Franz Schubert: The Symphonies – Chamber Orchestra of Europe – Harnoncourt, IOCO CD-Rezension, Februar 2021

Februar 22, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO - CD-Rezension

ICA Classics CD - Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

ICA Classics CD – Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

Franz Schubert: The Symphonies

Chamber Orchestra of Europe – Nikolaus Harnoncourt

ICA Classics –  Catalogue No: ICAC 5160 – 4 CD´s

von Julian Führer

1988 – erster Schubert-Zyklus von Harnoncourt –  Jetzt auf CD 

Franz Schubert Wien © IOCO

Franz Schubert Wien © IOCO

Nikolaus Harnoncourt hat das symphonische Gesamtwerk von Franz Schubert (1797 – 1828)  mehrmals eingespielt – derzeit erhältlich sind Aufnahmen mit dem Concertgebouw Orchestra aus dem Jahr 1993 und mit den Berliner Philharmonikern aus den Jahren 2003-2006. Bislang nie auf CD veröffentlicht wurde hingegen eine Aufnahme mit dem Chamber Orchestra of Europe von 1988, die nicht nur eine frühere, sondern tatsächlich die erste öffentliche zyklische Auseinandersetzung des 2016 verstorbenen Dirigenten mit dem Komponisten dokumentiert. Die hier auf 4 CDs vorliegende Gesamtaufnahme entstand innerhalb von nur acht Tagen auf dem Styriarte-Festival in Graz und ist das Produkt von Konzerten vor Publikum, also keine Studioaufnahme.

Ziel der Konzerte von 1988 war es, eher das Neue an Schuberts Symphonik zu zeigen als die interpretatorische Tradition, die Schubert allzu oft neben Beethoven stellte und diesen durchaus mit gewissen Gründen revolutionärer, kompromissloser und insgesamt aufregender fand. Von Schubert ließ man oft nur die letzten beiden Symphonien überhaupt gelten, die „Unvollendete“ und die große C-Dur-Symphonie D 944. Schubert hatte nicht nur, was die Rezeption angeht, erhebliche Nachteile, nicht zuletzt starb er mit nur 31 Jahren und damit ziemlich genau ein Vierteljahrhundert jünger als sein Zeitgenosse Beethoven – wäre Beethoven so früh gestorben wie Schubert, hätten wir von ihm nur die erste Symphonie, 15 von 32 Klaviersonaten, 6 von 16 Streichquartetten und keine Oper. Schubert seinerseits begann früh mit dem Komponieren, eine Ouvertüre zum Lustspiel Der Teufel als Hydraulicus schrieb er beispielsweise mit etwa 15 Jahren. Doch große Publikumserfolge waren ihm erst in seinem Todesjahr 1828 vergönnt.

Für einen so bekannten Komponisten ist es erstaunlich, wie spät die Symphonien uraufgeführt wurden (eine einzige zu Lebzeiten Schuberts, die anderen zwischen 1828 und 1881), so dass auch das unser Musikverständnis so sehr prägende 19. Jahrhundert lange Zeit nur ein unvollständiges Bild von Schuberts symphonischem Schaffen hatte. Und selbst die Zählung ist nicht einheitlich: In manchen Werkkatalogen und auf manchen Platten- und CD-Titeln wird die h-Moll-Symphonie („Unvollendete“) als „achte“ Symphonie geführt – als siebte Symphonie wird dann entweder die große C-Dur-Symphonie gezählt (die man unter den Nummern 7, 8 und 9 findet), in anderen Katalogen steht die „Unvollendete“ unter 7, die große C-Dur-Symphonie unter 8 (so auch hier). Wenn man von neun Symphonien ausgeht, muss man von der Existenz einer heute verlorenen E-Dur-Symphonie von 1821 ausgehen, deren Partitur Schuberts Bruder Ferdinand an Felix Mendelssohn verschenkt haben soll und für die sich Skizzen erhalten haben (D 729). Die manchmal durch die Quellen spukende ‚Gasteiner Symphonie‘ ist identisch mit der großen C-Dur-Symphonie.

In der auf 84 Bände angelegten neuen Schubert-Ausgabe (https://schubert-ausgabe.de/) waren zum Zeitpunkt des Erscheinens nur die ersten drei Symphonien greifbar. Der Herausgeber der Vorgängerausgabe von 1884 war Johannes Brahms gewesen, der den Verlag noch davon abbringen wollte, diese Frühwerke zu drucken: Man solle sie abschreiben und so sichern, für Künstler zugänglich machen, aber einer Publikation seien sie nicht würdig.

