Essen, Aalto Theater, Tristan XS – aus Tristan und Isolde, 02.10.2020

September 14, 2020 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Tristan XS –  Konzertante Szenen  aus Tristan und Isolde
Konzeption: Hans-Georg Wimmer. Fassung für Kammerorchester: Armin Terzer

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020 – Aalto-Theater

Als „Gipfel meiner bisherigen Kunst“ bezeichnete Richard Wagner im Dezember 1858 sein damals neues Werk Tristan und Isolde. Auf der Aalto-Bühne kommt die Oper nun als Tristan XS zur konzertanten Aufführung. Die Premiere findet am Freitag, 2. Oktober 2020, um 19:30 Uhr statt. Eine alle Grenzen sprengende Liebe wird hier durch eine alle Grenzen sprengende Musik dargestellt und die Handlung von äußeren Vorgängen in das Innenleben der Figuren verlegt. Der legendäre und mysteriöse Tristan –Akkord schließlich stößt eine neue Tür in der Klangästhetik auf, und Wagners Musikdrama spaltet die Operngeschichte kategorisch in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Du mir einzig bewusst, höchste Liebeslust!“ – diese Erkenntnis aus dem ersten Liebesduett zwischen Tristan und Isolde nimmt das Projekt Tristan XS beim Wort: Alle äußeren Umstände und alle Nebenfiguren sind gestrichen, um einzig das verliebte Paar in den Mittelpunkt zu rücken. Kammermusikalisch reduziert, fokussiert die anderthalbstündige Bearbeitung von Armin Terzer die Handlung auf die großen Monologe und Duette von Tristan und Isolde und schlägt einen pausenlosen Bogen vom sehnsuchtsvollen Orchestervorspiel zu Isoldes verzücktem Liebestod.

In den beiden Titelpartien sind mit Daniela Köhler und Daniel Johansson zwei ausgewiesene Wagner-Experten zu erleben, was sie bereits auf der Aalto-Bühne unter Beweis stellen konnten: Daniela Köhler sang in der Produktion Der Ring an einem Abend die Brünnhilde – eine Partie, mit der sie auch in Wagners Siegfried an der Oper Leipzig glänzen konnte. Daniel Johansson ist vielen noch in bester Erinnerung als Lohengrin in der gefeierten Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Als Tristan und Isolde geben sie in Essen nun ihre Rollendebüts. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Tomás Netopil.

Musikalische Leitung Tomás Netopil, Tristan Daniel Johansson | Isolde Daniela Köhler
Essener Philharmoniker

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 11., 21. Oktober; 26. November; 11. Dezember 2020
Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im
TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter
tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

 


Biografien:


Tomás Netopil (Musikalische Leitung) ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“, „Der Freischütz“, „Così fan tutte“ und „Pique Dame“ verantwortlich. Tomáš Netopil ist ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

 

Daniel Johansson (Tristan) studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. 2007 gewann er den 1. Preis beim Gösta-Winbergh-Wettbewerb und 2012 ebenfalls den 1. Preis der Wilhelm Stenhammar International Music Competition. Der schwedische Tenor sang Partien wie Tamino („Die Zauberflöte“) und Rodolfo („La Bohème“) an der Königlichen Oper Stockholm sowie Tamino, Rodolfo und Macduff („Macbeth“), Ein Steuermann („Tristan und Isolde“), Telemaco („Il ritorno d’Ulisse in patria“), Alfred („Die Fledermaus“) und Narraboth („Salome“) an Den Norske Opera in Oslo, Alfredo Germont („La Traviata“) am Grand Théâtre de Genève, Tamino am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, Pinkerton („Madama Butterfly“) an der Opera Hedeland in Dänemark und Nemorino („Der Liebestrank“) an der Oper in Göteborg. Außerdem war er als Rodolfo an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, als Pinkerton, Alfredo Germont und Ein Sänger („Der Rosenkavalier“) an der Königlichen Oper in Stockholm, Don José („Carmen“) in Oslo sowie als Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. In der Saison 2015/2016 war Daniel Johansson als Don José erstmalig an der Semperoper Dresden zu erleben und gab 2016/2017 in der gleichen Partie an der Deutschen Oper Berlin sein Hausdebüt.

