Augsburg, Theater Augsburg, Open-Air-Konzert im Annahof, 22.07.2017

Juli 20, 2017 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Augsburger Philharmoniker : Open- Air-Konzert

22. Juli 2017 –  20.00 Uhr

Beim sommerlichen Open-Air-Konzert im Annahof schwelgen Generalmusikdirektor Domonkos Héja und die Augsburger Philharmoniker in diesem Jahr in den Klangwelten der russischen und ungarischen Spätromantik. Überschäumend beschwingte Ouvertüren und Tänze, unter anderem von Nikolai Rimski-Korsakow und Michail Glinka, umrahmen eine Rarität: das lyrisch-verträumte Concertino für Harfe und Orchester von Ernö Dohnányi, das seit seiner Uraufführung im Jahre 1963 viel zu selten gespielt wird. Domonkos Héja, die Harfenistin Christine Steinbrecher und die Augsburger Philharmoniker werden die reizvolle Komposition gemeinsam mit dem Augsburger Publikum neu entdecken. Den krönenden Abschluss des Konzertes bilden die berühmten Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky in der Fassung von Maurice Ravel.

Programm:
Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908): „Die Mainacht“, Ouvertüre
Modest Mussorgski (1839-1881): Scherzo B-Dur
Ernö Dohnányi (1877-1960): Concertino für Harfe und Kammerorchester op. 45
Karol Szymanowski (1882-1937): „Notturno und Tarantella“ op. 28
Michail Glinka (1804-1857): Mazurka und Krakowiak aus „Ein Leben für den Zaren“
Modest Mussorgski (1839-1881): „Bilder einer Ausstellung“, Orchesterfassung von Maurice Ravel

Augsburger Philharmoniker, Christine Steinbrecher, Harfe, Domonkos Héja, Dirigent; PMTA

München, Bayerische Staatsoper München – Prinzregententheater , Premiere Oberon, König der Elfen, 21.07.2017

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper / Oberon Pregardien © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Oberon Pregardien © Wilfried Hösl

21. Juli 2017: Premiere Oberon, König der Elfen

 

Carl Maria von Webers „romantische Feenoper“ Oberon, König der Elfen feiert am 21. Juli 2017 Premiere im Prinzregententheater. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Ivor Bolton, der bei den letzten Münchner Opernfestspielen die Neuproduktion Les Indes galantes dirigierte. Die Inszenierung übernimmt der 1987 geborene österreichische Regisseur Nikolaus Habjan, der damit sein Hausdebüt gibt und zum ersten Mal eine Oper inszeniert. Auch sein poetisches Puppenspiel wird Teil der Inszenierung sein. Neben dem deutschen Tenor Julian Prégardien in der Titelpartie werden Brenden Gunnell als Hüon von Bordeaux und Annette Dasch als Rezia in den Hauptpartien zu hören sein.

Zum Werk Oberon, König der Elfen ist Webers letzte Oper, die 1826 in London uraufgeführt wurde. Die romantische Oper war eine Auftragsarbeit für den damaligen Direktor des Covent-Garden-Theaters. Weber wählte als Vorlage Christoph Martin Wielands Oberon. Ein romantisches Heldengedicht in vierzehn Gesängen, in dem die Handlungen von William Shakespeares Midsummer Night’s Dream und die des Ritterbuches von Huon de Bordeaux verschmelzen. Weber hatte zu dieser Zeit auch in Großbritannien durch den Freischütz einen Ruf als romantischer Komponist erlangt. Bei der Komposition des Stoffes passte sich Weber zum Teil den Gepflogenheiten des britischen Theaters an. So enthielt das Libretto von James Planché sehr viel mehr gesprochene Dialoge als Weber es aus dem deutschsprachigen Raum gewohnt war. Die Uraufführung überlebte Weber nicht lange, er starb noch in London im selben Jahr.

Zur Inszenierung Nikolaus Habjan, Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer, zeigte bereits Arbeiten am Schubert Theater in Wien, dem Staatstheater Mainz und dem Wiener Burgtheater. In seiner Inszenierung von Webers „Feenoper“ arbeitet er mit selbst gestalteten Klappmaulpuppen: „Puppenspiel ist an sich schon sehr musikalisch“, sagt Habjan in einem Porträt aus MAX JOSEPH. „Man meint, diese Art von Theater wäre nur für Kinder geeignet. Dabei gibt es eine starke Tradition von Puppentheater für Erwachsene.“ Habjan interpretiert den Streit zwischen Feenkönig Oberon und seiner Gattin Titania und die darauffolgende Wette als Menschenversuch und versetzt die Handlung in eine Art Menschen-Labor der 1950er Jahre. „Wir arbeiten mit Rorschachtests, Bildern aus der Psychiatrie aus dieser Zeit“, so Habjan. Alle Vorstellungen sind seit April ausverkauft, die Staatsoper zeigt eine der Vorstellungen auf STAATSOPER.TV.

Nikolaus Habjan kann Ende Juli auch noch als Puppenspieler auf der Bühne erlebt werden: zusammen mit der Osttiroler Musicbanda Franui widmet er sich der Figur des suchenden Wanderers, der alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung zu erahnen. Franui interpretiert bei Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus mit Hackbrett, Harfe, Streichern und Blechbläsern Musik frei nach Schubert, Schumann, Brahms und Mahler; Habjan rezitiert Texte von Robert Walser und Jörg Amann. Sein Puppenspiel ergänzt Musik und Wort zu einem ungewöhnlichen Musiktheaterabend.

