Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme: OTELLO, 08.11.2014

Frankfurt, Oper Frankfurt,  Wiederaufnahme: OTELLO, 08.11.2014
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO
Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme:

OTELLO von Giuseppe Verdi

Samstag, 8. November 2014, um 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 15., 20., 23. November, 5., 13., 19. Dezember 2014,  Beginn um 19.30 Uhr

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi, Regie: Johannes Erath, Mitwirkende: Vincent Wolfsteiner / Carlo Ventre (Otello), Dimitri Platanias (Jago), Elza van den Heever (Desdemona), Jenny Carlstedt / Paula Murrihy (Emilia), Mario Chang / Beau Gibson (Cassio), Michael Porter (Rodrigo), Andreas Bauer / Magnús Baldvinsson (Lodovico), Franz Mayer (Montano), Gurgen Baveyan (Ein Herold)

Oper Frankfurt / Otello - Otello und Desdemona © Monika Rittershaus
Oper Frankfurt / Otello - Otello und Desdemona © Monika Rittershaus

Die aktuelle Frankfurter Produktion des Otello, der vorletzten Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), feierte am 4. Dezember 2011 Premiere im Opernhaus. Die Kritik bescheinigte Regisseur Johannes Erath eine „szenisch konzentrierte“ und „handwerklich gekonnt gearbeitete“ Inszenierung. Laut einem weiteren Rezensenten sorge „die Intensität von Johannes Eraths Personenführung für die Vergegenwärtigung der Tragödie. Die Spannung zwischen den Figuren ist stets greifbar (...).“ Nun wird die aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit des jungen Württembergers, dessen Sicht auf Carl Maria von Webers Euryanthe am 15. April 2015 im Opernhaus herauskommen wird, in veränderter Besetzung zum zweiten Mal wiederaufgenommen.

Als Otello gibt der Münchner Tenor Vincent Wolfsteiner sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Regelmäßig gastiert das Ensemblemitglied der Staatsoper Nürnberg u.a. an der Komischen Oper Berlin. Zu seinen aktuellen Partien gehören Wagners Tristan sowie Siegmund und Loge in Der Ring des Nibelungen. Nach seinem Hausdebüt als Scarpia in Puccinis Tosca 2013/14 kehrt der griechische Bariton Dimitri Platanias als Jago nach Frankfurt zurück – eine Partie, die er auch in Venedig verkörpern wird.

Oper Frankfurt / Otello - Otello und Desdemona © Monika Rittershaus
Oper Frankfurt / Otello - Otello und Desdemona © Monika Rittershaus

Weitere aktuelle Aufgaben führen ihn u.a. als Verdis Simon Boccanegra an die Münchner Staatsoper sowie als Nabucco nach Stuttgart und Valencia. „Neuzugang“ Mario Chang debütiert als Cassio, neu besetzt sind auch Andreas Bauer (Lodovico) und die beiden Opernstudio-Mitglieder Michael Porter (Rodrigo) und Gurgen Baveyan (Ein Herold). Angeführt vom ehemaligen Frankfurter Ensemblemitglied Elza van den Heever als Desdemona sind alle weiteren erst- und zweitbesetzten Sängerinnen und Sänger bereits mit der Produktion vertraut. Ein regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt – zuletzt für La fanciulla del West 2013/14 – ist der italienische Dirigent Pier Giorgio Morandi. Er ist derzeit Erster Gastdirigent des Helsingborg Symphony Orchestra, und zu seinen aktuellen Arbeiten zählen u.a. Turandot, La Bohème und Simon Boccanegra an der Semperoper Dresden, Madama Butterfly und Maria Stuarda in Stockholm sowie Manon Lescaut in Tokio.

Zum Inhalt: Otello, der Statthalter Venedigs auf Zypern, hat sich seinen Fähnrich Jago zum Feind gemacht, indem er ihn anlässlich einer Beförderung übergangen hat. Durch eine geschickt eingefädelte Intrige kann Jago den eifersüchtigen Otello von der angeblichen Untreue seiner Gattin Desdemona überzeugen. Blind gegenüber deren Beteuerungen ihrer Unschuld erwürgt er sie auf dem gemeinsamen Lager und stürzt sich schließlich – als er seine Verblendung bemerkt – in sein Schwert.

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