Die aktuellsten Engagements umfassen Auftritte als Fritz („Der ferne Klang“) und Don José („Carmen“) an der Königlichen Oper Stockholm, Apollon/Dionysos („Orest“) an der Wiener Staatsoper, Matteo („Arabella“) an der San Francisco Opera sowie Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) und Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem sang er Cavaradossi („Tosca“) am Opernhaus in Oslo, am Musiktheater Malmö und an der Oper Stockholm. Er sang Siegmund („Die Walküre“) am Theater an der Wien und Graf Loris Ipanoff („Fedora“) in Stockholm. Außerdem war er als Narraboth („Salome“) und Froh („Das Rheingold“) an der Semperoper Dresden zu erleben. Daniel Johansson ist auch auf dem Konzertpodium sehr gefragt und hat in vielen konzertanten Aufführungen gesungen, darunter u. a. in „Fidelio“ mit dem Schwedischen Kammerorchester, in „Tristan und Isolde“ mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und dem Orchestre de Paris sowie in „Oedipus Rex“ in Stockholm und Brüssel ebenfalls mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester. Bei der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Kopenhagen sang er Mozarts „Krönungsmesse“ unter Adam Fischer. Am Aalto-Theater war er bereits in der Titelpartie von „Lohengrin“ zu erleben.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Daniela Köhler (Isolde) studierte Gesang in Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Prof. Bernhardt Jäger-Böhm, sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in ’s-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in „Die Walküre“ gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd („Elektra“) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore („Fidelio“), Gertrud („Hänsel und Gretel“), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Julia („La Vestale“) und Norma.

Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Sieglinden-Cover engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. In der Saison 2018/2019 singt sie die Brünnhilde in Loriots „Ring an einem Abend“ am Staatstheater Mainz und übernimmt an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in „Die Walküre“

verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Außerdem wird sie wieder die Sieglinde in „Die Walküre“ singen und in Leipzig als Brünnhilde („Siegfried“) debütieren.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, GMD Justin Brown verabschiedet sich – Musikalisch, IOCO Aktuell, 04.07.2020

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Generalmusikdirektor Justin Brown lädt ein

Musikalische Höhepunkte zum Abschied und zur Wiederkehr

„Annäherung an Karlsruhe, Annäherung an das Amt des Generalmusikdirektors eines traditionsreichen Orchesters und Theaters – wer alles vor mir hat diesen spannenden Weg des Kennenlernens in der langen Geschichte von BADISCHER STAATSKAPELLE und BADISCHEM STAATSTHEATER schon erleben dürfen!“, begeisterte sich im Mai 2020 der designierte Generalmusikdirektor Georg Fritzsch, Nachfolger des langjährigen GMD Justin Brown  bei der Vorstellung der Konzertsaison 2020/21 in Karlsruhe.

 Badische Staatskapelle / GMD Jusitn Brown verabschiedet sich musikalisch © Badische Staatskapelle / Arno Kohlem

Badische Staatskapelle / GMD Jusitn Brown verabschiedet sich musikalisch © Badische Staatskapelle / Arno Kohlem

GMD Justin Bown verabschiedet sich – 12 Jahre Karlsruhe enden …

Klavier mit Flöte, Horn, Klarinette oder Bassklarinette und natürlich solistisch: Zum Abschied von Karlsruhe setzte sich GMD Justin Brown an den Flügel, um gemeinsam mit einigen seiner Kammermusikpartner*innen zu musizieren. Es erklangen Werke von Paul Dukas (Villanelle), Paul Hindemith (Sonate für Flöte und Klavier), Francis Poulenc (Sonate pour Clarinette), Igor Strawinsky (Sonate pour Piano), Jules Semler-Collery (Legende et Divertissement) und Florent Schmitt (Sonatine en Trio op. 85). Tamar Romach spielte Flöte, Frank Nebl Klarinette, Leonie Gerlach Bassklarinette und Dominik Zinsstag Horn.

„Kammermusik mit den hervorragenden Musiker*innen der STAATSKAPELLE zu spielen hat mir seit zwölf Jahren immer erneut große Freude bereitet. Dieses letzte Kammerkonzert hat daher einen gewissen bittersüßen Geschmack hinterlassen. Dafür freue ich mich umso mehr auf das kommende Wochenende mit Mahler, sowie auf meine eigentlichen Abschiedskonzerte im März 2021 mit Werken von Mozart und Beethoven“, so Brown.

