Kiel, Theater Kiel, Spielplan Januar 2020

Dezember 13, 2019 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT


operkiel*


Oper Kiel / Die Fledermaus © Olaf Struck

Oper Kiel / Die Fledermaus © Olaf Struck

Premiere DIE FLEDERMAUS  –  Operette von Johann Strau

Samstag, 25. Januar 19.30 Uhr Opernhaus

Gabriel von Eisenstein will vor Antritt einer Haftstrafe wegen Beamtenbeleidigung noch einmal richtig auf den Putz hauen: Auf einer Party des Prinzen Orlofsky frischt er seine Verführungskünste auf – und trifft dabei ausgerechnet seine eigene Frau, sein Stubenmädchen und den Gefängnisdirektor! Dass diese erstaunlichen Zufälle kein Zufall waren, klärt sich erst am verkaterten nächsten Morgen im Gefängnis auf … Mit Champagnerlaune, Walzern und dem Patentrezept »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« kehrt die Operette aller Operetten nach Kiel zurück.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg, Regie Olaf Strieb, Ausstattung Heiko Mönnich, Choreinstudierung Lam Tran Dinh

Mit Agnieszka Hauzer, Hye Jung Lee, Vigdis Bergitte Unsgård, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Fred Hoffmann, Michael Müller–Kasztelan, Ks. Jörg Sabrowski u.a. sowie dem Opernchor

 LUCIA DI LAMMERMOOR   –  Oper von Gaetano Donizetti

Lucia Ashton liebt Edgardo di Ravenswood, den Erzfeind ihres Bruders Enrico, der seine Schwester in eine Ehe mit dem reichen Arturo Bucklaw zwingt – eine Entscheidung, die blutige Konsequenzen hat … Fast vier Jahrzehnte nach der letzten Kieler Inszenierung kehrt Donizettis schauer-romantisches Belcanto-Meisterwerk in einer visuell ungewöhnlichen Gestaltung des griechischen Designers Paris Mexis und des Lichtkünstlers George Tellos zurück.

DIE TOTE STADT  –  Oper von Erich Wolfgang Korngold

Liebe, Abschied, Tod und Träume: Ein trauernder Witwer begegnet einer Doppelgängerin seiner verstorbenen Frau und glaubt, damit würde sein »Traum der Wiederkehr« wahr werden. Sein Traum nimmt jedoch eine überraschende Wendung! KEIN Traum ist es, dass Korngolds Opernhit der 1920er Jahre mit den schwelgerischen Ohrwürmern »Glück, das mir verblieb« oder »Mein Sehnen, mein Wähnen« wiedergekehrt ist.

EIN AMERIKANER IN PARIS  –  Musical von George Gershwin

Paris 1945: Die bezaubernde Balletttänzerin Lise Dassin muss sich zwischen drei Verehrern entscheiden: den Ex-GIs Jerry Mulligan und Adam Hochberg, die sich als Künstler bzw. Komponist in Paris versuchen, und dem reichen Unternehmersohn Henri Baurel, der lieber ein Jazzsänger wäre. Lises schwere Entscheidung wird durch solche Gershwin-Klassiker wie »I got rhythm«, »Shall we dance« oder »Stairway to Paradise« erleichtert.


Oper EXTRA


Freitag, 3. Januar 23.00 Uhr Foyer Opernhaus Lounge 23:

SCOTTISH POP

Lucia di Lammermoor spielt in Schottland, klingt aber sehr italienisch. Zum Ausgleich gibt’s nach der ersten »Lucia«-Vorstellung des Jahres was richtig Schottisches auf die Ohren, von Annie Lennox und den Simple Minds bis zu Franz Ferdinand – moderiert von Katrin Liebthal und Ulrich Frey.

Montag, 6. Januar 20.00 Uhr 1. Foyer Opernhaus
KLARINETTE?   NA KLAR!

In der vergangenen Spielzeit initiierte der Soloklarinettist Ishay Lantner Konzerte mit Kammermusik für Klarinette. Es begann mit Mozart und Musik aus der Zeit der Romantik, in dieser Spielzeit stehen seine beiden Konzerte unter dem Motto »Tänze«. Am 6. Januar sind europäische Tänze von Franz Schubert, Adolf Busch, Dmitri Schostakowitsch, Johann Strauß, Fritz Kreisler, Béla Bartók u.a. zu erleben. Es spielen u.a. Ishay Lantner, Liz Farrell, John Doig, Sarah Pape, Volker Bohnsack, Daniel Carlberg und John Spencer.

Samstag, 11. Januar 16.00 Uhr, 1. Foyer Opernhaus
Operncafé:  DIE FLEDERMAUS

»O Fledermaus, o Fledermaus, lass endlich jetzt dein Opfer aus.« Dirigent Daniel Carlberg, Regisseur Olaf Strieb und Dramaturgin Cordula Engelbert erläutern ihre Sicht auf Johann Strauß’ »Rache einer Fledermaus«.

Montag, 27. Januar 20.00 Uhr 1. Foyer Opernhaus
Dieter Schnebel zum 90.

Am 14. März 2020 wäre Dieter Schnebel 90 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstages spielt das Ensemble Klangrauschen – Liz Farrell (Flöte), Maria Yamanaka (Viola), Heiko Maschmann (Kontrabass), Ninon Gloger (Klavier) – Werke von Michael Maierhof, John Cage, György Ligeti und Dieter Schnebel.

Eine Kooperation von Klangrauschen und dem Theater Kiel

Gastspiel

Montag, 20. Januar 20.00 Uhr,  1. Foyer Opernhaus
Wir in Schleswig-Holstein: Violine! Klasse!

