München, Münchner Symphoniker, Liszt und Beethoven: Frühlingserwachen, IOCO Kritik, 10.05.2016

Juni 15, 2016 by  
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München / Danae Doerken © Martin Teschner-WEbsite

München / Danae Doerken © Martin Teschner-WEbsite

Münchner Symphoniker

Münchner Symphoniker: Frühling und Frühlingserwachen

Münchner Symphoniker © Marco Borggreve

Münchner Symphoniker © Marco Borggreve

Die Münchner Symphoniker widmeten ihr Konzert am 20. April 2016 ganz dem Frühling und dem Frühlingserwachen.  Im Prinzregententheater  wurde das Konzert mit der Symphonischen Dichtung Les Preludes von  Franz Liszt eröffent. In diesem Werk kommen die unterschiedlichsten Stimmungen zum  Durchbruch. Zu  Beginn wehmütig zart entwickelt sich die Dichtung zu einem stürmisches Hauptthema. Es folgt der liebliche Teil, um dann feierlich mit der Fanfare zu enden. Diese Fanfarenklänge wurden während des 3. Reiches zur Eröffnung der Wochenschau missbraucht. Liszt vergleicht in Les Preludes die verschiedenen  menschlichen Entwicklungsstadien bis hin zum Tod.

 München / Chefdirigent Kevin Edusei © Marco Borggreve

München / Chefdirigent Kevin Edusei © Marco Borggreve

Chefdirigent Kevin Edusei führte sein Orchester in der ihm eigenen Weise mit viel Einfühlungsvermögen und gab dem Werk trotz gewaltiger Stürme harmonische Geschlossenheit.

Es folgte das Konzert für Klavier und Orchester Nr.2 B-Dur von Ludwig van Beethoven mit der jungen Danae Dörken als Solistin. Danae Dörken, geb. 1991 in Wuppertal, wächst in einer deutsch-griechischen Familie auf. Mit 5 Jahren begann Ihre Klavierkarriere, heute gehört sie zu den gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation. Von der Presse als „Poetin am Klavier“ bezeichnet, besticht ihr Vortrag besonders im 2. Satz durch ihren warm poetischen Anschlag. Dörkens Spiel ist überaus harmonisch, was sich auch im modern angelegten Spiel der Kadenz ausdrückte. Das 2. B-Dur Klavierkonzert des jungen Beethoven wurde 1795 in Wien uraufgeführt:  Solist am Klavier damals Ludwig van Beethoven. Dies mehrfach überarbeitete Klavierkonzert gehörte zeitlebens zu den Lieblingskompositionen Beethovens. Edusei führte sein Orchester auch hier mit großer Ruhe und leitete so auch die junge Pianistin behutsam durch ihre anspruchsvollen Soli.

Die Begeisterung  über das Konzert und das Spiel der Danae Dörken im Publikum war groß. Sie bedankte sich als Zugabe mit Robert Schuhmanns 1841 entstandener  Symphonie Nr.1. in B-Dur, der Frühlingssymphonie. Robert Schuhmann war noch jung verheiratet und glücklich. Voller Schaffensdrang komponierte er diese Symphonie in nur wenigen Tagen.   Clara Schumann war glücklich, dass er endlich ein Gebiet für sich beanspruchte, in das er in seiner Phantasie längst hineingehörte. Beim Vorspielen der Symphonie, so Clara Schumann, “ fühlte sie sich frühlingshaft angeweht“.  Es war das Frühjahr 1841,
als diese erste von drei romantischen Symphonien entstand. Trompeten als Fanfaren heißen hier den Frühling Willkommen. Zum Ende wird der Frühling euphorisch gefeiert, mit Pauken, großer Orchesterbesetzung und Bläsern. Kevin Edusei führt auch hier sein Orchester fest wie filigran.   IOCO / D.  Zimmermann / 05.05.2016

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Baden Baden, Festspielhaus, Valery Gergiev dirigiert Beethoven, 08.07.2016

Juni 13, 2016 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Beethoven in großem Format

Festspielhaus Baden Baden / Valery Gergiev © Marco Borggreve Decca

Festspielhaus Baden Baden / Valery Gergiev © Marco Borggreve Decca

[Von Valery Gergiev wurden verschiedene Aufnahmen bei der Decca veröffentlicht.]

