Verona, Arena di Verona, Verdi Opera Night, 26.08.2018

August 6, 2018 by  
Filed under Arena di Verona, Oper, Pressemeldung

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Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verdi Opera Night

Sonntag 26. August um 21.30 Uhr findet im Rahmen des Opernfestivals Verdi Opera Night statt: dieses magische, dem “Schwan aus Busseto” gewidmete Gala-Event huldigt der Opernwelt mit einer wahren Starparade unter der musikalischen Leitung von Andrea Battistoni, Regie und Bühnenbild von Stefano Trespidi und Lichtdesign von Paolo Mazzon.

Musikalische Leitung Andrea Battistoni
Regie und Bühnenbild Stefano Trespidi
Licht Paolo Mazzon

Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona

1. Teil 40′ – Intervall – 2. Teil 25′ – Intervall – 3. Teil 35’
Zuschauer sind eingeladen, weit im Voraus zu kommen, um die Sicherheitskontrollen zu erleichtern.


La Forza del destino (Sinfonia)
Choreographie Gheorghe Iancu
mit dem Balletkorps von Arena di Verona

Rigoletto (Zweiter Akt)
Rigoletto Luca Salsi
Il Duca di Mantova Rame Lahaj
Gilda Lisette Oropesa
Marullo Biagio Pizzuti
Matteo Borsa Carlo Bosi
Il Conte di Ceprano Romano Dal Zovo
Il Conte di Monterone Nicolò Ceriani
Usciere di corte Enrico Marchesini

Il Trovatore (Dritter Akt)
Manrico Francesco Meli
Leonora Serena Gamberoni
Azucena Violeta Urmana
Il Conte di Luna Simone Piazzola
Ferrando Romano Dal Zovo
Ruiz Carlo Bosi

La Traviata (Dritter Akt)
Violetta Valéry Maria Mudryak
Alfredo Germont Luciano Ganci
Giorgio Germont Simone Piazzola
Annina Martina Gresia
Il Dottor Grenvil Romano Dal Zovo

—| Pressemeldung Fondazione Arena di Verona |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Spielplan September / Oktober 2018 

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

September / Oktober 2018

Theaterfest

Am Samstag, 15. September 2018, ab 15.00 Uhr, Opernhaus/Schauspielhaus/Werkhaus

Zu Beginn der neuen Spielzeit feiern wir das traditionelle Theaterfest. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit öffentlichen Proben, Blicken hinter die Kulissen, Autogrammstunde, Requisiten- und Kostümverkauf und vielem mehr.
Ob Groß, ob Klein, ob Theaterkenner oder Theaterentdecker – an diesem Tag steht das NTM allen Neugierigen offen. Der Eintritt ist frei.


Premieren im September


Premieren Schauspielhaus

• Volksfest (UA)
Theaterparcours von und mit dem Mannheimer Stadtensemble

Uraufführung am Freitag, 28. September 2018, 16.00 Uhr, Theatervorplatz
Weitere Vorstellungen am 29. und 30. September sowie am 3., 4., 5., 6. und 7. Oktober 2018
Einlass alle 15 Minuten von 16.00 bis 21.00 Uhr

Wofür steht eigentlich das Wort »Nation« in »Nationaltheater«? Wer ist damit gemeint, und wer fühlt sich tatsächlich davon angesprochen? Bedarf es dieses Begriffs heute noch, der historisch Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen und Verbindung stiften sollte?
Zusammengehörigkeit entsteht durch gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Wenn es etwas gibt, woran sich fast alle Mannheimerinnen und Mannheimer erinnern, dann ist es die »Mannheimer Mess«, das größte Volksfest der Region. Ursprünglich zur Feier der Stadt- gründung ins Leben gerufen, hat sie ihren festen Platz in den Kindheitserinnerungen der meisten Bewohner und damit auch in der kollektiven Erinnerung dieser Stadt.
Mit »Volksfest«, einer Jahrmarkts-Performance auf dem Theatervorplatz für jeweils eine Zuschauerin oder einen Zuschauer, spürt das neu gegründete Mannheimer Stadtensemble kollektiven Erinnerungen nach und fragt nach möglichen Bedeutungen des Begriffs »Nation« für eine Stadt wie Mannheim, für die das Miteinander vieler »Nationen« charakteristisch und selbstverständlich ist.

Regie Beata Anna Schmutz Recherche & Texte Stefan Hornbach Bühne & Kostüme Schroeder Rauch Video Karolin Serafin Dramaturgie Lea Langenfelder
Mit dem Mannheimer Stadtensemble

• 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden
Videoinstallation von Mats Staub

Vernissage am Freitag, 28. September 2018, 18.00 Uhr, Unteres Foyer
Ausstellung vom 28. September bis 28. Oktober 2018
Täglich geöffnet ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Zutritt mit gültiger Theatereintrittskarte.
Öffnung jeweils mit Kassenöffnung.