Die beliebte Gastspielreihe mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck beginnt im neuen Jahr mit der Violin-Klasse von Prof. Maria Egelhof, am Klavier begleitet von Yoko Yamada.


orchesterkiel*


Mittwoch, 1. Januar 18.00 Uhr Kieler Schloss
Neujahrskonzert  –  Freude ohne Götterfunken

Neujahr ohne Beethovens neunte Sinfonie – kann das gehen?! Ja, aber da muss ein Experte ran: Karl-Heinz Bloemeke, langjähriger Professor für Dirigieren an der Musikhochschule Detmold und ausgewiesener Spezialist für humorvoll moderierte Konzerte führt mit Italianità, Champagner-Galopp und einer echten Überraschung ins Jahr 2020 – für einen gelungenen Start ins neue Jahr sollten Sie dieses Konzert keinesfalls verpassen!

Philharmonisches Orchester Kiel
Tatia Jibladze (Mezzosopran), Ks. Tomohiro Takada (Bariton)
Dirigent Karl-Heinz Bloemeke

Dienstag, 7. Januar 19.00 Uhr, St. Nikolaikirche Kiel
3. Mozart-Konzert  –  Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
und Louise Farrenc (1804–1875)
Kieler Kammerorchester
Dirigent Imre Sallay

Sonntag, 12. Januar 11.00 Uhr, Kieler Schloss
Montag, 13. Januar 19.30 Uhr, Kieler Schloss

5. Philharmonisches Konzert

Winterträume von Italien im Januar: Die Kieler Philharmoniker spielen ein italienisch inspiriertes Programm unter der Leitung des jungen französischen Dirigenten Joseph Bastian, der über zehn Jahre Bassposaunist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war, bevor er sich endgültig und mit beeindruckendem Erfolg aufs Dirigieren verlegte.

Ebenfalls zu Gast in Kiel ist Ödön Rácz, Solokontrabassist der Wiener Philharmoniker und international gefragter Solist, mit dem Kontrabass-Konzert h-Moll des italienischen Komponisten Giovanni Bottesini.

Joseph Haydn (1732–1809)?infonie Nr. 42 D-Dur
Giovanni Bottesini (1821–1889) Konzert für Kontrabass h-Moll
Hector Berlioz (1803–1869) Ouvertüre »Béatrice et Bénédict«
Giuseppe Verdi (1813–1901) Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) aus der Oper  Die sizilianische Vesper

Philharmonisches Orchester Kiel
Solist Ödön Rácz (Kontrabass), Dirigent Joseph Bastian

• Auftakt: Konzerteinführung jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn im Fördefoyer
• PhilharmoNINO: Kinderbetreuung jetzt bei allen philharmonischen Sonntagskonzerten
• Zugabe am Montag: abschließender »Philharmonischer Absacker« im Fördefoyer

Sonntag, 26. Januar 11.30 Uhr, Opernhaus  –  2. Familienkonzert
Dienstag, 28. Januar 11.00 Uhr, Opernhaus  –  1. Schulkonzert

»Wer fuchtelt da vorne rum? – Der neue GMD stellt sich vor«

Wer ist eigentlich der Mann, der vor dem Orchester steht und dem Publikum immer so unhöflich den Rücken zudreht? Genau, der Dirigent! In Kiel begrüßen wir in dieser Spielzeit Benjamin Reiners als neuen Chefdirigenten, auch Generalmusikdirektor (GMD) genannt. Heute stellt er sich euch im Familienkonzert vor und erzählt euch von seinem Job. Mit dabei natürlich auch unsere Kieler Philharmoniker, die für euch die Musik zu dem bekannten Kinderbuch »Das Orchester zieht sich an« spielen.

Musik: »Das Orchester zieht sich an« von Marius Felix Lange
zum Buch von Karla Kuskin

Dirigent Benjamin Reiners, Szenische Leitung Marie Coring und Waltraut Anna Lach

Freitag, 31. Januar 19.00 Uhr, Hotel Birke, Waldesruh
Tafelmusik

Ein kulinarisch-musikalischer Abend mit abwechslungsreicher Kammermusik, moderiert von Selke Harten-Strehk, Kieler Streichquartett
Nora Piske (Violine), Rie Goji (Violine)
Sarah Pape (Viola), Volker Bohnsack (Violoncello)


ballettkiel*


Wiederaufnahme
Mittwoch, 8. Januar 19.30 Uhr, Opernhaus

CREATIONS  –  Tanzabend von Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko

Mal meditativ, mal hochexplosiv und mal traumhaft schön – der Tanzabend »Creations« fesselt mit zwei eigens für diesen Abend geschaffenen Stücken der Choreografen Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko. Beide Stücke erwuchsen aus der Faszination für eine bestimmte Musik: »Following a Bird« von Ivanenko ist durch die Musik und die Biografie des italienischen Ausnahmemusikers Ezio Bosso inspiriert, Reischls »(h)ruof« wurde durch das Ritual des balinesischen Kecak-Tanzes angeregt. Ein kraftvoller Abend mit aufregendem choreografischen Kontrastprogramm!

Choreografie Georg Reischl, Yaroslav Ivanenko
Musik Vincent Glanzmann, Ezio Bosso, Max Richter, Kimmo Pohjonen
Bühne Georg Reischl, Marie Rosenbusch?Kostüme Min Li
Mit den Tänzer*innen des Ballett Kiel

Repertoire

EUGEN ONEGIN  –  Ballett von Yaroslav Ivanenko

Um ehrliche und starke Gefühle, um Treue und die Frage danach, was wir wirklich im Leben brauchen – darum geht es in Alexander Puschkins Versroman »Eugen Onegin«. Yaroslav Ivanenko hat den berühmten Stoff aufgegriffen und die dramatische Liebesgeschichte zwischen dem Dandy Onegin und dem verträumten Mädchen Tatjana, untermalt von sinfonischen und kammermusikalischen Werken Peter Tschaikowskis, in Tanz verwandelt.