Generalintendant Peter Spuhler betonte: „Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die zahlreichen musikalischen Sternstunden zurück, die Generalmusikdirektor Justin Brown dem STAATSTHEATER und seinem Publikum bescherte. Seine Wiederkehr ins GROSSE HAUS in der nächsten Spielzeit, in der wir ihn gebührend verabschieden werden, ist uns allen sehr wichtig.“

Generalmusikdirektor Justin Brown steht aktuell zu mehreren Anlässen im Mittelpunkt des Karlsruher Sonderfahrplans: Am 5. Juli erklingt Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur im GROSSEN HAUS. Für Sopran und Ensemble arrangiert bringen Musiker*innen der BADISCHEN STAATSKAPELLE zusammen mit Sopranistin Uliana Alexyuk unter der Leitung des GMD diese Sinfonie, die im 6. Sinfoniekonzert in der Originalfassung hätte erklingen sollen, auf die Bühne. Am 28. Juni feiert die Erfolgsproduktion Wahnfried am Uraufführungsort online eine Streaming-Premiere und wird als Public Viewing mit einer Live-Einführung von Generalintendant Peter Spuhler und GMD Justin Brown im GROSSEN HAUS übertragen.  Virtuell musizieren in einem großangelegten Filmprojekt die STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR und Mitglieder der OPER unter der Leitung von Justin Brown Beethovens Chorfantasie, die am 11. Juli online auf den Kanälen des STAATSTHEATERS Premiere feiert. In der Spielzeit 20/21 wird Justin Brown am 7. und 8. März mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, Eroica, sein Abschiedskonzert am STAATSTHEATER geben. Außerdem wird Brown die Musikalische Leitung der Neuproduktion Wozzeck übernehmen (Premiere 26.6.21).

Der Brite Justin Brown studierte an der Cambridge University sowie in Tanglewood bei Seiji Ozawa und Leonard Bernstein und debütierte mit der britischen Erstaufführung von Bernsteins Mass. Er leitete Uraufführungen und dirigierte wichtige Werke bedeutender Zeitgenossen wie Luciano Berio, Elliott Carter oder George Crumb. Gastengagements führten ihn an so renommierte Opernhäuser wie Lissabon, Genf und Frankfurt am Main sowie zur Uraufführung von Elena Langers Figaro Gets A Divorce an die Welsh National Opera.

Die Badische Staatskapelle packt aus: Sandor Szabo stellt die Posaune vor
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2008 wurde er Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, wo er vor allem für seine Dirigate von Wagners Ring sowie der Werke Berlioz’ und Verdis gefeiert wird. Insgesamt setzte er mit einem breiten Opernrepertoire, unter anderem mit einem     vollständigen Wagner-Zyklus und dem Auftragswerk Wahnfried von Avner Dorman Akzente. Unter seiner Leitung entstehen facettenreiche Konzertspielpläne, für die er und sein Team 2012 /13 die Auszeichnung „Bestes Konzertprogramm“ erhielten.

In der Spielzeit 2019/20 dirigierte Brown zwei Sinfoniekonzerte sowie die Wiederaufnahmen Das schlaue Füchslein von Leoš Janácek und Richard Wagners Tristan und Isolde. Mit dem Ende der Saison verabschiedet sich Brown nach zwölf Jahren als Generalmusikdirektor von seiner STAATSKAPELLE, dem STAATSTHEATER und dem Karlsruher Publikum um dann in der kommenden Spielzeit für sein großes Abschiedskonzert im März wiederzukehren und für Musiktheaterproduktion Wozzeck von Alban Berg am Pult zu stehen. In der langen Geschichte der STAATSKAPELLE ist Brown der Generalmusikdirektor, der sie mit seinen zwölf Jahren Amtszeit am längsten leitete.

Als eines der ältesten Orchester der Welt kann die BADISCHE STAATSKAPELLE auf eine überaus reiche und gleichzeitig gegenwärtige Tradition zurückblicken. 1662 als Hofkapelle des damals noch in Durlach residierenden badischen Fürstenhofes gegründet, entwickelte sich aus dieser Keimzelle ein Klangkörper mit großer nationaler und internationaler Ausstrahlung.

