Genf, La Cité Bleue Genève, Les Dinos et l’Arche - T. Leininger, IOCO

Genf,  La Cité Bleue Genève, Les Dinos et l’Arche - T. Leininger, IOCO
Les Dinos et l'Arche © Sylvain Wavrant

03.02.2026

EINE DARWINISTISCHE OPER & EINE DYSTOPISCHE FABEL…

 

Sur la vague qui bouillonne,
En haut, en bas je vogue.
Comme un dauphin je tourbillonne
Venez roulis, opaques abîmes
Dans le néant je plonge au plus profond de l’océan.

Me voici loin, sous-marin,
Sous-marin dans les profondeurs :
Je languis du bord de mer,
Silence et nuit se fige ici.

Je songe à la belle qui tremble en souci.
Sur toi je m’acharne,
C’est toi que je harcèle,
Je veux déboîter tes nageoires!
J’écrase tes côtes,
Tu finiras ma victime
Coincée au fond des fosses les plus sombres!

Je romperai ton échine voluptueusement.
J’écrase, j’exulte!
Enfin pour toi c’est trépas, et l’au-delà t’enlacera.

(Bravour-Arie des Velociraptor)

 

Ein barocker Jurassic-Park…

Leider sind die Dinosaurier, der Traum aller Kinder, ausgestorben. Natürlich erzählen Bücher von einem Meteoriteneinschlag, der die Erde verwüstete. Aber was wäre, wenn die Dinosaurier die Arche Noah verpasst hätten, weil die Sonnenuhr wegen der Wolken nicht funktionierte? In dieser ebenso witzigen wie tiefgründigen musikalischen Fabel reist Charles Darwin (1809-1882) höchstpersönlich zusammen mit seinem charmanten, von den Galapagosinseln geretteten Leguan, in die Vergangenheit, um den großen Reptilien eine zweite Chance zu geben. An Bord eines fantastischen Raumschiffs begeben sich die Dinosaurier auf die Suche nach einer magischen Pflanze, die sie vor der Sintflut retten könnte, indem sie sie sich in Vögel verwandelt…

 

Mit einer Mischung aus Satire und Zärtlichkeit führen Die Dinosaurier und die Arche (2012) von dem deutschen Komponisten Thomas Leininger (*1981), Menschen, Tiere und ausgestorbene Kreaturen in einer Gesellschaft im Umbruch zusammen – ein verzerrter, aber aufschlussreicher Spiegel unserer eigenen aktuellen Welt. In einem Wirbelwind aus Emotionen, absurden Abschweifungen, Lachanfällen und spektakulären Metamorphosen wird deutlich, dass die Dinosaurier gezwungen sind, sich anzupassen, um in einer dem Untergang geweihten Welt zu überleben… „Kommt Ihnen das bekannt vor?“

 

Eine moderne Barockoper, die Mythos,

Wissenschaft und ökologische Fabel

miteinander verbindet…

 

Mit Les Dinos et l’Arche, hat die Cité Bleue Genève und das Barock-Ensemble Cappella Mediterranea  ein zeitloses Meisterwerk geschaffen: Eine neo-barocke Oper, die heute im Stil der großen Meister des 18. Jahrhunderts von dem argentinischen Dirigenten Leonardo García-Alarcón (*1976) dirigiert wird. Die von Leininger nach einem Libretto des französischen Librettisten Cédric Costantino (*1974) und dessen deutsche Kollegin Tina Hartmann (*1973) komponierte Musik spielt mit alten Codes  und trägt gleichzeitig eine zutiefst zeitgenössische Resonanz in sich: Eine virtuose und schimmernde Partitur, verbunden mit einer modernen Ironie. Wie schon gesagt, die Welturaufführung dieses Werks in deutscher Sprache wurde im Jahr 2012 am Badischen Staatstheater Karlsruhe  gefeiert im Rahmen der Georg Friedrich Händel (1685-1759)-Festspiele. Die Produktion in Genf ist gewissermaßen die Uraufführung der originalen französischen Fassung von Costantino, der schweizerischen Librettistin und Übersetzerin Myrielle Schnewlin (*1995) und Leininger. Die Oper erzählt eine bezaubernde Geschichte für Jung – aber nicht unter 15 Jahren, so glauben wir – und Alt: Die Dinosaurier verpassten die Abfahrt der Arche Noah. Zum Glück beschließt Darwin und sein treuer Galapagos-Leguan, durch die Zeit zu reisen, um ihnen zu helfen. Diese poetische Fabel, in der Säugetiere, Reptilien und Menschen aufeinandertreffen, lädt Kinder (ab 15 Jahren!) zum Lachen und Erwachsene zum Nachdenken ein: Die Dinosaurier, die mit ihrem eigenen Aussterben konfrontiert sind, müssen sich zwischen ihrer totalen  Vernichtung oder einer „geflügelten“ Integration entscheiden.