CINDERELLA  –  Ballett von Yaroslav Ivanenko zur Musik von Sergej Prokofjew

Die Geschichte von Cinderella, die aus Eifersucht auf ihre Schönheit von Stiefmutter und Stiefschwestern unterdrückt und vom Prinzen mit Hilfe des verlorenen Schuhs befreit wird, ist weltweit in vielen Variationen bekannt. Yaroslav Ivanenko versetzt in seiner Version »Cinderella« in die Welt des Zirkus, sodass auch fliegende Artisten, liebenswerte Clowns und geheimnisvolle Magier auf der Bühne des Kieler Opernhauses zu bestaunen sind.

Gastspiel des Theater Kiel

La Sylphide

Das Ballett Kiel gastiert in dieser Spielzeit mit La Sylphide am Theater Lübeck. Das romantische Ballett über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einem Luftgeist ist dort in Anlehnung an die originale Choreografie von August Bournonville aus dem Jahr 1836 zu erleben.

Eine Kooperation des Ballett Kiel mit dem Theater Lübeck


Ballett EXTRA


Samstag, 11. Januar 10.00 Uhr,  Ballettsaal im Opernhaus
ÖFFENTLICHES TRAINING

Einen Blick hinter die Kulissen erhaschen und das Ballett Kiel aus nächster Nähe erleben: Diese Möglichkeit bietet das Öffentliche Training wieder im Januar. Nur fünfzig Zuschauer*innen finden im Ballettsaal Platz, daher heißt es: schnell Karten sichern! Der Einlass erfolgt um 9.45 Uhr über die graue Eisentür am Opernparkplatz.

Sonntag, 26. Januar ca. 21.45 Uhr, 1. Foyer Opernhaus
Psychoanalyse und Theater: Eugen Onegin

Nach der Vorstellung von »Eugen Onegin« laden ballettbegeisterte Psychoanalytiker*innen des Kieler John-Rittmeister-Instituts das Publikum ein, den Abend gemeinsam mit Mitgliedern der Produktion zu reflektieren und sich darüber auszutauschen, was sie während der Vorstellung gesehen, erlebt, gedacht, gefühlt oder fantasiert haben.


interkulturellextra*


begegnungen*
Sonntag, 12. Januar?Einführung 16.30 Uhr, 2. Foyer Opernhaus
CREATIONS
Tanzabend von Georg Reischl und Yaroslav Ivanenko
begegnungen* entstehen zwischen Alt- und Neu-Kieler*innen aus unterschiedlichen Kulturen. Sie können zu einem rabattierten Preis für sich und gleichzeitig eine »Unterstützerkarte« für eine geflüchtete Person kaufen. Dadurch entsteht eine Gruppe aus alten und neuen Kieler*innen. Eine Einführung in das Stück sowie der gemeinsame Ausklang mit Beteiligten der Produktion umrahmen den Abend.

Information und Anmeldung: ruth.seehaber@theater-kiel.de

begegnungen* – unterstützt von der Gesellschaft Freunde des Theaters in Kiel e.V.


schauspielkiel*


Oper Kiel / Vögel © Olaf Struck

Oper Kiel / Vögel © Olaf Struck

Premieren
Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar 20.00 Uhr, Schauspielhaus
VÖGEL  –  Wajdi Mouawad

Wahida ist Amerikanerin und arbeitet in New York an ihrer Doktorarbeit. Eitan ist Deutscher und interessiert sich als Biogenetiker für Forschung über das Erbgut. Im Lesesaal einer großen Universitätsbibliothek verlieben sie sich. Als die beiden sich auf eine gemeinsame Reise nach Israel und Jordanien begeben, holt sie die Wirklichkeit ein: Die muslimische Wahida und der jüdische Eitan sind plötzlich mittendrin im Nah-Ost-Konflikt. Als Eitan sich nach einem Anschlag bewusstlos im Krankenhaus in Jerusalem befindet und seine Eltern mit dem Großvater aus Berlin angereist kommen, stößt Wahida auf deren Ablehnung. Doch als Eitans Vater zum ersten Mal seit Jahrzehnten seine israelische Mutter wiedertrifft, bringt ein gut gehütetes Geheimnis alles bis dahin Geltende ins Wanken.

Der gebürtige Libanese Wajdi Mouawad lässt mit großer sprachlicher Wucht und Poesie Generationenkonflikte, Familiengeheimnisse, Fragen der religiösen Identität und moderne Migrationsgeschichten auf die realpolitischen Zustände des israelisch-arabischen Konflikts treffen.

Regie Michael Wallner, Bühne Till Kuhnert, Kostüme Tanja Liebermann
Mit Jennifer Böhm, Ellen Dorn, Rudi Hindenburg, Werner Klockow, Ksch. Claudia Macht, Zacharias Preen, Yvonne Ruprecht, Felix Zimmer

Sonntag, 19. Januar 19.30 Uhr, Studio Schauspielhaus
OLEANNA  –  David Mamet

Ein Sprechzimmer in einer Universität, irgendwo in den USA. In drei sich immer weiter zuspitzenden Begegnungen treffen hier die junge Studentin Carol und ihr Professor John aufeinander. Aus einer scheinbar harmlosen Beratung über ein Seminar, das Carol besucht, entsteht dabei ein Missverständnis, das John nicht nur seine Karriere, sondern auch seine eigentlich glückliche Ehe kosten kann. Ein Missverständnis? Oder vielleicht doch eher eine sexistisch motivierte Grenzüberschreitung?

Der berühmte amerikanische Theater- und Drehbuchautor David Mamet nimmt in seinem 1992 uraufgeführten Dialog die #metoo-Debatte vorweg. Geschickt führt Mamet in den Dialogen die Zuschauer*innen in die Irre und lässt das tatsächlich Geschehene in der Schwebe. Reagiert Carol überempfindlich auf eigentlich normale zwischenmenschliche Kommunikation oder nutzt John das Machtgefälle zwischen ihnen aus?

