Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Salome – Richard Strauss, 16.02.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Salome –  Richard Strauss (1864 – 1949)

Premiere Samstag, den 16. Februar 2019, um 19.30 Uhr, die nächsten Vorstellungen : 21. & 24. Februar 2019, jeweils 19.30 Uhr

Salome von Richard Strauss ist in einer Neuinszenierung des französischen Künstlerkollektivs Le Lab – Jean-Philippe Clarac und Olivier Deloeuil und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange in Wiesbaden zu erleben.

Sera Gösch singt ihr Debüt in Wiesbaden als Salome. Frank van Aken gastiert an allen großen internationalen Opernhäusern und übernimmt die Partie des Herodes. Andrea Baker, zuletzt als Ulrica in Verdis Ein Maskenball, singt Herodias. Thomas de Vries, der gefeierte Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger, ist als Jochanaan zu erleben. Simon Bode, des Wanderes Stimme in der Ballettproduktion Eine Winterreise, singt Narraboth.

Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Inszenierung, Bühne, Kostüme Le Lab – Jean-Philippe Clarac, Olivier Deloeuil Licht Christophe Pitoiset, Oliver Porst Video Jean-Baptiste Beïs Dramaturgie Luc Bourrousse, Regine Palmai

Herodes Frank van Aken, Herodias Andrea Baker, Salome Sera Gösch, Jochanaan Thomas de Vries, Narraboth Simon Bode,  Ein Page Silvia Hauer 1. Jude Rouwen Huther 2. Jude Erik Biegel 3. Jude Christian Rathgeber 4. Jude Ralf Rachbauer 5. Jude Philipp Mayer

1. Nazarener Young Doo Park 1. Soldat/2. Nazarener Daniel Carison 2. Soldat Doheon Kim Ein Capadocier Nicolas Ries Ein Sklave Maike Menningen
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Im Anschluss an die zweite Vorstellung am Donnerstag, den 21. Februar 2019, findet ein Nachgespräch mit Mitwirkenden der Produktion im Theaterfoyer statt. Der Eintritt ist frei.

Salome ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2019 mit Gun-Brit Barkmin in der Titelpartie, Thomas Blondelle als Herodes und Thomas J. Mayer als Jochanaan zu erleben.

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Trauer um Maria Magdalena Ludewig, IOCO Aktuell, 06.01.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Maria Magdalena Ludewig – Auf Fuerteventura  tödlich verunglückt

Maria Magdalena Ludewig © Wiesbaden Biennale

Maria Magdalena Ludewig © Wiesbaden Biennale

Maria Magdalena Ludewig, Kuratorin und Leiterin der Wiesbaden Biennale, ist tödlich verunglückt. Am 31. Dezember 2018 wurde sie auf Fuerteventura von einer Atlantik-Welle ins offene Meer gezogen. Gemeinsam mit Martin Hammer hatte Maria Magdalena Ludewig 2016 und 2018 die Wiesbaden Biennale des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden künstlerisch gestaltet und dabei international bedeutende Gruppen und Künstler aus den Bereichen Theater, Performance und Bildende Kunst in die hessische Landeshauptstadt geholt, darunter Rabih Mroué, Gob Squad, Romeo Castellucci, Dmitry Krymov, Florentina Holzinger, Roger Ballen, Markus Öhrn oder Dries Verhoeven. Auch die Errichtung der umstrittenen goldenen Erdo?an-Statue auf dem Platz der deutschen Einheit und die Installation eines REWE-Marktes im Foyer des Staatstheaters gehörten zu den von Ludewig und Hammer im Rahmen der Biennale verantworteten Projekten.

Maria Magdalena Ludewig, 1982 in Lübeck geboren, studierte Philosophie in Hamburg und Berlin sowie Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sie arbeitete als freie Produzentin sowie als Regisseurin und inszenierte u.a. am Hamburger Schauspielhaus und an den Sophiensaelen Berlin, vor allem aber seit 2007 regelmäßig auf Kampnagel Hamburg – zuletzt hatte dort im Oktober 2017 ihr Projekt »Übung in Trauer – Excercise in Mourning« Premiere. 2014 setzte Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer als Kuratoren der Wiesbaden Biennale ein. Maria Magdalena Ludewig wurde 36 Jahre alt.

Uwe Eric Laufenberg – Zum Tod von Maria Magdalena Ludewig

„Maria Magdalena Ludewig ist tot. Maria Magdalena verunglückte an Silvester, dem 31. Dezember 2018, auf einer kanarischen Insel, in einer Welle, von der sie überrascht und unerwartet von einem Felsvorsprung gerissen wurde.

Alle Mitarbeiter des Hessischen Staatstheaters sind unfassbar traurig über diesen unersetzbaren Verlust. Maria Magdalena hat mit unbändiger Kraft, Energie und Phantasie zwei Wiesbaden Biennalen gemeinsam mit Martin Hammer geleitet und kuratiert, sie hat uns befeuert, begeistert, über alle Grenzen getrieben und ist gleichzeitig immer der gute Geist all ihrer Künstler*innen gewesen.