Franz Schubert lebte in Wien © IOCO

Franz Schubert lebte in Wien © IOCO

Die Symphonien durchzieht vieles, was man auch aus anderen Werken Schuberts kennt. Eine Vorliebe für ‚schöne‘ Melodien, einen Volksliedton, Ländler, gepaart mit Schmerzlichem, was seiner Musik etwas Zerbrechliches verleiht. Schubert selbst formulierte es in seiner Erzählung Mein Traum von 1822 so: „Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zertheilte mich die Liebe und der Schmerz.“ Dieser Schmerz war seelisch, oft war er unglücklich verliebt, aber es kamen auch andere Gebrechen dazu, und so starb er an fortschreitender Syphilis, zu der unter Umständen noch eine Typhusinfektion gekommen war.

Die ersten sechs Symphonien entstanden innerhalb von nur sechs Jahren (1813-1818), Schubert war also zwischen 16 und 21 Jahre alt. 1812-1816(?) hatte Schubert Unterricht bei Antonio Salieri, der Christoph Willibald Gluck verehrte und Schubert immer wieder zum Komponieren von Opern animierte. Die erste Symphonie in D-Dur D 82 nun, im Herbst 1813 entstanden, ist erst 1881 öffentlich uraufgeführt worden. Der Orchesterapparat ist schmal (nur eine Flöte). Wie auch bei anderen Komponisten der Zeit ertönt zunächst eine langsame Einleitung, die in einen Allegrosatz mündet. Deutliche Betonungsmarkierungen (beispielsweise Takt 53-59: in jedem Takt bei jedem Instrument ein sforzato-Zeichen) lassen Kenntnisse von Beethovens Partituren durchscheinen (die auch sonst belegt sind). Das Stück wird hier ohne Wiederholung der Exposition gespielt. Die Instrumentierung ist bemerkenswert, vor der Reprise der Introduktion spielen über 20 Takte lang nur Holzblasinstrumente. Der zweite Satz, ein Andante im 6/8-Takt, klingt manchmal schon sehr nach Schubert, ebenso das schnelle Menuett und das daneben gemütlich wirkende Trio. Carl Maria von Weber komponierte ähnlich, doch hört es sich ganz anders an. Das abschließende Allegro vivace beginnt wie ein schneller Satz von Joseph Haydn, enthält aber auch Anklänge an Wolfgang Amadeus Mozart, beispielsweise in den Mittelstimmen (Bratschen, Celli, später auch Violine II), die an die g-Moll-Symphonie KV 550 denken lassen. Nikolaus Harnoncourt betont diese Figuren, die sonst leicht als Begleitung untergehen. Trompetenstöße und eine Trübung nach Moll sind in der damaligen Symphonik und speziell bei Franz Schubert nichts Ungewöhnliches. Die Symphonie umfasst 100 Partiturseiten – eine ganz erstaunliche Leistung für einen Sechzehnjährigen!

Franz Schuberts zweite Symphonie (B-Dur D 125) entstand 1814/1815, der Komponist war 17 Jahre alt. Öffentlich uraufgeführt wurde sie erst 1877. Der erste Satz beeindruckt durch seine Länge – nicht weniger als 614 Takte (mehr haben bei Beethoven nur die Kopfsätze der ‚Eroica‘ und der Neunten). Das musikalische Material wird oft rekapituliert; wahrscheinlich wird aus diesem Grund in dieser Einspielung die Exposition nicht wiederholt. Abermals gibt es eine langsame Introduktion, einen folgenden Allegrosatz, an zu betonenden Stellen eine Häufung von fz- und sf-Markierungen. Das folgende Andante lässt stellenweise an Beethovens Rondo für Klavier op. 51,1 denken und besteht aus fünf Variationen des Kopfthemas, die mehr und mehr Bewegung bringen. Das folgende Menuett ist schnell (Allegro vivace) mit scharfen Akzenten von Hörnern und Trompeten, alles andere als ein Tanzstück – das hätte auch Beethoven so komponieren können, nicht hingegen das Trio, das wieder ganz Schubert ist. Das Finale hat ebenfalls einige Merkmale, wie sie Beethoven anzuwenden pflegte, einen fast stampfenden Rhythmus, eine (Takt 364-372) mächtige Basslinie, aber auch eine Zuspitzung zu einer dissonanten Klangzusammenballung (Takt 510), wie sie Schubert auch in späteren Werken immer wieder komponierte. Ein wildes Stück Musik.

