Düsseldorf, Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Romeo und Julia – Meister Pedros Puppenspiel, 06.&07.11.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Romeo und Julia – Boris Blacher – Theater Duisburg

Meister Pedros Puppenspiel – Manuel de Fallas Familienoper – Opernhaus Düsseldorf

am ersten Wochenende im November lädt die Deutsche Oper am Rhein zu zwei Opernpremieren ein:

Im Theater Duisburg kommt am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr Boris Blachers Kammeroper Romeo und Julia in der Inszenierung von Manuel Schmitt auf die Bühne. Christoph Stöcker hat die musika­lische Leitung. Im Opernhaus Düsseldorf öffnet sich am Samstag, 7. November, um 18.00 Uhr der Vorhang zu Meister Pedros Puppenspiel. Die Familien­oper des spanischen Komponisten Manuel de Falla wird von Torge Möller und Ilaria Lanzino mit Live-Video und Puppenspielern des Düsseldorfer Marionetten­theaters in Szene gesetzt und ist für Zuschauer ab 6 Jahren geeignet. Ralf Lange übernimmt die musikalische Leitung.

Boris Blachers Vertonung von Shakespeares Romeo und Julia ist nicht nur im zu Vergleich Charles Gounods französischer Oper Roméo et Juliette spannend, die sich seit einem Jahr im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein befindet. Mitten im Zweiten Weltkrieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – schuf Blacher 1943/44 eine Kammeroper, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz – auf das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor und ein Chansonnier, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder kommentierend brechen und begleiten. Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Nürnberg, am Theater Trier und am Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Als Zusammenspiel von drei Sängerinnen und Sängern, zwei Puppenspielern, einem Orchester und Live-Video präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter „Meister Pedros Puppenspiel“. Mit glutvollen spanischen Klängen hat der Komponist ein Motiv aus Cervantes? „Don Quijote“ zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt …

Weil die Gesund­heit der Mitarbeiter*innen und Gäste oberste Priorität hat und die Deutsche Oper am Rhein weiterhin einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten will, finden alle Vorstellungen nach den geltenden Schutz-und Hygienemaßnahmen statt. Hier finden Sie dazu alle Informationen.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus, Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe – Heinrich Heine, IOCO Kritik, 10.10.2020

Düsseldorfer Schauspielhaus © Sebastian Hoppe

Düsseldorfer Schauspielhaus © Sebastian Hoppe

Düsseldorfer Schauspielhaus

Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe!

 Heinrich Heine – erlebt in einem theatralischen Rundgang 

von Rainer Maass

 Heinrich Heine Grabmal in Montmartre Paris © IOCO

Heinrich Heine Grabmal in Montmartre Paris © IOCO

Das Düsseldorfer Schauspielhaus, kurz D’haus, im Zentrum der Stadt gelegen, ist eines der bedeutendsten Sprechtheater Deutschlands. Das modern inspirierende Theatergebäude wurde 1965 bis 1969 von dem Düsseldorfer Architekt Bernhard Pfau errichtet. Die auffällige Architektur beherbergt das ranglose Große Haus (738 Plätze) und das Kleine Haus; beide mit hohem akustischem und technischem Niveau.

Düsseldorfs geliebter, streitbarer Dichter, Poet, Journalist steht auf

Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe! – heißt das am 5.9.2020 uraufgeführte Stück über den 1797 in Düsseldorf geborenen und 1856 in Paris gestorbenen Dichter, Schriftsteller und Journalisten Heinrich Heine, welcher der deutschen Literatur und Sprache eine bis dahin nicht gekannte Leichtigkeit und Eleganz verlieh. Heinrich Heine verließ Deutschland, da er auch wegen seiner jüdischen Herkunft vielfach verfemt wurde. Seine Liebe zu Deutschland wie Düsseldorf war in Paris eine ständig blutende Wunde, wie sie auch in seinen Dichtungen oft durchscheint.

Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe – Heinrich Heine
youtube Trailer Düsseldorfer Schauspielhaus
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Vor fast zwanzig Jahren schuf Bert Gerresheim in Düsseldorf ein Heinrich-Heine-Denkmal auf dem Schwanenmarkt: Ein in Stücke zerschnittenes Kunstwerk – Sinnbild der Zerrissenheit Heines und zum geliebt-gehassten Düsseldorf.

Mit dem Stück  LIEBER EIN LEBENDIGER HUND ALS EIN TOTER LÖWE!  hat das Schauspielhaus Düsseldorf, Regie Jan Philipp Gloger, Dramaturgie Felicitas Zürcher, auf eindrucksvolle Weise zusammen gefügt, was zusammen gehört. Das Schauspielhaus beschreibt das Stück in seinem Spielplan als einen theatralen Rundgang: „Im Foyer, auf den weit verzweigten Gängen im Keller  …. können sich die Zuschauer*innen auf die Spuren des berühmtesten Düsseldorfer Dichters begeben“.  Die Besucher erleben im Schauspielhaus auf ihrer Wanderung den Menschen Heinrich Heine in all seinen Facetten. Ein Weg mit vielen Etappen, beschwerlich, fast wie das Leben des Dichters. Wo immer der Besucher durch die Gänge und Bühnen des Hauses treppauf treppab zu Heine geleitet wird, Heine ist immer präsent. Immer glaubt man Heines Gedanken zu hören; mal meint man, seine Ängste spüren; an kahlen Wänden stehen oft Satzfragmente: Graffitis von Heines Hand?

Düsseldorfer Schauspielhaus / Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe - hier Thomas Wittmann als Heinrich Heine in der Matrazengruft © Sandra Then

Düsseldorfer Schauspielhaus / Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe – hier Thomas Wittmann als Heinrich Heine in der Matrazengruft © Sandra Then

Bedingt durch die geltenden Corona-Beschränkungen werden die Besucher der Vorstellung in kleine Gruppen aufgeteilt. So bekommt jedes Treffen der kleinen Besuchergruppe mit dem „lebenden“ Heinrich Heine ein persönliches, fast privates Timbre. Das zeigt sich schon zu Beginn, beim Besuch an Heines Matrazengruft; die Regie will, dass der Besucher den Dichter diese Station zum Ende seines Lebens als erstes kennenlernt. Wie vor guten Freunden beklagt Heine aus seiner Matratzengruft in offenen Worten seine Leiden. Der Besucher spürt die verblühende Energie, aber auch die bis zu seinem Ende lebendige Kreativität.

Thomas Wittmann verkörpert dabei Heine in Paris in seiner Matrazengruft, wo er krank und unbeweglich sich über Krankheit und Isolation beschäftigt. Den dann folgenden, jungen, lebensfrohen, politischen Heine, seine Reisebilder stellt Josha Baltha dar. Judith Bohle trägt aus der Schrift „Französische Zustände“ einen seltsam aktuellen Zustand zur damals herrschenden Cholera vor

Höhepunkte der „Wanderung“ der Zuschauer im Schauspielhaus sind die ständigen Begegnungen mit Heinrich Heine, die Gefühlswelt des Dichters wird spürbar. Es folgt der Rückblick auf das wechselvolle Leben von Düsseldorfs berühmtestem Dichter. Die Zuschauer erleben, durch den Lyriker, den Reisedichter, den Dramatiker und immer wieder den politischen Kopf. Dargestellt durch die Schauspieler*innen führt die Reise zu Heinrich Heines vielen Talenten. Dabei springt Heine mit munterer Fröhlichkeit und beißender Ironie über Gattungsgrenzen hinweg. Jede dieser Facette bekommt ihre eigene Bühne. Jede wird überraschend inszeniert. Ein besonderes Highlight ist die Darstellung von Heines Tanzpoem Der Doktor Faust. Hier spürt der Zuschauer, wie viel Kraft ihn sein künstlerisches Schaffen kostete, wie er bei allen Erfolgen immer wieder mit Rückschlägen kämpfen muss.