Frau Zirkelbach feierte 1939 ihren 21. Geburtstag, Herr Demirel 1977, Frau Farioli 2001. In welchem Jahr sind Sie 21 geworden? Was hat sich in diesem Jahr ereignet? Und wie sind Sie erwachsen geworden?
Für sein Langzeitprojekt »21« spricht der Schweizer Künstler Mats Staub mit Menschen verschiedenen Alters über diese Fragen und zeichnet ihre Erzählungen auf Tonband auf. Nach drei Monaten besucht er die Protagonisten erneut: Während er ihnen die verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in ihren Gesichtern. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen. Als Videoinstallation porträtiert »21« die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung.
Anlässlich der Eröffnung der Spielzeit 2018/19 ist diese beständig wachsende Sammlung von Videoporträts erstmals in Mannheim zu sehen – erweitert um Erinnerungen von Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern.

Eine Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.
Die Mannheimer Fassung wird unterstützt von der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH.

Idee, Konzept & Leitung Mats Staub Szenografie Monika Schori Kamera Matthias Stickel / Benno Seidel / Sifiso Khanyile Ton Andrea Brunner / Mandla Nkuna Technik Hanno Sons
Produktion zwischen_produktionen

• Die Räuber
Friedrich Schiller

Premiere am Freitag, 28. September 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 7., 12. und 18. Oktober 2018

1781 schreibt der junge Schiller ein vor Dramatik, Gefühlen und Freiheitsdrang berstendes Stück über den Konflikt zweier ungleicher Brüder. Franz und Karl Moor wollen sich für das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht an der Welt rächen – natürlich mit Gewalt, die alle Übrigen mit in den Abgrund reißt. In Schillers Erstling wird eines der ältesten Motive der Weltliteratur aktiviert: das der verfeindeten Brüder. Aber auch die »Räuberpistole«, der Widerstand gegen die absoluten Herrscher, die »gerechte Gewalt« sind starke, bis heute aktuelle Themen. Schillers Drama ist seit seiner Uraufführung 1782 mit dem Nationaltheater Mannheim verbunden wie kein anderes Stück. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 und zum Beginn der neuen Schauspielintendanz stellt sich Mannheims künftiger Hausregisseur Christian Weise dem großen Klassiker. Schillers gefühlsgewaltiges und zorniges Idealisten-Drama dient ihm als Vorlage für eine Inszenierung, die Mythen unserer westlichen Kultur befragt. Was ist unsere Vorstellung einer »Leitkultur«? Und was tragen »Die Räuber« dazu bei? In einer Mischung aus Show, Performance und Pop, die sich aller dem Theater zur Verfügung stehenden Mittel bedient, spürt Christian Weise den Räubern in uns nach.
Nach Inszenierungen u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Staatstheater Stuttgart stellt Christian Weise sich mit »Die Räuber« als neuer Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim vor.

Regie Christian Weise Bühne & Kostüme Jana Findeklee / Joki Tewes Musik Falk Effenberger
Licht Nicole Berry Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Almut Henkel (Graf von Moor), Nicolas Fethi Türksever (Karl Moor), Christoph Bornmüller (Franz Moor), Sarah Zastrau (Amalia), Maria Munkert (Spiegelberg), Arash Nayebbandi (Schweizer), Nancy Mensah-Offei (Razmann), Patrick Schnicke (Hermann), Falk Effenberger (Musiker)

• Mitwisser (DE)
von Enis Maci

Deutsche Erstaufführung am Samstag, 29. September 2018, 17.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellungen am 4., 6., 12. und 21. Oktober 2018

Drei Verbrechen stehen im Zentrum von Enis Macis poetischer Kartografie einer verrohenden Welt: In Port St. Lucie, einem amerikanischen Albtraum aus Altenheimen und Golfplätzen am Rand der Sümpfe, gerät die Party des Teenagers Taylor Hadley im Haus seiner verreisten Eltern außer Kontrolle. Am anderen Ende der Welt, im türkischen Koruyaka, wird Nevin Yildirim Opfer eines Verbrechens. Der Täter ist ein Verwandter. Nevin fordert Rache, doch auf die Justiz ist kein Verlass. Wie weit darf sie gehen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Impuls und blindem Affekt? Dinslaken im Ruhrgebiet: Arbeit ist rar und außer Fußball eint die Menschen wenig. Zwischen stillgelegten Kohlezechen wuchern Unkraut und Parallelgesellschaften. Hier entschließt sich Nils Donath zum denkbar radikalsten Bruch mit der westlichen Kultur.
Enis Maci, in dieser Spielzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, beschreibt mit sprachlicher Wucht das Ungeheure neben dem Alltäglichen. Sie richtet den Blick auf den Nährboden der Gewalt: die Mitwisser. Der Regisseur Nick Hartnagel inszenierte u. a. am Schauspiel Hannover und war mit zwei Uraufführungen beim Heidelberger Stückemarkt vertreten.