Die dritte Symphonie (D-Dur, D 200), 1815 mit achtzehn Jahren in nur neun Tagen komponiert, wurde 1881 uraufgeführt. Im Kopfsatz spielen Klarinette und Oboe eine bedeutende Rolle, und Nikolaus Harnoncourt wiederholt diesmal die Exposition. Die Klarinette ist auch im Mittelteil des folgenden Allegretto das führende Melodieinstrument. Die rhythmische Faktur des Satzes wird vom Chamber Orchestra of Europe so kunstvoll umgesetzt, dass es sich auf höchst exakte Weise so anhört, als wäre eine Dorfkapelle ein kleines Bisschen aus dem Takt geraten – ein typischer Schubert, der eine gewisse musikalische Gemütlichkeit aufkommen lässt, allerdings nur beim Zuhörer und sicher nicht beim Orchester. Menuett und Trio stehen in einem Schubert gut liegenden Volksliedton. Das abschließende Presto vivace verlangt ein irrwitziges Tempo, dem dieses Orchester selbstverständlich gewachsen ist. Und auch wenn einmal ein Ton abrutscht, fällt das überhaupt nicht ins Gewicht. Dass die Musiker aufs Ganze gehen, ist zu hören, und das ist auch, was Harnoncourt immer forderte.

Franz Schubert: The Symphonies – Chamber Orchestra of Europe – Nikolaus Harnoncourt  –  ICA Classics –  Catalogue No: ICAC 5160 – 4 CD´s

Der Beiname „Tragische“ für die vierte Symphonie in c-Moll D 417 von 1816 (Schubert ist immer noch erst 19 Jahre alt) stammt vom Komponisten selbst. Das Orchester ist mit vier Hörnern etwas breiter besetzt als in den bisherigen Werken. Uraufgeführt wurde die Symphonie 1849. Nach bewährtem Muster folgt der Allegroteil des ersten Satzes einer langsamen Einleitung. In diesem Satz fällt noch mehr als bislang Schuberts Neigung zu vielen, vielen Wiederholungen auf. Der Jubelschluss in C-Dur kommt etwas unvermittelt. Nach dem Andante lässt das Menuett aufhorchen mit betont rauen Streichern, bevor der Ton etwas lieblicher wird. Das Finale zeigt Schubert dann auf dem Entwicklungsweg hin zum großen Symphoniker. Bereits Robert Schumann vermisste die angesichts des Titels zu erwartende existenzielle Tragik, doch ist bemerkenswert, dass neben dieser Symphonie nur noch die „Unvollendete“ in einer Molltonart steht. „Leichter Sinn, leichtes Herz. Zu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz.“ (Franz Schubert, Tagebuch, 8. September 1816)

ICA Classics CD - Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

ICA Classics CD – Franz Schubert: The Symphonies © ICA Classics

Die fünfte Symphonie in B-Dur D 485 schrieb Schubert ebenfalls im Alter von 19 Jahren. Vermutlich hatte er einen Dilettantenverein im Sinn (das Wort „Dilettant“ bezeichnet zunächst einen „Liebhaber“ und ist positiv gemeint), und so wird in der Partitur auf Trompeten, Pauken und Klarinetten verzichtet. Die Partitur lässt an zahlreichen Stellen an Haydn und noch mehr an Mozart denken, erstmalig verzichtet Schubert auf eine langsame Einleitung zum Kopfsatz. Das Andante (wie bei Beethoven allerdings con moto bezeichnet) dauert mit fast zehn Minuten in etwa so lang wie Menuett und Finale zusammen.

Die erste Symphonie Schuberts, die das Publikum in einer öffentlichen Aufführung überhaupt zu hören bekam, ist die sechste Symphonie, die „kleine C-Dur-Symphonie“ D 589, die er mit 21 Jahren vollendete. Aufgeführt wurde sie im Dezember 1828, Schubert war da bereits seit einem Monat tot. Einiges ist hier neu im Vergleich zu den vorangegangenen Werken: Auf die hier wieder eingesetzte langsame Einleitung folgt ein Allegro, das im Laufe des Satzes (più moto) schon kurz vor Schluss noch wilder wird – eine neue Facette im Bild der Schubertschen Symphonik. Der zweite Satz beginnt volksliedhaft, doch mischen sich dann schnelle Figuren im Holz hinein, die an italienische Oper und ganz besonders an Rossini denken lassen, der zur Entstehungszeit dieser Sätze gerade seine ersten Erfolge in Wien feierte. Der dritte Satz ist nicht mehr als Menuett, sondern als Scherzo bezeichnet, doch wahrt Schubert die klassische Struktur, indem er den ersten Teil wiederholt, ein Trio folgen lässt und am Ende den ersten Teil ohne Wiederholungen da capo spielen lässt. Der Finalsatz ist nicht Allegro, sondern Allegro moderato überschrieben, und dieses moderato ist in der Interpretation von Nikolaus Harnoncourt auch deutlich zu hören. Volksliedhaftes, fast an eine Spieluhr erinnernd, wechselt mit neuen Anklängen an Rossini – vielleicht sollte man besser von einer ausgewachsenen Parodie sprechen. Erstaunlich ist dann, wie Schubert aus einer rossinihaften Passage heraus (ab Takt 130) eine dramatische Kulmination sucht (ab Takt 160), bevor er zum Ausgangsthema zurückkehrt. Einzelheiten der Instrumentierung, etwa die Parallelführung von Klarinette und Fagott, verweisen schon auf die große C-Dur-Symphonie, bevor das Stück in einem Jubelschluss endet.