Regie Jule Gröning, Ausstattung Sandra Bröske
Mit Tiffany Köberich, Oliver E. Schönfeld

Wiederaufnahme
Donnerstag, 23. Januar 20.00 Uhr, Schauspielhaus
HAMLET  –  William Shakespeare

Neuübersetzung: Daniel Karasek und Kerstin Daiber:  Die Erfolgsinszenierung mit Marko Gebbert in der Titelrolle kehrt ins Schauspielhaus zurück: Als Prinz Hamlet nach einem Studienaufenthalt nach Hause an den dänischen Königshof zurückkehrt, hat sich einiges grundlegend verändert: Sein Vater ist tot, sein Onkel Claudius hat seine Mutter Gertrud geheiratet und ist der neue Herrscher. Hamlets düstere Vermutungen werden Gewissheit, als ihm der Geist seines verstorbenen Vaters erscheint und Rache für seine Ermordung durch Claudius’ Hand fordert. Um seinen Onkel als Mörder zu überführen, spielt Hamlet den Wahnsinnigen und wird bald tatsächlich zum manisch Getriebenen.

Macht und Intrige, Liebe und Glauben, Schein und Wirklichkeit, Leben und Tod – nichts Geringeres als die großen Fragen menschlichen Daseins stehen in Shakespeares berühmtester Tragödie im Zentrum. Kaum eine Bühnenfigur erscheint auch heute noch so greifbar wie Hamlet, dieser zweifelnde dänische Prinz.

Regie Daniel Karasek, Ausstattung Claudia Spielmann
Video Moritz Boll, Musik Zacharias Preen

Mit Jennifer Böhm, Marko Gebbert, Maximilian Herzogenrath,
Christian Kämpfer, Tony Marossek, Zacharias Preen, Agnes Richter

Repertoire   ROSMERSHOLM  –  Henrik Ibsen

Henrik Ibsens meisterhaftes Kammerspiel um Freiheit und Schuld, moralische Grenzen und die Möglichkeit ihrer Überwindung: Ein einsamer Gutshof in Norwegen. Die psychisch instabile Frau des Gutsbesitzers Johannes Rosmer hat sich ertränkt. Als ein mysteriöser Brief auftaucht, drängen düstere Geheimnisse ans Licht.

FRÜCHTE DES ZORNS  –  John Steinbeck / Bühnenbearbeitung: Frank Galati

Die Bühnenbearbeitung des weltberühmten Romans von John Steinbeck erzählt von der ebenso entbehrungsreichen wie bewegenden Reise der Familie Joad quer durch die USA. Die Romanadaption wird von mehreren Songs begleitet, die auf der Bühne live von Schauspielern gespielt werden.

FAUST  –  Johann Wolfgang von Goethe
Ein großer Egotrip mitten durch die sündige Welt: Goethes großer Klassiker in einer modernen, sinnlichen und bildstarken Neuinszenierung.

AMSTERDAM  –  Maya Arad Yasur

Eine junge israelische Komponistin findet eine unbezahlte Gasrechnung vor ihrer Haustür. Und zwar eine aus dem Jahr 1944. Sie begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf düstere Ereignisse aus der Vergangenheit.

HAMMER  –  Franz Wittenbrink
Der neue Liederabend von Franz Wittenbrink führt mitten hinein in die Untiefen des Baumarktes.


Schauspiel EXTRA


Sonntag, 5. Januar 11.00 Uhr, Bistro Entracte Schauspielhaus

VorOrt: VÖGEL  –  Mit Regisseur Michael Wallner, Dramaturgin Lena Carle und Mitgliedern des Ensembles.

Montag, 20. Januar 20.00 Uhr, Reihe 17 Schauspielhaus
Listening In: PRETTY ON THE INSIDE

Die DJ-trifft-Literatur-Veranstaltung in der Reihe 17 beschwört das Ende des Patriarchats. Gitarrenmusik mit politischer Schlagkraft von Blondie über Hole bis Sleater Kinney trifft auf ein Best of der literarisch-feministischen Popkultur. Es lesen Anne Rohde, Godje Hansen und Tristan Steeg. An den Turntables – wie gewohnt – DJ Bulta.

Freitag, 24. Januar 18.00 Uhr, Studio Schauspielhaus
Austs Literarischer Salon: BLANKER HANS UND HEIDEBILDER

Annette von Droste-Hülshoff und Detlev von Liliencron – zwei dichtende Adlige, deren Lebensläufe unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch stehen sie beide für landschaftliche Prägung: Westfalen dort und Schleswig-Holstein hier. Lesegast ist wieder einmal Jutta Hagemann.

Montag, 27. Januar 20.00 Uhr Reihe 17 Schauspielhaus
KEIN THEATER, KEIN THEATER  – Erinnerung an Kammerschauspieler Siegfried Kristen

Am 27. Oktober 2019 ist Kammerschauspieler Siegfried Kristen verstorben. Mit Auszügen aus seiner Biografie und aus den Stücken, in denen er in Kiel auf der Bühne stand, und mit einem musikalischen Rahmenprogramm wollen wir an einen großartigen Schauspieler und Kollegen erinnern.

Gastspiele

Sonntag, 12. Januar 19.30 Uhr, Studio Schauspielhaus
DeichArt: STACHELN IM STURM  –  Jens Raschke

Drei abgebrannte Wanderschauspieler tingeln seit Jahren mit selbstgeschriebenen Märchen durch die Provinz. Mitten in ihrer aktuellen Tournee – auf dem Programm steht eine sehr gewöhnungsbedürftige Version von »Bambi« – geschieht jedoch etwas, was das Trio komplett aus der Bahn zu werfen droht …

Samstag, 11. und 25. Januar 20.00 Uhr, Maritim Hotel Bellevue
DeichArt: KUNST
Yasmina Rezas berühmter Komödienklassiker um drei Freunde und ein modernes Kunstwerk ganz in weiß wieder in der Backbord-Bar des Maritim Hotels.


werftparkkiel*


junges theater


Wiederaufnahme
BASKERVILLE – SHERLOCK HOLMES ALLERERSTER FALL – ab 6 Jahren  –  Annika Scheffel

Jetzt kommt Jamie, die Zwillingsschwester von Sherlock Holmes bestem Freund John Watson! Sie sind noch Kinder, da verschwindet Jamies und Johns Mutter. Gemeinsam mit Sherlock verfolgen sie die Spur bis in die nebelverhangenen Sümpfe von Dartmoor. Monsterhunde und Geisterbeschwörer bedrohen sie, aber zu dritt können sie den Fall bestimmt lösen!