—| IOCO Aktuell Badisches Staatstheater Karlsruhe |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Start in die Spielzeit 2020/21

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Start in die Spielzeit 2020/21
Oper und Ballett am Rhein präsentieren das Programm der ersten vier Monate (Sept.-Dez. 2020)

Am 11. September 2020 startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Spielzeit – aufgrund der Corona-Epidemie allerdings ganz anders als ursprünglich geplant. Innerhalb weniger Wochen hat Generalintendant Christoph Meyer mit seinem künstlerischen Team ein Programm kreiert, das verantwortungsvoll und zugleich mit großer künstlerischer Lust und Neugier mit den aktuellen Anforderungen umgeht. Auch der neue Ballettdirektor Demis Volpi war gezwungen, seine sorgfältig konzipierte erste Saison mit dem Ballett am Rhein noch einmal ganz neu zu denken. Fast jede der 13 Produktionen feiert sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg Premiere. Allein in den ersten vier Monaten der Spielzeit stehen rund 150 Vorstellungen auf dem Spielplan – knapp 100 im Opernhaus Düsseldorf, rund 50 im Theater Duisburg.

Den komplexen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen, denen speziell das Musiktheater durch COVID-19 unterworfen ist, will die Deutsche Oper am Rhein mit Kunst begegnen, die sinnlich, überraschend, intensiv ist. Die 23 kompakten Programme in Oper und Ballett – jeweils nicht länger als 90 Minuten –stehen deshalb bewusst nicht unter dem Vorzeichen der reinen Reduktion, sondern – im Gegenteil – für neue Erzähl­formen, Stücke und Formate. So versteht sich der szenisch-musikalische Abend „Vissi d’Arte“ von Johannes Erath als poetische Wiedereroberung des Bühnen­raums. Angesichts der erlebten Fragilität lotet er die unmöglichen Möglichkeiten der Bühnenkunst aus und konzipiert mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offen­bach und Nat King Cole eine vielstimmige Liebeserklärung an die Oper. Unter musikalischer Leitung von Wolfgang Wiechert kommt sie am 2. Oktober in Düsseldorf und am 26. November in Duisburg zur Premiere.

Opernbesucher treffen in der kommenden Spielzeit auf Protagonisten, die Nähe suchen und doch nicht zueinander finden können: Die Essenz der großen Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ kommt in einer Kammeroper von Boris Blacher auf die Bühnen in Duisburg (6. November) und Düsseldorf (19. Dezember). Richard WagnersTristan und Isolde“ lässt sich in einer intimen Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein realisieren. Mit Weltklasse-Solisten wie Michael Weinius (Tristan), Linda Watson (Isolde) und Hans-Peter König (König Marke) bringen Generalmusikdirektor Axel Kober und Regisseur Dorian Dreher das große Liebesepos an drei aufeinanderfolgenden Abenden zur Premiere in Düsseldorf (3.?6. Dez.) und Duisburg (17.–19. Dez.).

Für Bühnenkunst, die unter widrigsten Umständen entstanden ist, steht „Der Kaiser von Atlantis“, Victor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Die Musik des 20. Jahrhunderts ist im Spielplan stark vertreten: Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg spielt in seiner komischen Oper „Masel Tov! Wir gratulieren!“ bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln. Als Reminiszenz an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs eröffnet der moderierte Konzertabend „Comedian Harmonists in Concert“ in beiden Städten die Opernsaison. Und für Familien mit Kindern ab 6 Jahren tut sich die Deutsche Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Marionetten­theater zusammen: Manuel de Fallas Kammeroper „Meister Pedros Puppenspiel“ kommt als hinreißendes Stück „Theater auf dem Theater“ in einer Live-Video-Inszenierung von Torge Möller (fettFilm) auf die Bühnen in Düsseldorf (7. November) und Duisburg (4. Dezember).

Überraschende Begegnungen mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein versprechen Chorkonzerte und musikalische Blind Dates, die konzertante Offenbach-Operette „Salon Pitzelberger“, der Belcanto-Abend „Viva l’italianità!“ und ein Silvester-Überraschungskonzert.


Ballett am Rhein


Demis Volpi übernimmt ab der kommenden Spielzeit als Ballettdirektor die Leitung des Balletts am Rhein von Martin Schläpfer. Mit seinem Team aus Ballettmeister*innen und Dramaturg*innen stellt er ein Programm vor, das eine Brücke schlägt zwischen Kontinuität und Erneuerung, vertraute Fäden aufnimmt und eigene Sichtweisen zeigt. Auch die Compagnie mischt sich neu: Gut ein Drittel der derzeitigen Tänzer*innen begibt sich mit Demis Volpi auf neue Wege, hinzu kommen 27 Tänzer*innen aus anderen großen Compagnien und erstklassigen Schulen.