Ist die „Unvollendete“ nun vollendet oder nicht? Sie ist es, meint Nikolaus Harnoncourt. Auch wenn man Entwürfe zu einem Scherzo gefunden hat, das nicht ausgeführt wurde, sei das Werk für Schubert doch in der Form, wie wir es heute kennen, so abgeschlossen gewesen; Schubert habe sich hier schon auf den Weg zu einer neuen Art Symphonik befunden und sich von der klassischen Form gelöst, wie er das auch in der ebenfalls 1822 entstandenen Wandererfantasie am Klavier getan habe. Die Partitur blieb lange unbekannt, 1865 erst sorgte Johann Herbeck, der sich auch um das Werk Anton Bruckners große Verdienste erworben hat, für die Uraufführung. Sechs Jahre lang hatte Schubert keine Symphonie vorangebracht, seit 1821 wuchs seine Bewunderung für Beethoven, bei dem er aber auch ‚Bizarres‘ entdeckte.

Die h-Moll-Symphonie, ob nun vollendet oder nicht, verlangt drei Posaunen. Eine von tiefen Streichern unisono vorgetragene langsame Einleitung mündet in ein Allegro moderato. Oboe und Klarinette wechseln sich mit einer klagenden Melodie ab, zu der düstere Hornstöße kommen. Ein zweites, ländlerartiges Motiv bringen dann die Celli. Die Wiederholung der Exposition ist bei Nikolaus Harnoncourt noch etwas zurückhaltender, das Ländlermotiv wirkt in den Violinen sehr zerbrechlich. Immer wieder kommt es zur Zusammenballung von Dissonanzen, hier noch durch die verstärkten Bläser zusätzlich aufgeladen, ein gänzlich anderer Schubert. Den Satz durchzieht gerade in dieser Interpretation eine besonders düstere, fahle, lastende Atmosphäre. Der Satz wird nach mehr als 15 Minuten abrupt und wie mit Gewalt zu Ende gebracht. Im Andante con moto setzen die Violinen äußerst zart im Pianissimo ein, während die Celli eine interessante Begleitfigur spielen (später übernimmt die Flöte den Violin- und das Fagott den Cellopart) – es ist kein einfacher Gesang, der hier angestimmt wird. Kurz scheint es, als würden Flöte und Oboe eine pastorale Stimmung aufkommen lassen, doch wird dies durch einen Fortissimo-Akkord des gesamten Orchesters unterbunden. Der Satz verklingt in zartem E-Dur, viel Schmerz und Dramatik steckt darin.

Berühmt ist Robert Schumanns begeisterte Kritik in der Neuen Zeitschrift für Musik, als er von der Uraufführung der 7./8./9. Symphonie (zur Zählung siehe oben) D 944 in C-Dur berichtete, die Felix Mendelssohn 1839 dirigierte. Schumann hatte die Partitur bei Schuberts Bruder Ferdinand entdeckt. In der Reihenfolge der Schubert-Symphonien ist dies die zweite, die die Öffentlichkeit überhaupt zu hören bekam. Je nachdem, wie das Tempo aufgefasst wird und ob alle notierten Wiederholungen auch gespielt werden (auf dieser CD wird die Exposition wiederholt), beträgt die Aufführungsdauer in etwa eine Stunde, Dimensionen, die im symphonischen Repertoire damals nur Beethovens neunte Symphonie erreichte. Die Einleitung (zwei Hörner unisono) wird in dieser Einspielung markant phrasiert (es wird mehrmals neu angesetzt). Als das Holz übernimmt, wird das Tempo von Nikolaus Harnoncourt gleich etwas angezogen, beim folgenden Streichersatz wird der Dialog von Celli und Bratschen hervorgehoben. Die Bläser ab Takt 29 werden dann im Tempo wieder etwas zurückgenommen. Im Allegro ma non troppo ab Takt 78 ist erstaunlich viel Piano zu hören, gerade in den Violinen – andere Dirigenten lassen es hier dröhnen. Die Triller der Oboen und Flöten werden auffallend weich ausgeführt. In der Durchführung machen sich um Takt 280 herum lange Töne von Hörnern und Posaunen bemerkbar, die sonst eher im Gesamtbild etwas untergehen, hier jedoch eigene Akzente setzen. Ab Takt 569 wird mit Più moto das Tempo beschleunigt; der Satzschluss erfolgt wie auch in anderen Symphonien etwas unvermittelt, erzwungen, ohne Ritardando (das andere Dirigenten hier manchmal setzen).

