Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Termine August – September 2018

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund

Terminübersicht des KONZERTHAUS DORTMUND für die Monate August / September 2018.

Di 21.08.2018 20.00
Chris de Burgh ? ausverkauft
Solo-Tour 2018
Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag kommt Chris de Burgh auf Deutschlandtour, um mit seinen vielen Fans vorab zu feiern. Dem besonderen Anlass entsprechend – am 15. Oktober zelebriert der Ire das runde Jubiläum – werden seine Konzerte zu außergewöhnlichen Events, die in ähnlicher Form zuletzt 2012 mit ihm zu erleben waren:

Solo wird er seine Songs so spielen, wie er diese einst komponiert hat – ursprünglich und auf das Wesentliche reduziert. Im aktuellen Fall bedeutet dies, dass er sie zur Begleitung auf der E-Gitarre oder an einem E-Piano vorträgt, das wie ein Flügel klingt – natürlich mit der ihm eigenen Musikalität!
€ 44,25 / 50,00 / 55,75 / 67,25 / 78,75 / 90,25
Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh


Fr 24.08.2018 20.00
Sa 25.08.2018 20.00
Final Fantasy XIV Orchestra Concert 2018
Neue Philharmonie Westfalen
Eorzean Symphony
Ausgewählte Titel aus der umfangreichen Soundtrack-Sammlung von »Final Fantasy XIV« Online, live von einem kompletten Orchester aufgeführt! Kommt, tapfere Krieger! Tretet ein in eine Welt der Musik! Die Eorzean Symphony feierte letzten September Premiere in Tokio und präsentierte ein großangelegtes Sinfonieorchester, einen Chor, renommierte Solisten und Ausschnitte aus dem Spiel, die synchron auf eine riesige Leinwand projiziert wurden, für ein spannendes audiovisuelles Erlebnis, in das man vollständig eintauchen kann. Die amerikanische und europäische Premiere wird eine ganz besondere Gästeliste beinhalten, beginnend mit Naoki Yoshida (Produzent und Regisseur) und Masayoshi Soken (Sound Director und Komponist), die zusammen dieses neue Konzerterlebnis kreiert haben, sowie Darbietungen von Susan Calloway, die Sängerin der Stücke »Answers« und »Dragonsong«.
€ 44,00 / 69,00 / 119,00
Veranstalter: La Fée Sauvage


So 09.09.2018 17.00
Öffentliche Hausführung
Wollten Sie nicht auch immer schon einmal wissen, was sich hinter den schweren Türen verbirgt, durch die die Künstler die Bühne betreten? Oder wie die riesigen Porträts im Komponistenfoyer entstanden? Wo versteckt das Konzerthaus eigentlich seinen Orgelspieltisch? Und was hat es mit dem Nashorn auf sich? Diese und alle anderen Fragen beantworten wir gerne bei einer Hausführung. Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 200
Eintritt frei
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Di 11.09.2018 20.00
Mi 12.09.2018 20.00
1. Philharmonisches Konzert
Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent)
Albrecht Mayer (Oboe)
Zeitenwende
Georg Friedrich Händel: »Music for the Royal Fireworks« HWV 351
Richard Strauss: Konzert für Oboe und Orchester D-Dur
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Fr 14.09.2018 19.00
Kopfhörer
Prof. Dr. Holger Noltze
Prof. Dr. Michael Stegemann
Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2
Bei der Uraufführung seines zweiten Klavierkonzerts 1901 ließ Sergej Rachmaninow selbst die Finger über die Tasten fliegen und legte den Grundstein für einen ungebrochenen Siegeszug seines Werks durch die Konzertsäle. Doch auch auf Tonträger sind die spätromantischen Klänge unzählige Male gebannt worden – ausreichend Diskussionsstoff für die Musikprofessoren Noltze und Stegemann.
Das Werk live im Konzerthaus: So 16.09.18 / 16.00 Uhr
Abo: Kopfhörer
€ 10,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 16.09.2018 16.00
Festliche Saisoneröffnung
City of Birmingham Symphony Orchestra
Omer Meir Wellber (Dirigent)
Jan Lisiecki (Klavier)
Antonín Dvo?ák: »Othello« Ouvertüre op. 93
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 15.15 Uhr im Komponistenfoyer Nach dem Konzert Empfang mit Intendant Raphael von Hoensbroech zum Saisonauftakt Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 – 22 696 256
Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier
€ 19,00 / 39,00 / 60,00 / 76,00 / 88,00 / 98,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: HELLWEG DIE PROFI-BAUMÄRKTE
Förderer: BOTSCHAFTER DES KONZERTHAUS DORTMUND