Repertoire
THE ISLAND  –  Jugend  –  H. G. Wells / Christoph Busche

Den jungen Weltreisenden und Umweltaktivisten Eddie Prendick verschlägt es auf eine einsame Südseeinsel. Auf den ersten Blick ein exotisches Paradies. Doch der Meeresspiegel steigt und die Strände ersticken im Plastikmüll, den der Ozean unermüdlich heranträgt. Die Insel droht unterzugehen. Und bald erkennt Eddie, dass hier noch etwas anderes vorgeht …

KRABAT – ab 10 Jahren  –  Otfried Preußler

Krabat will, dass ihn sein neuer Meister alles lehrt. Denn dieser ist nicht nur Müller, sondern auch Zauberer, und die Mühle ein Ort voll Magie – schwarzer Magie. Erst als ein Lehrjunge verschwindet, begreift Krabat die Gefahr. Er muss selbst zaubern und so den Meister besiegen. Dafür soll das Mädchen seines Herzens zur Mühle kommen und eine Prüfung bestehen, bei der ihr Leben auf dem Spiel steht.

DIE REISE AUF DEN PLANETEN DER RÖBOTIERLINGE – ab 4 Jahren – Annika Rohde

Lena ärgert sich gerade furchtbar über ihre Freunde, als plötzlich ein seltsamer Außerirdischer vor ihr abstürzt: Erfinder Gnümo, auf der Suche nach geeigneten Beinen für seine neueste Erfindung, einem flauschigen Wesen namens Glümingo. Sie beschließen, einen Ausflug auf Gnümos Planeten Grivolius zu machen. Lena und Gnümo begeben sich auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise über den fremden Planeten

MALALA  –  ab 10 Jahren  –  Flo Staffelmayr

Malala liebt es, sich mit ihren Freunden zu treffen und geht gerne zur Schule. Bis die Taliban in ihrem Tal in Pakistan die Kontrolle übernehmen. Malala lässt sich nicht einschüchtern und tritt für das Recht aller Kinder auf Bildung ein. Bis zu dem Tag, der ihr Leben verändert. Am 9. Oktober 2012 wird Malala auf ihrem Schulweg von Taliban-Kämpfern niedergeschossen. Den Angriff überlebt sie schwer verletzt, doch er ändert nichts an ihrer Überzeugung.

DAS TRAUMFRESSERCHEN  –  ab 3 Jahren  –  Michael Ende

Prinzessin Schlafittchen wird jede Nacht von bösen Albträumen gequält. Immer größer wird ihre Angst vor dem Zubettgehen. Schließlich begibt der König sich auf die Suche nach einem Mittel gegen schlimme Träume.

DER VOGEL FARBENFROH  –  ab 2 Jahren

Was ist denn das für ein schönes Geräusch? Gezwitscher? Da! Der Vogel Farbenfroh. Doch obwohl er so heißt, ist sein Gefieder ganz und gar farblos. Jetzt darf er ein neues Nest beziehen und entdeckt dabei ganz neue Dinge: Farben! Allmählich verwandelt sich seine triste Umgebung in eine Welt voller bunter Tupfen: Gelb, Rot, Blau …

Werftpark EXTRA  –  What the F*ck –  Jugend

In Sebastian Kreuzers Drehscheibe What the F*ck fragen sich ein EU-Bürger, ein wütender Gelehrter, ein besorgter Familienvater und ein Handwerker, was Demokratie als auch Freiheit für sie bedeuten.

TANZ DES LEBENS  –  Jugend

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus präsentiert Sebastian Kreuzer einen Drehscheiben-Abend über den Widerstandskämpfer Sylvin Rubinstein, der jüdische Kinder versteckte und Attentate auf Nationalsozialisten ausübte – geschminkt und in Frauenkleidern.

ZUM GLÜCK GIBT’S FREUNDE  –  ab 3 Jahren  –  nach Helme Heine

Franz von Hahn, Johnny Mauser und Waldemar heißen die drei Freunde aus dem Mullewapp. Fröhlich ist das Leben auf dem Hof, doch es gibt auch Streitigkeiten und Gefahren zu überstehen …

INTO THE WILD  –  Jugend

Das ehemalige Ensemblemitglied Lasse Wagner steigt in sein Kanu, um zu fahren, wohin der Fluss ihn treibt. Er begibt sich auf eine literarische Spurensuche anhand von Jon Krakauers Bestseller »Into the Wild«.

Vorleseabenteuer

DER REGENBOGENFISCH  –  ab 4 Jahren
Marcus Pfister  –  mit Gulshan Sheikh

Der schillernde Regenbogenfisch ist der schönste Fisch im ganzen Ozean. Darauf ist er stolz – so stolz, dass alle anderen nichts mit ihm zu tun haben möchten, weil er so eingebildet ist. Als seine Einsamkeit immer schlimmer wird, gelingt es ihm, seinen Stolz zu überwinden: Er verschenkt seine Glitzer-schuppen und gewinnt die anderen Bewohner des Ozeans als Freunde.

ICH LESE DAS, WAS DU SO LIEST  –  ab 5 Jahren
diverse Autor*innen  –  mit Sebastian Kreuzer

Bei diesem Vorleseabenteuer bestimmst du, was gelesen wird! Pack deine Lieblingsbücher ein und mach es dir in der Sternwarte des Jungen Theaters im Werftpark gemütlich, während Sebastian Kreuzer aus euren lustigsten, spannendsten, gruseligsten und schönsten Büchern vorliest.

