Klagenfurt, Kärntner Sinfonieorchester, Nicholas Milton – Neuer Chefdirigent, IOCO Aktuell, 01.03.2021

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Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Nicholas Milton – Chefdirigent des Kärntner Sinfonieorchester

Ab der Spielzeit 2021/2022 wird Nicholas Milton, *1967 in Sydney, neuer Chefdirigent des Kärntner Sinfonieorchesters. Er wird für seine herausragenden Interpretationen eines breitgefächerten Opern- und Konzertrepertoires geschätzt und ist auch Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Göttinger Symphonieorchesters. Er hat bereits Konzerte mit dem Kärntner Sinfonieorchester erarbeitet und wird die Spielzeit 2021/2022 in Klagenfurt mit Richard Wagners Die Walküre eröffnen.

Milton war von 2014 bis 2018 Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken. Gastengagements in den letzten Jahren führten ihn an Häuser wie die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Volksoper Wien und Opernhäuser in Dortmund, Leipzig, Linz und Innsbruck. Zuletzt dirigierte er an der Deutschen Oper Berlin Tosca, Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail. Demnächst stehen La Bohème und Madama Butterfly an der Opera Australia (Sydney Opera House) und Don Giovanni an der Deutschen Oper Berlin auf dem Programm.

Kärntner Sinfonieorchester / hier die Präsentation von Nicholas Milton © Christoph Mischke

Kärntner Sinfonieorchester / hier die Präsentation von Nicholas Milton © Christoph Mischke

Im Alter von 19 Jahren zum jüngsten Konzertmeister Australiens ernannt, begann Milton zunächst eine erfolgreiche Karriere als Solo-Violinist und Kammermusiker, bevor er sich ausschließlich dem Dirigieren widmete. Er war erster Konzertmeister beim Adelaide Symphony Orchestra und Violinist des renommierten Macquarie Trios in Australien. Von 2004 bis 2010 leitete er als Generalmusikdirektor die Jenaer Philharmonie, von 2007 bis 2020 war er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Canberra Symphony Orchestra. Seit 2001 bekleidet er das Amt des Chefdirigenten des Willoughby Symphony Orchestra (Sydney).

Studien in Australien und den Vereinigten Staaten schloss Milton mit einem Master in Violine, Dirigieren, Musiktheorie und Philosophie ab. Außerdem promovierte er an der City University New York. Nicholas Milton wurde von Jorma Panula an der Sibelius Akademie Helsinki gefördert. Als Assistent von Mariss Jansons begleitete er das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam auf einer umfangreichen Tournee durch Europa und die USA.

Nicholas Milton wurde für besondere Verdienste als Dirigent mit der Aufnahme in den Order of Australia (AM) geehrt. Seine Diskografie umfasst ca. 60 Aufnahmen. 2016 war er mit einem Album für den GRAMMY® nominiert. Mehrere CD-Aufnahmen mit dem Konzerthausorchester Berlin und der Deutschen Radio Philharmonie erscheinen demnächst bei Onyx Classics und cpo.
Nicholas Milton: „Ich freue mich sehr, mit dem Stadttheater Klagenfurt und den MusikerInnen des Kärntner Sinfonieorchesters auf diese aufregende musikalische Reise zu gehen. Die Konzerte, die wir bisher gemeinsam erarbeitet haben, sind für mich unvergesslich und ich denke, wir haben gemeinsam Momente von besonderer Schönheit geschaffen. Wir alle hoffen, dass das Stadttheater die dunklen Zeiten der Pandemie bald hinter sich lassen kann und ich freue mich darauf, eine zukunftsträchtige Grundlage zu schaffen, die unserem Publikum wieder Freude, Inspiration und Seelennahrung bringt.“

Intendant Aron Stiehl:Es ist uns eine große Freude, diesen international renommierten Dirigenten für unser Theater gewinnen zu können. Mit seiner reichen Erfahrung, seiner profunden und vielfältigen Repertoirekenntnis und vor allem seiner musikalischen Sensibilität wird er das KSO hervorragend leiten und inspirieren. Er hat bereits mit den MusikerInnen des KSO gearbeitet – die Chemie stimmt.“