Das folgende Andante con moto des zweiten Satzes ist bei Harnoncourt durchaus kein Trauerkondukt, es wird wahrlich con moto gegeben. Ein marschartiges Liedthema (hier eben nicht als Marsch vorgetragen, sondern nur marschartig) wird wieder und wieder repetiert, wobei die Orchesterfarben aber durch Instrumentierung und rhythmische Begleitfiguren wechseln. In Takt 248 mündet diese sich letztlich im Kreis drehende Situation in einer musikalischen Katastrophe – das gesamte Orchester spielt auf fff einen dissonanten Akkord (verminderter Septakkkord), auf den zunächst einmal (Takt 250) nur Stille folgt. Danach ist mehr Fluss in der Musik. Nicht allein durch die Tonart a-Moll sind gewisse Parallelen zum Allegretto, dem zweiten Satz von Beethovens 7. Symphonie, erkennbar.

Im dritten Satz (Scherzo. Allegro vivace) wird energisch eine andere Stimmung hergestellt. Fast schwelgerisch jauchzen die Violinen, das Holz scheint freche Scherze zu treiben. Wie in der sechsten Symphonie enthält dieser Satz ein Trio, das als Ruhepol süßliche, aber durch zahlreiche Wendungen nach Moll auch leicht melancholische Klangfarben ausmalt. Das Finale (Allegro vivace) beginnt sofort auf Höchstgeschwindigkeit. Reichlich zehn Minuten dieser Musik erfordern 100 Partiturseiten, der Antrieb dafür erfolgt vor allem durch die sehr schnellen Achteltriolen der Streicher. Als es einmal bedrohlich scheint, wird einfach mit großem C-Dur-Akkord Schluss gemacht.

Schuberts Ruhm basierte zu Lebzeiten auf den Messen und den Liedern, weniger auf seinem Opernschaffen. Sein symphonisches Werk war zu Lebzeiten größtenteils unbekannt. Es zeigt Franz Schubert als einen Meister der Melodieführung und der im Notenbild wenig oder gar nicht modifizierenden Wiederholung. Bei der Interpretation ist das tückisch: eine zu flächige Wiedergabe lässt die repetitive Anlage möglicherweise langweilig erscheinen; es ist wohl ratsam, mit einer eher kleinen, gut durchhörbaren Formation zu spielen und genau auf Phrasierung und Stimmungswandel zu achten, wie es Nikolaus Harnoncourt hier insgesamt wohl tatsächlich besser als bei den späteren Gesamtaufnahmen gelungen ist. Manches klingt roh und rau, doch weckt dies bei heutigen Ohren vielleicht ein Gespür dafür, dass nicht nur Beethoven revolutionär war – auch Schubert brachte etliche Neuerungen in die Musik und war für damalige Orchestermusiker schwer zu spielen. Das Chamber Orchestra of Europe klingt ungemein frisch und bringt einen schlanken Orchesterklang. Nikolaus Harnoncourt feuert (manchmal hörbar) die Musiker an; immer wieder werden die Mittellagen der Streicher herausgearbeitet. Der Liveaufnahme sind kleinere Unebenheiten geschuldet, die aber nur zeigen, dass die Musik und ihr Dirigent hier für eine gelungene Umsetzung auch ein Risiko eingegangen sind. Eine Gesamtaufnahme, die beim konzentrierten Hören etliches an Neuem zu Franz Schuberts Symphonien beiträgt, auch wenn die Konzerte vor über 30 Jahren stattfanden. Sie ist uneingeschränkt zu empfehlen.