Großen Raum nimmt seine Rolle als Bürger und politischer Mensch ein. Heinrich Heines Worte über das Pariser Leben zur Zeit der Cholera glaubt man erst gestern gehört zu haben. Er mokiert sich über die Unwissenheit der Pariser und spottet über den Leichtsinn seiner Mitmenschen. Man merkt schnell: Ob Cholera oder Corona-Pandemie, die Menschheit hat sich in dieser Hinsicht auch in zwei Jahrhunderten wenig geändert.

 Düsseldorfer Schauspielhaus / Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe - hier : Josha Baltha als der Poet und Dichter Heinrich Heine © Sandra Then

Düsseldorfer Schauspielhaus / Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe – hier : Josha Baltha als der Poet und Dichter Heinrich Heine © Sandra Then

Für die Präsentation des politischen Menschen Heinrich Heine wählte man die größtmögliche Bühne, den vor dem Schauspielhaus liegenden Gustaf Gründgens Platz.  Per Megaphon verdammt Josha Baltha dort als der freiheitsliebende Emigrant Heine lautstark alle Formen von Zensur und Unterdrückung. Auch dieser historische Text klingt wie eine Kampfansage an die Populisten unserer Tage. Dass Heinrich Heines Worte zu dieser späten Stunde auf dem menschenleeren Platz ungehört verhallen, kann man durchaus symbolisch verstehen. Doch die Reise endet keineswegs mit Gebrüll.

Zum guten Schluss schließt Heine Frieden mit seiner Heimatstadt Düsseldorf. Die letzte Szene spielt in der lichtdurchfluteten Parklandschaft des Hofgartens, der unmittelbar an das Schauspielhaus grenzt. Alle Heine- Darsteller*innen  sind eins mit der Natur, sind eins mit Düsseldorf und natürlich mit Heinrich Heine. Was wünschte sich Bert Gerresheim von den Besuchern seines Denkmals? Sie sollten Heinrich Heine mit den Händen begreifen.

Dieser Abend im Düsseldorfer Schauspielhaus half den Besuchern, Heinrich Heine auch mit dem Kopf und Herzen zu begreifen.

 Düsseldorfer Schauspielhaus – Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe; die nächsten Vorstellungen am 11.10; 8.11.; 15.11.; 29.11.; 6.12.2020 und mehr

—| IOCO Kritik Düsseldorfer Schauspielhaus |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan November 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Spielplan November 2020 Oper am Rhein


Dienstag, 03.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg
 
Montag, 07.12.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Opernwerkstatt
Romeo und Julia

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge der Inszenierung vor.


Freitag, 06.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
 
Samstag, 19.12.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Romeo und Julia
von Boris Blacher

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens – und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf.

Boris Blacher hat 1943 mit seiner Vertonung der Tragödie William Shakespeares eine Kammeroper geschaffen, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor sowie Chansons, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder humorvoll und untergangstrunken brechen und kommentieren.

Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Trier und dem Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.


Samstag, 07.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Meister Pedros Puppenspiel
von Manuel de Falla

Drei Sängerinnen und Sänger, zwei Puppenspieler, ein Orchester und ein Live-Video: In dieser ungewöhnlichen Verbindung präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter „Meister Pedros Puppenspiel“. Mit glutvollen spanischen Klängen hat de Falla ein Motiv aus Cervantes? „Don Quijote“ zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt…

Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionetten-Theater mit Live-Video in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch hervorragend für junge Besucher ab 6 Jahren.