  Das Orchester – Sinfonieorchester – Stadttheater Klagenfurt

Das Kärntner Sinfonieorchester gilt als das musikalische Aushängeschild Kärntens. Das „Orchester des Stadttheaters“ änderte in den 1990er Jahren nicht nur seinen Namen, sondern auch sein Repertoire und wurde in das  Sinfonieorchester des Landes Kärntens umgewandelt. Seitdem hat es sich, zusätzlich zum breiten Opern-, Operetten- und Musicalrepertoire ein umfangreiches sinfonisches Repertoire aufgebaut. Neben bedeutenden Dirigenten wie Bertrand de Billy, Antonello Manacorda, Lorenzo Viotti, Michael Güttler, Robin Ticciati oder Alexander Joel sind international renommierte Solisten wie Bernarda Fink, Michael Schade, Julian Rachlin oder Phillipe  Entremont musikalische Partner des Orchesters. Unter dem Chefdirigat Alexander Soddys (2013–2017) fand eine Repertoireerweiterung statt, unter anderem wurden Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier sowie alle Brahms- Sinfonien erarbeitet. Das sinfonische Highlight der Saison 2013/2014 war die Eröffnung des neuadaptierten Großen Saales des Klagenfurter Konzerthauses mit Beethovens 9. Sinfonie. Seit dem Sommer 2015 ist das Kärntner Sinfonieorchester regelmäßig beim Carinthischen Sommer zu Gast. Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 steht Nicholas Carter dem Kärntner Sinfonieorchester als Chefdirigent vor.

—| IOCO Aktuell Stadttheater Klagenfurt |—

 


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Franz Schubert: The Symphonies – Chamber Orchestra of Europe – Harnoncourt, IOCO CD-Rezension, Februar 2021

Februar 22, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO - CD-Rezension

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ICA Classics CD - Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

ICA Classics CD – Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

Franz Schubert: The Symphonies

Chamber Orchestra of Europe – Nikolaus Harnoncourt

ICA Classics –  Catalogue No: ICAC 5160 – 4 CD´s

von Julian Führer

1988 – erster Schubert-Zyklus von Harnoncourt –  Jetzt auf CD 

Franz Schubert Wien © IOCO

Franz Schubert Wien © IOCO

Nikolaus Harnoncourt hat das symphonische Gesamtwerk von Franz Schubert (1797 – 1828)  mehrmals eingespielt – derzeit erhältlich sind Aufnahmen mit dem Concertgebouw Orchestra aus dem Jahr 1993 und mit den Berliner Philharmonikern aus den Jahren 2003-2006. Bislang nie auf CD veröffentlicht wurde hingegen eine Aufnahme mit dem Chamber Orchestra of Europe von 1988, die nicht nur eine frühere, sondern tatsächlich die erste öffentliche zyklische Auseinandersetzung des 2016 verstorbenen Dirigenten mit dem Komponisten dokumentiert. Die hier auf 4 CDs vorliegende Gesamtaufnahme entstand innerhalb von nur acht Tagen auf dem Styriarte-Festival in Graz und ist das Produkt von Konzerten vor Publikum, also keine Studioaufnahme.

Ziel der Konzerte von 1988 war es, eher das Neue an Schuberts Symphonik zu zeigen als die interpretatorische Tradition, die Schubert allzu oft neben Beethoven stellte und diesen durchaus mit gewissen Gründen revolutionärer, kompromissloser und insgesamt aufregender fand. Von Schubert ließ man oft nur die letzten beiden Symphonien überhaupt gelten, die „Unvollendete“ und die große C-Dur-Symphonie D 944. Schubert hatte nicht nur, was die Rezeption angeht, erhebliche Nachteile, nicht zuletzt starb er mit nur 31 Jahren und damit ziemlich genau ein Vierteljahrhundert jünger als sein Zeitgenosse Beethoven – wäre Beethoven so früh gestorben wie Schubert, hätten wir von ihm nur die erste Symphonie, 15 von 32 Klaviersonaten, 6 von 16 Streichquartetten und keine Oper. Schubert seinerseits begann früh mit dem Komponieren, eine Ouvertüre zum Lustspiel Der Teufel als Hydraulicus schrieb er beispielsweise mit etwa 15 Jahren. Doch große Publikumserfolge waren ihm erst in seinem Todesjahr 1828 vergönnt.

Für einen so bekannten Komponisten ist es erstaunlich, wie spät die Symphonien uraufgeführt wurden (eine einzige zu Lebzeiten Schuberts, die anderen zwischen 1828 und 1881), so dass auch das unser Musikverständnis so sehr prägende 19. Jahrhundert lange Zeit nur ein unvollständiges Bild von Schuberts symphonischem Schaffen hatte. Und selbst die Zählung ist nicht einheitlich: In manchen Werkkatalogen und auf manchen Platten- und CD-Titeln wird die h-Moll-Symphonie („Unvollendete“) als „achte“ Symphonie geführt – als siebte Symphonie wird dann entweder die große C-Dur-Symphonie gezählt (die man unter den Nummern 7, 8 und 9 findet), in anderen Katalogen steht die „Unvollendete“ unter 7, die große C-Dur-Symphonie unter 8 (so auch hier). Wenn man von neun Symphonien ausgeht, muss man von der Existenz einer heute verlorenen E-Dur-Symphonie von 1821 ausgehen, deren Partitur Schuberts Bruder Ferdinand an Felix Mendelssohn verschenkt haben soll und für die sich Skizzen erhalten haben (D 729). Die manchmal durch die Quellen spukende ‚Gasteiner Symphonie‘ ist identisch mit der großen C-Dur-Symphonie.