—| IOCO CD-Rezension |—

Wien, Wiener Staatsoper, KUNST- UND ARCHITEKTUR: Ein Lerngang , IOCO Aktuell, 16.02.2021

Februar 16, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 KUNST- UND ARCHITEKTUR – RUNDGANG

WIENER STAATSOPER – OFFEN – zum Lernen und Staunen

Wiener Staatsoper / hier der Gründungsstein © IOCO

Wiener Staatsoper / hier der Gründungsstein © IOCO

Auch die Wiener Staatsoper, eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt, ist zur Zeit geschlossen. Doch Besucher können – wie ex-Intendant Dominique Meyer es beschreibt – „die Geister, die das Haus beherrschen“ – in geführten Rundgängen nun im Detail kennenlernen.

Das Haus  blickt  sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück wie auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben fest engagierten Ensemblemit-gliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden. Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Die Popularität des künstlerischen Schaffens der Wiener Staatsoper zeigt sich in der weltweit einmaligen Auslastung: Als einziges Musiktheater weltweit erreicht die Wiener Staatsoper mit höchst anspruchsvoller Kunst regelmäßig Auslastungen von jährlich 97 – 99%.

SEINE GESCHICHTE

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts  Don Giovanni in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet. Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Dias Foyer der Wiener Staatsoper © Katharina Schiff

Dias Foyer der Wiener Staatsoper © Katharina Schiff

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften. Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die Staatsoper in der Volksoper mit einer Aufführung von Mozarts La nozze di Figaro eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens Fidelio. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde. Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben – mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens Fidelio unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden weltweit übertragen und als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik Österreich verstanden.

Wiener Staatsoper – Ein intimes Kennenlernen des Welttheaters mit Dominique Meyer und …..
youtube Trailer Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

KUNST-  und  ARCHITEKTUR – RUNDGANG

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire.

Knapp 2.100 Gäste folgten der Einladung der Wiener Staatsoper, das Haus mit all seinen kunsthistorischen und architektonischen Details in Ruhe zu besichtigen, bereits am vergangenen ersten Wochenende. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich auch spendenbereit, knapp 4.500€ wurden für die Jugendarbeit der Wiener Staatsoper gesammelt. Am 20. – 22. Februar 2021 steht das Haus wieder offen: Freitag bis Sonntag, jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr

Von „Wir vermissen die Oper so und sind froh, endlich wieder hier zu sein“ bis zu „Wir waren noch nie hier und kennen das alles nur vom Opernball – das ist ja wahnsinnig beeindruckend“ reichten die Statements der Besucherinnen und Besucher der Staatsoper am vergangenen Wochenende. Stammpublikum, vor allem aber auch Publikum, das das erste Mal im Haus am Ring zu Besuch war, genoss die Schönheit der historischen Räume und zeigte sich an den Erklärungen, die der Rundgang bietet, äußerst interessiert.

In der Wiener Staatsoper - zum Staunen © Katharina Schiff

In der Wiener Staatsoper – zum Staunen © Katharina Schiff

Ein klar erkennbarer Pfad aus insgesamt 17 Stationen mit Informationstafeln leitet die Besucherinnen und Besucher. QR-Codes mit weiterführenden Details und Multi-Media-Material ergänzen das Angebot. Zu besichtigen sind das Vestibül, die Feststiege, die Prunkräume Teesalon, Gustav Mahler-Saal, Marmorsaal, Schwindfoyer und Loggia sowie die kaiserliche Mittelloge mit Blick in den Zuschauerraum und auf die Bühne.

Diese Station erwies sich vor allem am vergagenen Freitag und Samstag als wahrer Publikumsmagnet, konnte man dabei doch einen Eindruck von den Probenarbeiten zu Carmen unter der Regie von Calixto Bieito (Premiere Sonntag, 21. Februar, 20.15 Uhr, ORF III) sowie zu Simon Stones La Traviata erhalten.

Finale Station ist im neu eröffneten Opernfoyer, inklusive Merchandising-Shop und Ticketschalter.

Die Besichtigung des Hauses ist ab sofort für jedes Wochenende, zumindest für die Dauer der Theaterschließungen, geplant. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden für die Jugendarbeit der Wiener Staatsoper sind möglich. Im Haus gelten eine FFP2-Maskenpflicht sowie alle weiteren derzeit gültigen Sicherheitsbestimmungen. Da aktuell zeitgleich nur 140 Besucherinnen und Besucher im Gebäude erlaubt sind, kann es zu Wartezeiten vor dem Haus kommen.

