Schwerin Schlossfestspiele, Premiere Cyrano de Bergerac, 27.06.2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Schwerin / Schlosssfestspiele - Schwerin © Silke Winkler

Schwerin / Schlosssfestspiele – Schwerin © Silke Winkler

Premiere der romantischen Komödie „Cyrano de Bergerac“

am 27. Juni 2019 im Schlossinnenhof ein.

Seit ihrer Uraufführung 1897 erobert Edmond Rostands Komödie mit atemberaubenden Fechtszenen und pointierten Dialogen die Herzen des Publikums. So wurde die Geschichte von dem Mann mit der langen Nase, der seinen weichen Kern hinter einem harten Auftreten versteckt und für eine gerechtere Welt eintritt, mehrfach verfilmt und diente als Vorlage für Oper und Ballett. Unter dem Himmel Schwerins, im neuen Glanz des renovierten Schlossinnenhofes, kommt das mit Wortwitz und Situationskomik gespickte Versdrama im Rahmen der SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2019 zur Aufführung.

Die Choreografie der Fechtszenen übernimmt Klaus Figge, Meister der Fecht- und Kampfkunst, der an Theatern und Opernhäusern von Berlin und Hamburg bis Wien und Zürich arbeitet sowie für Film- und Fernsehproduktionen. Regie führt Alejandro Quintana, der u. a. Schauspieldirektor am Volkstheater Rostock und Theater Heilbronn war, und der mit „Cyrano de Bergerac“ nach langer Zeit wieder in Schwerin inszeniert.

Die Premiere findet am 27.06.2019 um 20.30 Uhr im Schlossinnenhof
statt.

„Cyrano de Bergerac“
Romantische Komödie von Edmond Rostand
Freilichttheaterfassung von Daniel Grünauer, Daniel Morgenroth und
Christoph Nix

Inszenierung: Alejandro Quintana
Ausstattung: Henrike Engel
Dramaturgie: Jenny Flügge / Nina Steinhilber
Musik: Michael Kessler
Fechtchoreographie: Klaus Figge

Mit:
Cyrano de Bergerac: Martin Brauer
Christian von Neuvillette / Angreifer / Mond: Janis Kuhnt
Madeleine Robin, genannt Roxane / Laertes: Jennifer Sabel
Duenna / Ragueneaus Frau / Gertrud / Kadett 2: Julia Keiling
Graf Guiche / Claudius / Angreifer: Sebastian Reck
Le Bret, Cyranos Freund / Angreifer: Jochen Fahr
Ragueneau, Mäzen und Dichter: Martin Neuhaus
Montfleury / Hamlet / Kadett 1 / Angreifer / Mond: Katrin Heinrich
Kadetten / Nonnen / Angreifer / Mond / Petermännchen: Statisterie des
Mecklenburgischen Staatstheaters

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE KUNST DER FUGE – Ballett Uraufführung, 15.07.2019

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

 DIE KUNST DER FUGE – Ballett  – Uraufführung

Musik Johann Sebastian Bach – Choreografie Antoine Jully

Premiere: 15.6.2019 20 Uhr, Soiree: 05.6.2019 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen: Mi 19. Juni, Fr 21. Juni, Sa 22. Juni, So 30. Juni (15 Uhr), Di 02. Juli, Sa 06. Juli 2019

Einen unvollendeten Zyklus von 14 Fugen und vier Kanons hinterließ Johann Sebastian Bach 1750 „welche[r] alle Arten der Contrapuncte und Canonen, über einen e i n t z i g e n Hauptsatz enthält“, wie im Nekrolog auf Bach steht. Auf den Notenseiten war nicht vermerkt, für welches Instrument das Werk gedacht war, das seit seiner Erstausgabe 1751 Die Kunst der Fuge heißt.

Johann Sebastian Bach © IOCO / H Gallee

Johann Sebastian Bach © IOCO / H Gallee

So hat Antoine Jully, Ballettdirektor und Chefchoreograf der BallettCompagnie Oldenburg, ein neues musikalisches Arrangement für seine choreografische Uraufführung in Auftrag gegeben. Der in Oldenburg lebende Sänger, Stimmkünstler und Tontechniker Gunnar Brandt-Sigurdsson hat dafür u. a. Aufnahmen mit dem Ventapane-Quartett und dem Organisten der Lamberti-Kirche Tobias Götting gemacht. Vor allem aber hat er vier Stücke für Stimme bearbeitet – dabei faszinieren ihn, genau wie den Choreografen, die nahezu unendlichen Variationsmöglichkeiten der Fuge.