Regie Nick Hartnagel Bühne & Kostüme Yassu Yabara Mitarbeit Kostüme Jana Donis Musik Toben Piel Licht Björn Klaassen Dramaturgie Sascha Hargesheimer

Mit Tala Al-Deen, Sophie Arbeiter, Rocco Brück, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Ragna Pitoll

• Der Elefantengeist (UA)
Lukas Bärfuss

Uraufführung am Samstag, 29. September 2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 5., 13. und 20. Oktober

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundeskanzler prägte Kohl 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Der Wegbereiter der Europäischen Union und »Kanzler der Einheit« war auch verstrickt in Spendenaffären und gab mehr als nur ein umstrittenes Ehrenwort. Als Inbegriff deutscher Biederkeit und Weltpolitiker in einem zog Kohl Spott auf sich und beeindruckte zugleich durch seinen Machtinstinkt und sein vermeintliches Elefantengedächtnis. In ihrer ersten gemeinsamen Theaterarbeit gehen der Autor Lukas Bärfuss und die Regisseurin Sandra Strunz der Frage nach, wie Kohl uns in Erinnerung bleiben und welche Bedeutung sein Name für künftige Generationen haben wird. Der Pfälzer wird zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit. Für seine Theaterstücke und Romane wurde Lukas Bärfuss vielfach ausgezeichnet. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Gegenwartsliteratur. Mit »Der Elefantengeist« schreibt Bärfuss erstmals ein neues Stück für das Nationaltheater Mannheim. Sandra Strunz inszenierte u. a. am Staatsschauspiel Dresden und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Regie Sandra Strunz Bühne & Kostüme Sabine Kohlstedt (Gast) Musik Rainer Süßmilch / Karsten Süßmilch Licht Wolfgang Schüle Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Mit László Branko Breiding (Dr. László), Matthias Breitenbach (Dr. Matthias), Johanna Eiworth (Johanna), Eddie Irle (Dr. Eddie), Jacques Malan (Dr. Jacques), Viktoria Miknevich (Dr. Viktoria), Martin Weigel (Dr. Martin)


Schauspiel Extra – Neue Reihe


• Dramatik der Wirklichkeit
Autorenmatinée mit Lukas Bärfuss und Enis Maci
Am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé
Wie verhält sich der Theatertext zur Wirklichkeit? Zum Auftakt einer neuen Reihe am NTM über das Verhältnis von Kunst und Realität diskutieren der Schweizer Romanautor und Dramatiker Lukas Bärfuss und die neue Hausautorin Enis Maci.
Moderation Fabian Burstein


Wiederaufnahmen im September


Oper

• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme am Sonntag, 16. September 2018, 18.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 22., 27. September sowie am 6. und 14. Oktober 2018

• Aschenputtel (La Cenerentola)
Gioacchino Rossini
Wiederaufnahme am Freitag, 21. September 2018, 19.30 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 30. September sowie am 19. und 26. Oktober 2018

• Werther
Jules Massenet
Wiederaufnahme am Sonntag, 23. September 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 29. September sowie am 13. und 21. Oktober 2018

• Rigoletto
Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme am Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 3., 12. und 31. Oktober 2018


Junges NTM


• FrierSchlotterSchwitz
Barbara Fuchs 3+
Wiederaufnahme am Sonntag, 30. September 2018, 11.00 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellungen am 1. und 2. Oktober 2018
Weitere Veranstaltungen im September

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Samuel Koch
Am Mittwoch, 19. September 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Theater-Sneak
Am Dienstag, 25 September 2018, 19.00 Uhr, Unteres Foyer


Premieren im Oktober


Premiere Junges NTM

• Utopie – Eine Recherche über die Zukunft
14+
Premiere am Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.30 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 4., 9., 10. und 11. Oktober 2018

Ein musikalisches Werk. Vier Generationen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Und wie prägt die Vergangenheit die Erwartungen an sie?
Ausgehend von der Komposition »Utp_«, die von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt wurde, befragen Ulrike Stöck und ihr Team in der Produktion »Utopie – Eine Recherche über die Zukunft« unsere Stadt und unsere Welt. Sie entwerfen eine Weltanschauung jenseits von realistischen Sachlagen. Eine Utopie eben.
Auf der Bühne stehen ein Kind, zwei Schauspieler unterschiedlichen Alters und eine Person in der nachberuflichen Lebensphase. Gemeinsam beleben sie die elektronische Komposition mit ihren Geschichten und Perspektiven. Sie tanzen, besetzen und bebildern und lassen einen gemeinsamen Zukunftsraum entstehen. Einen Zukunftsraum, in dem alles möglich ist.