Demis Volpis erstes Programm heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein. Mario Galizzi und José Limón stellen ebenso wie Aszure Barton und Andrey Kaydanovskiy mit kurzen Kreationen weitere Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Die erste Episode aus „A First Date“ hat in Düsseldorf am 11. September und in Duisburg am 18. September Premiere.

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreografiert Demis Volpi zu Caroline ShawsPartita for 8 Voices“. Premiere in Düsseldorf ist am 15. Oktober, am 30. Oktober kommt das Programm auf die Duisburger Bühne.

Als „Entfernte Verwandte“ offenbaren sich Hans van Manen und Sharon Eyal erst auf den zweiten Blick. Es ist nicht ihr Stil, sondern ihr Bekenntnis zur Präzision, zur akkuraten, kompromisslosen Geste und ihre Verwurzelung im klassischen Ballett, die sie teilen. Mit „Dances for Piano“ und „Solo“ kommt Vertrautes auf die Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, „Salt Womb“ indes ist das erste Stück der renommierten israelischen Choreografin, das vom Ballett am Rhein gezeigt wird. Am 13. November hat der Abend in Duisburg Premiere, am 20. November in Düsseldorf.

Die erste abendfüllende Uraufführung von Demis Volpi steht am 12. Dezember im Opernhaus auf dem Spielplan. Volpi ist ein Künstler, der von Erzählungen fasziniert ist und der in seinen Balletten mit Körpern und mit Bewegungen Geschichten erzählt. Für sein erstes Handlungsballett mit dem Ballett am Rhein setzt er sich mit einem Schauspiel auseinander.

Über Grenzen – Prometheus aus Licht“ heißt die Kooperation des Ballett am Rhein mit der Tonhalle Düsseldorf, die den Grundstein legt für weitere Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturinstitutionen. Zu Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ entwickelt mit der jungen aufstrebenden Choreographin Virginia Segarra Vidal eine Künstlerin aus den eigenen Reihen ein Stück, zu dem die Medienkünstler Nick und Clemens Prokop (Trust Your Ears) den Raum mit einer spektakulären Lichtinszenierung bespielen.

Als weiteres Novum präsentiert sich der Vermittlungsbereich B*alle*tt am Rhein. Er lädt mit kreativen Angeboten Interessierte jeden Alters dazu ein, die Arbeit der Compagnie aktiv kennen zu lernen.


Das Spielzeitheft mit dem Programm von September bis Dezember 2020 ist ab 24. Juni im wiedereröffneten Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg erhältlich und online auf www.operamrhein.de zu finden (siehe https://www.operamrhein.de/de_DE/spielzeit-2020-21).

Für alle Vorstellungen sind schriftliche, telefonische und Online-Reservierungen möglich, die erst zu späteren Zeitpunkten in Buchungen umgewandelt werden können. So schafft die Deutsche Oper am Rhein die Voraussetzung, die Platzkapazität den jeweils geltenden Abstandsregelungen anzupassen.

Weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62-100), www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Hannover, Staatsoper Hannover, Gartentheater Herrenhausen – Le Vin herbé, IOCO Aktuell, 18.06.2020

Staatsoper Hannover

Staatsoper Hannover / Sommer Festival im Gartentheater Herrenhausen @ Robert Robinson

Staatsoper Hannover / Sommer Festival im Gartentheater Herrenhausen @ Robert Robinson

Staatsoper Hannover : 19. Juni – 12. Juli 2020
Summer Session – Gartentheater Hannover Herrenhausen

Ab 19. Juni 2020 zeigt die Staatsoper Hannover eine inszenierte Musiktheater-Aufführung live  und ist damit eines der ersten Opernhäuser in Deutschland, das nach der Hochphase der Corona-Pandemie wieder eine komplette Operninszenierung für Publikum spielt: Regisseur Wolfgang Nägele und Hannovers neuer Generalmusikdirektor Stephan Zilias erarbeiten für die Summer Session 2020 im Gartentheater Herrenhausen das Musiktheater Le Vin herbé. Darüber hinaus stellt Ballettdirektor Marco Goecke einen Ballettabend mit eigenen Choreografien zusammen, Nachwuchs-Choreograf*innen wagen erste Schritte und zwei Konzertprogramme runden das Programm ab.

