Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Internationale Maifestspiele – Maskenball, 30.04.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Internationalen Maifestspiele 2018 – Eröffnung

 Ein Maskenball von Giuseppe Verdi

Premiere 30. April 2018 19.30 Uhr, folgende Vorstellungstermine: 5.; 18. Mai 2018

Giuseppe Verdis Musikdrama Ein Maskenball ist die Eröffnungsproduktion der diesjährigen Internationalen Maifestspiele. Diese stehen unter dem Motto Un sogno lusinghier – ein »Traum voll Lust und Freude«, einem Zitat aus dem 3. Akt der Oper. Die junge Regisseurin Beka Savic inszeniert, die Musikalische Leitung übernimmt GMD Patrick Lange.

Arnold Rutkowski gibt sein Rollendebüt in der Partie des Riccardo. Vladislav Sulimsky debütiert in Wiesbaden in der Partie des Renato. Die amerikanische Sopranistin Adina Aaron, zuletzt in der Titelpartie von Norma, singt Amelia. Marie Nicole Lemieux, eine der international gefragtesten Altistinnen der Zeit, ist Ulrica. Die FAUST-Theaterpreis-Gewinnerin Gloria Rehm ist Oscar, Benjamin Russell singt Silvano. Florian Kontschak und Young Doo Park sind die Verschwörer Tom und Samuel.

Inszenierung Beka Savic Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Luis Carvalho Kostüme Selena Orb Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai Riccardo Arnold Rutkowski Renato Vladislav Sulimsky Amelia Adina Aaron Ulrica Marie Nicole Lemieux Oscar Gloria Rehm Silvano Benjamin Russell Tom Florian Kontschak Samuel Young Doo Park Ein Richter Jochen Elbert Diener Amelias John Holyoke

Chor, Extrachor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, PMHStW

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, PREMIERE Eine Winterreise, 07.10.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

PREMIERE »Eine Winterreise«

Ballett von Tim Plegge
Musik von Hans Zender nach Franz Schubert

Premiere am 7. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus
Die nächsten Vorstellungstermine: 11. und 12. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017.2018 begibt sich Ballettdirektor Tim Plegge choreografisch auf Reisen. Kurze Episoden fügen sich darin an die Struktur des Liederzyklus von Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender. »Eine Winterreise« erzählt vom Werden und Vergehen, von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.
Das Ballett steht in der Tradition von Plegges Handlungsballetten, verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten Narration.
In den Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian Hannak schwingen in dem Ballett Fragen nach Werden und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen.

Musikalische Leitung Benjamin Schneider Choreografie Tim Plegge Bühne Sebastian Hannak Kostüm Judith Adam Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback
Ensemble des Hessischen Staatsballetts
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Tango-Konzert, 03.10.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Tango-Konzert mit »Ciudad Baigón« im Kleinen Haus und »Salón Tango« am 3. Oktober im Theaterfoyer

Am Dienstag, den 3. Oktober 2017 um 19 Uhr gastiert das Ensemble »Ciudad Baigón« mit einem Tango-Konzert im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Auf seiner Jubiläumstour zum 10-jährigen Bestehen spielt das Ensemble klassische Arrangements und eigene Kompositionen mit kraftvollem Rhythmus und ausdrucksstarkem Gefühl im Canto, interpretiert durch die eindringliche Stimme von Sänger Julián Bruno.

Ab 21 Uhr findet im Foyer des Großen Hauses eine weitere Ausgabe des »Salón Tango« mit Tanzlegende Gabriel Sala und Live-Musik statt. Ein Kombiticket für das Konzert mit »Ciudad Baigón« und »Salón Tango« ist für 28 Euro erhältlich.

Die nächste Veranstaltung der Reihe »Salón Tango« findet am Freitag, den 8. Dezember statt.


Konzert »Ciudad Baigón«
Dienstag, 3. Oktober
19 Uhr bis 20.30 Uhr
Kleines Haus
Eintritt 19,80 Euro


»Salón Tango«
Dienstag, 3. Oktober
21 Uhr bis 1 Uhr
Theaterfoyer Großes Haus
Eintritt 15,40 Euro

Kombiticket 28 Euro
Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater,  URAUFFÜHRUNG „Schönerland“ von Soren Eichberg, 16.09.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 »Schönerland« von Soren Nils Eichberg

Oper in 10 Bildern, Libretto Therese Schmidt

Premiere Schönerland 16. September 2017 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen 29.9.; 3.10.; 8.10.; 14.10.;19.10.; 25.11.2017

Schönerland handelt von der Suche nach Heimat. Dabei geht es nicht nur um den Verlust von Heimat und die Identitätssuche bei Flüchtenden, sondern auch um die Veränderungen auf Seiten der Empfangenden, Erschütterungen ihrer Lebenswelt und Nachempfinden der Heimatlosigkeit.

Søren Nils Eichberg hat nach der Kammeroper Glare (Royal Opera House) mit Schönerland seine erste große Choroper geschrieben und dafür unter anderem auch Inspiration in der dänisch-deutschen Emigrationsgeschichte seiner eigenen Familie gefunden. Er war 2017 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert.

Die Partie des Intendanten übernimmt Thomas de Vries, der in dieser Spielzeit auch als Alberich in Götterdämmerung und als Biterolf in Tannhäuser zu sehen ist. Erik Biegel, zuletzt als Mime in Das Rheingold, ist als Komponist zu erleben. Britta Stallmeister, bis 2015 Mitglied im Ensemble der Oper Frankfurt, singt die Partie der Stückeschreiberin. Die griechische Sopranistin Eleni Calendos ist Saida (Deutschland-Debüt), Aaron Cawley (Erik in »Der fliegende Holländer«) ist Dariush. Romina Boscolo (Erda in »Das Rheingold«) übernimmt die Partie der Aliyah, Florian Küppers ist Omid. Andrea Baker (Amme in »Die Frau ohne Schatten«) ist Kader und der syrische Schauspieler Feras Zarka übernimmt die Sprechrolle des Syrers.

Musikalische Leitung Albert Horne, Inszenierung Johanna Wehner Bühne Volker Hintermeier Kostüme Miriam Draxl Licht Klaus Krauspenhaar Dramaturgie Katja Leclerc

Intendant  Thomas de Vries, Komponist Erik Biegel, Stückeschreiberin Britta Stallmeister, Saida (Die Glückliche) Eleni Calenos Dariush (Das Gute festhalten) Aaron Cawley Aliyah (Die Erhabene, Frieden) Romina Boscolo Omid (Die Hoffnung) Florian Küppers Kader (Das Schicksal) Andrea Baker Der Syrer Feras Zarka 3 Frauen Radoslava Vorgic, Jessica Poppe, Hyemi Jung 3 Männer / 3 Schlepper Keith Stonum, Frederic Mörth, Philipp Mayer

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden; PMHStthWi

 

Nächste Seite »