Regie Ulrike Stöck Licht Fred Pommerehn Choreografie Konstantin Achmed Bürger Dramaturgie Lisa Zehetner Kunst & Vermittlung Sarah Modeß / Julia Waibel
Mit Manuela Albu-Schreyer, Patricija Katica Bronic, Emily Corbett, Alma Heiden, Brigitte Radtke, Uwe Topmann


Premieren Schauspiel


• Judas
Monolog von Lot Vekemans
Deutsch von Eva Pieper und Christine Bais

Premiere am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 14., 19. und 23. Oktober 2018

»Denn dieser sollte ihn verraten: einer der zwölf«, heißt es über Judas, den Mann, der als Verräter von Jesus Christus zu trauriger Berühmtheit gelangen sollte. Aber kennen wir die ganze Wahrheit? Vielleicht ließe sich die Geschichte auch anders erzählen, als Dienst eines Freundes nämlich, der Jesus half, seinen Plan in die Tat umzusetzen: zu sterben und damit unsterblich zu werden. Zwei Freunde und ein Deal – und die angenommene Bestechungsgabe, dreißig Silberlinge.
In Lot Vekemans Monologstück schildert Judas die Ereignisse aus seiner Sicht. Er ist ein Selbstdarsteller, ein moderner Performer, der uns überzeugen möchte. Musste er nicht den Messias verraten, um Gottes Heilsplan durchzusetzen? Denn konnte nicht erst der Opfertod Jesu die Menschheit erlösen? War alles Vorbestimmung oder doch freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle? Lot Vekemans ist eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik. Ihre Stücke werden auch in Deutschland mit großem Erfolg gespielt.
Regie Philipp Rosendahl Bühne & Kostüme Marina Schutte Musik Thorsten Drücker Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Samuel Koch

• Istanbul
Selen Kara, Torsten Kindermann und Ak?n E. Sipal
Liederabend mit Songs von Sezen Aksu

Premiere am Samstag, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellung am 31. Oktober 2018

Stellen wir uns vor, das Wirtschaftswunder hätte in der Türkei und nicht in Deutschland stattgefunden. Statt der türkischen Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, wären Mannheimerinnen und Mannheimer nach Istanbul ausgewandert, um dort zu arbeiten und zu leben. Wie hätten sie sich zurecht gefunden in einer ihnen fremden Welt? An welche Sitten und Gebräuche hätten sie sich gewöhnen müssen, und hätten sie das überhaupt gewollt? Wäre ihnen das neue Land jemals zur Heimat geworden?
In Szenen auf Deutsch und Songs auf Türkisch erzählt der Liederabend »Istanbul« von Regisseurin Selen Kara und Ak?n Emanuel Sipal, in der Spielzeit 2016/2017 Hausautor am Nationaltheater Mannheim, die Geschichte der Gastarbeiter andersherum: Klaus Gruber, ein Arbeiter aus Mannheim, sucht in Istanbul eine Zukunft für sich und seine Familie. Aber das Ankommen in der Fremde ist gar nicht so einfach. Zum Glück vermögen die wundervoll-traurigen Lieder von Sezen Aksu, der Göttin der türkischen Popmusik, das Heimweh zu lindern.

Übernahme einer Produktion des Schauspielhauses Bochum
Idee & Konzept Selen Kara / Torsten Kindermann Fassung Selen Kara / Ak?n E. Sipal Text Ak?n E. Sipal Regie Selen Kara Musikalische Leitung Torsten Kindermann Bühne Thomas Rupert Kostüme Emir Medic Licht Damian Chmielarz Dramaturgie Monika Gies-Hasmann / Ouldooz Pirniya
Mit Boris Koneczny, Almut Henkel, Viktoria Miknevich, Nicolas Fethi Türksever, Martin Weigel


Premiere Oper


• Die Meistersinger von Nürnberg
Richard Wagner

Premiere am Sonntag, 28. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 7. und 18. Oktober sowie 1. und 10. November 2018

Wieder einmal war Richard Wagner in Geldnot geraten. Eine publikumswirksame, komische Oper sollte hier schnelle Abhilfe schaffen: Seine »Meistersinger von Nürnberg« wurden schließlich aber weit mehr als nur komisch. Angesiedelt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts, lässt Wagner junge Liebe gegen die Starrheit einer mit allen Mitteln aufrechterhaltenen Tradition antreten. Eva, die Tochter des Goldschmiedemeisters Pogner, hat sich in Walther von Stolzing verliebt. Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der »deutschen Kunst« – schließlich zum Erfolg.
Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese »deutsche Kunst«, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen.