 

Die Idee für die erste Oper über Dinosaurier…

Die Idee einer Opern-Kreation von Les Dinos et l’Arche entstand, als Costantino, Schriftsteller und Musiker, die Kurse Maestro al Cembalo in Genf bei García-Alarcón besuchte und diesem ein Libretto vorlegte, ein Originalwerk in Französisch, das später von Leininger zu einer Opern-Partitur komponiert wurde. Als der Dirigent der Cappella Mediterranea dieses Libretto entdeckte, wurde ihm bewusst, wie wichtig es ist, solche Werke im alten Stil zu präsentieren, aber auch gleichzeitig eine entschieden zeitgenössische Werk-Persönlichkeit zu betonen.

 

Die Gesellschafts-Satire dieses Stücks erschien dem Musiker unglaublich relevant! Ihr Antihistorismus, in dem Reptilien, Säugetiere und Menschen frei zusammenleben, erzeugt eine faszinierende Dynamik, die im Prolog zwischen Darwin und seinem Leguan deutlich wird. Der Tonfall weckte in ihm sofort die Vorstellung eines grandiosen komödiantischen Spektakels, das verschiedene Interpretationsebenen miteinander verbindet und das Publikum tief berühren kann. Der Stil des Werks bietet eine faszinierende Kombination aus dem strengen Kontrapunkt der barocken Renaissance, verkörpert durch Johann Sebastian Bach (1685-1750) und den Einflüssen der neuen Generation, repräsentiert durch Bachs Kinder, nämlich den galanten vorklassischen Stil. Diese Mischung spiegelt sich auch in der Instrumentierung wider, die an ein Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) – Orchester erinnert. Generell zeichnet sich die Komposition durch große Virtuosität in den Ensembles aus. Die Arien sind sorgfältig auf den Text abgestimmt und bewahren dabei eine neo-barocke Dominanz.

Les Dinos et l'Arche © Giulia Charbit

 

Leinigers Art, Säugetiere und Reptilien durch rhetorische und stilistische Mittel, die entschieden eigenständig  zur unterscheiden sind, hat den Dirigenten dazu gebracht mögliche Wege zu erkunden, wie man ein solches Werk heute präsentieren könnte. Schon als Kind träumte García-Alarcón von Dinosauriern und fantasierte über ihre mögliche Wiederbelebung durch die Wissenschaft. Er wollte Paläontologe werden und in gewisser Weise, wie er selbst sagt, ist er zu jemandem geworden: Der versucht, uralte Musik wiederzubeleben!