Mi 19.09.2018 19.00
Junge Wilde – Beatrice Rana
Pablo Ferrández (Violoncello)
Beatrice Rana (Klavier)
Franz Schubert: Ausgewählte Lieder Fassung für Violoncello und Klavier Dmitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40 Robert Schumann: Ausgewählte Lieder Fassung für Violoncello und Klavier Johannes Brahms: Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 2 F-Dur op. 99 Einführung mit Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Komponistenfoyer Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech
Abo: Junge Wilde
€ 23,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: INNOGY


Do 20.09.2018 19.00
Happy Hour – Klassik um sieben
WDR Sinfonieorchester Köln
Edward Gardner (Dirigent)
Jascha Habeck (Moderation)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Suite aus »Ein Sommernachtstraum« op. 61
Witold Lutos?awski: Konzert für Orchester
»Happy Hour« im Konzerthaus: eine Stunde Klassik und ein Treffen mit den Musikern beim
anschließenden Umtrunk im Foyer
€ 16,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit WDR
Sponsor: DSW21


Fr 21.09.2018 20.00
The Tallest Man On Earth
When The Bird Sees The Solid Ground Tour
Schweden, das Heimatland von Kristian Matsson, der schon seit geraumer Zeit als The
Tallest Man On Earth durch die Welt reist, ist unüberhörbar ein Teil seiner musikalischen Identität. Auch wenn sein letztes Album »Dark bird is home« aus dem Jahr 2015 sich nicht anhört, als käme es aus einer bestimmten Zeit oder von einem speziellen Ort, schwingt doch immer diese tiefe Sehnsucht, das Fernweh, die Trauer und die Euphorie mit, die ihn an seine Heimat erinnern. »Dark bird is home« ist damit vielleicht wohl das persönlichste und direkteste Werk von Kristian Matsson. Seine leicht kratzige Stimme und seine manchmal fast nostalgischen Texte begründen diesen besonderen Zauber in seiner Musik. Dabei ist die Akustik-Gitarre immer im Anschlag, die Melodien und Arrangements wirken kräftig und klassisch.
Abo: Pop-Abo
€ 16,00 / 24,00 / 30,00 / 35,00 / 39,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 23.09.2018 17.00
Chris Hopkins meets his Piano friends
Chris Hopkins (Klavier)
Judy Carmichael (Klavier)
Klassischer Jazz an zwei Steinway-Flügeln
Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Swing-Musikern. Etliche Tourneen, auf denen er viele namhafte Größen begleitete, führten ihn durch ganz Deutschland, viele Länder Europas, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland.
€ 30,00
Veranstalter: Klavier & Flügel Galerie Maiwald GmbH


Di 25.09.2018 20.00
WDR 4 Symphonic Pop – Tour 2018
WDR Funkhausorchester Köln
Enrique Ugarte (Dirigent)
Sydney Youngblood (Gesang)
Sven Komp (Gesang)
Martina Emmerich (Moderation)
Peter Großmann (Moderation)
WDR Funkhausorchester Köln & Gäste
Die »WDR 4 Symphonic Pop«-Tour schickt ihre Besucher auf eine außergewöhnliche sinfonische Reise in zwei besondere Jahrzehnte der Popmusikgeschichte. Sinfonisch kunstvoll arrangiert und brillant gespielt vom WDR Funkhausorchester stehen die Lieblingshits der 70er und 80er bei diesem Konzert im musikalischen Fokus. Von Tina Turners »The Best« über den Klassiker »Time of my life« aus Dirty Dancing bis zum John  Miles Evergreen »Music« erleben die Zuschauer eine emotionale Zeitreise im musikalisch edlen Gewand.
€ 36,50 / 48,00 / 58,35 / 62,95 / 69,85
Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh


Fr 28.09.2018 20.00
Musik für Freaks – Giovanni Guzzo
Giovanni Guzzo (Violine)
Eugène Ysaÿe: Sechs Sonaten für Violine solo op. 27
Abo: Musik für Freaks
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Sa 29.09.2018 20.00
Artemis Quartett
Vineta Sareika (Violine)
Anthea Kreston (Violine)
Gregor Sigl (Viola)
Eckart Runge (Violoncello)
Joseph Haydn: Streichquartett g-moll Hob III:74 »Reiterquartett«
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Johannes Brahms: Streichquartett a-moll op. 51 Nr. 2
Abo: Streichquartett
€ 23,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Wien, Oper in der Krypta, Die schöne Müllerin – Franz Schubert, IOCO Kritik, 20.06.2018