Choreografie, Bühne  Kostüme:  Antoine Jully, Musikalisches Arrangement  / Stimme: Gunnar Brandt-Sigurdsson, Umsetzung Bühnenbild: Georgios Kolios, Licht: Sofie Thyssen

Mit: Laura Cristea, Adi Hanan, Maelenn Le Dorze, Nicol Omezzolli, Caetana Silva Dias, Teele Ude; Francesco Fasano, Lester René González Álvarez, Oliver Jones, Herick Moreira, Gianluca Sermattei

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

Dresden, Semperoper, Platée – Jean-Philippe Rameau, 06.04.2019

April 5, 2019 by  
Filed under Hervorheben, Oper, Premieren, Pressemeldung, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Platée:  Rolando Villazon inszeniert

Wahn und Wirklichkeit: Premieren im April sezieren Gesellschaftsthemen

Platée  – Premiere 6. April 2019; zum ersten Mal in Dresden;  Inszenierung Rolando Villazón

Im April laden die Dresdner Neuproduktionen von Jean-Philippe Rameaus Platée in der Semperoper und Philipp Venables 4.48 Psychose in Semper Zwei dazu ein, sich auf unterschiedlichste Weise hoch aktuellen gesellschaftlichen Tabuthemen zu nähern.

Platée – The Making of …
youtube Trailer der Semperoper
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In Jean Philippe Rameaus 1745 uraufgeführten Meisterwerk Platée treiben die olympischen Götter ein zynisches Liebesspiel mit einer sich maßlos selbstüberschätzenden Nymphe. Das auf mythologischem Stoff basierende Ballet bouffon gewährt dem amourösen Treiben mit Lust an Travestie und beißendem Spott die Kulisse für musikalisch und tänzerisch glanzvolles Treiben, ohne dabei mit scharfer Kritik an den Verhaltensmustern einer saturierten Gesellschaft zu sparen.

Platée – The Making of …
youtube Trailer der Semperoper
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Der mexikanisch-französische Star-Tenor Rolando Villazón transportiert das barocke Opernspektakel an der Semperoper in eine postmoderne High School-Atmosphäre und stellt soziale Grausamkeit und blindes Streben nach sozialer Anerkennung in zeitgemäßer Interpretation bloß. Die Musikalische Leitung liegt bei dem schottischen Tenor und Dirigenten Paul Agnew, der als Sänger selbst unzählige Male die Partie der Platée interpretiert hat. Als Dirigent der Dresdner Neuinszenierung steht der international als wichtigster Kenner und Vermittler im Bereich Alter Musik, insbesondere der französischen Barockmusik, geltende Künstler erstmalig am Pult der Sächsischen Staatskapelle. In der Titelpartie gibt der französische Tenor Philippe Talbot sein Hausdebüt an der Semperoper, wo Rameaus Werk zum ersten Mal zu erleben ist.

Premiere: 6. April 2019 um 19 Uhr, Semperoper Dresden, Weitere Vorstellungen am 11., 16., 23., 29. April 2019 sowie 8., 20. und 23. April 2020. Werkeinführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.


Semper Zwei: Uraufführung der deutschen Fassung von Philip Venables 4.48 Psychose in der Übersetzung von Durs Grünbein am 26. April 2019

1999, nur wenige Wochen, bevor sich die britische Theater-Autorin Sarah Kane mit nur 28 Jahren durch Suizid von ihren schweren Depressionen befreite, entstand ihr poetischer Abschiedsbrief 4.48 Psychose. Jeden Morgen um 4.48 Uhr trat Kane aus der Psychose in den Zustand tiefster Klarheit, bevor die Medikamente ihren Verstand wieder verdunkelten.