STAATSOPER.TV
Oberon, König der Elfen
So, 30. Juli 2017, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Nikolaus Habjan
Mit Julian Prégardien, Annette Dasch, Brenden Gunnell

Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus
Fr, 28.07.2017, 20 Uhr – Restkarten
Prinzregententheater

Pressemeldung Bayerische Staatsoper

Baden-Baden, Festspielhaus, Sommerfestspiele, 6. bis 23. Juli 2017

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Sommerfestspiele, 6. bis 23. Juli 2017

Meisterkonzerte im Museum Frieder Burda sowie im Casino Baden-Baden

In zwei Meisterkonzerten präsentiert das Festspielhaus Baden-Baden im Rahmen der Sommerfestspiele 2017 junge Ausnahme-Künstler an besonderen Orten. Das Azahar-Ensemble wird zusammen mit dem Schauspieler Christoph Wieschke am Montag, 10. Juli 2017 um 19 Uhr im Museum Frieder Burda die dort ausgestellten Werke des kanadischen Foto-Künstlers Rodney Graham musikalisch-literarisch „umspielen“. Auf dem Programm stehen Bläserquintette  von Anton Reicha, Carl Nielsen und Joaquín Turina sowie Texte von Lewis Caroll, Sigmund Freud und Herman Melville. Das Ensemble gründete sich nach einer gemeinsamen Zeit im nationalen spanischen Jugendorchester und gewann 2014 den Publikumspreis sowie einen zweiten Preis der Jury im ARD-Musikwettbewerb. Azahar ist der aus dem Arabischen stammende Name der weißen, aromatisch duftenden Blüten von Zitrus-Bäumen, insbesondere des Orangenbaums, und steht für den sinnlichen Bezug zur Musik, der dem Azahar-Ensemble so wichtig ist.

Festspielhaus Baden-Baden / Varvara © Jordi Roca

Festspielhaus Baden-Baden / Varvara © Jordi Roca

Die russische Pianistin Varvara spielt am Sonntag, 16. Juli 2017 um 11 Uhr im Florentiner-Saal des Casino Baden-Baden Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Liszt. Damit schlägt sie einen besonderen Bogen in die Musikgeschichte der Stadt. An gleicher Stelle spielte Franz Liszt persönlich Konzerte während seiner zahlreichen Aufenthalte in Baden-Baden. Es sind ihre Mozartinterpretationen, die bei Musikerkollegen Furore machen. Die russische Pianistin Varvara gewann den Concours Géza Anda und erhielt den Publikums- wie den Mozart-Preis – beste Voraussetzungen für ein interessantes Debüt in Baden-Baden, das die beiden Mozart-Klavierrondos KV485 und KV511 in den Mittelpunkt rückt und mit Bachs Chromatischer Fantasie und Fuge in d-Moll BWV 903 beginnen wird.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101

Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

 

Leipzig, Oper Leipzig, WAGNER – FESTTAGE, 28.06. – 02.07.2017

Juni 28, 2017 by  
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Oper Leipzig

 Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

WAGNER-FESTTAGE  der Oper Leipzig
Ring des Nibelungen – Abschluss der Saison 2016/2017

Die diesjährigen Wagner-Festtage der Oper Leipzig stehen ganz im Zeichen der großen Mythen- Tetralogie des in Leipzig geborenen Komponisten. Richard Wagners Ring des Nibelungen von Mittwoch, 28. Juni bis Sonntag, 2. Juli, jeweils 17 Uhr ist zugleich der Abschluss der Saison 2016/2017 in der Oper Leipzig.

Oper Leipzig / Siegfried © Tom Schulze

Oper Leipzig / Siegfried © Tom Schulze

Die Sängerbesetzung für diesen Zyklus weist bekannte Namen des internationalen Opernparketts auf wie Irene Theorin (Brünnhilde in »Die Walküre« & »Siegfried«), Simone Schneider (Sieglinde), Christiane Libor (Brünnhilde in der »Götterdämmerung«), Thomas J. Mayer (Wotan in »Die Walküre«), Simon O´Neill (Siegmund), John Lundgren (Der Wanderer), Christian Franz (Siegfried) und Thomas Mohr (Siegfried in der »Götterdämmerung« und Loge im »Rheingold«).

Oper Leipzig / Rheingold © Tom Schulze

Oper Leipzig / Rheingold © Tom Schulze

Oper Leipzig / Rheingold - Tuomas Pursio als Wotan © Tom Schulze

Oper Leipzig / Rheingold – Tuomas Pursio als Wotan © Tom Schulze

Am Pult des Gewandhausorchesters steht für alle vier Teile Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor. Im Mittelpunkt stehen die Verstrickungen zwischen Menschen und Göttern, die von Liebe und Macht bestimmt werden. Alles dreht sich um den Besitz eines Ringes, der die Weltherrschaft verleiht und doch zu ihrem Zerfall führt.
Die Rückkehr der Tetralogie in den Spielplan der Wagner-Stadt Leipzig nach vierzig Jahren war eines der ersten Projekte Ulf Schirmers nach seiner Berufung zum Intendanten der Oper Leipzig und begann im Wagnerjahr 2013. Seit Mai 2016 hat Leipzig nun endlich wieder einen kompletten szenischen Ring im Repertoire. Die szenische Umsetzung lag in den Händen des Regieteams Rosamund Gilmore (Inszenierung), Carl Friedrich Oberle (Bühne) und Nicola Reichert (Kostüme).


Termine der Aufführungen – Das Rheingold Mittwoch, 28. Juni, 17 Uhr, Die Walküre Donnerstag, 29. Juni, 17 Uhr,  Siegfried Samstag, 1. Juli, 17 Uhr, Götterdämmerung Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr, PMOL

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