Sie hat Spuren in uns allen hinterlassen, die unauslöschlich sind. »This ist Not Europe« und »Bad News« hießen ihre, unsere Biennalen. Diese Nachricht ist die traurigste »Bad News«, die wir versenden können. Die christliche, frohe Botschaft, die auch dahinter steht, ist: Jedes Menschenleben ist einzigartig.
Wir enden hier. Wir leben weiter. Maria Magdalena Ludewigs Leben wird einzigartig, vollkommen und unvergesslich sein. Sie ist vorgegangen. Auch wenn sie viel zu früh von uns gegangen ist.“

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Jenufa – Leos Janácek , 29.11.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Jenufa – Leos Janácek (1854 – 1928)

Premiere Donnerstag, 29. November 2018 19.30 Uhr, weitere Vorstellungstermine: 2. & 6. Dezember 2018, jeweils 19.30 Uhr

Mit Jenufa erlebte Leos Janácek seinen späten internationalen Durchbruch als Opernkomponist. Der expressive Orchesterklang erzählt die ländlichen Weiten, während die konzentrierte Geschichte von in die Enge Getriebenen handelt. Die Neuinszenierung von Ingo Kerkhof entsteht unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange.

In der Titelpartie gibt Sabina Cvilak ihr Rollendebüt in Wiesbaden, die hier zuletzt als Elisabeth in Wagners Tannhäuser große Erfolge feierte und bereits in der Janácek-Oper Katja Kabanowa in der Titelpartie überzeugte. Die zweite große Frauenrolle hat Dalia Schaechter als Küsterin, die schon Klytämnestra in Elektra und Kabanicha in Katja Kabanowa am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sang. Die beiden Tenöre Paul McNamara und Aron Cawley debütieren als Laca Klemen und Steva Buryja. Die weiteren Rollen in dem Ensemblestück haben Anna Maria Dur (Alte Burja), Daniel Carison (Altgesell), Hans-Otto Weiß (Dorfrichter), Annette Luig (Seine Frau), Shira Patchornik (Karolka), Stella An (Jano), Anna McDougall (Schäferin) und Ekaterina Kuridze (Barena).

Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Inszenierung Ingo Kerkhof Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Sonja Albartus Chor Albert Horne Dramaturgie Katja Leclerc

Mit:  Jenufa Sabina Cvilak,  Die Küsterin Dalia Schaechter, Laca Klemen Paul McNamara,  Steva Buryja Aaron Cawley,  Die alte Buryja Anna Maria Dur, Altgesell Daniel Carison, Dorfrichter Hans-Otto Weiß Seine Frau Annette Luig Karolka Shira Patchornik. Jano Stella An Schäferin Anna McDougall Barena Ekaterina Kuridze
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Zu allen Folgevorstellungen gibt es eine halbe Stunde vor Beginn eine Einführung im Foyer. Im Anschluss an die zweite Vorstellung am Mittwoch, den 2. Dezember 2018 findet ein Nachgespräch mit Mitwirkenden der Produktion im Theaterfoyer statt. Der Eintritt ist frei.

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Wiederaufnahme Eugen Onegin, 10.11.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

»Eugen Onegin« wieder im Großen Haus
Wiederaufnahme am 10. November 2018

Ab Samstag, den 10. November 2018, um 19.30 Uhr, ist die Oper »Eugen Onegin« von Peter Tschaikowski, in der Inszenierung von Vasily Barkhatov, wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Eugen Onegin - Christopher Bolduc, Silvia Hauer, Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © KarlMonika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Eugen Onegin – Christopher Bolduc, Silvia Hauer, Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © Karl Monika Forster

»Eugen Onegin« ist die schönste, berührendste und meistgespielte russische Oper. Zwischen Verdi und Wagner, zwischen dramatischer und epischer Gestaltung führen die »Lyrischen Szenen« in gegensätzliche Welten von russischem Landleben und städtischem Geldadel.

Neu ist die russische Sopranistin Olesya Golovneva als Tatjana zu erleben. Sie sang in Wiesbaden zuletzt Adina in »Der Liebestrank« und Desdemona in »Otello«. Christopher Bolduc übernimmt wieder die Titelpartie, zuletzt war er in Wiesbaden u.a. in der Titelpartie in »Don Giovanni«, als Lescaut in »Manon« und als Wolfram in »Tannhäuser« zu sehen. Silvia Hauer übernimmt die Partie der Olga und Aaron Cawley ist Lenski. Young Doo Park singt Fürst Gremin, Romina Boscolo ist Larina und Erik Biegel ist Triquet. In der Partie der Filipjewna singt Anna Maria Dur. Die Musikalische Leitung übernimmt neu GMD Patrick Lange, der Tschaikowskis Oper zuletzt an der Wiener Staatsoper dirigierte

Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Inszenierung Vasily Barkhatov Bühne Zinovy Margolin Kostüme Olga Shaishmelashvili Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai
Eugen Onegin Christopher Bolduc Tatjana Olesya Golovneva Olga Silvia Hauer
Lenski Aaron Cawley Fürst Gremin Young Doo Park Filipjewna Anna Maria Dur
Larina Romina Boscolo Triquet Erik Biegel Saretzki / Ein Hauptmann Christian Balzer, Leonid Firstov Vorsänger Jochen Elbert
Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

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