Musikalische Leitung Alexander Soddy Regie, Bühne & Kostüme Nigel Lowery Licht Lothar Baumgarte Dramaturgie Cordula Demattio / Albrecht Puhlmann Chor Dani Juris

Mit Thomas Jesatko (Hans Sachs), Tilmann Unger (Walther von Stolzing), Joachim Goltz (Sixtus Beckmesser), Astrid Kessler (Eva), Christopher Diffey (David) sowie dem Opernchor und dem Extrachor


Festlicher Opernabend


• Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
mit Michael Volle als Don Giovanni und Erwin Schrott als Leporello
Nur am Samstag, 20. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Stimmgewaltig und dämonisch, dabei aber immer präzise und klug sind Michael Volles Charakterstudien. Auch der uruguayische Bassbariton Erwin Schrott kehrt nach seinem Debüt als Ramphis in »Aida« bereits in dieser Spielzeit ans NTM zurück.
Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank
Musikalische Leitung Alexander Soddy
Musiksalon

• Musiksalon // Klassik
»Blaue Stunde« Werke von Claude Debussy u.a.
Nur am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Oberes Foyer

Der Musiksalon eröffnet die Saison mit einem atmosphärischen Wandelkonzert, das Raum, Licht und Musik zu einem Erlebnis werden lasst. Hier kann man eintauchen in die Welt der Impressionisten Ravel, Debussy und Satie, die auf der Suche nach dem Klang für ein neues
Jahrhundert waren!


NTM // Pop


• Archie Shepp
»Fire Music« – Respect
Nur am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus

Erstmals führt der 80 jährige Jazzgigant Archie Shepp sein 1965 bei „Impulse!“ erschienenes Album Fire Music in ganzer Länge auf, welches, aufgrund der damals brisanten und expliziten Thematisierung der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung wie dem Vietnamkrieg, zu den kontroversesten und mutigsten Alben seiner langen Karriere zählt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«

• Dillon
»Kind«
Nur am Samstag, 27. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Opernhaus
Die Sängerin und Pianistin Dillon ist Vertreterin einer jungen Generation von Künstlerinnen, die mit Talent und Innovationsdrang ein neues musikalisches Feld erschließen. Und so ist auch ihr neues Album ?Kind? ein musikalischer Geniestreich, der ein feines Gewebe aus Pop, Elektronik und Klassik spinnt.
In Kooperation mit »Enjoy Jazz«
Mit Dillon, Band und Orchestermusikern des NTM

Schauspiel Extra – Neue Reihen

• Drei Farben:
Schwarz – Rot – Gold

Der Abend »Schwarz« am Dienstag, 2. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Rot« am Sonntag, 14. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus
Der Abend »Gold« am Freitag, 26. Oktober 2018, 20 Uhr, Casino Werkhaus

Die neue dreiteilige Reihe im Casino Werkhaus ist inspiriert von Krzysztof Kie lowskis Film-Trilogie
»Drei Farben: Blau Weis Rot« und beschäftigt sich mit Fragen wie: Was ist Heimat? Was ist Heimweh? Was ist Patriotismus?
Texte von Hölderlin, Fassbinder, Tucholsky oder Herrndorf offenbaren die emotionale Verbindung mit der Heimat in Abgrenzung zum Nationalismus – oder suchen den Streit mit den Deutschen. Es spielen Ensemblemitglieder des Schauspiels, Musik kommt von Mannheimer local heroes – und zur Performance gibt es Essen in der jeweiligen Farbe des Abends.


Wiederaufnahmen im Oktober


Tanz

• Let’s Beat
Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Wiederaufnahme am Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 6., 21. und 28. Oktober

Oper

• Madama Butterfly
Giacomo Puccini

Wiederaufnahme am Sonntag, 7. Oktober 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus

Junges NTM

• Pinocchio
Monster Truck
8+
Wiederaufnahme am Sonntag, 14. Oktober 2018, 16.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 15., 18. und 19. Oktober 2018

• Odyssee
Eine Recherche zu Homers Epos von Ulrike Stöck
12+
Wiederaufnahme am Dienstag, 16. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Studio Werkhaus
Weitere Vorstellung am 17. Oktober 2018

• Die Welt ist rund
Manuel Moser
2+
Wiederaufnahme am Dienstag, 23. Oktober 2018, 9.15 Uhr, Studio Feuerwache
Weitere Vorstellung am 24. Oktober 2018

• Die Regeln des Sommers
Hannah Biedermann nach dem Bilderbuch von Shaun Tan
5+
Wiederaufnahme am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellungen am 26. und 27. Oktober 2018

Schauspielhaus

• Kleiner Mann – was nun?
Hans Fallada
Wiederaufnahme am Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Veranstaltungen im Oktober