Juni 19, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Konzert, Kritiken, Peterskirche

 Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche Wien

Oper in der Krypta

 DIE schöne MÜLLERIN – Liederabend in der Krypta

Von Marcus Haimerl

Das etablierte Liedduo Matthias Spielvogel und Andreas Mersa präsentierte Anfang Mai mit Schuberts  Die schöne Müllerin sein bereits fünftes Liedprogramm in der Krypta der Wiener Peterskirche. Den deutschen Tenor und den Tiroler Pianisten verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit, in welcher sie vor allem das Repertoire des deutschen Kunstlieds pflegen (siehe Franz Schubert  Die Winterreise – link  HIER)

Zu den bekanntesten, im deutschsprachigen Volksliedtum erhalten gebliebenen Gedichten Wilhelm Müllers (1794-1827), zählen sicherlich „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Am Brunnen vor dem Tore“. Die schöne Müllerin ist, neben der Winterreise mit ihren 24 Gedichten, der zweite große Gedichtzyklus Müllers, den Franz Schubert vertonte.

Peterskirche Wien _ Oper in der Krypta / Die schöne Müllerin hier Matthias Spielvogel und Andreas Mersa an Flügel © Marcus Haimerl

Peterskirche Wien _ Oper in der Krypta / Die schöne Müllerin hier Matthias Spielvogel und Andreas Mersa an Flügel © Marcus Haimerl

Das Sujet der schönen Müllerstochter (italienisch – La molinara) war Anfang des 19. Jahrhunderts in Dichtung und Musik allgegenwertig. So widmete sich auch Wilhelm Müller diesem Thema und schuf 1821 den Gedichtzyklus Die schöne Müllerin, welchen er im Sammelband „Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten“ veröffentlichte. Müllers Zyklus umfasst, anders als bei Schubert, im Original 25 Gedichte. Durch Prolog und Epilog des Dichters erfährt die tragische Geschichte des Müllerburschen eine ironische Wendung, mit welcher Müller zu verstehen gibt, dass die ganze Geschichte nicht allzu ernst zu nehmen sei. Nicht so Franz Schubert. Dieser nahm sie sehr ernst; er strich fünf Gedichte und vertonte letztlich nur 20, um die Tragik nicht zu brechen.

Wilhelm Müller wirkte in seinem kurzen Leben vor allem im mitteldeutschen Raum und ist Franz Schubert nie begegnet. Auch ist nicht geklärt, ob Müller von Schuberts Vertonungen je erfahren hat.

1823 komponierte Schubert seine Fassung der literarischen Vorlage. Ein junger Müllersbursche auf Wanderschaft findet Arbeit in einer Mühle und verliebt sich in die Tochter des Müllers. Die anfängliche Romanze entpuppt sich bald als Wechselspiel aus tiefster Zuneigung, Eifersucht, Abweisung und Schmerz. In seiner starken Natur-verbundenheit wählt der Müllersbursche den Bach als seinen Vertrauten und sein Schicksal. Er spricht mit ihm und klagt ihm sein Leid, der Bach antwortet, tröstet und steht ihm zur Seite bis er den jungen Burschen, im tragisch-verklärten Schluss, in seinen Armen empfängt.

Manisch-depressive Verzweiflung und die Wiener Todessehnsucht durchziehen die Lieder gegen Ende des Zyklus auf eine Weise, wie nur Schubert sie auszudrücken vermochte. Kompositorisch finden sich in der Müllerin die typischen Charakteristika der Tonsprache Schuberts: bewusst gewählte Tonartenabfolgen, ausgefeilte motivische Arbeit im Klavierpart sowie Volksliedhaftigkeit auf höchstem Niveau. Wie auch in der späteren Winterreise hebt Schuberts Musik die schlichten Texte Müllers auf eine höhere, nahezu transzendente Ebene voller Subtext und Deutung. Dieser Meilenstein des deutschen Kunstlieds ist maßgebend für die Geschichte dieses Genres.