Mittwoch, 11.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 19.11. 19.30 Uhr
Theater Duisburg

Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms? „Schicksalslied“ op. 54, Strawinskys „Psalmensinfonie“, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichester Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Samstag, 21.11. und
Mittwoch, 02.12.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Ein Rendezvous mit Solistinnen und Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein erwartet die Besucher beim Blind Date im Düsseldorfer Opernhaus und im Theater Duisburg. Zu erleben ist ein moderiertes Programm, dessen Inhalt natürlich vorab nicht verraten wird.


Samstag, 14.11. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer

Meisterklasse Unter der Leitung von Helmut Deutsch

Fester Bestandteil des Opernstudio-Programms sind Meisterklassen bei international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die jeweils eine Woche lang täglich intensiv mit dem Opernstudio arbeiten und ihr Wissen an die junge Generation weitergeben. Erstmals ist in dieser Spielzeit Helmut Deutsch, einer der international renommiertesten Liedbegleiter, für eine Meisterklasse zu Gast beim Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein. In den beliebten Meisterklasse-Konzerten kann das Publikum die Entwicklung der jungen Talente mitverfolgen und einen Einblick in die Arbeit des Opernstudios bekommen.


Sonntag, 15.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer

Symphoniker im Foyer
Bei Schumanns

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan des Düsseldorfer Opernhauses wieder um ein erlesenes Angebot kammermusikalischer Ohrenfreuden. Zu erleben sind das Klavierquintett Es-Dur für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier op.44, sowie Lieder von Clara Schumann, Fanny Hensel, Pauline Viardot-García und weitere Werke von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, interpretiert von Anna Harvey.


Samstag, 21.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 10.12.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

Opernwerkstatt
Tristan und Isolde

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Sonntag, 22.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Rangfoyer

Liedmatinee Mit Bogdan Talo? und Stephen Harrison

In Liedmatineen präsentieren Ensemblemitglieder gemeinsam mit Pianistinnen und Pianisten im Foyer der Deutschen Oper am Rhein die aufregende musikalische Vielfalt der Liedkunst.


Donnerstag, 26.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE

Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums, von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft Johannes Erath mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Ballett am Rhein
Mittwoch, 04.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

BALLETTWERKSTATT
Entfernte Verwandte
Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Ballett am Rhein das Programm vor und geben Einblicke in die künstlerische Arbeit im Probenprozess. Mitwirkende sprechen über die Choreographien, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Stücke vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Freitag, 20.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE Entfernte Verwandte

Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Die Arbeiten von Hans van Manen und Sharon Eyal würde man auf den ersten Blick nicht als blutsverwandt bezeichnen. Man muss einerseits genauer hinschauen, um das Gemeinsame und Verbindende zu sehen, und andererseits ein paar Schritte zurücktreten, Distanz einnehmen wie zu zwei Gemälden, die stilistisch unterschiedlich scheinen, aber auf unerklärliche Weise miteinander in Dialog treten, wenn man sie nebeneinander platziert. Die Verwandtschaft liegt in der Präzision, in der schneidenden Schärfe und der akkuraten, kompromisslosen Geste – für beide bleibt das klassische Ballett Kern und Bezugspunkt. Während van Manen über Jahrzehnte hinweg einen Stil etabliert hat, der in seiner Eleganz und Großzügigkeit nach der Weite der klassischen Linien sucht, begibt sich die israelische Choreographin Sharon Eyal ins Innere: mit ihrer unheimlich anmutenden Bewegungssprache aus grotesk verkrümmten, repetitiv disziplinierten Körpern baut sie Trancezustände, die uns in die Abgründe des Tanzes führen.