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 6. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Die Meistersinger
Musikalische Einführung mit Elias Corrinth
Am Sonntag, 7. Oktober 2018, 11.00 Uhr, Theatercafé

• Begegnung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters mit Jelena Kordi?
Moderation: Albrecht Puhlmann
Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

• Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag
Am Samstag, 20. Oktober 2018, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

• Öffentliche Probe: Blaubarts Geheimnis
Mit Stephan Thoss und dem Tanzensemble des NTM
Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19.00 Uhr, NTM Tanzhaus Käfertal


Ausblick November


Tanz

• Blaubarts Geheimnis
Tanzstück von Stephan Thoss
Premiere am Samstag, 17. November 2018, Opernhaus

Schauspiel / Junges NTM

• 1001 Nacht oder die Macht des Erzählens
Musikalisches Familienstück
8+
Premiere am Sonntag, 18. November 2018, Schauspielhaus

Schauspiel

• Der Fluch der Tantaliden
Mythologische Rap-Oper von Dlé
Premiere am Freitag, 30. November 2018, Studio Werkhaus

Junges NTM

• Trollwut (UA)
Wenn Meinungen ansteckend sind
Eine musikalische Lecture-Performance
13+
Premiere im November 2018, Saal Junges NTM

• Im Westen nichts Neues
Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque
13+

 

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

Hamburg, Hamburger Staatsoper, Franco Vassallo – Othello, IOCO Portrait, 24.07.2018

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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

OTHELLO – Fulminanter Spielzeitausklang in Hamburg

Franco Vassallo – Der Mensch wie abgründiger Jago

Von Michael Stange

Franco Vassallo © Roberto Raisoni

Franco Vassallo © Roberto Raisoni

 Die Hamburgische Staatsoper hat ihren Besuchern den Abschied von der Spielzeit 2017/18 und die Vorfreude auf die neue Spielzeit mit besonderen Leckerbissen versüßt. Dazu gehörte auch Verdis Othello mit den Hamburger Rollenneulingen Aleksandra Kurzak als Desdemona und Franco Vassallo als Jago. In der Vorstellung am 20.06.2018 rissen Beide durch Ihre fulminanten gesanglichen Leistungen das Publikum zu großen Jubelstürmen hin. Hier hat die Hamburgische Staatsoper wieder einmal gezeigt, zu welchen großen Leistungen das Haus fähig ist, wenn die Sängerbesetzungen stimmen.

Die eindrucksvolle Inszenierung des Othello von Calixto Bieito lebt neben den beeindruckenden Bildern auch von Sängerpersönlichkeiten, die ihre Rollen poetisch und dramaturgisch intensiv gestalten. Dies ist insbesondere Franco Vassallo gelungen. Er verfügt über eine klangschöne in allen Registern ausgeglichene italienische Baritonstimme. Seine fundierte Tiefe geht nahtlos in die sonore Mittellage über und mündet in eine strahlende Höhe, die die Orchesterfluten mühelos durchdringt. Mit seinem männlichen und samtweichen Timbre steht er in der Tradition seiner italienischen Rollenvorgänger Giuseppe Taddei und Carlo Tagliabue. Neben der Qualität seiner Stimme besticht er durch eine große Wortdeutlichkeit und eine intensive interpretatorische Wandlungsfähigkeit seines Gesangs.

Franco Vassallo begeistert das Hamburger Publikum seit 2009. Er sang dort Giorgio Germont, Macbeth, Amonasro, Rigoletto und wurde zuletzt im Frühjahr 2018 in seinem Rollendebut als Scarpia gefeiert.

Staatsoper Hamburg / Othello hier Ensemble © Hans Jörg Michel

Staatsoper Hamburg / Othello hier Ensemble © Hans Jörg Michel

Franco Vassallo hat in seinen letzten beiden Hamburger Rollen als Scarpia und Jago gestalterisch und stimmlich beeindruckt. Die Rolle des Bösewichts Jago mit seinem Charme, seiner Verschlagenheit, seiner Brutalität und seiner gleichzeitigen Angst verlangt eine differenzierte Ausdrucksfähigkeit und ein hohes schauspielerisches Geschick. Gleichzeitig sind dafür vokale Finesse und große Stimmreserven erforderlich. Darüber verfügt Franco Vassallo in einem Maße, das Staunen macht: Auch auf der großen und für manche Sänger akustisch schwer zu bewältigenden Hamburger Bühne konnte er durch seine Pianokultur seinen Stimmfluss an den lyrischen Stellen ungehindert entfalten. Mit Sadismus und Dämonie gestaltet er das “Jago-Credo” und die Duette mit Othello vollendet.