Valery Gergiev steht mit wechselnden Solisten im Mittelpunkt der beiden Konzerte zwischen den Aufführungstagen der Wagner-Oper. Mit einem umfangreichen Beethoven-Programm ist er am 8. Juli, um 19 Uhr gefordert. Die Solisten Pinchas Zukerman (Violine) und Nelson Freire (Klavier) spielen dabei das Violinkonzert D-Dur op. 61 sowie das Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op.73. Beide Künstler sind zum ersten Mal im Festspielhaus Baden-Baden zu hören, sowohl der 1948 in Tel Aviv geborene Zukerman wie auch der brasilianische Pianist Nelson Freire. Nach der Pause erklingt als drittes großes Werk des Abends Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67.

In der Reihe „Musik im Museum“ sind am Montag, 11. Juli um 20 Uhr junge Künstler zu Gast. James Baillieu (Klavier), Alexandra Marisa Wilcke (Sprecherin) und Benjamin Appl (Bariton) interpretieren Werke von Hahn, Muly, Schubert und Schumann. Dazu werden passende literarische Texte gelesen.

Sommerfestspiele 2016 – Festspielhaus Baden-Baden

Do., 07.07.2016 18 Uhr: Wagner: Die Walküre Oper – konzertant
Fr., 08.07., 19 Uhr: Valery Gergiev mit Beethoven
Sa., 09.07., 19 Uhr: Valery Gergiev mit Brahms
So., 10.07., 17 Uhr: Wagner: Die Walküre Oper – konzertant
Fr., 22.07., 19 Uhr: Baden-Baden Gala 2016
So., 24.07., 18 Uhr: Baden-Baden Gala 2016

PM  Festspielhaus Baden-Baden

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Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Konzert – Yuja Wang, 11.06.2016

Juni 2, 2016 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Heinersdorff Konzerte

Tonhalle Düsseldorf / Heinersdorff Konzerte - Yuja Wang © Norbert Kniat

Tonhalle Düsseldorf / Heinersdorff Konzerte – Yuja Wang © Norbert Kniat

Tonhalle Düsseldorf:  Yuja Wang Klavier

Samstag, 11. Juni 2016, 20 Uhr

Brahms: Balladen op. 10 Nr. 1 und 2, Schumann: Kreisleriana Fantasien für Klavier op. 16, Beethoven: Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106, Große Sonate für das Hammerklavier

Übermenschliche Technik. Ihr fulminanter Auftritt mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck im September 2013 bei den Heinersdorff-Konzerten ist unvergessen. Nun kehrt die gebürtige Chinesin, die unter anderem am berühmten Curtis Institute of Music in Philadelphia studierte, mit einem Solo-Rezital in die Düsseldorfer Tonhalle zurück und interpretiert Werke von Brahms, Schumann und Beethoven.

Die 27-jährige Yuja Wang ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon und vielfache Preisträgerin, u.a. des Gilmore Young Artist Awards, Gramophone Magazins sowie des ECHO Klassiks. Wir sind gespannt auf den Klavierabend der charismatischen Pianistin, der die New York Times eine ‚übermenschliche Technik‘ attestierte und die ihr Publikum immer wieder durch ihren extravaganten Auftritt überrascht!