Gastspiele
DeichArt: SCHWITZENDE MÄNNER IM SCHUHGESCHÄFT
3 Männer, 3 Hocker, 3 Meinungen. Wissenswertes und Erbauliches aus der äußersten Innenwelt dreier aufrecht sitzender männlicher Artgenossen.
TANTE SALZMANNS IMPROSHOW

Wie kann die Welt aussehen, wenn Nein-Sagen nicht erlaubt ist? Das zeigt die Kieler Improvisationstheatergruppe Tante Salzmann. Und das Beste: Die Zuschauer*innen bestimmen, was passiert!


theaterpädagogik*

Premiere
Mittwoch, 8. Januar  20.00 Uhr, Theater im Werftpark  –  Studierendenclub
AMPHITRYON  –  Jugend  –  Heinrich von Kleist

Amphitryon ist entsetzt, als er erfährt, dass seine Frau ihn mit IHM SELBST betrogen haben soll. Er glaubt vor den Trümmern seiner Ehe zu stehen, doch dann sieht er sich tatsächlich seinem Doppelgänger gegenüber. Ist es wirklich Amphitryon, der vor ihm steht? Und wer ist er dann? Als ihm der Zutritt in seinen Palast verweigert wird, da der »wahre« Amphitryon bereits dort sei, rüstet er zum Kampf. Inmitten des Gefechts herrscht erneut Verwirrung und schließlich muss seine Frau entscheiden. – Haben da etwa die Götter ihre Finger im Spiel?

Montag, 13. Januar 16.00 Uhr, Theater im Werftpark
Workshop-Montag für Pädagog*innen
VOM TEXT ZUM STÜCK

Um Stücke selbst zu schreiben, braucht es weder Shakespeares Sprachgewandtheit, noch Brechts theatertheoretischen Scharfsinn, noch Ibsens Tiefgründigkeit. Benötigt werden Mut, ein kreativer Kopf und eine grundlegende Idee. Wir planen und proben den Weg vom Text zum Stück.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Augsburg, Theater Augsburg, Wiederaufnahme Die Zauberflöte ab 12.12.2019

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

W.A. Mozarts Oper »Die Zauberflöte«
Wiederaufnahme und Einstündige Fassung für Kinder

Dem Jubilar quasi zum Geburtstag nachgereicht, bringt das Staatstheater Augsburg zum Ende des Jubiläumsjahres »300 Jahre Leopold« noch einmal die Oper »Die Zauberflöte« seines genialen Sohnes Wolfgang Amadeus zurück in die Mozartstadt. Die erfolgreiche Inszenierung der vergangenen Spielzeit ist dabei auch wieder zusätzlich in einer Fassung für Kinder zu erleben: Nur einstündig, aber in der vollständigen Ausstattung und -Besetzung der Originalversion.

Theater Augsburg / Die Zauberflöte - Wiard Witholt (Papageno) und Jihyun Cecilia Lee (Pamina) ©Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Die Zauberflöte – Wiard Witholt (Papageno) und Jihyun Cecilia Lee (Pamina) ©Jan-Pieter Fuhr

Regisseurin Andrea Schwalbach inszeniert beide Fassungen des vielschichtigen Meisterwerkes im Augsburger martini-Park als tiefgründige Gauklerwelt.

Die »Zauberflöte« ist Mozarts Geniestreich aus dem Jahr 1791, zu einem Libretto Emanuel Schikaneders, der übrigens unter anderem mehrere Jahre Theaterdirektor in Augsburg war. Als eine der populärsten Opern aller Zeiten, bietet sie nicht nur ebenso grandiose wie tiefgründige Musik, welche die Ideale der Wiener Klassik verkörpert, sondern fasziniert auch bei intensiverer Betrachtung auf vielerlei Ebenen: Als Märchen, Politdrama, Familientragödie, Freimaurersymbolik oder Kasperltheater.

Regisseurin Andrea Schwalbach, die erfolgreich an Theatern wie den Staatsopern in Stuttgart und Berlin arbeitet, spürt in ihrer Inszenierung dieser Zauberoper diesen verschiedenen Ebenen des Werkes nach. Sie entführt in eine Märchenwelt, in der wir allerdings auch die Tragweite von Machtmissbrauch offengelegt bekommen, ohne dass dabei die Magie, der Humor und die Liebe der Oper zu kurz kämen.

Für Kinder ist das vielfältige und phantastische Werk ideal, um mit dem Genre der Oper Bekanntschaft zu schließen und sich davon begeistern zu lassen. Die gleichermaßen eingängigen wie tiefgründigen Melodien Wolfgang Amadeus Mozarts machen hellhörig für die zauberhafte Welt von Sarastro, der »Königin der Nacht«, den drei Damen und Knaben, Papageno und Papagena.

Beide Fassungen werden in dieser Spielzeit ab im Dezember am Staatstheater Augsburg gegeben. Zu erleben ist dabei wieder das gesamte Ensemble, mit allen Publikumslieblingen, u.a. der diesjährigen Gewinnerin des Theaterpreises Olena Sloia, die bereits in der vergangenen Spielzeit als »Königin der Nacht« mit brillanten Koloraturen begeisterte.