Diese perfide Gestalt des Othello spielte Vassallo mit derartigem Charisma, dass man sich fragt, wie ein Darsteller, der zu einer solchen Bühnenleistung fähig ist, als Mensch ist. Nach der Vorstellung ergab sich die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit Franco Vassalo: vor mir stand ein nobler Mailänder mit eleganter Erscheinung und sonnigen Humor, dem jegliche Bösartigkeit völlig fremd ist.

Franco Vassallos Spielfreude begleitet ihn seit Kindertagen, als er schon in der Schule an Theateraufführungen mitwirkte. Seine Rolleninterpretation lehnt er an Konstantin Stanislawski an. Dessen Methode soll den Schauspieler befähigen, aufgrund eigener Erfahrungen und Gefühle, durch ein emotionales Gedächtnis und inneres Erleben sich mit seiner Rolle zu identifizieren. Um seine Partien mit Vollendung zu gestalten, versetzt sich Franco Vassallo vollständig in sie hinein und versucht, durch Symbiose zwischen Tongestaltung, Mimik und Bewegung eine Einheit zu erreichen. Manchmal trainiert er seine schauspielerischen Fähigkeiten dadurch, dass er seiner Frau Rollen vorspielt und sie erraten muss, wen er gerade interpretiert.

Seine Philosophie ist, Rollen zu lernen, zu interpretieren und sie dann wie guten Rotwein reifen zu lassen, damit sich das Portrait innerlich setzt. Seinen ersten Jago hat er bereits im Jahr 2000 in San Gimignano gesungen und dann ab 2010 in Paris, Baden-Baden und Wien. Durch diese jahrelange Befassung mit der Rolle, gelingt es die zahlreichen Facetten und Nuancen der Rolle herauszuarbeiten und ein packendes Portrait auf die Bühne zu bringen.

Staatsoper Hamburg / Tosca hier mit Anja Harteros, Franco Vassallo, Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Staatsoper Hamburg / Tosca hier mit Anja Harteros, Franco Vassallo, Jonas Kaufmann © Patrik Klein

Angesprochen auf Begonnenes wie den Falstaff bekennt Franco Vasallo, dass er die Rolle liebe. Er glaubt, dass sie in zehn Jahren eine perfekte Rolle für ihn wäre, da die tiefe Tessitura des pompösen und bombastischen britischen Ritters fast ein Bass-Bariton ist. Auch hier möchte er die Rolle reifen lassen und bevorzugt er als hoher Verdi Bariton aktuell die Rolle des Ford.

Augenblicklich ist  Vasallos Lieblingsrolle der weise und gütige Simone Boccanegra, der ihm in dieser Phase seiner Karriere mehr zusagt. Diese Rolle hat er bereits mit großem Erfolg in Luxemburg und Genua interpretiert.

 In einer seiner Lieblingsrollen, dem Figaro im Barbier von Sevilla, wird er ab März 2019 wieder in Hamburg auftreten. Glück für die Zuschauer, dass die Hamburgische Staatsoper solchen Stars auch künftig ein Podium bietet.

Hoffen wir, dass die Hamburger Intendanz weitere Opernabende mit Franco Vassallo plant und künftig häufiger in seinen Glanzpartien verpflichtet.

—| IOCO Portrait Staatsoper Hamburg |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September – Oktober 2018, IOCO Aktuell

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein – September & Oktober 2018

Mi 12.09. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preview zum Saisonstart: Marius Felix Langes Familienoper Die Schneekönigin
Vorprogramm ab 16.00 Uhr

Die Saison beginnt mit einer Preview der beliebten Familienoper Die Schnee­königin (empfohlen ab 6 Jahren). Eintritt und Platzwahl sind frei – Tickets werden nicht benötigt. Bereits ab 16.00 Uhr ist das Opernhaus geöffnet, und die Junge Oper am Rhein stimmt die Kinder mit spielerischen Einführungen (um 16.15 und 17.00 Uhr im Rangfoyer) und coolen Ideen aufs Musiktheater ein.

Fr 14.09. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
Saisonstart mit Giuseppe Verdis Oper La traviata
Vorprogramm ab 17.30 Uhr: Verdi Spécial

Die literarische und musikalische Einstimmung auf die Oper wird begleitet von einer Stillen Auktion, bei der die Besucher manche Theaterkuriosität ersteigern können.

Sa 15.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
REPRISE:    Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee (ausverkauft)

Choreographie: Martin Schläpfer, Musikalische Leitung: Axel Kober

Do 20.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:  Die Zauberflöte  von Wolfgang Amadeus Mozart

Großes Kino: Die spektakuläre Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ als Symbiose von Musik und Gesang, realer Bühnenaktion und Animation

Fr 21.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme mit Starbesetzung:
Arabella von Richard Strauss

Der weltberühmte, mehrfach zum „Sänger des Jahres“ gekürte Bariton Michael Volle trifft als geheimnisvoll faszinierender Mandryka auf die junge Sopranistin Gabriela Scherer als Arabella. Generalmusikdirektor Axel Kober dirigiert Oper in der hochgelobten Inszenierung von Tatjana Gürbaca.