Peterskirche Wien _ Oper in der Krypta / Die schöne Müllerin hier Matthias Spielvogel (rechts) und Andreas Mersa © Sophie Menegaldo

Peterskirche Wien _ Oper in der Krypta / Die schöne Müllerin hier Matthias Spielvogel (rechts) und Andreas Mersa © Sophie Menegaldo

Als Kenner der Müllerin merkt man die Gründlichkeit, mit der sich die Künstler diesen Zyklus erarbeitet haben: Genauigkeit in Notentext und Wort sind Grundvoraussetzung für eine hochwertige Interpretation dieses Zyklus‘ – beides findet man an diesem Abend in Vollendung vor. Stimmlich überzeugt Matthias Spielvogel durch hervorragendes Gespür für Phrasierung und Artikulation. Selbst unter dicht geführten Legatobögen bleibt jedes Wort verständlich. Die Naivität, die dem Charakter des erzählenden Müllersburschen zu Grunde liegt, weiß der Sänger stimmlich authentisch und überzeugend umzusetzen. Umso überraschender die Stellen des Werks, an denen die zu Beginn überschwängliche Stimmung kippt. Plötzlich tauchen auch düstere Stimmfärbungen, eindringliche Pianostellen und dramatische Ausbrüche auf. Jetzt wird klar; die zu Beginn ungetrübte Liebesgeschichte wird kein gutes Ende nehmen.

Andreas Mersa zeigt sich an diesem Abend einmal mehr als einfühlsamer Pianist und Liedbegleiter. Klangliche Vielfalt, wohlüberlegte Phrasierung und technische Souveränität prägen sein Spiel. Beim letzten Stück „Des Baches Wiegenlied“ zeigt sich die Ergriffenheit des Publikums, ehe die Künstler beim langanhaltenden Applaus für diesen gelungenen und außergewöhnlichen Konzertabend belohnt wurden.

Freunde des deutschen Kunstlieds im Allgemeinen und Fans des Liedduos Spielvogel & Mersa im Speziellen kommen im Herbst erneut auf ihre Kosten: am 30. Oktober und  8. November 2018 präsentieren die beiden Künstler ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Hugo Wolf in der Krypta der Wiener Peterskirche.

—| IOCO Kritik Oper in der Krypta |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, DOROTHEA RÖSCHMANN – Liederabend, 23.01.2018

Januar 12, 2018 by  
Filed under Konzert, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 DOROTHEA RÖSCHMANN

Dienstag 23. Januar 2018 20.00 Uhr im Opernhaus

Der fünfte Liederabend der Spielzeit 2017/18 wird bestritten von der deutschen Sopranistin  Dorothea Röschmann

Immer wenn Dorothea Röschmann für Gesangsstunden nach London fuhr, war der Besuch der National Portrait Gallery ein Muss. Die Gemälde historischer Persönlichkeiten begeisterten sie so nachhaltig, dass der Gedanke wuchs, ein Liedprogramm zusammenzustellen, das den Hörer wie durch eine Kunstgalerie führt. Portraits heißt so auch ihr 2014 bei Sony erschienenes Album, in dem die lyrische Sopranistin mit unglaublicher Intensität und Sinnlichkeit musikalische Frauenbilder der Romantik zeichnet. Gemeinsam mit dem Pianisten Malcolm Martineau, der sie auf dieser Einspielung begleitet, wird die Sängerin, die bereits in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus auftrat, nun erstmals einen Liederabend an der Oper Frankfurt gestalten.

Oper Frankfurt / Dorothea Röschmann © Harald Hoffmann

Oper Frankfurt / Dorothea Röschmann © Harald Hoffmann

Ihr letztes Soloalbum mit Frauenporträts von Schumann und Berg, auf dem die japanische Starpianistin Mitsuko Uchida ihre Partnerin ist, wurde kürzlich mit einem Grammy ausgezeichnet. Dorothea Röschmann ist seit ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro unter Nikolaus Harnoncourt 1995 auf den renommiertesten Opernbühnen der Welt zu erleben. Die großen Mozart-Heroinen hat sie alle gesungen; mit ihrem exquisiten, samtigen Timbre und unwiderstehlicher Intensität verkörpert sie inzwischen auch Desdemona, Feldmarschallin oder Jenufa. Seit vielen Jahren ist Dorothea Röschmann der Staatsoper Berlin verbunden und wurde dort kürzlich zur Kammersängerin ernannt.