In der auf 84 Bände angelegten neuen Schubert-Ausgabe (https://schubert-ausgabe.de/) waren zum Zeitpunkt des Erscheinens nur die ersten drei Symphonien greifbar. Der Herausgeber der Vorgängerausgabe von 1884 war Johannes Brahms gewesen, der den Verlag noch davon abbringen wollte, diese Frühwerke zu drucken: Man solle sie abschreiben und so sichern, für Künstler zugänglich machen, aber einer Publikation seien sie nicht würdig.

Franz Schubert lebte in Wien © IOCO

Franz Schubert lebte in Wien © IOCO

Die Symphonien durchzieht vieles, was man auch aus anderen Werken Schuberts kennt. Eine Vorliebe für ‚schöne‘ Melodien, einen Volksliedton, Ländler, gepaart mit Schmerzlichem, was seiner Musik etwas Zerbrechliches verleiht. Schubert selbst formulierte es in seiner Erzählung Mein Traum von 1822 so: „Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zertheilte mich die Liebe und der Schmerz.“ Dieser Schmerz war seelisch, oft war er unglücklich verliebt, aber es kamen auch andere Gebrechen dazu, und so starb er an fortschreitender Syphilis, zu der unter Umständen noch eine Typhusinfektion gekommen war.

Die ersten sechs Symphonien entstanden innerhalb von nur sechs Jahren (1813-1818), Schubert war also zwischen 16 und 21 Jahre alt. 1812-1816(?) hatte Schubert Unterricht bei Antonio Salieri, der Christoph Willibald Gluck verehrte und Schubert immer wieder zum Komponieren von Opern animierte. Die erste Symphonie in D-Dur D 82 nun, im Herbst 1813 entstanden, ist erst 1881 öffentlich uraufgeführt worden. Der Orchesterapparat ist schmal (nur eine Flöte). Wie auch bei anderen Komponisten der Zeit ertönt zunächst eine langsame Einleitung, die in einen Allegrosatz mündet. Deutliche Betonungsmarkierungen (beispielsweise Takt 53-59: in jedem Takt bei jedem Instrument ein sforzato-Zeichen) lassen Kenntnisse von Beethovens Partituren durchscheinen (die auch sonst belegt sind). Das Stück wird hier ohne Wiederholung der Exposition gespielt. Die Instrumentierung ist bemerkenswert, vor der Reprise der Introduktion spielen über 20 Takte lang nur Holzblasinstrumente. Der zweite Satz, ein Andante im 6/8-Takt, klingt manchmal schon sehr nach Schubert, ebenso das schnelle Menuett und das daneben gemütlich wirkende Trio. Carl Maria von Weber komponierte ähnlich, doch hört es sich ganz anders an. Das abschließende Allegro vivace beginnt wie ein schneller Satz von Joseph Haydn, enthält aber auch Anklänge an Wolfgang Amadeus Mozart, beispielsweise in den Mittelstimmen (Bratschen, Celli, später auch Violine II), die an die g-Moll-Symphonie KV 550 denken lassen. Nikolaus Harnoncourt betont diese Figuren, die sonst leicht als Begleitung untergehen. Trompetenstöße und eine Trübung nach Moll sind in der damaligen Symphonik und speziell bei Franz Schubert nichts Ungewöhnliches. Die Symphonie umfasst 100 Partiturseiten – eine ganz erstaunliche Leistung für einen Sechzehnjährigen!

Franz Schuberts zweite Symphonie (B-Dur D 125) entstand 1814/1815, der Komponist war 17 Jahre alt. Öffentlich uraufgeführt wurde sie erst 1877. Der erste Satz beeindruckt durch seine Länge – nicht weniger als 614 Takte (mehr haben bei Beethoven nur die Kopfsätze der ‚Eroica‘ und der Neunten). Das musikalische Material wird oft rekapituliert; wahrscheinlich wird aus diesem Grund in dieser Einspielung die Exposition nicht wiederholt. Abermals gibt es eine langsame Introduktion, einen folgenden Allegrosatz, an zu betonenden Stellen eine Häufung von fz- und sf-Markierungen. Das folgende Andante lässt stellenweise an Beethovens Rondo für Klavier op. 51,1 denken und besteht aus fünf Variationen des Kopfthemas, die mehr und mehr Bewegung bringen. Das folgende Menuett ist schnell (Allegro vivace) mit scharfen Akzenten von Hörnern und Trompeten, alles andere als ein Tanzstück – das hätte auch Beethoven so komponieren können, nicht hingegen das Trio, das wieder ganz Schubert ist. Das Finale hat ebenfalls einige Merkmale, wie sie Beethoven anzuwenden pflegte, einen fast stampfenden Rhythmus, eine (Takt 364-372) mächtige Basslinie, aber auch eine Zuspitzung zu einer dissonanten Klangzusammenballung (Takt 510), wie sie Schubert auch in späteren Werken immer wieder komponierte. Ein wildes Stück Musik.

