Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong, 28.07.2019

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Programm Juli 2019
(August: Keine öffentlichen Veranstaltungen)


Di, 2.7.2019, 20 Uhr
Klavier-Festival Ruhr
Sir András Schiff
Franz Schubert
Sonate in a-Moll D 845
Sonate in D-Dur D 850 „Gasteiner“
Sonate in G-Dur D 894

„Ich weiß ganz genau, wo ich in einer Schubert-Sonate die sprichwörtliche Gänsehaut bekomme.“ Dieses Geständnis hat András Schiff einmal in seinem ungemein lesenswerten Essay- und Gesprächsband „Musik kommt aus der Stille“ gemacht. Und tatsächlich: Wer diesen Jahrhundertpianisten jemals dabei erleben konnte, wie er das himmlisch Kantable in Schuberts Sonaten fast schwerelos in Schwingung versetzt, der hat ein Gespür dafür bekommen, wie nah sich Schiff diesem Komponisten fühlt. Dessen Klavierwerke zählt er immerhin zu den erhabensten Kompositionen, die je für dieses Instrument geschrieben worden sind. Schon Mitte der 1990er Jahre unterstrich Schiff seine Liebe zu Schubert mit einer epochalen Einspielung aller Klaviersonaten. Seitdem ist Sir András Schiff Schubert treu geblieben. Wenn er sich nun in gleich drei Sonaten in einen pianistischen Schubert-„Sänger“ verwandelt, bekommt nicht nur er dabei Gänsehaut. Sir András Schiff ist Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2009.

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr


Mo, 15.7.2019, 20 Uhr
Klavier-Festival Ruhr
Frank Peter Zimmermann Violine
Martin Helmchen Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 D-Dur op. 12/1
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 12/2
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 Es-Dur op. 12/3
Sonate für Violine und Klavier Nr. 4 a-Moll op. 23

Eine „Sternstunde der Kammermusik” mit “ungemein viel Spielwitz, Frische und Esprit” erlebte der Kritiker der Westdeutschen Zeitung im November in Wuppertal, als Frank-Peter Zimmermann und Martin Helmchen in einem Klavier-Festival Ruhr Extra-Konzert die letzten drei Violinsonaten Beethovens vorstellten. Nun widmen sich die beiden Musiker in Düsseldorf den Sonaten 1 – 4, bevor sie dann am 20. November 2019 in der Stadthalle Mülheim mit den mittleren Sonaten 5, 6 und 7 den Zyklus beenden. Dass mit Helmchen und Zimmermann zwei so renommierte Solisten zusammengefunden haben, um alle zehn Violinsonaten von Beethoven in drei Konzerten beim Klavier-Festival Ruhr zu präsentieren, ist ein großes Glück!

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr


So, 28.7.2019, 12 Uhr
Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong
Inga Hilsberg Leitung
Vivaldi, Bach, Mozart und Highlights aus Hong Kong

Robert Schumann Saal / Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong © Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong

Robert Schumann Saal / Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong © Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong

Mit dem Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong gastiert eins der besten Jugendorchester Asiens in Düsseldorf. Bestehend aus sechs Orchestern in vier Leistungsstufen, führt das MYO jeden Sommer seit 2005 Austauschprogramme und Trainingscamps in verschiedenen Ländern durch und war bereits in 14 Städten weltweit zu Gast.

Das Konzert des ca. 30-köpfigen Kammerorchesters unter der Leitung von Inga Hilsberg, Chefdirigentin der Kölner Symphoniker, bildet den Abschluss der 2019 Summer Music Tour mit fünftägigem Trainingscamp in Aachen. Auf dem Programm stehen neben einigen „Golden Oldies“ aus Hong Kong, wie „Pearl of the Orient“ und „Below the Lion Rock“, u. a. Vivaldis Konzert für zwei Violoncelli und Orchester in g-Moll, Mozarts „Neunundzwanzigstes Quartett“ und das 3. Brandenburgische Konzert von Bach.

Veranstalter: Michael Chan im Auftrag des MYO
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Hildesheim, TfN Hildesheim, 5. Kammerkonzert – Franz Schubert, IOCO Kritik, 01.05.2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

5. Kammerkonzert –  Franz Schubert (1797 – 1828)

– Oktett in F-Dur für Bläser und Streicher D 803 (op. post 166) –

von Randi Dohrin

Es liegt nahe, dass Franz Schubert mit diesem stattlichen, 6-sätzigen Oktett, das zu den wichtigsten Kammermusikwerken des 19. Jahrhunderts gehört, sich bereits auf dem Weg zu seinen großen Symphonien befand; allein schon wegen seiner Länge von ungefähr 60 Minuten, übersteigt das Werk deutlich die Grenzen der Kammermusik.