Karten: € 45,– / 40,– / 35,– / 30,– / 25,– zzgl. VVK-Gebühr
KARTENVORVERKAUF: Tel. 0211/8925211; Fax 0211/8925365;
www.heinersdorff-konzerte.de

Yuja Wang:  Wenn Yuja Wang musiziert, öffnet sich ihre Seele. Ihr tiefes Verständnis wird hörbar. Ihr Spiel verbindet Kraft mit Leichtigkeit, Virtuosität mit Lyrik und Klarheit mit Schönheit – es ist künstlerische Synthese. Die 28-jährige Pianistin gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und versteht es, Hörer jeden Alters zu fesseln. »Sie verfügt über ein unforciertes, brillantes Klavierspiel, das Prokofjew (der ein großer Pianist war) ebenso neidisch gemacht hätte wie den legendären Horowitz«, kommentierte die Los Angeles Times unlängst ihren Auftritt in der Hollywood Bowl.

Kritiker heben Yuja Wangs Virtuosität und technische Meisterschaft hervor, sie rühmen die Klarheit ihrer musikalischen Auffassung, die Frische ihrer Darbietung, ihre charismatische Bühnenpräsenz. Doch für Yuja Wang steht ihre Kunst im Dienst von emotionalem Ausdruck und musikalischer Interpretation, Technik darf nie Selbstzweck sein. Sie möchte vor allem ihre große Affinität zu den Werken in ihrem weit gespannten Repertoire deutlich machen. »Virtuose Werke verlangen nicht unbedingt einen spektakulären Stil«, sagt sie. »Wenn mich ein Stück fasziniert, und je mehr es meine Persönlichkeit anspricht, desto besser kann ich es spielen und das Publikum erreichen.«

Yuja Wang wurde am 10. Februar 1987 als Tochter einer musikalischen Familie in Peking geboren. Mit sechs Jahren bekam sie ihren ersten Klavierunterricht und machte schnell Fortschritte als Schülerin des Pekinger Konservatoriums. Impulsgebend für ihre musikalische und persönliche Entwicklung war ein Morningside-Music-Sommerkurs des Mount Royal College in Calgary 1999, an dem sie teilnahm; danach wurde sie die jüngste Schülerin aller Zeiten am Mount Royal Conservatory. 2002 gewann sie den Konzertwettbewerb des Aspen Music Festival und wurde Schülerin des berühmten Konzertpianisten und Pädagogen Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Graffman berichtet, er sei beim Vorspielen verblüfft gewesen über die »Intelligenz und Geschmackssicherheit« der 15-Jährigen.

Als Wang 2008 ihr Examen am Curtis Institute ablegte, hatte ihre professionelle Karriere längst begonnen. Nach ihrem sensationellen Debüt mit dem National Arts Centre Orchestra 2005 war das Medieninteresse groß – »Ein Star ist geboren«, titelten die Zeitungen. Ihr internationaler Durchbruch kam im März 2007, kurzfristig sprang sie für Martha Argerich ein als Solistin in Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Boston Symphony Orchestra. Ein kometenhafter Aufstieg folgte: Sie arbeitete mit vielen großen internationalen Orchestern in den berühmtesten Konzertsälen der Welt und konzertierte mit so renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit, Valery Gergiev, Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Sir Antonio Pappano, Yuri Temirkanov, Michael Tilson Thomas und Pinchas Zukerman.