»Die Zauberflöte« | Termine

Fr 13.12.2019 19:30 | martini-Park
Fr 20.12.2019 19:30 | martini-Park
Mi 25.12.2019 18:00 | martini-Park
So 5.1.2020 18:00 | martini-Park
Fr 10.1.2020 19:30 | martini-Park
Do 27.2.2020 19:30 | martini-Park
So 29.3.2020 15:00 | martini-Park

»Die Zauberflöte für Kinder« | Termine

Do 12.12.2019 11:00 | martini-Park
So 29.12.2019 15:00 | martini-Park
Sa 11.1.2020 15:00 | martini-Park

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan Überblick Januar 2020

Dezember 2, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

Sa 04.01. – 19.30 Uhr Theater Duisburg
Wiederaufnahme: „Le Nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts „Le Nozze di Figaro“ hat alles, was einen unterhaltsamer Opernabend auszeichnet: Verwirrungen, Verwechslungen und Blamagen. Zentrales Motiv ist wie so oft die Liebe: Die Bediensteten Susanna und Figaro möchten heiraten, doch ihr Dienstherr, der Graf Almaviva, will dies verhindern, solange die hübsche Kammerzofe nicht seine Liebesbeute geworden ist. Hinter dem großen Spaß offenbart sich die große Tragödie: In Mozarts Musik wie auch in da Pontes Libretto tun sich immer auch die Abgründe der menschlichen Seele auf. Regie-Altmeister Michael Hampe inszenierte die Oper in stimmungsvollen klassischen Bühnenräumen und Kostümen von German Droghetti, die musikalische Leitung haben alternierend David Crescenzi und Benjamin Reiners.


Fr 10.01.-19.30 Uhr Theater Duisburg
BALLETTPREMIERE b.42: Balanchine / ?uchean? / Schläpfer

Als metaphorische Reise an einen Ort „voller ferner, dunkler Geheimnisse“ beschreibt Remus ?uchean? seine choreographische Auseinandersetzung mit Anna Thorvaldsdottirs Komposition „Metacosmos“. „Symphonic Poem“ ist seine fünfte Arbeit für das Ballett am Rhein und steht im Zentrum des neuen Ballettprogramms.

Den Anfang macht „Square Dance“ von George Balanchine: 1957 für das New York City Ballet kreiert, entfalten sich zu Musik von Vivaldi und Corelli Tänze voll sprühender Leichtigkeit, virtuoser Beinarbeit, purer Linien, aber auch Leidenschaft und Lyrik. Mit „Reformationssymphonie“ studiert die Compagnie ein Werk aus Martin Schläpfers erster Spielzeit mit dem Ballett am Rhein neu ein: In seiner expressiven Bewegungssprache erzählt es gleichermaßen von Härte und Aggressivität wie von luftigen Höhen, die von aller Erdenschwere befreit scheinen: eine eindringliche Frage nach dem Tanzen an sich, nach der Bewegung und dem, was dahinter steht.

Die Ballettwerkstatt bietet mit Gesprächen und einer öffentlichen Probe am Dienstag, 07.01., um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das Ballettprogramm b.42.


Sa 11.01. – 15.00 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Konzert zum Abschluss der Meisterklasse unter der Leitung von Michael Volle

Im Januar und Februar stehen für die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios gleich zwei Meisterklassen bei international renommierten Künstlern auf dem Programm: Zu Jahresbeginn wird erstmals Bariton Michael Volle mit dem Opernstudio arbeiten. Zu Beginn der vergangenen Spielzeit war Volle als Mandryka in „Arabella“ in Düsseldorf zu erleben, 2020 steht er u.a. in Berlin, Paris, an der Wiener Staatsoper, der MET New York, dem Teatro alla Scala Milano und bei den Bayreuther Festspielen auf der Bühne. Am 15. Februar folgt die Meisterklasse der vielseitigen argentinischen Mezzosopranistin Bernarda Fink, die als eine der weltweit meist gefragten Lied- und Konzertsängerinnen mit allen bedeutenden Orchestern und Dirigenten zusammenarbeitet und sich zudem seit Jahren regelmäßig auch in Meisterkursen der Förderung  junger Sängerinnen und Sänger widmet.


Di 14.01. – 19.30 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Stephen Harrison & Friends: Eine Robert-Schumann-Soiree

„Kennst Du das Land, in dem die Zitronen blühen“, so beginnt diese Soiree mit dem ersten der neun Lieder nach Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. In die Sprache romantischer Musik transponiert hat sie Robert Schumann. „Es affiziert mich alles, was in der Welt vorgeht!“, schreibt er 1838 an seine zukünftige Frau Clara Wieck. Kurz nach der Hochzeit widmete er sich verstärkt der innigsten musikalischen Form: „Liebesfrühling“ entstand in seinem „Liederjahr“ 1841 gemeinsam mit seiner Frau. Schumann-Kenner und Pianist Stephen Harrison schlägt mit seinen Gesangssolisten und Musikern feinsinnig den Bogen zu Schumanns einzigem Klavierquartett, das nur ein Jahr später entstand und im Leipziger Gewandhaus mit Clara Schumann am Flügel seine Uraufführung erlebte.


Mi 15.01. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini

Die japanische Geisha Cio-Cio-San bricht aus Liebe zu dem amerikanischen Marineoffizier Pinkerton mit ihren Traditionen und schlägt den American Way of Life ein. Ihre Familie verstößt sie, er reist ab. Sie ist sich sicher, er wird wiederkommen und mit ihr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten neu anfangen – mit ihr und ihrem gemeinsamen Sohn. Als Pinkerton nach drei Jahren tatsächlich wieder japanisches Land betritt, bringt er seine US-amerikanische Ehefrau mit und kommt nur zurück, um den gemeinsamen Sohn abzuholen. Cio-Cio Sans grausame Desillusionierung und ihr Freitod werden zum erschütternden Zeugnis über die weitreichenden Folgen einseitigen Kulturtransfers. Puccini erzählt unter Verwendung japanischer Originalmelodien und raffinierter Klangmalereien eine „japanische Tragödie“, deren himmelschreiendes Unrecht über alle Kontinente hinweg berührt.