Sinfonische Vorzeichen

Dieses Oktett, besetzt aus Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Bratsche, Violoncello und Kontrabass, gab höchstwahrscheinlich der Klarinettist Ferdinand Graf Troyer dem Komponisten Franz Schubert in Auftrag. Nur wenige Wochen später – am 1. März 1824 – hatte er es bereits fertiggestellt und noch im selben Jahr wurde es in einem Privatkonzert uraufgeführt. Schubert hatte seine lang anhaltende Schaffenskrise überwunden, wie dieses melodienreiche Kammermusikstück beweist.

 TfN Hildesheim / Solisten des TfN Kammerorchester © Randi Dohrin

TfN Hildesheim / Solisten des TfN Kammerorchester © Randi Dohrin

Mit dynamischer Differenzierung und Rhythmik präsentierten am 27.4.2019 meisterhaft Christian Brugger (Klarinette), Elena Pechuán (Fagott), Lars-Tjorven Mahl (Horn) Gleb Lagutin, Mohamed Ali (Violine), Bartosz Sotomski (Viola), Ya-Hee Yoon (Violoncello) sowie Thiemo Fröhlich (Kontrabass) dies populäre Oktett. Einfühlend und dennoch lebendig, inspirierten sich die Musiker gegenseitig und es gelang ihnen, die typische Beseeltheit Schuberts in diesem anspruchsvollen Werk zum Klingen zu bringen.

Feinsinnig führte das Horn am Ende des 1. Satzes in das Adagio. Angehaucht von einer leicht melancholischen Schwere, wie man sie häufig bei Johannes Brahms wahrnehmen kann, sowie den empfindsam gespielten Klarinetten-Kantilenen, hinterließ der zweite Satz starke emotionale Wirkungen.

Unhörbar gebannt, verfolgte das Publikum der leidenschaftlich vorgetragenen Musik der acht Musiker an diesem frühen Samstagnachmittag; übergangslos fließend korrespondierten alle Instrumente und gehäuft virtuos, tauschte sich die 1. Violine mit der Klarinette aus.

Das einzige Blechblasinstrument – das Horn – überzeugte mit einem gekonnt schlank geführten Klang sowie großem Tonumfang in seinen hinreißenden Solo-Passagen und konnte sich wohlklingend melodisch aussingen.

Franz Schubert Wien © IOCO

Franz Schubert Wien © IOCO

Das Fagott wurde von Schubert mit etwas weniger markanten Solostellen bedacht, dafür verschmolz es – warm klingend – in allen Sätzen und den zahlreich vorhandenen Übergängen der Dur-und Molltonarten mit den Bläsern und Streichern zu einem berührenden Klangteppich. Jedes Instrument erhielt von Schubert solistische Glanzpunkte in seinem Oktett, die strahlend zu Gehör gebracht wurden.

Allen ausführenden Musikern wird durchgehend – ohne Pause – ein großes Können abverlangt in diesem sinfonischen Oktett, das das Ensemble spannungsvoll in der erforderlichen Tiefe und liedmäßigen Melodik interpretierte.

Das zahlreich erschienene Publikum erklatschte sich begeistert eine Zugabe. Die Musiker dankten mit dem Scherzo des 3. Satzes, ohne Trio, des Oktetts D 803 von Franz Schubert.

—| IOCO Kritik Theater für Niedersachsen |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballettpremiere b.40, 08.06.02019

April 30, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballettpremiere b.40

am Samstag, 8. Juni 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf:

Mark Morris PACIFIC / Trisha Brown LOCUS TRIO / Merce Cunningham NIGHT WANDERING / Paul Taylor OFFENBACH OVERTURES

die nächste Premiere des Balletts am Rhein, zu der wir Sie sehr herzlich einladen, wird ein Fest des American Modern Dance: Mark Morris, Trisha Brown, Merce Cunningham und Paul Taylor an einem Abend erleben zu können, ist ein europaweit einzigartiges Projekt.

Deutsche Oper am Rhein / Ballettpremiere b.40 © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ballettpremiere b.40 © Gert Weigelt

Für ein Werk wie „Pacific“ mit seinem fließenden, formbewussten Tanzstil wird Mark Morris nicht zu Unrecht als „Mozart des Modern Dance“ gefeiert. Trisha Brown gehörte zu den Leitfiguren der Postmoderne. In ihrem Ballett „Locus Trio“ konstituieren sich Raum und Bewegung auf faszinierende Weise wechselseitig. Eine ergreifende Wanderung zweier Menschen durch eine nordische Landschaft schuf Cunningham mit „Night Wandering“, dessen Neueinstudierung durch das Ballett am Rhein auch Teil des weltweit gefeierten Merce Cunningham Centennial zum 100. Geburtstag des Choreographen ist. Paul Taylor schließlich entlarvt in seinen „Offenbach Overtures“ Ballettkonventionen und so manche menschliche Verhaltensweise und sorgt damit für einen wunderbar witzigen Ausklang.