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Symphoniker, Patrick Hahn – jüngster GMD im deutschen Sprachraum, IOCO Aktuell, 21.01.2021

Konzerthaus Wien bei Nacht Foto IOCO

Konzerthaus Wien bei Nacht Foto IOCO

Wiener Symphoniker

Wiener Konzerthaus

Patrick Hahn und die Wiener Symphoniker

Musik, Talk und Unterhaltung direkt nach Hause: Moderiertes Wohnzimmer-Konzert mit den Wiener Symphoniker 

IOCO kündigte Patrick Hahn im Juli 2020 an: „Patrick Hahn wird Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und der Sinfonieorchester GmbH.  Mit der Spielzeit 2021/22 wird der in Graz geborene erst 24-jährige  Österreicher Patrick Hahn Nachfolger von Julia Jones und zugleich jüngster GMD im deutschen Sprachraum. Sprühende Leidenschaft für die Musik verknüpft mit einer außergewöhnlichen dirigentischen Präzision – Patrick Hahn hinterließ bereits im Januar dieses Jahres bei seinem Dirigat des 5. Sinfoniekonzerts des Sinfonieorchester Wuppertal einen phänomenalen Eindruck“.

Nun, am kommenden Freitag, dem 22.1.2021, dirigiert Patrick Hahn im Konzerthaus Wien  die Wiener Symphoniker. Zu erleben sind die Symphoniker und Patrick Hahn  auf der Facebook-Seite der Wiener Symphoniker und auf deren Streaming-Seite

Wuppertaler Bühnen / Patrick Hahn, GMD in Wuppertal ab 2021 © Gerhard Donauer C&G Pictures

Wuppertaler Bühnen / Patrick Hahn, GMD in Wuppertal ab 2021 © Gerhard Donauer C&G Pictures

 PATRICK HAHN – Dirigent, IVAN KITANOVIC – Kontrabass, AXEL BRÜGGEMANN – Moderation,  WIENER SYMPHONIKER

  • Franz Schreker „Intermezzo“ für Streichinstrumente op. 8
    Giovanni Bottesini Kontrabasskonzert Nr. 2 h-moll, 1. Satz (Allegro moderato)
    Bernd Alois Zimmermann „Giostra Genovese“, Alte Tänze verschiedener Meister

Ein ganz besonderes Konzert steht diesen Freitag, 22.1.2021, am Spielplan der moderierten Wohnzimmer-Konzerte, mit denen die Wiener Symphoniker seit Mitte November 2020 Musik, Talk und Unterhaltung direkt zu ihrem Publikum nach Hause bringen: Im Rahmen der bereits dritten Staffel der beliebten Streaming-Reihe begrüßen sie den jungen Ausnahmemusiker Patrick Hahn am Dirigentenpult des großen Saals des Wiener Konzerthauses. Der 1985 in Graz geborene Dirigent, Komponist und Pianist kann bereits auf eine beeindruckende künstlerische Laufbahn verweisen, und wurde mit der Ernennung zum Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester zur Spielzeit 2020/21 zum jüngsten GMD im deutschsprachigen Raum berufen. Es ist seine zweite Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern.

Am 22. Jänner präsentiert Patrick Hahn ein feinsinnig durchdachtes Programm mit selten gespielten Meisterwerken der Hochromantik und Moderne. Eröffnet wird der Abend mit einem eng mit der Orchestergeschichte verbundenen Werk: Franz Schrekers Intermezzo entstand im Gründungsjahr der Wiener Symphoniker 1900 und wurde von dem Orchester zwei Jahre darauf im Wiener Musikverein uraufgeführt. Anschließend erklingen hochvirtuose Klänge im tiefsten Register, wenn der Erste Solobassist der Wiener Symphoniker Ivan Kitanovic den Eröffnungssatz von Giovanni Bottesinis romantischem Zweiten Kontrabasskonzert intoniert. Bernd Alois Zimmermanns Giostra Genovese, eine faszinierende Auseinandersetzung mit vorbarocken Tänzen aus dem Blickwinkel des 20. Jahrhunderts rundet den Konzertabend ab.

—| IOCO Aktuell Wiener Symphoniker |—

Wien, Wiener Staatsoper, Streaming 12. – 18.1.2021 – Das schlaue Füchslein und mehr, IOCO Aktuell, 16.01.2021

Januar 16, 2021 by  
Filed under IOCO Aktuell, Livestream, Oper, Pressemeldung

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper
12. BIS 18. JÄNNER 2021  –  STREAMING-SPIELPLAN  

»Wir haben dicke Igel, Fliegen, eine hysterisch geigende Heuschrecke, eine etwas blödsinnige Grille, einen Gockel, der vor Imponiergehabe nur so strotzt, einen armseligen Hund, einen ärgerlichen Dachs, der in seiner Höhle vor sich hinstinkt, eine Gelse, die wirklich sticht, einen Frosch und eine Füchsin, die sich nicht unterdrücken lassen will«, so skizzierte Regisseur Otto Schenk seinen Blick auf das tierische Personal der Oper Das schlaue Füchslein. Sie alle versammeln sich in einem geradezu naturalistisch nachempfundenen Wald und erzählen eine psychologisch angereicherte Geschichte: geschrieben von Leoš Janacek, der mit seiner siebenten Oper autobiografisch und etwas wehmütig über Jugend und den Kreislauf des Lebens nachsann. Dirigiert von Tomáš Netopil singen in der Aufzeichnung unter anderem Chen Reiss und Roman Trekel.