Ihr letztes, von unmittelbarer Kraft, psychologischer Schärfe und gleichzeitig von sprachlich prägnanter Präzision durchdrungenes Meisterwerk der modernen Literatur inspirierte den in Berlin lebenden englischen Komponisten Philip Venables 2016 zu seiner ersten abendfüllenden Oper. Mit musikalischer Raffinesse und klanglichem Erfindungsreichtum kreierte Venables eine erzählerisch eigenständige Fassung, die der literarischen Vorlage eine stimmige musikalische Metaebene verleiht.

Im Auftrag der Semperoper Dresden überarbeitete Philip Venables auf Grundlage der deutschen Übersetzung des Dresdner Dichters und Autors Durs Grünbein sein preisgekröntes Ursprungswerk zu einer neuen Fassung, die am 26. April in Semper Zwei unter der Regie von Tobias Heyder zur Uraufführung kommt. Die Entstehung der »Dresdner« Oper ist vom Komponisten und der Sängerin Sarah Maria Sun, die in der Partie der Gwen zu erleben sein wird, in einem auf semperoper.de einzusehenden Videotagebuch dokumentiert. Die weiteren Partien interpretieren Tahnee Niboro, Karen Bandelow, Grace Durham, Sarah Alexandra Hudarew und Carolin Löffler. Es spielt das Projektorchester unter der Musikalischen Leitung von Max Renne.

Premiere 26. April 2019 um 19 Uhr in Semper Zwei,  weitere Vorstellungen 29. April, am 3., 4., 6., 8. und 10. Mai sowie am 7., 9., 10., 13. und 15. September 2019. Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

 

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Forever Lennon, 03.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Forever Lennon © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Forever Lennon © Ronny Ristok

Ballett „Forever Lennon“ feiert Premiere in Gera

Balletturaufführungen, in denen sich das Thüringer Staatsballett dem Leben und Wirken bedeutender Künstlerpersönlichkeiten widmet, stellen immer wieder Höhepunkte im Schaffen der Compagnie dar. In Silvana Schröders neuem Ballett „Forever Lennon“ dreht sich nun alles um John Lennon. Premiere ist am Freitag, 3. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters. Die passende Livemusik liefert Johnny Silver, Gewinner des Deutschen Rock- und Pop-Preises 2017, mit seiner Band. Bühnenbilder und Kostüme gestaltet Andreas Auerbach.

Chefchoreografin Silvana Schröder greift Themen auf, die John Lennon besonders bewegten: Jugend und Rebellion, Liebe, Freundschaft und Beziehungen, Ruhm und Selbstzweifel, Freiheit und den innigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt. Wie kaum ein anderer Künstler verkörperte Lennon in all seiner Komplexität und Verwundbarkeit die Träume und Utopien einer ganzen vom Aufbruch beseelten Generation. Als intellektueller Provokateur wollte er mehr erreichen als Unterhaltungsmusik zu schaffen. John Lennon (1940-1980) war einer der einflussreichsten Popmusiker und Komponisten des 20. Jahrhunderts, der bis heute weltweit Menschen mit seiner Musik berührt. Der rebellische Beatle aus Liverpool schrieb gemeinsam mit seinem Bandkollegen Paul McCartney mitreißende Popsongs wie „She Loves You“, „Help!“ und „All You Need Is Love“ und löste mit der „Beatlemanie“ ein kulturelles Massenphänomen aus. 1970 zog er sich aus dem Rampenlicht zurück, lebte mit der Künstlerin Yoko Ono in New York zusammen und widmete sich aktiv der Friedensbewegung. 1980 wurde er vor seinem Haus am Central Park von einem ehemaligen Fan erschossen. Lennon hinterließ ein umfangreiches Solo-Werk, darunter den weltberühmten Titel „Imagine“.

Weitere Termine im Theater Gera:
Fr 03.05.2019 / 19:30 Uhr
So 05.05.2019 / 18:00 Uhr
So 12.05.2019 / 14:30 Uhr
Mo 13.05.2019 / 19:30 Uhr
Di 14.05.2019 / 18:00 Uhr
Fr 31.05.2019 / 19:30 Uhr
Sa 29.06.2019 / 19:30 Uhr
So 30.06.2019 / 14:30 Uhr

Zu vielen Terminen sind nur noch Restkarten erhältlich!

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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