 

In diesem Sinne entspringt diese sehr persönliche Verbindung zu den Dinosauriern, das auf seine großen musikalischen Forschungen und die Neugierde für die Vergangenheit basiert: Und er hat somit auch seine Verbundenheit mit diesem Projekt tiefgreifend genährt. Der Dirigent ist überzeugt, dass diese Show alle Zuschauergruppen anspricht und dass jeder etwas finden wird, das seinen Intellekt, seinen Geist und sein Herz bereichert…

 

Eine moderne Oper mit barockem Flair…

In einer von  den bekanntesten Episoden des Alten Testaments inspirierten Reise durch Raum und Zeit bieten Leininger und Costantino uns eine fantastische und poetische Neuinterpretation der vierzig Tage und vierzig Nächte der Sintflut. Während Noah, seine Familie und die Tiere aller Arten in der Arche Zuflucht suchten, blieb eine Gruppe am Dock zurück. Wegen starker Regenfälle und bewölktem Himmel konnten die Dinosaurier ihre Sonnenuhr nicht benutzen. Darwin beschloss einzugreifen und den Dinosauriern eine zweite Chance zu geben. Die Blätter einer wundersamen Pflanze vom Meeresgrund würden es ihnen ermöglichen, der Flut zu entkommen, indem sie sich in Vögel verwandelten. Die am Dock zurückgebliebenen Dinosaurier machten sich auf die Suche nach dieser lebensrettenden Pflanze.

 

Von der Arche aus erleben wir eine Vielzahl von Dialogen – mal skurril und komisch, mal ernst und romantisch – zwischen Menschen, Säugetieren und Reptilien. Der Weg der Dinosaurier zu ihrer Metamorphose ist von vielen Abenteuern geprägt, in denen jeder Austausch Gelegenheit bietet, Themen wie Evolution, Überleben und die Benutzung der Anpassung zu erkunden. Zwischen Humor und Philosophie changierend, bieten die Dinosaurier überraschende Perspektiven über Leben und Existenz! Gleichzeitig untermalt die Musik diese Suche mit melodischen Motiven, die sowohl Geheimnis als auch Hoffnung erwecken und das Publikum zur Reflexion über die Kraft der Transformation und Wiedergeburt anregen. Diese poetische und kühne Neuinterpretation erinnert uns daran, dass selbst in den dunkelsten Momenten die Hoffnung auf Erneuerung stets besteht.

Les Dinos et l'Arche © Giulia Charbit

 

In seiner von der Barockmusik beeinflussten Partitur zollt Leininger besonders den Pionieren der Wiederentdeckung Alter Musik sowie der Bewegung der historisch informierten Aufführungspraxis der 1960er und 1970er Jahre Tribut. Verschiedene Einflüsse durchdringen einen sehr persönlichen Diskurs, in dem der Humor die unterschiedlichen Dialoge auflockert. Schon der Prolog zwischen Darwin und seinem Leguan lädt uns ein zu einer großen Ouvertüre, um unvoreingenommen in diese fantastische Geschichte einzutauchen, der Sintflut-Mythos, die Geschichte und Naturwissenschaften miteinander verwebt. Jung (!) und Alt können gleichermaßen verschiedene Interpretationsebenen entdecken! Das überraschend poetische und tiefgründige Libretto greift subtil hochaktuelle Themen auf: Umwelt, soziale Ungleichheit, Migration, sexuelle Orientierung und sogar Völkermord. Im Verlauf der Oper werden diese Themen mit einer Sensibilität und Originalität behandelt, die das Publikum fesselt. 

 

Die lebendigen Charaktere tragen maßgeblich dazu bei, das Publikum in diese traumhafte Welt zu entführen. Die Szenen fließen nahtlos ineinander und verschmelzen in Gesang, Tanz und Dialog in perfekter Harmonie. Die nuancenreiche Musik unterstreicht subtil jede Emotion, vom Lachen bis zur Melancholie. Das Orchester, bestehend aus historischen Instrumenten, bietet einen authentischen Klang, der uns noch tiefer in die Geschichte hineinzieht. Diese Oper hallt noch lange nach dem Schlussapplaus nach und regt jeden von uns dazu an, über seinen Platz in der Geschichte und auf diesem Planeten nachzudenken…

 

Die französische Uraufführung in der Cité Bleu Genève am 3. Februar 2026:

 

