Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Glaube, Liebe, Hoffnung – Virtuelle Ausstellung, IOCO Aktuell, 31.03.2021

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Glaube, Liebe, Hoffnung  –   Eine Art Osterspaziergang

 Virtuelle Ausstellung – Leben, Tod, Auferstehung – Sieben Stationen

Unter dem Titel Glaube, Liebe, Hoffnung zeigt die Staatsoper Stuttgart ab 28. März eine virtuelle Ausstellung zum Themenkomplex Leben, Tod, Auferstehung. Das Projekt ist eine Woche lang kostenlos onlinezugänglich. In Sieben Stationen – vom Himmel durch die Welt zur Höllebeschäftigt sich ein Team um den Regisseur Marco Štorman und den Dirigenten André de Ridder musikalisch und filmisch mit den Stoffen, Figuren und Kontexten von zwei Werken, die für den März 2021 geplant waren, die nun aber pandemiebedingt nicht gezeigt werden können: Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Andrew Lloyd Webbers Rock Opera Jesus Christ Superstar. Clicken Sie HIER!:

www.staatsoper-stuttgart.de/glaubeliebehoffnung

ist die Ausstellung von Palm- (28.3.) bis Ostersonntag (4.4.) zu sehen.

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung - eine Animation © Moby Digg

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung – eine Animation © Moby Digg

Das Team um Regisseur Marco Štorman und Dirigent André de Ridder hat sich mit den Stoffen, den Kontexten sowie den Überlagerungen von Figuren wie Faust und Jesus,Gretchen und Maria sowie Mephistopheles beschäftigt und zeigt die Ergebnisse nun im Rahmen einer Browser-App. Die Zuschauer*innen begeben sich dabei vom Opernhaus aus auf einen virtuellen Spaziergang durch eine apokalyptische und postapokalyptische Landschaft, in der sie immer wieder auf Stationen treffen werden, in denen filmisch und musikalisch den Parallelen und Überlagerungen der Figurenaus Faust und Passionsgeschichte sowie Aspekten von Leben und Auferstehen nachgegangen wird.

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung - eine Animation © Susanne Steinmaß

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung – eine Animation © Susanne Steinmaß

Spätestens mit der berühmten Gretchenfrage ist Goethes Faust der Bezug zum Religiösen eingeschrieben. Dass die Titelfigur ausgerechnet durch die Klänge der Ostermesse davon abgehalten wird, seinem Leben ein Ende zu setzen, und sich dann –gewissermaßen auferstanden –zum Osterspaziergang aufmacht, legt wiederum eine Parallele von Faust-und Jesus-Figur nahe. Und auch die Marienverklärung ist zentrales Element des großangelegten oratorischen Endes von Faust II –allerdings eben nicht Katholizismus, sondern eher Kunstreligion. Eine szenische Produktion von Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust war ursprünglich für März 2021 geplant. Ebenso musste die stattdessen angesetzte Neuproduktion von Andrew Lloyd Webbers Jesus Christ Superstar pandemiebedingt ausfallen.

Glaube, Liebe, Hoffnung
Sieben Stationen vom Himmel durch die Welt zur Hölle

Sonntag, 28. März bis Sonntag, 4.April 2021

www.staatsoper-stuttgart.de/glaubeliebehoffnung

Leitung André de Ridder, Regie Marco Štorman, Bühne Demian Wohler, Video Susanne Steinmaßl, Kostüm Astrid Eisenberger, Dramaturgie Ingo Gerlach

Mit Stine Marie Fischer, Heidi Heidelberg, Fiorella Hincapié, Katherine Manley, Matthias Klink, Denis Milo, Marcos Padotzke, Michael Rathgeber, Manuel Schattel, Jürgen Spitschka

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