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Essen, Klavierfestival Ruhr 2020, Robert Schumann Saal – Düsseldorf, 30.08. & 24.09.2020

Klavierfestival Ruhr 2020

Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Klavier-Festival Ruhr in Düsseldorf

Kartenverkauf für die geretteten Herbst-Konzerte startet

Am Mittwoch, 12. August, 10 Uhr startet der Vorverkauf des Klavier-Festivals Ruhr für 27 seiner geretteten Konzerte in den Monaten September bis Dezember 2020. Die Konzerte in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Münster, Oberhausen und Wuppertal waren ursprünglich für April und Mai angekündigt, mussten aber terminlich verlegt und bedingt durch Corona angepasst werden. Im Robert-Schumann-Saal im Kunstpalast Düsseldorf eröffnet das Klavier-Festival Ruhr seinen herbstlichen Konzertreigen am Sonntag, 30. August, 20 Uhr mit einem hochkarätigen Liederabend: Der gefeierte Bariton Matthias Goerne singt mit dem jugendlichen kanadisch-polnischen Pianisten Jan Lisiecki als Klavierpartner Lieder des Jahresjubilars Ludwig van Beethoven, darunter den Zyklus An die ferne Geliebte op. 98 und die Sechs Lieder von Gellert op. 48.

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz,  Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Am Donnerstag, 24. September, 20 Uhr folgt ein Kammermusikabend mit zwei herausragenden Solisten: Die Geigerin Bomsori Kim und der Pianist Rafac Blechacz spielen Violinsonaten von Ludwig van Beethoven, Gabriel Fauré und Karol Szymanowski. [Von Rafal Blechacz und Bomsori Kim wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Hinweise für Buchung und Stornierung

Wichtig für alle Kunden des Klavier-Festivals Ruhr, die bereits im Vorverkauf Karten erworben hatten: Die Tickets für die ursprünglichen Termine sind nicht mehr gültig. Das Festival bittet seine Kunden, diese Karten bei den Vorverkaufsstellen zu stornieren, bei denen sie erworben wurden, und für die neu terminierten Konzerte neue Karten zu buchen. Fragen zur Stornierung beantwortet das Festival-Team telefonisch unter (0201) 89 66 80.

Der Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, Prof. Franz Xaver Ohnesorg, bittet um Verständnis, dass es die strikte Einhaltung der geltenden Corona-Regeln erfordert, die im Vorverkauf für die ursprünglichen Termine erworbenen Tickets zu stornieren und neue personalisierte Eintrittskarten zum Verkauf zu bringen. Ohnesorg versichert: „Meine Mitarbeiter und ich bemühen uns, den Aufwand für unsere Kunden so gering als möglich zu halten, gerade auch, weil zwei unserer Ticket-Partner aufgrund von Kurzarbeit zur Zeit eingeschränkt leistungsfähig sind. Deshalb haben wir beim Klavier-Festival Ruhr unseren eigenen Telefon-Service intensiviert.“

Da für die kommenden Konzerte nach wie vor nur reduzierte Saalkapazitäten zur Verfügung stehen, empfiehlt das Festival die direkte Online-Buchung rund um die

Uhr über www.klavierfestival.de. Die Personalisierung der dort erworbenen Eintrittskarten kann online unter www.anmeldung.nrw erfolgen. Dieser Service steht ab dem 17. August 2020 zur Verfügung. Die Ticket-Hotline (0221) 280 220 ist aufgrund von Kurzarbeit bei WestTicket derzeit nur von 10 bis 14 Uhr in Betrieb.

Kunden, die ihre Tickets über die telefonische Hotline oder online über www.klavierfestival.de gekauft haben, können ihre Tickets per e-mail über order@derticketservice.de stornieren. Den Online-Kunden, die ihre Tickets im Internet unter eventim.de gekauft haben, bietet das Klavier-Festival Ruhr ab sofort einen besonderen Service an: Da sich die Rückgabe der dort erworbenen, nun nicht mehr gültigen Eintrittskarten leider recht aufwändig gestaltet und zudem der Kaufpreis von EVENTIM nur abzüglich Gebühren erstattet wird, bietet das Klavier-Festival Ruhr den EVENTIM-Kunden an, ihre Tickets ab sofort direkt beim Festival unter tickets@klavierfestival.de zu stornieren und die Original-Tickets an Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstr. 8, 45128 Essen zurückzusenden.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

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