PACIFIC Mark Morris
Man bezeichnet ihn als „Mozart des Modern Dance“ und die New York Times sprach kürzlich von einem der „bedeutendsten lebenden Choreographen“. Die meisten seiner Werke kreierte Mark Morris für seine in New York ansässige Mark Morris Dance Group, die seit ihrer Gründung 1980 seine unverwechselbare Handschrift trägt. In Europa dagegen macht sich der geniale Tanzschöpfer seit seinem von Gérard Mortier in Auftrag gegebenen Händel-Pasticcio „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ eher rar. Umso größer ist die Sensation, dass das Ballett am Rhein nun in seinem dem Modern Dance gewidmeten Programm b.40 erstmals ein Ballett des Amerikaners präsentieren kann. „Pacific“ – entstanden 1995 für das San Francisco Ballet – ist eine luzide Verbindung von Mark Morris’ fließendem und zugleich äußerst formbewussten Tanzstil mit der Musik von Lou Harrison.

MUSIK 3. und 4. Satz aus dem Trio für Violine, Violoncello und Klavier von Lou Harrison

CHOREOGRAPHIE : Mark Morris
KOSTÜME : Martin Pakledinaz
LICHT : James F. Ingalls
EINSTUDIERUNG : Tina Fehlandt
VIOLINE : Franziska Früh
VIOLONCELLO : Doo-Min Kim
KLAVIER : Alina Bercu


LOCUS TRIO Trisha Brown
Trisha Brown gehörte zu den Leitfiguren des amerikanischen Post Modern Dance. Im Denken mit Merce Cunningham verwandt, ging sie doch ihre ganz eigenen Wege mit einem Tanz, der sich von alltäglichen Bewegungen, experimenteller Musik und Kunst inspirieren ließ und immer wieder ein Thema fokussierte: die Schwerkraft. In ihrer 1975 entstandenen Choreographie „Locus Trio“ imaginierte Trisha Brown ein auf dem Boden markiertes Quadrat als dreidimensionale Form. 26 Punkte an den sechs Seiten des Würfels sowie ein 27. in seinem Mittelpunkt werden den Buchstaben des Alphabets zugeordnet und mit einem einfachen biographischen Statement verbunden. Der Raum bleibt nicht nur passive Umgebung für den sich in der Stille entfaltenden Tanz, sondern wird zu einem „Locus“, einem geometrischen Ort, der die Kinesphäre der Tänzer ebenso definiert wie die Architektur der Choreographie. Auf faszinierende Weise konstituieren sich Raum und Bewegung wechselseitig.

Ein Neueinstudierungs-Projekt der Trisha Brown Dance Company mit dem Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

CHOREOGRAPHIE : Trisha Brown
EINSTUDIERUNG : Diane Madden


NIGHT WANDERING Merce Cunningham
Mit „Night Wandering“ erweitert das Ballett am Rhein sein Repertoire um ein einzigartiges Stück des post-modernen Choreographen Merce Cunningham. Durch die Arbeit mit Zufallsprozessen entwickelte der Amerikaner im Laufe seiner Karriere eine unverwechselbare Handschrift, die auf klaren Linien und abstrakten Bildern beruht. Der Tanz an sich, aber auch unbewusst und zufällig aus Bewegung abgeleitete Geschichten stehen im Mittelpunkt seines Schaffens. Die Uraufführung von „Night Wandering“ fand 1958 im Königlichen Theater von Stockholm statt, getanzt von Cunningham selbst und Carolyn Brown zu Musik des schwedischen Komponisten Bo Nilsson. Auf der Bühne bewegen sich zwei Gestalten in einer dunklen, „verschneiten“ Szenerie. Still und konzentriert, eine geheimnisvolle Sprache sprechend, begeben sie sich in ein Spiel der Begegnung und Verführung … Eine ergreifende Wanderung zweier Menschen durch eine schier unendliche nordische Landschaft.