Staatsoper Hannover – Summer Session 2020 im Gartentheater Herrenhausen
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Oper, Ballett und Konzerte in Herrenhausen – Das Programm

Le Vin herbé / Der Zaubertrank
Musiktheater von Frank Martin

Weltliches Oratorium in einem Prolog, 3 Teilen (18 Bildern) und Epilog. Libretto nach 3 Kapiteln aus „Le Roman de Tristan et Iseut“  („Der Roman von Tristan und Isolde“) in der Übersetzung und Wiederherstellung (1900) von Charles Marie Joseph Bédier

Die Staatsoper Hannover eröffnet das Sommerfestival in Herrenhausen mit dem Musiktheater Le Vin herbé / Der Zaubertrank von Frank Martin, einem Werk über Liebe, Schuld und Tod in schicksalhaften Zeiten, einer der tiefsten, berührendsten und traurigsten Beziehungs-geschichten: Isoldes Mutter hat ihrer Tochter für die Hochzeitsnacht mit König Marke einen Kräuterwein, Le Vin herbé, mitgegeben. Dieses magische Gebräu ist es, das Tristan, König Markes Brautwerber, und Isolde, die irische Prinzessin, in unwägbaren Zeiten zusammenführt. Irrtümlich wird beiden der Zaubertrank gereicht, und aus der Begegnung wird untrennbares Schicksal: Sie geben sich einander hin.

IOCO,  Christian Biskup, wird Le Vin herbé sehen und berichten

Le Vin herbé ist ein Stück, das aus der Zeit gefallen scheint. Schicksalhaft schwer schon die Entstehungsgeschichte: 1938 beschäftigt sich der Schweizer Komponist Frank Martin erstmals mit dem Stoff, 1939 stirbt seine Frau. Mitten im Krieg, der alle bürgerlichen Kulturtraditionen in Frage stellte, Opernhäuser und Konzertsäle zerstörte, entstand die Musik, 1948 fand bei den Salzburger Festspielen die szenische Uraufführung des Gesamtwerks statt. 12 Sänger*innen, sieben Streichinstrumente und Klavier kreieren einen Klang von atmosphärischer Zeitlosigkeit, voll zerbrechlicher Zartheit und ausdrucksstarkem Wohllaut, mit bittersüßem, glasklarem Schimmer. Ein Kunstwerk, nicht zugehörig einer Zeit und dennoch hochmodern komponiert, unwirklich, anachronistisch.

Stephan Zilias, ab nächster Spielzeit Hannovers neuer Generalmusikdirektor, startet unverhofft und mit Kammerorchester noch vor dem Sommer in sein neues Amt:   Le Vin herbé  ist musizierte Verzauberung, intim, verletzlich, berührend. Obwohl es scheinbar undramatisch, fast etwas ritualhaft wirkt, entfaltet es eine immense Sogwirkung. Die Sängerinnen und Sänger übernehmen eine Doppelrolle, sie sind Chor und Soli zugleich. Unsere Herausforderung wird vor allem darin bestehen, unter den gegebenen Umständen in den Gärten eine klangliche Homogenität herzustellen und einen innigen Musizierton zu finden.“

Regisseur Wolfgang Nägele inszeniert im Sonnenuntergang der Herrenhäuser Gärten. Zu seinen Regiearbeiten zählen Musiktheater- und Schauspielinszenierungen, Stückentwicklungen und Uraufführungen u. a. an der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Musikbiennale Venedig und der Philharmonie Luxemburg. „Frank Martins Le Vin herbé ist episches Theater und gleichzeitig eine tief berührende, sinnliche Nahaufnahme zweier Liebender, die einander auf Grund moralischer Restriktionen entsagen und dennoch nicht aufhören können sich nacheinander zu sehnen. Dieser Spannung zwischen Nähe und Distanz, zwischen Sehnsucht und Isolation lässt sich gerade besonders gut nachspüren.“

Termine Fr 19.06.2020 21 Uhr Premiere, weiter Termine So 21.06.2020, 21 Uhr, Mi, 24.06.2020, 21 Uhr, Fr 26.06.2020, 21 Uhr, So 28.06.2020, 21 Uhr, Sa 04.07.2020, 21 Uhr, Mi 08.07.2020, 21 Uhr, Fr 10.07.2020, 21 Uhr So 12.07.2020, 21 Uhr  Weitere Informationen und Karten HIER!

