Dortmund, Oper Dortmund, NEVERLAND – Uraufführung, 26.10.2019

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 NEVERLAND – Uraufführung

Lohengrin für Jugendliche nach Richard Wagner

Premiere Samstag, 26. Oktober 2019, um 18 Uhr in der Jungen Oper

Am Samstag, 26. Oktober 2019, wird um 18 Uhr die Jugendoper NEVERLAND von Francesco Damiani und Alvaro Schoeck in der Jungen Oper Dortmund uraufgeführt. Unter der musikalischen Leitung Satomi Nishi und der Regie von Alvaro Schoeck singt Fritz Steinbacher die Partie des Lohengrin, Irina Simmes Elsa, Hyona Kim Otrud und Mandla Mndebele die des Friedrich. NEVERLAND ist ein Auftragswerk der Oper Dortmund und für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

Lohengrin trägt ein Geheimnis mit sich. Eines, nach dem bloß niemand fragen soll. Und was, wenn doch? Dann gerät sein gesamtes Lebenskonstrukt aus den Fugen. Aber in seine mühsam aufgebaute schöne Welt dringt die Liebe ein. Die Liebe zu Elsa, die sich eine ungetrübte Zweisamkeit wünscht, die bereit ist (fast) alles für das gemeinsame Lebensglück zu geben. Doch verträgt eine Partnerschaft Geheimnisse? Eher nicht. Dieser Ansicht sind jedenfalls Ortrud und Friedrich,die der neuen Beziehung zwischen Elsa und Lohengrin skeptisch gegenüberstehen. Was wäre, wenn dieser einfach nur ein großartiger Schwindler ist und Elsa von vorne bis hinten betrügt? Da hilft nur eins: Das wohlgehütete Geheimnis muss gelüftet werden.

Oper Dortmund / Fritz Steinbacher© Björn Hickmann

Oper Dortmund / Fritz Steinbacher© Björn Hickmann

Frei nach Richard Wagners Romantischer Oper Lohengrin entstand dieses Werk für Jugendliche. Im Mittelpunkt der Adaption steht das große Frageverbot: „Nie sollst du mich befragen …“. Aber ist das wirklich klug? Sollte eine junge Frau nicht eher ihre Zweifel laut aussprechen? In Wagners Original nicht, da Elsa dadurch Lohengrin auf immer verliert. Aus heutiger Sicht kann sich eine junge Frau aber erst durch selbstständiges Denken aus romantischen Träumereien befreien. Und genau hierbei helfen ihr Ortrud und Friedrich, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Die behutsame Adaption folgt musikalisch und textlich dem Original in drei Akten und erlaubt so einen Einstieg in Wagners monumentales Werk, der dennoch aus einer heutigen Perspektive heraus erfolgt.

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Uraufführung LOVE, YOU SON OF A BITCH, 25.10.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Die Uraufführung von LOVE, YOU SON OF A BITCH, eine Musiktheaterperformance von Letizia Renzini, am 25. Oktober bildet den Saisonstart von LINDEN 21

Am 25. Oktober erlebt LOVE, YOU SON OF A BITCH, eine Musiktheaterperformance von Letizia Renzini mit Musik von Alessandro und Domenico Scarlatti, seine Uraufführung im Alten Orchesterprobensaal. Neben dem Konzept und der Inszenierung stammen auch das Kostüm- und das Videodesign von Letizia Renzini. Für die Choreographie zeichnet Marina Giovannini, die auch als Tänzerin auftritt, verantwortlich, für die elektronische Komposition Giuseppe Ielasi. Die Produktion findet im Rahmen des Formats LINDEN 21 statt und schlägt zugleich einen Bogen zu den BAROCKTAGEN, die am 1. November beginnen.

Mit der Liebe und ihren Abgründen rechnet Alessandro Scarlatti in einer seiner Kantaten ab, in der er Amor als »brutto figlio de pottana« bezeichnet. Diese Zuschreibung bildet den Titel von Letizia Renzinis Performance rund um die Wechselwirkung von Liebe, beruflichen Erfolg, Frustration und Verzweiflung als gegenwärtiges Phänomen des flexiblen Menschen. Als Grundlage der Stückentwicklung dienen ausgewählte Kantaten von Alessandro und Domenico Scarlatti in barocker Besetzung, die mit Elektronik verschmelzen.