»Ich habe immer vor Publikum gespielt«, sagt Yuja Wang. »Durch das Spielen lerne ich mein Repertoire besser kennen. Ich muss auftreten, um mich lebendig zu fühlen. Es ist jedes Mal anders, es ist ganz organisch.« Die Spontaneität und Eindringlichkeit ihres Spiels spiegelt sich in Yuja Wangs Diskografie bei Deutsche Grammophon. 2009 unterzeichnete sie einen Exklusivvertrag mit dem gelben Label, seither hat sie eine Reihe maßstabsetzender Alben eingespielt. Nach der Veröffentlichung ihrer ersten Solo-Aufnahme Sonatas & Etudes 2009 kürte die Zeitschrift The Gramophone sie zur »Nachwuchskünstlerin des Jahres«. Für ihr 2010 erschienenes Album Transformation, ein wohlüberlegtes Solo-Programm mit Werken von Brahms, Ravel, Scarlatti und Strawinsky, erhielt sie den Echo-Preis als »Nachwuchskünstlerin des Jahres«. Ihre 2011 veröffentlichte Aufnahme von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 und seiner »Paganini-Rhapsodie« mit Claudio Abbado und dem Gustav Mahler Chamber Orchestra wurde als »Bestes klassisches Instrumentalsolo« für einen Grammy nominiert. Fantasia, veröffentlicht 2012, bietet eine Sammlung von Zugabe-Stücken von Albéniz, Bach, Chopin, Rachmaninow, Saint-Saëns, Skrjabin und anderen. Es folgten Live-Aufnahmen von Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 und Rachmaninows Konzert Nr. 3 mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra. Ihr jüngstes Album für Deutsche Grammophon, Yuja Wang/Ravel, mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Lionel Bringuier, wird im Oktober 2015 erscheinen.

2011 gab Yuja Wang ihr Solorecital-Debüt in der Carnegie Hall. Die New York Times rühmte in ihrer Rezension die »meisterhafte, atemberaubende Aufführung« von Liszts monumentaler h-moll-Sonate, einem der bedeutendsten Klavierstücke des 19. Jahrhunderts. Seither ist Wang in jeder Spielzeit in die Carnegie Hall zurückgekehrt und hat das Publikum im ausverkauften Haus regelmäßig zu Standing Ovations begeistert. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehörten in den letzten Jahren eine ausgedehnte Japantournee 2013 einschließlich ihres Recital-Debüts in der Suntory Hall in Tokio, eine »Künstlerporträt«-Reihe mit dem London Symphony Orchestra 2013/14 und ihr erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern im Mai 2015. Als Kammermusikerin pflegt Yuja Wang die Partnerschaft mit mehreren führenden Künstlern, besonders mit Leonidas Kavakos, mit dem sie Konzertreisen gemacht und sämtliche Violinsonaten von Brahms eingespielt hat.

Yuja Wang beginnt ihre Saison 2015/16 mit dem San Francisco Symphony Orchestra und Tilson Thomas im Rahmen der »Europäischen Festspieltournee« des Orchesters. Auf dem Programm stehen Werke von Bartók und Beethoven bei den BBC Proms, den Festspielen in Edinburgh, im Rheingau und in Luzern, beim George Enescu Festival sowie in Amsterdam, Luxemburg und Paris. Sie spielt sämtliche Violinsonaten von Brahms mit Kavakos beim Edinburgh International Festival und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 auf einer Asientournee mit dem Concertgebouw-Orchester und Gustavo Gimeno. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind Messiaens Turangalîla-Symphonie mit den New Yorker Philharmonikern unter Esa-Pekka Salonen und mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra unter Dudamel in Caracas und Europa. Im Februar 2016 spielt Wang mit dem Russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev Mozarts Klavierkonzert Nr. 9, das »Jeunehomme-Konzert«, und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 2 während der USA-Tournee anlässlich des 25. Geburtstags des Orchesters. Mozarts »Jeunehomme-Konzert« führt sie auch in München und Paris auf bei ihrem Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Valery Gergiev.

Pressemeldung Heinersdorff Konzerte

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere Wozzeck von Alban Berg, 22.06.2016

Mai 28, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wozzeck von Alban Berg (1885-1935)

Nach dem Drama Woyzeck (1836) von Georg Büchner

Premiere: Sonntag, 26. Juni 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 2., 6., 9., 13. Juli 2016.  Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr.