So 23.09. – 18.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Le nozze di Figaro  von Wolfgang Amadeus Mozart

Wie aus dem Bilderbuch inszeniert Michael Hampe die Oper in der Überzeugung, dass ohne Witz und Geistesgegenwart aus einer Komödie schnell eine Tragödie werden könnte.

Fr 28.09. – 19.30 Uhr   Theater Duisburg
PREMIERE:     Ballett am Rhein – b.36: Schwanensee
Choreographie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov

Sa 29.09. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Tosca von Giacomo Puccini

Die Künstlerin Floria Tosca gerät ins Räderwerk von Politik, Macht und Intrigen und wird selbst zur Mörderin. Dietrich W. Hilsdorf betont in seiner gefeierten Inszenierung den Aspekt der psychischen Folter für die Titelheldin.

So 30.09. – 15.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:   Rigoletto von Giuseppe Verdi

Rigoletto hütet seine Tochter Gilda wie einen Schatz und kann doch das Schlimmste nicht verhindern: Gilda wird verführt und fallen gelassen und von ihrem angstbesessenen Vater in tödliche Verzweiflung getrieben.

Mi 03.10. – 11.00 Uhr   –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Symphoniker im Foyer  –  Konzert zur Deutschen Einheit

Auftakt für die beliebten Sonntagsmatineen der Düsseldorfer Symphoniker: Konzertmeisterin Franziska, Solocellist Nikolaus Trieb und die Pianistin Alina Bercu spielen Ludwig von Beethovens „Geistertrio“ op. 70/1 und Johannes Brahms‘ Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101. Die Sopranistin Sylvia Hamvasi ist mit Liedern von Viktor Ullmann zu erleben.

So 07.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Preisträgerkonzert „Ton & Erklärung“ 2018

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. fördert mit dem Musikwettbewerb „Ton & Erklärung“ herausragende junge Musiker und Sänger. Als Solisten treten bei diesem Konzert die Preisträger des im Juni 2018 in Kooperation mit Bayer Kultur durchgeführten Gesangswettbewerbes auf. Es spielen die Bayer-Philharmoniker unter Leitung von Bernhard Steiner. Eintritt: 10,– €.


Di 09.10. – 18.00 Uhr Theater Duisburg
Opernwerkstatt zur Premiere von Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Das Gespräch mit beteiligten Künstlern und die Möglichkeit zum Probenbesuch geben Einblick in die neue Produktion. Eintritt frei.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Theater Duisburg
PREMIERE:   Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

Bilderrausch und Bühnenzauber: Nach ihrem Welterfolg mit Mozarts Zauberflöte“ bringt die britische Theatergruppe „1927“ ihre neue Produktion im Theater Duisburg auf die Bühne: Drei Artisten präsentieren Strawinskys Ballett „Petruschka“ in einer Mischung aus Equilibristik, Luft- und Clownsakrobatik, die in die filmischen Animationen eingebettet sind. In Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“ werden die handgezeichneten Animationen zu Bühnenaktionen, Gesangs- und Orchesterstimmen lebendig. Lukas Beikircher hat die musikalische Leitung.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme:
Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart

Im Fremden das Eigene erkennen, war das Anliegen dieses Entführungsabenteuers, in dem nicht der Orient, sondern die eigenen Gefühle und Überzeugungen auf dem Prüfstand stehen.

Sa 13.10. – 19.30 Uhr  –  Maxhaus Düsseldorf
Meisterklasse

Die sieben neuen Mitglieder des Opernstudios stellen sich beim Konzert zum Abschluss ihres Meisterkurses bei Kammersängerin Barbara Frittoli vor.

So 14.10. – 11.00 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Liedermatinee mit Luiza Fatyol

Am Flügel begleitet von Operndirektor Stephen Harrison singt die Sopranistin Luiza Fatyol Lieder von Claude Debussy, George Enescu und Richard Strauss.

Do 18.10. – 18.00 Uhr  –  Opernhaus
Opernwerkstatt zur Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung

Dem Gespräch mit dem Produktionsteam folgt die Möglichkeit zum Probenbesuch. Eintritt frei.


Sa 27.10. – 17.00 Uhr
PREMIERE:   Götterdämmerung

Premiere für den letzten Teil von Richard Wagners Zyklus Der Ring des Nibelungen in der Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung.

Mi 31.10. – 19.30 Uhr  –  Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: Cavalleria rusticana / Pagliacci

Liebe, Hass und Eifersucht sind die treibenden Kräfte in den hochdramatischen Einaktern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo. David Crescenzi hat die musikalische Leitung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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