Dresden, Sächsische Staatskapelle, Konzert: Gedenken an die Zerstörung Dresdens, 13.-14.-15.02.2019

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper Dresden / © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / © Matthias Creutziger

 Gedenken an die Zerstörung von Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden – Christoph Eschenbach

Erstmals in der seit 1951 bestehenden Tradition des Gedenkkonzerts der Staatskapelle Dresden zum 13. Februar steht Dvoráks berückendes Stabat mater op. 58, das zuletzt 2000 unter Giuseppe Sinopoli aufgeführt wurde, auf dem Programm. Die 1876/77 entstandene und 1880 in Prag uraufgeführte Vertonung des mittelalterlichen Gedichts mag in engem Zusammenhang mit Dvoráks seit 1874 bestehender Anstellung als Organist in der Kirche St. Adalbert in Prag und dem schmerzhaften Verlust dreier Kinder gestanden haben.

Staatskapelle Dresden / Christoph Eschenbach und die Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Staatskapelle Dresden / Christoph Eschenbach und die Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Christoph Eschenbach, seit 1992 der Staatskapelle verbunden, leitet die Konzerte in der Semperoper (13. & 14. Februar) und in der Frauenkirche (15. Februar) mit einem hervorragenden Ensemble: Zuletzt für ihre Dresdner Lucia gefeiert, zählt Venera Gimadieva zu den aufstrebenden Sopranistinnen ihrer Generation. Die aktuelle Saison führt die Russin an die Opernhäuser in Washington DC, Zürich und Berlin, bevor sie im Juni für die Neuproduktion der Hugenotten an die Semperoper zurückkehrt.

IOCO, Thomas Thielemann, wird über dies Gedenkkonzert umfassend berichten

Als Mezzosopran steht abermals Elisabeth Kulman (zu Silvester noch der gefeierte Prinz Orlovsky in der konzertanten Fledermaus) mit der Kapelle auf der Bühne. Die Tenorpartie übernimmt der Slowake Pavol Breslik, der 2014 sein Kapelldebüt gab und mittlerweile zu den gefragtesten Tenören zählt. Neben Auftritten an der MET in New York und der Bayerischen Staatsoper München wird er in dieser Saison in Dresden noch die Partien des Hans in der Neuproduktion der Verkauften Braut und den Sänger im Rosenkavalier übernehmen. Der gefeierte René Pape vervollständigt als Bass das Ensemble. Die Chorpartie des Werks, das die Staatskapelle im April auch zu den Osterfestspielen in Salzburg bringt, übernimmt am 13. & 14. Februar der Sächsische Staatsopernchor und am 15. Februar der Chor des Bayerischen Rundfunks.

7. Symphoniekonzert:
13. & 14. Februar, 20 Uhr – Semperoper | 15. Februar, 20 Uhr – Frauenkirche

Christoph Eschenbach | Dirigent, Venera Gimadieva | Sopran, Elisabeth Kulman | Mezzosopran, Pavol Breslik | Tenor, René Pape | Bass, Sächsischer Staatsopernchor Dresden (13. & 14. Februar), Einstudierung: Jörn Hinnerk Andresen, Chor des Bayerischen Rundfunks (15. Februar), Einstudierung: Howard Arman

Antonín Dvorák
»Stabat mater« für Soli, Chor und Orchester op. 58
Übertragung durch MDR Kultur am 15. Februar, 20.05 Uhr
Aufführungen bei den Osterfestspielen Salzburg am 16. & 19. April, 19 Uhr

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

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