Die dritte Symphonie (D-Dur, D 200), 1815 mit achtzehn Jahren in nur neun Tagen komponiert, wurde 1881 uraufgeführt. Im Kopfsatz spielen Klarinette und Oboe eine bedeutende Rolle, und Nikolaus Harnoncourt wiederholt diesmal die Exposition. Die Klarinette ist auch im Mittelteil des folgenden Allegretto das führende Melodieinstrument. Die rhythmische Faktur des Satzes wird vom Chamber Orchestra of Europe so kunstvoll umgesetzt, dass es sich auf höchst exakte Weise so anhört, als wäre eine Dorfkapelle ein kleines Bisschen aus dem Takt geraten – ein typischer Schubert, der eine gewisse musikalische Gemütlichkeit aufkommen lässt, allerdings nur beim Zuhörer und sicher nicht beim Orchester. Menuett und Trio stehen in einem Schubert gut liegenden Volksliedton. Das abschließende Presto vivace verlangt ein irrwitziges Tempo, dem dieses Orchester selbstverständlich gewachsen ist. Und auch wenn einmal ein Ton abrutscht, fällt das überhaupt nicht ins Gewicht. Dass die Musiker aufs Ganze gehen, ist zu hören, und das ist auch, was Harnoncourt immer forderte.

Franz Schubert: The Symphonies – Chamber Orchestra of Europe – Nikolaus Harnoncourt  –  ICA Classics –  Catalogue No: ICAC 5160 – 4 CD´s

Der Beiname „Tragische“ für die vierte Symphonie in c-Moll D 417 von 1816 (Schubert ist immer noch erst 19 Jahre alt) stammt vom Komponisten selbst. Das Orchester ist mit vier Hörnern etwas breiter besetzt als in den bisherigen Werken. Uraufgeführt wurde die Symphonie 1849. Nach bewährtem Muster folgt der Allegroteil des ersten Satzes einer langsamen Einleitung. In diesem Satz fällt noch mehr als bislang Schuberts Neigung zu vielen, vielen Wiederholungen auf. Der Jubelschluss in C-Dur kommt etwas unvermittelt. Nach dem Andante lässt das Menuett aufhorchen mit betont rauen Streichern, bevor der Ton etwas lieblicher wird. Das Finale zeigt Schubert dann auf dem Entwicklungsweg hin zum großen Symphoniker. Bereits Robert Schumann vermisste die angesichts des Titels zu erwartende existenzielle Tragik, doch ist bemerkenswert, dass neben dieser Symphonie nur noch die „Unvollendete“ in einer Molltonart steht. „Leichter Sinn, leichtes Herz. Zu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz.“ (Franz Schubert, Tagebuch, 8. September 1816)

ICA Classics CD - Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

ICA Classics CD – Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

Die fünfte Symphonie in B-Dur D 485 schrieb Schubert ebenfalls im Alter von 19 Jahren. Vermutlich hatte er einen Dilettantenverein im Sinn (das Wort „Dilettant“ bezeichnet zunächst einen „Liebhaber“ und ist positiv gemeint), und so wird in der Partitur auf Trompeten, Pauken und Klarinetten verzichtet. Die Partitur lässt an zahlreichen Stellen an Haydn und noch mehr an Mozart denken, erstmalig verzichtet Schubert auf eine langsame Einleitung zum Kopfsatz. Das Andante (wie bei Beethoven allerdings con moto bezeichnet) dauert mit fast zehn Minuten in etwa so lang wie Menuett und Finale zusammen.

Die erste Symphonie Schuberts, die das Publikum in einer öffentlichen Aufführung überhaupt zu hören bekam, ist die sechste Symphonie, die „kleine C-Dur-Symphonie“ D 589, die er mit 21 Jahren vollendete. Aufgeführt wurde sie im Dezember 1828, Schubert war da bereits seit einem Monat tot. Einiges ist hier neu im Vergleich zu den vorangegangenen Werken: Auf die hier wieder eingesetzte langsame Einleitung folgt ein Allegro, das im Laufe des Satzes (più moto) schon kurz vor Schluss noch wilder wird – eine neue Facette im Bild der Schubertschen Symphonik. Der zweite Satz beginnt volksliedhaft, doch mischen sich dann schnelle Figuren im Holz hinein, die an italienische Oper und ganz besonders an Rossini denken lassen, der zur Entstehungszeit dieser Sätze gerade seine ersten Erfolge in Wien feierte. Der dritte Satz ist nicht mehr als Menuett, sondern als Scherzo bezeichnet, doch wahrt Schubert die klassische Struktur, indem er den ersten Teil wiederholt, ein Trio folgen lässt und am Ende den ersten Teil ohne Wiederholungen da capo spielen lässt. Der Finalsatz ist nicht Allegro, sondern Allegro moderato überschrieben, und dieses moderato ist in der Interpretation von Nikolaus Harnoncourt auch deutlich zu hören. Volksliedhaftes, fast an eine Spieluhr erinnernd, wechselt mit neuen Anklängen an Rossini – vielleicht sollte man besser von einer ausgewachsenen Parodie sprechen. Erstaunlich ist dann, wie Schubert aus einer rossinihaften Passage heraus (ab Takt 130) eine dramatische Kulmination sucht (ab Takt 160), bevor er zum Ausgangsthema zurückkehrt. Einzelheiten der Instrumentierung, etwa die Parallelführung von Klarinette und Fagott, verweisen schon auf die große C-Dur-Symphonie, bevor das Stück in einem Jubelschluss endet.