Auf den Fußspuren der Dinosauriern…

Die CITÉ BLEUE GENÈVE verwandelt sich in einen tropischen Dschungel, eine biblische Arche und ein philosophisches Labor, bevölkert von Dinosauriern auf High Heels (!) – o la la, alles gleichzeitig!- : LES DINOS ET L’ARCHE  kommen auf Französisch an und die Reise ist einen Umweg wert…

 

Leiningers Oper, die, wie schon gesagt, 2012 in Karlsruhe unter dem deutschen Titel Die Dinosauriers und die Arche uraufgeführt wurde, erlebt hier dank der Bearbeitung von Constantino und Schnewlin und dem Komponisten selbst eine französische Premiere.  Die Cité Bleue Genève präsentiert somit die Weltpremiere dieser französischsprachigen Fassung in einer sehr faszinierenden und einfallsreichen Inszenierung des französischen Regisseur Julien Condemine und unter der gewohnt inspirierenden musikalischen Leitung von García-Alarcón mit von ihm ausgewählten Musikern des Ensemble Cappella Mediterranea.

 

Die Geschichte ist es wert, genauer betrachtet zu werden. Nein, die Dinosaurier verschwanden nicht wegen eines Meteoriten. Nun ja… zumindest nicht hier! Was wäre, wenn es einfach nur eine Frage des schlechten Timings war? Eine falsch eingestellte Sonnenuhr, zu dichte Wolken – und da waren unsere geliebten Reptilien, die die Arche Noah verpasst haben.

 

Darwin höchstpersönlich – in Begleitung eines liebenswerten, weisen Leguans – reist in die Vergangenheit, um diesen dem Untergang geweihten Geschöpfen eine zweite Chance zu geben. An Bord eines skurrilen Raumschiffs begeben sich die Dinosaurier auf die Suche nach einer magischen Pflanze, die sie vor der Sintflut retten kann, indem sie sich in Vögel verwandelt. Eine darwinistische Fabel, dystopisch, mitunter absurd, aber überraschend tiefgründig.

Les Dinos et l'Arche © Sylvain Wavrant

 

Vom ersten Moment an taucht man vollkommen in die Szenerie ein: Dschungelgeräusche – nein, die Geräusche und der Schatten eines schwer stampfenden den Boden erbebenden Tyrannosaurier. Wir sind gewissermaßen auf den Spuren von Steven Spielberg (*1946) und seinem atemberaubenden Film Jurassic Park (1993)! Der Urwald droht, die ganze Bühne zu überwuchern, langsam aufsteigender Rauch, der eine fast zeremonielle Erwartung erzeugt.  Ein junges Mädchen erscheint mit einer Laterne in der Hand mitten im Publikum und sucht verzweifelt nach den Dinosauriern. Nach und nach entdeckt sie diese Bühne und enthüllt so den dramatischen Raum vor unseren Augen. Als schließlich das Orchester einsetzt, mit einer hinreißenden Ouvertüre im reinsten Barockstil, ist der Kontrast zwischen der Musik und den allmählichen verklingenden Dschungelgeräuschen besonders eindrucksvoll.

 

Die Figuren erscheinen, die Dinosaurier werden enthüllt, und schnell wird klar, dass die Show keine Angst vor echtem Theater hat. Eine Kampfszene in Zeitlupe wird so zu einem Moment puren Theatervergnügens, ebenso klar wie wirkungsvoll.

 

Musikalisch ist das Werk ein faszinierendes Spielfeld! Für eine zeitgenössische Oper sind alle Merkmale des Spätbarock vorhanden: Ständige musikalische Wechsel, klare Texturen, ausdrucksstarke Tonwertabstufungen und eine allgegenwärtige Melancholie. Der galante Stil durchdringt die gesamte Partitur und vermag es sogar, Emotionen jenseits des Textes zu erwecken.

 

Die Texte sind leicht, fliesend und vor allem verständlich. Die Aussprache ist glasklar, die Betonung deutlich erkennbar, wodurch das Libretto zugänglich ist, ohne jemals an Musikalität einzubüßen.