So 19.01. – 11.00 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Symphoniker im Foyer: Fledermaus trifft Freunde

Knapp eine Woche vor der Düsseldorfer Premiere der „Fledermaus“ schlagen auch die Herzen der Düsseldorfer Symphoniker im Dreivierteltakt. In ihrer beliebten Kammermusikreihe „Symphoniker im Foyer“ widmen sich 10 Holzbläser*innen und eine Harfenistin gemeinsam mit den Solistinnen Heidi Elisabeth Meier (Sopran) und Kimberley Boettger-Soller (Mezzosopran) diesmal dem Wirken des weltberühmten „Fledermaus“-Komponisten Johann Strauß (Sohn) und seines nicht minder populären Kollegen Jacques Offenbach. In prägnanten Arrangements erklingen die beliebtesten Melodien aus der „Fledermaus“ und den Operetten Jacques Offenbachs neben Strauß? „Frühlingsstimmenwalzer“.


Sa 25.01. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn)

„Champagner hat’s verschuldet, tralalalala“, mag sich manch einer gerade nach der Beerdigung des Hoppeditz denken. Der König der Weine ist auch der Brennstoff für die turbulenten Verwicklungen in Johann Strauß? berühmtem Operetten-Klassiker „Die Fledermaus“, der in der bildgewaltigen Inszenierung von Regisseur Axel Köhler nach seiner umjubelten Duisburger Premiere ab Januar endlich auch auf der Düsseldorfer Bühne zu erleben ist. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der respektable Gabriel von Eisenstein, der für ungebührliches Verhalten eine mehrtätige Arreststrafe verbüßen soll. Freund Notar Dr. Falke überredet ihn, Sorgen und Ehefrau Rosalinde noch einmal auf dem rauschenden Maskenfest des Prinzen Orlofsky zu vergessen. Doch auch Rosalinde und ihre vergnügungslustige Reinigungshilfe Adele haben eine Einladungskarte erhalten. Als die Masken fallen, kommt es, wie es kommen muss… nur gut, dass es da noch König Champagner I. gibt, dem man die Schuld geben kann.

Axel Köhler und sein Team machen Gabriel von Eisenstein zu einem umtriebigen Düsseldorfer Lokalpolitiker, der mit dem Bau eines Weltraumbahnhofs der Landeshauptstadt zu neuem Glanz zu verhelfen will. Vor dieser intergalaktischen Kulisse tanzt, singt und spielt ein großes Ensemble aus Hausmitgliedern und Gästen wie dem bekannten Schauspieler Wolfgang Reinbacher als Frosch.

Die Opernwerkstatt bietet mit Gesprächen und einer öffentlichen Probe am Dienstag, 21.01., um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Opernhaus Düsseldorf erste Einblicke in Strauß? Operetten-Klassiker.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Mariam Batsashvili – Klavier, 26.01.2019

November 28, 2019 by  
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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Mariam Batsashvili –  Klavier – Konzertreihe erstKlassik!

Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903, Mozart Sonate Nr. 8 D-Dur KV 311, Liszt Rhapsodie espagnole S 254, Schumann Fantasiestücke op. 12

So, 26.Januar .2020, 17 Uhr  –

Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als sie 2014 den Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Sie ist seit der Saison 2017/18 ein BBC New Generation Artist und tritt im Rahmen dieses renommierten Förderprogramms bei den großen Festivals und in den bekannten Konzertsälen Großbritanniens auf. Zudem war sie bereits zu Gast bei zahlreichen Festivals, darunter das Beethovenfest Bonn, das Schleswig-Holstein Musik Festival sowie die Festivals „Piano City“ in Mailand und „Piano aux Jacobins“ in Toulouse.

Robert Schumann Saal / Mariam Batsashvili © Attila Kleb

Robert Schumann Saal / Mariam Batsashvili © Attila Kleb

Mariam Batsashvili – Vita

Die Pianistin Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als sie 2014 den 10. Franz Liszt
Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Seit der Saison 2017/18 ist sie ein BBC Radio 3 New Generation Artist und gab im Rahmen dieses überaus renommierten Förderprogramms bereits ihre Debüts beim Cheltenham Festival, mit dem BBC Symphony Orchestra, mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem Ulster Orchestra. Im August 2019 wird sie ihr Debüt bei den BBC Proms geben.

Erste Orchestererfahrung auf Spitzenniveau konnte die junge Pianistin unter anderem mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Alexander Shelley (Liszt 1. Klavierkonzert), dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest unter James Gaffigan im Concertgebouw Amsterdam (Liszt Klavierkonzert Nr. 1), dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter Rafael Payare (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1), den Brüsseler Philharmonikern (Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2) und mit dem MDR Sinfonieorchester unter Dmitry Liss (Mozart Klavierkonzert Nr. 23 KV 488) sammeln. In rund 30 Ländern gab sie bereits Soloabende, darunter China, Südkorea, Indonesien, Brasilien, Südafrika, Frankreich, Spanien, Norwegen, die baltischen Staaten sowie Benelux und Deutschland. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mailänder Festival Piano City und beim Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse.

Mariam Batsashvili spielt Lizst und Chopin
youtube Trailer von Warner Classics
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Als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) konzertierte sie in der Saison 2016/17 in den bedeutendsten Sälen Europas. In der vergangenen Saison war sie unter anderem an den Philharmonien von St. Petersburg, der Tonhalle Zürich, dem Mozarteum Salzburg und der Londoner Wigmore Hall zu erleben und debütierte mit großen Erfolg an der Berliner Philharmonie im Rahmen des „Debüts im Deutschlandfunk Kultur“.

Mariam Batsashvili, geboren 1993 in Tiflis / Georgien, studierte zunächst bei Natalia Natsvlishvili an der Evgeni Mikeladze Musikschule ihrer Heimstadt, bevor sie an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu Grigory Gruzman wechselte. 2011 gewann sie den Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar; den renommierten Arturo Benedetti Michelangeli Preis erhielt sie 2015. Mariam Batsashvili ist Carl-Heinz Illies-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und wird von der Stiftung The Keyboard Charitable Trust gefördert. Seit 2017 ist sie offizielle Yamaha-Künstlerin. Im Sommer 2019 erscheint ihr erstes Album für Warner Classics.

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

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