Ist die „Unvollendete“ nun vollendet oder nicht? Sie ist es, meint Nikolaus Harnoncourt. Auch wenn man Entwürfe zu einem Scherzo gefunden hat, das nicht ausgeführt wurde, sei das Werk für Schubert doch in der Form, wie wir es heute kennen, so abgeschlossen gewesen; Schubert habe sich hier schon auf den Weg zu einer neuen Art Symphonik befunden und sich von der klassischen Form gelöst, wie er das auch in der ebenfalls 1822 entstandenen Wandererfantasie am Klavier getan habe. Die Partitur blieb lange unbekannt, 1865 erst sorgte Johann Herbeck, der sich auch um das Werk Anton Bruckners große Verdienste erworben hat, für die Uraufführung. Sechs Jahre lang hatte Schubert keine Symphonie vorangebracht, seit 1821 wuchs seine Bewunderung für Beethoven, bei dem er aber auch ‚Bizarres‘ entdeckte.

Die h-Moll-Symphonie, ob nun vollendet oder nicht, verlangt drei Posaunen. Eine von tiefen Streichern unisono vorgetragene langsame Einleitung mündet in ein Allegro moderato. Oboe und Klarinette wechseln sich mit einer klagenden Melodie ab, zu der düstere Hornstöße kommen. Ein zweites, ländlerartiges Motiv bringen dann die Celli. Die Wiederholung der Exposition ist bei Nikolaus Harnoncourt noch etwas zurückhaltender, das Ländlermotiv wirkt in den Violinen sehr zerbrechlich. Immer wieder kommt es zur Zusammenballung von Dissonanzen, hier noch durch die verstärkten Bläser zusätzlich aufgeladen, ein gänzlich anderer Schubert. Den Satz durchzieht gerade in dieser Interpretation eine besonders düstere, fahle, lastende Atmosphäre. Der Satz wird nach mehr als 15 Minuten abrupt und wie mit Gewalt zu Ende gebracht. Im Andante con moto setzen die Violinen äußerst zart im Pianissimo ein, während die Celli eine interessante Begleitfigur spielen (später übernimmt die Flöte den Violin- und das Fagott den Cellopart) – es ist kein einfacher Gesang, der hier angestimmt wird. Kurz scheint es, als würden Flöte und Oboe eine pastorale Stimmung aufkommen lassen, doch wird dies durch einen Fortissimo-Akkord des gesamten Orchesters unterbunden. Der Satz verklingt in zartem E-Dur, viel Schmerz und Dramatik steckt darin.

Berühmt ist Robert Schumanns begeisterte Kritik in der Neuen Zeitschrift für Musik, als er von der Uraufführung der 7./8./9. Symphonie (zur Zählung siehe oben) D 944 in C-Dur berichtete, die Felix Mendelssohn 1839 dirigierte. Schumann hatte die Partitur bei Schuberts Bruder Ferdinand entdeckt. In der Reihenfolge der Schubert-Symphonien ist dies die zweite, die die Öffentlichkeit überhaupt zu hören bekam. Je nachdem, wie das Tempo aufgefasst wird und ob alle notierten Wiederholungen auch gespielt werden (auf dieser CD wird die Exposition wiederholt), beträgt die Aufführungsdauer in etwa eine Stunde, Dimensionen, die im symphonischen Repertoire damals nur Beethovens neunte Symphonie erreichte. Die Einleitung (zwei Hörner unisono) wird in dieser Einspielung markant phrasiert (es wird mehrmals neu angesetzt). Als das Holz übernimmt, wird das Tempo von Nikolaus Harnoncourt gleich etwas angezogen, beim folgenden Streichersatz wird der Dialog von Celli und Bratschen hervorgehoben. Die Bläser ab Takt 29 werden dann im Tempo wieder etwas zurückgenommen. Im Allegro ma non troppo ab Takt 78 ist erstaunlich viel Piano zu hören, gerade in den Violinen – andere Dirigenten lassen es hier dröhnen. Die Triller der Oboen und Flöten werden auffallend weich ausgeführt. In der Durchführung machen sich um Takt 280 herum lange Töne von Hörnern und Posaunen bemerkbar, die sonst eher im Gesamtbild etwas untergehen, hier jedoch eigene Akzente setzen. Ab Takt 569 wird mit Più moto das Tempo beschleunigt; der Satzschluss erfolgt wie auch in anderen Symphonien etwas unvermittelt, erzwungen, ohne Ritardando (das andere Dirigenten hier manchmal setzen).

