Meiningen, Meininger Staatstheater, 8. Sinfoniekonzert: FINALE FURIOSO, 04.07.2019

Meininger Staatstheater 

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

8. Sinfoniekonzert: FINALE FURIOSO

Donnerstag, 04. Juli, 19.30 Uhr, Großes Haus, Konzerteinführung: 18.30 Uhr, Foyer

Zum Abschluss der Konzertsaison 2018/19 bietet das 8. Sinfoniekonzert zugleich einen Ausblick auf den Sommer.

Schumann hat sein Opus 52, das nach der erfolgreichen Uraufführung seiner ersten Sinfonie entstand, bewusst leichter gehalten. Er selbst versuchte der Ouvertüre, an deren Seite erst später zwei weitere Sätze traten, eine Gattungsbezeichnung zuzuordnen, ohne Erfolg. So blieben schließlich die Bezeichnung der Teile „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ als Titel stehen.

Keinen Zweifel an der Werkbezeichnung lässt dagegen Brahms in Opus 77 zu, seinem Violinkonzert in D-Dur. Wohl aber arbeitet sich der Komponist darin an der Form des Solokonzerts an sich ab. Das Instrument tritt nicht als selbstverständlich virtuose Stimme hervor, sondern muss sich seine Position gleichsam erkämpfen. Hans von Bülow hatte das Werk deshalb auch als „Konzert gegen Violine“ bezeichnet. Dem Solisten werden gerade im dritten Satz dann mit Doppelgriffen und großen Sprüngen auch noch große technische Herausforderungen abverlangt. Sönke Reger nimmt diese als Solist des Abends gerne an.

In eine mystische Welt führt uns Jean Sibelius in seiner Lemminkäinen-Suite. Der Komponist vertont darin vier Legenden des finnischen Heldenepos KALEVALA. Der bekannteste Abschnitt malt in Tönen das Bild eines Schwans, der seine Kreise um die Toteninsel zieht.

Meininger Staatstheater / Leo McFall © Ronald-Knapp

Meininger Staatstheater / Leo McFall © Ronald-Knapp

Dirigent Leo McFall kehrt als gern gesehener ständiger Gast mit diesem Programm ans Pult der Meininger Hofkapelle zurück.

ROBERT SCHUMANN (1810–1856)
Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Violinkonzert D-Dur op. 77
JEAN SIBELIUS (1865–1957)
Lemminkäinen-Suite op. 22

Solist: Sönke Reger
Dirigent: Leo McFall

—| Pressemeldung Meininger Staatstheater |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Sol Gabetta Trio, 28.06.2019

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Sol Gabetta Trio spielt Meisterwerke von Ravel und Schubert

Drei junge Stars, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou und Vilde Frang spielen am Freitag, 28. Juni 2019, 20 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden zwei der bedeutendsten Klaviertrios überhaupt – das Klaviertrio in a-Moll von Maurice Ravel und das Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur von Franz Schubert.

“Seit vorgestern diese Sturmglocke, diese weinenden Frauen und vor allem der grauenhafte Enthusiasmus der jungen Leute… Sie glauben, ich arbeite nicht mehr? Ich habe nie so viel mit einer verrückteren und heroischeren Wut gearbeitet”, schrieb Maurice Ravel in einem Brief 1914, unmittelbar nach Beginn des ersten Weltkriegs. Ravel, neben Claude Debussy der Hauptvertreter des musikalischen Impressionismus, verbindet in seinen Werken Klangsinn und Raffinement mit Strenge und Kalkulation. Das Klaviertrio a-Moll, das er in jenem Sommer 1914 in Saint-Jean-de-Luz im Baskenland komponierte, ist sein einziges Werk dieser Gattung. Der zweite Satz, dem „Pantoum“, spielt Ravel auf den „Pantun“ an, eine Form poetischer Deklamation in Malaysia. Der dritte Satz greift die barocke Form der „Passacaille“ auf. Wie in Bachs Passacaglia oder anderen Beispielen der Gattung bildet ein Bassthema in der linken Hand des Klaviers den Ausgangspunkt. Es wandert von dort über das Cello in die Violine, wird allmählich zu einem grandiosen Höhepunkt gesteigert, um im Abklingen wieder zur Einfachheit des Beginns zurückzufinden. Die Uraufführung des Trios erfolgte im Januar 1915 in der Salle Gaveau in Paris.

