Schwerin Schlossfestspiele, Premiere Aida von Giuseppe Verdi, 08.07.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Schwerin / Schlosssfestspiele - Schwerin © Silke Winkler

Schwerin / Schlosssfestspiele – Schwerin © Silke Winkler

 Aida von Giuseppe Verdi

Premiere Freitag, 8. Juli 2016 21 Uhr auf dem Alten Garten, weitere Vorstellungen 9.7.2016, 10.7.2016, 14.7.2016; 15.7.2016, 16.7.2016, 17.7.2016, 21.7.2016, 22.7.2016, 23.7.2016, 24.7.2016, 28.7.2016, 29.7.2016, 30.7.2016, 31.7.2016, 4.8.2016, 5.8.2016, 6.8.2016, 7.8.2016, 11.8.2016, 12.8.2016, 13.8.2016, 14.8.2016

Kontakt Tel.: 0385 / 5300-123,  Fax: 0385 / 5300-129, kasse@theater-schwerin.de

„Wenn mir jemand vor zwei Jahren prophezeit hätte, dass ich eine Oper für Kairo komponiere, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, konstatierte Giuseppe Verdi 1870, ein Jahr vor der Uraufführung seiner Aida. Denn zunächst war der Komponist nur mäßig begeistert über den Auftrag des ägyptischen Vizekönigs Ismael Pascha, eine Oper in ausschließlich ägyptischem Stil für das neuerrichtete Opernhaus in Kairo zu komponieren. Das Werk sollte als Festoper zur Eröffnung des Suezkanals dienen, doch Verdi lehnte ab, sodass kurzerhand auf ein anderes Werk des Komponisten, den Rigoletto, zurückgegriffen wurde. Das ägyptische Adelshaus ließ jedoch nicht locker und spielte Verdi ein Libretto zu, das sofort seine Aufmerksamkeit erregte.

In dessen Mittelpunkt steht die äthiopische Prinzessin Aida, die unerkannt im feindlichen Ägypten als Sklavin am Hof der Königstochter Amneris dient. Aida liebt Radames, einen ägyptischen Heerführer, den jedoch auch Amneris für sich erwählt hat. Drei Liebende, inmitten eines tobenden Krieges voller Gewalt und Zerstörung. Drei Liebende, den Gesetzen von Macht, Religion und menschlichen Abgründen ausgeliefert. Drei Liebende, die sich am Ende der Kraft der Liebe ergeben müssen.

Verdis großes Thema, den Einzelnen an gesellschaftlichen Widerständen zugrunde gehen zu lassen, erfährt mit der Entscheidung für Aida eine neue Dimension. Die zusätzliche Aussicht auf völlige kompositorische Freiheit, Festlegung des Dirigenten der Uraufführung, auf weltweiten Besitz aller Rechte an seinem Werk sowie das stolze Honorar von 150.000 Goldfranken konnten Verdi vollends überzeugen, den Auftrag anzunehmen. Die Uraufführung am 24. Dezember 1871 in Kairo wurde ein triumphaler Erfolg, der Aida bis heute treu geblieben ist. Verdi kommentierte ihn überrascht und ein wenig befremdet: „Was für ein Pomp um eine Oper!“

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: Georg Rootering
Bühne und Kostüme: Romaine Fauchère, Choreinstudierung: Ulrich Barthel

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Dirigat: Martin Schelhaas
Inszenierung: Georg Rootering, Bühne und Kostüme: Romaine Fauchère
Choreinstudierung: Ulrich Barthel, Choreographie: Andrea D. Kingston
Dramaturgie: Katharina Riedeberger

Premiere Freitag, 8. Juli 2016 21 Uhr auf dem Alten Garten, weitere Vorstellungen 9.7.2016, 10.7.2016, 14.7.2016; 15.7.2016, 16.7.2016, 17.7.2016, 21.7.2016, 22.7.2016, 23.7.2016, 24.7.2016, 28.7.2016, 29.7.2016, 30.7.2016, 31.7.2016, 4.8.2016, 5.8.2016, 6.8.2016, 7.8.2016, 11.8.2016, 12.8.2016, 13.8.2016, 14.8.2016   PMMSttSchw

 

 

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Rigoletto von Giuseppe Verdi, 29.05.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

 Rigoletto  von Giuseppe Verdi

Staatstheater Nürnberg: Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

Am Sonntag, 29. Mai 2016, 19 Uhr, feiert das Staatstheater Nürnberg mit Giuseppe Verdis Meisterwerk Rigoletto Premiere im Nürnberger Opernhaus. Die Regisseurin Verena Stoiber und die Bühnen- und Kostümbildnerin Sophia Schneider stellen sich mit dieser Inszenierung dem Nürnberger Publikum vor. In der Soirée am Montag, 23. Mai 2016, 18 Uhr, gibt das aufstrebende junge Team gemeinsam mit GMD Marcus Bosch und Dramaturgin Sonja Westerbeck im Gluck-Saal erste Einblicke in seine Nürnberger Inszenierung.

 Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Die Geschichte um den missgebildeten Hofnarren Rigoletto, der die amourösen Eskapaden seines Herrn, des Herzogs von Mantua, höhnisch befeuert, ist Gesellschaftsdrama und psychologisches Kammerspiel gleichermaßen. Keiner ahnt von dem Doppelleben des Spötters als liebender Vater, der seine einzige Tochter Gilda um jeden Preis vor den gewalttätigen Eroberungsversuchen des Herzogs bewahren will. Doch genau das misslingt und es beginnt ein verzweifelter Kampf um Liebe und Wahrheiten. Nicht nur die beiden weltbekannten Arien des Herzogs, „Questa o quella“ und „La donna è mobile“, sind längst Gassenhauer der klassischen Opernliteratur – die gesamte Partitur stellt einen Höhepunkt der italienischen Oper dar.

2014 gewannen Verena Stoiber und Sophia Schneider beim renommierten RING AWARD, dessen Partner auch das Staatstheater Nürnberg ist, nahezu alle Preise. Gelobt wurde das Team für seine „großartige Umsetzung des neuzeitlichen Musiktheaters, gepaart mit einer sehr detaillierten, menschlichen Personenführung“ (Begründung der Jury). Verena Stoiber war viele Jahre als Regieassistentin von Jossie Wieler und Calixto Bieito an der Oper Stuttgart tätig. Sophia Schneider arbeitete nach ihrem Studienabschluss ebenfalls häufig mit Calixto Bieito.

Das Ensemble um David Yim als Herzog von Mantua, Michaela Maria Mayer als Gilda, Mikolaj Zalasinski als Titelfigur Rigoletto und Jens Waldig als Graf von Monterone, Alexey Birkus als Sparafucile, Ida Aldrian als Maddalena sowie das Leitungsteam und die Staatsphilharmonie Nürnberg beschließen mit „Rigoletto“ den Premierenreigen dieser Spielzeit auf der Opernhausbühne, bevor es mit „Töt´ erst sein Weib!“ am 6. Juni im Dokuzentrum dann endgültig in den Spielzeit-Endspurt geht.

Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

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Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere Rigoletto von Verdi, 07.05.2016

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Premiere Rigoletto am Samstag, 7. Mai 2016 um 19:30 Uhr
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung: Christopher Ward
Halbszenische Neufassung des »Rigoletto in der Völklinger Hütte«
nach einer Inszenierung von Dagmar Schlingmann
Szenische Einrichtung: Gaetano Franzese
Herren des Opernchores des Saarländischen Staatstheaters, Saarländisches
Staatsorchester
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dauer: 3 Stunden

Weitere Vorstellungen
13.05.2016 / 03.06.2016 / 29.06.2016 / 09.07.2016

Interpretation Christopher Ward

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Die menschliche Essenz im Spannungsfeld der Natur
Zwei Opern mit völlig verschiedenen Charakteren und Kontext – die imaginäre Fantasy-Welt von Rusalka in krassem Gegensatz zum politisch intriganten Hof von Mantua in Rigoletto – verbunden durch eine zentrale, erzählerische Achse: Menschen, die sich in die Essenz ihres Gegenübers verliebt haben und deren Liebesglück durch die Zugkräfte ihrer unterschiedlichen Perspektiven, Werte und Erfahrungen vereitelt wird.

Die Musik beider Werke verkörpert diese Essenz und macht sie nahezu greifbar – die Beseeltheit von Rusalka, die Romantik des Prinzen; Gildas Reinheit neben dem Hedonismus des Herzogs (gemäßigt von einem ehrlichen, aber allzu flüchtigen Willen zur Veränderung). Während sich die Erzählung, von der Musik untermalt, entfaltet, wird klar, dass ihre Zuneigung und ihr Idealismus ebenso wahrhaftig sind, wie der starke Kontrast ihrer naturbedingten Lebenswirklichkeiten, der eine Realisierung ihrer individuellen Utopien unmöglich macht. Nimmt man nun noch die väterliche Liebe und Lebenserfahrung von Vodník und Rigoletto hinzu (Letzerer stärker, intensiver, besitzergreifender), dann gewinnen beide Opern durch die Reibung ihrer Protagonisten gegen Ende ihres tragischen Finales eine zunehmend dramatische Dynamik.