Das folgende Andante con moto des zweiten Satzes ist bei Harnoncourt durchaus kein Trauerkondukt, es wird wahrlich con moto gegeben. Ein marschartiges Liedthema (hier eben nicht als Marsch vorgetragen, sondern nur marschartig) wird wieder und wieder repetiert, wobei die Orchesterfarben aber durch Instrumentierung und rhythmische Begleitfiguren wechseln. In Takt 248 mündet diese sich letztlich im Kreis drehende Situation in einer musikalischen Katastrophe – das gesamte Orchester spielt auf fff einen dissonanten Akkord (verminderter Septakkkord), auf den zunächst einmal (Takt 250) nur Stille folgt. Danach ist mehr Fluss in der Musik. Nicht allein durch die Tonart a-Moll sind gewisse Parallelen zum Allegretto, dem zweiten Satz von Beethovens 7. Symphonie, erkennbar.

Im dritten Satz (Scherzo. Allegro vivace) wird energisch eine andere Stimmung hergestellt. Fast schwelgerisch jauchzen die Violinen, das Holz scheint freche Scherze zu treiben. Wie in der sechsten Symphonie enthält dieser Satz ein Trio, das als Ruhepol süßliche, aber durch zahlreiche Wendungen nach Moll auch leicht melancholische Klangfarben ausmalt. Das Finale (Allegro vivace) beginnt sofort auf Höchstgeschwindigkeit. Reichlich zehn Minuten dieser Musik erfordern 100 Partiturseiten, der Antrieb dafür erfolgt vor allem durch die sehr schnellen Achteltriolen der Streicher. Als es einmal bedrohlich scheint, wird einfach mit großem C-Dur-Akkord Schluss gemacht.

Schuberts Ruhm basierte zu Lebzeiten auf den Messen und den Liedern, weniger auf seinem Opernschaffen. Sein symphonisches Werk war zu Lebzeiten größtenteils unbekannt. Es zeigt Franz Schubert als einen Meister der Melodieführung und der im Notenbild wenig oder gar nicht modifizierenden Wiederholung. Bei der Interpretation ist das tückisch: eine zu flächige Wiedergabe lässt die repetitive Anlage möglicherweise langweilig erscheinen; es ist wohl ratsam, mit einer eher kleinen, gut durchhörbaren Formation zu spielen und genau auf Phrasierung und Stimmungswandel zu achten, wie es Nikolaus Harnoncourt hier insgesamt wohl tatsächlich besser als bei den späteren Gesamtaufnahmen gelungen ist. Manches klingt roh und rau, doch weckt dies bei heutigen Ohren vielleicht ein Gespür dafür, dass nicht nur Beethoven revolutionär war – auch Schubert brachte etliche Neuerungen in die Musik und war für damalige Orchestermusiker schwer zu spielen. Das Chamber Orchestra of Europe klingt ungemein frisch und bringt einen schlanken Orchesterklang. Nikolaus Harnoncourt feuert (manchmal hörbar) die Musiker an; immer wieder werden die Mittellagen der Streicher herausgearbeitet. Der Liveaufnahme sind kleinere Unebenheiten geschuldet, die aber nur zeigen, dass die Musik und ihr Dirigent hier für eine gelungene Umsetzung auch ein Risiko eingegangen sind. Eine Gesamtaufnahme, die beim konzentrierten Hören etliches an Neuem zu Franz Schuberts Symphonien beiträgt, auch wenn die Konzerte vor über 30 Jahren stattfanden. Sie ist uneingeschränkt zu empfehlen.

—| IOCO CD-Rezension |—


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Zürich, Opernhaus Zürich, Online-Spielplan – Januar 2021

Januar 7, 2021 by  
Filed under Livestream, Opernhaus Zürich, Pressemeldung

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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Un ballo in maschera –  Pique Dame – und mehr

Weniges war geplant und doch können auch im Januar 2021weiterhin keine Live-Erlebnisse stattfinden. Da Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, weiterhin Kultur nur Zuhause erleben können, erweitern wir unseren Online-Spielplan mit den unterschiedlichsten Formaten. Ab dem 9. Januar erleben Sie die finale Folge unserer Konzertreihe Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio. An den folgenden Wochenenden dürfen Sie sich ausserdem auf zwei Online-Erstausstrahlungen freuen: Erleben Sie Verdis Un ballo in maschera und Tschaikowskis Pique Dame kostenlos im Stream auf unserer Website. Alle Termine und weitere Informationen finden Sie unter www.opernhaus.ch/digital.