Dorothea Röschmann präsentiert, begleitet von Malcolm Martineau am Klavier, Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Wagner und Gustav Mahler.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Michael Fabiano, Tenor 03. April 2018,  Nicole Cabell, Sopran 08. Mai 2018, Tanja Ariane Baumgartner, Mezzosopran 12. Juni 2018

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Programm Oktober 2017

August 24, 2017 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Robert Schumann Saal

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert-Schumann-Saal
Programm Oktober 2017

Mi, 4.10.2017, 19 Uhr
Eröffnung Jamaltage Düsseldorf
Tanzensemble „Nordlicht“ | Anzhelika Kulmametova Sopran

Anlässlich der Eröffnung der Jamaltage in Düsseldorf stellt das renommierte Tanzensemble „Nordlicht“ aus der nordrussischen Region Jamal in einem Gala-Konzert
ein breites Spektrum an Volkstänzen vor – ukrainisch, russisch, moldauisch, und nicht zuletzt Tänze der Nenzen, des einheimischen Volkes Jamals. Die Choreografien erzählen von den Traditionen und der Geschichte dieser Länder und Regionen. Die Lebensfreude der südlichen Länder, die Härte und der immerwährende Optimismus des Nordens, oder auch die Fruchtbarkeit und Tüchtigkeit der westlichen und östlichen Regionen werden in den feurigen Tänzen mit ihrer beschwingten musikalischen Begleitung widerspiegelt.

Bereichert wird das Bühnenerlebnis durch die Sopranistin Anzhelika Kulmametova, die in ihren Liedern ihre Liebe zur Heimat Jamal offenbart und dem Publikum die raue Schönheit der Region näherbringt – eine Region, die geprägt ist vom fabelhaften Nordlicht, dem Ruf der Rentiere und der Herzenswärme der Nenzen inmitten der Permafrost-Zone.

Veranstalter: AVP – Akzeptanz-Vertrauen-Perspektive e.V.
15 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren


So, 15.10.2017, 17 Uhr
erstKlassik! mit Moderation
Classica Cubana – ein Ausflug ins Dreiländereck zwischen Folklore, Latin und Jazz Azurblaues Meer und die koloniale Pracht Havannas, heiße Rhythmen und eine durch nichts unterzukriegende Lebensfreude, dafür steht Kuba. Spätestens seit dem Riesenerfolg des Albums „Buena Vista Social Club“ ist die kubanische Musik zurück auf
den internationalen Bühnen.

Das mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble Classica Cubana lädt ein zu einer musikalischen Zeitreise bis hin zur heutigen Musik der Karibikinsel. Zwei herausragende Musiker Kubas, die Jazzpianistin Marialy Pacheco und der klassische Gitarrist Joaquín Clerch, präsentieren gemeinsam mit der vielseitigen Flötistin Anette Maiburg ein Programm, bei dem klassischer Klangsinn und Raffinesse auf kubanische Lässigkeit und karibischen Sound treffen. Die Sinnlichkeit der Musik wird von der Tänzerin Ivana Scavuzzo, die so unterschiedliche Stile wie Urban, Jazz, Samba und afro-kubanische Elemente miteinander verbindet, in Bewegung übersetzt.

Marialy Pacheco Klavier | Anette Maiburg Flöte | Luis Felipe De Armas Bocalandro
Gesang | Joaquín Clerch Gitarre | Ivana Scavuzzo Tanz
Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit dem Niederrhein Musikfestival 30/26/21/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren


Do, 19.10.2017, 20 Uhr
Talente entdecken
In der neuen Reihe „Talente entdecken“ werden in Kooperation mit Heinersdorff Konzerte und dem Steinway Prize Winner Concerts Network preisgekürte Nachwuchspianisten vorgestellt. Eine Pressemitteilung hierzu ist ebenfalls beigefügt. Shuan Hern Lee Klavier 1. Preisträger in seiner Altersklasse der Robert Schumann Competition Düsseldorf 2017

Johann Sebastian Bach
Chromatische Fantasie und Fuge für Klavier d-Moll BWV 903
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“
Carl Vine
Toccatissimo
Frédéric Chopin
Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Robert Schumann
Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22

Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit
Heinersdorff Konzerte 22/18/15/10 € (Schüler/Studenten 8 €) zzgl. Servicegebühren

Alle vier Konzerte der Reihe „Talente entdecken“ im Abonnement mit über 20 %
Ersparnis, Infos über www.robert-schumann-saal.de.


So, 22.10.2017, 17 Uhr
Soiree
Soiree der Robert Schumann Hochschule
Studierende der Robert Schumann Hochschule präsentieren sich im Konzert
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule Restkarten können ab dem 17.10.2016 kostenfrei an der Museumskasse, Eingang Ständige Sammlung, abgeholt werden. Programmänderungen bleiben vorbehalten. www.robert-schumann-saal.de

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

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