mitglieder der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker beim Klavier-Festival Ruhr 2010
(Termin: So. 13. Juni, 20 Uhr, Mercatorhalle Duisburg)

Bereits sieben Jahre liegt Lang Langs Debüt beim Klavier-Festival Ruhr nun zurück. Der große internationale Durchbruch lag noch vor ihm, als er sich im Jahr 2003 vor rund 300 Festival-Besuchern im Stadtparkrestaurant in Bochum vorstellte. Die enge Verbindung des Künstlers zum Pianistentreffen an der Ruhr ist seither nicht abgerissen: Lang Lang blieb dem Festival auch in den folgenden Jahren treu. Als er im vergangenen Jahr mit Herbie Hancock auf Welttournee ging, gaben die Künstler ihr einziges Konzert in Deutschland beim Klavier-Festival Ruhr.
Zwei Konzerte gibt Lang Lang im Juni 2010 beim Klavier-Festival Ruhr. Am Sonntag, 13. Juni, 20 Uhr ist er in der Mercatorhalle Duisburg als Solist und Kammermusiker zu erleben. Der Pianist eröffnet den Abend mit Ludwig van Beethovens brillanter Klaviersonate Nr. 3 C-Dur op. 2,3. Der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker gehören Carolina Kurkowski (Violine) und Jakob Spahn (Violoncello) an, die gemeinsam mit Lang Lang Felix Mendelssohns 1. Klaviertrio spielen: Ein Werk, das Robert Schumann einst ein „Meistertrio der Gegenwart“ nannte. Felix Mendelssohn selbst saß am Klavier, als das Werk am 1. Februar 1840 in Leipzig mit dem Geiger Ferdinand David und dem Cellisten Franz Carl Wittmann seine Uraufführung erlebte. Nach der Pause ergänzen Zydrune Stonyte (Viola) und Hermann Stützer (Kontrabass) das Ensemble für Franz Schuberts berühmtes „Forellenquintett“, das im Sommer 1819 auf Anregung des Musikliebhabers Silvester Paumgartner entstand. Der Name geht auf den kunstvollen Variationssatz zurück, in dem Schubert die volksliedhaft-einfache Melodie seines Liedes „Die Forelle“ D 550 immer fantasievoller umspielt und ausziert.

Die Orchester-Akademie wurde Anfang der 1970er Jahre von Herbert von Karajan ins Leben gerufen, um die Ausbildung des Orchesternachwuchses der Berliner Philharmoniker zu organisieren. Damals war diese Form der institutionalisierten Förderung eine Innovation: Zum ersten Mal wurde für herausragende junge Musiker, die zwar eine erstklassige, aber meist am solistischen Repertoire orientierte Hochschulausbildung durchlaufen, die Möglichkeit geschaffen, sich in einer Gemeinschaft von Spitzenmusikern wie den Berliner Philharmonikern zu vervollkommnen. Zahlreiche begabte junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt stellen sich den strengen Auswahlkriterien eines Probespiels für die Orchester-Akademie. Nur wenige werden ausgewählt. Sie durchlaufen eine zweijährige, von einem Stipendium gestützte Ausbildung. Ein wichtiger Teil davon ist die Vorbereitung auf die großen Herausforderungen der Probespiele um eine spätere Orchesterstelle. Das Berliner Erfolgsmodell machte rasch Schule: Viele Berufsorchester in Deutschland kümmern sich heute selbst darum, junge Musiker auszubilden und in das Kollektiv einzugliedern.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

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