Un ballo in maschera – Giuseppe Verdi – am Opernhaus Zürich
youtube Trailer Opernhaus Zürich
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Curtain Call mit  Thomas Hampson

Ab Samstag, 9. Januar erfolgt die Ausstrahlung eines Konzertes mit Thomas Hampson und den Nachwuchssänger*innen des Internationalen Opernstudios sowie einer Dokumentation aus einem gemeinsamen Workshop. Mit Szenen und Arien aus Mozarts Così fan tutte und ausgewählten Liedern von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert, wurde das Konzert unter dem Titel Curtain Call anlässlich des 60. Jubiläums des Opernstudios im Dezember auf der Opernhausbühne aufgezeichnet. In einer kurzen Dokumentation können Sie ausserdem hinter die Kulissen des Workshops mit Thomas Hampson blicken: Als einer der wichtigsten Liedinterpreten seiner Generation arbeitet der amerikanische Bariton mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern an Ausdruck und Präsenz und ist zudem selbst als Don Alfonso, eine seiner Paraderollen, zu erleben.

Kostenlos streamen bis zum 17 Jan 2021

Alle Curtain Call-Konzerte kostenlos online

In der Konzertreihe Curtain Call sind ausserdem Diana Damrau, Anna Bonitatibus und Benjamin Bernheim gemeinsam mit den jungen Talenten des Internationalen Opernstudios zu erleben. Bis zum 17. Januar sind alle Curtain Call-Konzerte sowie die dazugehörigen Workshop-Dokumentationen über die Zusammenarbeit der etablierten Sänger*innen mit den angehenden Profis kostenlos auf unserer Website abrufbar.

Kostenlos streamen bis zum 17 Jan 2021

Un ballo in maschera Giuseppe Verdi

Der für seinen schwarzen Humor bekannte britische Regisseur David Pountney inszenierte Un ballo in maschera als tödliches Spiel im Spiel: Gustavo scheint die Weltpolitik mit einer gigantischen Theateraufführung verwechselt zu haben, wobei ihm zunehmend die Regie entgleitet. Unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Fabio Luisi agieren hin und hergerissen zwischen Leidenschaft und Drama: Otar Jorjikia als schwedischer Monarch Gustavo III, George Petean als sein Rivale Renato, Sondra Radvanovsky als Gustavos heimliche Geliebte Amelia und Marie-Nicole Lemieux als Strippenzieherin Ulrica.

Die Vorstellung wurde im Rahmen von Oper für alle live auf dem Sechseläutenplatz gestreamt. Sie sehen diesen Livemitschnitt aus dem Jahre 2017.

Kostenlos streamen vom 16 bis 17 Jan 2021

 


Pique Dame Pjotr Tschaikowski

Der deutsche Offizier Hermann ist in der Peters­­burger Gesellschaft ein Aussenseiter: Er hat näm­lich kein Geld. Deshalb ist auch Lisa, in die er sich unsterblich verliebt hat, für ihn uner­reich­bar. Lisa ist die Enkelin einer steinreichen Gräfin und mit dem Fürsten Jeletzki verlobt. Zufällig erfährt Hermann, dass die Gräfin ein Geheimnis hütet: Sie weiss, mit welchen drei Kar­ten sich im Spiel ein Gewinn erzielen lässt, der Hermann ein neues Leben ermöglichen wür­de. Von nun an wird das Glücksspiel für Hermann zur Obsession, über der er nicht nur Lisa, sondern schliesslich auch sein Leben verliert.

Regisseur Robert Carsen erzählt die Geschichte ganz aus der Perspektive Hermanns, der das Geschehen kurz vor seinem Tod noch einmal durchlebt. Oksana Dyka als Lisa und Eduard Martynyuk als Hermann gaben ihr Zürcher Debüt. Doris Soffel übernahm die Partie der Gräfin. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Stanislav Kochanovsky, der zuletzt auch Tschaikowskis Jewgeni Onegin in Zürich dirigierte.

Die Vorstellung wurde im Rahmen von Oper für alle live auf dem Sechseläutenplatz gestreamt. Sie sehen diesen Livemitschnitt aus dem Jahre 2016.
Kostenlos streamen vom 23 bis 24 Jan 2021
 

—| Pressemeldung Oper Zürich |—


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Dortmund, Theater Dortmund, Weihnachtsprogramm – Online,24.12.2020 – 01.01.2021

Dezember 21, 2020 by  
Filed under Konzert, Livestream, Oper, Pressemeldung, Theater Dortmund

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund  –  Frohe Kunde: Weihnachten findet statt!
Weihnachtsprogramm – 24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021

Damit Weihnachten in Zeiten des Lockdown nicht allzu melancholisch ausfällt, startet das Theater Dortmund vom 24. Dezember 2020 bis zum 01. Januar 2021 das große Online-Weihnachtsprogramm. Große Opern, bezaubernde Ballette, majestätische Konzerte, extravagante Schauspiele und anarchisches Kinder- und Jugendtheater können kostenlos und gemäß der Corona-Schutzbestimmungen unter www.theaterdo.de/weihnachten gestreamt werden.