Das weitere Programm im Gartentheater Herrenhausen

All you can dance —  Junge Choreograf*innen in Herrenhausen

Acht Tänzer*innen des Staatsballetts Hannover werden im Rahmen von All you can dance erste Erfahrungen als Choreograf*in haben: Alessandra La Bella, Francisco Baños Diaz, Giovanni Visone, Javier Ubell, Lilit Hakobyan, Michèle Seydoux, Veronica Segovia Torres und Rosario Guerra. Choreograf*in zu sein bedeutet mehr, als sich „nur“ Schrittfolgen auszudenken. Neben der Entscheidung, mit welchen Tänzer*innen man zusammenarbeiten möchte, geht es auch um die Wahl der Musik, die Planung der Proben sowie um Kostüm, Licht und die Nutzung des Raums   in diesem Fall des Gartentheaters Herrenhausen.

Termine Mi 01.07.2020, 21 Uhr, Do 02.07.2020, 21 Uhr, Weitere Informationen und Karten

We’ll meet again  –  Ballettabend mit Choreografien von Marco Goecke

Das Staatsballett zeigt im Gartentheater sechs Choreografien von Marco Goecke. Darunter sind mit Cry Boy und Tué zwei Solo-Kreationen, die erstmals in Hannover aufgeführt werden.

Termin  Fr 03.07.2020, 21 Uhr  Weitere Informationen und Karten

Staatstheater Hannover / hier : Marco Goecke, Ballett, Laura Bermann - Intendantin Staatsoper, Sonja Anders - Intendantin Schauspiel @ Staatstheater Hannover

Staatstheater Hannover / hier : Marco Goecke, Ballett, Laura Bermann – Intendantin Staatsoper, Sonja Anders – Intendantin Schauspiel @ Staatstheater Hannover

Sh*t happens  – Konzertabend mit Musik von Verdi und Tschaikowski u.a.

Mit Sh*t happens gibt es ein Opernarien-Programm, das den Bässen der Staatsoper Hannover gewidmet ist. Arien von Vaterfiguren aus Opern von Giuseppe Verdi und Peter Tschaikowski werden von den Ensemblemitgliedern Shavleg Armasi, Pavel Chervinsky und Daniel Miroslaw gesungen. Und wo russische und italienische Väter klagen, sind deren unglückliche Kinder nicht weit: Die Sopranistin Barno Ismatullaeva und der Tenor Long Long brillieren mit Arien aus dem Repertoire des 19. Jahrhunderts – aus der Position der Töchter und Söhne.

Termine  –  Sa 20.06.2020, 21 Uhr, Sa 27.06.2020, 21 Uhr, Do 09.07.2020, 21 Uhr
Weitere Informationen und Karten

Tanzen! Singen! Küssen!  –  Operettenabend mit Musik und Liebe auf Abstand

Wenn viele liebenswerte Vergnügungen während einer Pandemie nicht mehr möglich sind, bedeutet das nicht, dass der Wunsch danach verschwindet: Der Konzertabend Tanzen! Singen! Küssen! ist ganz der Sehnsucht gewidmet, sich endlich wieder berühren, über Zimmerlautstärke hinaus singen … und nicht nur den*die Ehepartner*in küssen zu dürfen.

Termine  –  Do 25.06.2020, 21 Uhr, So 05.07.2020, 21 Uhr, Sa 11.07.2020, 21 Uhr
Weitere Informationen und Karten

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Rund 200 Plätze können unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften im Gartentheater angeboten werden.  Die Staatsoper Hannover hält sich für die Vorstellungen konsequent an die geltenden Verordnungen für die weitere Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Vorstellungen finden darum unter strengen Schutz-und Hygienemaßnahmen statt.

Bitte halten Sie sich während Ihres Theaterbesuchs an die allgemeinen Empfehlungen zur Prävention des Robert Koch-Instituts. Wahren Sie bitte auch aus Rücksicht auf die anderen Besucher*innen und Mitarbeiter*innen die Nies- und Hustenetikette, und halten Sie bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Menschen, die nicht zu Ihrem eigenen oder einem weiteren Hausstand gehören, ein. Vor Ort erinnern Hinweisschilder und unser Abendpersonal an unsere Hygieneregeln. Hier können Sie unser Hygiene-Knigge herunterladen.

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

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