„Wie eine zürnende Himmelserscheinung“ sei Schuberts Trio über das damalige „Musiktreiben“ hinweggegangen, erinnerte sich noch zehn Jahre später Robert Schumann. Für ihn blieb das Klaviertrio in Es-Dur zeitlebens Schuberts „Eigenthümlichstes“, ein Nonplusultra romantischer Kammermusik. Und er wies immer wieder darauf hin, welche große kompositorische Wirkung das Werk auf die kommende Komponistengeneration um Wilhelm Tauber und Felix Mendelssohn Bartholdy hatte. Das Es-Dur-Trio entstand im November 1827, in der Zeit der melancholischen „Winterreise“, was seinen melodischen Duktus, die harmonischen Abstürze und die existentielle Spannung erklärt. In vier Sätzen aufgebaut, hat das Trio vor allem durch den zweiten Satz, einen Trauermarsch, Berühmtheit erlangt. Als erstes von Franz Schuberts Werken wurde es außerhalb Österreichs veröffentlicht und prägte auf diese Weise nachhaltig das Bild eines Kammermusikerkomponisten Franz Schubert.

Festspielhaus Baden-Baden / Sol Gabetta © Julia Wesely

Festspielhaus Baden-Baden / Sol Gabetta © Julia Wesely

Sol Gabetta zählt zu den Stars der internationalen Klassikwelt. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin feierte seit ihrem Debüt 2011 im Festspielhaus Baden-Baden schon mehrfach große Erfolge, so etwa mit ihrem ersten Auftritt mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle-2014. Die Argentinierin arbeitet weltweit an den großen Konzerthäusern mit renommierten Orchestern und Dirigenten zusammen. Ihre kammermusikalischen Aktivitäten führen sie in berühmte Säle wie die Carnegie Hall in New York und die Wigmore Hall in London. In dem von ihr in der Schweiz gegründeten und geleiteten Solsberg- Festival widmet sie sich ausschließlich und intensiv der Kammermusik. Die Cellistin ist international als Solistin zu hören und unterrichtet an der Musik- Akademie Basel. 2018 erhielt sie den Herbert-von-Karajan-Preis.

Festspielhaus Baden-Baden / Vilde Frang © Marco Borggreve

Festspielhaus Baden-Baden / Vilde Frang © Marco Borggreve

Vilde Frang, die norwegische Solo-Geigerin und ehemalige Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung war schon mehrfach in Baden-Baden: 2010 brillierte sie mit Schubert und Bartók, in einem weiteren Konzert mit Werken von Elgar und Sibelius. 2013 spielte sie im Festspielhaus ein Programm mit  dem Titel „Festlicher Mozart“ und 2018 konzertierte sie unter der Leitung von Iván Fischer mit den Berliner Philharmonikern bei den Osterfestspielen. Ihr Studium absolvierte Vilde Frang u.a. an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach ihrem Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra im Jahr 2007 ging es mit ihrer Karriere steil bergauf und sie ist weltweit mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig oder dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu erleben. Sie spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume von 1866.

Festspielhaus Baden-Baden / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Festspielhaus Baden-Baden / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Bertrand Chamayou wurde als bislang einziger Künstler bereits viermal mit dem französischen Victoires de la Musique ausgezeichnet: 2006 als „Nachwuchskünstler“, 2012 für „Bestes Album“ und 2011 und 2016 in der Kategorie „Solo Instrumentalist“. Der Klavierkünstler wurde bereits in jungen Jahren von dem Pianisten Jean-François Heisser als herausragendes Talent entdeckt und später am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique unterrichtet. Anschließend studierte er bei Maria Curcio in London. Für sein Debüt-Album beim Label Erato, das im Frühjahr 2014 erschien, spielte Bertrand Chamayou ein Schubert-Programm ein. Sein neuestes Album widmet sich Ravels Gesamtwerk für Solo-Klavier. Bertrand Chamayou ist Artist in Residence bei Gstaad Musik Festival 2019.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe, Chopin Festival Hamburg, IOCO Aktuell, 20. – 25.6.2019

Juni 8, 2019 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung

Pere Lachaise / Frederic Chopin Grabstätte © IOCO

Pere Lachaise / Frederic Chopin Grabstätte © IOCO

Chopin Festival

Chopin-Festival Hamburg : 20. – 25.06.2019

– Klaviermusik neu erleben –

Geschichte und Gegenwart, Romantik und Neuzeit – das Programm des 2. Chopin Festivals Hamburg verbindet vom 20.06. bis 25.06.2019 die Klangwelten moderner und historischer Flügel zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis. International renommierte Pianisten wie Ragna Schirmer, Janusz Olejniczak, Tomasz Ritter, Hélène Tysman, Tobias Koch spielen im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und in der Hamburger Kunsthalle das Œuvre von Fryderyk Chopin sowie Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow und Sergei Prokofiew. Andreas Staier, einer der bedeutendsten Interpreten historisch informierter Aufführungspraxis, bestreitet mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert das Abschlusskonzert des Festivals. Dabei wird er von dem Geiger Daniel Sepec und dem Cellisten Roel Dieltiens begleitet.