Bo Skovhus © IOCO

Bo Skovhus © IOCO

Mit der Götterdämmerung unter Adam Fischer vollendet die Wiener Staatsoper ihren gestreamten Ring-Zyklus aus dem Jahr 2016: es singen Christian Franz (Siegfried), Linda Watson (Brünnhilde) und Eric Halfvarson (Hagen). Ebenfalls aus diesem Jahr stammt der Falstaff, der tags darauf zu erleben ist. Zubin Mehta leitet eine von David McVicar inszenierte Produktion von Verdis letzter Oper, die mit einer in die Musikgeschichte eingegangenen riesenhaften Fuge endet, in der das Fazit des Werkes – alles ist Narrheit auf Erden – musikalisch durchdekliniert wird. Zu hören ist ein hochkarätiges Solistenensemble, das von Ambrogio Maestri in der Titelpartie angeleitet wird. Bevor Alban Bergs Lulu – in der Inszenierung Willy Deckers – zu erleben ist (aus dem Jahr 2017, unter Ingo Metzmacher singen unter anderem Bo Skovhus und Agneta Eichenholz), gibt es zwei Abende aus dem Jahr 2020: Rusalka (mit Piotr Beczala und Olga Bezsmertna) und den aktuellen Rosenkavalier unter Musikdirektor Philippe Jordan.

Der Ballettklassiker Giselle (aus dem Jahr 2017) u. a. mit Nina Poláková, Masayu Kimoto und Rebecca Horner steht am 18. Jänner auf dem Streaming-Programm.

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das schlaue Füchslein – Leos Janacek
youtube Trailer Staatsoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das Programm bis einschließlich 18. Jänner 2021:

Dienstag, 12. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Leos Janácek
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN (Vorstellung vom 11. April 2016)
Musikalische Leitung: Tomáš Netopil
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Chen Reiss, Roman Trekel, Hyuna Ko, Joseph Dennis, Paolo Rumetz, Marcus Pelz

Mittwoch, 13. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
GÖTTERDÄMMERUNG (Vorstellung vom 24. Jänner 2016)
Dritter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Eric Halfvarson, Jochen Schmeckenbecher

Falstaff – Giuseppe Verdi
youtube Trailer Staatsoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Donnerstag, 14. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
FALSTAFF (Vorstellung vom 12. Dezember 2016)
Commedia lirica in drei Akten
Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Inszenierung: David McVicar
Mit u.a. Ambrogio Maestri, Ludovic Tézier, Paolo Fanale, Carmen Giannattasio, Hila Fahima

Freitag, 15. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Antonín Dvorák
RUSALKA (Vorstellung vom 4. Februar 2020)
Lyrisches Märchen in drei Akten
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Piotr Beczala, Olga Bezsmertna, Jongmin Park, Elena Zhidkova, Monika Bohinec

Samstag, 16. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Strauss
DER ROSENKAVALIER (Vorstellung vom 18. Dezember 2020)
Komödie für Musik in drei Akten
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Martina Serafin, Daniela Sindram, Günther Groissböck, Erin Morley, Jochen Schmeckenbecher

Sonntag, 17. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Alban Berg (Orchestrierung des 3. Aktes komplettiert von Friedrich Cerha)
LULU (Vorstellung vom 12. Dezember 2017)
Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher
Inszenierung: Willy Decker
Mit u.a.: Agneta Eichenholz, Bo Skovhus, Charles Workman, Angela Denoke, Franz Grundheber

Montag, 18. Jänner 2021, 19.00 Uhr – Ballett
Adolphe Adam
GISELLE (Vorstellung vom 28. September 2017)
Musikalische Leitung: Valery Ovsyanikov
Choreographie: Elena Tschernischova nach Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa
Mit u.a. Nina Poláková, Masayu Kimoto, Rebecca Horner, Andrey Kaydanovskiy, Alice Firenze, Leonardo Basílio, Solisten und Corps de ballet des Wiener Staatsballetts

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung