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Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Eugen Onegin – Meininger Hof Saalfeld,10.10.2020

Theater Nordhausen
24. September 2020
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Meininger Hof Saalfeld ©  Friederike Luedde
Meininger Hof Saalfeld © Friederike Luedde

Theater Rudolstadt

Premiere Eugen Onegin
10.10.2020, Meininger Hof Saalfeld

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowsky
Fassung für Kammerensemble von Philipp Vandré
Konzertante Aufführung in Kooperation mit dem
Theater Nordhausen

Musikalische Leitung: Oliver Weder

Larina, eine verwitwete Gutsbesitzerin: Funda Asena Aktop
Filipjewna, die Njanja (Kinderfrau) / Tatjana: Amelie Petrich
Olga, ihre Tochter: Carolin Schumann
Eugen Onegin, ein junger Gutsherr: Philipp Franke
Wladimir Lenski, Poet: Kyounghan Seo
Fürst Gremin: Thomas Kohl
Puschkin, Erzähler: Sven Mattke
Klavier: Youngrang Kim

Neue Dimensionen einer Oper
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ feiert am 10. Oktober im Meininger Hof Saalfeld Premiere

Rudolstadt/Saalfeld. Eine Achterbahn der Gefühle mit leidenschaftlicher, zu Herzen gehender Musik – das ist Peter Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“. Inspiration fand der Komponist in dem Versroman von Alexander Puschkin, der darin Einblicke in die russische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts gab. Die konzertante Aufführung in Zusammenarbeit von Thüringer Symphonikern und Theater Nordhausen vereint nun weite Teile der Oper mit der originalen Romanvorlage. Vom 10. Oktober bis 5. Dezember ist „Eugen Onegin“ im Meininger Hof Saalfeld zu erleben.

Im Zentrum der Oper steht eine tragische Liebesgeschichte: Die verträumte Tatjana verliebt sich in den Bohemien Eugen Onegin, der sie zunächst abweist. Erst als es zu spät ist, entdeckt dieser seine unsterbliche Liebe für die bereits verheiratete Frau. Diese verschmähte Liebe ist jedoch nicht die einzige Tragödie in seinem Leben, denn durch seinen leichtsinnigen Flirt mit der Verlobten seines Freundes Lenski entfacht er dessen Eifersucht. Dieser Fehler beschwört ein Duell herauf, bei dem Eugen seinen Freund tödlich verwundet.

Tschaikowsky war auf der Suche nach einem intimen, starken Drama, dessen Konflikte auf eigenen Erfahrungen oder Erlebnissen beruhten und ihn im Inneren berührten. 1878 schien er diese Kriterien dann in Puschkins Versroman gefunden zu haben.

In dieser rund 90-minütigen Aufführung fügt ein fiktiver Erzähler der Oper aus dem Puschkin-Roman weitere Dimensionen hinzu, die Tschaikowsky unberücksichtigt ließ und steigert dabei die spannungsgeladene Komplexität der Figuren noch weiter. Extra für die Thüringer Symphoniker wurde eine Kammeropernfassung durch Philipp Vandré arrangiert, in der auch in der kleineren Besetzung Dramatik und festlicher Glanz der Partitur voll zur Geltung kommen.

Unter der Musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder singen Funda Asena Aktop, Amelie Petrich, Carolin Schumann, Philipp Franke, Kyounghan Seo und Thomas Kohl. Der Erzähler Puschkin wird von Sven Mattke verkörpert.

Restkarten für die Premiere am 10. Oktober, um 19.30 Uhr, und für die weiteren Aufführungen am 13. und 20. Oktober sowie 8. November, jeweils um 15 Uhr, sowie am 20. November und 5. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr, im Meininger Hof Saalfeld sind in der Theaterkasse, an den üblichen Vorverkaufsstellen und über die Website des Theaters Rudolstadt erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—


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