MUSIK „Bewegungen“, „Quantitäten“ und „Schlagfiguren“ von Bo Nilsson

CHOREOGRAPHIE : Merce Cunningham
KOSTÜME : Robert Rauschenberg
LICHT : Beverly Emmons
EINSTUDIERUNG : Julie Cunningham
REKONSTRUKTION KOSTÜME : Stefanie C. Salm
KLAVIER : Alina Bercu


OFFENBACH OVERTURES Paul Taylor
Bis heute leitet Paul Taylor, der nicht nur den Modern Dance entscheidend geprägt, sondern auch immer wieder Brücken zum klassischen Ballett geschlagen hat, seine 1955 gegründete Company Paul Taylor‘s American Modern Dance. In seinem vielfältigen Œuvre zeigt er sich als genau beobachtender Dramatiker, Komiker, Humanist, Psychologe, Soziologe, Geschichtenerzähler – mal voller Romantik, mal voller Satire, manchmal nicht mehr als ein Feuerwerk an furiosen Bewegungen entfachend, dann wieder die Finger in die offenen Wunden unserer Zeit legend. In „Offenbach Overtures“ nimmt der New Yorker Starchoreograph nicht nur Ballettkonventionen auf den Arm, sondern entlarvt auch so manche menschliche Verhaltensweise. Ein herrlich witziger Ausklang für das American Modern Dance-Programm b.40.

MUSIK Ouvertüre „La Grande Duchesse de Gérolstein“, Ouvertüre „Barbe-Bleue“, „American Eagle Waltz“, Ouvertüre „Die Rheinnixen“ sowie Galopp aus „Flocons de Neige“ von Jacques Offenbach

CHOREOGRAPHIE : Paul Taylor
MUSIKALISCHE LEITUNG : Patrick Francis Chestnut / David Chestnut
BÜHNE & KOSTÜME : Santo Loquasto
LICHT : Jennifer Tipton
EINSTUDIERUNG : Richard Chen See
ORCHESTER : Düsseldorfer Symphoniker

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Konzerte im März 2019

Februar 15, 2019 by  
Filed under Konzert, Spielpläne, Volkstheater Rostock

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 

3. KAMMERKONZERT in der Rostocker Kunsthalle

„Aus Erfahrung gut“
Mit dem Morgenstern Quartett

Drei Streichquartette aus drei Jahrhunderten erklingen beim 3. Kammerkonzert. Die vier Mitglieder des 1987 vom Primarius Bert Morgenstern gegründeten Morgenstern Quartetts beleuchten innerhalb der „Nahaufnahmen Russland“ das Streichquartett Nr. 2 von Alexander Borodin und das vierte von Dmitri Schostakowitsch – dessen Quartette immer wieder im Programm des ambitionierten Ensembles stehen. Außerdem heben die Musiker das 2006 geschriebene Quartett ihres ehemaligen Kollegen, des Violinisten Malte Hübner „aus der Taufe“.

TERMIN
Sonntag, 10. März 2019, 16:00 Uhr, Kunsthalle Rostock
Malte Hübner: Streichquartett (2006) Uraufführung
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 4 op. 83
Alexander Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Violine: Bert Morgenstern, Bettina Goffing
Viola: Martin Poetsch
Violoncello: Henning Ladendorf


Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer - Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

Volkstheater Rostock / 7.-Philharmonisches-Konzer – Sophia-Jaffe © Sophia Jaffée

7. PHILHARMONISCHES KONZERT
Die Norddeutsche Philharmonie Rostock spielt Schubert und Prokofjew
Solistin ist die Violinistin Sophia Jaffé

Neben Sergej Prokofjew widmet sich Marcus Bosch diesmal Franz Schubert und damit zwei Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die berühmte „unvollendete“ Symphonie des Wieners entstand 1822 mit nur zwei Sätzen. Musikwissenschaftler streiten sich bis heute, ob Schubert das Werk als vollendet ansah oder sich mit den Skizzen des dritten Satzes zu sehr an Beethovens 2. Symphonie annäherte und die Komposition deswegen abbrach.

Gegenübergestellt wird der „Unvollendeten“ die 3. Symphonie, die er sieben Jahre zuvor für ein Liebhaberorchester geschrieben hatte, in dem Schubert selbst als Bratscher mitwirkte.

Bei der Aufführung des 2. Violinkonzertes von Sergej Prokofjew kommt es zu einer Wiederbegegnung mit der renommierten und preisgekrönten Violinistin Sophia Jaffé. Geschrieben 1935 auf seinen Konzertreisen in mehreren Ländern, repräsentiert Prokofjews Konzert den Stil einer „neuen Einfachheit“.

Vor den Philharmonischen Konzerten bieten wir eine Konzerteinführung an. In ca. 15 Minuten wird Wissenswertes und Interessantes über die Komponisten sowie die Entstehung und Rezeption der gespielten Werke präsentiert. Die Einführung findet eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Ateliertheater statt.

TERMINE
Sonntag, 18. März 2019, 18:00 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Montag, 19. März 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Dienstag, 20. März 2019, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D759 „Unvollendete“ / Symphonie Nr. 3 D-Dur D200
Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
Leitung: Marcus Bosch
Violine: Sophia Jaffé

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

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