Chopin Festival/ Pianistin Ragna Schirmer © Maike Helbig

Chopin Festival/ Pianistin Ragna Schirmer © Maike Helbig

Jeder Künstler wirft einen anderen Blick auf die Musik Chopins und der anderen Komponisten, und das gleich in doppelter Hinsicht, nämlich in der Auswahl des Werks und in der des Instruments. Im ersten Teil der Konzerte werden die Interpretationen von vergangener Klangfülle der original-historischen Klaviere aus der weltberühmten Musikinstrumente-Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe wie „Broadwood“, „Pleyel“, „Brodmann“ oder historischem „Steinway“ geprägt. Als Kontrapunkt zu den Instrumenten des 19. Jahrhunderts erklingen dann im zweiten Teil der Konzerte moderne Flügel von „Shigeru Kawai“ und „Steingraeber“. Dieser Klang-Vergleich sorgt für neue intensive Hörerlebnisse.

Der Intendant des Chopin-Festivals Prof. Hubert Rutkowski: „Beim 2. Chopin-Festival Hamburg 2019 treten brillante Pianistinnen und Pianisten auf. Einzigartig an diesem Klassik-Festival ist, dass sie Werke auf original historischen Instrumenten spielen und dazu im Vergleich – und in derselben Vorstellung – auch auf einem Flügel der Gegenwart. Es ist ein klanglicher Wettbewerb zwischen Historie und Moderne mit Abendkonzerten, Meisterkursen und Künstlergesprächen.“

Das Chopin-Festival Hamburg ist das erste und einzige Festival, das die Klangwelten historischer und moderner Flügel gegenüber stellt. An fünf Konzertabenden und in fünf Meisterkursen hat das Publikum die Gelegenheit, die kontrastierenden Klänge der originalgetreuen und zeitgenössischen Wiedergabe der Werke von Fryderyk Chopin zu erleben.

Das 2. Chopin Festival Hamburg wird von der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V. mit freundlicher Unterstützung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg und der Hamburger Kunsthalle sowie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg organisiert.

Einzelpreise bis 4 Personen, pro Abendkonzert: 45€, für jedes weitere Konzert: 40 €
Gruppen ab 5 Personen, pro Abendkonzert: 40 €, für jedes weitere Konzert: 35 €
Studierende: 10 Euro €, Freier Eintritt zu den Meisterkursen, E-Mail: karten@chopin-hamburg.de, Konzertkasse Gerdes und alle bekannten Vorverkaufsstellen

Weitere Informationen zum Festival unter: www.chopin-festival.de

—| IOCO Aktuell Chopin Festival |—

Dresden, Kulturpalast, Musikfestspiele Dresden 2019 – Birmingham Orchestra, IOCO Kritik, 23.05.2019

Mai 23, 2019 by  
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Kulturpalast Dresden © Nikolaj Lund

Kulturpalast Dresden © Nikolaj Lund

Kulturpalast Dresden

 City of Birmingham Symphony Orchestra –  Musikfestspiele Dresden 2019

Verstolperter Anfang  –  Frauenpower zeigt lebendige Dirigat

von Thomas Thielemann

Einen besonderen Reiz bekommen die Dresdner Musikfestspiele, dass man zeitlich komprimiert die verschieden artigsten Orchester im erst zwei Jahre alten Konzertsaal des Dresdner Kulturpalasts hören kann. Viele dieser Klangkörper hatten noch im früheren Saal gespielt oder sogar abgelehnt unter dessen Bedingungen zu musizieren.

Das City of Birmingham Symphony Orchestra war bereits mehrfach nach dem Umbau zu Gast gewesen und kannte sich mit den Besonderheiten des Konzertsaals aus. Und so galt das besondere Interesse, wie  die aus Lettland stammende Chef-Dirigentin Mirga Gražinyté-Tyla die Nachfolge von Sir Simon Rattle und Andris Nelsons meistert.

Das Konzert wurde mit György Ligetis faszinierentem Concert  Romanesc begonnen. Eigentlich als Einstimmung auf das geplante 5. Prokofjew – Klavierkonzert gedacht, erreichte es doch als eigenständige Darbietung  seine Wirkung. Ligeti (1923-2006) hatte das Werk nach schwierigen Kriegserlebnissen 1951 in Budapest komponiert. Unter den Eindrücken der politischen  Entwicklungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte er in der Mitte der neunziger Jahre seine frühe Arbeit überarbeitet und „als eine autobiographische Momentaufnahme“ bezeichnet.  Die beiden ersten Sätze, eine Ballade-Andantino  und ein schneller Tanz aus der Urfassung gehen übergangslos zum komplexen langsamen 3. Satz über. Das Finale, gleichsam sofort angeschlossen, findet dann in einer noch moderneren Klangsprache statt.

Dredner Musikfestspiele 2019 / Dirigentin Mirga Gražinté-Tyla © Benjamin-Ealovega

Dredner Musikfestspiele 2019 / Dirigentin Mirga Gražinté-Tyla © Benjamin-Ealovega

Die 1986 geborene Dirigentin Mirga Gražinté-Tyla, seit 2016 mit dem Chefposten beim City of Birmingham Symphony Orchestra betraut, hat vom ersten Takt das Heft in der Hand. Mit geraden klaren Schlägen der Arme zeigt sie die Taktwechsel fast Metronom-artig an.

Das wirkt zwar sehr diszipliniert. Aber dass sie ihr stürmisches Temperament nur schwer zügelt, bemerkt man, wenn sie einen Einsatz mit einem angedeuteten Luftsprung begleitet. Ihr selbstgewählter Namenszusatz Gražinyté-Tyla“ ist ihr auch immer Mahnung, denn Tyla bedeutet im Lettischen „Stille“ oder „schweigen“. Aber dankenswerterweise gelingt  die Dämpfung nicht immer und so wirkte ihr Dirigat immer lebendig.

Eigentlich sollte nun Sergej Prokofjews  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 G-Dur mit der Solistin Yuja Wang folgen. Nach  der gesundheitlich bedingten Absage von Yuja Wang hatten die Konzertorganisatoren mit Patricia Kopatschinskaja eine der fantasievollsten Geigerinnen unseres Konzertbetriebs als Solistin gewonnen, statt dessen Tschaikowskis D-Dur-Violinkonzert mit dem City of Birmingham Orchestra zu spielen.

Robert Schumann Büste © IOCO

Robert Schumann Büste © IOCO

Als aber dann noch Frau Kopatschinskaja nicht zur Verfügung stand, half der Festspielleitung nur noch, einen Konzertflügel aufs Podium zu schieben und Gražinnyte-Tyla zu bitten, mit einer emotionalen Ansprache dem Auditotium den jungen Amerikaner Kit Armstrong und ausgerechnet mit Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll schmackhaft zu machen.

Dieses 1845 wenige Schritte vom Kulturpalast von Clara Schumann uraufgeführte Meisterwerk gehört in Dresden zu den populärsten Kompositionen und ist  in den verschiedensten Interpretationen mit den unterschiedlichste Qualitäten zu Gehör gebracht worden. Aber was der „Einspringer“ uns da geboten hatte, da passte eigentlich Garnichts. Die Dirigentin ließ den Orchesterpart sauber nebenher spielen und machte dem Mann am Klavier keine zusätzlichen Schwierigkeiten. Ob Armstrong dann ob seines Mutes von den Zuhörern gefeiert wurde? Zumindest bedankte auch er sich mit einer auf unseren Plätzen nicht verständlichen Ansprache .

Natürlich war es nun schwierig, nach der Pause mit Johannes Brahms zweiter Sinfonie dem Konzert ein Mindestniveau zu geben. Die Dirigentin leitete auch bei Brahms  ihr Orchester klar, transparent und bis zu einem gewissen Grad auch flexibel. Auch wenn nicht jedes Detail ihrer Ansagen bei ihren Musikern ankam, so war doch eine frische Aufführung der „zweiten Brahms“ in einem mittleren Tempo zu Stande gekommen. Beeindruckt hatte letztlich György Ligetis „Concert Romanesc“.

—| IOCO Kritik Kulturpalast Dresden |—

 

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