Frankfurt / alban_berg  ©  universal_edition_wien

Frankfurt / alban_berg © universal_edition_wien

Die Uraufführung von Wozzeck  fand am 14. Dezember 1925 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin unter der musikalischen Leitung von Erich Kleiber statt. Das einzige zwölftonale Werk, das bis heute eine große Resonanz beim Zuschauer findet, kann als moderner Klassiker bezeichnet werden. Die letzte Neuinszenierung des Wozzeck kam an der Oper Frankfurt am 6. Oktober 1993 in der Regie von Peter Mussbach und unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling heraus.Wozzeck lebt zusammen mit Marie und dem gemeinsamen unehelichen Kind in Armut. Seit geraumer Zeit plagen ihn Visionen von Tod und Weltuntergang, die die Ausweglosigkeit seiner persönlichen Situation zu spiegeln scheinen: Von seinem vorgesetzten Hauptmann verhöhnt, stellt sich Wozzeck – um etwas dazu zu verdienen dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung. Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein, was Hauptmann und Doktor dem von ihnen Ausgebeuteten in grober Weise enthüllen. Die Visionen verschwinden nicht. Nachdem Wozzeck vom Tambourmajor verprügelt wird, ersticht er Marie auf einem nächtlichen Spaziergang am Teich. Das Kind hört durch seine Spielkameraden vom Tod der Mutter.

Frankfurt / Oper GMD Sebastian_Weigle  ©  Wolfgang Runkel

Frankfurt / Oper GMD Sebastian_Weigle © Wolfgang Runkel

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, den kommende Gastengagements u.a. mit Beethovens Fidelio und Strauss´ Der Rosenkavalier an die New Yorker Metropolitan Opera führen. Regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt ist Regisseur Christof Loy, der nun erstmals seit Mozarts Don Giovanni in der Saison 2014/15 wieder ins Haus am Willy-Brandt-Platz zurückkehrt. Aktuelle Aufgaben sind seine stark akklamierte Sicht auf Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien, gefolgt von Mussorgskis  Chowanschtschina an De Nederlandse Opera Amsterdam. Die Titelpartie übernimmt der norwegische Bariton Audun Iversen. Zu seinen jüngsten Gastengagements gehören Germont in Verdis La Traviata und Graf in Mozarts Le nozze di Figaro am Opernhaus Oslo. In Frankfurt gern gesehene Gäste sind der englische Tenor Peter Bronder (Hauptmann) und der deutsche Countertenor Martin Wölfel (Der Narr). Während der erstgenannte Künstler momentan vor allem als Mime in Wagners  Der Ring des Nibelungen u.a. an der Mailänder Scala beschäftigt ist, kann Martin Wölfel auf zahlreiche  Frankfurter Engagements u.a. als Edgar (Reimanns Lear) zurückblicken.Ensemblemitglied Claudia Mahnke (Marie) war auch 2015 wieder bei den Bayreuther Festspielen u.a. als Fricka und Waltraute in Der Ring des Nibelungen vertreten.  Ebenfalls aus dem Ensemble stammen Vincent Wolfsteiner, Tambourmajor, Martin Mitterrutzner (Andres) und Alfred Reiter(Doktor). Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Opernstudiosund des Ensembles der Oper Frankfurtbesetzt. Der Wiener Moderne und damit u.a. auch Berg und seinem Werk ist in dieser Saison das Begleitprogramm unter dem Titel Oper Finale gewidmet.

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild: Herbert Murauer, Kostüme: Judith Weihrauch, Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Norbert Abels, Chor: Tilman Michael, Kinderchor: Markus Ehmann
Wozzeck: Audun Iversen, Tambourmajor: Vincent Wolfsteiner
Andres: Martin Mitterrutzner, Hauptmann: Peter Bronder
1. Handwerksbursch: Thomas Faulkner, 2., Handwerksbursch: Iurii Samoilov
Der Narr: Martin Wölfel, Marie: Claudia Mahnke, Doktor: Alfred Reiter
Margret: Katharina Magiera

Premiere: Sonntag, 26. Juni 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 2., 6., 9., 13. Juli 2016.  Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr.

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