Es ist aber die Musik selbst als Verkörperung der Natur, die diese Flugbahnen der möglichen Ergebnisse drastisch verkürzt. Die Wasserwelt von Rusalka wird hörbar durch Bewegungen von Sonne und Mond beeinflusst – die Gravitationswechsel in den Gezeiten sind so klar wie die strahlende Erscheinung eines Sonnenaufgangs. Diese Bewegungen geben dem Werk seinen bemerkenswert dramatischen Fluss und damit dem Drama seinen Schwung, wie auch eine Ausschilderung seiner bedeutenden Stimmungen und Ereignisse. Und es ist der Sturm im 3. Akt von Rigoletto, der seine Protagonisten schaurig ihrem unglücklichen Schicksal entgegen zu treiben scheint – auch die Charaktere selbst bemerken die Anomalie des darauf folgenden, letztendlich verhüllenden Wetters, das dazu dient, die Energie der Atmosphäre wie auch der dramatischen Situation freizulassen. Beide Komponisten haben externe Naturkräfte angeschirrt, um das Timing und die Unausweichlichkeit des Dramas zu stärken.

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Pressemeldung Saarländisches Staatstheater

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Wiederaufnahme: CARMEN, 21.02.2016

Februar 16, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

 CARMEN von Georges Bizet

 Wiederaufnahme 21.02.2016 18:00 – 21:15 Uhr, weitere Vorstellungen:, 02.03.2016 19:30 – 22:45 Uhr, 05.03.2016 19:00 – 22:15 Uhr, 12.03.2016 19:00 – 22:15 Uhr
15.03.2016 19:00 – 22:15 Uhr, 01.04.2016 19:00 – 22:15 Uhr, 08.04.2016 19:00 – 22:15 Uhr, 16.04.2016 19:00 – 22:15 Uhr, 19.04.2016 19:00 – 22:15 Uhr

Mit Carmen komponierte Georges Bizet kurz vor seinem frühen Tod eine der berühmtesten französischen Opern überhaupt. Am Sonntag, 21. Februar 2016, um 18:00 Uhr feiert sie in der Inszenierung von Sebastian Nübling Wiederaufnahme an der Oper Stuttgart. Die Musikalische Leitung übernimmt zunächst Marc Soustrot, ab April Willem Wentzel. Die französische Mezzosopranistin Anaïk Morel, die zuletzt in Stuttgart als Maddalena in der Neuproduktion von Giuseppe Verdis Rigoletto zu erleben war, gibt ihr Debüt in der Titelrolle. Tenor Erin Caves übernimmt im Wechsel mit Rafael Rojas die Rolle des Don José. In den weiteren tragenden Rollen sind Mitglieder des Stuttgarter Solistenensembles zu erleben: Gezim Myshketa als Don Josés Rivale Escamillo sowie alternierend Mandy Fredrich und Pumeza Matshikiza in der Partie der Micaëla. Der Schauspieler Luis Hergón verkörpert die stumme Rolle des Surplus.

Sebastian Nübling sucht den Zugriff zu Bizets Carmen über die Perspektive Don Josés: „Es ist eine Geschichte, die sich in Männerköpfen entwickelt – es ist auch eine Geschichte über männliche Gewalt.“ Besitzansprüche des Mannes lassen sich erst durch den Tod manifestieren, als lebendes Objekt entzieht sich die Frau dieser Vereinnahmung. Dabei wird Carmen zum Gegenpol, zu einer Frau, die aus dem Moment heraus für sich Entscheidungen trifft, sich eben nicht unterwirft, sondern ihre Freiheit lebt. Die vielfach bezeichnete Teufelin unter den Verführerinnen, die weibliche „Don Juan“-Figur, entpuppt sich als bloßer Mythos.

Musikalische Leitung: Marc Soustrot, Willem Wentzel, Regie: Sebastian Nübling, Bühne und Kostüme: Muriel Gerstner, Licht: Gérard Cleven, Video: Gabriele Vöhringer, Chor und Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Xavier Zuber

BESETZUNG:
Zuniga: David Steffens, Morales: Ashley David Prewett, Ronan Collett, José: Erin Caves, Rafael Rojas, Escamillo: Gezim Myshketa, Dancaïre: Dominic Große, Remendado: Ian José Ramirez, Frasquita: Josefin Feiler, Esther Dierkes, Mercedes: Maria Theresa Ullrich, Carmen: Anaïk Morel, Micaëla: Mandy Fredrich, Pumeza Matshikiza, Surplus: Luis Hergón, Luis Hergón

Pressemeldung Oper Stuttgart

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