 

Und dann sind da noch die Dinosaurier! Stilvoll! Sehr stilvoll! Hight Heels, Glitzer, lange Nägel, selbstbewusste Blicke: Sie sind eindeutig modisch und völlig unbefangen. Eine Galerie farbenfroher Charaktere, zum Leben erweckt von einem engagierten und mitreißenden jungen Sängerensemble. 

 

Die bewusst variierten Klangfarben der Sänger tragen zur dramatischen Fülle des Ensemble bei. Alle geben sich der schauspielerischen Verkörperung wahrhaft hin und schlüpfen mühelos in die Rollen von Dinosauriern, Tieren und allegorischen Figuren – ein absolutes Engagement für die Bühne -. García-Alarcóns klare und fließende Leitung begleitet die Sänger mit ungeteilter Aufmerksamkeit: Keine Stimme geht im Klang unter, kein Interpret wirkt auf der Bühne isoliert. Die Balance zwischen Bühne und Orchester ist so perfekt, dass die Musik zum wahren dramatischen Motor wird, der die Erzählung trägt, ohne sie jemals zu überlagern. Das Orchester beweist dynamische Flexibilität und setzt jede Gesangslinie präzise und aufmerksam um.

Les Dinos et l'Arche © Giulia Charbit

 

Lichter, Metamorphosen, Kitsch und Magie…

Die Lichteffekte spielen eine zentrale Rolle im Drama: Leuchtende Kreuze in Momenten der Gnade, leuchtende Kabel, die die Bühne durchqueren und die beiden Enden des Theaters verbinden, stürmische Atmosphären und schließlich eine farbenprächtige Explosion. Als Dinosaurier glauben, alles sei verloren, wird das Licht beinahe zu einer eigenständigen Figur.

 

Das Ende ist einfach wunderschön! Alle Sänger sind wieder vereint, die Zauberpflanze ist verzehrt, die Dinosaurier verwandelt sich in bunte Vögel. Ja, es ist etwas kitschig. Na und? Das Ergebnis ist magisch, lebendig, fast hypnotisch! 

 

Hinter der spielerischen Oberfläche von Les Dinos et l’Arche verbergen sich auch Themen wie Sinnlichkeit, Sünde, Werte und Melancholie. Ähnlich wie in der Barockoper, deren Konventionen das Stück aufgreift und neu interpretiert. Existenzialistische Reflexionen treten zutage: Erwachsene finden darin einen verzerrten, aber aufschlussreichen Spiegel unserer sich wandelnden Gesellschaft.

 

Diese Oper, die Satire und Zärtlichkeit vereint, zeigt Menschen, Tiere und ausgestorbene Geschöpfe in einem gemeinsamen Aufschwung des Lebens. Dinosaurier müssen sich anpassen, um in einer dem Untergang geweihten Welt zu überleben. Spricht das nicht uns alle an?

 

Visuell gewagt, musikalisch entzückend und theatralisch kühn, sticht Les Dinos et l’Arche als entzückende tiefgreifende lyrische Kuriosität für neugierige Geister jeden Alters. Auf jeden Fall hat sich die Reise nach Genf gelohnt.

 

Hier nur eine kurze Übersicht – ohne in weitere Details zugehen - über dieses einzigartige Sängerensemble: Mariana da Silva Ferlita (Darwins Leguan / Noahs Frau), Sebastià Peris (Darwin / Noah), Charles Sudan (Anatosaurus), Valérie Pellegrini (Struthiomimus), Oscar Esmerode (Velociraptor), Daria Novik (Brachiosaurus), Julia Deit-Ferrand (Triceratops), Raphaël Hardmeyer (Tyrannosaurus Rex), Diego Galicia Suàrez (Archaeopteryk) und Baptiste Jondeau (Parasaurolophus).

 

Sarah Matousek (Katze), Lidija Jovanović (Känguru), Bastien Masset (Ratte), Félix Le Gloahec (Hund) und Lucía García Flores (Baby-Leguan).

 

 

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