Das Publikum kann dieses Jahr sogar mitmachen – und zwar als Weihnachtsmann. Beschenkt wird in diesem Jahr die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ Spenden können auf das Konto des Theater Dortmund unter IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX, Sparkasse Dortmund, eingezahlt werden.

Mit dem traditionellen Heiligabendkonzert der Dortmunder Philharmoniker, mit Werken u.a. von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart, beginnt am 24. Dezember 2020 um 14 Uhr das Online-Weihnachtsprogramm des Theater Dortmund. Noch kurz vor der Bescherung präsentiert das Kinder- und Jugendtheater das diesjährige Weihnachtsmärchen DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

Besonders festlich wird die große WEIHNACHTSGALA am 25. Dezember 2020 um 17 Uhr. Zu sehen sind u.a. Daniel Behle mit der Gralserzählung aus der Oper Lohengrin von Richard Wagner, gefolgt von einer klassisch weihnachtlichen Ensemble-Szene aus dem Ballett  Der Nussknacker von Peter I. Tschaikowsky. Zusammen mit dem Opernchor bringen die Dortmunder Philharmoniker die Weihnachtsouvertüre Vom Himmel hoch von Otto Nicolai. Das Kinder- und Jugendtheater schickt alle Ensemble-Mitglieder ins Weltall, um sich vor dem Corona-Virus zu verstecken und die Akademie stellt unterschiedliche Projekte ihrer Fellows vor. Um 19 Uhr offenbart das Schauspiel einen weiteren Einblick in das Leben und Wirken der Kunstsparte mit der Filmreihe „Abgedreht“.

Das Theater Dortmund lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ zu spenden. Spenden für die Obdachlosenhilfe „Gast-Haus e.V.“ werden erbeten auf das Konto des Theater Dortmund: Sparkasse Dortmund, Stichwort: „Weihnachtsspende“
IBAN DE32 440501990001050060, SWIFT-BIG DORTDE33XXX


Das Gesamtprogramm stellt sich wie folgt dar:


24.12.2020

–        14 Uhr:        Heilig-Abend-Konzert (Philharmoniker)
–         16 Uhr:         Weihnachtsmärchen „Die Schöne und das Biest“ (Kinder-    und Jugendtheater)


25.12.2020

–        11 Uhr:         Chorprobe zum Mitmachen (Oper)
–        17 Uhr:         Weihnachtsgala
•        Oper: Daniel Behle in „Lohengrin“ (Gralserzählung)
•        Oper: Opernchor mit „Va pensiero“ aus „Nabucco
•        Ballett: Pas de deux aus „Der Nussknacker
•        Ballett: Ensemble-Szene aus „Der Nussknacker“
•        Philharmoniker: Weihnachtsouvertüre „Vom Himmel hoch
•        Schauspiel: Weihnachtslieder auf der Ukulele
•        KJT: Einzelsequenzen aller Ensemble-Mitglieder
•        Akademie: Projekte der Fellows

–        19 Uhr:        „Abgedreht“ (Schauspiel)


26.12.2020

–        11 Uhr:         „Tschaikowsky“ aus „Rachmaninow I Tschaikowsky”   (Ballett)
–        17.00 Uhr:         „Exsultate, jubilate“ von W.A. Mozart  (Philharmoniker / Oper)


 27.12.2020

–        11.00 Uhr:         Hörspiel „Das Gespenst von Canterville“ (KJT)
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         „Madama Butterfly“ – Ausschnitte G. Puccini (Oper)


28.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Opernchor
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Hörspiel „Fighting Depression“ (Schauspiel)


29.12.2020

–        11.00 Uhr:         Weihnachtslieder – gesungen vom Ensemble der Oper
–        15.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        17.00 Uhr:         Symphonie KV 319 B-Dur von W.A. Mozart (Philharmoniker)


30.12.2020

–        11.00 Uhr:         5 aus „17×1“ (Schauspiel)
–        17.00 Uhr:         „Schwanensee“ von P.I. Tschaikowsky (Ballett)
–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)


31.12.2020

–        18.00 Uhr:         „Homewalk – Eine Reise durch Wohnanien“ (KJT)
–        20.00 Uhr:         „Ein Mittsommernachtstraum“ von Alexander Ekman (Ballett)


01.01.2020

–        19.00 Uhr:         „Abgedreht“ (Schauspiel)


—| Pressemeldung Theater Dortmund |—


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