Die italienische Sound- und Videokünstlerin Letizia Renzini erforscht mit einem interdisziplinären Ansatz die Möglichkeiten des neuen Musiktheaters, wobei sie verschiedene Medien und Kunstformen miteinander verschmilzt. Als Regisseurin, Musikerin, Performerin und DJane entwickelte sie Musiktheaterproduktionen wie Multimedia-Installationen. Sie arbeitete mit Größen der zeitgenössischen Theaterszene Italiens wie Romeo Castellucci (Socìetas Raffello Sanzio) und Virgilio Sieni (Biennale Venedig) zusammen, außerdem wirkte sie als Sprecherin und DJane beim Sender RAI Radio 3, als Musikkritikerin für Zeitschriften und Magazine (Alias, Il Manifesto, Musica Jazz), und unterrichtete Multimedia und Filmgeschichte am Istituto Marangoni für Mode, Kunst und Design in Florenz.

Ihre Musiktheaterproduktionen wurden auf internationalen Theater- und Kunstfestivals wie der Biennale in Venedig, dem Festival Romaeuropa, den Operadagen Rotterdam und Fabbrica Europa gezeigt, außerdem an Häusern wie dem Muziekgebouw Amsterdam, dem Mozarteum in Salzburg, dem Radialsystem Berlin, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem Centro Cultural de Belém, dem South African State Theatre Pretoria, The Place London, der Opéra de Lille, dem Tanzeshus Stockholm, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Centro di Cultura Contemporanea Strozzina in Florenz, der Elbphilharmonie und der Pariser Philharmonie. 2018 gab sie mit ihrem Musiktheaterprojekt »Decameron 2.0« ihr Debüt beim Festival dei Due Mondi in Spoleto.

Zum Ensemble gehören Lore Binon (Sopran), Thomas Lichtenecker (Countertenor), Marina Giovannini (Tanz), Thomas Baeté (Viola da gamba), Okkyung Lee (Violoncello), Luise Enzian (Harfe) und Franziska Fleischanderl (Salterio).


Die zweite Ausgabe der BAROCKTAGE findet vom 1. bis 10. November statt und stellt die unmittelbaren Zeitgenossen Henry Purcell und Alessandro Scarlatti in den Fokus. Am 1. November feiert Alessandro Scarlattis IL PRIMO OMICIDIO in der Regie von Romeo Castellucci und unter der musikalischen Leitung von René Jacobs, der das B’Rock Orchestra dirigiert, Premiere. Darüber hinaus werden Henry Purcells DIDO & AENEAS und KING ARTHUR wiederaufgenommen. Das weitere Programm umfasst zahlreiche Konzerte, einen Roundtable sowie Führungen durch das Opernhaus und durch das barocke Berlin.

LINDEN 21 umfasst die Produktionen und Projekte des Spielplans, die den vielfältigen Formen zeitgenössischen Musiktheaters nachspüren. Den Saisonstart bildet LOVE, YOU SON OF A BITCH. Im weiteren Verlauf der Saison werden noch vier weitere Produktionen gezeigt: LA PICCOLA CUBANA, eine kammermusikalische Fassung von Hans Werner Henzes und Hans Magnus Enzensbergers 1974 uraufgeführter Fernsehoper LA CUBANA, in einer Einrichtung von Jobst Liebrecht, unter der musikalischen Leitung von Peter Ruzicka und in der Regie von Pauline Beaulieu feiert am 28. April im Alten Orchesterprobensaal ihre Deutsche Erstaufführung. Am 19. Juni wird im Apollosaal WERCKMEISTER HARMONIEN von Thom Luz und Mathias Weibel uraufgeführt. Die 1682 von dem Musiker und Musiktheoretiker Andreas Werckmeister formulierten Grundlagen zur wohltemperierten Klavierstimmung sind der Ausgangspunkt des Projekts, das sich mit dem Schaffen und der Auflösung von Ordnungen beschäftigt und nach einer Wahrheit im Zweifel sucht, im Raum zwischen den schwarzen und weißen Tasten. Darüber hinaus werden im Rahmen von LINDEN 21 zwei Produktionen wiederaufgenommen – USHER von Claude Debussy / Annelies Van Parys in der Regie von Philipp Quesne (ab 16. Januar) sowie HIMMELERDE, ein Maskenmusiktheater von Familie Flöz und der Musicbanda Franui (ab 3. April).


