Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Premiere: LA GIOCONDA von Amilcare Ponchielli, 16.04.2016

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Premiere: LA GIOCONDA von  AMILCARE PONCHIELLI

TEXT TOBIA GORRIO NACH VICTOR HUGOS, SCHAUERDRAMA  ANGELO, TYRAN DE PADOUE, UA 1876.  IN ITALIENISCHER SPRACHE,  DEUTSCHE ÜBERTITEL

 KOPRODUKTION MIT DEM TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK

PREMIERE 16. APR. 2016 19.30 UHR, weitere Vorstellungen: 24. APR. 2016, 18.00  28. APR. 2016, 19.30 UHR, 05. MAI. 2016, 18.00 UHR, 13. MAI. 2016, 19.30 UHR
16. MAI. 2016, 15.00 UHR, 22. MAI. 2016, 18.00 UHR, 27. MAI. 2016, 19.30 UHR, 29. MAI. 2016, 18.00 UHR

Gelsenkirchen / MiR LA GIOCONDA © Pedro Malinowski

Gelsenkirchen / MiR LA GIOCONDA © Pedro Malinowski

Es ist ein hochdramatisches Liebeskarussell, das sich im Venedig des 17. Jahrhunderts dreht: Der Spitzel der Inquisition, Barnaba, liebt die schöne Straßensängerin Gioconda. Sie wiederum liebt den aus Venedig verbannten Fürsten Enzo Grimaldo. Dieser hat sich verkleidet in die Stadt zurückgeschlichen, um Kontakt zu seiner Geliebten Laura aufzunehmen, die jedoch mittlerweile in die Ehe mit dem Inquisitor Alvise gezwungen wurde. Um sich Giocondas zu bemächtigen, lässt Barnaba nichts unversucht: Er verleumdet ihre Mutter und will Enzo der Inquisition ausliefern. Doch auch Lauras Leben ist in Gefahr. Ihre Beziehung zu Enzo provoziert den rachsüchtigen Inquisitor Alvise. Und auch Gioconda befindet sich in einem Widerstreit mit ihren Gefühlen, könnte sie doch die Nebenbuhlerin auf diesem Wege schnell loswerden. Doch schließlich siegt das Gewissen über die Eifersucht und durch einen Trick gelingt es Gioconda, Laura und Enzo dem Inquisitor zu entziehen und ihnen die Flucht zu ermöglichen. Sie zahlt dafür einen hohen Preis: Für Enzos Freilassung verspricht sie sich an Barnaba. Doch sie entgeht ihrem Schicksal und ersticht sich vor seinen Augen.

Diese Oper ist ein Fest der Liebe, Intrige, Verleumdung und Rache, die Musik dazu von ungeheurer Wucht. Ponchiellis mitreißende, hochdramatische Szenen treiben die Handlung voran und erzeugen einen packenden Klangstrudel von sprühender Italianità für die höchsten Gefühle und den tiefsten Abgrund der menschlichen Seele. Neben gewaltigem musikalischen Pathos effektvoller Massenszenen und leidenschaftlichen Soloauftritten stehen die fein instrumentierten Gesänge und Tänze venezianischer Chöre. Geprägt von den Kompositionen der Grand Opéra und als Lehrer so großer Komponisten wie Giacomo Puccini und Pietro Mascagni ist Ponchielli ein wichtiger Meilenstein neben Giuseppe Verdi mit ersten Anklängen des Verismo. La Gioconda ist die Sängeroper par excellence – sechs große Partien, die den Sängern alles abverlangen, machen diese Oper zu einem Fest der Stimmen. Maria Callas liebte die Rolle der Gioconda sehr und sang sie bei ihrem italienischen Debüt 1947 in der Arena di Verona.

MUSIKALISCHE LEITUNG: RASMUS BAUMANN, NACHDIRIGAT VALTTERI RAUHALAMMIINSZENIERUNG, BÜHNE UND KOSTÜME,  ALEXANDRA SZEMERÉDY, MAGDOLNA PARDITKA, CHOR CHRISTIAN JEUB, DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE

BESETZUNG:
LA GIOCONDA: PETRA SCHMIDT, DIE BLINDE: ALMUTH HERBST
ENZO: DEREK TAYLOR, ALVISE: DONG-WON SEO
LAURA: NADINE WEISSMANN, BARNABA: PIOTR PROCHERA
ZUANE: MICHAEL DAHMEN, ISEPO: WILLIAM SAETRE

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