LOVE, YOU SON OF A BITCH
A Scarlatti Project
Musiktheaterperformance von Letizia Renzini

Mit Musik von Alessandro und Domenico Scarlatti
Uraufführung am Freitag, den 25. Oktober 2019 um 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen am 27., 28., 30. und 31. Oktober sowie 2. und 3. November 2019
Staatsoper Unter den Linden – Alter Orchesterprobensaal

Eine Werkeinführung findet jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

Die Produktion wird unterstützt durch den Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, EFFI BRIEST – Uraufführung, 19.10.2019

Oktober 8, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Cottbus

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Uraufführung – EFFI BRIEST – Siegfried Matthus

Libretto Frank Matthus, nach Theodor Fontane, Auftragswerk des Staatstheater Cottbus

Premiere am Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Die Oper Effi Briest von Siegfried Matthus nach dem Roman von Theodor Fontane erlebt am Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr, im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus ihre Uraufführung. Das Staatstheater hat sie anlässlich des 200. Geburtstages Fontanes in Auftrag gegeben.

Unter der musikalischen Leitung des kommissarischen Chefdirigenten Alexander Merzyn singen Liudmila Lokaichuk (Effi), Andreas Jäpel (Baron Innstetten), Martin Shalita (Major Crampas), Gesine Forberger (Luise), Ulrich Schneider (Briest) sowie viele weitere Solisten und der Opernchor (Einstudierung: Christian Möbius). Es spielt das Philharmonische Orchester des Staatstheaters. Regie führt Jakob Peters-Messer, Guido Petzold gestaltet Bühne, Video und Licht, die Kostüme entwirft Sven Bindseil.

Die siebzehnjährige Effi Briest wird mit dem doppelt so alten Baron von Innstetten verheiratet, der bereits um ihre Mutter geworben hatte. Innstetten ist ein pflichtbewusster und aufstiegsorientierter preußischer Ministerialbeamter, Effi hingegen eine lebenslustige, bisweilen übermütige junge Frau. Der charmante, theaterbegeisterte Major Crampas bemerkt, dass Effi sich vernachlässigt fühlt. Die beiden beginnen eine kurze Affäre. Als Innstetten Jahre später von diesem Verhältnis erfährt, tötet er Crampas im Duell und verstößt Effi. Auch ihre Eltern lassen sie im Stich.

Siegfried Matthus entfaltet nach dem Libretto von Frank Matthus in über vierzig Szenen und Zwischenspielen das dramaturgisch und musikalisch packende Kaleidoskop jener Welt, die Fontane so gut kannte und beschrieb wie kein anderer.

EFFI BRIEST: Premiere Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Do 24. Oktober, 19.30 Uhr; Do 31. Oktober, 19 Uhr; Fr 22. November, 19.30 Uhr; Sa 21. Dezember, 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, 1. SINFONIEKONZERT – Neue Welt August/September 2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester begrüßt Sie zur neuen Konzertsaison: Acht große Sinfoniekonzerte stehen auch in dieser Spielzeit wieder auf dem Programm. Das erste Sinfoniekonzert ist gleichzeitig die erste Gelegenheit für Kimbo Ishii, den neuen Generalmusikdirektor, sich musikalisch vorzustellen. In der Spielzeit 2017/2018 war er schon einmal am Landestheater als Gastdirigent zu erleben.

1. SINFONIEKONZERT „Neue Welt“

Y?z? Toyama: Rhapsodie für Orchester
Peter Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll, op. 23
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 (B 178)

Y?z? Toyamas Rhapsodie, ein beliebtes japanisches Orchesterwerk, eröffnet das Konzert. Sie entstand 1960 und fußt auf Volksliedern Japans.

Der Pianist der Uraufführung von Peter Tschaikowskys 1. Klavierkonzert pries es als „hinreißend in jeder Hinsicht“ an. Für den Solopart konnte Fabio Martino gewonnen werden, der von der Presse als „Zauberer am Klavier“ gelobt wird.

Antonín Dvo?áks Stärke lag in seinem melodischen Einfallsreichtum, der auf Volksweisen basierte. Für die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ beschäftigte sich der Tscheche mit Indianerweisen und Spirituals. Das Ergebnis sind die gelungene Einschmelzung folkloristischer Bausteine in die eigene Tonsprache und blühende Melodien von exotischem Reiz.

27.08.2019 | 19.30 Uhr | Schleswig, A.P. Møller Skolen
28.08.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Deutsches Haus
29.08.2019 | 20.00 Uhr | Husum, NordseeCongressCentrum
09.09.2019 | 19.30 Uhr | Itzehoe, theater itzehoe
13.09.2019 | 19.30 Uhr | Rendsburg, Stadttheater

—| Pressemeldung Schleswig-Holsteinisches Landestheater |—

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